aus unserem BLOG
- Keine Blog Posts
Basketball in den Medien
-
Ich fand’ Dennis super authentisch und locker. Wie er am Anfang den Part von Stefan übernommen hat- genial!

-
Das ist aber schon krass, wie groß der Beliebtheitsunterschied zwischen Deutschland auf der einen und der Türkei und Griechenland auf der anderen Seite ist. Jetzt könnte man sagen, Deutschland sei ja ein Fußballland, aber auch im Fußball sind die Türken ja verrückt und auch in Griechenland gibt es eine große Fußballbegeisterung. In meinem Freundeskreis haben auch sehr wenige von der Basketball-EM überhaupt Kenntnis genommen. Ich frage mich, woran das liegt. Bei uns ist ja gefühlt der Handball ein größerer Volkssport.
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Das ist aber schon krass, wie groß der Beliebtheitsunterschied zwischen Deutschland auf der einen und der Türkei und Griechenland auf der anderen Seite ist. Jetzt könnte man sagen, Deutschland sei ja ein Fußballland, aber auch im Fußball sind die Türken ja verrückt und auch in Griechenland gibt es eine große Fußballbegeisterung. In meinem Freundeskreis haben auch sehr wenige von der Basketball-EM überhaupt Kenntnis genommen. Ich frage mich, woran das liegt. Bei uns ist ja gefühlt der Handball ein größerer Volkssport.
Erstmal müsste man wissen, wo diese Zahl 18 Mio herkommt. Basketnews finde ich da keine seriöse Quelle, die hantieren da auch bei Deutschland mit falschen Zahlen. Zweitens dürften diese 18 Mio, wenn sie denn stimmen, der Wert „in der Spitze“ sein, nicht die durchschnittliche Zuschauerzahl. Viertens hat die Türkei eine ganz andere Demographie. In Deutschland hatte das Spiel insgesamt eine Einschaltquote von glaube ich 18%, und in der „Zielgruppe“ (14-49) Jahre von circa 30%. Das heißt: viel mehr jüngere als ältere Leute gucken das. Die Türkei hat zwar ähnlich viele Einwohner wie Deutschland, hat aber einen viel größeren Anteil jüngerer Bevölkerung, die somit sowieso basketballaffiner sind.
Der wichtigste Punkt ist aus meiner Sicht aber folgender: die Türkei hat zum Einen einen recht hohen Nationalismus & Patriotismus, wodurch solche Sportevents noch mehr patriotisch aufgeladen sind (man schaut nicht zu, weil man Basketballfan ist, sondern weil es für das eigene Land was zu gewinnen gibt), und zum Anderen sind die Türken viel weniger sportlichen Erfolg gewöhnt als Deutsche.
Überlegt mal: die Türkei hat weder in der Formel 1, noch im Tennis, noch im Radsport, noch in der Leichtathletik, noch im Schwimmen, noch in Teamsportarten wie Fußball, Handball, Volleyball (jedenfalls bei den Männern), Rugby, Eishockey, Hockey usw irgendeinen auch nur annähernd nennenswerten Erfolg. Die sind da praktisch nicht vertreten. Und von Wintersport (Biathlon, Skispringen, Ski, usw) will ich da gar nicht erst reden.
Deutschland hingegen spielt in fast all diesen genannten Sportarten regelmäßig um die Titel mit oder hat jedenfalls dort Sportler auf ziemlich gutem Niveau. Dadurch teilt sich das „patriotische Sportinteresse“ der Deutschen viel stärker auf als das der Türken - die haben gefühlt nix anderes als jetzt das Basketball gerade. Deutsche sind daher sportlichen Erfolg von deutschen Mannschaften & Sportlern auch viel mehr gewöhnt, weshalb es nicht mehr so eine Sensation oder so etwas krass besonderes für die deutsche Bevölkerung ist, wenn dann mal eine deutsche Mannschaft in irgendeinem kontinentalen Finale steht. Dadurch ist das Interesse daran dann naturgemäß geringer als in einem Land wie der Türkei, in dem sportliche Erfolge sehr rar gesät sind.
