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Höhere Eigenkapitalquote für Basketballvereine
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Wenn man sich so die Bilanzen vieler Vereine in der PRO A im Bundesanzeiger anschaut, ist Eigenkapital nahezu nicht vorhanden. Da braucht es einen nicht zu wundern, dass es den einen oder anderen Verein umhaut. Dazu kommt, dass die Vereine die Veröffentlichung soweit wie möglich rausschieben.
Es müsste soweit Eigenkapital vorhanden sein, dass man bestimmte Quoten für Einbusen durch Zuschauerrückgang kompensieren kann (z.b. 25 % der Einnahmen der letzten Saison über Eintrittsgelder). Des Weiteren sollte Zusagen für Sponsorengelder nicht ausreichen - das Geld müßte cash bei den Vereinen vorliegen.
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Im Bundesanzeiger werden die Zahlen von Unternehmen veröffentlicht. In der Regel haben die Vereine Ihre Berichte 2009/2010 veröffentlicht. Gib mal Paderborn Baskets oder BG Karlsruhe ein und dann mal Bayern München ein, da wird einem ganz schön schwindelig von den Unterschieden.
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Des Weiteren sollte Zusagen für Sponsorengelder nicht ausreichen - das Geld müßte cash bei den Vereinen vorliegen.
Dieser Vorschlag ist völlig utopisch, weil dann ein Großteil der Clubs sich zurückziehen würde. Niemand bürgt privat in größerem Maße wenn es nur um eine Saison geht. Auch hat kaum ein Club soviel finanzielle Mittel, dass man im Voraus schon den halben Etat als SIcherheit hinterlegt.
Zudem ist Eigenkapital nicht notwendig, wenn keine oder kaum Kapitalgüter für den Geschäftsbetrieb notwendig sind. Höheres Eigenkapital würde damit totes Kapital bedeuten, denn bare Mittel würden ja nur vorgehalten, um im Notfall damit Zahlungen zu leisten.
Für Basketball gibt es keine Bilanz des FC Bayern München, da nur die Fußball AG eine hat. In der normalen Vereinsbilanz geht die BB-Abteilung im GEsamtverein unter.
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Das ist Auslegungssache mit dem toten Kapital. Der Ökonom Schmalenbach bezeichnete Gewinn als ein Puffer für schlechte Zeiten eines Unternehmen. Da zu Beginn keine Gewinne da sind, muss Eigenkapital diese Funktion erfüllen. Gewinne und Verluste beeinflussen ja direkt das Eigenkapital.
Schaut man sich den Bericht der BG Karlsurhe und der Paderborn Baskets an, sieht man Deckungslücken einer Budegtsumme für eine ganze Saison. Die laufen also ständig den Ausgaben hinterher. Andere Vereine machen das nicht, wo bleibt da der Wettbewerb.
Mir ist auch klar, das der Basketball des FC Bayern nicht solche Dimensionen hat, sondern ein kleiner Bestandteil ist, doch widerlegt dir gerade diese Bilanz, deine getroffene Aussage. Bayern erwirtschaftet regelmäßig Gewinne und bildet freie Rücklagen und schüttet die Gewinne nicht alle aus. Somit hat der Verein die Möglichkeit gleichbleibend Leistungen auf hohem Niveau zu bringen, da der Verein nicht den unmittelbaren Schwankungen der Einnahmen/sportlichen Erfolg ausgesetzt ist.
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Das ist Auslegungssache mit dem toten Kapital. Der Ökonom Schmalenbach bezeichnete Gewinn als ein Puffer für schlechte Zeiten eines Unternehmen. Da zu Beginn keine Gewinne da sind, muss Eigenkapital diese Funktion erfüllen. Gewinne und Verluste beeinflussen ja direkt das Eigenkapital.
Schaut man sich den Bericht der BG Karlsurhe und der Paderborn Baskets an, sieht man Deckungslücken einer Budegtsumme für eine ganze Saison. Die laufen also ständig den Ausgaben hinterher. Andere Vereine machen das nicht, wo bleibt da der Wettbewerb.
Mir ist auch klar, das der Basketball des FC Bayern nicht solche Dimensionen hat, sondern ein kleiner Bestandteil ist, doch widerlegt dir gerade diese Bilanz, deine getroffene Aussage. Bayern erwirtschaftet regelmäßig Gewinne und bildet freie Rücklagen und schüttet die Gewinne nicht alle aus. Somit hat der Verein die Möglichkeit gleichbleibend Leistungen auf hohem Niveau zu bringen, da der Verein nicht den unmittelbaren Schwankungen der Einnahmen/sportlichen Erfolg ausgesetzt ist.
Das ist Auslegungssache mit dem toten Kapital. Der Ökonom Schmalenbach bezeichnete Gewinn als ein Puffer für schlechte Zeiten eines Unternehmen. Da zu Beginn keine Gewinne da sind, muss Eigenkapital diese Funktion erfüllen. Gewinne und Verluste beeinflussen ja direkt das Eigenkapital.
Genau, Schmalenbach der Spezialist in Sportökonomie….
Sportbusiness ist immer noch ein sehr kurzfristiges Geschäft. Es gibt zwar Clubs, die sich etwas aufgebaut haben, es ist aber einfach utopisch, dass man mit Gewinneinbehaltungs- oder Eigenkapitalvorgaben das Hauptproblem löst: Gebe nur das aus, was man auch hat.
