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Jason Collins - Erster noch Aktiver outet sich als schwul
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Seltsam, die Meldung einen halben Tag alt und noch kein Thread?
Wenn das kein Donnerschlag ist, weiß ich auch nicht. Der erste aktive Hochleistungsmannschaftssportler der USA der sich als schwul outet. Ein Basketballer - das macht irgendwie stolz, Fan dieser Sportart zu sein. Auch wenn es Ewiggestrige wie Larry Johnson gibt - ich hoffe sehr, dass er zum VOrbild wird und andere folgen. Und ich hoffe darauf, dass er nächste Saison einen Vertrag bekommt, er ist ja eh nur Rollenspieler. Ich würde fast drauf wetten, dass Mark Cuban ihn allein schon aus Publicitygründen erwägt.
Jason Collins ist so ziemlich der mutigste Sportler in der NBA bisher. Gratulation zu dieser sicher unendlich schwierigen Entscheidung.
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Ich an Deiner Stelle wäre froh, daß es noch keinen Thread gab. Das spricht eher für die SD-Mitglieder!
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Das sowas in der heutigen Zeit noch ein “Paukenschlag” sein soll

“Pandaweibchen Bärbel gebährt siamesische Zwillinge”. Bei solchen Schlagzeilen horchen alle mal kurz auf und fertig ist.
Der Mann ist vertragslos. Er hat sich dadurch auch sicher ein wenig Publicity verschaffen wollen. Jetzt kann ein Manager kommen und sich mit einer Verpflichtung als Wegbegereiter der Homosexuellen im Leistungssport hervortuen. Und wenn ihn keiner verpflichtet kann er es auch auf seine Homosexualität schieben.
Irgendwo spielt ihm das in seinem Alter sicherlich auch in die Karten.
Keine Frage: Es erfordert Mut, gerade in Amerika, sich als schwuler zu outen. Aber ich glaube nicht dass er es ganz uneigennützig getan hat.
Jetzt ist es natürlich die Sache in einem Forum, darum sage ichs nochmal ganz deutlich :Auch wenn ich jetzt nicht “Das ist weltklasse, der Mann braucht die Medal of Honor und sollte automatisch in die Basketball Hall of Fame aufgenommen werden” schreibe, bin ich weder homophob noch sonst irgendwas in der Richtung. Für mich ist das halt einfach kein großes Thema.
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Ich an Deiner Stelle wäre froh, daß es noch keinen Thread gab. Das spricht eher für die SD-Mitglieder!
Ich an Deiner Stelle wäre froh, daß es noch keinen Thread gab. Das spricht eher für die SD-Mitglieder!
Inwiefern? weil es als so normal erachtet wird, dass es keine Erwähnung wert ist? Kann man so auch sehen, ja. Die Fakten sprechen leider eine andere Sprache. Von daher ein mutiger Schritt und ich bin sehr gespannt ob er irgendwo nen neuen Vertrag bekommt.
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Ich finde das ist heutzutage kein großes ding.
allerdings gabs auch mal zeiten, in denen afroamerikaner die ausnahme in der nba waren.
ich denke wir sind auf einem extrem guten weg all diese unterschiede zu vergessen.mir persönlich ist es egal ob ein spieler schwarz, weiß, durchsichtig, hetero oder schwul ist.
seine karriere hat gezeigt, er ist ein extrem beliebter teamkollege, der im locker room für gute laune sorgt und den rookies unter die arme greift. zudem noch ein brauchbarer 3ter center für das veteransminimum.mein größten respekt, mr. collins!!
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@wendigo
das weiß man doch schon Seit gestern.
Ich fands eig gut das es keinen Thread gab. Warum auch es sollte doch eigentlich selbstverständlich sein. Es ist eigentlich ein Armutszeugnis für unsere Gessellschaft das daraus ein hype gemacht wird.
