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  • BBL Power-Ranking 26/27: Redaktion

    Die Spielzeit 2026/2027 der EasyCredit Basketball Bundesliga steht vor der Tür, am Freitag eröffnet der Deutsche Meister ALBA Berlin mit einem Heimspiel gegen den Lieblingsgegner NINERS Chemnitz die Saison. Die Redaktion von Schoenen Dunk hat sich zusammengesetzt und ihr eigenes Power-Ranking für die kommende Saison erstellt.


    Geranket wurden die Teams jeweils einzeln von Platz 1 bis Platz 18 und dann nach dem entsprechenden Durchschnittswert sortiert. Bei Gleichheit werden die Teams anhand des Medians sortiert, gibt es danach immer noch eine Gleichheit wird zuerst nach der besten Einzelbewertung und dann nach der schwächsten Einzelbewertung sortiert.

    11.9.2026 um 8:00
  • Schoenen Dunk goes Podcast!

    Aus der Community. Für die Community. Mit dem Start der easycredit BBL-Saison 25/26 wird Schoenen Dunk mit einem eigenen Podcast an den Start gehen. Mit diesem Podcast wollen wir euch einerseits eine neue Möglichkeit geben, den (deutschen) Basketball noch leichter und mehr zu verfolgen, andererseits auch mit Themen in Berührung zu bringen, die euch sonst möglicherweise entgehen würden. Viel Spaß!

    28.9.2025 um 8:00
  • BBL Power-Ranking 25/26: Redaktion

    Die Spielzeit 2025/2026 der EasyCredit Basketball Bundesliga steht vor der Tür, am Freitag eröffnet der Deutsche Meister FC Bayern Basketball mit einem Heimspiel gegen den BBL Aufsteiger Science City Jena die Saison. Die Redaktion von Schoenen Dunk hat sich zusammengesetzt und ihr eigenes Power-Ranking für die kommende Saison erstellt.


    Geranket wurden die Teams jeweils einzeln von Platz 1 bis Platz 18 und dann nach dem entsprechenden Durchschnittswert sortiert. Bei Gleichheit werden die Teams anhand des Medians sortiert, gibt es danach immer noch eine Gleichheit wird zuerst nach der besten Einzelbewertung und dann nach der schwächsten Einzelbewertung sortiert.

    26.9.2025 um 6:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil II

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    10.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil I

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    9.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Zwischenfazit I - Teil II

    Ein Drittel der Euroleague-Saison ist absolviert, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, wie die deutschen Teams in die Spielzeit gestartet sind. In einer etwas kleineren Runde dieses Mal diskutieren sechs User:innen über den Saisonstart.

    3.12.2024 um 11:00

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Höhere Eigenkapitalquote für Basketballvereine

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    S Offline
    schnorri
    schrieb am zuletzt editiert von
    #41

    @ hannilein:

    BBL-Vereine haben sicher Schulden, aber das sind ja idR keine normalen Bankschulden, sondern nur Darlehen der Sponsorenfirmen oder deren Inhaber.
    In der Realität ist es, so, dass diese irgendwann vergsssen und vergeben sind.

    Bevor ihr euch im Kreise eurer Lieben zum fröhlichen Gelächter eint, gedenkt für einen kurzen Augenblick, die Dauer eines Falters Flügelschlag, der Toten dieses Spiels…

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    • D Offline
      D Offline
      dimi_
      schrieb am zuletzt editiert von
      #42

      Hannilein, wenn du Leute überzeugen willst, such dir erst mal ein geeigneteres Positivbeispiel. Die Ausgangslage des FC Bayern ist nicht im Geringsten mit der eines ProA-Ligisten zu vergleichen.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • B Offline
        B Offline
        bemha
        schrieb am zuletzt editiert von
        #43

        Es verwechseln hier sehr viele die Begriffe Investition und Konsumtion. Spielergehälter sind die Konsumtion der Klubs. Das Geld ist weg. Wie wenn man in den Urlaub Business-Class statt Economy fliegt, ist angenehmer, aber der Betrag ist definitv ausgegeben und damit weg.

        Kaufe ich mir eine Immobilie und wohne darin, dann ist das eine Investition. Es hat einen bleibenden Wert und kann als Sicherheit dienen, wenn ich sie entschuldet habe und mal Geld, also einen Kredit, brauche. Außerdem kann ich sie verkaufen. Dieser Wert steht so lange dauerhaft in meinen “Büchern”.

        Von Geld auf dem Festgeldkonto ist bei Eigenkapital überhaupt keine Rede. Das verstehen manche offensichtlich nicht. Es geht nicht um einen unproduktiven Notgroschen unterm Kopfkissen des Geschäftsführers oder Vereinspräsidenten, sondern um den teilweisen Ersatz von FK durch EK.

        @schnorri
        Die Begriffe Sozialverpflichtung des Eigentums und Namenssponsoring der Allianz bei der Arena, in der die Angestellten eines mittelständischen Konzerns (350 Mio € Umsatz) ihrer Arbeit nachgehen, in einen so engen Kontext zu stellen, schafft auch nicht jeder.
        Aber auch du nimmst fälschlicherweise an, dass eine höhere EK-Quote (oder überhaupt EK) zu einem ungenütztem Vermögen führen würde. Genau das ist nicht der Fall. Simples Beispiel: ein Verein kauft eine oder mehrere Wohnungen (weil Sporthallen doch deutlich teurer), in denen er Spieler des Vereins unterbringt. Es wird Substanz geschaffen und man spart sich die Miete. Gerät der Klub trotz (!) seriöser Planung in die Schieflage, kann er sich vorübergehend (!) mit der Beleihung der Immobilie Liquidität verschaffen.

        Wenn Uli Hoeneß den FC Bayern so geführt hätte, wie ihr es beim Basketball euch vorstellt, hätte der FC Bayern womöglich (!) einen Champions League-Titel mehr, würde aber wohl mit der ersten Mannschaft in der Regionalliga spielen. Der dauerhafte Erfolg in Deutschland und Europa wurde und wird ja gerade erst durch die Substanz möglich. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit das sind andere Dimensionen. Natürlich, aber das Prinzip ist das Gleiche.

        Zitat @schnorri:

        Profisport ist übrigens sehr wohl eine andere Geschäftsidee als jede andere, der Geschäftszweck ist im Gegensatz zu fast allen anderen Modellen eben nicht die Erzielung eines (möglichst) großen Gewinnes, sondern das bestmögliche Ausnützen des vorhandenen Geldes, um damit größtmöglichen sportlichen Erfolg und damit auch Erfolg beim Zuschauer zu haben.

        Oder will mir jemand widersprechen, dass der FC Bayern im Fußball in Deutschland in den letzten 40 Jahren dauerhaft den größtmöglichen Erfolg hatte?

        "We mislead the player if we are satisfied because the ball goes in after bad reading and bad execution." Ettore Messina

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        • werbungW Offline
          werbungW Offline
          werbung
          schrieb am zuletzt editiert von
          #43
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          • B Offline
            B Offline
            bemha
            schrieb am zuletzt editiert von
            #44

            Wenn man immer nur aus demselben Blickwinkel auf etwas schaut, wird das Gewohnte zum Selbstverständlichen und etwas Anderes erscheint unrealistisch und undurchführbar.

            Wenn man jeden Tag immer alles macht wie immer, wird man auch stets das gleiche Ergebnis erhalten. Eine Veränderung/Verbesserung wird nicht eintreten.

            Ich wünsche allen Zweiflern an der höheren EK-Quote jetzt schon viel Spaß mit weiteren Jahren der Mauscheleien, Insolvenzen, Aufstiegsverzichten (weil ohne EK keine Substanz zur “Erweiterung” des Geschäftsmodells), unvollständigen Ligen und Wildcardentscheidungen.

            Wer es noch nicht bemerkt hat, Südeuropa mit seinen Baumogulen, Reedern und die Defizite finanzierenden Banken steht am Abgrund. Mal schauen, wann sie einen “entscheidenden Schritt” weiter sind. Das Argument, es wurde schon oft der Zusammenbruch des südeuropäischen Basketballmarktes prognostiziert und trat nie ein, übersieht, dass die gesamtwirtschaftliche Dimension in diesen Ländern nun eine ganz andere ist.

            "We mislead the player if we are satisfied because the ball goes in after bad reading and bad execution." Ettore Messina

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            • S schnorri

              Diese Sportart funktioniert auf Profiebene nur über den mehr oder minder selbstlosen Einsatz personengebundener Sponsoren, welche mit den Verantwortlichen der BBL-Vereine quasi persönlich verbunden sind.

              Und Werbung versteht sich ja nicht immer als Verhätnis zwischen Kosten der Werbung und dadurch neu gewonnenen Kunden.
              Nein, es geht auch ums Image und an die Sozialverpflichtung des Eigentums.

              Und deswegen sponsort die Allianz AG eben den Namen eines Fussballstadíons, weil das in der Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen wird, als wenn man von einem Stararchitekten sich einen weiteren Versicherungspalast erstellen lässt. Niemand unterschreibt bei der Allianz einen Vertrag (oder wenigstens kaum jemand), weil deren Name in Verbindung mit einem Stadion in München steht.

              Deswegen unterhält die Deutsche Bank auch Kunstmuseen oder beteiligt sich an ganz anderen sportfernen Aktivitäten, welche im Einzelfall auch keinerlei Gewinn abwerfen.

              Und niemand produziert extra Müll, damit die Alba AG davon etwas hat.

              …………

              In der jüngsten Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass bereits die Forderung eines Mindestetats dafür gesorgt hat, dass finanzielle Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz während einer Saison eigentlich nicht mehr vorgekommen sind. Daher ist doch die Forderung nach einer Eigenkapitalquote nur ein weiteres Sicherungsinstrument zur Sicherung des Spielbetriebes.

              Da aber schon jetzt der vorab geprüfte Mindestetat ausreicht, den Spielbetrieb zu unterhalten, braucht es doch keinerlei weiterer “Versicherungen” wie Eigenkapital, um den Spielbetrieb aufrecth zu erhalten.

              Und da wir hier in der BBL immer noch das Auf- und Abstiegsmodell unterstützen, führt das Vorhandensein von quasi zusätzlichem "Eigen"kapital immer in die Versuchung unter Verwendung dieser Mittel, den absehbaren Abstieg zu verhindern. Ansonsten bliebe dieses Geld ungenützes Vermögen.

              Profisport ist übrigens sehr wohl eine andere Geschäftsidee als jede andere, der Geschäftszweck ist im Gegensatz zu fast allen anderen Modellen eben nicht die Erzielung eines (möglichst) großen Gewinnes, sondern das bestmögliche Ausnützen des vorhandenen Geldes, um damit größtmöglichen sportlichen Erfolg und damit auch Erfolg beim Zuschauer zu haben.

              Scheitere ich sportlich (Abstieg) oder finanziell (Insolvenz), dann versuche ich alles, erneut aufzusteigen, bzw. eröffne ich einen neuen “Laden” an gleicher oder anderer Stelle.
              Im Basketball hantiert man ja nicht wie im Fussball mit den ganz großen Summen und Zeiträumen, indem bspw. zukünftige Einnahmen oder Einnahmeanteile schon heute an Firmen abgetreten werden.

              Die Idee von höheren Eigenkapitalquoten ist logisch und in sich schlüssig, aber sie scheitert an der tatsächlichen Welt.

              T Offline
              T Offline
              trin
              schrieb am zuletzt editiert von
              #45

              @Hannilein:

              @ trin

              Es gibt doch noch immer einen besseren Spieler. In der NBA gibt es genung davon. Trotzdem schauen sich Leute die Spiele an.

              Was ich sagen wollte ist, dass die investieeten Gelder der anderen Vereine, die gegen den Abstieg gespielt haben,  im nachhinein nicht nötig gewesen wäre. Sie hätten jetzt die notwendigen Rücklagen.

