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Rassismus im Basketball
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Für einen Artikel in einem Basketballmagazin würde ich gerne von Euch, Fans und Aktiven, wissen, wie Eure Erfahrungen mit Rassismus im Basketball sind.
Dabei geht´s mir von der offenen Pöbelei zu mehr versteckten Dingen, wie zum Beispiel, dass farbige Spieler grundsätzlich auf Englisch angesprochen werden (und dann mit schwäbischen Dialekt antworten) oder Stereotypen in Pressemitteilungen (unglaubliche Athletik gepaart mit spektakulärer Spielweise vs. harter Verteidiger mit großer Übersicht).
Artet Trashtalk aus? Wer wird wie für Fehler verantwortlich gemacht? Gibt es überhaupt Rassismus in den Hallen? Wer kennt tolle Projekte, die es verdienen vorgestellt zu werden?
Bin noch im Recherchestadium. Freue mich über zahlreiche Posts und PM´s mit Erfahrungen, Infos und Anregungen.
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Dein mittlerer Abschnitt ist durchaus amüsant. Was ist daran rassistisch, einen farbigen Spieler auf englisch anzusprechen? Was ist daran rassistisch einen Spieler als guten Athleten und spektakulären Basketballer zu bezeichnen? Einen harten Verteidiger im Team zu haben ist auch gut, finde ich zumindest, am liebsten wären mir 12!
Ganz davon abgesehen, dass diese Diskussion, die du hier angeregt hast durchaus sinnvoll ist, aber doch nicht mit deinen Fragen, oder?
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Dein mittlerer Abschnitt ist durchaus amüsant. Was ist daran rassistisch, einen farbigen Spieler auf englisch anzusprechen? Was ist daran rassistisch einen Spieler als guten Athleten und spektakulären Basketballer zu bezeichnen? Einen harten Verteidiger im Team zu haben ist auch gut, finde ich zumindest, am liebsten wären mir 12!
Ganz davon abgesehen, dass diese Diskussion, die du hier angeregt hast durchaus sinnvoll ist, aber doch nicht mit deinen Fragen, oder?
Dein mittlerer Abschnitt ist durchaus amüsant. Was ist daran rassistisch, einen farbigen Spieler auf englisch anzusprechen?
Das ist wirklich recht fragwürdig. Zumal ja z.B. auch Spieler wie Rick Stafford auf Englisch angesprochen wurden und dann auf Deutsch geantwortet haben. Das liegt einzig und allein daran, dass einzelne Journalisten, die sich mit der Materie nicht auskennen, einfach davon ausgehen, dass ausländische Spieler kein Deutsch bzw. nur Englisch sprechen. Denn das ist ja in der Regel auch die normale Coaching-Sprache.
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@Schreiber: Da verwechselst du aber eine Menge. Es ist kein Rassismus aufgrund eines Klischees zu agieren. Rassistisch ist es im heutigen Kontext dann, wenn die auf dem Klischee basierende Handlung/Meinung diskriminierend war, beziehungsweise diskriminierende Intentionen hatte.
Ansonsten ist vollkommen menschlich und normal aufgrund des äußeren Auftretens einer Person Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn jemand besonders jung aussieht wird er z.B. beim Kauf von Bier an der Kasse nach dem Ausweis gefragt. Menschen brauchen Klischees. Müssten wir jede Situation ohne irgendein Vorwissen bewerten müssten wir jedes Mal Untersuchungen anstellen, zig Fragen stellen. Durch Klischees sind wir in der Lage eine Ausgangsbewertung zu treffen. Wenn also jemand schwarze Sportler Englisch anredet, ist das höflich gemeint, denn er geht davon aus, sie würden sein Schwäbisch nicht verstehen. Wenn der schwarze Sportler dann schwäbisch antwortet, findet eine Neubewertung der Situation statt. Unhöflich wäre es, von einer vermutlich ausländischen Person zu erwarten sie versteht schwäbische Mundart. Rassistisch wäre es die Person völlig respektlos und evtl. beleidigend anzusprechen.
Rassismus bedeutet dass man einen Menschen dauerhaft aufgrund seiner Rassenzugehörigkeit bewertet. Gerade das Dauerhafte fehlt in der von dir beschriebenen Situation -
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Frag doch mal bei den Hamburgern & Berlinern Spielern mit Migrations-Hintergrund nach.
