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Aktuell Bestbewertet Umstritten

  • Five eingestellt??
    korbballfreundK korbballfreund

    Ich werde die Five sehr vermissen. Lange Jahre Abonnent, irgendwann hab ich es mal abgemeldet, weil es ein Phase gab, in der ich wenig Zeit und Muße hatte mich mit Basketball zu beschäftigen, aber ich hab mir dennoch immer wieder Ausgaben am Kiosk geholt, wenn mich die Artikel interessiert haben.

    Es ist doch so: wenn die Basket der „Stern“ ist, war Five „Der Spiegel“.
    Sehr viel mehr Inhalt, sehr viel besser recherchiert, viel tiefgehender (der einzige Unterschied ist, dass die Five auch den wesentlich progressiver und moderneren Look hatte als der Spiegel). Die Basket hatte man mit knapp 2 Atemzügen durchgelesen, und es steht im wesentlichen nicht mehr drin, als man auch über diverse elektronische Sportmedien erfahren kann. Ich hab mich auch an der Big versucht, aber ich bin ehrlich: die fand ich echt etwas popelig. Eigentlich finde ich die Fokussierung auf deutschen Basketball gut und richtig, aber sie schaffen es bei mir nicht (weder inhaltlich noch vom Design) dass es mich je richtig gepackt hat. Es ist ein echt fades Produkt geworden, es hat keinerlei Sexapeal. Die Five hat so viele Bereiche der NBA/NCAA auch abseits der
    großen Namen beleuchtet. Und es gab ja auch einiges an Background zur BBL und anderen europäischen Ligen.

    In diesem Zusammenhang frage ich mich auch, warum gerade die Five den langsamen Tod sterben musste, denn sie war mit weitem Abstand die beste Basketball-Zeitschrift am Markt, und für mich auch mindesten unter den Top3 der Sportmagazine überhaupt was journalistische und optische Qualität betrifft. Es ist zum Heulen, dass gerade die Five am Ende nicht mehr rentabel war.

    Ich hoffe inständig, dass die Redaktion um Dre Voigt irgendwann und irgendwo eine neue Heimat finden, um eine Five 2.0 an den Start zu bringen. Am liebsten gedruckt, ich bin (auch) da etwas altmodisch. Da wäre ich sofort wieder dabei, meine Abo-Zusage ist hiermit gemacht. Echte Qualität sollte sich doch irgendwie immer durchsetzen, so hoffe ich zumindest.

    Basketball in den Medien

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    Bin gespannt, wann und wie sich das “Simmons-Problem” lösen wird.
    Die Forderungen bei den Sixers sind enorm, die Ängste der anderen Teams bezüglich seiner Defizite aber aktuell auch, das passt deshalb nicht zusammen.

    Aber nach den Westbrook- und Wall-Deals hat weiß man ja, irgendwann klappt das auch noch. Entweder Philly oder das andere Team ist irgendwann verzweifelt oder ungeduldig genug. Immerhin scheint Simmons nicht sehr verletzungsanfällig.

    US-Basketball

  • Dallas Mavericks 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    Jetzt brat mir einer einen Storch. Die Verpflichtung des Jahres. Favorit Nummer 1 auf die Meisterschaft.

    Ich verstehe das alles nicht. Liegt es an Cuban? An der Stadt? Ist es mittlerweile reine Gewohnheit, dass alle vielversprechenden Spieler jedes Jahr einen Umweg um Dallas machen? Es kommen am Ende nur Graupen. Oder Spieler mit fragwürdigem Vertrag. Porzingis war der erste Top-Spieler, aber auch nur weil er damals verletzt war und keine absehen konnte, wie er zurückkommt. Auch die Wette hat sich leider nicht ausgezahlt.
    Dabei hatte damals damals mit Dirk und noch viel mehr aktuell mit Doncic Stars im Team, die doch eigentlich auch Anziehungskaft haben sollten. Liegt es daran, dass die europäischen Stars keine Netzwerke haben in den USA? Ich dachte, da wird sich do jemand ranhängen an den möglichen Schub, den Doncic den Mavs geben kann. Statt dessen kriechen die alle als 10+ Mann für nix zu den Lakers und Nets.
    Wenn das so bleibt, wird es weiter mehr als schwer werden mit der nächsten Meisterschaft für die Mavs.

    US-Basketball

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    Und jetzt will sich auch noch Ben Simmons aus dem Phily Team streiken.

    Grundsätzlich: man sollte als „Arbeitnehmer“ die Freiheit auf die Wahl seines „Arbeitgebers“ haben. Aber da müsste man an den Grundfesten NBA anfangen und schon den Draft in Frage stellen. Denn da geht es ja schon los, dass sich die Teams willkürlich einen Menschen aussuchen dürfen, der dann die nächsten Jahre bei einem arbeitet. Ein wirkliches Mitspracherecht hat der Auserwählte ja nicht, außer sich generell der NBA zu verweigern (klar, es immer auch Ausnahmen … Steve Francis…), aber grundsätzlich geht ja da das Schachern und Quartettspielen mit Menschen schon los.

