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Das schriftliche Armutszeugnis der BBL
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Viel wurde diskutiert in den letzten Jahren über die Regelungen, die Wirkungen und den Stand deutscher Spieler in der BBL.
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich die Statistiken der BBL-Saison 2007/08 ausgewertet, um handfestes zu haben.
Hier kommen die Ergebnisse:Es wurden in der Bundesligasaison 2007/08 insgesamt 297 Spieler eingesetzt, davon waren 98 deutsche Spieler.
Diese 98 deutschen Spieler wurden im Schnitt in 18 Spielen eingesetzt, bekamen dabei eine Spielzeit von durchschnittlich 10.04 Minuten, machen 3.2 Punkte im Schnitt und das bei 2.41 versuchten Feldwürfen pro Spiel!
13 deutsche Spieler wurden mehr als 20 Minuten eingesetzt, von ihnen waren 3 unter 25 Jahre alt.
Die 65 U25 – Spieler wurden im Schnitt in 13.3 Spielen eingesetzt, spielten durchschnittlich 6.43 Minuten und nahmen pro Spiel 1,48 Würfe aus dem Feld.Ich habe die Werte Minuten, Punkte und Feldwürfe im Schnitt genommen um ein Bild der tatsächlichen Spielanteile zu geben. Natürlich sagen die genommenen Würfe nichts über die tatsächliche Effektivität des Spielers aus, dennoch zeigen sie im Verhältnis zu den Punkten die Einbindung und Verantwortung im Offensiv-System einer Mannschaft unnd können zudem die niedrigen Punkteschnitte erklären.
Ich denke es ist höchste Zeit für eine drastische Reaktion der Verantwortlichen. Der deutsche Basketball befindet sich nach Peking 08 international an einem Scheideweg. Nowitzki,Femerling, Bauermann die 3 Akteure die am meisten an der positiven Entwicklung seit 1998 beteiligt sind/waren, beenden ihre Nationalmannschaftskarierren (vorläufig).
Ohne sie (v.A. natürlich ohne Dirk) werden die deutschen Mühe haben sich überhaupt für die Meisterschaften zu qualifizieren.
International spielen im Profibereich ausschließlich Jagla und Schulze eine Rolle (27/30 Jahre).
Die Perspektivenlosigkeit in der Bundesliga hat starke Auswirkungen auf die Karriereentscheidung hinsichtlich Bildungs- und Berufsweg der durchaus vorhandenen Nachwuchstalente.Deutscher Basketball Quo Vadis?
Ich sehe jedenfalls schwarz! -
On 2008-08-27 14:13, Jonny_Blaze wrote:
Nowitzki,Femerling, Bauermann die 3 Akteure die am meisten an der positiven Entwicklung seit 1998 beteiligt sind/waren, beenden ihre Nationalmannschaftskarierren (vorläufig).Bauermann??? Hab ich da was Wesentliches verpasst?

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Ich glaube Johnny_Blaze hat sich einfach nur vertan, denn Bauermann hört ihn Bamberg auf um sich voll und ganz auf die Nationalmannschaft zu konzentrieren.
Ich meine er hat dot einen Vertrag über 5 Jahre unterschrieben aber da bin ich mir nicht sicher -
Nee ,ich hab was verpasst. entschuldige.
Seit dreieinhalb Jahren ist Dirk Bauermann Trainer der Basketball-Nationalmannschaft und von Meister Brose Baskets Bamberg. Ab Sommer will der 50-Jährige nur noch eine der beiden Funktionen ausüben. Klub und Verband kämpfen um den Coach – der seine Entscheidung hinauszögert.
–> Nach dem frühen Ausscheiden der Brose Baskets in den Play-Offs 2008 erklärte Bauermann seinen Rücktritt und will sich nun nur noch auf die Nationalmannschaft konzentrieren, die er seit 2003 in Personalunion trainierte.