Schaut man sich den Bericht der BG Karlsurhe und der Paderborn Baskets an, sieht man Deckungslücken einer Budegtsumme für eine ganze Saison. Die laufen also ständig den Ausgaben hinterher. Andere Vereine machen das nicht, wo bleibt da der Wettbewerb.
Und woher weißt du, dass die Verluste nicht mit Gesellschafterdarlehen gedeckt werden? Diese werden z.B. im Sportbereich recht höufig genutzt, um zum einen nicht völlig auf einen Anspruch für das gegebene Geld zu verzichten und auch um steuerrechtlichen Nachteile zu vermeiden.
EDIT: Diese Gesellschafterdarlehen übernehmen z.B. die Funktion des Eigenkapitals, da es Verluste ausgleicht.
Mir ist auch klar, das der Basketball des FC Bayern nicht solche Dimensionen hat, sondern ein kleiner Bestandteil ist, doch widerlegt dir gerade diese Bilanz, deine getroffene Aussage. Bayern erwirtschaftet regelmäßig Gewinne und bildet freie Rücklagen und schüttet die Gewinne nicht alle aus.
Nochmal: Die Bilanz der FC Bayern AG, ist die der Fußballabteilung (nicht Basketball). Der Gesamtverein FC Bayern München e.V. veröffentlich bei ebundesanzeiger.de keine Bilanz, da Vereine (also in der Rechtsform e.V.) diese nicht veröffentlich müssen. Weiterhin schüttet der Gesamtverein auch keine Gelder aus, weil ihm dies verboten ist. Auch Rücklagen darf ein e.V. nicht beliebig aufbauen, da er sonst die steuerlichen Privilegien gefährdet.
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Es geht doch darum, dass es sich beim Fußball wie beim Basketball auch um Sport handelt. Warum soll es da gehen und woanders nicht.
Natürlich sind die Budgets im Basketball geringer als im Fußball, das ändert jedoch nichts am Kern der Aussage.Auch ist Schmalenbach kein Sportguru gewesen, es geht aber um wirtschaftliche Unternehmen. Schließlich sind die Spielbetriebe in der PRO A keine e.V. sondern i.d.R. GmbH’s.
Bei allen Dienstleistern gibt es i.d.R. geringe Sachanlagen und trotzdem haben diese Eigenkapital aufzuweisen, wenn Sie in der Bonität gut beurteilt werden sollen.
(Zu Schmalenbach - Schade, dass man gute allgemeingültige Aussagen der Vergangenheit immer als überholt darstellen will … Wenn es regent, werden die Straßen nun mal nass, wie man aus dem Engischunterricht weiß
)Wenn einer sagt, der Profisport sein kein komerzielles Gebilde und sei somit nicht diesen Regelen unterworfen, dann weiß ich leider auch nicht weiter. Aber es gab ja auch eine Menge Menschen, die sich F…-Aktien gekauft haben.
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Es geht doch darum, dass es sich beim Fußball wie beim Basketball auch um Sport handelt. Warum soll es da gehen und woanders nicht.
Natürlich sind die Budgets im Basketball geringer als im Fußball, das ändert jedoch nichts am Kern der Aussage.Auch ist Schmalenbach kein Sportguru gewesen, es geht aber um wirtschaftliche Unternehmen. Schließlich sind die Spielbetriebe in der PRO A keine e.V. sondern i.d.R. GmbH’s.
Bei allen Dienstleistern gibt es i.d.R. geringe Sachanlagen und trotzdem haben diese Eigenkapital aufzuweisen, wenn Sie in der Bonität gut beurteilt werden sollen.
(Zu Schmalenbach - Schade, dass man gute allgemeingültige Aussagen der Vergangenheit immer als überholt darstellen will … Wenn es regent, werden die Straßen nun mal nass, wie man aus dem Engischunterricht weiß
)Wenn einer sagt, der Profisport sein kein komerzielles Gebilde und sei somit nicht diesen Regelen unterworfen, dann weiß ich leider auch nicht weiter. Aber es gab ja auch eine Menge Menschen, die sich F…-Aktien gekauft haben.
Es geht doch darum, dass es sich beim Fußball wie beim Basketball auch um Sport handelt. Warum soll es da gehen und woanders nicht.
Natürlich sind die Budgets im Basketball geringer als im Fußball, das ändert jedoch nichts am Kern der Aussage.Natürlich ändert das etwas. Zudem ist ja beim Fußball auch nicht mehr Eigenkapital da, in Deutschland wirtschaftet man eben nur vorsichtiger. Wie es anders läuft, kann man ja z.B. in Spanien sehen.
Auch ist Schmalenbach kein Sportguru gewesen, es geht aber um wirtschaftliche Unternehmen. Schließlich sind die Spielbetriebe in der PRO A keine e.V. sondern i.d.R. GmbH’s.
Natürlich war er kein Sportguru. Schmalenbachs Theorien allgemeiner Betriebswirtschaftslehre laufen nur bei einem spezifischen Branchenproblem ins Leere.
Die besten Regeln helfen nicht, wenn sich das grundsätzliche Arbeiten damit nicht vereinbaren lässt. Daher, um es grob darzustellen, gilt beim Sport: Wenn Sportclubs Anbieter von Freizeitvergnügen und Sponsoringleistungen sind, dann können diese nicht von ihren Kunden verlangen sich weit im Voraus festzulegen.
Folglich ist der Profisport sehr kurzfristig orientiert und man kann nicht mit Pflichtvorgaben die Leute zwingen, das zu ändern. Das geht wesentlich effektiver, wenn man Vorteile aufweist, wieso sich langfristiges Arbeiten doch rentiert oder zum Beispiel Anreize schafft (was anderes als Vorgaben).Wenn einer sagt, der Profisport sein kein komerzielles Gebilde und sei somit nicht diesen Regelen unterworfen, dann weiß ich leider auch nicht weiter.
