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Sprungwurfimitator

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Aktuell Bestbewertet Umstritten

  • Verkleinerung der Liga
    S Sprungwurfimitator

    @SirMichael:

    Es wird wahrscheinlich nicht mehr allzu lange dauern, und gewisse Kreise können sich auf die Schenkel klopfen, weil sie es geschafft haben, die kleineren aber traditionsreichen Basketballstandorte aus der BBL  zu kicken 🙁

    Bei dieser Diskussion läuft man jetzt Gefahr in den “Früher war alles anders - früher war alles besser”-Modus zu verfallen. Ich verfolge die Basketball-Bundesliga seit der Saison 1979/1980. Damals war das Teilnehmerfeld deutlich kleiner, nur ein Ausländer pro Team erlaubt und man spielte zumeist in Schulturnhallen. Aber auch damals war man in vielen Fällen zur Etatdeckung von Gönnern, Mäzenen oder Hauptsponsoren, die ihr Mäzenatentum über den Marketingetat Ihrer Firma laufen ließen, abhängig. Waren diese, aus welchen Gründen auch immer, weg, dann war es das zumeist mit der Erstklassigkeit. Übrigens war deutscher Basketball in Europa damals bestenfalls zweitklassig, eher drittklassig.

    Die drei großen B (Bayern, Berlin, Bamberg) haben nun eine neue Qualität in das finanzielle “Wettrüsten” gebracht. Deutsche Clubteams können nun auf europäischer Ebene mithalten, was viele freut. Aber im heimischen Wettbewerb sind die Preise verdorben. Clubs wie Crailsheim oder Vechta sind, bei allem Respekt vor der Arbeit die dort geleistet wird, doch nichts anderes als schmückende Farbtupfer in einer Liga die von anderen dominiert wird.
    Wahrscheinlich sind vor diesem Hintergrund auch noch 16 Teams in der BBL zu viel. Daher wäre es angebracht, wenn es eine verkleinerte BBL nur noch mit den Clubs, die dies finanziell wirklich stemmen können, gäbe. Darunter aber eine starke ProA, in der sich auch die starken “kleinen” Vereine (gerne auch sog. “Traditionsvereine”, wie immer man das definieren mag), die mit mehr Herzblut als Geld arbeiten, duellieren können. Eine Liga, aus der nun zum wiederholten Male Vereine aus finanziellen Gründen, wenn auch unterschiedlicher Ausprägung (Trier, Artland) ihren Abschied nehmen müssen, verliert doch in der Außenwirkung enorm an Reputation. 
    Darum sollte man die aktuell entstandene Situation als Chance für einen Neuanfang begreifen.

    BBL

  • JBBL 2014/2015
    S Sprungwurfimitator

    @oouups: Bei Koblenz sind es meiner Meinung sogar nur drei Spieler, die deren Spiel tragen. Trotzdem haben die Koblenzer vor Köln die bessere Ausgangsposition und, obwohl ich einzelne Spieler von Münster sehr schätze, sehe ich für die Münsteraner keine besonders großen Chancen gegen Köln und Koblenz.

    Time will tell…

    Jugend

  • JBBL 2014/2015
    S Sprungwurfimitator

    Die Hauptrundengruppe 2 ist wirklich eine sehr interessante Sache geworden. Habe ich vor Saisonbeginn noch Quakenbrück vor Hagen gesehen, teile ich nun die Einschätzung von Basketballfreund 101. Zum Schluß sehe ich auch Hagen, wenn sich dort keine Leistungsträger verletzen, vor Quakenbrück. Gießen spielt einen begeisternden und sehr abgezockten Basketball, aber ich glaube, dass die Mittelhessen im Vergleich mit Hagen und Quakenbrück einfach zu klein sind. Aber in der Sporthalle Ost will erst einmal gewonnen werden…
    Auf Platz 4 wahrscheinlich tatsächlich Koblenz, aufgrund des besseren direkten Vergleichs mit Köln, da für beide unter normalen Umständen gg. Hagen und Artland nichts zu holen sein wird. Beide sollten aber auf der anderen Seite gegen Münster, ohne deren Leistung schmälern zu wollen, nicht in Bedrängnis kommen.