              Ich habe dich schon verstanden. Aber ich halte die Vorstellung für naiv und vollkommen realitätsfern, dass in einer solchen Situation nicht die Einnahmenseite auf Dauer komplett einbrechen würde. Ein “Abschenken” lässt sich kein Sponsor und kaum ein (zahlender) Zuschauer gefallen.
              @schnorri:

              Und niemand produziert extra Müll, damit die Alba AG davon etwas hat.

              Glaub mir, die Alba AG zieht vielfältige wirtschaftliche Vorteile aus diesem Engagement - auch abseits der reinen Marketing- und Imagewirkung. 😉 Gleiches dürfte für deine anderen Beispiele zutreffen.

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              • P Offline
                P Offline
                patte
                schrieb am zuletzt editiert von
                #46

                @dimi_:

                Hannilein, wenn du Leute überzeugen willst, such dir erst mal ein geeigneteres Positivbeispiel. Die Ausgangslage des FC Bayern ist nicht im Geringsten mit der eines ProA-Ligisten zu vergleichen.

                Man kann ganz grundsätzlich die Lage des FC Bayern München mit nahezu keinem anderen Sportverein in Deutschland oder gar Europa vergleichen. Der FC Bayern ist ein (erklärbares) Phänomen. Nur haben Phänomene eben an sich, dass sie nicht einfach so kopierbar sind. Daher sollte man sich von diesem Beispiel schleunigst trennen, wenn man das Thema ernsthaft diskutieren möchte.

                Worum es Hannilein ja eigentlich zu gehen scheint, ist die Tatsache, dass immer wieder Vereine deutlich über ihren Verhältnissen leben und somit auch den Erfolg und die Entwicklung jener Clubs beeinträchtigen, die ganz fair im Rahmen ihrer Möglichkeiten wirtschaften. Also gilt es, die “schwarzen Schafe” auszusortieren und die “weißen Schafe” besser zu schützen. Nur ist Hannileins Ansatz mit einer vorgeschriebenen Eigenkapitalrücklage in meinen Augen nicht einmal ansatzweise zweckmäßig, um dieses Ziel zu erreichen. Auch merkt man ihren Posts an, dass sie das ganze Thema bislang erst sehr oberflächlich durchdacht hat und deshalb alle möglichen hinderlichen Folgeszenarien völlig außer Acht lässt.

                Ich will das mal etwas konkreter angehen:
                Hannilein plädiert also für eine vorgeschriebene Erhöhung der Eigenkapitalrücklage. Eine jährlich festgelegte Summe, ob das da nun 30, 50 oder 70.000 Euro wären, scheint nicht sinnvoll, weil sie eben jene Vereine deutlich mehr trifft, die knapp am Mindestetat arbeiten, als solche, die schon einen annähernden BBL-Etat haben. Insofern würde man den Graben zwischen arm und reich nur unnötigerweise vergrößern.

                Also schlug Hannilein vor, das Ganze in prozentualer Relation zum Gesamtetat zu machen - als Beispiel war hier, glaube ich, von jährlich 5 bis 10 Prozent die Rede. Und genau da gehen die Probleme schon los. Denn würde eine solche Regelung kommen, verspreche ich, dass sich jeder ProA/B-Ligist allergrößte Mühe geben würde, seinen Etat auf dem Papier möglichst klein zu rechnen und dafür gibt es genausoviele phantasievolle Möglichkeiten, wie umgedreht vor einigen Jahren BBL- und ProA/B-Clubs ihren Etat künstlich nach oben rechneten, um auf dem Papier den Vorgaben zu entsprechen. Ein paar Beispiele für’s Runterrechnen gefällig? Statt mir wie bislang von einem Sponsor Geld überweisen zu lassen, wovon ich dann unter anderem Auswärtsfahrten, Spielerwohnungen, Fahrzeuge, Hallen- und Büromiete, Verpflegung, etc. bezahle, mache ich mit meinen Sponsoren und Dienstleistern einfach aus, dass sie sich die Rechnungen direkt untereinander stellen und so gar nicht erst in meinen Bilanzen auftauchen, welche ja aber Grundlage für die Höhe der zurückzulegenden Eigenkapitaleinlage sein sollen. Um es noch weiter auf die Spitze zu treiben, könnten Spieler, die für mich auflaufen, ihr Gehalt teilweise auch direkt von einem Sponsor bekommen, für den sie “angeblich” nebenbei arbeiten. Oder man könnte auch Trainer und Betreuer, die bislang in Diensten der Spielbetriebs-GmbH stehen, zu Angestellten der externen eingetragenen Vereine machen, welche dann eben das Geld meiner Sponsoren erhalten. Wenn ich noch länger drüber nachdenke, fallen mir sicherlich noch ein halbes dutzend andere mehr oder weniger faire Möglichkeiten ein, wie ich meinen Etat “auf dem Papier” wunderschön kleinrechne, nämlich genau bis zur Mindestgröße von 350.000 Euro in der ProA, um dann die geringstmögliche Summe als Eigenkapital zurücklegen zu müssen. Nur gäbe es de facto ja immernoch viele Vereine, die dann real mit einem Etat von 500, 600 oder 800.000 Euro arbeiten, während andere weiterhin nur 350 oder 400.000 Euro haben und gar nicht so viel kleinrechnen müssen. Aber alle müssen unterm Strich die gleichen bspw. 35.000 Euro (also 10% von 350.000 Mindestetat) zurücklegen. Ergo bevorteilt bzw. schützt Hannileins Modell in keinster Weise die “ehrlichen, ärmeren Vereine”, sondern erneut nur die schlitzohrigsten Schönrechner der Liga - also die, die ohnehin schon einen Hang zur “schwarzen-Schaf-Mentalität” haben.

                Um derartigem “Missbrauch” vorzubeugen, bräuchte man also ein umfassendes Kontrollorgan mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern, koordiniert vom Ligabüro. Ja, und wer bezahlt das dann? Nee, oh Wunder, nicht etwa Hannilein, sondern die ProA-Clubs - und zwar schwarze und weiße Schafe zu gleichen Anteilen in Form deutlich höherer Ligagebühren. Da brauche ich bloß mal grob über den Daumen peilen, um zu erahnen, dass sich die aktuellen, fünfstelligen Ligagebühren pro Verein ganz schnell verdoppeln. Unterm Strich heißt das also, dass ich nicht nur bspw. 35.000 Euro pro Jahr als Eigenkapital zurücklege, sondern für die zweifelsfrei notwendige umfassende Kontrolle des neuen Systems nochmal 15.000 Euro an die Liga zahle. Man kann sich die Reaktionen der ProA-Manager redlich vorstellen, wenn auf der nächsten Ligatagung die Ansage kommt, dass jeder Verein gleich einmal 50.000 Euro pro Jahr zusätzlich zu allen anderen Gebühren, Versicherungs- und Berufsgenossenschaftsbeiträgen, etc. pp. abdrücken darf und zusätzlich gewaltig Zeit in schlitzohriges Etat-Schönrechnen investieren soll, weil der Betrag sonst noch höher wird. Gleichzeitig wüsste man aber, dass dieses kostenverschlingende Kontrollorgan auch keine wesentlich größere Sicherheit bietet, weil es einfach genug “Etat-Schönrechnereien” gibt, die schlichtweg rechtens und nicht wirklich ahndbar sind.

                Tja, und ganz am Ende kommt dann noch die Frage auf, ob dieses kostspielige und zeitaufwändige Prozedere auch nur im geringsten Maße dazu beiträgt, dass bestimmte Vereine nicht mehr über ihren Verhältnissen leben, Schulden machen und letztlich insolvent gehen. Hier bin ich aber ganz klar der Meinung, dass uns eine höhere Eigenkapitalrücklage absolut gar keine zusätzliche Sicherheit bringt. Warum? Ein paar einfache Beispiele:
                Wenn ich einen vereinsgetreuen Gesellschafter habe, der bereit ist, mir ein Darlehen über 10.000 Euro zu gewähren, dann gibt der mir auch eins über 10.500 oder 11.000 Euro, um die 5 bis 10 Prozent Eigenkapitalrücklage mitzufinanzieren. Und wenn ich einen Gläubiger habe, der bereit ist, Schulden von 10.000 Euro weiter zu stunden, dann wird der mir auch 10.500 oder 11.000 Euro stunden. Gerade der Zwang zur Eigenkapitalrücklage ist doch dann noch ein gutes Argument für die Vereine, weil sie ja leicht aufzeigen können, dass zumindest 10 Prozent des gewährten Darlehens oder der gestundeten Schulden eben nicht gleich verbrannt werden, sondern (erst einmal) sicher sowie theoretisch jederzeit rückzahlfähig sind. Zudem hatte irgendjemand in diesem Thread noch geschrieben, dass man das erzwungenermaßen höhere Eigenkapital auch bspw. über Banken besser “beleihen” kann - also nochmal eine Möglichkeit, den eigenen Schuldenstand zu erhöhen und weiter über meinen Verhältnissen zu leben, bis es dann mal richtig kracht.

                Worauf ich letztlich hinaus will: Wer es wie Düsseldorf oder Osnabrück oder Göttingen innerhalb ganz weniger Jahre schafft, einen Schuldenberg von mehreren hunderttausend Euro anzuhäufen, der wird sich auch künftig mit einer erzwungenen höheren Eigenkapitalrücklage nicht davon abhalten lassen. Nur macht es unter dem Strich bei bspw. einer halben Million Euro Schulden, wie sie jetzt halt Göttingen hat, überhaupt gar keinen Unterschied, ob da nun gerade 25.000 oder 50.000 oder 100.000 als Eigenkapital rumliegen. Die Insolvenz kommt trotzdem. Vielleicht ein halbes Jahr später. Höchstwahrscheinlich sogar mit einem noch größeren Schuldenstand. Aber sie kommt und die Gläubiger oder “benachteiligten fairen Vereine” haben mit Hannileins Modell, was nur Zeit und Geld kostet, genau den gleichen Schaden wie in der aktuellen Situation.

                Letztlich stimme ich mit Hannilein hundertprozentig überein, dass man versuchen sollte, die ehrlich wirtschaftenden Vereine im Kampf um Spieler, sportlichen Erfolg, Zuschauerzahlen, Sponsorengunst und mediale Präsenz besser vor jenen Clubs zu schützen, die weit über ihren Verhältnissen leben. Fälle wie Düsseldorf oder auch Göttingen sollten früher erkannt und entsprechend reglementiert, verhindert oder gegebenenfalls sogar ausgeschlossen werden. Nur hierbei hilft eine vorgeschriebene Eigenkapitalquote meiner Meinung nach überhaupt nicht. Sie kostet nur jene Vereine mehr Geld und Zeit, hemmt deren sportliche und strukturelle Entwicklung, die sich ohnehin an die Regeln halten. Vielmehr plädiere ich für eine engmaschigere Kontrolle auch während der Saison, härtere Strafen, ein allgemein früheres Eingreifen sowie bei Bedarf für mehr Mut, um gewissem Gebahren notfalls auch im laufenden Spielbetrieb rigoros Einhalt zu gebieten. Das geht dann zwar vermutlich auch nicht mehr ohne zusätzliche Mitarbeiter im Ligabüro, aber dafür wäre ich durchaus bereit zu zahlen.

                SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

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                • B Offline
                  B Offline
                  bemha
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #47

                  @patte Mir leuchtet nicht ein, warum ein gleich hoher Betrag, der dem EK zugeführt werden muss, die schwarzen gegenüber den weißen Schafen bevorteilt. Das Geld ist ja keine Zahlung wie für eine Wildcard, sondern es gehört ja weiterhin den Klubs. Es ist eben gerade nicht weg. Und es liegt eben nicht einfach rum, wie auch du wieder schreibst. Es hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass EK nutzlos “rumliegt” und somit stört, statt hilft. Solange diese Sicht sich hält, werden wir immer aneinander vorbeireden.

                  Vielleicht sind wir uns ja sogar einig, dass ein Lizenzierungsverfahren, dass es den von dir genannten Verdächtigen ermöglicht, beinahe unkontrolliert Schuldenberge aufzuhäufen binnen einer Saison, seinen Namen nicht verdient und sein Geld nicht wert ist.