    Aber: in dieses System begeben sich die Spieler ja freiwillig (wenn man wirtschaftliche Zwänge außen vor lässt). Und das wird, gemessen an der “regulären” Arbeitswelt, ausgesprochen gut honoriert.
    Das weiß man, auch schon als 19/20 Jähriger, in der jetzigen Zeit ja noch mehr als früher. Und wenn man dann einen verbindlichen Vertrag eingeht (der gilt ja für beide Seiten), dann sollte man den normalerweise nach seinen Möglichkeiten auch erfüllen. Das jetzt vermehrt Stars sich ihrerseits nicht mehr daran gebunden fühlen, halte ich für eine bedenkliche Entwicklung. Dass hier, wie bei AD, Klutch-Sport als Management dahinter steckt kann ein Zufall sein. Muss aber nicht.

    Ich mochte Ben Simmons eigentlich vom (Spieler-)Typ her, auch wenn seine offensiven Defizite auf Dauer immer mehr zum Tragen kommen. Tatsächlich hoffe ich, dass sich Agent und Spieler endlich mal in ihrer Arroganz verzocken und das Team ihn dann einfach ohne Spiele und Bezahlung versauern lassen würde. Aber das können die sich halt auch nicht leisten.

    Abseits vom rein sportlichen, wird die NBA für mich immer fragwürdiger, was die Entwicklung in Sachen Gehältern, Vertragsklauseln und Reglungen angeht. Aber es ist wie bei schlechten Reality-Soaps, man muss doch immer wieder mal hingucken, wenn sich jemand so richtig daneben benimmt. Ändern wird es es nicht mehr, gehört vermutlich auch zum großen Entertainment. das scheint ja mittlerweile den höchsten Stellenwert zu besitzen.

    US-Basketball

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    @henk
    Nur um das zu klären. Ich bin überhaupt kein Gegner der grundsätzlichen Absicht, die die NBA (also die Besitzer) damit verfolgen. Aber genau dieser Effekt, dass jedes Team, egal unter welchen geographischen und wirtschaftlichen Vorraussetzungen die auch immer arbeiten müssen, (!)theoretisch in absehbarer Zeit zu einem Finalskandidaten aufsteigen kann, wird ja dadurch ausgehebelt. OKC hatte im Grunde im Draft den Grundstein gelegt, eine mögliche Dynastie aufzubauen. Natürlich weiß man nicht, wie sich die Jungs zusammen in diesem Umfeld alle so entwickelt hätten, aber den Versuch hätte ich sowas von gerne verfolgt. Es wäre ja vom Salary Cap alles möglich gewesen, weil man gleich 4 Top Leute selber gedraftet hat (man stelle sich vor, sie hätten Westbrook statt Harden verschifft, Harden als Kombo-Guard mit KD und Ibaka, dazu ein vernünftiger Coach… ).

    Ein Einschub: ein besser PG war im Draft 2008 nach Westbrook wirklich nicht zu bekommen (Dragic oder Hill hätten evtl. in dem Team langfristig effektiver funktioniert, individuell bessere Spieler sind sie jedenfalls nicht, und das sag ich, obwohl ich Westbrooks Status als Superstar von vielen massiv überbewertet finde). Trotzdem muss man sagen, es ist bemerkenswert, wie oft er als vermeintlicher Franchise-Player hin und her verschoben wurde. Selbst eigefleischte Westbrook-Fans sollten da langsam stutzig werden.

    Genau das befürworte ich ja. Da hab ich kein Problem, dass die Teams tief in der Luxussteuer landet. Die Besitzer können das (normalerweise) leicht verkraften. Warriors und Bucks machen ja genau das. Völlig OK, weil die wesentlichen Spieler überwiegend selber gedraftet oder schon länger dabei sind.

    Was mich ja nervt, ist ja das System dass Nets und vor allem Lakers praktizieren. Dort sind (fast) alle elementar wichtigen Spieler eingekaufte Stars, die ihre Fähigkeiten woanders schon bewiesen haben. Bis auf Verletzungen Null Risiko, dass man da ein gutes Team zusammenzimmert. Dafür hauen die massiv viel Geld raus, um dann den Rest der Truppe irgendwie zusammen zu löten, mit Leuten, die woanders vermutlich deutlich mehr Geld hätten bekommen können und nur aus Opportunismus (für den zweifelhaften Rum ein NBA Champion zu werden, ohne wirklich was dazu beigetragen zu haben) für ein Taschengeld spielen.

    DAS hebt ja gerade das geplante, egalitäre System aus den Angeln, weil sich in dem Fall ja etliche Stars aus ihren bestehenden Verträgen rausgebockt haben. Bist du ein FA, ist das dein gutes Recht (wie KDs Wechsel zu den Warriors) dahin zu gehen, wohin du möchtest. Aber diese Manöver von Harden oder AD bspw. sind meiner Meinung mehr als fragwürdig.

    Aber offensichtlich ist es ja möglich und es wird ja ohne großes Aufsehen auch immer wieder praktiziert. Ich kann nur mit solchen Teams, die in dieser Weise operieren, keine Sympathie oder Respekt entgegenbringen. Sie profitieren in erster Linie von ihrem Namen/Standort. Wer es mag, soll es abfeiern.