Danke, dass du mir unterstellst, ich würde wirtschaftliche Zusammenhänge in bestimmten Unternehmen nicht verstehen… Brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren.
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Ich wollte dich nicht beleidigen und möchte mich dafür entschuldigen, falls es so rüber gekommen ist.
Ich wollte sagen, dass man die wirtschaftlichen Komponenten nicht einfach wegdiskutieren darf, indem man auf Besonderheiten einzelner Bereiche hinweist. Grundlegende Mechanismen sollte man trotzdem oder gerade deshalb große Aufmerksamkeit schenken. Es ist liegt doch nahe, worauf der langanhaltende Erfolg der Bayern im Fußball basiert. Andere Vereine können oft kurzfristig einen sportlichen Erfolg vorweisen, haben jedoch Probleme, wenn es mal eine Saison wirtschaftlich nicht so läuft. Dortmund hatte mal viel Geld gemacht und gleich wieder unter die Menschen gebracht. Davon scheinen Sie sich jetzt erst wieder zu erholen.
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Ich wollte dich nicht beleidigen und möchte mich dafür entschuldigen, falls es so rüber gekommen ist.
Ich wollte sagen, dass man die wirtschaftlichen Komponenten nicht einfach wegdiskutieren darf, indem man auf Besonderheiten einzelner Bereiche hinweist. Grundlegende Mechanismen sollte man trotzdem oder gerade deshalb große Aufmerksamkeit schenken. Es ist liegt doch nahe, worauf der langanhaltende Erfolg der Bayern im Fußball basiert. Andere Vereine können oft kurzfristig einen sportlichen Erfolg vorweisen, haben jedoch Probleme, wenn es mal eine Saison wirtschaftlich nicht so läuft. Dortmund hatte mal viel Geld gemacht und gleich wieder unter die Menschen gebracht. Davon scheinen Sie sich jetzt erst wieder zu erholen.
Ich wollte sagen, dass man die wirtschaftlichen Komponenten nicht einfach wegdiskutieren darf, indem man auf Besonderheiten einzelner Bereiche hinweist.
Wo habe ich denn geschrieben, dass es diese Komponenten nicht gibt?
Ich halte es nur für einen falschen Angriffspunkt als Basis Theorien der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre heranzuziehen. Sportunternehmen sind keine klassischen Wirtschaftsunternehmen.
Das sieht man zum Beispiel sehr gut an börsennotierten Sportunternehmen. Oberste Priorität liegt nämlich trotz allem Geldverdienens immer noch auf dem sportlichen Erfolg. Auch der FC Bayern agiert nicht so, wie er agiert, weil er maximalen Gewinn erreichen will, sondern sportlichen Erfolg.
Und dieser sportliche Erfolg sorgt eben für viele Besonderheite, z.B. die genannte Kurzfristigkeite bei vielen Planungen. Es gibt ja z.B. auch keine Sportler, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten.
Grundlegende Mechanismen sollte man trotzdem oder gerade deshalb große Aufmerksamkeit schenken.
Ja, einen solchen hab ich auch genannt, der meiner Meinung nach vor allen zuerst kommt: Nicht mehr ausgeben als einnehmen. Wenn das gemacht wird, braucht man auch keine Eigenkapitalvorgaben, da dadurch alleine schon weniger Risiko eingegangen wird. Logischerweise heißt das nicht, dass nicht mal Schulden gemacht werden, aber es heißt, dass man nicht dauerhaft Verluste machen kann.
Die Baustelle Eigenkapital ist eine, die relativ später erst zu tragen kommt. In der BBL funktioniert das zwar mit der Vorgabe, aber in der BBL gibt es einen sportlichen Mindestetat, der 3mal so groß ist, wie der festgelegte Mindestetat in der ProA. An wieviel Eigenkapital hast du bei einer solchen Vorgaben denn gedacht?
Und dann bleibt auch die Frage: Wer finanziert die 350000 oder mal 50% davon, die vor der Saison bar zur Verfügung stehen sollen?
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Vielleicht sollten die Vereine dazu verpflichtet werden 10 % der Zuschauereinnahmen anzusparen, bis sie dann in 5 Jahren 50% angespart haben. Bei den zugrundegelegten Zuschauereinnahmen könnte man eine rollierende Planung durchführen - d.h. die Zuschauereinnahmen der letzten 5 Jahre werden unerschiedlich gewichtet.
Bei den Sponsorengelder könnten 5% der Einnahmen in ein Gesamtbudget der PRO A fließen die für die langfristige Planungen von Hallen, Schirigehältern usw. einfließen. Das heißt Zukunftsobjekte der Liga. Kein Topf für begangene Fehler einzelner Vereine.
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Vielleicht sollten die Vereine dazu verpflichtet werden 10 % der Zuschauereinnahmen anzusparen, bis sie dann in 5 Jahren 50% angespart haben. Bei den zugrundegelegten Zuschauereinnahmen könnte man eine rollierende Planung durchführen - d.h. die Zuschauereinnahmen der letzten 5 Jahre werden unerschiedlich gewichtet.
Bei den Sponsorengelder könnten 5% der Einnahmen in ein Gesamtbudget der PRO A fließen die für die langfristige Planungen von Hallen, Schirigehältern usw. einfließen. Das heißt Zukunftsobjekte der Liga. Kein Topf für begangene Fehler einzelner Vereine.