    Prognosen sind schön, aber wie hier schon häufiger zu lesen war, “wat zählt is auffem Platz”.

    Jugend

  • JBBL 2014/2015
    S Sprungwurfimitator

    @Anton:

    Güßbach war in der U14 in ganz Deutschland haushoch überlegen und hat sich eher verstärkt. Im JBBL-Finale dieses Jahr waren schon einige 99er als Leistungsträger unterwegs. Wer weiß, welche Granate sich noch mit der Chance auf das betreute Wohnen locken lässt. Letztes Jahr konnte man mit Sanders noch einen Top-Spieler verpflichten. Nummer zwei im 99er-Jahrgang war Gröbenzell, die haben sich aber in Richtung Bayern München aufgelöst. Das alleine sollte schon für eine Favoritenrolle reichen. Dann kam seitdem noch Fancini dazu, im 99er-Jahrgang vielleicht der beste Aufbauspieler aus Deutschland. Die halbe 99er-Nationalmannschaft spielt bei Bayern. Dazu mit Zerban einen der größten 99er in Deutschland. München hat zwar keine WG, aber mit das basketballstärkste Umfeld, qualitativ und quantitativ. U14-Ergebnisse sind fast belanglos, weil man da unten so viel rekrutieren kann.
    In Restdeutschland verteilen sich tolle Talente, aber sie verteilen sich halt. Mittelhessen hat Kraushaar und einen starken Kader um ihn herum (es fehlt nur an Länge), TusLi den stärksten 2000er-Jahrgang (ja, auch wenn Frankfurt deutscher Meister wurde), Alba war schon von alleine gut, dann kam Buck aus Charlottenburg dazu, Quakenbrück als DBB-Pokal-Sieger automatisch Mitfavorit. Im Süden laufen mit Ulm und Ludwigsburg noch zwei gute und verstärkte Teams in den Playoffs mit. Das Duell der Duelle sehen wir aber schon in der Hauptrunde 4. Sagt zumindest meine Glaskugel.

    Diese Sichtweise kann ich nur voll und ganz teilen. Aus meiner Sicht kommt noch Phoenix Hagen dazu: Ex-Herten, zwar ohne Jamie und David V., aber plus Jasper, Vladi und talentierte 2000er. Da sollte auch etwas gehen…

    Jugend

  • Verhältnismäßigkeit des Unterhemdenverbots
    S Sprungwurfimitator

    Nach kurzem Blick auf den Kalender und der Feststellung, dass doch noch nicht der 1. April ist, bin ich umso erstaunter, wie ein an sich so unerhebliches Thema in diesem Forum Kreise zieht. Die Ausführlichkeit und Weite der Argumentation ist schon erstaunlich.

    Da möchte ich nicht nachstehen und auch noch gerne ein paar Dinge beitragen:

    • Die Unterziehhemden aus einem “Funktionsmaterial” stellen einen wirklichen Fortschritt dar, da sie das Tragen der Trikots aus Synthetikmaterial deutlich angenehmer machen, weil diese “Hemdchen” eben Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren.
    • Diese Art der Hemden gibt es mit langen, kurzen und eben auch ohne Ärmel. Auch bei Basketballern hat sich herumgesprochen, selbst wenn das bei Profis schon einmal anders gesehen wurde, dass es im Normalfall keinen Ärger mit den Refs gibt, wenn das Shirt ärmellos ist.
    • Leider gibt es diese Shirts zumeist nur in “weiß” oder “schwarz”. Also zieht man das weiße unter die hellen und das schwarze unter die dunklen Trikots.
    • Bislang führte dies nicht zu Diskussionen mit den Refs, zumindest bis vor knapp 5 Monaten: Damals wurde einem Spieler “angeordnet” das Shirt auszusehen, da am Halsausschnitt des Trikots eine ca. Quadratzentimeter große Fläche dieses Shirts verbotenerweise hervorblitzte. Sicherlich nicht sonderlich verwunderlich, dass diese Anordnung kurz vor Spielbeginn des Kollegen in Grau auch die einzige spielleitende Funktion des Kollegen war. Damit schien sein Pulver bereits verschossen zu sein, denn außer Ausbällen hat er sonst im Spiel nicht mehr viel gesehen.
    • Ähnliches dann noch einmal bei einem Meisterschaftsspiel im Jugendbereich vor einem knappen Monat: Da “erwischte” der Schiri doch unglaublicherweise Anfang des dritten Viertels einen Spieler mit einem derartigen Shirt (der Spieler hatte übrigens vorher schon etliche Minuten auf dem Feld) und die anschliessende Diskussion führte zu insgesamt drei T. Auch hier wieder ein, wenn auch erfahrener, Ref. mit wenig Gefühl für Basketball.