                  Ich mach noch einen Versuch, das Prinzip anders zu erklären. Man stelle sich vor, es sei üblich, dass jeder völlig ohne EK (Spanien, USA ?) sich seine Immobilie kauft und dort einzieht. So lange alles gut läuft, die Immobilie nicht an Wert verliert und Zins- und Tilgung pünktlich bezahlt werden kann, läuft alles glatt. Sobald irgendetwas daran ins Rutschen kommt, knallt es.

                  Jetzt wird als Vorschrift eingeführt, dass jeder mindestens 20% EK mitbringen muss, damit die Bank die Immobilie überhaupt finanziert (nebenbei ist diese Größenordnung ungefähr die Faustregel für das EK, das Banken in solchen Fällen tatsächlich fordern). Der Aufschrei ist groß, das ist der Untergang des Wohnens, das haben wir doch so immer gemacht, dass Leuten die Immobilie zwangsversteigert werden muss, hat es immer gegeben und kann man auch mit 20% EK des Kaufpreises nicht völlig ausschließen.

                  Nein, sagt dann die Bank, Vorschrift ist Vorschrift und es bleiben dann halt alle noch ein paar Jahre in ihrer alten Wohnung wohnen, bis sie das EK beisammen haben. Das ist kurzfristig ein Rückschrit für manchen, langfristig gibt es dem System Stabilität zum Nutzen von allen.

                  Es erscheint mir absurd, dass sich die Mentalität schon so in den Köpfen verfestigt hat, dass man jeden Euro, den man irgendwoher hat oder teilweise sogar nicht hat, zum Stärkung des sportlichen Wettbewerbs in den Kader investiert werden muss. Damit Sponsoren und Zuschauer sich überhaupt dafür interessieren? Ausgerechnet in der ProA? Wo beinahe regelmäßig einer der sportlich qualifizierten Teams auf den Aufstieg in der BBL verzichtet, weil die Kohle nicht reicht (kein EK?) und gerade dieses Jahr keiner hätte absteigen müssen? Leitershofen hat den Klassenverbleib angeboten bekommen und selbst abgelehnt. Diese sportlich lächerliche Situation wird dauerhaft zementiert eben weil der Status Quo nicht verändert wird. Das ist nicht nachvollziehbar. Wenn es wirklich so ist, dass die ProA absäuft, wenn die Klubs statt einem teuren Ausländer einem weiteren Nachwuchsspieler die Chance eines Kaderplatzes zu geben, um mit der eingesparten Summe das EK zu stärken, dann hat sie es verdient unterzugehen.

                  Letztes Jahr hat man die Sondersituation gehabt, dass zwei wirtschaftlich sehr potente und dann sportlich für Aufsteiger überdurchschnittlich erfolgreiche Klubs in die BBL rauf sind. Und trotzdem findet man unter den jetzigen Umständen nur einen Aufsteiger, der rauf geht? Erbärmlich. Wenn Uli Hoeneß vor zwei Jahren nicht ……, dann hätten wir gar keinen Aufsteiger gehabt?

                  Wenn ich jetzt höre, dass ausgerechnet Karlsruhe nächstes Jahr auf die BBL schielt, das in der Bilanz 0 € EK stehen hat (siehe weiter oben geposteter Link), dann kann man sich jetzt schon ausrechnen, dass das schief gehen wird. Aber bloß nichts ändern. Die armen amerikanischen Gastarbeiter brauchen die Kohle doch.

                  "We mislead the player if we are satisfied because the ball goes in after bad reading and bad execution." Ettore Messina

                  P 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • B bemha

                    @patte Mir leuchtet nicht ein, warum ein gleich hoher Betrag, der dem EK zugeführt werden muss, die schwarzen gegenüber den weißen Schafen bevorteilt. Das Geld ist ja keine Zahlung wie für eine Wildcard, sondern es gehört ja weiterhin den Klubs. Es ist eben gerade nicht weg. Und es liegt eben nicht einfach rum, wie auch du wieder schreibst. Es hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass EK nutzlos “rumliegt” und somit stört, statt hilft. Solange diese Sicht sich hält, werden wir immer aneinander vorbeireden.

                    Vielleicht sind wir uns ja sogar einig, dass ein Lizenzierungsverfahren, dass es den von dir genannten Verdächtigen ermöglicht, beinahe unkontrolliert Schuldenberge aufzuhäufen binnen einer Saison, seinen Namen nicht verdient und sein Geld nicht wert ist.

                    Ich mach noch einen Versuch, das Prinzip anders zu erklären. Man stelle sich vor, es sei üblich, dass jeder völlig ohne EK (Spanien, USA ?) sich seine Immobilie kauft und dort einzieht. So lange alles gut läuft, die Immobilie nicht an Wert verliert und Zins- und Tilgung pünktlich bezahlt werden kann, läuft alles glatt. Sobald irgendetwas daran ins Rutschen kommt, knallt es.

                    Jetzt wird als Vorschrift eingeführt, dass jeder mindestens 20% EK mitbringen muss, damit die Bank die Immobilie überhaupt finanziert (nebenbei ist diese Größenordnung ungefähr die Faustregel für das EK, das Banken in solchen Fällen tatsächlich fordern). Der Aufschrei ist groß, das ist der Untergang des Wohnens, das haben wir doch so immer gemacht, dass Leuten die Immobilie zwangsversteigert werden muss, hat es immer gegeben und kann man auch mit 20% EK des Kaufpreises nicht völlig ausschließen.

                    Nein, sagt dann die Bank, Vorschrift ist Vorschrift und es bleiben dann halt alle noch ein paar Jahre in ihrer alten Wohnung wohnen, bis sie das EK beisammen haben. Das ist kurzfristig ein Rückschrit für manchen, langfristig gibt es dem System Stabilität zum Nutzen von allen.

                    Es erscheint mir absurd, dass sich die Mentalität schon so in den Köpfen verfestigt hat, dass man jeden Euro, den man irgendwoher hat oder teilweise sogar nicht hat, zum Stärkung des sportlichen Wettbewerbs in den Kader investiert werden muss. Damit Sponsoren und Zuschauer sich überhaupt dafür interessieren? Ausgerechnet in der ProA? Wo beinahe regelmäßig einer der sportlich qualifizierten Teams auf den Aufstieg in der BBL verzichtet, weil die Kohle nicht reicht (kein EK?) und gerade dieses Jahr keiner hätte absteigen müssen? Leitershofen hat den Klassenverbleib angeboten bekommen und selbst abgelehnt. Diese sportlich lächerliche Situation wird dauerhaft zementiert eben weil der Status Quo nicht verändert wird. Das ist nicht nachvollziehbar. Wenn es wirklich so ist, dass die ProA absäuft, wenn die Klubs statt einem teuren Ausländer einem weiteren Nachwuchsspieler die Chance eines Kaderplatzes zu geben, um mit der eingesparten Summe das EK zu stärken, dann hat sie es verdient unterzugehen.

                    Letztes Jahr hat man die Sondersituation gehabt, dass zwei wirtschaftlich sehr potente und dann sportlich für Aufsteiger überdurchschnittlich erfolgreiche Klubs in die BBL rauf sind. Und trotzdem findet man unter den jetzigen Umständen nur einen Aufsteiger, der rauf geht? Erbärmlich. Wenn Uli Hoeneß vor zwei Jahren nicht ……, dann hätten wir gar keinen Aufsteiger gehabt?

                    Wenn ich jetzt höre, dass ausgerechnet Karlsruhe nächstes Jahr auf die BBL schielt, das in der Bilanz 0 € EK stehen hat (siehe weiter oben geposteter Link), dann kann man sich jetzt schon ausrechnen, dass das schief gehen wird. Aber bloß nichts ändern. Die armen amerikanischen Gastarbeiter brauchen die Kohle doch.

                    P Offline
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                    patte
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #48

                    @bemha:

                    @patte Mir leuchtet nicht ein, warum ein gleich hoher Betrag, der dem EK zugeführt werden muss, die schwarzen gegenüber den weißen Schafen bevorteilt. Das Geld ist ja keine Zahlung wie für eine Wildcard, sondern es gehört ja weiterhin den Klubs. Es ist eben gerade nicht weg. Und es liegt eben nicht einfach rum, wie auch du wieder schreibst. Es hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass EK nutzlos “rumliegt” und somit stört, statt hilft. Solange diese Sicht sich hält, werden wir immer aneinander vorbeireden.

                    Ja bemha, wir reden in der Tat aneinander vorbei - und zwar, weil wir den Begriff “Rücklagen” sehr unterschiedlich interpretieren.

                    Hannilein wollte eine vorgeschriebende höhere Eigenkapitalrücklage, um damit im Fall der Fälle Fehlbeträge oder Verluste auszugleichen. Das kann ich aber nur, wenn ich das Geld zurücklege, also nicht für irgendetwas verwende. Ergo: Das Geld gehört mir zwar, aber ich kann es eben nicht ausgeben, sondern muss es jederzeit nachweisbar, bspw. auf einem Konto vorhalten.

                    Und dann? Was ist, wenn ich am Saisonende einen Fehlbetrag von 50.000 Euro habe? Das gleiche ich mit meinem zurückgelegten Eigenkapital erst einmal aus. Anschließend muss ich wieder 10 Prozent meines Etats für die folgende Saison zurücklegen, um den Ligavorgaben in dem von Hannilein geforderten Szenario zu entsprechen. Und natürlich zusätzlich die 50.000 Euro, welche ich bis dahin eigentlich als Eigenkapitalrücklage bereits angespart haben sollte. Sonst gibt es keine Lizenz. Folglich entweder Zwangsabstieg oder extrem zusammengekürzter Etat oder eben die wahrscheinlichste Variante - neue Schulden, Kredite, Darlehen, etc. bei Gesellschaftern, Banken, Sponsoren, Gläubigern - so lange, bis es irgendwann richtig kracht und ich doch Insolvenz anmelden muss. Ergo dient eine durch Ligaregularien erzwungene höhere Eigenkapitalrücklage in keinster Weise der Verhinderung von überschuldeten oder gar insolventen Vereinen und ist auch für Gläubiger im Ernstfall letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

                    Der ganze Rest deines Posts mit irgendwelchen Beispielen aus der amerikanischen Immobilienwirtschaft, der Finanzplanungsmentalität mancher Vereine oder der Auflistung diverser Aufsteiger bzw. Nicht-Aufsteiger hat für das Thema hier eigentlich keinen echten Wert. Denn du erklärst ja mit keiner einzigen Silbe, wie eine vorgeschriebene höhere Eigenkapitalrücklage die Insolvenzen bestimmter Vereine verhindern soll oder den Wettbewerb zwischen ehrlich und unehrlich wirtschaftenden Clubs fairer macht.

                    SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

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                    • J jochensge

                      @Hannilein:

                      Das ist Auslegungssache mit dem toten Kapital. Der Ökonom Schmalenbach bezeichnete Gewinn als ein Puffer für schlechte Zeiten eines Unternehmen. Da zu Beginn keine Gewinne da sind, muss Eigenkapital diese Funktion erfüllen. Gewinne und Verluste beeinflussen ja direkt das Eigenkapital.

                      Genau, Schmalenbach der Spezialist in Sportökonomie….

                      Sportbusiness ist immer noch ein sehr kurzfristiges Geschäft. Es gibt zwar Clubs, die sich etwas aufgebaut haben, es ist aber einfach utopisch, dass man mit Gewinneinbehaltungs- oder Eigenkapitalvorgaben das Hauptproblem löst: Gebe nur das aus, was man auch hat.

                      Schaut man sich den Bericht der BG Karlsurhe und der Paderborn Baskets an, sieht man Deckungslücken einer Budegtsumme für eine ganze Saison. Die laufen also ständig den Ausgaben hinterher. Andere Vereine machen das nicht, wo bleibt da der Wettbewerb.

                      Und woher weißt du, dass die Verluste nicht mit Gesellschafterdarlehen gedeckt werden? Diese werden z.B. im Sportbereich recht höufig genutzt, um zum einen nicht völlig auf einen Anspruch für das gegebene Geld zu verzichten und auch um steuerrechtlichen Nachteile zu vermeiden.