    US-Basketball

  • Dennis Schröder bei den Boston Celtics
    korbballfreundK korbballfreund

    Bin schon lange der Meinung, dass er einfach mit Abstand am stärksten als Back-up Point Guard in einem ordentlichem bis guten NBA Team funktioniert. Eigentlich schon seit er in Atlanta nachdem als 6th Man zum Starter befördert wurde und dann deutlich schwächer agierte. Dann wieder als sehr starker Back-up hinter Paul in OKC. In LA bei einem potenziellen Meisterschaftsteam die 2. geigen spielen nach dem Ausfall von AD war ein bis zwei Nummern zu groß. Auch wenn er das vermutlich anders sieht, was auch OK ist. Aber so wie es sich entwickelt hat, bestätigt sich diese Einschätzung scheinbar auch in der Liga. Und deshalb bekommt er keinen erhofften Vertrag mit Startersalär. Zumindest aktuell nicht. Vielleicht ist nächste Saison ein Team bereit (Notwendigkeit trifft auf finanziellen Spielraum) ihm annähernd das zu zahlen, aber aktuell sehe ich es auch eher als große Chance für Schröder, sich wieder als veritabler 6th Man Guard zu etablieren. Und deshalb würde ich Smart in jedem Fall starten lassen, nicht zuletzt, weil er auch der besser Spieler für Boston ist gegenüber Dennis. Mit der zweiten Welle kann er dann wieder was für sein Renommee tun, gerade wenn es weit in den Playoffs geht. Er wird sicher auch da einiges an Spielzeit bekommen.

    US-Basketball nba

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    @gas
    vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt, in jedem Fall hast du mich falsch verstanden bzw. interpretiert.
    Zum “Geld-Argument”: Ich hab nirgendwo behauptet, dass die Owner geizig wären oder die Spieler mit Geld geködert wurden.
    Eher das Gegenteil. Die Lakers haben für ihre 3 Star-Spieler praktisch das komplette Budget verprasst.

    Bei einem Hard Cap hätten sie eigentlich schon ein Problem gehabt, 5 Spieler aufs Parkett zu stellen. Nur die ganzen Ausnahmeregelungen des CBAs und vor allem die Bereitschaft etlicher Opportunisten, sich für ein wirklich mickriges Gehalt (das in den meisten Fällen bei weitem nicht ihrem Marktwert entspricht) einem potenziellen Meisterteam anzuschließen, füllt den Kader überhaupt erst auf. Da mache ich den CBA-Schlupflöchern bzw. diesen Spielern den Vorwurf.

    Letztlich stellen sie das Konzept der NBA auf den Kopf, der es Teams aus strukturschwächeren Gebieten und mit unpopulärerer Geschichte (wie bspw. New Orleans OKC, Memphis…) ermöglicht, sich an die Spitze zu spielen. der Gedanke war (damit alle Teambesitzer glücklich sind und noch mehr Geld verdienen können): jedes Team hat das gleiche Geld zur Verfügung (damit eine Ansammlung an Stars vermieden wird), und per Draft können die besten Talente jeden Jahres (auch) langfristig gebunden werden. Nun stellt sich immer mehr heraus dass auch geschlossene Verträge nicht das Papierwerts sind, auf dem sie geschrieben wurden (AD, Harden), wenn die Stars einfach einen Wechsle zu ihrer Wunschdestinationen erzwingen. Und der Salary Cap ist sowieso nur noch ein Witz mit den ganzen Bird/Early Bird-Rights oder anderen diversen Ausnahmen. Ich hab da den Überblick verloren, was da wann unter welchen Umständen noch legal ist und was nicht.
    Fakt ist, die “großen Fische” haben trotz allem immer einen starken Wettbewerbsvorteil.

    Der Effekt ist, dass diese Teams sich nicht über clevere Draftentscheidung und Talententwicklung nach “oben arbeiten müssen”, sondern auf dem Weg dahin ihre jungen Spieler verhökern, wenn sie sich nicht in relativ kurzer Zeit zu einem Top-Star entwicklen.
    Welche nennenswerte Talente haben die Lakers denn in den letzten 10 Jahren gezogen, mit denen du ein Meisterteam aufbauen könntest? Und a waren auch einige hohe Picks dabei (Ingram, Ball, Randle, Russel, Hunter), die zwar teilweise gute NBA Spieler geworden sind, aber weit weg von dem erhofften Franchiseplayer (nebenbei, da waren im Nachhinein schon noch besser Spieler zu haben -– und klar, es ist immer ein bisschen Lotterie). Ingram, Ball, Randle bspw. haben ihr ganzen Talent auch erst nach dem Trade ganz gezeigt. Haben sie etwas Zeit gebraucht (wenig Geduld) oder hat das Umfeld nicht gepasst (schlechte Talententwicklung) ist da auch egal.

    In jedem Fall haben sie praktisch keine Spieler mehr im Kader, die sie selbst entwickelt haben. Das ist schon traurig und spricht nicht gerade für das Management und den Trainerstab.
    Aber Lakers Fans sehen das natürlich anders, sie finden das strategisch überragend und sind begeistert. Muss ja nur nicht jeder so sehen.

    US-Basketball

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    Interessant bei dem Smarts neuem Vertrag ist, dass der sogar leicht unter dem ist, was Dennis von den Lakers angeblich angeboten bekommen hat. Das relativiert etwas die vermeintlich hohe Summe, die mich auch erst hat stutzen lassen. Für mich ist Smart auch sogar der besser Starting PG von den beiden, also losgelöst von möglichen Konstellationen. Er ist wesentlich tougher in der Defense und wirkt auf mich als der insgesamt bessere “Anführer” eines Teams mit Titelambitionen. Insofern ist es ein guter Deal, für beide Seiten. Mich haben die Celtics letztes Jahr auch am meisten enttäuscht, weil ich so viel mehr erwartet habe. Das Team hat eigentlich fast alles, was es braucht, um sehr weit zu kommen. Mal sehen, ob sie diese Saison ihre PS auf die Straße bekommen, dann werden das im Osten wieder rasend spannende Playoffs, vor allem wenn Philly sich irgendwie auch noch berappelt. Ich persönlich würde es am liebsten sehen, wenn Simmons sich offensiv endlich dauerhaft gewinnbringend einbringen kann. Aber wie realistisch ist das so ganz ohne Wurf?