    Ebenso wie die Spieler sind auch die Schiedsrichter nichts anderes als ein Querschnitt der Bevölkerung. Der Eindruck verfestigt sich, dass Refs. mit wenig Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, aber starkem Geltungsdrang sich gerne an Formalien festhalten. Diejenigen, die einmal selbst gespielt und das Spiel verstanden haben, verfügen jedoch häufig über eine natürliche Autorität, die derartige “Mätzchen” unnötig machen. Deren Hauptaugenmerk liegt darauf, eine der Voraussetzungen zu sein (zu schaffen), die es zwei Mannschaften ermöglicht ein Spiel zu absolvieren. Formalien sind da sicher nicht so ausschlaggebend.  
    Statt in der Schiriausbildung “den Elfenbeinturm” um die Schiedsrichter noch höher zu ziehen (z.B. möglichst vor und nach dem Spiel keine Gespräche mit den Coaches, etc.) wäre ein bißchen mehr “Erdung” ein großer Fortschritt.

    Schiedsrichter und Regeln

  • Jan Pommers - Anti - kleine Städte- Kampagne
    S Sprungwurfimitator

    Jan Pommer ist doch nicht der erste, der die Großstadtidee vertritt. Das hat auch schon Otto Reintjes in dieser Position vor Ihm vorantreiben wollen. Diese Position ist ja auch durchaus verständlich, wenn man die Vision hat, dass die BBL 2020 die stärkste BB-Liga in Europa sein soll.
    Ich halte es da lieber mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt: “Wer Visionen hat, sollte lieber gleich zum Arzt gehen…”
    Die Lebenswirklichkeit zeigt leider, dass BBL-Basketball in der sportlichen Diaspora mit geringer Konkurrenz von Fußball (oder Handball/Eishockey) gut gedeiht. Ob man dort die gewünschten Zuschauerzahlen erreichen kann sei dahingestellt. Auf jeden Fall findet man dort zumeist ein treues Publikum, welches nicht zwangsläufig nur aus (Ex-) Aktiven besteht, da der Eventcharakter eines Bundesligavereins dort aufgrund geringerer Konkurrenz größeren Zuspruch findet.

    Also lieber langsames organisches Wachstum, statt unaugegorenen ad-hoc Lösungen.

    ProA

  • Talente-mit-Perspektive-Turniere der U 13
    S Sprungwurfimitator

    Ja, wie macht man es denn nun richtig? Offensichtlich gibt es kein Patentrezept. Und bis dieses gefunden wird, ist dies sicherlich ein denkbarer Ansatz. Schon die Bildung der LV-Auswahlen ist wohl recht unterschiedlich. Da sind die Jungs u. Mädels des WBV erst kurz vor dem Turnier ausgewählt worden, während sich andere (Berlin) bereits länger kennen und gemeinsam trainieren. Sicherlich kann in solch einem Event nur eine Momentaufnahme eines Spielers/einer Spielerin betrachtet werden. Trotzdem ist es für die “chosen few” eine zusätzliche Motivation und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß diejenigen die nicht in die nächste Runde gekommen sind, nun Ihre BB-Schuhe an den Nagel hängen. Vielmehr sind die meisten der Jungs und Mädels eher so drauf, daß sie mit einem “jetzt erst recht” reagieren.

