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Crossover Bericht Team USA bei Olympia
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der zweite teil ist besser als der erste geworden.
im ersten ist wirklich zu viel politik drin und es wird zu sehr auf die “doffheit” der amerikaner wert gelegt. das hat tatsächlich nichts mit einem basketball-artikel zu tun, verkauft sich aber nicht erst seid michael moore gut.
im ganzen kann man sagen das man den ersten artikel gut um die hälfte hätte kürzen können
lachen kommt mir beim lesen auch nicht auf
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Also man kann von dem Bericht halten was man will (ich persönlich finde ihn sehr sehr gut), aber eins hat Christian auf jeden Fall geschafft: Er hat polarisiert…
Im Crossover Forum gibt es schon einen Thread mit ca. 60 Posts, und jetzt sogar hier…

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Ich finde den Artikel sehr sehr gut. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass mein Weltbild der Amerikaner in den letzten Jahren enorme Kratzer bekommen hat, auch in Bezug auf deren arroganten Patriotismus.
Ernst gemeinte Frage:
Was hieltet ihr eigentlich davon, das US-Basketballteam wegen Missachtung des olympischen Gedankens und unwürdigen Auftretens in der Öffentlichkeit von den nächsten olympischen Spielen auszuschließen?
Warum soll in Peking eine Mannschaft antreten dürfen, die noch nichtmal in der Lage ist, aus welchen Gründen auch immer - ich denke es ist übertriebener Stolz und gespielte Überlegenheit - mit den anderen Athleten im olympischen Dorf zu wohnen oder einmal ein FIBA-Regelbuch zu lesen?
Der olympische Gedanke spielt für die Meisten keine Rolle. Das von manchen immer noch so gennante Dream Team wird in seiner blau-rot-weißen Traumwelt auf der Queen Mary II abgeschottet residiert haben, ohne sich nur im geringsten für Athen und die Spiele zu interessieren.Fairness? Sportsgeist?
Ich würde die abgehobenen bling bling Gangstaz noch nichtmal aus sportlicher Sicht, in früheren Jahren wohl DAS Hauptargument, vermissen, da einige andere Nationalteams sowieso attraktiveren Basketball spielen.
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Ich finde den Artikel sehr sehr gut. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass mein Weltbild der Amerikaner in den letzten Jahren enorme Kratzer bekommen hat, auch in Bezug auf deren arroganten Patriotismus.
Ernst gemeinte Frage:
Was hieltet ihr eigentlich davon, das US-Basketballteam wegen Missachtung des olympischen Gedankens und unwürdigen, respektlosen Auftretens in der Öffentlichkeit von den nächsten olympischen Spielen auszuschließen?
Warum soll in Peking eine Mannschaft antreten dürfen, die noch nichtmal in der Lage ist, aus welchen Gründen auch immer - ich denke es ist übertriebener Stolz und gespielte Überlegenheit - mit den anderen Athleten im olympischen Dorf zu wohnen oder einmal ein FIBA-Regelbuch zu lesen?
Der olympische Gedanke spielt für die Meisten keine Rolle. Das von manchen immer noch so gennante Dream Team wird in seiner blau-rot-weißen Traumwelt auf der Queen Mary II abgeschottet residiert haben, ohne sich nur im geringsten für Athen und die Spiele zu interessieren.Fairness? Sportsgeist?
Ich würde die abgehobenen bling bling Gangstaz noch nichtmal aus sportlicher Sicht, in früheren Jahren wohl DAS Hauptargument, vermissen, da einige andere Nationalteams sowieso attraktiveren Basketball spielen.
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@ challenger:
Es gibt noch ne Reihe andere Sportler, die nicht unbedingt Wert auf den Olympischen Geist legen.
Zum einen die ganzen Doper und auch Leute wie z.B. Jan Ullrich, der- nachdem er zweimal keine Medallie geholt hat- sagte "Olympia ist mir eh nicht so wichtig.
Die Amis sind da also nicht allein -
der olympische geist ist ein schöner mythos oder warum holen sich sonst alle auf den medaillensonst einen runter?; die amis können doch auch nichts dafür, dass sie so reich sind, dass sie sich ein schiff leisten können.

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da gibt es etwas, dass mir ein wenig sorgen bereitet - vielleicht bin ich auch bloß zu alt, um es zu verstehen…
seitdem dieser minderbemittelte und trotzdem überhebliche cowboy präsident ist, vor allem seitdem er und seine aftervasallen sich entschieden haben, alles zu zerbombern was nicht in ihre wertvorstellung passt, seitdem ist in deutschland ein beängstigender anti-amerikanismus zu beobachten! kann man nicht ‘gegen bus’ sein, ohne deshalb gleich ‘gegen amerika’ zu sein? haben wir derlei verallgemeinerungen wirklich nötig? ich meine damit jetzt nicht explizit @challenger, ich habe das, auch in diesem forum, schon des öfteren gelesen. als die amis gegen litauen verloren haben, war die freude im chat groß. auf meien frage, warum die freude so groß ist, kam sinngemäß: weil ich alles was aus amerika kommt, hasse!
