Als Sport-Fan der beiden noch verbliebenen Sport-Teams in Trier finde ich es ehrlich gesagt schade wie jetzt hier vereinzelt versucht wird, Stimmung gegeneinander zu machen.
Hier wird leider so getan, als wenn im Moselstadion 9000 gewaltsuchende Zuschauer aufeinander warten. Zu jedem, der vielleicht das Moselstadion bisher nur von außen gesehen hat, kann ich sagen: dem ist nicht so! Ja es gibt vereinzelte Idioten und ja es gibt (mehr oder weniger bergründete) Polizeipräsenz und gleichzeitig erinnere ich allerdings auch an handgreifliche Tumulte nach dem Halbfinal-Spiel gegen Frankfurt vor zwei Saison. Dafür werden ja auch nicht alle Fans unter einen Generalverdacht gestellt.
Ja, die Eintracht spielt Regionalliga. Ja, ist es ein Verbandspokalfinale. Aber auch hier waren innerhalb von Stunden 9.000 Tickets verkauft. Dieses Event dann aber als dem Gladiators-Spiel minderwertig („unterklassiges Fußballspiel“) abzustempeln finde ich auch unnötig und überflüssig. Die Relevanz wird ja durch ein (auch höheres Zuschaueraufkommen) belegt. Man könnte andersherum ja auch leicht überspitzt formulieren, dass die Gladiators ja bisher auch bereits zweimal zu Hause gegen die Bayern in den letzten 8 Monaten gespielt haben. Mache ich aber nicht, weil ich mir auch beide Spiele in München anschauen werde. 
Jetzt noch zu einem wirklichen Problem der beiden Ansetzungen: Am Moselstadion/Zurmainer Straße wird maximal einspurig durchgeführt werden. Ich kann mir aktuell einfach nur sehr schwierig vorstellen, wie Trier-Nord diese Kapazitäten (Parkplätze und fließender Verkehr) aufbringen kann.
Summa summarum: Schade, dass man nicht beide Veranstaltungen besuchen kann. Dazu würde ich mir wünschen, auf Spitzen gegen die Eintracht zu verzichten, denn auch hier steht der Termin seit Monaten. Gleichzeitig sehe ich an diesem Tag (massive) verkehrstechnische Problem in der ältesten Stadt Deutschlands.