Fazit: gut das endlich mal einer den ersten Schritt gemacht hat wurde ja auch zeit und ansonsten bleibt da doch nicht viel zu sagen.P.S. Das mit Cuban glaub ich nicht im Konservativen Texas wäre das aus Publicity gründen wohl eher Schlecht und Außerdem sollte ein Spieler geholt werden weil er ins Konzept passt und nicht wegen seiner Sexuellen Ausrichtung. Das jetzt alles zu nem Hype zu pushen und versuchen daraus kapital zu schlagen ist meiner Meinung nach der Falsche schritt. Das sollte so schnell wie möglich zur normalsten sache der Welt werden
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In der Tat ein beeindruckender Schritt. Wird auch neben den üblichen Twitter-Meldungen von Hunz und Kunz auch bei Inside NBA durch den Chuckster kommentiert. www.nba.com/video/channels/tnt_overtime/2013/04/30/inside-the-nba-jason-collins-chucks-take.nba
Ich bin mal gespannt, wie es mit Collins weitergeht. Es ist zwar noch “aktiv”, aber sein Vertrag bei den Bullets … ähm Wizards ist ausgelaufen und spielerisch hat er eigentlich nicht mehr viel für andere Teams zu bieten (hatte ihn bei den Celtics ziemlich viel beobachtet).
Wie sich wohl die Diskussion entwickelt, wenn er jetzt von keinem anderen Team mehr verpflichtet wird? Denn bei aller öffentlichen Solidarität kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei einigen Teams nicht doch hinter vorgehaltener Hand zu Vorbehalten kommt. Die werden zwar sicher argumentieren, dass er einfach nicht mehr gut genug ist (was nicht von der Hand zu weisen ist), aber wird da nicht immer noch eine Restdiskussion bleiben, ob er nicht noch noch irgendwo einen Vertrag bekommen hätte, wenn er sich nicht geoutet hätte?Aber vielleicht erlöst uns ja Cuban wirklich ;-))
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Nicht zu vergessen… sports.espn.go.com/nba/news/story
Auch wenn er da 3 Jahre aus dem Geschäft war… -
Schön, dass das für Euch alle (und für mich) normal ist. Alles Idealisten und Tree Hugger hier? Sagt mal, ihr wißt aber schon, wie diese Welt tickt,oder?
Es gibt einen Grund, warum sich noch NIE irgendwo ein aktiver Mannschaftssportler geoutet hat. Klar, die vernünftigen Leute halten das für selbstverständlich, aber gerade im Leistungssport sind die vernünftigen, moralisch integren, gebildeten und aufgeschlossen reflektierenden Menschen leider in der Unterzahl. Man muß sich bloß mal die verschiedensten Zitate von Fußballern in Deutschland ansehen, was sie tun würden, wenn sie wüßten, dass einer ihrer Mannschaftskollegen offen schwul wäre. Und das wird in den USA noch weitaus radikaler sein.
Eurer “ist doch normal” in allen positiven Ehren, aber das IST eine große Sache. Auch nicht weniger bedeutend als Rosa Parks, die sich auf einen falschen Stuhl setzte.
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Bin ich jetzt homophob, wenn ich sage, dass es mich einen Scheiß interessiert, ob Herr Collins schwul oder nichtschwul ist?
Ich verstehe nicht, dass das überhaupt ein Thema ist.
Der Mann soll Basketball spielen und was er nach dem Training oder Spiel so treibt, sollte Privatsache sein und bleiben. -
Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch. -
Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch.Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch.Nein. Es würde genau die gleichen Leute stören die es jetzt auch stört. Darum ist es halt irgendwo…. egal.
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Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch. -
Es ist mittlerweile ziemlich egal ob man hetero oder homsexuell ist in der Gesellschaft. Jedoch ist der Sport eine eigene, geschlossene Gesellschaft. Im achso aufgeschlossenen Deutschland findet jedes Jahr der CSD statt, Bei der Berlinale gibt es seit einigen Jahren extra den “Teddy” und es hat sich noch kein männliche (Spitzen)Fußballer zu seiner Homosexualität bekannt, selbst im Frauenbereich wo es sogar in der Nationalmannschaft Liebespaare gab, hat dies zu Querelen und letztlich sogar zum Rauswurf einer Spielerin geführt(gabs gestern ne nette Doku auf ZDFinfo wo beides vorkam). Das heißt wir sind noch lange nicht soweit das die sexuelle Orientierung bedeutungslos - außerhalb der Partnerwahl- ist.