    Trotzdem hat man potenziell 4- 5 Teams im Osten, die sogar das Zeug für den Titel haben.

    Nets mit ihrem Starensemble natürlich vorne weg. Auch hier, wie bei den Lakers, ein für mich überwiegend pragmatisch zusammengekaufte Truppe, was ich davon halte, hab ich ja schon geschrieben. Auch da hab ich so viel mehr Sympathien für Celtics, Philly, Bucks oder Hawks (ich werde leider mit Young nichts so recht warm). Miami hat auch clever eingekauft/getradet, gehören damit auch zu den Teams, die u. Umständen jeden schlagen können. Atlanta von den genannten trotz Erfolg in den letzten Playoffs für mich das Team, dem ich am wenigsten traue. Aber das schöne ist, es wird garantiert wieder ein Team komplett überraschen aus dem Pool wie Knicks oder Pacers.
    Wenn ich jetzt ins Blaue hinein tippen müsste, würde ich (unter normalen Umständen) auf ein Conference-Finale Nets vs. Celtics tippen. Leider dann mit dem bessern Ende für Brooklyn, und dass allein wegen KD, der Chef regelt…

    Im Westen würde ich noch keinen Tipp abgeben wollen. Klar, die beiden LA Teams sind vorn mit dabei, Phoenix und Denver sicher auch. Jazz oder Golden State sind für mich Wundertüten. Aber wer da am Ende vim Westen die Nase vorne hat? Keine Ahnung.

    Und wer könnte von denen gegen die Nets bestehen? Da sehe ich gerade noch kein Team klar auf eine Höhe. bei den Lakers ist es auch der Wunsch, bei den Clippers bleiben, wie bei den Jazz, die Zweifel, ob sie jemals den letzten Schritt machen (können?). Bei Phoenix wird es spannend zu sehen, ob … a) gut CP3 altert… b) Booker den nächsten Schritt macht… c) auch der Rest des Teams aus den Erfahrungen lernt und individuell sich mehr Konstanz entwickeln kann.

    Mein Wunsch wäre ja, dass Denver sich irgendwie in die Finals durchmogelt. Vielleicht kommt ja Jokic mit einem Körper wie Dwight Howard aus der Offseason.

    US-Basketball

  • NBA Saison 2021/2022
    korbballfreundK korbballfreund

    Ich weiß, ich bin altmodisch, ich bin zu romantisch, voreingenommen und mir fehlt der Sinn für die Realität.
    ABER … ich kann mit solchen Teams wie den aktuellen Lakers oder Nets überhaupt nix anfangen.
    Mangelnde Fähigkeit des Managements beim Draft, dazu fehlender Wille bzw. Geduld die jungen Spieler zu entwickeln werden durch Geld und Standort kompensiert. Es existiert in beiden Teams praktisch kein einziger nennenswerter Spieler mehr, den man selber im Draft geholt hat (Horten-Tucker ist im Grunde auch nur noch potenzielles Tradematerial) oder früh gefördert hat. Bei den Nets ist es genauso. Es werden Stars zusammengekauft, der Rest vom Team stellt sich aus opportunistischen Veteranen oder Rollenspieler selbst zusammen, die sich weit unter Wert verkaufen.
    Ich mag das einfach nicht. Mir ist klar, es legal, es ist sogar bei vielen Teams üblich, aber wenn ich dieser extremen Form des “Teambuildings” sehe, kann ich gar nicht genug essen, wie ich k… möchte.
    Und es geht mir beileibe nicht darum, dass man sich punktuell Verstärkung holt, dann Spieler getauscht werden, die in dem eigene System nicht funktionieren, dass man andere Prioritäten setzen möchte usw. Aber es sollten zum einen doch zumindest ein paar der eigenen Spieler übrig bleiben, oder zumindest ein paar, die länger als 2 Jahre dabei bleiben. Und zum zweiten sollten doch ein paar der anderen Taschengeldspieler wenigstens ein bisschen Ehre im Leib haben, sich diesen Teams auch noch sinnflutartig anzubiedern, um in den POs 4 Minuten Spielzeit zu bekommen, nur damit man nachher als “Champion” den dicken Max machen kann.

    Ich kann weder dem FO, den meisten der Spieler oder der Franchise im allgemeinen dafür Respekt entgegen bringen. Um so mehr freut es mich aktuelle für die Bucks, die sich mit einem Kern an Spielern, die schon lange zusammen gewonnen und verloren haben, endlich Meister geworden sind. Und ich hoffe inständig, das weder die Lakers, Clippers oder Nets in den nächsten Jahren damit Erfolg haben.

    So, genug gewutbürgert. Beim nächsten mal ist die perverse Entwicklung der Gehälter für Bällewerfer dran 🙂

    Dabei ist es eigentlich so ein schönes Spiel.

