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Vertragslose Nationalspieler - Was sind die Gründe?
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Demond Greene
Johannes Herber
Philipp Schwethelm
Konrad Wysocki
Ademola Okulaja
Sven Schultze
Guido Grünheid
Jan Jagla
Tibor Pleiß
Tim Ohlbrecht
Patrick Femerling
Yassin Idbihi…Das sind nur 12 deutsche Spieler momentan ohne Verein, die mir eben gerade ganz spontan eingefallen sind. Und wenn man die Liste so durchgeht, fällt auf: Allesamt würden bei fast jedem BBL-Verein die Rolle eines zumindest guten Roatationsspielers mit 20 Minuten+X spielen können. Doch leider werden es von diesem Namen wohl nur noch (wenn überhaupt) sehr wenige in die kader der BBL-Teams schaffen. Die meisten werden wieder bei irgendwelchen griechischen, italienischen Mittelfeldteams spielen oder den Weg in die zweiten Ligen Frankreichs und Spaniens gehen. Von Leuten wie z.B. Robert Maras oder Mithat Demirel ganz zu schweigen.
Meine Meinung, unabhängig von irgendwelchen Quoten-Diskussionen: Das ist ein Armutszeugnis für die BBL-Vereine und damit für die gesamte Liga.
Allein wenn jeder Verein nur einen dieser Spieler unter Vertrag nehmen würde, sprich Deutsche mit weichtiger Spielzeit, wäre ein Schritt in Richtung Identifikation der BBL getan.
Statdessen sehen wir ein Frankfurt, das einen No-Name-Ami nach dem Anderen verpflichtet. Oldenburg auch als Deutscher Meister von den jetzt feststehenden 11 Leuten im Kader nicht einen Deutschen hat, der über 5 Minuten sehen wird. Und Göttingen, die den “Deutschen Spieler” ganz neu definieren. Usw. …
Die Spieler sind da und trotzdem sehen die Vereine anscheinend keinen Grund sie zu holen. Warum auch, würde ja vielleicht sogar zu mehr Identifikation, dadurch mehr Kinder/Jugendliche mit Interesse am Basketball, mehr TV-Präsenz… führen.
Das musste jetzt einfach mal raus.
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Nun mal langsam.
Schon mal daran gedacht, dass sich vielleicht Spieler auch verkalkulieren können und von ihrer Seite aus zu viel Geld fordern?
Darüber hinaus hat Okulaja gerade erst den Krebs überwunden, Herber hat nen Kreuzbandriss, Femerling ist nicht mehr der jüngste.
Es werden schon noch alle unterkommen.
Du machst es dir sehr einfach indem du die Schuld den Vereinen zuschiebst. -
Auf den ersten Blick ist so eine Auflistung wirklich schlimm anzuschauen, aber liegt es vielleicht hier und da auch an überhöhten finanziellen Forderungen, die möglicherweise nicht mehr ganz zeitgemäß sind?
Einige dieser Spieler könnte ich mir auch wunderbar in Bremerhaven vorstellen - aber die Frage ist halt immer, ob man fü das gleiche Geld nicht vielleicht in den USA etwas stärkers, bzw. eben was preisgünstigeres bekommt?
Ich finde man sollte die Vereine schlicht und einfach durch Regeländerungen zwingen, immer eine bestimmte Anzahl deutscher Spieler auf dem Feld haben zu müssen. Russland z.B. hat uns da einiges vorraus. -
Irgendwie gebe ich dir recht, doch die Rolle der Spieler oder Agenten muss man auch etwas anzweifeln.
Sie wollen wohl nicht bei deutschen Vereinen spielen, oder warum verlangen sie soviel Gehalt. Die Zeit ist vorbei, wo man wegen der Deutschquote mehr Geld verlangen kann, dann setzten sich die Vereine lieber irgendwelche Perspektivspieler auf die Bank, die kaum was kosten.
Vielleicht zahlen andere Länder immer noch mehr Gehalt, dann sollen sie dort hingehen, doch dann nicht klagen, wenn das Gehalt unregelmäßig oder gar nicht kommt.Meiner Meinung nach müssten beide Seiten aufeinander zugehen.
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Auf den ersten Blick ist so eine Auflistung wirklich schlimm anzuschauen, aber liegt es vielleicht hier und da auch an überhöhten finanziellen Forderungen, die möglicherweise nicht mehr ganz zeitgemäß sind?
Einige dieser Spieler könnte ich mir auch wunderbar in Bremerhaven vorstellen - aber die Frage ist halt immer, ob man fü das gleiche Geld nicht vielleicht in den USA etwas stärkers, bzw. eben was preisgünstigeres bekommt?
Ich finde man sollte die Vereine schlicht und einfach durch Regeländerungen zwingen, immer eine bestimmte Anzahl deutscher Spieler auf dem Feld haben zu müssen. Russland z.B. hat uns da einiges vorraus.Ich finde man sollte die Vereine schlicht und einfach durch Regeländerungen zwingen, immer eine bestimmte Anzahl deutscher Spieler auf dem Feld haben zu müssen. Russland z.B. hat uns da einiges vorraus.