Vielleicht sollten die Vereine dazu verpflichtet werden 10 % der Zuschauereinnahmen anzusparen, bis sie dann in 5 Jahren 50% angespart haben. Bei den zugrundegelegten Zuschauereinnahmen könnte man eine rollierende Planung durchführen - d.h. die Zuschauereinnahmen der letzten 5 Jahre werden unerschiedlich gewichtet.
Bei den Sponsorengelder könnten 5% der Einnahmen in ein Gesamtbudget der PRO A fließen die für die langfristige Planungen von Hallen, Schirigehältern usw. einfließen. Das heißt Zukunftsobjekte der Liga. Kein Topf für begangene Fehler einzelner Vereine.
Ich glaube, dass du hier in diesem Thread gewaltig auf dem Holzweg bist. Die Realität ist eben manchmal komplexer als die Annahmen, die bestimmten Theorien zugrunde liegen. Ganz abgesehen davon dokterst du mit deinen Vorschlägen nur an den Symptomen herum und löst nicht die Probleme.
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Zumal die veröffentlichten Bilanzen dir ja auch nur in einem sehr begrenzten Maße Auskunft über die tatsächliche Verfügbarkeit von Geldmitteln den jeweiligen Vereinen geben. Da gibts einfach viel zu viele Komponenten in der Bilanzierung im Sport die man von außen eben mal nicht so schnell überblickt und in den Gesellschaften garantiert höchst unterschiedlich gehandhabt werden. So ein schneller Blick in den Bundesanzeiger bringt da eher wenig, ein Vergleich mit dem nahezu souveränsten europäischen Sportverein gleich gar nicht.
Auch den Grundgedanken, Sportvereinen eine Eigenkapitalquote aufzudrängen find ich im Ansatz schon verkehrt. Appell und Kontrolle an seriöses Handeln und wirtschaften (“man kauft sich nur das ein, was man sich durch Sponsoren auch leisten kann”) und eben auch mal ein genaueres Hingucken der Liga würd ich mir da viel eher wünschen. Beispiel Düsseldorf: Auf dem Papier sollen wohl 1.6 Mio Euro gestanden haben - wie die Realität ausgesehen hat wissen wir. Da werden gigantische Luftschlösser gebaut und Spieler eingekauft, ohne dass dem eine solide wirtschaftliche Basis (= Finanzierung) voraus geht bzw. Verbindlichkeiten nur verzögert oder gar nicht bezahlt werden und sich weiter aufhäufen. Hier hat das Lizenzierungsverfahren mit Prüfung und Nachweis aller Einnahmen in Abgleich auf die zu erwartenden Ausgaben einfach versagt, eine sportliche Teilnahme von Düsseldorf unter solchen Bedingungen hätte es in meinen Augen nie geben dürfen wenn man so hört was da teilweise so Phase war…
Letztlich brauch ich keine Unsummen an gezeichnetem Kapital, dass ich sinnlos auf meinen Konten vorhalten muss ohne damit wirklich arbeiten zu können - das geht im Übrigen insbesondere gegen die kleinen Vereine! Sondern sollte es vielmehr jedem Verein freigestellt werden im Rahmen seiner Möglichkeiten mit einer halbwegs soliden Kosten- und Leistungsrechnung, die allerdings möglichst objektiv aber eben gern auch engmaschiger geprüft werden sollte, zu arbeiten. Ich möchte keinen vorgeschriebenen Sicherheitspuffer, vielmehr eine realistische Planung und Kontrolle! Da hat die Liga bislang in meinen Augen viel zu oft versagt…
Manche Ansätze hierfür gibt es ja schon, wird aber in meinen Augen nicht scharf genug verfolgt bzw. scheitert sicher auch ein Stück weit an den sportlichen Gegebenheiten des teils auch eher unsicheren Sponsoring-Geschäfts. Aber wenn man hier mal durchgreifen würde und solide Rechnungen aufstellt, dann stellen sich andere Probleme erst gar nicht.
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Herr_R.
die möglichkeit der vereine mehr oder minder “luftetats” zusammenzuwünschen, geht davon doch nicht weg, dann rechne ich halt wunderbar konservativ und verantwortlich mit summen die mir mein buddy xyz durch seine firma blablubb als sponsoring zugesagt hat, wenn das geld dann nie ankommt…tja blöd gelaufen. -
Es ist schon interessant, was passiert, wenn jemand einen Thread aufmacht und die Umsetzung anerkannter allgemeiner betriebswirtschaftlicher Grundsätze im professionellen Basketball vorschlägt.
Einfach um das ständige Hintenrunterkippen oder “kreative Buchen” von Vereinen einzuschränken. Natürlich hilft Eigenkapital genau da. Verluste können eben abgefedert werden, nur auf dem Papier zugesagte Zahlungen schlagen auch nicht voll durch, da das Eigenkapital eben tatsächlich da sein muss. Es würde dem ganzen System deutlich mehr Stabilität und Professionalität geben. Aber wer will das schon? Offensichtlich ist der Aufschrei groß, die Zustimmung klein.
Wie war denn das mit den Mindestanforderungen an Etat und Hallenkapazität? Das hat auch für den einen oder anderen Verein große Schwierigkeiten bedeutet. Aber man hat eine Richtung vorgegeben und hat über die Jahre es geschafft, aus den Turnhallen raus zu kommen und in richtige “Arenen”.