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Mich hätte ja mal interessiert, wie und ob sich die Durchschnittswerte der deutschen Spieler verändert haben, seit mehr als 2 EU-Ausländer in der BBL zugelassen sind. Waren die Anteile deutscher Spieler in der BBL vorher signifikant höher oder hat die “Öffnung” der Liga ohne Ausländerbeschränkung einfach nur dieses unsägliche Getrickse und Geschachere um Bosmann A und B und Doppelstaatsbürgerschaften und Contonou und naturalisierte Ausländer und schon in der jugend hier spielende Ausländer u.s.w. beendet?
Ist vielleicht ein Thema für Deine Masterarbeit

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das gute ist das die BBL schon vorher reagiert hat, und aktuell den anteil deutscher SPieler auf den meldebogen erhöht(klar das sorgt erstmal für viele Quotendeutsche), und auch bald auch 3(?) deutsche auf den Spielberichtsbogen sehen sehen will.
Klar heißt das nicht das ab morgen großteils deutsche Spieler in der Bundesliga rumturnen, aber die BBL muß auch auf die Qualität der Liga bei einbindung der “nationals” in Spielbetrieb achten und da ist wie gesagt nicht viel … Aber das sind imho fehler die vor 10 jahren gemacht wurden, und ich denke/hoffe die aktuelle regelungen werden den entgegen steuern.
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On 2008-08-27 15:03, Bunker wrote:
wir können ja noch ein paar mehr ami’s, die vielleicht ihre uhr-ihr-uhr-uhr großetlern im alten größeren deutschland hatten, noch einbürgern!Ich hoffe mal, Du meinst das mit der Uhr ironisch, ansonsten würde ich lieber mal ein Buch über Rechtschreibung lesen, statt solche Beiträge hier zu verfassen.

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@crazy eye:
Die gemachte Reaktion der BBL mit 3 Deutsche auf dem Anschreibebogen ist ein falscher Ansatz. Wie du gesagt hast, hat sich außer den Quotendeutschen (12 deutsche Spieler sind nie eingesetzt worden, von den eingesetzten 98 haben 42 (!!) 5 Minuten oder weniger gespielt) nichts erhöht.
Es müssen klare Vorgaben für Mindestspielanteile (auch für U22 Spieler) nach Vorbild Kroatien, Slowenien usw. her und zwar dringend.
Immerhin wurde für kommende Saison festgelegt, dass immer 2 Deutsche auf dem Feld sein müssen. (Habe ich so in Erinnerung?!).@Tin
Ist noch in Arbeit-aber der eigentli,he fokus liegt auf der Effektivität von Jugendkonzepten im basketballleistungssport. Die Situationsanalyse ist daher nur ein kleiner Teil an dem ich gerade arbeite, habe gerade die Zwischenergebnisse ausgewertet und war einfach etwas geschockt über die Zahlen. -Traurig-@Shum
-wäre auf jeden Fall sehr interessant,auch in Vergleich zu den Regelungen international führender Basketballnationen!! Ihc denke da sollte man sich orientieren. -
On 2008-08-27 14:13, Jonny_Blaze wrote:
Es wurden in der Bundesligasaison 2007/08 insgesamt 297 Spieler eingesetzt, davon waren 98 deutsche Spieler.
Diese 98 deutschen Spieler wurden im Schnitt in 18 Spielen eingesetzt, bekamen dabei eine Spielzeit von durchschnittlich 10.04 Minuten, machen 3.2 Punkte im Schnitt und das bei 2.41 versuchten Feldwürfen pro Spiel!
13 deutsche Spieler wurden mehr als 20 Minuten eingesetzt, von ihnen waren 3 unter 25 Jahre alt.
Die 65 U25 – Spieler wurden im Schnitt in 13.3 Spielen eingesetzt, spielten durchschnittlich 6.43 Minuten und nahmen pro Spiel 1,48 Würfe aus dem Feld.Ich habe die Werte Minuten, Punkte und Feldwürfe im Schnitt genommen um ein Bild der tatsächlichen Spielanteile zu geben. Natürlich sagen die genommenen Würfe nichts über die tatsächliche Effektivität des Spielers aus, dennoch zeigen sie im Verhältnis zu den Punkten die Einbindung und Verantwortung im Offensiv-System einer Mannschaft unnd können zudem die niedrigen Punkteschnitte erklären.