HASSE???
ich mag bush und seine politik auch nicht, bin ich deswegen gleich ein USA-hasser?
achtung, jetzt kommt’s: ich mag scharon und seine politik nicht, bin ich jetzt ein judenhasser?leute, so was beschäftigt mich wirklich…!
die welt ist doch nicht sooo schwarz-weiß wie sie einige sehen, oder?sorry für dieses lange und ausführliche off-topic. den artikel auf crossover finde ich im übrigen eher belanglos, wer nur den zweiten teil durchliest hat nichts verpasst…
Wenn man keine Ahnung hat - Einfach mal Fresse halten!
(Dieter Nuhr) -
duck, du sprichst mir aus der Seele. Danke.
(wobei ich mich auch über den Sieg Litauens gefreut habe, weil ich den litauischen Style irgendwie mag und der Sieg von Litauen über die USA für Litauen mehr bedeutet als umgekehrt ein Sieg für die USA)
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Das Team USA hat bei Olympia nun mal niemanden respektiert, sich über die anderen gestellt und sich über gegner lustig gemacht. Ist doch klar dass man sich freut wenn diese maßlose und vorallem völlig unbegründete Überheblichkeit bestraft wird.
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Ich bin generell ganz sicher kein Amerika-Hasser, dafür hat mich dieses Land in vielerlei Hinsicht viel zu sehr positiv geprägt, aber:
Ich kann mich mit dieser amerikanischen Mannschaft einfach nicht mehr identifizieren und ich finde die Selbstdarstellung von Leuten wie z.B. Anthony oder James, die noch nichts gewonnen haben, im Kopf noch Kinder sind und trotzdem ständig ihre Klappe aufreißen, nur noch erbärmlich.
Amerikaner (Politiker, Sportler, wer auch immer) waren schon immer heroischer, patriotischer als Andere, aber was mich ankotzt ist diese “Ich-bestimme-was-richtig-ist”-Haltung. Nicht nur im Weißen Haus, ich finde auch die Basketballer haben vor lauter Selbstverliebtheit vergessen, dass man auch anderen Nationen Respekt zollen sollte und Überheblichkeit schadet.
Das ist traurig, macht mich aber nicht zum Amerika-Hasser. Das Land hatte trotzdem bessere Zeiten.
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Finde den Artikel (beide Teile) auch sehr einseitig. Diese Sicht der Dinge ist doch irgendwie sehr einfach. Und sein wir doch mal ehrlich, haben wir nicht alle darauf gehofft, dass Team USA versagen wird? Aber warum? Man kann zu den USA stehen wie man will, aber für mich hat das nix mit Bush oder so zu tun. Es sind Stereotypen mit denen hier gehandelt wird. Die Amis sind arrogant, dumm etc.
Ist das nicht deren generelle Einstellung zum Sport? Wer regt sich über einen Thorpe auf, der sonstwie viele Medallien holen will. Steckt nicht irgendwie der Neid dahinter?
Unbestritten, das Team hat sich vor allem sehr ignorant verhalten. Aber im Prinzip haben sie das selbe getan, was in Deutschland passiert. Sie haben es nicht wahr haben wollen, dass der Rest der Welt aufholt hat, wenn nicht sogar überlegen ist. Das gleiche machen wir doch mit unseren Sportlern.
Warum haben sich Iverson und Co. das überhaupt angetan. Sie haben gewusst, dass sie eigentlich nur verlieren können, da bin ich mir sicher, aber sie haben (im Gegensatz zu anderen) die Herausforderung angenommen. Ist das nicht auch olympischer Geist? Ob sie im olympischen Dorf wohnen oder nicht, das hat keine Bedeutung. Denn wenn man ehrlich ist, sind es viele Sportler, die dort nicht sind bzw. die sich ausschließlich auf ihren Wettkampf konzentrieren. Denke auch, dass dieser Geist ein Mythos ist, der nur für die existiert, für die es wirklich nur ums dabei sein geht. Bei allen anderen ist Olympia mit so vielen wirtschaftlichen Aspekten verbunden….
Eine interessante Sicht in die selbe Richtung gibt es hier:
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schön, dass ich nicht ganz alleine dastehe…
dankewas die überheblichkeit angeht: da liegt sicherlich einiges im argen. die amerikanischen spieler, funktionäre, sportreporter, etc. müssen erst noch lernen und begreifen, dass sie auch mal verlieren können. dies ist übrigens eine lektion, die der deutsche fußball schon hinter sich und bspw. der italienische fußball noch vor sich hat!

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@ duck
Prinzipiell hast du recht… Aber ich kontere mal: Bush wurde von dem Amerikanern gewählt, und zu 90 % wiedergewählt. Also passt das Bild “die armen Amis, nur wegen Bush werden sie gehasst”, nicht wirklich, denn sie scheinen seine Politik zu mögen (warum sonst die Wiederwahl??)
Natürlich kannst du jetzt kontern: Die Medien in den USA sind ein schlechter Witz, die Menschen bekommen gar nicht richtig mit was Bush alles anstellt.