    Zum Thema Auswahlmannschaften: Wo wird die Qualität der einzelnen Spieler/innen denn gemacht? Die Basis wird doch sicherlich in den Vereinen gelegt. Dabei sind gute Trainer, Mitspieler auf einem fordernden Niveau, vor allem aber die Teilnahme an einem hochklassigen Wettbewerb notwendig. Die Auswahlmannschaften bilden dann noch das “Sahnehäubchen” oben drauf.

    Jugend

  • Schulerluxation und Basketball
    S Sprungwurfimitator

    @bgfan:
    @bgfan:

    Also zum Rebound bin ich jetzt automatisch nur mit dem rechten Arm gegangen. Dafür, dass ich mal richtig gut rebounden konnte, ist das wirklich bitter, was aus mir da geworden ist. Sobald mehr als ein Spieler neben mir im Getümmel stand, bliebt der linke Arm automatisch unten. Letzte Woche hatte ich aber noch den Fall, dass ich kurz vor der Halbzeit unbedingt den Offensivrebound holen wollte und das auch durchgezogen hatte - wirklich das erste mal wieder, dass ich das durchgezogen habe. Spätestens seit gestern weiß ich: wär mir jemand in die Quere gekommen, hätte ich diesen Thread eine Woche früher gestartet…

    Im Traffic galt für mich immer “im Zweifel nie”. Häufig bin ich dann auch nur mit rechts zum Rebound und habe den linken Arm erst “weiter unten” dazugenommen. Auch beim Ziehen von links lieber abgestopt und nach einem Fake geworfen statt zum Korb zu gehen.

    Die Frage, ob eine sofortige OP besser gewesen wäre, kann ich Dir nicht beantworten, da ich kein Mediziner bin. Aber das isr jetzt wohl auch egal…

    Bei mir ist es nach der ersten Luxation (beim Rebound hat mir mein Gegenspieler den linken Arm samt Ball nach hinten weggezogen) noch weitere drei Mal in kurzer Zeit passiert. Dann war alles so “ausgeleiert”, da war eine OP unvermeidlich.

    Basketball Allgemein

  • Schulerluxation und Basketball
    S Sprungwurfimitator

    Komme gern noch mal auf deine Fragen zurück. Bei mir war die OP-Art so, daß ein Knochenspan an die Gelenkpfanne angesetzt wurde. Da ich nach anfänglicher Konsequenz den Muskelaufbau habe schleifen lassen, hatte ich schon einige Male das Gefühl, die sei “so halb” herausgesprungen. Das war sicherlich kein schönes Gefühl, aber wirklich passiert ist nichts. Daher kann ich dir nur raten, die Muskulatur in diesem Bereich zu verstärken. Aber das sind meine persönlichen Erfahrungen und sicherlich nicht zu verallgemeinern.
    Wünsche Dir weiterhin viel Spass beim Basketball und eine problemfreie Schulter.

    Ach so, noch zu Wade und Co: Die Jungs kriegen eine optimale ärztliche und physiotherapeutische Betreuung und kommen sicher, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, von einem anderen Trainingsstand als wir “Normalsterblichen”

    Basketball Allgemein

  • Schulerluxation und Basketball
    S Sprungwurfimitator

    Willkommen im Club. Das erste Mal ist mir die Schulter mit 17 rausgesprungen, dann noch 3 Mal kurz hintereinander u. schließlich OP. Gespielt habe ich dann später immer noch, aber Du veränderst sicher deinen Stil. Bei mir war es die linke Schulter, automatisch machst du weniger mit links,wenn jemand in der Nähe ist. Auch beim Rebounden war ich vorsichtiger, getreu dem Motto “Im Zweifel nie”. Muskelaufbau (Stichwort Rotatorenmanschette) hilft sicherlich auch. Bis Anfang 30 konnte ich auch so noch am Spielbetrieb teilnehmen, danach aus berufl. Gründen nicht mehr. Zwischendurch gab es sicherlich auch schon einmal Probleme, aber trotzdem: Kopf hoch! Bin zwar kein Mediziner, aber bin sicher, daß du zumindest mit “gebremsten Schaum” noch weiter BBall spielen kannst.

    Basketball Allgemein
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