Die bekommen prompt ein Bad-Boy Image aufgebrummt und Steine in den Weg gelegt, nur wegen der Hautfarbe und den nicht Blonden Haaren!!! Das ist einfach ein Fakt!!! Aufwachen Leute Rassismus ist überall auf der Welt und vorallem noch in Deutschland präsent!!!Im Fussball wird wenigstens ein bißchen Versucht die Integration voran zu treiben.
Im Basketball leider NOCH nicht. -
Wo hier gerade von farbig und schwarz gesprochen wird: Soweit ich weiß ist der aktuelle “Stand” der Diskussion, dass schwarz eher eine Personengruppe bezeichnet, die von Diskriminierung betroffen ist (im Gegensatz zu “weiß”), geht also in Richtung politischer Begriff. Die Bezeichnung “farbig” hingegen ist ja nicht so wirklich für die weltweite Verwendung geeignet, denn prinzipiell is jede Hautfarbe ne Farbe
(auch wenns (hauptsächlich) im US Sprachraum den Begriff der “People of Color” gibt). Das wollte ich nur mal los werden, da es doch zum Thema passt und ich vor kurzem mit anderen Leuten darüber geredet habe 
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Wen meinst du denn, Misan Nikagbatse (jetzt Haldin)? Ismet Akpinar? Haldin hatte seinen “Ruf” doch schon verdient, Akpinar hat diesen nicht. Hatte Demirel ein Badboy-Image? Öztürk?
Mensch ist Mensch, es gibt immer sone und solche.
Oder meinst du im Jugend- und Amateurbereich? Ich bin nie gerne zu Auswärtsspielen nach Wedding zu den Wieseln gefahren, weil ich vorher schon wusste, dass das ein hartes Spiel wird. Bin ich jetzt deswegen ein Rassist?
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Frag doch mal bei den Hamburgern & Berlinern Spielern mit Migrations-Hintergrund nach.
Die bekommen prompt ein Bad-Boy Image aufgebrummt und Steine in den Weg gelegt, nur wegen der Hautfarbe und den nicht Blonden Haaren!!! Das ist einfach ein Fakt!!! Aufwachen Leute Rassismus ist überall auf der Welt und vorallem noch in Deutschland präsent!!!Im Fussball wird wenigstens ein bißchen Versucht die Integration voran zu treiben.
Im Basketball leider NOCH nicht.Frag doch mal bei den Hamburgern & Berlinern Spielern mit Migrations-Hintergrund nach.
Die bekommen prompt ein Bad-Boy Image aufgebrummt und Steine in den Weg gelegt, nur wegen der Hautfarbe und den nicht Blonden Haaren!!! Das ist einfach ein Fakt!!! Aufwachen Leute Rassismus ist überall auf der Welt und vorallem noch in Deutschland präsent!!!Im Fussball wird wenigstens ein bißchen Versucht die Integration voran zu treiben.
Im Basketball leider NOCH nicht.oh gott komm mal runter. Das eine ist, dass Rassismus im Sport wie allgemein in unserer Gesellschaft existiert. Das andere ist dass genannte Beispiele eben nicht passend für Rassismus sind.
Ansonsten würde ich vorschlagen dass du aufhörst hier pauschal allen vorzuwerfen Rassismus im Basketball zu unterstützen weil sie angeblich nicht aktiv Integration vorantreiben. Das ist blanker Unsinn und beleidigend. Ich war jahrelang in einem Verein bei dem jede Saison zwei bis drei Kaderplätze mit ausländischen Profis besetzt wurden. Die wurden mal besser mal schlechter in das kulturelle Leben integriert. Die Gründe waren vielfältig ob es geklappt. hat. Entscheidend war, wie Trainer, Mitspieler und Vorstand versucht haben die Spieler zu integrieren, aber auch, inwieweit die Spieler das überhaupt wollten. An manche kam man einfach nicht ran und die wollten auch nicht integriert werden. Wir hatten lange eine Trainer, der es super verstand die Spieler sofort mit den richtigen Leuten bekannt zu machen und ihnen so die ersten Kontakte ins gesellschaftliche Leben zu vermitteln, später gab es aber auch Coaches denen es nur recht war, wenn die Spieler nur zuhause waren und Playstation zockten.
