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FIBA vs. Euroleague vs. nationale Ligen
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Das wird auch dieses Mal wieder nur heiße Luft sein. Die Aussagen vor drei Jahren (siehe Artikel unten) waren quasi 1:1 die gleichen und passiert ist seitdem gar nichts in die Richtung. Zudem ist der Private Equity Einstieg bei der EL zu 95% durch, sodass eine Verlängerung mit IMG sowieso hinfällig ist.
https://www.marca.com/en/basketball/nba/2021/10/21/6171b15b268e3eae3b8b45f2.html
Ich würde das noch nicht abweisen, die Frage ist nur, was für ein Wettbewerb soll das sein? Ein Konkurrenzprodukt zur EL kann ich mir nicht vorstellen, die NBA hat kein Interesse an 27-36-jährigen, vormalig amerikanischen, Basketballern. Wer weiß ob man das nicht am Ende nutzt, um einen noch früheren visuellen wie inhaltlichen Zugriff auf die europäischen Prospects zu generieren und da am Ende dann lauter 18-22-jährigr rumturnen + ein paar ältere, die hoffen auf den NBA Zug aufzuspringen zu können.
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Ich würde das noch nicht abweisen, die Frage ist nur, was für ein Wettbewerb soll das sein? Ein Konkurrenzprodukt zur EL kann ich mir nicht vorstellen, die NBA hat kein Interesse an 27-36-jährigen, vormalig amerikanischen, Basketballern. Wer weiß ob man das nicht am Ende nutzt, um einen noch früheren visuellen wie inhaltlichen Zugriff auf die europäischen Prospects zu generieren und da am Ende dann lauter 18-22-jährigr rumturnen + ein paar ältere, die hoffen auf den NBA Zug aufzuspringen zu können.
@Junes Und was hätte die NBA von so einer “Entwicklungsliga”? So eine Liga würde das jahrzehntelange Kernproblem von profitabler Finanzierung des europäischen Club-Basketball nicht lösen und wäre ein weiterer defizitärer Wettbewerb - also genau das, was Tatum kritisiert. Fehlender Zugang für NBA-Teams zu europäischen Talenten gibt es nach meiner Wahrnehmung nicht, eher das Gegenteil ist der Fall.
Zudem kann man die Voraussetzungen in Europa nicht mit Afrika oder Australien vergleichen und die Geschäftsmodelle von BAL oder NBL machen hier keinen Sinn bzw. werden nicht funktionieren. Und auf ein großes Investment in Europa (im Sinne von signifikant mehr geben als nur den Namen NBA bereitzustellen) wird sich die NBA nicht einlassen, weil das Geldverbrennung wäre, die man nicht nötig hat.
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Ich dachte immer, die “Geldverbrennung” findet bereits in der G-League statt. Wenn man sich Gedanken über Marktanteile im europäischen Sport macht, dann wohl doch eher, um hier Umsätze zu heben. Das wird mit einer europäischen NCAA wohl nicht funktionieren. Ich könnte mir eher vorstellen, dass man ein europäisches Franchisesystem aufbaut und daran denkt, dass die nationalen Ligen die europäische NCAA werden, die die Heranwachsenden heranliefern soll für NBA und “EBA”.
Ich gebe aber ansonsten recht, dass eine “EBA”, selbst wenn die EuroLeague in sich zusammenfallen sollte, als Franchisesystem nur schwerlich soviel Anklang finden und Marktanteile steigern wird, dass sie profitabel wird. Letzten Endes wird sie auf absehbare Zukunft ein zweitklassiges Produkt hinter der NBA bleiben. Und professioneller Soccer bei den Männern funktioniert zwar mittlerweile auch in den USA, aber so ein richtiger Reißer scheint die Major League Soccer nicht geworden zu sein. In den letzten 25 Jahren hat man die Gesamtzuschauerzahl (also Stadionbesucher) zwar vervierfacht, aber dazu musste man die Anzahl der Spiele verdreifachen. Beim Verkauf der Fernsehrechte war man aber offenbar deutlich erfolgreicher (250 Mio. USD ab 2022 alleine von AppleTV scheinen eine deutliche Steigerung gegenüber 2014 zu sein). Vielleicht will die NBA in Europa einen ähnlichen Weg gehen.
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Eine von der NBA organisierte Liga in Europa würde vielleicht die Euroleague schädigen, doch das wäre aus Sicht von Sportfans das alte den-Teufel-mit-dem-Belzebub-austreiben.
Das Problem ist das Geld. Und das kann auch ein NBA-Manager nicht selber drucken. Es muss Sponsoren und vor allem die großen Medien geben, die sehr viel Geld für die Übertragungsrechte zahlen. Die kann auch die NBA für Europa nicht herbeizaubern.