-
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
You can’t teach height

Einer unserer großer Vorteile ist, dass Basketball vor allem in den Ländern populär ist, die eine besonders geringe durchschnittliche Körpergröße haben (Italien, Spanien, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Philippinen, Griechenland, usw), während die großen Länder (Niederlande, Skandinavien) praktisch kein Interesse am Basketballsport haben.
Ausnahmen sind Litauen und Serbien (die sind groß gewachsen), aber die haben halt wenig Einwohner.
-
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
You can’t teach height

Einer unserer großer Vorteile ist, dass Basketball vor allem in den Ländern populär ist, die eine besonders geringe durchschnittliche Körpergröße haben (Italien, Spanien, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Philippinen, Griechenland, usw), während die großen Länder (Niederlande, Skandinavien) praktisch kein Interesse am Basketballsport haben.
Ausnahmen sind Litauen und Serbien (die sind groß gewachsen), aber die haben halt wenig Einwohner.
@Hyde sagte in Basketball in den Medien:
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
You can’t teach height

Einer unserer großer Vorteile ist, dass Basketball vor allem in den Ländern populär ist, die eine besonders geringe durchschnittliche Körpergröße haben (Italien, Spanien, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Philippinen, Griechenland, usw), während die großen Länder (Niederlande, Skandinavien) praktisch kein Interesse am Basketballsport haben.
Ausnahmen sind Litauen und Serbien (die sind groß gewachsen), aber die haben halt wenig Einwohner.
Auf den ersten Blick plausibel, aber es geht ja nicht um die durchschnittliche Größe der Gesamtbevölkerung, sondern um die (durchschnittliche) Größe der Basketballer.
Sind die Basketballteams der von dir genannten Länder wirklich kleiner als die deutschen, serbischen und litauschen Teams?
-
@Hyde sagte in Basketball in den Medien:
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
You can’t teach height

Einer unserer großer Vorteile ist, dass Basketball vor allem in den Ländern populär ist, die eine besonders geringe durchschnittliche Körpergröße haben (Italien, Spanien, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Philippinen, Griechenland, usw), während die großen Länder (Niederlande, Skandinavien) praktisch kein Interesse am Basketballsport haben.
Ausnahmen sind Litauen und Serbien (die sind groß gewachsen), aber die haben halt wenig Einwohner.
Auf den ersten Blick plausibel, aber es geht ja nicht um die durchschnittliche Größe der Gesamtbevölkerung, sondern um die (durchschnittliche) Größe der Basketballer.
Sind die Basketballteams der von dir genannten Länder wirklich kleiner als die deutschen, serbischen und litauschen Teams?
@Volksdorf sagte in Basketball in den Medien:
@Hyde sagte in Basketball in den Medien:
@Steal123 sagte in Basketball in den Medien:
Aber irgendwie trotzdem interessant, dass ein Land mit dieser relativ kleinen Basketballkultur dann doch Spieler wie Schrempf & Nowitzki und ein Doppel-Gold-Team hervorbringt, um die uns die anderen, basketballfrenetischeren Länder beneiden dürften.
You can’t teach height

Einer unserer großer Vorteile ist, dass Basketball vor allem in den Ländern populär ist, die eine besonders geringe durchschnittliche Körpergröße haben (Italien, Spanien, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Philippinen, Griechenland, usw), während die großen Länder (Niederlande, Skandinavien) praktisch kein Interesse am Basketballsport haben.
Ausnahmen sind Litauen und Serbien (die sind groß gewachsen), aber die haben halt wenig Einwohner.
Auf den ersten Blick plausibel, aber es geht ja nicht um die durchschnittliche Größe der Gesamtbevölkerung, sondern um die (durchschnittliche) Größe der Basketballer.