    US-Basketball

  • Lakers seit Sommer 2021 ohne Dennis Schröder
    korbballfreundK korbballfreund

    @junes
    Da hast du meinen Beitrag aber komplett missverstanden. Paul ist ja gerade derjenige, der bemüht ist, dass die Spieler das Maximum bekommen was möglich ist. Und eben keine Abschläge in Kauf nehmen. Deshalb würde mich interessieren, was er jetzt zu Melo sagt, wenn ef ihn das nächste mal trifft. Als Präsident der Spielergewerkschafft müsste er ihm gehörig den Marsch blasen. Aber das wird natürlich nicht passieren. Seinem anderen Kumpel LeButt kann er dafür gratulieren, und dem Buss Clan gleich mit. Geschäft ist Geschäft, da hört es auf mit Romantik, Moral oder dem Geschwätz von Gestern.

    US-Basketball lakers schröder

  • Olympische Spiele Tokyo 2021
    korbballfreundK korbballfreund

    Ich sehe bei diesem Wettbewerb eher die positiven Ergebnisse. Man war klar schlechter als die Top-6 Teams, aber mit dem Rest konnte man mithalten. Nun wäre es bei einer Europameisterschaft sicher nicht einfacher geworden (Teams wie Litauen oder Serbien usw. sind auch besser) aber man hat sich im Mittelfeld etabliert. Evtl. wäre es mit den ganzen NBA Kollegen etwas besser gelaufen, aber insgesamt muss man es einfach so hinnehmen. Die Erkenntnis ist weder neu, noch wird sie sich in absehbarer Zeit ändern. Für ganz oben fehlt es an professionellen Voraussetzungen der Jugendarbeit und im einheimischen Profibereich um dauerhaft mit den anderen Nationen mithalten zu können.
    Aber, die Jungs die waren haben sich das Herz rausgerissen und ich jedenfalls war keineswegs enttäuscht. Auch nicht vom Trainer. Viele gute Ansätze waren zu sehen, es fehlte in vielen Fällen an Athletik und Kaltschnäuzigkeit, nicht am Willen. Darauf lässt sich doch aufbauen. Ich finde, man konnte stolz auf die Truppe sein, die haben sich gut verkauft.

    DBB und Nationalmannschaften

  • Lakers seit Sommer 2021 ohne Dennis Schröder
    korbballfreundK korbballfreund

    Es wird ja immer wieder mal über Franchise-Stars diskutiert, die nicht den Maximal-Vertrag abschließen, sondern ihr Salär teamfreundlich reduzieren, damit noch ein paar weitere ordentliche Mitspieler bezahlt werde können. Ich weiß noch ganz gut, dass Dirk damals (auch in den USA) Unverständnis damit erzeugt hat. Das konnte ich damals schon nicht wirklich verstehen, wo das Problem ist, wenn man dem Team nicht jeden Handlungsmöglichkeiten raubt (also sowas wie nur 80 für 4 Jahre statt 120 $, wäre ja immer noch genug).

    Was ich viel befremdlicher finde, sind die ganzen „Veteranen“, die für ein Taschengeld für 1 Jahr zu den Lakers strömen, um evtl. einen Ring abzugreifen. In dem Fall ist es auch keine Frage des finanziellen Überlebens (den schmalen Taler kann sich jeder der Kandidaten leisten), aber ich finde, da wird es dem Front-Office doch arg leicht gemacht, dafür dass die einfach mies geplant haben. Die hauen (was sowohl fragwürdig wie unnötig war) für 3 Spieler das Geld für ein ganzes Team raus, alles in der Hoffnung dass gnädigerweise ein paar alternde Spieler den Kader auffüllen, für ein Salär, das bei weitem nicht deren “Wert” im Ligavergleich entspricht.
    Da müsste doch Chris Paul als Leiter der Spielergewerkschaft im Strahl kotzen (was er wohl zu seinem Kumpel Melo sagt, wenn der auch für 3,50 $ noch zu den Lakers kriecht).

    Ich will ehrlich sein: ich hätte mich gefreut, wenn die Lakers auf Grund ihres absurden Trades für Westbrook ihren Kader nicht voll bekommen hätten. Aber die Stadt, der große Name und King James locken dann doch wieder ein paar …… ambitionierte (hust) Spieler an. Dennis hat sich als Spieler verzockt (und das zeichnet sich jetzt wirklich sehr deutlich ab) und nicht wenige betrachten das schadenfroh, aber die Franchise der Lakers kommen (mal wieder) mit einem blauen Auge davon. Das wird dann nicht mal kritisch hinterfragt, zumindest lese ich davon in den einschlägigen Foren und Pulikationen wenig bis garnichts. So unterschiedlich sind die Bewertungen. So hoffe ich jedenfalls, das Dennis noch ein Plätzchen in der NBA findet, da gibt es genug Spieler in der Liga, die dort weniger zu suchen haben.

    US-Basketball lakers schröder

  • Lakers seit Sommer 2021 ohne Dennis Schröder
    korbballfreundK korbballfreund

    Ein paar Stunden darüber geschlafen, und mir ist immer noch nicht klar, welche Strategie die Lakers da verfolgen mit dem Trade. Westbrook ist bei dem Trade der individuell beste Spieler, er ist eine potenzielle (auch neben James?) Triple Double Maschine und könnte(!) einem anderen Team evtl. sogar irgendwie helfen (spontan fällt mir da keins ein, aber das gibt es bestimmt… ). Aber was zum Teufel soll er bei den Lakers für Aufgaben übernehmen? Den Spielaufbau, zusammen mit James? Den Drive zum Korb, zusammen mit James? Den grandios wackeligen Dreier, wie James? Was Erfahrung und Cleverness betrifft, ist er soweit hinter seinem prominenten Teamkollegen, er kann aber auch sonst nichts wirklich nichts, was James nicht besser und konstanter könnte. Solange dessen Knochen halten.