Das Eigenkapital sinnlos rumliegt, stimmt natürlich nicht. Man kann es in Umlauf- oder Anlagevermögen investieren. Wenn ein Privatmann ein schuldenfreies Haus hat und es kommen schlechte Zeiten, kann er es beleihen und kommt sofort zu Geld. Dass sich die Klubs keine eigenen Hallen leisten können, ist mir auch klar. Das ist nur als Beispiel gedacht. Umlaufvermögen kann man liquidieren, unbelastetes (da durch EK finanziert) Anlagevermögen beleihen, wenn Verlust gemacht wird. Ist kein EK vorhanden, geht es gleich an die Existenz.
Wie man einen nachdenkenswerten Vorschlag so rundweg ablehen kann, ist mir schleierhaft. Scheinbar ist man mit den “auf Kante genähten” Verhältnissen zufrieden. Wenn man allen Vereinen vorschreibt, entsprechend EK aufzubauen, gilt es für alle.
Übrigens ist der FC Bayern im Basketball immer noch der e.V. und selbst als Kapitalgesellschaft hätte er deutlich mehr finanzielle Mittel als Karlsruhe oder Paderborn. Ein schon Wettbewerbsunterschied besteht bereits.Man würde das ganze System stabiler machen, aber das ist offensichtlich hier nicht gewollt.
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@ bemha
Vielen Dank für Deinen Beitrag - du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich war schon innerlich am Verzweifeln.
Viele scheinen an der Haltung “Leben auf großem Fuß ohne eigene Mittel nichts Anrüchiges zu finden”, obwohl es viele negative Beispiele in der jüngsten Zeit gab. Vielleicht ist dies der gegenwärtige Zeitgeist.
Hier einige Erklärungen zu einzelnen Begriffen, um die es bei diesem Thema inhaltlich geht:
**Das Eigenkapital **bedeutet nicht anderes, als das finanzielle Mittel seitens des Eigentümers (i d. R. der Spielbetrieb) aufgebracht werden. Der Verantwortliche spielt hier sozusagen mit eigenem Einsatz.
**Die Liquidität **beschäftigt sich mit den Ein- und Auszahlungen des Wirtschaftssubjektes (im folgenden Spielbetrieb genannt). Insbesondere die Möglichkeit seinen Verpflichtungen nachzukommen (Auszahlung der Spielgehälter, Mieten usw.) sowie den Einzahlungen (Sponsorenggelder sowie Eintrittsgelder).
**Die Selbstfinanzierungskraft (**Hier eines der zentralen Gesichtspunkte) beschäftigt sich mit dem Thema ob es dem Spielbetrieb möglich ist, durch seine eingehenden Umsatzerlöse ein Geldvermögen aufzubauen, welches für Investitionen und den laufenden Betrieb reichen muss. D.h. sind die mit dem Umsatz verbundenen Einzahlungen größer als die damit verbundenen Auszahlungen. Damit ein Spielbetrieb wirtschaftlich erfolgreich ist, muss mittelfristig eine positive Kraft der Selbstfinanzierung vorhanden sein. Aber auch kurzfristige Liquiditätsengpässe sind für den Bestand eines Spielbetriebs nicht vorteilhaft. Ist die Selbstfinanzierung letzendlich nicht gegeben, wird der Spielbetrieb dauerrhaft ein Zuschussbetrieb sein, der von externen Geldgebern (darunter fällt auch das Darlehen eines Geschäftsinhabers, da bei Kapitalgesellschaften keine Nachschusspflicht besteht) abhängt und somit den Launen dieses Geldgebers. Zudem muss ein Geldesel da sein, der uneingeschränkt Geld nachschießen kann. Sprich der Geldgeber muss über die nötige Selbstfinanzierungkraft verfügen.
Das Eigenkapital als totes Vermögen auf der Bank rumlungert ist eine Aussage, die sich weder auf wirtschaftliches Fachwissen noch aus praktischen Erfahrungen im Geschäftsleben berufen kann. Das Vermögen eines Unternehmens befindet sich ständig in Bewegung. Es finden ständig Ein- und Auszahlungen statt, dazu gehört auch Eigenkapital. Es besagt lediglich, dass ein Unternnehmen, dass sein Eigenkapital nicht durch Verluste aufzehrt, im Schnitt über eine bestimmte finanzielle Masse verfügt, die es für seinen Zahlungsverkehr zur Verfügung hat. Das gleiche trifft auf das Fremdkapital zu, nur dass hier diese Gelder für einen bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Eigenkapital eröffnet die Möglichkeit, Projekte anzugehen, die keiner Zustimmung dritter Geldgeber bedarf. Dies ist von Vorteil, wenn man selbst von einem Projekt überzeugt ist, dass Dritte nicht so positiv beurteilen. Dies hat entscheidenden Einfluss auf die unternehmerischen Möglichkeiten eines Spielbetriebes. Siehe Bayern München, die Ihre Vision im Basketball eben verwirklichen können.Der Vorschlag sich auf eine Kosten- und Leistungsrechnung bei der Vergabe von Lizenzen zu beschränken, verkennt, dass die Kosten- und Leistungsrechnung nur als Instrument für interne Zwecke eines Unternehmens dient. Für Dritte (Lieferanten, Fiskus und Gläubiger) gibt es eine Gewinn und Verlustrechnung (Erfolgsrechnung eine Unternehmens während eine bestimmten Zeitraums - i.d.R. ein Jahr) sowie eine Bilanzierung (stichtagsbezogene Vermögensaufstellung). Zudem spield der Liquiditätsstaus eine immer größere Bedeutung.