Schön, dass sich jemand ausführlicher mit den Quotendeutschen beschäftigt hat. Auch ich wäre interessiert daran, deine ganze Arbeit mal zu lesen.
Einstweilen ein paar Nachfragen: Bezieht sich die Spielzeit pro Kopf auf die tatsächlich gespielten Spiele des Spielers, oder ist es der Saisonschnitt?
Ich habe zudem ein Problem damit schon von Effizienz zu sprechen, wenn man “nur” Minuten, Würfe und Punkte nimmt. Auf Grund der Teamstruktur der meisten BBL-Teams sind die deutschen Spieler Ergänzungs- oder Rollenspieler. Gerade bei ihnen, die nicht den ersten oder zweiten Wurf in der Offense bekommen, greift es wohl zu kurz ihre “Leistung” auf die Würfe zu beschränken. Steals, Rebounds, Assists, Ass/To-Ratio sind zwar unauffällig aber gerade für Rollenspieler wesentliche Merkmale.
Die Durchschnittsminuten pro deutschem Spieler und der Spielanteil deutscher Spieler pro Team steht übrigens seit einigen Monaten auch hier auf SD: Quotendeutsche. Neues Zahlenmaterial sind somit nur die Würfe und Punkte pro Spieler. Hier gilt die soeben geäußerte Kritik an der Aussagekraft.
Die Aussagekraft der Statistiken einer einzelnen Saison ist sehr begrenzt. @Shumway stellt die wesentliche Frage nach Ursachen und Entwicklungen. Ist es die US-Freigabe, die hier Ursache ist? Oder nehmen wir - schlimmstenfalls auf Grund der Hautfarbe der Spieler und somit auf Grund eines latenten Rassismus - es nur anders wahr?
Es ist m.E. ein wenig platt als Resümee zu sagen, ich sehe schwarz. Du sprichst von “Karriereperspektiven”, die Analyse einer einzelnen Saison kann über Entwicklungspfade einzelner Spieler jedoch schwerlich eine Aussage treffen. Ich erlaube mir ebenso platt zu widerlegen: Wysocki, Zwiener und Schaffartzik konnten durch diese eine Saison ihren Karriereweg jeweils positiv entwickeln. Den Beleg, dass die mangelnde Spielzeit in der BBL das entscheidende Karrierehindernis ist, können Zahlen alleine wohl nicht liefern. Warum ist denn ein 19jähriger Spieler aus Ehingen anders als ein 19jähriger aus Belgrad nicht sofort in den europäischen Wettbewerben oder der BBL wettbewerbsfähig?
Welches sind denn die Lösungsmodelle, die du als “drastische Reaktion” forderst? Du sprichst von Mindestspielanteilen. Die - auch rechtlichen - Probleme einer Quotenlösung sowie Links zu fast allen Threads zum Thema “Deutsche in der BBL” findest du übrigens hier
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Einstweilen ein paar Nachfragen: Bezieht sich die Spielzeit pro Kopf auf die tatsächlich gespielten Spiele des Spielers, oder ist es der Saisonschnitt?
Ich habe zudem ein Problem damit schon von Effizienz zu sprechen, wenn man “nur” Minuten, Würfe und Punkte nimmt. Auf Grund der Teamstruktur der meisten BBL-Teams sind die deutschen Spieler Ergänzungs- oder Rollenspieler. Gerade bei ihnen, die nicht den ersten oder zweiten Wurf in der Offense bekommen, greift es wohl zu kurz ihre “Leistung” auf die Würfe zu beschränken. Steals, Rebounds, Assists, Ass/To-Ratio sind zwar unauffällig aber gerade für Rollenspieler wesentliche Merkmale.