Wenn natürlich ein Verein für die Spieler ein Image kreiert, dass alles andere als integrationsfördernd ist - wie du es über Berlin behauptest -, muss man sich natürlich fragen was das soll. Das hat aber dann zunächst wenig mit den Fans zu tun. Die bekommen das Image serviert und punkt. Der @Schreiber oben fragt aber explizit nach Rassismus bei den Fans.
Wir lernen, Lesen bildet und Bildung ist ein LUXUS den nicht jeder besitzt

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Meiner Meinung nach beginnt Rassismus wenn man schwarze als “farbig” bezeichnet. Ich hasse dieses Wort, erinnert mich immer an die Zeit in den USA als es noch die Rassentrennung gab und überall das Wort “coloured” zu sehen war.
Persönlich hab ich beim Bball noch keinen Fall von Rassismus erlebt - für mich und viele andere BBall Fans gibt es eben nur gute und schlechte Spieler, keine weißen oder schwarzen. Im Gegensatz zum Fußball hört man auch keine dummen Affengeräusche wenn ein Schwarzer am Ball ist. Hier jetzt das Argument zu bringen im Fußball wäre das besser wegen Integrationsmaßnahmen ist einfach totaler Quatsch.
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Ich bin der Meinung man sollte hier zwischen dem tatsächlichen Rassismus gegen Menschen anderer Hautfarbe und den Vorurteilen gegen Menschen mit Migrationshintergrund differenzieren. Ersteres ist im Basketball aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen mit dunkler Hautfarbe zu finden sind eindeutig fehl am Platz. Wer mit der Einstellung “Ich will nur weiße, blodhaarige Deutsche spielen sehen” zu einem Basketballspiel geht, der hätte lieber gleich weg bleiben sollen.
Zum zweiten Punkt. Als ich noch gespielt habe (Oberliga, Landesliga in Berlin) war mir relativ egal ob meine Mitspieler bzw. Gegner Deutsche mit Türkischen Eltern, Ukrainischen Eltern oder mit Deutschen Eltern waren. In der Mannschaft hatten wir einen Russen, der kein Deutsch, dafür sehr gut Englisch konnte. Wir haben das Training bzw. die Taktischen Anweisungen dann eben zweisprachig gemacht, war überhaupt kein Problem.
Im Sport gehts doch darum ob du spielen kannst oder nicht. Alles andere ist da doch irrelevant.
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Meiner Meinung nach beginnt Rassismus wenn man schwarze als “farbig” bezeichnet. Ich hasse dieses Wort, erinnert mich immer an die Zeit in den USA als es noch die Rassentrennung gab und überall das Wort “coloured” zu sehen war.
Persönlich hab ich beim Bball noch keinen Fall von Rassismus erlebt - für mich und viele andere BBall Fans gibt es eben nur gute und schlechte Spieler, keine weißen oder schwarzen. Im Gegensatz zum Fußball hört man auch keine dummen Affengeräusche wenn ein Schwarzer am Ball ist. Hier jetzt das Argument zu bringen im Fußball wäre das besser wegen Integrationsmaßnahmen ist einfach totaler Quatsch.
Meiner Meinung nach beginnt Rassismus wenn man schwarze als “farbig” bezeichnet. Ich hasse dieses Wort, erinnert mich immer an die Zeit in den USA als es noch die Rassentrennung gab und überall das Wort “coloured” zu sehen war.
Das würde ich auf die Hilflosigkeit zurückführen, dass keiner so wirklich weiß was man jetzt im Endeffekt sagen “darf” und was nicht. Da nimmt dann am Ende jeder das, was für seine Sichtweise am harmlosesten klingt. Ob es das am Ende dann auch ist sei mal dahingestellt. Aber persönliche Vorwürfe würde ich da keinem machen wollen.
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@TROOPER: Danke
Einmal liest man, dass dieser Begriff rassistisch ist…Dann ist es mal wieder ein anderer…Man blickt wirklich nicht mehr durch und ich selber empfinde kaum einen Begriff als “rassistisch”.Ansosnten bin ich ziemlich exakt bei @Ganna: Dunkelhäutige Spieler sind fester Bestandteil des Basketballs. Deshalb ist dieser reine Rassismus, wie man ihn ab und an in beispielsweise Fußballstadien sieht, unter Basketballfans wohl kaum vorhanden.