Leider ist die Qualität der G&V und der Bilanz zurückgegangen, da die schnellen Veröffentlichungszeitpunkte immer mehr die Qualität der Zahlen auf Ihren Wahrheitsgehalt reduziert. Es sind zuviele Abgrenzungen enthalten, die immer mehr Spekulationen zulassen. Dies ist natürlich dem einen oder anderen unseriösen Geschäftsführer gerade recht.
Es gibt bei der Beurteilung von Unternhemen klare Regel, welche sich mit der Eigenkapitalquote sowie der Selbstfinanzierungskraft (Basel 2) beschäftigen. Je besser beide Kriterien sind, umso bessere Konditionen sind erzielbar.
Leider basieren nicht alle Handlungen in der Wirtschaft auf wirtschaftlichen Übelegungen, sondern es spielen viel zu häufig persönliche Interessen einzelner Personen eine große Rolle, die nichts mit dem betroffenen Unternehmen zu tun haben. Insbesondere da, wo Eigentümer und Geschäftsführer nicht ein und dieselbe Person sind. Somit können Dritte - die zu weit außen stehen - schlechte Entscheidungen, aus unternehmerischer Sicht, und wirtschaftlich sinnvollen Entscheidungen nicht unterschieden werden. Dies führt dann häufig zu falschen Vorstellungen wirtschaftlicher Zusammenhänge.
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also ich habe mich hier auch sehr gewundert, wie manche die Idee verteufeln, mir ist aber relativ schnell klar geworden warum.
Das aktuelle Problem ist ja das, dass viele Vereine genau über zu wenig Eigenkapital verfügen. Da gibt es aus meiner Sicht auch wenig zu rütteln. Denkt man aber jetzt an den nötigen Prozess mehr Eigenkapital zu beschaffen wird schnell klar was das eigentliche Problem ist. Die Clubs tun sich schwer Geld zu beschaffen. Das gilt aktuell für Sponsoring und natürlich auch für den Einstieg weiterer Gesellschafter die das Eigenkapital erhöhen könnten. Wenn man hier also keine neuen Quellen erschließt, bedeutet eine Erhöhung der Quote zwangsläufig, dass etwas von den bestehenden Einnahmen abgezweigt werden muss. Das bedeutet verminderten sportlichen Erfolg bzw. im großen Ganzen ein absinkendes Niveau und damit ein größerer Leistungsunterschied zur BBL. Daran sind natürlich die DJL-Verantwortlichen nicht unbedingt interessiert.
Das ist nun alles aber sehr kurzfristig gedacht!
Klar führt das zu einer Limitierung des Spielerbudgets, wenn man keine neuen Investoren findet, sondern die Aufstockung aus den laufenden Einnahmen berappeln muss. Man muss sich allerdings fragen ob die Vorteile des Endergebnisses nicht die Nachteile der Einführung überflügeln. Erstens besteht eine höhere Planungssicherheit. Vorfälle wie vorübergehende Zahlungsunfähigkeit werden wesentlich seltener. Damit einher geht natürlich die Seriosität der Clubs und damit verbunden ist wiederum der Wille potentieller Investoren/Sponsoren mit den Clubs zusammenzuarbeiten. Die letzten Schlagzeilen von z.B. Göttingen oder den Braves sorgen nämlich sicher nicht dafür dass ihnen Sponsoren die Türen einrennen. Denn wer möchte schon am Ende einer Saison, dass das Image seiner wertvollen Marke mit einem insolventen Basketball-Verein verknüpft ist? -
@ bemha
Vielen Dank für Deinen Beitrag - du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich war schon innerlich am Verzweifeln.
Viele scheinen an der Haltung “Leben auf großem Fuß ohne eigene Mittel nichts Anrüchiges zu finden”, obwohl es viele negative Beispiele in der jüngsten Zeit gab. Vielleicht ist dies der gegenwärtige Zeitgeist.
Hier einige Erklärungen zu einzelnen Begriffen, um die es bei diesem Thema inhaltlich geht:
**Das Eigenkapital **bedeutet nicht anderes, als das finanzielle Mittel seitens des Eigentümers (i d. R. der Spielbetrieb) aufgebracht werden. Der Verantwortliche spielt hier sozusagen mit eigenem Einsatz.
**Die Liquidität **beschäftigt sich mit den Ein- und Auszahlungen des Wirtschaftssubjektes (im folgenden Spielbetrieb genannt). Insbesondere die Möglichkeit seinen Verpflichtungen nachzukommen (Auszahlung der Spielgehälter, Mieten usw.) sowie den Einzahlungen (Sponsorenggelder sowie Eintrittsgelder).
**Die Selbstfinanzierungskraft (**Hier eines der zentralen Gesichtspunkte) beschäftigt sich mit dem Thema ob es dem Spielbetrieb möglich ist, durch seine eingehenden Umsatzerlöse ein Geldvermögen aufzubauen, welches für Investitionen und den laufenden Betrieb reichen muss. D.h. sind die mit dem Umsatz verbundenen Einzahlungen größer als die damit verbundenen Auszahlungen. Damit ein Spielbetrieb wirtschaftlich erfolgreich ist, muss mittelfristig eine positive Kraft der Selbstfinanzierung vorhanden sein. Aber auch kurzfristige Liquiditätsengpässe sind für den Bestand eines Spielbetriebs nicht vorteilhaft. Ist die Selbstfinanzierung letzendlich nicht gegeben, wird der Spielbetrieb dauerrhaft ein Zuschussbetrieb sein, der von externen Geldgebern (darunter fällt auch das Darlehen eines Geschäftsinhabers, da bei Kapitalgesellschaften keine Nachschusspflicht besteht) abhängt und somit den Launen dieses Geldgebers. Zudem muss ein Geldesel da sein, der uneingeschränkt Geld nachschießen kann. Sprich der Geldgeber muss über die nötige Selbstfinanzierungkraft verfügen.
