Coplin wäre für mich jemand, den man bei einer Teilnahme am Europe Cup oder CL als günstigen 7. Import mit einem Vertrag bis zum Winter in den Kader aufnimmt und dann wenn es nicht gut aussieht auch recht früh aussortiert.
Aber auch bei der Bigs Auswahl sieht es ähnlich aus. Mit 2 Projects und einem älteren WoBo in die Saison zu gehen, ist in meinen Augen zu riskant. Vor allem wenn man auf die Playoffs/Playins schielt.
Im Idealfall, hätte man einen von beiden + einen etwas erfahreneren Spieler geholt, der dir konstant 20-25 Minuten geben kann und statt Coplin eher einen der für Ordnung im Aufbau sorgen kann, damit sich Smith und Buchanan mehr aufs Scoring konzentrieren können und schon wäre das ein ausgewogener Kader, mit viel Überraschungspotenzial.
Ob am Ende das Geld fehlte?
Kellman kommt als Spieler mit 6 Jahre Collegeerfahrung, aus einer nicht besonders starken Conference. So teuer sollte er ja nicht sein.
Sane ist aus der G-League und war da jetzt auch kein großer Leistungsträger und da verdient man um die 40k Dollar Brutto. Ob er als “Rohdiamant” wirklich so teuer war?
Die letzte Saison von Coplin, mit dem drumherum und der Verletzung sollte einen Weiterverbleib wohl nicht besonders teuer gemacht haben, würde ich als Laie mal behaupten.
Hughes legte gute Zahlen in seiner G-League Karriere auf, aber scheiterte ja in der ACB und sein Vertrag wurde recht früh aufgelöst. In der ACB nicht direkt einzuschlagen ist keine Schande, könnte doch aber bisschen den Marktwert senken, oder?
Die 2 Guards kommen mehr oder weniger als gute 6th-mans aus Frankreich von 2 Teams, deren Etats letzte Saison nicht deutlich höher waren als die von den Riesen (laut offiziellen Zahlen 6,4-6,5 Mio bei Beiden).
Dazu sollte der Trainer doch um einiges günstiger sein, als ein JP. Ich frage mich ob seit einiger Zeit die Inländer im Vergleich zu früher deutlich mehr kosten und deshalb die Qualität bei den Imports nachgelassen hat.