Die Durchschnittsminuten pro deutschem Spieler und der Spielanteil deutscher Spieler pro Team steht übrigens seit einigen Monaten auch hier auf SD: Quotendeutsche.
Die Aussagekraft der Statistiken einer einzelnen Saison ist sehr begrenzt. @Shumway stellt die wesentliche Frage nach Ursachen und Entwicklungen. Ist es die US-Freigabe, die hier Ursache ist? Oder nehmen wir - schlimmstenfalls auf Grund der Hautfarbe der Spieler - es nur anders wahr?
Es ist m.E. ein wenig platt als Resümee zu sagen, ich sehe schwarz. Du sprichst von “Karriereperspektiven”, die Analyse einer einzelnen Saison kann über Entwicklungspfade einzelner Spieler jedoch schwerlich eine Aussage treffen. Ich erlaube mir zu widerlegen: Wysocki, Zwiener und Schaffartzik konnten durch die eine Saison ihren Karriereweg positiv entwickeln.
Welches sind denn die Lösungsmodelle, die du als “drastische Reaktion” forderst? Die - auch rechtlichen - Probleme einer QUotenlösung sowie Links zu fast allen Threads zum Thema “Deutsche in der BBL” findest du übrigens hier
Danke für dem Link,hab den Thread noch nicht gesehen (sonst hätte cih es natürlich dort gepostet)…
zu 1. bezieht sich auf die tatsächlich gespielten Spiele!
zu 2. ich habe mich nicht auf Effizienz der Spieler, sondern auf deren Spielanteile bezogen (deshalb Minuten,Würfe usw.).
Mit den Stats zu de Rollenspielern hast du sicher recht, aber wenn man sich die Nationalmannschaft anschaut, ist doch das genau das Problem. Wir haben (krass ausgedrückt) fast nur Rollenspieler und ich denke das liegt daran, dass in den meisten Teamstrukturen wenige deutsche SPieler tatsächlich die Möglichkeit haben ein Scorer zu sein. Vielleicht lassen sich die Ursachen auch in den Leitbildern der Nachwuchsförderung finden (bin grad dabei),aber ich denke mit steigender SPielzeit und Würfen steigen auch die Punkte und Scorerqualitäten… (siehe Roller/Roessler/Wysocki) sind die einzigen jeweils in FGA und PPG unter den Top 50 und das bei angemessener Wurfquote!!zu 3. :An alle die mich falsch verstanden haben: Ich sehe Schwarz! ist keine Anspielung darauf die Ursachen beim Anteil afro-amerikanischer Spieler zu suchen. Und die Entwicklung muss sicher noch genau untersucht werden. mein Teil war eine reine Situationsanalyse der Spielanteile deutscher Spieler in der BBL
zu 4. Wysocki,Zwiener und Schaffartzik (vielleicht noch am ehesten) werden/sind im internationalen Vergleich keine Top/Führungsspieler, mit denen man bei Europa/Weltmeisterschaften und Olympia einen Platz im Spitzenbereich erreichen kann. Und dazu sind sie der beste Beweis das mit mehr Spielzeit und Spielanteilen, sich die Spieler auf internationales spitzenniveau zu bewegen (wysocki u Schaffartzik gehören zu den glücklichen 13 die mehr als 20 min spielen…Wysocki ist 1 von 3 die mehr als 30 min spielen!)
DAher meine Forderung vorgeschriebene Spielanteile…bzw. Analyse der Regelungen erfolgreicher Nationen (s.o.)
Würde ich sehr gern machen,sprengt aber leider meinen Rahmen…GRuss J
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WEnn ich mir einige Teams anschaue (auch nach den Folgerungen im Thread Quotendeutsche), gibt es genug Leistungsträger, die auch längere Spielzeiten erhalten, als dein errechneter Schnitt hergibt.
Nur wird dieser eben durch ein paar Bank-Deutsche heruntergezogen.
Hat jemand in GÖ 10 Minuten SPielzeit, und sitzen 2 in BS auf der Bank, schon minimiert sich der Schnitt auf 3,33 Minuten!