Das Eigenkapital als totes Vermögen auf der Bank rumlungert ist eine Aussage, die sich weder auf wirtschaftliches Fachwissen noch aus praktischen Erfahrungen im Geschäftsleben berufen kann. Das Vermögen eines Unternehmens befindet sich ständig in Bewegung. Es finden ständig Ein- und Auszahlungen statt, dazu gehört auch Eigenkapital. Es besagt lediglich, dass ein Unternnehmen, dass sein Eigenkapital nicht durch Verluste aufzehrt, im Schnitt über eine bestimmte finanzielle Masse verfügt, die es für seinen Zahlungsverkehr zur Verfügung hat. Das gleiche trifft auf das Fremdkapital zu, nur dass hier diese Gelder für einen bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Eigenkapital eröffnet die Möglichkeit, Projekte anzugehen, die keiner Zustimmung dritter Geldgeber bedarf. Dies ist von Vorteil, wenn man selbst von einem Projekt überzeugt ist, dass Dritte nicht so positiv beurteilen. Dies hat entscheidenden Einfluss auf die unternehmerischen Möglichkeiten eines Spielbetriebes. Siehe Bayern München, die Ihre Vision im Basketball eben verwirklichen können.Der Vorschlag sich auf eine Kosten- und Leistungsrechnung bei der Vergabe von Lizenzen zu beschränken, verkennt, dass die Kosten- und Leistungsrechnung nur als Instrument für interne Zwecke eines Unternehmens dient. Für Dritte (Lieferanten, Fiskus und Gläubiger) gibt es eine Gewinn und Verlustrechnung (Erfolgsrechnung eine Unternehmens während eine bestimmten Zeitraums - i.d.R. ein Jahr) sowie eine Bilanzierung (stichtagsbezogene Vermögensaufstellung). Zudem spield der Liquiditätsstaus eine immer größere Bedeutung.
Leider ist die Qualität der G&V und der Bilanz zurückgegangen, da die schnellen Veröffentlichungszeitpunkte immer mehr die Qualität der Zahlen auf Ihren Wahrheitsgehalt reduziert. Es sind zuviele Abgrenzungen enthalten, die immer mehr Spekulationen zulassen. Dies ist natürlich dem einen oder anderen unseriösen Geschäftsführer gerade recht.
Es gibt bei der Beurteilung von Unternhemen klare Regel, welche sich mit der Eigenkapitalquote sowie der Selbstfinanzierungskraft (Basel 2) beschäftigen. Je besser beide Kriterien sind, umso bessere Konditionen sind erzielbar.
Leider basieren nicht alle Handlungen in der Wirtschaft auf wirtschaftlichen Übelegungen, sondern es spielen viel zu häufig persönliche Interessen einzelner Personen eine große Rolle, die nichts mit dem betroffenen Unternehmen zu tun haben. Insbesondere da, wo Eigentümer und Geschäftsführer nicht ein und dieselbe Person sind. Somit können Dritte - die zu weit außen stehen - schlechte Entscheidungen, aus unternehmerischer Sicht, und wirtschaftlich sinnvollen Entscheidungen nicht unterschieden werden. Dies führt dann häufig zu falschen Vorstellungen wirtschaftlicher Zusammenhänge.
Viele scheinen an der Haltung “Leben auf großem Fuß ohne eigene Mittel nichts Anrüchiges zu finden”, obwohl es viele negative Beispiele in der jüngsten Zeit gab. Vielleicht ist dies der gegenwärtige Zeitgeist.
Wie wäre es, wenn du dich mal ein Bisschen mit dem auseinander setzt, was andere dir hier erwidern, anstatt nur mit seltsamen Unterstellungen zu kommen, um deine Position zu verbessern. Du kannst sagen und machen, was du willst, eine Sport-GmbH ist und bleibt einfach etwas völlig anderes, als ein Betrieb der freien Wirtschaft, und deshalb kann man Prinzipen der Betriebswirtschaftslehre nicht einfach so auf die Profisport-Welt übertragen. Wenn das so einfach wäre, wären alle finanziellen Probleme im Sport wohl schon lange gelöst. Im Sport ist es nunmal noch schwerer als in der freien Wirtschaft, Prognosen über Einnahmen und Gewinne zu machen, denn dies höngt im erheblichen Maße vom sportlichen Erfolg ab, und gerade in den Randsportarten wie Basketball, Eishockey, etc. kommen bei ausbleibendem sportlichem Erfolg eben auch ganz schnell weniger Zuschauer, die Medienpräsenz ist eh nur so lala, usw… Sorry, aber mit deinen Theorien bist und bleibst du auf dem Holzweg.
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Viele scheinen an der Haltung “Leben auf großem Fuß ohne eigene Mittel nichts Anrüchiges zu finden”, obwohl es viele negative Beispiele in der jüngsten Zeit gab. Vielleicht ist dies der gegenwärtige Zeitgeist.