Sind die Basketballteams der von dir genannten Länder wirklich kleiner als die deutschen, serbischen und litauschen Teams?
Nein, aber es gibt ein geringeres Reservoir an Menschen dieser Größe in dem Land, aus dem das Nationalteam dann zusammengestellt werden kann.
Der Center von Spanien oder Italien mag auch 2,10m groß sein wie in Deutschland, aber es gibt in Spanien & Italien viel weniger Menschen, die 2,10m groß sind als in Deutschland. Das heißt, diese Länder können hier nur aus einem deutlich geringeren Pool an Menschen ihre 2,10m großen Center ziehen als Deutschland. Die Grundgesamtheit an für die Position in Frage kommenden Menschen ist viel geringer.
Der Shooting Guard in Spanien & Italien mag genauso wie in Deutschland auch 1,95m groß sein, aber es gibt in Spanien & Italien insgesamt viel weniger Menschen, die 1,95m groß sind als in Deutschland. Das heißt, dieser Länder können hier nur aus einem deutlich geringeren Pool an Menschen ihre Shooting Guards ziehen als Deutschland.
Usw. Das gilt letztlich für jede Position. Selbst Point Guards sind ja überdurchschnittlich groß im Vergleich zur Normalbevölkerung.
In Deutschland liegt die männliche Durchschnittsgrösse bei 1,80m, in Spanien bei 1,76m, in Italien bei 1,74m. Wenn deine Bevölkerung im Mittel 6cm größer ist, macht das einen Riesenvorteil für Basketball. -
Aber um nochmal zum Thema des Threads zurückzukommen. Hier wurde ja angesprochen, dass die Einschaltquoten in der Türkei und Griechenland viel höher seien als in Deutschland. Wie gesagt finde ich aber, dass man diese Länder nicht gut mit Deutschland vergleichen kann, da sie als Nation kaum sportliche Erfolge haben und ihre Bevölkerung daher einen Einzelerfolg wie im Basketball natürlich viel stärker aufsaugt als die „erfolgsverwöhnten“ deutschen Sportfans.
Ich würde Deutschland da eher mit Sportnationen vergleichen. Also Länder, die in vielen Sportarten erfolgreich sind, wo sich das Sportinteresse also ähnlich wie in Deutschland stärker verteilt - zB Spanien oder Frankreich.
Im Finale der Eurobasket 2022 spielte Spanien vs Frankreich. Dieses Finale hatte in Spanien eine Einschaltquote von im Durchschnitt 3,75 Mio (in der Spitze: 8,5 Mio) und in Frankreich eine Einschaltquote von im Schnitt 2,3 Mio (in der Spitze: 3 Mio) im Free TV, wobei es in Frankreich auch noch einen Pay TV Sender gab, wo das Spiel übertragen wurde und es dazu keine Zahlen gibt.
Im Vergleich zu diesen Zahlen steht Deutschland mit im Schnitt 5,2 Mio Zuschauern (in der Spitze: 7,3 Mio) alleine bei RTL alles andere als schlecht da.
Edit: zu Frankreich habe ich auch noch Einschaltquoten bei der diesjährigen Eurobasket gefunden: demnach hatte Frankreich in seinen 6 Spielen (die fünf Gruppenspiele plus das Achtelfinale, in dem sie ausschieden) eine Einschaltquote von im Schnitt 0,5 Mio Zuschauern pro Spiel.
https://basketnews.com/news-231069-france-delivers-strong-ratings-despite-early-eurobasket-exit.html
-
Finde es interessant, wie die Handballer momentan so denken:
https://www.handball-world.news/artikel/ist-basketball-cooler-als-handball-1146723@Volksdorf sagte in Basketball in den Medien:
Finde es interessant, wie die Handballer momentan so denken:
https://www.handball-world.news/artikel/ist-basketball-cooler-als-handball-1146723Wenn ich heute noch von Michael Jordan lese wird mir schlecht.