    Und dafür so viele Rotations-Spieler abgeben (wenn es auch bei jedem einzelnen nicht so weh tut), bei dem kleinen Kader, der irgendwie bezahlt werden muss. Es wird ja immer behauptet, LBJ wäre der Schatten-GM seiner Teams. dann ist er aber nicht nur körperlich in die Jahre gekommen. Oder die sehen irgendein Potenzial, das mir verborgen bleibt, evtl. mit weiteren, Folge-Trades. In jedem Fall wird es eine sehr unterhaltsame Saison für und mit den Lakers. Wenn Westbrook und James so Defense spielen wie in den letzten Playoffs, dann heißt es anschnallen und genießen.

    Schröders gewünschter Spot im Team ist damit natürlich weg. Bin mir nicht mal sicher, ob es ein Sign+Trade gibt (und ob das die beste/einzige Möglichkeit für die Lakers ist, noch was zählbares zurück zu bekommen). Wenn nicht, dann hätte sich Dennis wirklich massiv verschätzt. Allein, mir geht da die Schadenfreude mancher Leute hier etwas ab. Die 84 Mio schienen mir auch ein faires Angebot, aber so unmoralisch waren seine Hoffnungen auch nicht. Er wird schon irgendwo unterkommen, ist ja immer noch ein guter (Back-up) Guard. Bei den Lakers wird es es sicher nicht mehr.

    US-Basketball lakers schröder

  • Lakers seit Sommer 2021 ohne Dennis Schröder
    korbballfreundK korbballfreund

    DAS WILL ICH SEHEN!!!
    Westbrook bei den Lakers, dafür Kuzma, KCP, Harrel und Pick raushauen. Perfekt finde ich. Endlich Spacing, Defense und Clutchness auf der PG Position. Und nur 3 Rollenspieler für Westbrooks Gehalt dafür weggegeben. Die haben ja sowieso zu viele Spieler. Die Meisterschaft ist jetzt schon gebucht.

    Wenn das passiert, rauche ich einen zu Ehren Pelinkas. Das gleiche Zeug was er auch nimmt.

    US-Basketball lakers schröder

  • Dallas Mavericks 2020/2021
    korbballfreundK korbballfreund

    @flobery2-0
    Stimmt, die NBA ist teilweise schnelllebig und die ganz große Umbrüche passieren auch mal schneller als gedacht.

    Sprich der Abgang/Trade von echten Franchiseplayern (oder Spielern die da sehr nahe dran sind) oder wenn man einen solchen Spieler draftet. Bei Variante 2 muss man auch eine gehörige Portion Glück haben (den richtigen Riecher, genügend potenzielle gute Spieler im Draft). Variante 1 ist auch nicht einfacher.

    Wer konnte ahnen, dass sich Irving (nach irritierendem Hin und Her), Durant (nach schwerer Verletzung) und Harden (auch so ein Querulant) ohne nennenswertem Gegenwert in einem Team zusammenfinden. Das hat einerseits damit zu tun, dass sich Spieler untereinander mittlerweile absprechen und mit einer gehörigen Portion GLÜCK, dass alles so passiert ist und am Ende auch passt.

    Bei LA war es ansatzweise ähnlich mit AD, der sich zu den Lakers gequengelt hat, die haben nur mehr abgegeben. Meist bauen Teams auf dem Draft auf und ergänzen dann die richtigen Spieler.

    Die Bucks haben sich nach und nach (mit Giannis als Kronjuwel) nach und nach verstärkt. Mit Holiday als vermeintlich letztem Puzzlestück.

    In einer idealen Welt hätte Dallas die Spieler bekommen, die man sich erhofft hatte: Porzingis dauerhaft 100% fit und so präsent wie bei den Knicks, ein Richardson als zuverlässiger Backup und 3&D Guard, Hardaway und Finney Smith machen einen großen Sprung und stabilisieren ihre Wurfquoten, Kleber würde auch offensiv endlich auf dem gleichen Niveau liefern wie defensiv, Redick erlebt seinen 2. Frühling, dann hätte Doncic ein starkes Team an seiner Seite. Evtl. erbarmt sch ein Veteran vom Schlage P.J . Tucker für kleines Geld und geht nach einem Buyout zu den Mavs.

    Aber all das ist nicht passiert. Und ich frage mich, warum soll sich das ändern in den nächsten Jahren? Die großen Namen kann Dallas nicht bezahlen (den Verträgen von Porz und Co. sei Dank), die anderen haben scheinbar alle bessere Optionen als sich der Truppe anzuschließen. Die Mavs haben kaum Spielraum und müssen auf ein mittelgroßes Wunder hoffen. Und hoffen, dass Luka es nicht dem Bart nachmacht und sich aus seinem Vertrag herausbockt.