                      EDIT: Diese Gesellschafterdarlehen übernehmen z.B. die Funktion des Eigenkapitals, da es Verluste ausgleicht.

                      Mir ist auch klar, das der Basketball des FC Bayern nicht solche Dimensionen hat, sondern ein kleiner Bestandteil ist, doch widerlegt dir gerade diese Bilanz, deine getroffene Aussage. Bayern erwirtschaftet regelmäßig Gewinne und bildet freie Rücklagen und schüttet die Gewinne nicht alle aus.

                      Nochmal: Die Bilanz der FC Bayern AG, ist die der Fußballabteilung (nicht Basketball). Der Gesamtverein FC Bayern München e.V. veröffentlich bei ebundesanzeiger.de keine Bilanz, da Vereine (also in der Rechtsform e.V.) diese nicht veröffentlich müssen. Weiterhin schüttet der Gesamtverein auch keine Gelder aus, weil ihm dies verboten ist. Auch Rücklagen darf ein e.V. nicht beliebig aufbauen, da er sonst die steuerlichen Privilegien gefährdet.

                      A Offline
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                      alex_hund
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #49

                      @jochensge:

                      Und woher weißt du, dass die Verluste nicht mit Gesellschafterdarlehen gedeckt werden? Diese werden z.B. im Sportbereich recht höufig genutzt, um zum einen nicht völlig auf einen Anspruch für das gegebene Geld zu verzichten und auch um steuerrechtlichen Nachteile zu vermeiden.

                      EDIT: Diese Gesellschafterdarlehen übernehmen z.B. die Funktion des Eigenkapitals, da es Verluste ausgleicht

                      wer trifft hat recht

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                        werbung
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #49
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                          alex_hund
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #50

                          Damit ein Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital der Gesellschaft gegliedert werden kann, bedarf es aber eines Rangrücktritts des Gesellschafters; fraglich ob diesen die Gesellschafter auch unterschreiben…

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                          J 1 Antwort Letzte Antwort
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                            bemha
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #51

                            @patte
                            Ich möchte mich eigentlich davor hüten, zu behaupten wie jemand Anderes etwas gemeint hat. Das kann Hannilein selber besser. Ich jedenfalls habe das Konzept so verstanden, dass es um (wie auch im Titel benannt) die EK-Quote geht. Also woher kommen die Mittel, sind sie FK oder EK? Das mag jetzt als betriebswirtschaftliche Spitzfindigkeit wirken, aber EK-Rücklage ist ein Begriff, der in der Bilanztheorie gar nicht vorkommt. Rücklagen sind per Definition Teil des EK. Und damit Bestandteil der Passivseite. Die MittelVERWENDUNG ist auf der Aktivseite nachzulesen.

                            Ich möchte auch dir nichts unterstellen, was ich ja nicht sicher wissen kann, verstehe dich aber auch wieder so, dass du mit EK-Rücklage verbindest, dass diese Rücklage “zur Sicherheit” irgendwo “rumliegt”. Aber genau dem ist eben nicht so. Wenn du eine GmbH gründest, musst du 25.000 Euro EK vorweisen. Mit denen kannst du dann aber sofort arbeiten, du kannst sie investieren. Tortzdem steht es in der Bilanz auf der Passivseite als EK. Auf der Aktivseite steht dann, was man damit gemacht hat. Wenn die Planung aufgeht und man +/- die Saison abschliesst, bleibt das EK in voller Höhe bestehen. Macht man Gewinn, steigt das EK, macht man Verlust sinkt das EK. Hat man kein EK, muss man schleunigst Geld besorgen, sonst ist man überschuldet ==> negatives EK. Und dann ist es vorbei.

                            Wenn man es für ganz normal hält, dass andere Leute dann das Geld, das ihnen zusteht, nicht bekommen und man an der nächsten Ecke den nächsten Laden (= Spielbetriebs GmbH) aufmacht und einfach genauso weiter macht bis es wieder kracht, sieht man natürlich keine Notwendigkeit, die EK-QUOTE zu erhöhen.

                            "We mislead the player if we are satisfied because the ball goes in after bad reading and bad execution." Ettore Messina

                            P T 2 Antworten Letzte Antwort
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                            • B bemha

                              @patte
                              Ich möchte mich eigentlich davor hüten, zu behaupten wie jemand Anderes etwas gemeint hat. Das kann Hannilein selber besser. Ich jedenfalls habe das Konzept so verstanden, dass es um (wie auch im Titel benannt) die EK-Quote geht. Also woher kommen die Mittel, sind sie FK oder EK? Das mag jetzt als betriebswirtschaftliche Spitzfindigkeit wirken, aber EK-Rücklage ist ein Begriff, der in der Bilanztheorie gar nicht vorkommt. Rücklagen sind per Definition Teil des EK. Und damit Bestandteil der Passivseite. Die MittelVERWENDUNG ist auf der Aktivseite nachzulesen.

                              Ich möchte auch dir nichts unterstellen, was ich ja nicht sicher wissen kann, verstehe dich aber auch wieder so, dass du mit EK-Rücklage verbindest, dass diese Rücklage “zur Sicherheit” irgendwo “rumliegt”. Aber genau dem ist eben nicht so. Wenn du eine GmbH gründest, musst du 25.000 Euro EK vorweisen. Mit denen kannst du dann aber sofort arbeiten, du kannst sie investieren. Tortzdem steht es in der Bilanz auf der Passivseite als EK. Auf der Aktivseite steht dann, was man damit gemacht hat. Wenn die Planung aufgeht und man +/- die Saison abschliesst, bleibt das EK in voller Höhe bestehen. Macht man Gewinn, steigt das EK, macht man Verlust sinkt das EK. Hat man kein EK, muss man schleunigst Geld besorgen, sonst ist man überschuldet ==> negatives EK. Und dann ist es vorbei.

                              Wenn man es für ganz normal hält, dass andere Leute dann das Geld, das ihnen zusteht, nicht bekommen und man an der nächsten Ecke den nächsten Laden (= Spielbetriebs GmbH) aufmacht und einfach genauso weiter macht bis es wieder kracht, sieht man natürlich keine Notwendigkeit, die EK-QUOTE zu erhöhen.

                              P Offline
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                              patte
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #52

                              @bemha:

                              @patte
                              Ich möchte mich eigentlich davor hüten, zu behaupten wie jemand Anderes etwas gemeint hat. Das kann Hannilein selber besser. Ich jedenfalls habe das Konzept so verstanden, dass es um (wie auch im Titel benannt) die EK-Quote geht. Also woher kommen die Mittel, sind sie FK oder EK? Das mag jetzt als betriebswirtschaftliche Spitzfindigkeit wirken, aber EK-Rücklage ist ein Begriff, der in der Bilanztheorie gar nicht vorkommt. Rücklagen sind per Definition Teil des EK. Und damit Bestandteil der Passivseite. Die MittelVERWENDUNG ist auf der Aktivseite nachzulesen.

                              Ich möchte auch dir nichts unterstellen, was ich ja nicht sicher wissen kann, verstehe dich aber auch wieder so, dass du mit EK-Rücklage verbindest, dass diese Rücklage “zur Sicherheit” irgendwo “rumliegt”. Aber genau dem ist eben nicht so. Wenn du eine GmbH gründest, musst du 25.000 Euro EK vorweisen. Mit denen kannst du dann aber sofort arbeiten, du kannst sie investieren. Tortzdem steht es in der Bilanz auf der Passivseite als EK. Auf der Aktivseite steht dann, was man damit gemacht hat. Wenn die Planung aufgeht und man +/- die Saison abschliesst, bleibt das EK in voller Höhe bestehen. Macht man Gewinn, steigt das EK, macht man Verlust sinkt das EK. Hat man kein EK, muss man schleunigst Geld besorgen, sonst ist man überschuldet ==> negatives EK. Und dann ist es vorbei.

                              1. Wenn wir meine Interpretation von Hannileins Vorschlag nehmen, dann liegt das Geld irgendwo rum und kann eben nicht verwendet werden. Auch wenn du noch zehnmal schreibst, dass das anders ist.

                              2. Wenn man sein Eigenkapital, für was auch immer, verwendet (Spielergehälter, Hallenneubau, Eigentumswohnungen, Auswärtsreisen oder sonstwas), dann ist das Geld weg. Man schließt die Saison nur dann mit +/- Null ab, wenn man zusätzliche Einnahmen generiert, die sämtliche Ausgaben decken. Bei dauerhaften Deckungslücken verringert sich mein Eigenkapital so lange, bis ich zahlungsunfähig / überschuldet / insolvent bin.

                              3. in Bezug auf 1. Wenn wir deine Interpretation von Hannileins Vorschlag nehmen, also quasi eine Eigenkapitalquote, die lediglich vorschreibt, wie groß der Anteil von Eigenkapital am Gesamtetat sein muss, was bitte bringt uns das? Also führe doch bitte einmal ganz genau aus, wie eine bestimmte Eigenkapitalquote eine Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung / Insolvenz im Gegensatz zum jetzigen System verhindert. Nur darum geht es doch im Kern, aber darauf gehst du leider bislang überhaupt nicht ein.@bemha:

                              Wenn man es für ganz normal hält, dass andere Leute dann das Geld, das ihnen zusteht, nicht bekommen und man an der nächsten Ecke den nächsten Laden (= Spielbetriebs GmbH) aufmacht und einfach genauso weiter macht bis es wieder kracht, sieht man natürlich keine Notwendigkeit, die EK-QUOTE zu erhöhen.

                              Wer bitteschön sieht das so?
                              Ich habe hier in diesem Thread keinen einzigen Kommentar gelesen, aus dem man eine derartige Schlussfolgerung auch nur ansatzweise ziehen könnte.
                              Nur zur Klarstellung: Ich persönlich sehe nicht etwa deshalb keine Notwendigkeit für eine Eigenkapitalquote, weil mir Gläubigerschicksale egal sind, sondern ich sehe keine Notwendigkeit für eine Eigenkapitalquote, weil ich nicht erkennen kann, wie dies eine Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung oder Insolvenz eben jener Vereine verhindern soll, die bewusst oder unbewusst weit über ihren Verhältnissen leben.

                              SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • B bemha

                                @patte
                                Ich möchte mich eigentlich davor hüten, zu behaupten wie jemand Anderes etwas gemeint hat. Das kann Hannilein selber besser. Ich jedenfalls habe das Konzept so verstanden, dass es um (wie auch im Titel benannt) die EK-Quote geht. Also woher kommen die Mittel, sind sie FK oder EK? Das mag jetzt als betriebswirtschaftliche Spitzfindigkeit wirken, aber EK-Rücklage ist ein Begriff, der in der Bilanztheorie gar nicht vorkommt. Rücklagen sind per Definition Teil des EK. Und damit Bestandteil der Passivseite. Die MittelVERWENDUNG ist auf der Aktivseite nachzulesen.

                                Ich möchte auch dir nichts unterstellen, was ich ja nicht sicher wissen kann, verstehe dich aber auch wieder so, dass du mit EK-Rücklage verbindest, dass diese Rücklage “zur Sicherheit” irgendwo “rumliegt”. Aber genau dem ist eben nicht so. Wenn du eine GmbH gründest, musst du 25.000 Euro EK vorweisen. Mit denen kannst du dann aber sofort arbeiten, du kannst sie investieren. Tortzdem steht es in der Bilanz auf der Passivseite als EK. Auf der Aktivseite steht dann, was man damit gemacht hat. Wenn die Planung aufgeht und man +/- die Saison abschliesst, bleibt das EK in voller Höhe bestehen. Macht man Gewinn, steigt das EK, macht man Verlust sinkt das EK. Hat man kein EK, muss man schleunigst Geld besorgen, sonst ist man überschuldet ==> negatives EK. Und dann ist es vorbei.