Der Artikel ist einfach oldschool.
Kein Kid von heute kennt noch MJ.
Wir müssen alle tapfer sein, aber das ist die Realität.
Kein MJ, keine Mamba…
Die Kids von heute kennen diese Spieler schlicht nicht mehr…
Die haben ihre eigenen NBA-Helden. -
Auch ein wenig am Rande des Thread-Topics eingeworfen: der große Unterschied zwischen Basket- und Fußball in der öffentlichen Wahrnehmung beginnt doch im Vereinssport. Während es im Fußball in nahezu jedem Kaff einen Fußball-Club gibt, trifft das für den Basketball doch nur für größere Städte zu (ich freue mich, wenn hier - dann keine mehr - Ausnahmen massenhaft genannt werden). Ohne diese “bodenständige” Beschäftigung mit Basketball (die Kinder, die Freund:innen spielen Basketball) ist es schwierig, dass sich das Interesse nachhaltig etabliert. Selbst wenn jetzt Kids/Eltern abgefixt wären, wird es an Optionen (Courts, Clubs, Coaches) fehlen, wie es weitergehen könnte.
Insofern sind das Engagement von Alba und ähnliche Initiativen für das Kinderprogramm, die digitale Qualifizierungsangebote für Trainer/Lehrer:innen etc. aus meiner Sicht besonders wertvoll und notwendig, um das Abenteuer Basketball nachhaltig on den Köpfen zu verankern.@ansusay sagte in Basketball in den Medien:
Auch ein wenig am Rande des Thread-Topics eingeworfen: der große Unterschied zwischen Basket- und Fußball in der öffentlichen Wahrnehmung beginnt doch im Vereinssport. Während es im Fußball in nahezu jedem Kaff einen Fußball-Club gibt, trifft das für den Basketball doch nur für größere Städte zu (ich freue mich, wenn hier - dann keine mehr - Ausnahmen massenhaft genannt werden). Ohne diese “bodenständige” Beschäftigung mit Basketball (die Kinder, die Freund:innen spielen Basketball) ist es schwierig, dass sich das Interesse nachhaltig etabliert. Selbst wenn jetzt Kids/Eltern abgefixt wären, wird es an Optionen (Courts, Clubs, Coaches) fehlen, wie es weitergehen könnte.
Insofern sind das Engagement von Alba und ähnliche Initiativen für das Kinderprogramm, die digitale Qualifizierungsangebote für Trainer/Lehrer:innen etc. aus meiner Sicht besonders wertvoll und notwendig, um das Abenteuer Basketball nachhaltig on den Köpfen zu verankern.Ausdrücklich nein, in meinem Heimatkreis Paderborn gibt es inzwischen seit den 90ern in fast jedem größerem Kaff eine Basketballabteilung.
Deine Wahrnehmung diesbezüglich stimmt eben nicht mehr.
Bei uns im Kreis stößt das Vereinswachstum an strukturelle Grenzen.
HALLENZEITEN! -
@ansusay sagte in Basketball in den Medien:
Auch ein wenig am Rande des Thread-Topics eingeworfen: der große Unterschied zwischen Basket- und Fußball in der öffentlichen Wahrnehmung beginnt doch im Vereinssport. Während es im Fußball in nahezu jedem Kaff einen Fußball-Club gibt, trifft das für den Basketball doch nur für größere Städte zu (ich freue mich, wenn hier - dann keine mehr - Ausnahmen massenhaft genannt werden). Ohne diese “bodenständige” Beschäftigung mit Basketball (die Kinder, die Freund:innen spielen Basketball) ist es schwierig, dass sich das Interesse nachhaltig etabliert. Selbst wenn jetzt Kids/Eltern abgefixt wären, wird es an Optionen (Courts, Clubs, Coaches) fehlen, wie es weitergehen könnte.