    US-Basketball

  • Dallas Mavericks 2020/2021
    korbballfreundK korbballfreund

    Ja, die Trades im letzten Jahr waren für den A…sch. Gut gedacht, auch der Prozingis Trade hätte ein Coup werden können, hat leider nicht gelappt. ich weiß jetzt nicht, welche Ausnahmeregelungen noch greifen können, um über den Capspace gehen zu können. Wie man Cuban kennt, wird er das dieses mal auch machen (nicht wie bei Nash). Aber komfortabel ist die Ausgangslage sicherlich nicht.

    US-Basketball

  • Dallas Mavericks 2020/2021
    korbballfreundK korbballfreund

    @baskets-fan-0
    Ja, hab ich auch gerade gelesen bei Spox, dass er sich in diese Richtung geäußert hat.
    Gut für die Mavs, aber der Cap-Space ist dann in den nächsten Jahren für weitere Max.-Spieler, die den Namen auch mit Leistung verdienen, quasi nicht mehr existent, wenn man mehr als 7 Spieler im Kader haben will. Das wären schon jetzt für 22/23 dann grob mit Luka (35 Mio), Porz (33), Hardaway (min. 20), Kleber (9) und Powell (11), plus ein paar kleine Verträge um die 113 Mio. an Gehältern (was sich 21/22 an Änderungen machbar ist, steht ja auch noch in den Sternen – evtl. bleibt fast alles wie es ist). Keine Ahnung wie der hoch Capspace noch steigen wird, aber einen Sprung auf 150 Mio. wird es vermutlich nicht werden. Da muss Donnie aber mit spitzem Stift und viel Geschick agieren, wenn man keinen kreuzunglücklichen Luka da sitzen haben will, weil er mit dieser Truppe (dazu müssen Porzingis und Co. auch noch gesund bleiben) noch 2-3 Jahre herumwurschteln soll. Wie gesagt, ich halte Doncic nicht für so genügsam wie Dirk. Dafür hat er ein ganze anderen Hintergrund.
    Aber vielleicht irre ich mich auch und er fühlt sich so wohl als Maverick, zieht die nächsten Jahre klaglos durch, bis die üblen Verträge weg sind und greift dann mit Mitte 20 (wenn dann jemand von den großen Namen zu den Mavs will) das erste mal nach der Krone. ich würde es ihnen wünschen. Allein mir fehlt der Glaube. Auch dass sich mit den Bausteinen per Trade was relevantes ändern wird.

    US-Basketball

  • Dallas Mavericks 2020/2021
    korbballfreundK korbballfreund

    Ich wurde ja mal zwischenzeitlich verbal gesteinigt, als ich befürchtet habe, dass Doncic langfristig keine sportliche Zukunft sehen wird (sprich realistische Aussichten auf den Titel) und gehen könnte, sobald es möglich ist. ich halte ihn einfach nicht für so einen Spieler wie Dirk, der ohne Einschränkungen einem Team treu bleibt. Und auch er spielte ja kurzzeitig mit dem Gedanken, nochmal woanders sein Glück zu suchen. Weil er so lange zu wenig schlagkräftige Unterstützung hatte. 2011 war in vielen Hinsichten einmalig und man hatte da auch extrem viel Glück.

    Man kann den Mavs ja nicht mal vorwerfen, dass sie es nicht versuchen würden, aber entweder hat Dallas keine Anziehungskraft auf FAs oder sie verbocken es sonst irgendwie. Es ist ja generell extrem schwierig, einen Meisterschaftskader zusammen zu stelllen, da muss sehr viel passen und die anderen sind ja auch nicht untätig. Aber wenn man ehrlich ist, mit der aktuellen Truppe mit KP als finanziellen(!) Franchiseplayer ist einfach nicht mehr zu holen als die Playofteilnahme und mit Glück die erste Runde zu überstehen. Und das wird sich, zumindest mittelfristig, nicht ändern.

    KP wird man nicht los mit diesem Vertrag und den gezeigten Leistungen (ich bezweifle, dass die sich nochmal deutlich verbessern). Bei Hardaway ist man fast gezwungen, ihm einen entsprechenden Vertrag anzubieten. Wenn aber THJ. leistungsmäßig dein zweitbester Spieler ist, dann hast du ein riesiges Problem. Das Geld ist in jedem Fall weg, ohne Luka ansatzweise nennenswerte Unterstützung bieten zu können. Entwicklungspotenzial ist auch nicht da, also was zum Teufel will er da noch? Er ist noch so jung, aber er ist auch jetzt schon so gut. Da zählen die normalen zeitlichen Abläufe nichts mehr.
    Soll er wirklich warten bis Porzingis’ Vertrag endlich aus den Büchern ist und hoffen dass dann der zweite (und dritte?) All-Star kommt? Powell, Kleber und Richardson rechtfertigen (leider) auch ihr Geld nicht wirklich. Die Mavs haben zwar einiges an Capspace, aber wer soll es (neben THJ) bekommen? Und was soll Luka glauben lassen, mit dieser Truppe den nächsten Schritt (bzw. Schritte) machen zu können. Wen gibt es, der da wirklich was verändern würde.

    Luka ist ein Segen für die Mavs, aber er zwingt sie auch, ganz schnell und vor allem richtig zu handeln.
    Tanking und das warten auf starke Talente ist nicht, dafür ist Luka zu schnell zu gut geworden. Schon fast fatal. Weil die Rekrutierung von wirklich guten Free Agents noch nie die Stärke der Mavs war.