Wie wäre es, wenn du dich mal ein Bisschen mit dem auseinander setzt, was andere dir hier erwidern, anstatt nur mit seltsamen Unterstellungen zu kommen, um deine Position zu verbessern. Du kannst sagen und machen, was du willst, eine Sport-GmbH ist und bleibt einfach etwas völlig anderes, als ein Betrieb der freien Wirtschaft, und deshalb kann man Prinzipen der Betriebswirtschaftslehre nicht einfach so auf die Profisport-Welt übertragen. Wenn das so einfach wäre, wären alle finanziellen Probleme im Sport wohl schon lange gelöst. Im Sport ist es nunmal noch schwerer als in der freien Wirtschaft, Prognosen über Einnahmen und Gewinne zu machen, denn dies höngt im erheblichen Maße vom sportlichen Erfolg ab, und gerade in den Randsportarten wie Basketball, Eishockey, etc. kommen bei ausbleibendem sportlichem Erfolg eben auch ganz schnell weniger Zuschauer, die Medienpräsenz ist eh nur so lala, usw… Sorry, aber mit deinen Theorien bist und bleibst du auf dem Holzweg.
Viele scheinen an der Haltung “Leben auf großem Fuß ohne eigene Mittel nichts Anrüchiges zu finden”, obwohl es viele negative Beispiele in der jüngsten Zeit gab. Vielleicht ist dies der gegenwärtige Zeitgeist.
Wie wäre es, wenn du dich mal ein Bisschen mit dem auseinander setzt, was andere dir hier erwidern, anstatt nur mit seltsamen Unterstellungen zu kommen, um deine Position zu verbessern. Du kannst sagen und machen, was du willst, eine Sport-GmbH ist und bleibt einfach etwas völlig anderes, als ein Betrieb der freien Wirtschaft, und deshalb kann man Prinzipen der Betriebswirtschaftslehre nicht einfach so auf die Profisport-Welt übertragen. Wenn das so einfach wäre, wären alle finanziellen Probleme im Sport wohl schon lange gelöst. Im Sport ist es nunmal noch schwerer als in der freien Wirtschaft, Prognosen über Einnahmen und Gewinne zu machen, denn dies höngt im erheblichen Maße vom sportlichen Erfolg ab, und gerade in den Randsportarten wie Basketball, Eishockey, etc. kommen bei ausbleibendem sportlichem Erfolg eben auch ganz schnell weniger Zuschauer, die Medienpräsenz ist eh nur so lala, usw… Sorry, aber mit deinen Theorien bist und bleibst du auf dem Holzweg.
Aber ist es dann nicht die Aufgabe der Vereine, auch mti diesem Worst Case zu planen? Wenn es dann besser läuft, ist das gut und man hat für die nächste Saison mehr Geld zu Verfügung. Wenn man hier ingesamt konservativer an die Sache herangehen würde, gäbe es auch weniger finanzielle Probleme im Falle eines Abstieges oder ausbleibenden Erfolgs.
Wenn alle Vereine mit dem Klassenerhalt planen, damit rechnen, dass die Fans im prognostizierten Erfolgsfall ini die Hallen kommen, dann bleiben am Ende immer einige auf der Strecke. Wenn alle mit ausbleibendem Erfolg planen und das ganze trotzdem kostendeckend über die Bühne bekommen, hat man in der nächsten Saison mehr finanzielle Möglichkeiten, falls es doch geklappt hat. Man sollte nur mit Zielen planen, bei denen man sich auch sicher ist, sie zu erreichen.Mitten in der Saison merken die Vereine plötzlich, dass das nicht ganz so klappt, man verliert, die Zuschauer bleiben aus, das Geld fehlt. Geniale Idee: Wir haben zwar nix mehr, holen aber einen neuen Spieler auf Pump, der bringt den Erfolg und die Zuschauer kommen wieder. Am Ende schneiden mer sogar noch besser ab als prognostiziert und wir freuen uns nen Ast ab. Oder wir steigen ab…, dann ist das Geld weg und es hat sich nicht gelohnt.
Mein Vorschlag wäre, dass man zumindest Nachverpflichtungen nur aus Eigenkapital tätigen können sollte. Dann kann man sich hierdurch nicht weiter in die Schulden treiben lassen. Auch sonst würde ich mir wünschen, dass man als Verein lieber mal ein paar Prozent des Etats bei Seite legt und sich damit einen Grundstock für die Zukunft aufbaut. Das müssten ja keine 50% sein, aber wenn jeder BBL-Verein mal 5% seines Etats auf ein Sparbuch überweist anstatt den neuesten Borderline-NBA-Ami zu holen, dann gibt es genug Vereine, die auf lange Sicht sich hier auch etwas Geld ansparen.
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Oje, das ist er wieder, der Hang zur Reglementierung. Nicht das man mich falsch versteht: der Vorschlag ist sicher nicht gänzlich verkehrt, aber letzten Endes muss jeder ProA Club, wie auch jedes andere Wirtschaftsunternehmen (und sind wir ehrlich, da gibt es nicht weniger negative Beispiele als im Sportbusiness. Ich sag nur „Schlecker“) selber am besten wissen nach welchen Grundsätzen man arbeitet. Wer zu lange auf großem Fuß lebt wird eben irgendwann auf die Nase fallen. Da jetzt zwanghaft Sicherungsmechanismen einzubauen halte ich für falsch, denn es sollte eigentlich mittlerweile jeder halbwegs professionelle Verein inkl. seinem Wirtschaftsbetrieb begriffen haben das dass auf Dauer nicht gut gehen kann und auf die bei denen das noch nicht angekommen ist kann man mMn. sowieso verzichten, denn da wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern.
Hey! Du scheinst an dieser Unterhaltung interessiert zu sein, hast aber noch kein Konto.
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