Wenn sogar der dt. Sport noch so verklemmt ist, wie wird es dann wohl in den kirchlicher und allgemein konservativer geprägten USA aussehen.
Daher halte ich Jason Collins für ebenso mutig wie die ersten Afroamerikaner in der NBA, oder anderen Sportligen. Das er Schwarz ist, ist für einen Baller sicher ziemlich normal, allerdings denke ich das es sogar ein Details ist was die Sache in den USA noch brisanter machen könnte. -
Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch.Privatsache? Aha. Wie sehr das Leben eines Sportlers Privatsache ist, sieht man ja an Van Der Vaart. Oder Breno. Oder sonstwem.
Wenn also ein Paparazzi Jason Collins vor dem Outing beim Knutschen mit seinem Freund abgelichtet hätte, glaubst Du also, dass das keinen interessiert? Na herzlichen Glückwunsch.Zumindest Breno solltest du aus der Liste raus lassen. Der ist schließlich nicht wegen privater Liebeleien o.ä. in die Medien gerutscht sondern wegen Brandstiftung. Das ist nicht so ganz reine “Privatsache”.
Ich frag mich ja, wann sich der erste Aktive als Hetero outet. Gabs auch so noch nicht

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Der Thread ist schon fast eine Stunde auf und es gibt erst 17 Antworten. Scheint wohl keinen zu interessieren.

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Der Thread ist schon fast eine Stunde auf und es gibt erst 17 Antworten. Scheint wohl keinen zu interessieren.

Ich find dieses “es interessiert doch keinen” einfach auch irgendwie scheinheilig. Ich glaube Euch das allen, dass ihr das durchaus so seht…das will ich hier niemandem absprechen. Aber ich bin überzeugt, würde der erste Nationalspieler - oder zumindest nicht nur kleine Rollenspieler - auf der Meisterfeier oder Weihnachtsfeier oder wo auch immer auftauchen, wo man für gewöhnlich die Partnerin dabei hat. Und hätte der dann wie selbstverständlich seinen PArtner dabei. Nicht um sich zu inszenieren…er äußert sich auch garnicht weiter dazu…er küsst ihn wie jeder seine Freundin küsst…keine Inszenierung…nichts…
ich bin ja wirklich gespannt ob das dann wirklich (auch in der Fanszene) “keine große Sache” wäre. Toll, wenn es wirklich so sein sollte, allein fehlt mir der Glaube…
Und diese “Bissigkeit” …“Mal sehen wann sich der erste als hetero outet” ist zynisch. Den meisten Schwulen wäre es unfassbar recht wenn es das ales nich bräuchte und es einfach stinknormal wäre…keine Erwähnung wert.
Ich kann da ein wenig mitsprechen…ich hab eine Behinderung…und ich wäre unfassbar froh wenn das kein Thema wäre…wenn es Gleichstellungsgesetzgebung nicht bräuchte…ich will sicher keine Vorteile daraus ziehen…will es nicht in den Vordergrund stellen…allein die Realität sieht leider - auch wenn sie schon um Lichtjahre weiter ist als vor 20-30 Jahren - doch noch ein klein wenig anders aus.
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Ich finde das auch mutig und die Tatsache an sich interessiert mich wenig bzw. ich toleriere das Homosein genauso wie Transen usw.
Aber, stellt euch vor, ihr habt in eurer Mannschaft einen, der sich als schwul geoutet hat. Er ist Single, ihr seid hetero, auch single. So und jetzt fragt er euch, ob ihr ihm beim Tapen seines Fußes helfen könnt, ihr feiert und legt die Arme umeinander, oder die Rituale beim Einlaufen und Vorstellen der Spieler, ihr spielt gegen ihn Defense usw.
Da liegt das Problem, dass dann viele -wenn auch nicht offen- unsicher sind und “Angst” haben, sie könnten angemacht werden und diesen Spieler deshalb meiden.
Wie gesagt, ich finde jeder soll so leben wie er will.
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