                                Wenn man es für ganz normal hält, dass andere Leute dann das Geld, das ihnen zusteht, nicht bekommen und man an der nächsten Ecke den nächsten Laden (= Spielbetriebs GmbH) aufmacht und einfach genauso weiter macht bis es wieder kracht, sieht man natürlich keine Notwendigkeit, die EK-QUOTE zu erhöhen.

                                T Offline
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #53

                                @bemha:

                                Ich möchte auch dir nichts unterstellen, was ich ja nicht sicher wissen kann, verstehe dich aber auch wieder so, dass du mit EK-Rücklage verbindest, dass diese Rücklage “zur Sicherheit” irgendwo “rumliegt”. Aber genau dem ist eben nicht so.

                                Ja aber das ist doch meine Rede. Hannileins Vorschlag bringt nur dann etwas, wenn du das zusätzliche Eigenkapitel eben nicht fürs Geschäft nutzt und genau das ist mit der Realität meiner Meinung nach eben nicht zu vereinbaren. Denn werthaltig in Anlage- oder Umlaufvermögen anlegen können Sportgesellschaften das EK oft nicht, da sie in der Regel keine nennenswerten Investitionen tätigen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • A alex_hund

                                  Damit ein Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital der Gesellschaft gegliedert werden kann, bedarf es aber eines Rangrücktritts des Gesellschafters; fraglich ob diesen die Gesellschafter auch unterschreiben…

                                  J Offline
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                                  jochensge
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #54

                                  @alex_hund:

                                  Damit ein Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital der Gesellschaft gegliedert werden kann, bedarf es aber eines Rangrücktritts des Gesellschafters; fraglich ob diesen die Gesellschafter auch unterschreiben…

                                  Nein, abgesehen davon, dass für die meisten Gesellschafterdarlehen es eine solche Rangrücktrittsvereinbarung gibt. Wird eine Insolvenz bei einem Unternehmen eröffnet und es gibt Gesellschafterdarlehen, werden diese automatisch nicht gleichwertig behandelt (§135 InsO, im Regelfall sind die Darlehen bei Sportclubs nicht so alt, dass sie nicht unter die Regelung fallen EDIT: Gibt noch weitere Regelungen, die allerdings mehr Besonderheiten haben). Der Rangrücktritt war wichtig, als Überschuldung noch automatischer Insolvenzgrund war. Durch den Rangrücktritt wurde das Darlehen praktisch zum Eigenkapital und die Überschuldung “geheilt”.

                                  Durch die Änderung der Insolvenzordnung ist Überschuldung kein [EDIT: automatischer] Insolvenzgrund mehr, folglich ist nicht zwingend ein Rangrücktritt mehr notwendig. Kein Gesellschaftergläubiger erhält für eigene Darlehen an eine GmbH die gleiche Zahlquote in bei einer Insolvenz.

                                  Ganz abgesehen davon diskutieren wir hier ja nicht alleine über den juristischen Begriff des Eigenkapitals, sondern allgemeinen um finanzielle Mittel, die eine finanzielle Krise abmildern sollen. Ein Gesellschafterdarlehen fällt da meiner Meinung nach drunter.@bemha:

                                  Gibt es jedes Jahr ungerade Teilnehmerzahlen, Lizenzentzüge und Abstürze, unsägliche Wildcards weil einzelne Klubs so sehen das auch die Konkurrenten mit einem weinenden Auge. Denn es beschädigt die Sportart, und wenn man so will, das “Produkt” Basketball jedes Mal aufs Neue.

                                  So wirklich kann ich diesen Absatz nicht nachvollziehen. Wo würde eine Eigenkapitalvorgabe dies verhindern? Logischerweise werden damit weiterhin Aufstiege verhindert, Lizenzen entzogen, usw.
                                  Die dargestellen Situationen sind mittlerweile doch klare Zeichen, dass ein Regularien greifen. Sonst würde es ja keine Lizenzentzüge geben, wenn nicht dagegen verstoßen wird.

                                  So sehr ich ein Befürworter der Standards wie bei der Infrastrukutur und auch eingeschränkt beim Etat bin, so lehne ich ein Verschärfung weiterer Vorgaben wie beim Eigenkapital auf der 2. Ligaebene doch sehr ab. Denn Hallen- und Etat-Standards sind in Verbindung mit einem funktionierenden Lizenzierungsverfahren ein Lernimpuls für die Clubs. Wir haben immer noch nicht soviel Jahre hinter uns, dass man davon sprechen kann, dass alle Clubs wissen, was auf Sie im Profi/Halb-Profi-Basketball auf sie zukommt.

                                  Die Lizenzierungsverfahren zeigen meiner Meinung nach, dass mittlerweile es immer schwieriger wird, sich durchzuwurschteln. Was noch weiter verbessert werden muß, ist die Kontrolle bei absichtlichen Verstößen gegen Lizenzierungsvorgaben. Auf der einen Seite gibt es eine Grenze der Kontrollfähigkeit, andererseits sind manche Maßnahmen, wie z.B. Bestätigungen der Lohnzahlungen (die HBL führt diese auch in der 2.Liga durch), eventuell auch notwendig.

                                  Das naive Hereinschlittern in die (Beinahe-)Insolvenz war meiner Meinung nach in der Vergangenheit ein größeres Probleme, als die erwähnte absichtliche Mißachtung der vorgegebenen Regeln. Man sollte meiner Meinung nach die 3 Fälle der letzten beiden Saisons nicht überbewerten und daraus einen Trend herauslesen. Letztlich fing die Entwicklung in Freiburg und Osanbrück noch zu Beginn der ProA/B an. Es ist daher meiner Meinung nach sinnvoller nun erstmal weiter die Liga sich entwickeln zu lassen um endlich eine ProA mit wirtschaftlich stabilen und aufstiegsfähigen (in die BBL) Clubs zu erhalten.

                                  "Jesus said, 'You gotta fight fire with fire.' He also said, 'Money talks, bullshit walks.' That's what got Judas so angry." (S. Colbert)

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                                  • J jochensge

                                    @alex_hund:

                                    Damit ein Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital der Gesellschaft gegliedert werden kann, bedarf es aber eines Rangrücktritts des Gesellschafters; fraglich ob diesen die Gesellschafter auch unterschreiben…

                                    Nein, abgesehen davon, dass für die meisten Gesellschafterdarlehen es eine solche Rangrücktrittsvereinbarung gibt. Wird eine Insolvenz bei einem Unternehmen eröffnet und es gibt Gesellschafterdarlehen, werden diese automatisch nicht gleichwertig behandelt (§135 InsO, im Regelfall sind die Darlehen bei Sportclubs nicht so alt, dass sie nicht unter die Regelung fallen EDIT: Gibt noch weitere Regelungen, die allerdings mehr Besonderheiten haben). Der Rangrücktritt war wichtig, als Überschuldung noch automatischer Insolvenzgrund war. Durch den Rangrücktritt wurde das Darlehen praktisch zum Eigenkapital und die Überschuldung “geheilt”.

                                    Durch die Änderung der Insolvenzordnung ist Überschuldung kein [EDIT: automatischer] Insolvenzgrund mehr, folglich ist nicht zwingend ein Rangrücktritt mehr notwendig. Kein Gesellschaftergläubiger erhält für eigene Darlehen an eine GmbH die gleiche Zahlquote in bei einer Insolvenz.

                                    Ganz abgesehen davon diskutieren wir hier ja nicht alleine über den juristischen Begriff des Eigenkapitals, sondern allgemeinen um finanzielle Mittel, die eine finanzielle Krise abmildern sollen. Ein Gesellschafterdarlehen fällt da meiner Meinung nach drunter.@bemha:

                                    Gibt es jedes Jahr ungerade Teilnehmerzahlen, Lizenzentzüge und Abstürze, unsägliche Wildcards weil einzelne Klubs so sehen das auch die Konkurrenten mit einem weinenden Auge. Denn es beschädigt die Sportart, und wenn man so will, das “Produkt” Basketball jedes Mal aufs Neue.

                                    So wirklich kann ich diesen Absatz nicht nachvollziehen. Wo würde eine Eigenkapitalvorgabe dies verhindern? Logischerweise werden damit weiterhin Aufstiege verhindert, Lizenzen entzogen, usw.
                                    Die dargestellen Situationen sind mittlerweile doch klare Zeichen, dass ein Regularien greifen. Sonst würde es ja keine Lizenzentzüge geben, wenn nicht dagegen verstoßen wird.

                                    So sehr ich ein Befürworter der Standards wie bei der Infrastrukutur und auch eingeschränkt beim Etat bin, so lehne ich ein Verschärfung weiterer Vorgaben wie beim Eigenkapital auf der 2. Ligaebene doch sehr ab. Denn Hallen- und Etat-Standards sind in Verbindung mit einem funktionierenden Lizenzierungsverfahren ein Lernimpuls für die Clubs. Wir haben immer noch nicht soviel Jahre hinter uns, dass man davon sprechen kann, dass alle Clubs wissen, was auf Sie im Profi/Halb-Profi-Basketball auf sie zukommt.

                                    Die Lizenzierungsverfahren zeigen meiner Meinung nach, dass mittlerweile es immer schwieriger wird, sich durchzuwurschteln. Was noch weiter verbessert werden muß, ist die Kontrolle bei absichtlichen Verstößen gegen Lizenzierungsvorgaben. Auf der einen Seite gibt es eine Grenze der Kontrollfähigkeit, andererseits sind manche Maßnahmen, wie z.B. Bestätigungen der Lohnzahlungen (die HBL führt diese auch in der 2.Liga durch), eventuell auch notwendig.

                                    Das naive Hereinschlittern in die (Beinahe-)Insolvenz war meiner Meinung nach in der Vergangenheit ein größeres Probleme, als die erwähnte absichtliche Mißachtung der vorgegebenen Regeln. Man sollte meiner Meinung nach die 3 Fälle der letzten beiden Saisons nicht überbewerten und daraus einen Trend herauslesen. Letztlich fing die Entwicklung in Freiburg und Osanbrück noch zu Beginn der ProA/B an. Es ist daher meiner Meinung nach sinnvoller nun erstmal weiter die Liga sich entwickeln zu lassen um endlich eine ProA mit wirtschaftlich stabilen und aufstiegsfähigen (in die BBL) Clubs zu erhalten.

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                                    #55

                                    @jochensge:

                                    Die Lizenzierungsverfahren zeigen meiner Meinung nach, dass mittlerweile es immer schwieriger wird, sich durchzuwurschteln. Was noch weiter verbessert werden muß, ist die Kontrolle bei absichtlichen Verstößen gegen Lizenzierungsvorgaben. Auf der einen Seite gibt es eine Grenze der Kontrollfähigkeit, andererseits sind manche Maßnahmen, wie z.B. Bestätigungen der Lohnzahlungen (die HBL führt diese auch in der 2.Liga durch), eventuell auch notwendig.

                                    Volle Zustimmung. Die Regularien an sich und das Lizenzierungsverfahren sind richtig oder gehen zumindest weitestgehend in die richtige Richtung. Bestimmte Details kann man noch verbessern, doch vor allem wäre eine schärfere Kontrolle wünschenswert. Diese kann natürlich niemals allumfassend sein und der notwendige Aufwand, sprich die anfallenden Kosten, sollten in einer sinnvollen Relation zur hinzugewonnenen “Sicherheit” stehen. Aber insbesondere die Bestätigung der ordnungsgemäßen Lohnzahlungen halte ich schon mal für einen guten Ansatz.

                                    Ganz ehrlich: Dann wären auch die Themen Düsseldorf und Göttingen sowie Osnabrück und Freiburg letzte Saison schon viel eher auf die Tagesordnung gekommen, wodurch sich die Liga wesentlich früher mit möglichen Nachrückern oder Doch-Nicht-Absteigern in Verbindung hätte setzen bzw. im Idealfall sogar größere Planungssicherheit bei diesen Clubs schaffen können.

                                    SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

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                                      #55
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                                        #56

                                        zu viel Gelaber, zu wenig gedacht.
                                        Dabei ist es ganz einfach.

