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Aktuell Bestbewertet Umstritten

  • Kader Telekom Baskets Bonn 2026/27
    B BASKETSever

    Im Anschreiben an Dauerkarteninhaber überzeugt mich die Begründung für die drastische Preiserhöhung von DKs nicht. In die Halle haben die Baskets schon immer laufend investiert und ohne saftige DK-Erhöhung sogar näher um Titel mitgespielt als 25/26. 500.000 Euronen mehr durch diese Maßnahme? Kann sein, wenn alle DK-Inhaber zu den neuen Preisen verlängern. Und was bedeuten 500.000 mehr? Vorausgesetzt, damit würde wirklich der Teametat erhöht, steigert sich Bonn von 3,24 Mio auf 3,74 Mio., während der FCB für 25/26 einen Brutto-Teametat von 18,03 Mio gemeldet hat. Das sind die Fakten. Helfen würde ein großer, neuer Sponsor neben der Telekom, aber da scheinen die neuen Macher kaum erfolgreicher zu sein als die alten. Wahrscheinlich ist die Chance objektiv winzig, einen zahlungsstarken Sponsor für einen Voll-Magenta-Standort zu finden.

    BBL bonn bbl

  • Kader Telekom Baskets Bonn 2025/26
    B BASKETSever

    Habs live gesehen im Stream. Bauermann hat die Bonner Jugendarbeit in den größten Höhen gelobt. Deutscher Meister in der JBBL (U16), der erste DM-Titel für unsere Baskets!

    BBL bbl telekom baskets bonn

  • Gesellschaftsstruktur der Telekom Baskets Bonn
    B BASKETSever

    @homunkulus Unser Stammtisch hat genau gearbeitet. GA-Interview mit P am 29./30.11.2025 (ganze Seite). P: “Wir wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre um die deutsche Meisterschaft mitspielen.” Das heißt für uns, wir wollen ins Finale. Das heißt nicht “Deutscher Meister werden”.

    BBL bonn

  • Gesellschaftsstruktur der Telekom Baskets Bonn
    B BASKETSever

    Wir verfolgen die GmbH-Diskussion mit großem Interesse, weil wir seit Pennenfeld-Zeiten „Baskets-Gänger“ bin. Seitdem alles auf dem Hardtberg stattfindet, fahren wir mit unserem GTV-Clübchen zu den Heimspielen. Wir sind schon etwas älter und fragen uns, warum hier so unterschiedliche Standpunkte vertreten werden. In unserer Pennenfeld-Gruppe haben wir uns gestern darüber beim Bier ausgetauscht. Alles Leute meines Alters -/+ 55, unterschiedlichste Berufe und Branchen. Unser Stammtisch-Protokoll:

    Auf SD spiegelt sich ein grundsätzliches Problem: Unterschiedliche Generationen blicken mit sehr verschieden langen Erinnerungshorizonten auf denselben Basketballclub, der aus einer GmbH und einem e.V. besteht. Wer die frühen Jahre noch selbst erlebt hat, bewertet Entwicklungen naturgemäß anders als diejenigen, die erst in späteren Phasen eingestiegen sind, insbesondere seit Inbetriebnahme des Telekom Dome oder mit Beginn der erfolgreichen Iisalo-Zeit. Daraus resultiert ein deutlich auseinandergehendes „Baskets-Gedächtnis“.

    Auffällig ist, dass Teile der Debatte von großem Vertrauen in die Kommunikation der aktuell Verantwortlichen K & P gesprägt sind, während erfahrenere Beobachter deutlich zurückhaltender reagieren. Die einen glauben, jetzt sei der Messias da und rollen ihm den roten Teppich aus, die anderen erinnert das „GmbH-Treiben“ an „Biedermann und die Brandstifter“. Gleichzeitig wird von einigen SD-Nutzern mit großer Sicherheit argumentiert, obwohl grundlegende Kenntnisse zu GmbH-Strukturen erkennbar fehlen. Vorurteile existieren dabei in beide Richtungen – gegenüber früheren wie auch gegenüber aktuellen Entscheidungträgern. Die Diskussion erscheint aber unvermeidbar und schwankt zwischen blindem Vertrauen und ausgeprägter Skepsis.

    Für massive Irritation sorgt die Außendarstellung bestimmter GmbH-Konstruktionen. Wenn von „Tochter-GmbHs“ der BonBas GmbH gesprochen wird, die formal keine sind, entsteht zwangsläufig ein Glaubwürdigkeitsproblem. Der Eindruck, dass auf „der Dose etwas anderes steht als drin ist“, trägt nicht zur Vertrauensbildung bei. Gleichzeitig erscheint es wenig plausibel, dass die neuen handelnden Personen den BBL-Standort Bonn nicht erhalten wollen.

    In Bezug auf die Eigentumsverhältnisse gilt: Der e.V. ist weiterhin substanziell (24%) an der BonBas GmbH beteiligt, einschließlich relevanter Vermögenswerte wie Halle und Grundstücke. Diese lassen sich weder beliebig verschieben noch durch kreative Konstruktionen faktisch entziehen, ohne dass es rechtlich bedenklich wird. Das birgt viel Konfliktstoff. Leider ist auch in der „Tochter“ BonBas Immobilien GmbH, ein gut tarnender Name, kein Prozent BonBas enthalten.