Und das reduziert dann die Gehaltsforderungen der deutschen Spieler?

Oder hat der erste Absatz nichts mit dem zweiten zu tun?
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Tja, das dürfte viel darüber sagen, wie es um die wirtschafltiche Potenz der BBL-Clubs bestellt ist. Nen Nationalspieler mit Olympiaerfahrung kostet eben Geld, das ist wohl bei jedem europäischen Nationalteam so, egal ob deutsch, polnisch, griechisch oder kroatisch. Und wenn man Meister ohne Nationalspieler wird, stellen sich eben auch diejenigen, die ihnen bislang gut Geld gezahlt haben die Frage stellen, ob man das Geld nicht effektiver anderswo einsetzen kann oder nicht eben genau an dieser Stelle spart.
Bei Greene und Wysocki wissen wir, dass es sie vereinslos sind, weil sie nur deutlich niedrigere Angebote bekamen. Pleiss und Schwethelm sind Opfer der Kölner Insolvenz. Okulaja und Femerling waren möglicherweise mit die teuersten Spieler der Liga in den vergangenen Jahren. Femerling und ALBA hatten angeblich schon während der Playoffs miteinander gesprochen, wurden sich aber offensichtlich nicht einig. Und aus gut informierten Kreisen hörte man auch, dass bei Schultze zumindest Interesse von BBL-Clubs bestand. Viele Clubs suchen noch nen 4er oder 5er. Mal sehen, wer sich Ohlbrecht schnappt. Die Fans rumoren jedenfalls immer ganz kräftig, wenn er bei einem mid-budget-team als Starter in den Raum geworfen wird.
Und ganz ohne Quote geht diese Debatte nicht: Die kleinen Clubs lehnen eine höhere Quote ab “weil sich dann ja nur die großen Clubs die Nationalspieler leisten können”. So leistet sie sich eben fast niemand mehr. Da mag ich mal wieder Dré aus der Five (#60) zitieren: “Es sind die kleinen Vereine - mit Ausnahme von Ulm und Gießen - die die großen Reformen blockieren. … Warum dürften solche Vereine, die kaum den Spielbetrieb auftechterhalten können, den Rest der Basketballnation als Geisel halten?”
Provokant? Sicherlich. Zutreffend? Wahrscheinlich. Unvorhersehbar, dass diese Offseason zu einem Berg vertragsloser Nationalspieler führen würde? Keinesfalls.
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Von den 12 Spielern die du hier aufführst würde ein großer Teil das Budget der Veilchen sprengen oder passen sie einfach nicht ins System. Wer ausser die Top4 ALBA, Brose, Bonn und Oldenburg könnte bitte die Gehälter von Greene, Herber, Wysocki, Jagla, Ohlbrecht, Femerling usw. zahlen? Nicht mal die Top4 können das!
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Zeit? Na ja, viele Vereine haben ihre wichtigsten Baustellen schon abgearbeitet und die Kader sind entsprechend gefüllt. Spieler wie Jagla werden sicherlich im Ausland unterkommen. Ich glaube auch nicht, das er in die BBL will. Woanders gibt es einfach mehr Geld.
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So, nun ist der deutsche Spieler also teurer als der Überrschungsami, der unter Umständen sich auch noch als Knaller entpuppt. Mag ja sein. Aber ist es nicht etwas kurzsichtig, wenn das Produkt, welches man verkauft, ein gewisses Defizit hat, was der Überraschungsami bestimmt nicht behebt?
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Merkwürdig ist es schon. Für Schuldzuweisungen ist es nur zu früh. Auffallend ist das gute junge Spieler für die zweite Fünf bisher mehr verpflichtet wurden als letztes Jahr. Von den gestandenen Profis, die erste Fünf spielen könnte, oder zumindest als sechster MAnn agieren gibt es noch wenige. Kann ja noch werden.
Aus der Liste oben müßte man nur die rausnehmen, die schon einen Vertrag haben. Interessant ist doch im Moment, das sechs Nationalspieler noch ohne Verein sind. Für die Liga wäre es sich ein Gewinn, wenn wir möglichst viele von denen sehen könnten. Warten wir mal das Ende der Pokerpartien ab.
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Alle wollen aber auch richtig Geld verdienen. Grundsätzlich muss ich aber auch sagen, das ich einige gerne in der BBL sehen würde.
Alle wollen aber auch richtig Geld verdienen. Grundsätzlich muss ich aber auch sagen, das ich einige gerne in der BBL sehen würde.
Ganz genau so ist es! Wir alle würden solche Spieler gerne bei unseren Vereinen sehen. Das Problem deutscher Nationalspieler ist es aber, dass sie einfach zu teuer sind.