    Eine echte Zwickmühle. Ich denke, Luka ist 2024 vielleicht schon weg. Evtl. in einem Sign&Trade. Oder er schlägt die Rookie-Extension aus. Er hat seine Zukunft selber in der Hand, und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er sich länger an Dallas kettet (wenn sich personell nichts ändert), als er muss.

    US-Basketball

  • NBA Saison 2020/2021
    korbballfreundK korbballfreund

    So, Update zu meinen West-Tipps:

    Ist ja der Wahnsinn, was Dallas da abreißt. Doncic weiter heiß, das war halbwegs zu erwarten. Aber dass seine Kollegen auch einfach weiter treffen, und sich auch KP als wertvoll erweist ist für mich doch eine positive Überraschung. Ih denke zwar, es wird noch die ein oder andere Offnight bei den Kollegen Hardaway/Finney-Smith & Co. kommen (denn die kommen eigentlich immer), aber auch die Mitspieler der Clippers neben PG und Kawhi müssen sich ja erstmal noch steigern. Mein Tipp bleibt erstmal, aber ich bin dabei viel zuversichtlicher.

    Bei den Lakers vs. Suns ist leider genau das eingetreten, was ich befürchtet habe.
    Paul merklich angeschlagen, dafür die Blessuren von James und Davis aus den Knochen geschüttelt. Lief immer noch nicht optimal, aber mit den beiden im Team bist du immer gerüstet, irgendein Mitspieler wird dann immer mal heißlaufen. Auch hier bleibt mein Tipp, aber wenn Paul nicht bald wieder bei 100% ist, dann werden es kein 3 Siege für die Sonnen werden.

    Der Playoffs sind zwar schon etwas weiter fortgeschritten (und damit weit weniger prophetisch), dennoch meine Tipps zum Osten:

    Bucks vs. Heat 4:1
    Da hätte ich bei Beginn der POs auf ein ganz knappes Rennen gewettet. So wie Spiel 1 es auch war. Spiel 2 dafür ein Offenbarungseid für Miami. Die Bucks so weit weg, bei den Heat fehlte nach dem Desaster im 1. Viertel die komplette spielerische und mentale Qualität. Was sie z.T. mit unnötiger Härte, bzw. Unfairness ausgleichen wollten. Der Frust saß tief und wurde offen gezeigt. Ich frage mich ernsthaft, ob sie aus dem Loch nochmal raus kommen. Spiel 3 logischerweise ist da entscheidend. Aber mehr als 1 Spiel traue ich den Heat nicht zu. Wenn es die Bucks nicht selber verbocken, und das scheint durch Holiday wirklich ein anders Team zu sein. Die Conference Finals wären eigentlich Pflicht.

    Nets vs. Boston 4:0
    Bei Boston hätte schon Brown an Bord sein müssen, damit man wenigstens 1-2 Spiele gegen diese Offensiv-Power der Nets gewinnen kann. Ist er aber nicht und deshalb keine Chance für die Kelten. Für Brooklyn braucht es ein ganz starkes Defense Team der die 3-köpfige Schlange konstant bei deutlich unter 90 Punkte hält, dazu genug Qualität in der eigenen Offense um deren Schwächen auszunutzen. Die Bucks wären so ein Team, aber vor allem die 76ers haben eigentlich alles um es Brooklyn schwer zu machen. Aber…

    76ers vs. Wizards 4:2
    … das war keine Glanzleistung von Philly gegen Washington in Spiel 1. Eigentlich ein klares Ding, das hat nur keiner den Wizards gesagt. Die Energie vom WSH Backcourt mit Beal und Co. haben dem erklärten Favoriten richtig weh getan. Am Ende wird sich aber der bockstarke Frontcourt mit Embiid und Harris durchsetzen. Dazu wird auch Westbrook wieder Licht und Schatten liefern, speziell wenn es um die Wurst geht. Das war auch dieses Playoffs wieder zu sehen. Da es vermutlich einige knappe Spiele geben wird, könnte das den Ausschlag geben. Ein paar wirre Pull-up 3er oder unnötige Fouls und Ballverluste, dann sind 2 enge Spiele verloren und die Serie ist durch.
    Dabei wirken die Sixers nicht mal wirklich sattelfest. Beileibe nicht wie das beste Team im Osten. Gegen die Bucks sehe ich sie im Nachteil. Aber gegen Brooklyn könnte das Matchup in den CFs passen. Mal sehen, wer es wird (diese Serie wird vermutlich richtig spektakulär), denn gegen NY oder Atlanta werden sie sich durchsetzen.
    Wenn Simmons doch wenigsten Freiwürfe treffen würde. Und die Dinger mit 2 Meter Abstand… so muss man sich wirklich überlegen, ob man ihn in der Crunchtime auf dem Feld lassen kann. Das darf eigentlich nicht sein.

    Knicks vs. Hawks 3:4
    Ich traue New York noch nicht so ganz. Sie haben mit den Hawks noch den vermeintlich leichtesten Gegner bekommen (ausgenommen evtl. Boston) in der ersten Runde. Dennoch vermute ich, dass Young, Capela und Kollegen ihnen das Leben so schwer macht, dass die Hawks eben das eine Spiel mehr gewinnen wird, weil New York noch nicht die nötige PO Erfahrung haben und Young in Spiel 7 ein paar wilde Würfe trifft. Trotzdem eine super Saison von den Knicks, denen ich die 2. Runde gönnen würde.

    US-Basketball
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