Insofern sind das Engagement von Alba und ähnliche Initiativen für das Kinderprogramm, die digitale Qualifizierungsangebote für Trainer/Lehrer:innen etc. aus meiner Sicht besonders wertvoll und notwendig, um das Abenteuer Basketball nachhaltig on den Köpfen zu verankern.Ausdrücklich nein, in meinem Heimatkreis Paderborn gibt es inzwischen seit den 90ern in fast jedem größerem Kaff eine Basketballabteilung.
Deine Wahrnehmung diesbezüglich stimmt eben nicht mehr.
Bei uns im Kreis stößt das Vereinswachstum an strukturelle Grenzen.
HALLENZEITEN!@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal. -
@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal.@Rubmasta sagte in Basketball in den Medien:
@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal.in meinem Heimatkreis mit 380.000 Einwohnern fehlt es noch nicht einmal daran. Hallenzeiten und steigende Kosten für die Hallenzeiten sind primäre Probleme.
-
@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal.@Rubmasta sagte in Basketball in den Medien:
@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal.Auch wenn dies ein eigener Thread Wert ist… Aber die Bezahlung, wenn man sich entscheidet diesen Schritt zu gehen, ist unterirdisch und das relativ lange. Wenn man an Familienplanung denkt, kommt man von diesem Job schnell weg.
-
@Jeep_Rich
Die Verbände und Vereine beklagen aber neben den fehlenden Hallenzeiten vor allem auch die fehlenden Trainer / Übungsleiter. Es fehlt also auch schlicht an Personal.@Rubmasta also ich stehe seit ca 1,5 Jahren kurz davor, mich ins Abenteuer Vollzeit-Coach zu stürzen, leider gibt es weder ein einheitliches Ausbildungssystem, noch gute Einstiegsmöglichkeiten.
Selbst mit Jahren Erfahrung als Trainer für diverse Spielniveaus abseits der Wettkämpfe & somit ohne absolvierte Lizenz, musst du das langwierige Lizenzen-System durchlaufen & zT schaffen es die Landesverbände noch nicht mal im 1. Quartal die Termine für ihre Lehrgänge des Jahres zu veröffentlichen.
Das ist neben der ungemeinen Dauer bis alles durchlaufen ist auch einfach finanziell unsicher - & da geht es noch nichtmal um die Bezahlung nachher, das wäre mir relativ egal, solange es “zuM leben reicht”.
-
Ja @Jeep_Rich , es fehlt auch an Hallenkapazitäten, aber eben auch an Coaches, die anleiten, Basketball näher bringen. Gerade nach der WM habe ich das öfter gehört, dass es an Sportvereinen mit Entsprechendem Angebot fehlte. Offensichtlich ist das Paderborner Umland schon einen Schritt weiter.
-
@ansusay sagte in Basketball in den Medien:
Auch ein wenig am Rande des Thread-Topics eingeworfen: der große Unterschied zwischen Basket- und Fußball in der öffentlichen Wahrnehmung beginnt doch im Vereinssport. Während es im Fußball in nahezu jedem Kaff einen Fußball-Club gibt, trifft das für den Basketball doch nur für größere Städte zu (ich freue mich, wenn hier - dann keine mehr - Ausnahmen massenhaft genannt werden). Ohne diese “bodenständige” Beschäftigung mit Basketball (die Kinder, die Freund:innen spielen Basketball) ist es schwierig, dass sich das Interesse nachhaltig etabliert. Selbst wenn jetzt Kids/Eltern abgefixt wären, wird es an Optionen (Courts, Clubs, Coaches) fehlen, wie es weitergehen könnte.
Insofern sind das Engagement von Alba und ähnliche Initiativen für das Kinderprogramm, die digitale Qualifizierungsangebote für Trainer/Lehrer:innen etc. aus meiner Sicht besonders wertvoll und notwendig, um das Abenteuer Basketball nachhaltig on den Köpfen zu verankern.Ausdrücklich nein, in meinem Heimatkreis Paderborn gibt es inzwischen seit den 90ern in fast jedem größerem Kaff eine Basketballabteilung.