Aber darauf würde ich widerrum kontern: Bush hat einen Krieg, basierend auf Lügen geführt. Reicht das nicht um ihn abzuwählen??

Dazu noch nebenbei die höchste Staatsverschuldung ever, damit die reichen noch reicher werden können. -
Wer sagt denn das GW wiedergewält wird. Monentan ist es ein Kopf an Kopf Rennen mit John Kerry, und wenn Bush gewinnt, dann nur wegen Kerrys volkommener Unfähigkeit. Ich kenne viele Amis die sagen, sie werden Bush wählen müssen, aufgrund von Kerrys Inkompetenz.
Und 2000 hatte ja eigentlich Al Gore mehr stimmen… -
Als wenn Bush kompetenter wäre als Kerry…. Und selbst wenn sie es so empfinden sollen sie halt das für sie kleinere Übel wählen, das Bild Amerikas leidet ja nicht umsonst dermaßen in der Welt.
Ein gutes beispiel übrigens für die überheblichkeit ist auch die Frage ob die Zuschauer in der Halle alle Rassisten seien, nachdem Team USA gegen Puerto Rico und Litauen ausgepfiffen wurde. Vielleicht sollte man ihnen mal erzählen dass es in Europa, besonders in Griechenland, Türkei, Jugoslawien und Bamberg
oft die Regel ist den Gegner auszupfeifen. Aber wenn man selbst keine Fankultur hat ist das wahrscheinlich schwer zu verstehen. Auch hier war wieder der überzogene Gedanke zu sehen" Alle müssen uns lieben". Ähnlich der “wer nicht für uns ist, ist gegen uns” Aussage. -
ähm, die wahl ist meines erachtens sehr knapp ausgegangen, genauso knapp wird sie wieder ausgehen
zudem ist die wahlbeteiligung nicht sonderlich gut gewesen, deswegen gibt es jetzt ja auch aktionen (vote or die z.b.) die die leute auffordern, wählen zu gehen.
also denke ich, das eben nicht die mehrheit der amerikaner für bush ist oder ihn gewählt hat bzw. vieleicht wieder wählen wird.nochmal zum artikel:
man kann sicherlich kurz auf die schlechte vorbereitung der amis eingehen, auch auf ihre arroganz, aber sicher nicht in dem pensum wie es der autor getan hat. die politischen sachen haben da gar nichts zu suchen.
es sollte doch ein basketball artikel sein, oder?ich habe mich auch über die niederlagen der usa gefreut. die meisten werden sich gefreut haben, weil die sympathien in der regel immer bei den kleinen sind wenn sie gegen die großen spielen. sicher hat auch die arroganz von ein paar spielern zur freude beigetragen, ist aber nur nebensächlich
“amerika-hass”(mir fällt jetzt nichts besseres ein) ist heutzutage einfach kult geworden bei uns. michael moore hat da sinen guten beitrag dazu geliefert. geschürt wurde das ganze dann natürlich noch durch den irak-krieg und den meinungen der regierung der usa über die länder die nicht mit machen wollten.
in dem punkt hat @duck auf jedenfall recht.was aber viel mehr sorgen macht ist die unwissenheit in der jugend (bin selber noch jugendlicher). viele sagen sie seien gegen die usa und deren politik etc. .
aber warum sie dagegen sind (und gegen was genau) wissen viele nicht. die kriege hat man zwar mitbekommen, aber mehr auch nicht
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On 2004-09-04 16:19, Slemp wrote:
…
was aber viel mehr sorgen macht ist die unwissenheit in der jugend (bin selber noch jugendlicher). viele sagen sie seien gegen die usa und deren politik etc. .
aber warum sie dagegen sind (und gegen was genau) wissen viele nicht. die kriege hat man zwar mitbekommen, aber mehr auch nicht
Da sprichst du was an……Diese Unwissenheit, gepaart ist ein ganz ganz großes Problem das wir leider im Moemnt haben. Ich habe es schon öfters geschrieben, es ist einfach in Mode gekommen auf bush bzw. den Amerikanern rumzuhacken ohne irgendeinen blassen Schimmer von internationaler Politik zu haben.
Ich “oute” mich jetzt einfach mal. ich bin pro Bush und bin auch der meinung dass der Irakkrieg gerechtfertig war!
Jeder kann seine eigene politische meinung haben, solange er sich genügend informeirt finde ich es absolut richtig und notwendig! dass es viele verschiedene Meinungen gibt.
Ich z.B. habe viele Bücher zu dem Thema gelesen, auch viele TV-berichte und ähnliches bevor ich mir erlaubt habe ein Urteil zu fällen, und das erwarte ich auch von den anderen Leuten. Wenn ich schon Sprüche höre wie von einem Mitschüler O-Ton:" Ich hab zwar keine Ahnung von Politik aber Bush und Amerika sind scheiße.", frage ich mich wirklich wo das noch hinführen soll… :-?
BTW, gibts hier zufällig noch andere die eher pro Bush bzw. Irakkrieg sind? Würd mich mal interessieren ob ich hier mit meiner Meinung alleine da stehe.
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