Wenn es der NBA gelingen würde, die zahlreichen und oft zahlungskräftigen europäischen Kunden davon zu überzeugen, einen europäischen Wettbewerb zu unterstützen, dann würde sich sich doch den Markt für ihr Kernprodukt NBA in Europa schwächen. Warum sollten sie das tun? -
Mir ist nicht ganz klar, was die NBA mit einem Investment in Europa würde erreichen wollen.
Haben sie finanzielle Interessen? Im europäischen Basketball ist so wenig Geld, dass das für die Amerikaner mit ihrem Milliardengeschäft überhaupt keinen Unterschied machen würde.
Wollen sie mehr Interesse der Basketballfans auf die NBA lenken? Die NBA ist jetzt bereits die ganz klare Nr. 1 in der (weltweiten) Basketball-Community, daran würde sich nix ändern.
Wollen sie Talente fördern? Aus Europa kommen auch so immer mehr und mehr Talente in die NBA, auch dafür ist nicht irgendein Investment nötig.
Ich sehe einfach irgendwie nicht, was die NBA und was der europäische Basketball davon haben sollten.
Das sinnvollste Instrument aus Sicht der NBA auf den europäischen Markt scheinen mir zwei andere Dinge zu sein.
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Anpfiffzeiten verändern.
In der NBA finden täglich zig Spiele statt, mir ist es unverständlich, warum man - wenn man denn unbedingt in anderen Märkten wachsen will - nicht zumindest einige davon am Wochenende so legt, dass die in Europa um 18 oder 19 Uhr stattfinden. Die NFL macht das doch auch, und die haben viel weniger Spiele zur Verfügung. -
Mehr Spiele in Europa austragen.
Es gibt in der NBA 82 Spieltage. Ich bin zu schlecht in Mathe, um daraus auszurechnen, wie viele Spiele es pro Saison in der NBA gibt - aber dass aus diesen wohl tausenden Spielen pro Saison nur ein einziges „Paris-Game“ in Europa stattfindet, erscheint mir aus Marketingsicht verschwendetes Potential. Die NFL hat mit weit weniger Spielen dennoch viel mehr Spiele in Europa.
Klar kann man nicht einfach mal nach Übersee reisen, wenn man alle 2-3 Tage ein Spiel hat - aber die NBA könnte es ja so machen, dass ein paar Teams gleich mal für ne Woche in Europa sind und da dann mehrere Spiele austragen.
Mich wundert es halt irgendwie, dass die NBA so unbedingt in Europa wachsen will und dafür sogar über eigene Ligen oder Teams oder was noch alles in Europa nachdenkt, anstatt erst mal gewisse Basics zu machen, wie europafreundliche Anpfiffzeiten für ausgewählte Spiele, mehr Spiele in Europa, usw. Die NFL macht das ja auch.
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Nichts wirklich Neues, aber schon ein paar Details zu den möglichen Teams einer NBA Europe:
https://www.sportschau.de/basketball/nba/nba-europaliga-soll-im-oktober-2027-starten,nba-europa-102.htmlMan möchte zunächst mit 12 Teams starten - aus Deutschland mit Berlin und München.
Außerdem Mailand und Rom, Barca und Real, Paris und Lyon, London und Manchester plus je ein Team aus Athen und Istanbul… -
@Luftpumpenhasser Der Artikel bezieht sich anscheinend auf ein Interview mit George Aivazoglou. Das wurde im “NBA expandiert nach Europa”-Thread schon vor ein paar Tagen gepostet. Neu ist allerdings, das hier speziell auf die Meinungsverschiedenheiten zwischen den EL-Clubs eingegangen wird.
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@Luftpumpenhasser Der Artikel bezieht sich anscheinend auf ein Interview mit George Aivazoglou. Das wurde im “NBA expandiert nach Europa”-Thread schon vor ein paar Tagen gepostet. Neu ist allerdings, das hier speziell auf die Meinungsverschiedenheiten zwischen den EL-Clubs eingegangen wird.
@Exil-Berliner sagte in FIBA vs. Euroleague vs. nationale Ligen:
@Luftpumpenhasser Der Artikel bezieht sich anscheinend auf ein Interview mit George Aivazoglou. Das wurde im “NBA expandiert nach Europa”-Thread schon vor ein paar Tagen gepostet. Neu ist allerdings, das hier speziell auf die Meinungsverschiedenheiten zwischen den EL-Clubs eingegangen wird.
Ah, danke für die Information. Ich hatte zu dem Thema bisher noch nie etwas bei der Sportscheu gesehen/gelesen.
Deshalb dachte ich, dass die Info zu den „Wunschteams“ etwas Neues sei.
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