Aussagekräftig, oder nicht!? -
Nur wird dieser eben durch ein paar Bank-Deutsche heruntergezogen.
Hat jemand in GÖ 10 Minuten SPielzeit, und sitzen 2 in BS auf der Bank, schon minimiert sich der Schnitt auf 3,33 Minuten!
Aussagekräftig, oder nicht!?Nein, da sich die Minuten nur auf die Spiele bezieht in der sie tatsächlich eingesetzt wurden, "Bank"deutsche, werden nicht mit einbezogen.
Deshalb habe ich oben eingesetzte Spieler geschrieben und nicht auf dem Meldebogen stehende….
Kann dir den Datensatz mit den Ergebnissen falls du willst auch gern zuschicken… -
On 2008-08-27 15:57, Jonny_Blaze wrote:
Danke für dem Link,hab den Thread noch nicht gesehen (sonst hätte cih es natürlich dort gepostet)…Dann darf ich hier gleich mal die Frage nach der Existenzberechtigung des Thread einschieben, welche mich ja schon seit dem ersten Beitrag beschleicht.
Gruebler hat es angesprochen und die thematisch ähnlichen Threads verlinkt. Im wesentlichen Neues wurde hier auch nicht präsentiert, außer dem reißerischem Threadtitel. Ergänzen will ich die Verlinkung im Bezug auf die Nationalmannschaft:
Deutschland nach OlympiaGibt es daher einen Grund den Thread nicht zu schließen ?
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@chilly und johnny-blaze. Ihr habt beide Recht. Reine Bankdrücker werden nciht einbezogen. Spieler wie Fassler, die mal für 5 Sekunden oder so reinkommen schon. Der statistische Effekt lässt sich nicht verleugnen, es sei denn man rechnet als “aktiv gespielt” nur Spieler mit einer Spielzeit pro Spiel von z.B. über 3 Minuten.
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nein, denn der fokus liegt hier auf der bbl.
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On 2008-08-27 15:30, Jonny_Blaze wrote:
@crazy eye:Die gemachte Reaktion der BBL mit 3 Deutsche auf dem Anschreibebogen ist ein falscher Ansatz. Wie du gesagt hast, hat sich außer den Quotendeutschen (12 deutsche Spieler sind nie eingesetzt worden, von den eingesetzten 98 haben 42 (!!) 5 Minuten oder weniger gespielt) nichts erhöht.
Es müssen klare Vorgaben für Mindestspielanteile (auch für U22 Spieler) nach Vorbild Kroatien, Slowenien usw. her und zwar dringend.
Immerhin wurde für kommende Saison festgelegt, dass immer 2 Deutsche auf dem Feld sein müssen. (Habe ich so in Erinnerung?!).Naja, ob die Ligen unebdingt als Maßstab herhalten müssen finde ich fraglich …Einerseits haben sie einen konstanten zufluß auf hohen Niveau, der auch spielerische Klasse hat diesen Punkt hat deutschland noch nicht erreicht.
Andererseits ist deutschland eine sehr ausgeglichene Liga, was ich sehr gut finde ich denke mit krassen Quoten hätten wir wieder eine 2-3 Klassen gesellschaft, da sich die guten deutschen auf 2-3 Clubs verteilen und die abstiegskandidaten mit deutschen Auflaufen die weit untern Leistungsschnitt sind … Das sorgt dafür das die eingesetzten deutschen vermutlich weniger in Spiel und Training gefordert werden und das muss auch nicht das Ziel sein. Da mag ich den langsameren und nicht so krassen weg lieber, bei den die Coaches den Jungs zwar chanchen geben müssen diese aber keinen Freifahrtschein haben und ne Einsatz garantie.
Du redest hier von Spielern auf gehobenen europäischen Niveau, diese sollten eigl. in der Lage sein sich auch in einer Bundesligamannschaft durchzusetzen, und in ihrer entwicklung durch Konkurrenz eher gestärkt als geschwächt werden.
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