Deine Wahrnehmung diesbezüglich stimmt eben nicht mehr.
Bei uns im Kreis stößt das Vereinswachstum an strukturelle Grenzen.
HALLENZEITEN! -
Nach 40 Jahren Trainertätigkeit auf fast allen Ebenen im Basketball, kann ich von einem professionellen Engagement nur abraten. Sich von Vereinen oder Verbänden abhängig zu machen, ist nicht wirklich eine gute Entscheidung.
Schlechte Bezahlung, keine langfristigen Verträge, im Falle von Misserfolgen, die einfach immer mal passieren können, weil es einfach nicht passt, nicht weil man als Trainer schlecht ist, ist man immer sofort der Buhmann.
Ständiges Umziehen, ohne Garantie, dass man nach ein paar Monaten nicht wieder draußen ist.
Vielleicht bin ich nicht mehr ganz up to date und es hat sich verändert, aber ich habe in den Jahren ne ganze Menge ehrgeiziger, junger Männer erlebt, die das gerne machen wollten und keiner von denen hat sich längerfristig gehalten oder durchgesetzt. Alle waren nach ein paar Jahren frustriert ohne Ende.
Ständige Umzieherei, der nächste Job schlechter bezahlt als der vorige, aber mit mehr Verantwortung und selbst, wenn ihr im Nachwuchsbereich ein paar Granaten ausbildet, die ihren Weg machen, habt ihr gar nichts davon. Wenn ihr aufsteigt, Meister wird aber immer bloß einer (Sorry:Phrasenschwein), dann lassen sie euch trotzdem gehen, weil in der nächsten Liga braucht man dann schon noch einen “Erfahreneren”. Wenn ihr jahrelang gute Arbeit macht, aber eben nicht aufsteigt, dann lassen sie euch trotzdem gehen, weil die “Entwicklung etwas stagniert” und man “neue Impulse sucht oder braucht” und sonstigen Mist an Pseudo-Argumentationen.Macht es als Hobby und alles ist wunderbar. Sucht euch euren Verein und arbeitet da mit den jungen Leuten koninuierlich und dann ist das ein Freude, da immer wieder rein zu kommen und Training zu halten und am Wochenende ein Spiel zu haben. Der Amateurbereich ist da wesentlich besser geeignet und dankbarer, als diese ganzen Möchtegern - Profi Butzen, die ausschließlich davon leben, dass sie fünf mal die Woche trainieren.
Vielleicht gehen auch zwei Mannschaften, kommt halt auf das Privatleben an.
Nur meine Empfehlung und sorry für off-topic, aber fiel mir grad alles so ein… -
-
Gibt wohl heute ein Interview auf SPON mit Sveti Pesic zum deutschen Basketball im Allegemeinen. Ist hinter PayWall. Kann jemand die wesentlichen Aussagen hier wiedergeben?
-
Weiß jemand im welchem Umfang die NBA in der kommenden Saison bei Sky und Prime aussehen wird ?!
Gibts da bereits irgendwelche Infos ?Ist DAZN dann komplett raus ?
Hey! Du scheinst an dieser Unterhaltung interessiert zu sein, hast aber noch kein Konto.
Hast du es satt, bei jedem Besuch durch die gleichen Beiträge zu scrollen? Wenn du dich für ein Konto anmeldest, kommst du immer genau dorthin zurück, wo du zuvor warst, und kannst dich über neue Antworten benachrichtigen lassen (entweder per E-Mail oder Push-Benachrichtigung). Du kannst auch Lesezeichen speichern und Beiträge positiv bewerten, um anderen Community-Mitgliedern deine Wertschätzung zu zeigen.
Mit deinem Input könnte dieser Beitrag noch besser werden 💗
Registrieren Anmelden
