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Innovation im Nachwuchsbereich
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Gefällt mir sehr die Idee, glaube die Niederländer hatten solch ein Projekt im Volleyball vor Jahren. Waren mehrere Jahre unschlagbar mit der Nationalmannschaft. Bleibt die Frage der Finanzierung, aber da wären die die 8% der BBL Vereine für Jugendarbeit sehr gut eingesetzt.
Womöglich könnte der DBB für solch eine Idee sogar einen Hauptsponsor bekommen. -
neue ideen zu haben ist ja nicht schlecht, aber so recht verstehe ich diese idee nicht. wo sollen diese spieler denn herkommen? die müssen doch irgendwo ausgebildet werden. das werden sie in den vereinen. wenn sie so gut sind, dass sie nationalspieler werden, dann sind sie i.d.r. doch auch in entsprechenden vereinen. spielen also in solchen besagten ligen bereits
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Wie willst du das finanzieren? Welcher Verein soll denn dann noch U18 Spieler in seinen Reihen ausbilden, wenn die danach bei der U18 Nationalmannschaft spielen?
Außerdem musst du dann den jeweiligen Vereinen, die aufgrund der Nationalmannschaften eben nicht in der entsprechenden Liga spielen erklären, dass sie doch für einen guten Zweck ihren Startplatz frei machen.
Ein ähnliches Konzept hat der WBV mal vor ein paar Jahren bei den Nachwuchsteams verfolgt. U16 Jahrgang als WBV Team in der U18 NRW Liga mitspielen lassen, um so an Lehrgangswochenenden 2-4 Spiele gegen die anderen NRW Teams zu bestreiten…hat 2 Jahre gehalten, wenn ich mich recht erinnere.
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Wie will denn so etwas funktionieren?
Was macht Spieler X der bei Verein Y noch 3 Jahre Vertrag hat und vom Leistungsvermögen plötzlich in die A2 gehört?
Muss der Verein ihn dann zur A2 ziehen lassen (was rechtlich gar nicht geht) oder bleibt er dann beim Verein und die A2 ist im Prinzip gar nicht die wahre NT-Reserve? Und wie lange bleibt ein A2 Nationalspieler in dem Verbands-Team und wann DARF er zu einem normalen Verein wechseln?Und warum soll ich als Verein vor der U18 Jugendarbeit leisten wenn mein Ausnahmetalent dann sowieso ab dem 16. Lebensjahr jahrelang für den Verband spielt?
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Da spielen einfach deutsche Nachwuchsspieler auf hohem Niveau ohne von irgendwelchen Importen behindert zu werden. Wir sprechen hier nicht von NBBL Spielern hoffe ich, sondern von den 12-15 Besten eines Jahrgangs. Gefällt mir sehr diese Idee. Geht nicht gibt es nicht.
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Die Finanzierung hat ein Vorschreiber schon sehr gut erklärt. Wir kommen dann hoffentlich endlich zu gerechten Aufwandsentschädigungen für die Vereine und zu hoffentlich besseren Perspektiven für unserer Jungen Spieler. Wir sind nicht der Nabel der Basketballwelt, also lasst es uns probieren oder zumindets darüber nachdenken oder zumindest darüber diskutieren, was wir ja gerade machen.
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On 2008-09-02 00:05, Montana wrote:
O.K.: kommt ein Hopp, sagt, “wenn ihr die U18 Nationalmannschaft in der Pro B spielen lasst gibts 1 Mio”.Viel Spaß beim Warten!!!
Wenn ein Investor mit einer “deutschen Idee” (schlimmer Ausdruck, zugegeben) kommt und sich sein Nachwuchsteam bei einem Verein zusammenstellt, dann ist das ja sicher interessant und nichts gegen einzuwenden.
Aber ein DBB-Team im normalen Spielbetrieb ist eine Illusion und UNMÖGLICH! Ein Verbandsteam kann nicht in einem Spielbetrieb von ca. 50 Wirtschaftsunternehmen mitspielen. Das geht weder sportrechtlich noch wirtschaftlich
Als Polemiker würde ich sagen: “Klingt nach Kommunismus”

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Das ist keine Antwort. Wo ein Wille ein Weg.
Ich bin einfach zu lange im Geschäft.Das ist leider immer noch diese vorhandene Arroganz der Basketballer.
Es stellt nicht der Sponsor zusammen, sondern der Nationaltrainer dieser Altersklasse.
Einfach mal nach VORNE denken.
good night -
Ich finde der Faktor Training ist bei dieser Idee vernachlässigt. Ich glaube ein junger Spieler kann von wesentlich besseren Trainigspartnern (die dort ja auch immer wieder Gegenspieler sind) mit Vorbildcharakter genauso profitieren, wie von einem Plus an Spielminuten auf wesentlich geringerem Niveau.