                                        Probleme machen -bis auf Karlsruhe- ausnahmslos Mannschaften, die nur mit Wildcard in die Liga gelangt sind.
                                        Also einfache Lösung: Wildcards nur an seriöse Leute vergeben, die man seit vielen JAhren im deutschen Basketball kennt.

                                        Und nicht immer diese windigen Leute, , wo man von Anfang an einen schlechten Eindruck hat. dann lieber mit weniger Teams spielen…

                                        J 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • U USC-Heidelberger

                                          zu viel Gelaber, zu wenig gedacht.
                                          Dabei ist es ganz einfach.

                                          Probleme machen -bis auf Karlsruhe- ausnahmslos Mannschaften, die nur mit Wildcard in die Liga gelangt sind.
                                          Also einfache Lösung: Wildcards nur an seriöse Leute vergeben, die man seit vielen JAhren im deutschen Basketball kennt.

                                          Und nicht immer diese windigen Leute, , wo man von Anfang an einen schlechten Eindruck hat. dann lieber mit weniger Teams spielen…

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                                          #57

                                          @USC-Heidelberger:

                                          Probleme machen -bis auf Karlsruhe- ausnahmslos Mannschaften, die nur mit Wildcard in die Liga gelangt sind.

                                          Wo hat Düsseldorf eine Wildcard für die ProA bekommen?

                                          Also einfache Lösung: Wildcards nur an seriöse Leute vergeben, die man seit vielen JAhren im deutschen Basketball kennt.

                                          Und nicht immer diese windigen Leute, , wo man von Anfang an einen schlechten Eindruck hat. dann lieber mit weniger Teams spielen…

                                          Genau. Weil es so einfach ist, zwischen seriös und windig zu entscheiden, setzen sich dann einige Leute hin, gucken, ob seriöse oder windige Leute bei dem Club beschäftigt sind, und entscheiden dann einfach mal….

                                          "Jesus said, 'You gotta fight fire with fire.' He also said, 'Money talks, bullshit walks.' That's what got Judas so angry." (S. Colbert)

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                                            #58

                                            Düsseldorf hatte seine Wildcard für die BBL erhalten. Merksch was?

                                            Es ist ganz einfach: sportliche Qualifikation heißt das Zauberwort.
                                            Wer sich sportlich über viele Jahre gequält hat, um beispielsweise von der Regio in die ProA zu kommen, der hat sich bewiesen, dass er was kann.

                                            Wildcards sind so, wie wenn man ne Note eins an den Schüler vergibt, obwohl er bei der Arbeit gefehlt hat, nur weil der Lehrer der Meinung ist, dass das Potential des Schülers ja so gut sei. Pustekuchen…

                                            Harte Arbeit über Jahre, sportliches Wissen, solides Wirtschaften: das wird durch die sportliche Qualifikation garantiert.

                                            Geschenke ala Wildcard sind der größte Schrott!

                                            M J 2 Antworten Letzte Antwort
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                                              Düsseldorf hatte seine Wildcard für die BBL erhalten. Merksch was?

                                              Es ist ganz einfach: sportliche Qualifikation heißt das Zauberwort.
                                              Wer sich sportlich über viele Jahre gequält hat, um beispielsweise von der Regio in die ProA zu kommen, der hat sich bewiesen, dass er was kann.

                                              Wildcards sind so, wie wenn man ne Note eins an den Schüler vergibt, obwohl er bei der Arbeit gefehlt hat, nur weil der Lehrer der Meinung ist, dass das Potential des Schülers ja so gut sei. Pustekuchen…

                                              Harte Arbeit über Jahre, sportliches Wissen, solides Wirtschaften: das wird durch die sportliche Qualifikation garantiert.

                                              Geschenke ala Wildcard sind der größte Schrott!

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                                              #59

                                              @USC-Heidelberger:

                                              Düsseldorf hatte seine Wildcard für die BBL erhalten. Merksch was?

                                              Es ist ganz einfach: sportliche Qualifikation heißt das Zauberwort.
                                              Wer sich sportlich über viele Jahre gequält hat, um beispielsweise von der Regio in die ProA zu kommen, der hat sich bewiesen, dass er was kann.

                                              Wildcards sind so, wie wenn man ne Note eins an den Schüler vergibt, obwohl er bei der Arbeit gefehlt hat, nur weil der Lehrer der Meinung ist, dass das Potential des Schülers ja so gut sei. Pustekuchen…

                                              Harte Arbeit über Jahre, sportliches Wissen, solides Wirtschaften: das wird durch die sportliche Qualifikation garantiert.

                                              Geschenke ala Wildcard sind der größte Schrott!

                                              Hmm. Göttingen ist nie wegen einer Wildcard in der Liga geblieben soweit ich weiß. Hatte also immer die sportliche Qualifikation für die BBL. Osnabrück hatte soweit ich weiß auch die sportliche Qualifikation für die ProA. Die damaligen Xrays in Würzburg sind auch untergegangen ohne vorher eine WC bekommen zu haben. Merkste was?

                                              Es hat nichts mit Wildcards oder dergleichen zu tun, ob ein Team wirtschaftlich gut dasteht oder nicht. Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Egal, ob bei sportlicher Qualifikation oder bei WC.

                                              Würzburg Baskets!!!

                                              TV Ibbenbüren.

                                              M T 2 Antworten Letzte Antwort
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                                                @USC-Heidelberger:

                                                Düsseldorf hatte seine Wildcard für die BBL erhalten. Merksch was?

                                                Es ist ganz einfach: sportliche Qualifikation heißt das Zauberwort.
                                                Wer sich sportlich über viele Jahre gequält hat, um beispielsweise von der Regio in die ProA zu kommen, der hat sich bewiesen, dass er was kann.

                                                Wildcards sind so, wie wenn man ne Note eins an den Schüler vergibt, obwohl er bei der Arbeit gefehlt hat, nur weil der Lehrer der Meinung ist, dass das Potential des Schülers ja so gut sei. Pustekuchen…

                                                Harte Arbeit über Jahre, sportliches Wissen, solides Wirtschaften: das wird durch die sportliche Qualifikation garantiert.

                                                Geschenke ala Wildcard sind der größte Schrott!

                                                Hmm. Göttingen ist nie wegen einer Wildcard in der Liga geblieben soweit ich weiß. Hatte also immer die sportliche Qualifikation für die BBL. Osnabrück hatte soweit ich weiß auch die sportliche Qualifikation für die ProA. Die damaligen Xrays in Würzburg sind auch untergegangen ohne vorher eine WC bekommen zu haben. Merkste was?

                                                Es hat nichts mit Wildcards oder dergleichen zu tun, ob ein Team wirtschaftlich gut dasteht oder nicht. Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Egal, ob bei sportlicher Qualifikation oder bei WC.

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                                                Master_of_Desaster
                                                schrieb am zuletzt editiert von
                                                #60

                                                @madda:

                                                Osnabrück hatte soweit ich weiß auch die sportliche Qualifikation für die ProA.

                                                Nein, Osnabrück ist als damals 5. der ProB in die ProA aufgestiegen, weil es im Zuge der Einführung von Mindeststandards in der ProA dieses Punkte-Ranking gab. Die beiden Aufsteiger in dem Jahr wären sonst Crailsheim und Wolfenbüttel gewesen, letztere scheiterten aber an dem Ranking. Desweiteren sind damals Hannover als 10. und Freiburg als 13. (und damit eigtl, sportl. Absteiger in die RL) in die ProA gerutscht.

                                                Viele Menschen brauchen den Kopf nur noch als Korken für den Hals… https://www.youtube.com/watch?v=FyAyD8OsmIc

                                                M 1 Antwort Letzte Antwort
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                                                @BBC-Dalmi
                                                wenn eine Fleischwunde genäht werden mußte spielt er nicht.

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                                                P PascalDee

                                                @Pforzheima sagte:

                                                @PascalDee sagte:

                                                Da hier bereits ein paar Mal das Thema halbleere Halle oder “zerpflückte Ränge” aufkam:
                                                Dafür findet sich bis dato kein richtiger Beweis.
                                                Wenn man die ersten beiden PSK Heimspiele der letzten Saison mit den ersten beiden Heimspielen dieser Saison vergleicht, dann kommt man nur auf -5,5% weniger Zuschauer. Das ist gemessen an den beeinflussenden Faktoren (wie Spieltagsansetzungen, Wochentag/Uhrzeit) zu vernachlässigen. Hier zeigt sich kein wesentlicher Schwund.
                                                Und das die Ticketanzahl unter dem Niveau im Vgl zum Saisonende ist, ist ja normal. Das war auch die Jahre davor bereits so und auch bei anderen Mannschaften nichts ungewöhnliches.

                                                Mein Eindruck ist, dass die PSK Fanbase durchaus stärker und loyaler einzuschätzen ist, als hier stellenweise dargestellt wurde und ist auch der Grund warum die Europahalle richtig laut werden kann und warum keiner vorzeitig die Halle verlässt, wenn die Lions mal ne Packung bekommen.

                                                Jeder hat natürlich seine eigene Sichtweise. Allerdings sind die Ränge im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten deutlich schwächer besetzt, trotz massiver Herausgabe von Freikarten. Und das bei durchaus attraktiven Gegnern, inklusive 200 Fans aus Crailsheim. Man sollte außerdem nicht naiv sein und die veröffentlichten Zuschauerzahlen für bare Münze nehmen. Es wird hier zunehmend aufgerundet und die Situation positiver dargestellt, als sie tatsächlich ist. Schließlich sitzen Sponsoren und Investoren den Verantwortlichen im Nacken.

                                                Fakt ist außerdem, dass beim letzten Debakel gegen Crailsheim sehr viele Fans die Halle vorzeitig verlassen haben. In einem Ausmaß, wie ich es in der Europahalle bislang selbst noch nicht erlebt habe. Es geht deutlich bergab.

                                                Schaue ich mir das Ticketing für morgen an, wird es trotz Nachbarschaftsderby und zahlreicher Anhänger aus HD, nicht wirklich besser.

                                                Ich glaube morgen wird es ganz ordentlich. Die Gegentribüne ist komplett ausverkauft und Block 42 und 35 hinter dem Korb jeweils im Winkel sind auch schon ordentlich befüllt. Auf der Haupttribüne sind es in der Mitte vielleicht noch 20-30 Karten. Wobei die Haupttribüne nicht wirklich viel ausmacht beim Thema Stimmung machen, ehrlich gesagt.

                                                ProA
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                                                Tigers Tübingen 2026/27
                                                S Spätzleschaber

                                                Wenn ich das heute im Instagramfeed der Tigers richtig gesehen habe, hat sich Warnholtz (mit grüner Bandage am linken Knie) gemeinsam mit dem Team warm gemacht.

                                                ProA
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                                                Gießen 46ers 2026/2027
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                                                „Man kann für den Verein nur hoffen, dass das gute Giessener Netzwerk bestehend aus Agenten, Ehemaligen, Funktionären, als auch aus dem laufenden Kader heraus Kontakt entstehen lässt, welche dann hoffentlich den gewünschten Kontrakt bringt.“

                                                Wenn es in Gießen so ein gutes Netzwerk gibt fragt man sich zwangsläufig warum man eigentlich ProA spielt? Und das schon länger nicht dem Etat-entsprechend erfolgreich? 😉

                                                No offense @cwebb389 🤗
                                                Wie war nochmal dein früherer SD-Nickname?

                                                @gilatus

                                                Man macht ernsthaft ein MRT in München?
                                                Ich denke, das hätte man doch auch in Gießen hinbekommen müssen?
                                                Gerade medizinisch ist doch in Gießen/Marburg eigentlich alles vorhanden?

                                                ProA
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                                                Paderborn Baskets 26/27
                                                J Jues

                                                Gibt es Neuigkeiten was den Kader betrifft, wie sehen die Chancen aus beim Spitzenreiter mal wieder zu gewinnen.
                                                Marty fällt weiterhin aus, auf dauer ist das nicht so kompensieren. Das Rotation bestät aus 8 Spielern.