Vorurteile sind wieder ein anderes Thema. Diese gibt es sicherlich in unserer Gesellschaft, folglich auch im Basketball.
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@Trooper: Ich wollte auch nur darauf hinweisen … fragt doch einfach mal einen, der ist dir dann nicht böse. Alle die ich kenn wollen schwarz genannt werden … so wie ich weiß bin - dass ist für mich nicht negativ belastet sondern allenfalls gleichgesetzt.
Hier noch aus aktuellem Anlass, für denjenigen der sagt, dass es im Fußball besser ist als im BBall:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/ueberfall-auf-tottenham-fans-angriff-hatte-antisemitischen-hintergrund-a-868840.html -
@Trooper: Ich wollte auch nur darauf hinweisen … fragt doch einfach mal einen, der ist dir dann nicht böse. Alle die ich kenn wollen schwarz genannt werden … so wie ich weiß bin - dass ist für mich nicht negativ belastet sondern allenfalls gleichgesetzt.
Hier noch aus aktuellem Anlass, für denjenigen der sagt, dass es im Fußball besser ist als im BBall:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/ueberfall-auf-tottenham-fans-angriff-hatte-antisemitischen-hintergrund-a-868840.html@Trooper: Ich wollte auch nur darauf hinweisen … fragt doch einfach mal einen, der ist dir dann nicht böse. Alle die ich kenn wollen schwarz genannt werden … so wie ich weiß bin - dass ist für mich nicht negativ belastet sondern allenfalls gleichgesetzt.
Hier noch aus aktuellem Anlass, für denjenigen der sagt, dass es im Fußball besser ist als im BBall:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/ueberfall-auf-tottenham-fans-angriff-hatte-antisemitischen-hintergrund-a-868840.htmlFaschisten sind eh die größten Idioten, die es auf der Welt gibt.
Mir fällt gerade ein, dass auf der Facebookseite von ALBA gestern im Zusammenhang mit dem Sieg gegen Chalon von einem Bamberger(?) geschrieben wurde, man solle doch gegen die “Kanaken” heute die Daumen drücken.
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Eine ganz andere Sache, die mir da in den Sinn kommt bei dem Thema. @ “Schreiber”, falls du wirklich ein Schreiber bist, dann würde mich mal eine Story über die Lebensumstände von ausländischen Profis in den verschiedenen Standorten interessieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es da ganz unterschiedliche Standards gibt. In was für Wohnungen leben sie, wie werden sie unterstützt, werden sie ins soziale Leben integriert. Ich weiß aus einigen unteren Ligen, dass die Umstände teilweise echt beschissen sind. Da werden die Profis in irgendwelche Hotels oder Behausungen gesteckt, keiner kümmert sich, und trotzdem erwartet jeder Spitzenleistung. Das wäre mal eine wirkliche Geschichte hinter den Kulissen, anstatt so ein “durchgekautes” Rassismus-Thema, den es, meiner Meinung nach, so gut wie nicht im Basketball gibt.
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Macht er das nicht gerade oder sehe ich das falsch?
Wie soll er was recherchieren, was auf Erfahrungsberichten anderer Beruht? Also zum Glück sind meine Gedanken nocht nicht alle bei Google zu finden und mir zuzuordnen …
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Rassismuss wird es sicher auch im BB geben. Aber ich denke, dass diese Sportart im Vergleich zu anderen in Deutschland trotzdem besser aufgestellt ist. Denn wenn man sich für BB interessiert als junger Mensch, sind Deine Idole zu einem großen Teil schwarz: z.B. Jordan, Kemp früher, heute Wade, LeBorn, Paul.
Ich wage zu behaupten, dass es doch einige Logikprobleme für Rassisten gibt, sich für diesen Sport zu begeistern! Diese Meinung bezieht sich allerdings auf Deutschland, ich weiß ja nicht, wie so etwas in den USA wahrgenommen wird.
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MP Klick Bayreuth hätte ich es ja genannt.

Diese Niveau habe ich leider nie erreicht - weder spielerisch noch barttechnisch.