Es geht ja auch nicht “nur” darum die deutschen Nationalmannschaften besser zu machen, sondern den Baskteball in Deutschland generell auf das nächste Level zu heben. Auf dem Weg dorthin halte ich diese Idee zwar nicht für Kontraproduktiv, aber sicher auch nicht für den richtigen Ansatzpunkt etwas zu bewegen.
Außerdem sehe ich ein Vorteil für das lange Zusammenbleiben eines Teams auch nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Genauso wie ein Team zu kurz zusammenspielen kann um das Maximum aus sich heraus zu holen, kann es zu lange zusammen sein um noch das Maximum rauszukitzeln. Das gilt sowohl fürs Berufsleben, wie für Musikgruppen als auch für Basketballer.
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On 2008-09-02 00:24, Montana wrote:
Das ist keine Antwort. Wo ein Wille ein Weg.
Ich bin einfach zu lange im Geschäft.Das ist leider immer noch diese vorhandene Arroganz der Basketballer.
Es stellt nicht der Sponsor zusammen, sondern der Nationaltrainer dieser Altersklasse.Was willst du denn immer mit der “Arroganz der Basketballer”? Wem gegenüber? Und wer sind “die Basketballer” (sehr pauschal!) ?
Also der Nationaltrainer bestimmt wer wo spielt? Gut, dann nominiert Menz seine Bundesligamannschaft für die Saison 2008/09:
Robin Benzing (TV Langen), Sebastian Greene (ohne Verein), Guido Grünheid (ohne Verein,), Christian Hoffmann (TBB Trier), Nikita Khartchenkov (ohne Verein), Dirk Mädrich (Artland Dragons Quakenbrück), Andrej Mangold (Bayern München), Jermain Raffington (BBC Bayreuth), Nicolai Simon (ALBA Berlin), Elias Harris (BIS Speyer)
Jetzt ruft Menz in Berlin, Langen, Trier, Speyer,Bayreuth,München und Quakenbrück an und fordert die Spieler von den Vereinen.
Und jetzt? Glaubst du die Vereine sagen sich “Ey, gute Idee, nehmt die Jungs, wir lösen den Vertrag gratis auf, viel Spaß! Wir sind zwar Wirtschaftsunternehmen aber für den guten Zweck gerne!”
Oder hat der DBB dann für die Teams einen so hohen Etat um alle aus den Verträgen herauszukaufen?
Und warum sollte z.B. ein Mädrich dann zum DBB-Team ziehen (wohin überhaupt? Hagen?) wenn er sich in Q’brück wohl fühlt, mehr verdient und in einem erfolgreicheren Team spielt? Nur für die Spielzeit? Wohl kaum!! Zwingt man ihn dann zugunsten des dt. Basketball? Und ein Mangold müsste der dann seine Ausbildung in München schmeißen für das Bundesligateam?Ideen für die Zukunft sind schön und gut aber man sollte sich solche Konzepte nicht jenseits des Möglichen ausdenken!
Da kann man dann auch mal über den Sinn von Sätzen wie “Wo ein Wille ein Weg” oder “Geht nicht gibt es nicht” nachdenken. So spektakulär sie auch klingen!!
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Nur so nebenbei:
Hatten wir doch alles schon!
Der 1984er Jahrgang hat das also Vorbereitung auf die Europameisterschaft im eigenen Land gemacht.
Ergebnis waren demoralisierende Niederlagen und eine EM im eigenen Land, bei der alle Spiele (inclusive der Begegnung gegen Island) verloren wurden.
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Lieber UHKL, sicher ist diese Idee nicht so zu realisieren, wie sie Montana vorgeschlagen hat, ABER:
braucht man nicht Ideen um etwas ueberhaupt entwickeln zu koennen?! Braucht man nicht jemand der einen Anstoss gibt, um dann eine Loesung zu finden?! Ich denke schon!!
Genauso braucht man Leute, die die besagte Idee in Frage stellen und im Zuge dessen Moeglichkeiten nennen, wie man die Idee optimieren koennte! Nur so kann es funktionieren! Diskutieren, diskutieren, diskutieren - und dabei konstruktive Vorschlaege machen!!
Nur sagen “das geht nicht” und die Gruende fuer diese Aussage zu nennen ist zu wenig, wenn wir vorwaerts kommen wollen!!
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Ich persoenlich hielte es fuer sinnvoll die Jugendnationalteams (U18, U20) mehrmals pro Saison zusammenkommen zu lassen, um sie gegen ProA-, ProB- und BBL-Teams spielen zu lassen. Eine ganze Saison ohne Wettbewerbspraxis fuer Nationalteams halte ich nicht fuer gut! Im Fussball sind ja auch immer wieder Breaks unter der Saison!