                                                ProA
                                                286 Beiträge
                                                1 Stimmen
                                                Kader MLP Academics Heidelberg 2026/2027
                                                S schnicks

                                                Das Spiel gg Wolmirstedt war definitiv nicht gut, aber der Statistik Vergleich zeigt auch, was da passiert ist: Wolmirstedt hat quotenmäßig überperformt und einen Sahnetag. Die Academics einen sehr schwachen. Allein die Freiwurfquote hat das spiel verhagelt. Das sollte in der Menge an spielern so nicht vorkommen, aber die Spieler sind auch nur Menschen. Man muss halt die Lehren ziehen: vermutlich war das Spiel ganz tief im Kopf der Spieler schon abgehakt gewonnen, Erkenntnis muß sein, daß man konzentriert und fokussiert ist (das war mMn gg Wolmirstedt nicht der Fall). Es wird sich gg Karlsruhe zeigen, wo unser Team wirklich steht: ein Duselsieg oder gar eine Niederlage sollten die Alarmglocken dann allerdings schrillen lassen…da sollte normalerweise schon ein ungefährdeter Sieg drin sein, bei der momentanen Situation der Karlsruher

                                                ProA
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                                                0 Stimmen
                                                ProA-Tippspiel (Kicktipp) Saison 2026/2027
                                                P puma77

                                                Vorschau:

                                                Am morgigen Freitag wird der 5. Spieltag der ProA mit zwei Spielen eröffnet. Samstag finden sechs Spiele statt. Komplettiert wird der Spieltag am Sonntag mit einer Begegnung zwischen Ulm 2 und Crailsheim.

                                                Die ersten 5 Bonusfragen können noch bis morgen um 19:30 Unr beantwortet werden.

                                                Aufgrund eines Fehlers war bereits ein Spiel des 12. Spieltag tippbar. Das Spiel wurde jetzt mit einem Rücktausch des Heimrechts wieder in den 12. Spieltag integriert. Alle Mitspielenden, die das Spiel bereits mit der fehlerhaften Ansetzung getippt haben, erhalten Anfang November noch eine persönliche Mitteilung.

                                                📋 Vorschau 5. Spieltag (16.10.-18.10.)

                                                Fr Wolmirstedt 1️⃣2️⃣ - 4️⃣ Koblenz
                                                Fr Tübingen 8️⃣ - 7️⃣ Bochum
                                                Sa Kirchheim 1️⃣ - 1️⃣5️⃣ Paderborn
                                                Sa Karlsruhe 1️⃣7️⃣ - 3️⃣ Heidelberg
                                                Sa Gießen 5️⃣ - 1️⃣0️⃣ Köln
                                                Sa Bremerhaven 9️⃣ - 1️⃣4️⃣ Essen
                                                Sa Göttingen 1️⃣6️⃣ - 1️⃣1️⃣ Nürnberg
                                                Sa Bayreuth 1️⃣8️⃣ - 1️⃣3️⃣ Quakenbrück
                                                So Ulm 2 6️⃣ - 2️⃣ Crailsheim

                                                📅 Terminplaner ProA:

                                                • 16.10. 19:30 Uhr Stichtag Abgabe Bonusfragen 1 bis 5
                                                • 16.10.-18.10. 5. Spieltag (9 Spiele)
                                                • 24.10.-26.10. 6. Spieltag (9 Spiele)
                                                • 28.10. 19:30 Uhr Köln - Nürnberg (14. Spieltag)
                                                • 30.10.-01.11. 7. Spieltag (9 Spiele)
                                                • 24.03. 19:00 Uhr Crailsheim - Ulm 2 (26. Spieltag)
                                                • 14.04. 19:30 Uhr Köln - Ulm 2 (28. Spieltag)
                                                ProA
                                                24 Beiträge
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                                                ETB Miners 2026/2027
                                                E ETBler

                                                Die zwei schwächsten Teams sind für mich bislang ganz klar Bayreuth und Essen. Bayreuth hatte ich weitaus besser eingeschätzt. Essen hingegen hatte ich genau dort gesehen, wo sie auch zurzeit stehen, im Tabellenkeller.
                                                Bin gespannt, ob und wenn ja, welcher der beiden Vereine als erstes Veränderungen am Kader vornimmt.
                                                Für mein Empfinden wird es für Essen ein ganz ganz schweres Jahr.
                                                Konkurrenten wie Bochum, Paderborn, Nürnberg, Ulm II oder auch Wolmirstedt aufgrund der vier Minuspunkte, spielen bislang wesentlich stärker und mit Ausnahme von Paderborn haben die anderen von mir genannten Teams bislang schon mindestens zwei Siege.
                                                Paderborn verlor allerdings dreimal nur sehr knapp.
                                                Essens nächste Spiele in Bremerhaven, zuhause gegen Kirchheim und danach in Wolmirstedt wecken in mir keine Hoffnung auf Besserung.
                                                Man muss gewaltig aufpassen, dass man nach dem Spiel gegen Wolmirstedt nicht schon den Anschluss zu 3/4 der Teams verloren hat.
                                                Denn dann grusel ich mich an Halloween mehr vor den Personalentscheidungen und Leistungen, als vor so manchen Masken und Kostümen…

                                                ProA
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                                                Nürnberg Falcons 2026/2027
                                                Y YoungTalent

                                                Hat euch evtl die übertrieben lange Vorbereitungsreise weh getan?
                                                Wir (Bayreuth) und ihr können den Trainer tauschen. Vielleicht als neues Konzept nach schwierigen Starts

                                                ProA
                                                76 Beiträge
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                                                Kader BG Göttingen 2026/2027
                                                E emotion

                                                Es ist immer gut, wenn wir im Team über Akteure verfügen, die sich mit dem Standort und der Stadt voll identifizieren. Bei Harper gehe ich fest davon aus, dass er mit Herzblut ein Veilchen ist.

                                                ProA
                                                564 Beiträge
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                                                SBB Börde Baskets 26/27
                                                KO_e3_39K KO_e3_39

                                                @Leorle sagte:

                                                Es wird spannend zu sehen ob SBB die Leistung so Konstant weiterhalten kann?

                                                Für die nächsten 7-8 Spiele erwarte ich das. Die Frage ist, ob der Motivator / Feuerwehrmann Zazai auch für einen längeren, über 10-12 Spiele hinausgehenden Zeitraum genauso gut durchkommt zu den Spielern.

                                                ProA
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                                                Eisbären Bremerhaven 2026/27
                                                B basketines

                                                @Sprungball-0
                                                Stimme in nahezu allem zu.
                                                Zeeb ist großartig und ich denke auch als Leader, Kapitän und was man am Spielfeldrand so sieht verlängerter Arm des Trainers auf dem Feld unglaublich wichtig. Aber auch ihm muss man mal Schwächephasen zugestehen, vor allem wenn man bedenkt, dass er in den letzten zwei Jahren (zwar in der BBL) diese Führungsrolle überhaupt nicht hatte. An so viele Minuten und so viel Verantwortung muss man sich auch erst gewöhnen, aber ich glaube, er wird noch wertvoller.
                                                Bei Hodge hoffe ich noch, dass der Knoten platzt. Mir scheint es bei ihm auch eine Kopfsache zu sein. Gestern hat er in einer Sequenz mal den Ball gebracht - das sah richtig gut und kontrolliert aus. Es wäre gut, wenn man für ihn eine Rolle finden würde, die passt.
                                                Ich weiß nicht, ob das Budget noch Nachverpflichtungen hergibt, oder ob man erstmal abwartet. Gegen Essen nächste Woche hoffe ich auf einen Sieg. Damit wäre man nochmal mit zwei blauen Augen aus den ersten fünf Spielen hervorgekommen.
                                                Und am 24.10. gegen Flabbs Crailsheimer mit Coplin & Co wird man sehen, wo man steht - Trainer und Team.

                                                ProA
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                                                EPG Baskets Koblenz 26/27
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                                                Guter 3:1 Start. Money in the bank. Aber jetzt kommen die richtig dicken Brocken.

                                                SBB ist das Team der Stunde. Defensiv und offensiv zuletzt überragend. In game coaching von Zazai ist sowieso immer sehr gut. Es wird schwer werden, dort etwas zu holen. Auch weil bei der Entfernung am Freitag nur ganz wenige Auswärtsfahrer von uns dabei sein können.

                                                Danach kommen Giessen (Montag abend Heimspiel), Göttingen (Samstag auswärts) und Kirchheim (wieder Montag abend Heimspiel).
                                                Da wird es unser A Game brauchen, um aus den 4 Spielen einen oder gar zwei Siege mitnehmen zu können.

                                                Ich vermute mal, dass sich die sportliche Leitung derzeit wieder die Nächte um die Ohren schlägt um einen Ersatz für einen unersetzlichen Tyren Moore zu finden. Wobei ich sagen muss, dass vom Spielaufbau und von der Defense her Chase, Mason und Badu unterstützt von Dragos einen Klasse Job machen bisher. Chase und Dragos super selbstlos. Badu mit echt viel Übersicht und Mason wird von Spiel zu Spiel immer besser. Wie sagte Chase so schön nach dem letzten Spiel: “iron sharpens iron”.

                                                Aber gerade weil der Spielaufbau trotz des Ausfalls von Ty absolut solide war bisher (8 TO im Schnitt) wäre vielleicht ein catch and shooter wie Garreth Hicks eine mögliche Option. Also statt eines pass first PG, einen 3er Profi. Mit Ty hatte man beides. Aber das wird schwer zu finden sein.

                                                ProA
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                                                ProA Manager 2026/27
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                                                Moin, ich hatte heute mal endlich wieder Zeit mich um das Spiel zu kümmern.
                                                In der Annahme, das der Spieltag beendet war habe ich 2 Spieler entlassen.
                                                In der Teamübersicht sind die nun voll raus.
                                                Zählen deren Punkte vom aktuellen Spieltag noch?
                                                Im Tagesspieltag werden sie ja noch gelistet?
                                                Fände ich doof wenn nicht…
                                                Welche Positionen kann ich auf SF als S5 speichern?
                                                SF, GF und F?

                                                ProA
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                                                Artland Dragons 26/27
                                                D Dragons.04

                                                Das war gestern super enttäuschend. Man hat keinerlei Entwicklung gesehen zum Koblenz Spiel. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat Tübingen das super gemacht, aber sie hatten auch einige Spieler die gefehlt haben. Deshalb hätte man sie schon schlagen müssen.
                                                Ich habe folgende grundsätzliche Probleme mit dem Team. Des öfteren betonte man, dass man diese Saison den Fokus mehr auf Defense legen möchte. Das Problem ist, dass man Defensiv nicht wirklich gut ist. Man hat zwar viele solide Spieler an dem Ende, aber richtig gute Verteidiger fehlen, wie ein Burnham, Forrester oder Perry. Ndi, Hounnou, Buzz, Fuller sind gute Verteidiger, aber keiner hebt deine Defense auf ein anderes Level. Was du gut machst, sind Turnover beim Gegner erzwingen. Das defensive Rebounding ist bislang sehr enttäuschend, da sollte man aber noch deutlich besser werden. Jedenfalls glaube ich nicht, dass man eine wirklich gute Defense stellen kann und man am Ende im Mittelmaß landet. Der Fokus sollte deshalb mehr Richtung Offensive gehen. Hier hat der Kader mehr Potenzial und ich denke, dass da noch mehr geht. Ich sehe aber leider auch hier Probleme. Man hat auf den Importpositionen kein Spieler, der über sein Dreier kommt. Alle wollen in die Zone. Die Synergie zwischen den Spieler ist nicht optimal. Bohannon und Fuller sind zu identisch, weshalb Fuller auch nur 11 Minuten spielte, was als Import nicht sein darf. Das ist keine Kritik an die Qualität der Spieler, sondern nur der fit miteinander. Individuell spielen die auch nicht schlecht.
                                                Gruhn hat immer noch nicht seine Rotation gefunden. Warum spielt Teichmann 16 Minuten. Er gibt dir gar nichts und macht nur Cardio (er hat in allen Spielen zusammen nicht mal ein Rebound geholt). Der darf nicht mehr spielen, unabhängig ob Dolic spielt oder nicht. Für mich ist die Minutenverteilung einfach nicht nachvollziehbar. Warum spielt ein Klussmann wieder nur 23 Minuten???