Ich denke, dass Spieler wie Schwethelm und Greene z.B. gut nach Oldenburg gepasst hätten. Doch gerade den jungen Spielern wie Schwethelm oder Pleiß werden von ihren Beratern finanzielle Flausen in den Kopf gesetzt. Das bemerken sie dann leider erst, wenn die BBL-Vereine ihre Kader bereits zusammengestellt haben…
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Na, ich denke das Schwethelm und Pleiß jetzt nicht soviel Geld verdienen werden, die können doch aus Köln auch nicht viel gewohnt sein oder aber eben jetzt mal die Knippe richtig voll machen. Ist halt ein schmaler Grad. Nichts desto Trotz will der Großteil einfach zu viel Geld haben. Bei den Verpflichtungen von Oldenburg sieht man aber auch ganz klar, das die Deutschen Spieler auch dieses Jahr keine Rolle spielen sollen. Da frage ich mich aber, sind sie in erster Linie Sportler und wollen spielen oder geht es nur ums Geld verdienen? Und wie hoch ist das Schmerzensgeld?
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Tja, das dürfte viel darüber sagen, wie es um die wirtschafltiche Potenz der BBL-Clubs bestellt ist. Nen Nationalspieler mit Olympiaerfahrung kostet eben Geld, das ist wohl bei jedem europäischen Nationalteam so, egal ob deutsch, polnisch, griechisch oder kroatisch. Und wenn man Meister ohne Nationalspieler wird, stellen sich eben auch diejenigen, die ihnen bislang gut Geld gezahlt haben die Frage stellen, ob man das Geld nicht effektiver anderswo einsetzen kann oder nicht eben genau an dieser Stelle spart.
Bei Greene und Wysocki wissen wir, dass es sie vereinslos sind, weil sie nur deutlich niedrigere Angebote bekamen. Pleiss und Schwethelm sind Opfer der Kölner Insolvenz. Okulaja und Femerling waren möglicherweise mit die teuersten Spieler der Liga in den vergangenen Jahren. Femerling und ALBA hatten angeblich schon während der Playoffs miteinander gesprochen, wurden sich aber offensichtlich nicht einig. Und aus gut informierten Kreisen hörte man auch, dass bei Schultze zumindest Interesse von BBL-Clubs bestand. Viele Clubs suchen noch nen 4er oder 5er. Mal sehen, wer sich Ohlbrecht schnappt. Die Fans rumoren jedenfalls immer ganz kräftig, wenn er bei einem mid-budget-team als Starter in den Raum geworfen wird.
Und ganz ohne Quote geht diese Debatte nicht: Die kleinen Clubs lehnen eine höhere Quote ab “weil sich dann ja nur die großen Clubs die Nationalspieler leisten können”. So leistet sie sich eben fast niemand mehr. Da mag ich mal wieder Dré aus der Five (#60) zitieren: “Es sind die kleinen Vereine - mit Ausnahme von Ulm und Gießen - die die großen Reformen blockieren. … Warum dürften solche Vereine, die kaum den Spielbetrieb auftechterhalten können, den Rest der Basketballnation als Geisel halten?”
Provokant? Sicherlich. Zutreffend? Wahrscheinlich. Unvorhersehbar, dass diese Offseason zu einem Berg vertragsloser Nationalspieler führen würde? Keinesfalls.
Mal sehen, wer sich Ohlbrecht schnappt. Die Fans rumoren jedenfalls immer ganz kräftig, wenn er bei einem mid-budget-team als Starter in den Raum geworfen wird.
.Und jeder Nörgler würde ihn bei diesem mid-budget-team gerne als Backup sehen, denn wir glauben schon , das er eine deutlich bessere Leistung unter Koch abrufen wird.
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Allein wenn jeder Verein nur einen dieser Spieler unter Vertrag nehmen würde, sprich Deutsche mit weichtiger Spielzeit, wäre ein Schritt in Richtung Identifikation der BBL getan.
Wieso sollte sie das tun? Die Clubs haben ja nicht mal Bock zu nem Pro B- oder Regionaligisten zum Pokal zu fahren … wer benötigt dann schon Werbung in eigener Sache

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wenn hier oft gesprochen wird, das die deutschen sich verpokern und zuveil Geld verlangen - grade bei nationalspielern kann ich mir vorstellen das sie bei der Europameisterschaft noch ihren marktwert steigern können und das sind nurmal viele Spieler dieser Liste.
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Von Leuten wie z.B. Robert Maras oder Mithat Demirel ganz zu schweigen.
Von Leuten also, die bei ihren letzten BBL-Auftritten mit eher verhaltenen (lies: miesen) Leistungen glänzen durften? Im Gegensatz zu Spielern wie Rouven Roessler oder in der letzten Saison Alex Seggelke sind Spieler wie Demirel und Maras eben nicht mehr unbedingt Erstligatauglich, dafür aber tendenziell teuer.
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wenn hier oft gesprochen wird, das die deutschen sich verpokern und zuveil Geld verlangen - grade bei nationalspielern kann ich mir vorstellen das sie bei der Europameisterschaft noch ihren marktwert steigern können und das sind nurmal viele Spieler dieser Liste.
wenn hier oft gesprochen wird, das die deutschen sich verpokern und zuveil Geld verlangen - grade bei nationalspielern kann ich mir vorstellen das sie bei der Europameisterschaft noch ihren marktwert steigern können und das sind nurmal viele Spieler dieser Liste.
dann müssen Dirk und Chris aber mitfahren, sonst wird das nix mit der Marktwertsteigerung!!!

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