Ein ganzes Nationalteam insbesondere am BBL-Betrieb teilnehmen zu lassen, ist wohl leider nicht moeglich! Da muesste schon ein Sponsor her, der sehr idealistisch denkt und noch dazu massig Kohle hat! Gibt es soetwas??
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Über die unteren Auswahlkader rekrutiert man die Nationalmannschaften. Männlich wie Weilblich. Da ist m.e. die Schwachstelle im System. Die Personen, die sich dort etabliert haben, machen das spätere N-Team unter sich aus. Das betrifft auch die Trainer, die aus meiner Sicht zu wenig sichten, oder kaum einen Nebeneinsteiger in Betracht ziehen. meistens wird , wenn überhaupt nur Regional gesichtet. Die Trainer sind meistens nicht im Wettkampfgeschehen und bestimmt auch nicht immer die Besten ihrer Zunft. Bei einem gewissen Maß an wenigem Erfolg, sollte man auch einmal rechtzeitig die Reißleine beim DBB ziehen und auf andere Kräfte setzen ( Vetternwirtschaft? ). Ich werde es nie verstehen, das die meisten Teams mit 5,6,7 Spielern ein Turnier bestreiten. Die Nummern 8 bis 10 kommen auf wenige Minuten Spielzeit, wenn überhaupt. Wenn ich dann auch noch die Statistiken bemühe sehe ich, das da einige im Team sind, die es noch nicht einmal in ihrem Heimteam auf durchschnittlich doppelte Zahlen beim Rebound und bei den Punkten bringt. Wie will ich da international bestehen? Die Nominierungen sind oft Beziehungskisten ( Trainer, Verein, Region ), bzw. aus dem Umfeld.
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“Die Nominierungen sind oft Beziehungskisten ( Trainer, Verein, Region ), bzw. aus dem Umfeld.”
Wieder einmal eine hier typische Einschätzung aus der Außensicht. Warst Du schon einmal bei einer Sichtung und kannst in die Köpfe der Bundestrainer hineinschauen? Hier weiß doch keiner welche Gedanken sich die BT bei der Nominierung der Nationalmannschaften machen. Die hauptamtlichen Bundestrainer sind im Jahr z.T. mehr als 70.000km mit dem Auto unterwegs, um zu sichten, zu trainieren etc.
Wenn man nur zwei hauptamtliche Trainer im Nachwuchs hat, ist es sicherlich nicht ausgeschlossen, dass auch mal ein Spieler nicht gesehen wird. Aber es gibt jedes Jahr Spieler, die zuvor in keiner Landesauswahl waren und den Sprung in den Nationalkader schaffen. Also hier von einem “Closed Shop” zu sprechen ist so auch nicht richtig.
Wo sind denn im übrigen die Spieler (zu zahlreich, um sie alle aufzuführen), die z.B. im letzten Jahr hier im Forum zum Thema U18 so sehr ins Boot geworfen wurden als Ersatz für die Nominierten? Von keinem hört, oder sieht man etwas in ProB oder Pro A. Die meisten, die aber letztes Jahr bei der EM spielten findet man sehr wohl dort. Da kann die Auswahl ja nicht so völlig verkehrt gewesen sein.
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Wäre es nicht sinnvoller, die betreffenden Spieler schon in der U16 (oder vielleicht U14) zusammenzuziehen und/oder verstärkt auszubilden und zu fördern. Gerade dort sollten doch die grundlegenden Dinge erlernt und gefestigt werden. Vieleicht mit 2 oder 3 zentralen Stützpunkten, an denen auch Trainer für unterschiedliche sportliche Bereiche wie z.B. Beweglichkeit und Koordination mit den Kids arbeiten (und nicht nur Korbleger und laufen üben) ?
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http://www.zuerich-team.de/de/
Wird beim Volleyball länger praktiziert und nicht mit gerade wenig Erfolg bei den Jugendmeisterschaften.
DIe Spieler werden im Berlin im Internat zentriert und spielen erst Regionalliga, die älteren dann 2 Liga und gute Jahrgänge auch erste LIga.
DIe Vereine geben ihre Spieler ab und bekommen sie dann nur zu den Jugendmeisterschaften. Dafür bekommen sie dann sehr gut ausgebildete Spieler wieder. DIe Spieler trainieren in Berlin am ehmaligen Coubertin-Gymnasium jetzt Schul- und Leistungssportzentrum 2 mal täglich.
Machen die Tscheschen im BAsketball nach meinem Wissen seit einigen Jahren auch ähnlich und wurden jetzt zweiter bei der U16 EM…
Keine schlechte Idee, wird aber glaube ich in Deutschland bei dem ganzen Machtgehabe niemals funktionieren.
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@knicksfan_24: In welcher Liga haben die denn gespielt ?
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