    Die Ankündigung „professionellerer Strukturen“ gehört zum Standardrepertoire bei Eigentümerwechseln. Das haben einige von unserem Stammtisch selbst in ihren Firmen erlebt. Die Erfahrung zeigt, dass sich hinter solchen Aussagen nicht selten eher Kontinuität als echter Wandel („Neuer Wein in alten Schläuchen“) verbirgt. Auch im wirtschaftlichen Bereich bleiben Herausforderungen bestehen: Die Suche nach einem großen Sponsor neben der Telekom gestaltet sich weiterhin schwierig. Seit dem Amtsantritt von K & P sind 15 Monate vergangen, aber kein „großer Fisch“ ist ins Netz gegangen. Angesichts der Rahmenbedingungen im Basketball – begrenzte Reichweiten, bestehende Abhängigkeiten, zu viel Magenta in um den Dome – überrascht das nicht. Wir würden das nicht als unprofessionell bezeichnen, sondern K & P haben wahrscheinlich Bretter gebohrt, die dicker waren als angenommen und die Erfahrungen ihrer Vorgänger bestätigt.

    Ein weiteres Thema ist die geplante stärkere Auslastung der Halle durch zusätzliche Veranstaltungen. Der wirtschaftliche Gedanke dahinter ist nachvollziehbar. Allerdings wird dabei ausgeblendet, dass planungsrechtliche Vorgaben – insbesondere Bebauungspläne – klare Grenzen setzen. Wir sind alt genug, um uns an frühere öffentliche Debatten in diesem Kontext zu erinnern, dass die Nutzungsmöglichkeiten an diesem Standort nicht beliebig ausdehnbar sind. Es ist absehbar, dass dieses Thema bald auch auf SD diskutiert wird.

    Ein klarer Standortvorteil bleibt die eigene Halle. Während andere Clubs – betreiberbedingt – mit sehr hohen Mieten in vergleichbar großen Arenen wie dem Telekom Dome und keinen Einnahmemöglichkeiten kämpfen, ermöglicht die aktuelle Struktur in Bonn zusätzliche Erlösquellen, insbesondere im Gastronomiebereich. Seit der finanziellen Neuaufstellung vor einigen Jahren hat sich die Halle von einem Risiko zu einem wirtschaftlichen Plusfaktor entwickelt. Um 2018 erfolgte eine große Umschuldung (niedrigere Zinsen) und eine erhebliche Kredittilgung. Im GA ist der ehemalige BonBas-Geschäftsführer Wiedlich zitiert, dass der wirtschaftliche „Ritt auf der Rasierklinge“ nun beendet sei. Der Gesamtetat ist danach, so berichtet es der Bundesanzeiger (Ausnahme: Corona-Saisons), von Jahr zu Jahr gewachsen. Diese nun bestehende Ausgangslage ist in der Liga die Ausnahme. Der Dome ist heute mehr Goldesel als Last.

    K & P haben zwei große Vorteile: Sie müssen sich einen Hallenbau nicht mehr antun („gemachtes Nest“) und viel Energie investieren. Auch dazu sind wir alt genug: Erinnerungen an die Jahrtausendwende. Die öffentliche Diskussion um eine neue Basketballhalle erschien uns damals als Hirngespinst. In anderen BBL-Städten bauen die Kommunen oder eine städtische GmbH mit Investor, sofern sie bauen, meist wird jahrelang diskutiert und es passiert nichts. Keine Club-GmbH innerhalb der BBL traute und traut sich, auf eigene Rechnung (und eigenes Risiko) zu bauen. Was in Bonn passierte, ist allgemein bekannt. Angesichts des Baskets-Wagemuts, in Bonn eine clubeigene Halle zu errichten, werten wir es als unzutreffend, dass in vielen SD-Statements „familiärer Club“ mit „unprofessioneller Club“ gleichgesetzt wird. K & P haben noch einen Vorteil: Sie übernahmen, „sagt“ der Bundesanzeiger und Fachkundige, die Bilanzen verstehen, eine wirtschaftlich sehr gesunde BonBas GmbH mit viel Eigenkapital und stolzen Vermögenswerten.

    In jedem Fall haben die neuen Entscheidungsträger eine große Chance, aus viel noch mehr zu machen.
    Gleichzeitig dürfte klar sein, dass eine stärkere Ausrichtung auf wirtschaftliche Effizienz nicht ohne Auswirkungen auf die Identität des Clubs bleiben wird. „Mehr Professionalität“ bedeutet in der Praxis häufig auch stärkere Profit-Orientierung. Das kann funktionieren, verändert aber zwangsläufig das bisherige, eher familiär geprägte Selbstverständnis im Baskets-Umfeld. Viele Fans werden das tolerieren, sofern zusätzliche Einnahmen tatsächlich dem sportlichen Bereich zugutekommen.

    Unprofessionell erscheint in diesem Zusammenhang die wiederholt formulierte Zielsetzung von P, innerhalb weniger Jahre um die Meisterschaft mitzuspielen. Angesichts der Tatsache, dass der Club dieses Niveau in seiner Geschichte bereits mehrfach erreicht hat, wirkt diese Formulierung wenig visionär und ist historisch falsch. Man sollte als neuer Geschäftsführer die Geschichte seines neuen Arbeitgebers kennen.

    Wir hoffen, dass alles gut wird, wenn auch anders.
    Godesberger Basketsfans (Ex-GTVer)

    BBL bonn

  • Gesellschaftsstruktur der Telekom Baskets Bonn
    B BASKETSever

    Finde das Thema auch spannend. Wenn man sich nur für Taktik, Defensivrating und sonstige sportlichen Feinheiten interessiert, ist das in Ordnung. Es wird keiner gezwungen, sich mit einem hinter dem Sport stehenden Thema zu beschäftigen. Bin auf die Ergebnisse weiterer Detektivarbeit gespannt.

    BBL bonn
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