                                                Am Ende des Tages hat Gruhn noch viel zu tun und macht für mich bisher kein wirklich guten Job. Letzte Saison hat er am Ende immer ne Lösung gefunden, ich hoffe diese auch.

                                                ProA
                                                286 Beiträge
                                                0 Stimmen
                                                ProA Saison 2026/27
                                                Thorsten91T Thorsten91

                                                Ja scheiß mich voll und piss mich sauber, da schlägt Wolmirstedt den großen Favorit in eigener Halle mit 11 Punkten Differenz 🤯
                                                Was die Jungs da gerade abfackeln ist schon echt beeindruckend ✌🏼

                                                ProA
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                                                HAKRO Merlins Crailsheim 2026 / 2027
                                                K kayjay

                                                Also meiner Meinung nach haben wir mit Booker Coplin einen Glücksgriff gemacht, Bockstark der Junge. Gefallen hat mir auch Simon Krajcovic gestern, Teamplayer, hat Spielzüge kreiert und seine Mitspieler in Scene gesetzt. Wenn unser Neuspieler Daryl Addae-Wusu noch besser ins Teamgefüge eingebaut wird, Mann o Mann, dann haben wir eine klasse Mannschaft. Will aber dasTeamplay der anderen Spieler nicht schmälern.

                                                ProA
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                                                Kreisbau Kirchheim Knights 2026/2027
                                                S Spätzlesmaker

                                                https://www.swp.de/sport/sport-kreis-goeppingen/basketball-trotz-hallenproblematik-kirchheim-will-projekt-1-liga-angehen-79173453.html

                                                Dieser Artikel ist jetzt auch schon 3 Monate alt, denke aber, dass er das letzte Statement der Knights zum (unendlichen) Thema „Neue Halle“ und somit auch „Zukunft der Knights“ ist.

                                                • Ziel bleibt weiterhin BBL
                                                • Göppingen ist sehr sicher keine Alternative
                                                • Neue Halle in Kirchheim ist noch nicht vom Tisch
                                                • Ritter wollen Investoren für einen Neubau begeistern

                                                Die Hoffnung stirbt zuletzt und es bleibt weiter spannend ……

                                                ProA
                                                82 Beiträge
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                                                RheinStars Köln 26/27
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                                                Der erste Spieltag ist vorbei, und ich habe bei allen neun Spielen reingeschaut.
                                                Mindestens immer ein halbes Spiel gesehen.
                                                So eine richtige Überfliegermannschaft habe ich nicht gesehen.

                                                Wir mit einem umkämpften Sieg in Göttingen, ein toller Anfang der Saison.
                                                In der ersten hälfte des Spiels führten wir 3 x mit 16 Punkten, ich dachte schon, das es ein hoher Sieg wird,
                                                aber Göttingen kämpfte sich wieder heran.

                                                Gut gefallen haben mir Göttingen, RheinStars, Giessen, Bremerhaven, Kirchheim und Koblenz.
                                                Erstaunlich stark auch die Junge Ulmer Truppe, die sogar mit etwas Glück in Bremerhaven gewonnen hat.

                                                Enttäuscht hat mich Heidelberg, die sich sehr sehr schwer in Tübingen getan haben.

                                                Unsere nächsten beiden Gegner Paderborn und Essen, schätze ich etwas schwächer als die RheinStars, ein.
                                                Auch im ersten Heimspiel dann gegen Bremerhaven sehe ich uns leicht vorne.
                                                Mal sehen wie der nächste Spieltag wird. Die Mannschaften müssen sich erst mal finden
                                                Könnte aber weit gehen diese Saison, für uns.

                                                ProA
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                                                Ergebnisse der Testspiele - ProA
                                                NullDreiN NullDrei

                                                BAYREUTH
                                                L 87:109 vs Dečin (CZE-1)
                                                L 73:84 vs Nürnberg (GER-2)
                                                L 76:93 vs Nitra (SVK-1)
                                                L 56:108 vs Weißenfels (GER-1)
                                                L 65:90 vs Wolmirstedt (GER-2)
                                                W 91:83 vs Ulm II (GER-2)

                                                BOCHUM
                                                L 88:96 vs Koblenz (GER-2)
                                                L 83:86 vs Zwolle (NED-1)
                                                W 91:46 vs Neustadt (GER-3)
                                                W 85:72 vs Schwelm (GER-3)
                                                L 78:122 vs Antwerpen (BEL-1)

                                                BREMERHAVEN
                                                L 97:102 vs Vechta (GER-1)
                                                L 78:93 vs Paderborn (GER-2)
                                                W 86:79 vs Quakenbrück (GER-2)

                                                CRAILSHEIM
                                                W 91:57 vs Düsseldorf (GER-3)
                                                L 72:93 vs Ludwigsburg (GER-1)
                                                W 87:82 vs Tübingen (GER-2)
                                                L 73:86 vs Písek (CZE-1)
                                                W 80:61 vs Gmunden (AUT-1)
                                                W 96:77 vs Ulm II (GER-2)
                                                L 89:97 vs Kirchheim (GER-2)

                                                ESSEN
                                                W 128:86 vs BBA Hagen (GER-3)
                                                W 104:79 vs Iserlohn (GER-3)
                                                L 90:110 vs Münster (GER-3)
                                                L 89:91 vs Quakenbrück (GER-2)
                                                W 94:80 vs Koblenz (GER-2)
                                                W 102:88 vs Paderborn (GER-2)

                                                W 97:74 vs Rhöndorf (GER-3)
                                                W 86:78 vs Köln (GER-2)

                                                GIESSEN
                                                L 81:88 vs Koblenz (GER-2)
                                                L 91:102 vs Hagen (GER-1)
                                                W 95:80 vs Göttingen (GER-2)
                                                W 99:66 vs Gmunden (AUT-1)
                                                L 79:87 vs Písek (CZE-1)
                                                L 74:77 vs Jena (GER-1)
                                                L 89:113 vs Frankfurt (GER-1)

                                                GÖTTINGEN
                                                W 101:96 vs Jena (GER-1)
                                                W 92:91 vs Braunschweig (GER-1)
                                                L 80:95 vs Gießen (GER-2)
                                                L 77:107 vs Aalst (BEL-1)
                                                L 45:89 vs Antwerpen (BEL-1)
                                                L 76:109 vs Kortrijk (BEL-1)

                                                HEIDELBERG
                                                W 109:70 vs Reutlingen (GER-3)
                                                L 78:95 vs Frankfurt (GER-1)
                                                L 65:83 vs Trier (GER-1)
                                                L 66:94 vs Kirchheim (GER-2)

                                                KARLSRUHE
                                                L 73:75 vs Gries (FRA-2)
                                                L 85:86 vs Mulhouse (FRA-3)
                                                W 62:56 vs Tübingen (GER-2), nur 3 Viertel
                                                L 79:84 vs Gries (FRA-2)
                                                L 73:99 vs Chalon (FRA-1)
                                                W 100:73 vs Basel (SUI-1)
                                                L 74:104 vs Koblenz (GER-2)

                                                KIRCHHEIM
                                                W 92:65 vs Ulm II (GER-2)
                                                W 90:76 vs Tübingen (GER-2)

                                                L 98:101 vs Würzburg (GER-1)
                                                W 97:89 vs Crailsheim (GER-2)
                                                W 94:66 vs Heidelberg (GER-2)

                                                KOBLENZ
                                                W 92:85 vs Mulhouse (FRA-3)
                                                W 88:81 vs Gießen (GER-2)
                                                W 96:88 vs Bochum (GER-2)
                                                L 80:94 vs Essen (GER-2)

                                                L 79:82 vs Leverkusen (GER-3)
                                                W 88:78 vs Quakenbrück (GER-2)
                                                W 104:74 vs Karlsruhe (GER-2)

                                                KÖLN
                                                W 101:58 vs Rhöndorf (GER-3)
                                                W 85:73 vs Oostende (BEL-1)
                                                W 84:79 vs Brüssel (BEL-1)
                                                W 87:77 vs Den Bosch (NED-1)
                                                W 96:91 vs Limburg (BEL-1)
                                                L 78:86 vs Essen (GER-2)

                                                NÜRNBERG
                                                W 78:62 vs Shandong (CHN-1)
                                                W 90:56 vs Tbilisi (GEO-1)
                                                W 93:71 vs Casey (AUS-1)
                                                W 83:61 vs Tbilisi (GEO-1)
                                                W 79:69 vs Zhejiang (CHN-1)
                                                L 80:84 vs Casey (AUS-1)
                                                W 90:69 vs World Vision (USA)
                                                L 64:73 vs Beijing Ducks (CHN-1)
                                                W 69:65 vs Brisbane (AUS)
                                                W 89:76 vs World Vision (USA)
                                                L 71:90 vs Brisbane (AUS-1)
                                                W 100:78 vs World Vision (USA)
                                                W 95:72 vs Xinjiang (CHN-1)
                                                L 78:87 vs Brisbane (AUS-1)
                                                W 84:73 vs Bayreuth (GER-2)
                                                L 60:98 vs Jena (GER-1)
                                                W 90:78 vs Leitershofen (GER-3)
                                                L 83:88 vs Wels (AUT-1)
                                                L 74:88 vs Gmunden (AUT-1)

                                                PADERBORN
                                                W 86:60 vs Herford (GER-4)
                                                W 94:80 vs Neustadt (GER-3)
                                                W 75:58 vs Salzkotten (GER-4)
                                                W 85:71 vs Quakenbrück (GER-2)
                                                W 93:78 vs Bremerhaven (GER-2)

                                                L 88:102 vs Essen (GER-2)
                                                L 82:85 vs Leiden (NED-1)
                                                W 85:75 vs Westerstede (GER-3)

                                                QUAKENBRÜCK
                                                L 71:85 vs Paderborn (GER-2)
                                                L 77:91 vs Wolmirstedt (GER-2)
                                                W 91:89 vs Essen (GER-2)
                                                L 78:88 vs Koblenz (GER-2)
                                                L 79:86 vs Bremerhaven (GER-2)

                                                TÜBINGEN
                                                W 106:51 vs Ludwigsburg II (GER-3)
                                                L 56:62 vs Karlsruhe (GER-2), nur 3 Viertel
                                                L 82:87 vs Crailsheim (GER-2)
                                                L 76:90 vs Kirchheim (GER-2)

                                                W 111:77 vs Gmunden (AUT-1)
                                                W 111:53 vs Basel (SUI-1)

                                                ULM II
                                                L 65:92 vs Kirchheim (GER-2)
                                                L 100:104 vs Leitershofen (GER-3)
                                                W 89:75 vs Gmunden (AUT-1)
                                                L 77:96 vs Crailsheim (GER-2)
                                                L 83:91 vs Bayreuth (GER-2)

                                                WOLMIRSTEDT
                                                L 78:84 vs Berlin (GER-1)
                                                W 83:76 vs Dečin (CZE-1)
                                                W 91:77 vs Quakenbrück (GER-2)
                                                W 90:65 vs Bayreuth (GER-2)

                                                W 97:70 vs Bernau (GER-3)

                                                Direkte Duelle zwischen ProA-Teams:

                                                Kirchheim 4-0
                                                Wolmirstedt 2-0
                                                Nürnberg 1-0
                                                Koblenz 4-1
                                                Essen 3-1
                                                Crailsheim 2-1
                                                Paderborn 2-1
                                                Bremerhaven 1-1
                                                Gießen 1-1
                                                Karlsruhe 1-1
                                                Bayreuth 1-2
                                                Quakenbrück 1-4
                                                Bochum 0-1
                                                Göttingen 0-1
                                                Heidelberg 0-1
                                                Köln 0-1
                                                Tübingen 0-3
                                                Ulm II 0-3

                                                ProA
                                                42 Beiträge
                                                1 Stimmen
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