Die Bedeutung von Freiwürfen!
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Hi zusammen,
Ich werde demnächst ein Referat über den Freiwurf halten, genauer gesagt wird es eine Analyse mit Bezug zu physikalischen Aspekten.
Ein Aspekt wird die Bedeutung/Wichtigkeit des Freiwurfs beim Basketball generell sein und ich hatte die Idee, dies unter anderem anhand einiger realer Spielergebnisse zu zeigen. Ich möchte also (am liebsten recht knappe) Spielergebnisse und dann die Punkteausbeute durch Freiwürfe beider Teams in dem Spiel präsentieren, so dass man sieht, dass die durch Freiwürfe erzielten Punkte ein wichtiger, auch Spiel entscheidender Faktor sind bzw. sein können.Habt ihr vielleicht eine Idee, wo man solche Infos herbekommen kann (momentan laufen im TV nicht allzu häufig Spiele )?
Evtl. habt Ihr ja noch weitere interessante Quellen oder Anregungen/Aspekte, die ich in meinen Vortrag einfließen lassen könnte. Wenn dem so ist, so postet bitte fleißig! !
Dankschön
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www.basketball-bundesliga.de => dates/results und dann einfach mal durch die knappen Ergebnisse klicken.
Scheint ja ein Referat über William Avery zu werden….

Eine Anekdote fällt mir noch aus dem Stehgreif ein: In den NBA-Finals 1995 stehts kurz vor Schluss 110:107 für Orlando, als Nick Anderson an die Freiwurflinie geht, beide FW verwirft, nochmal gefoult wird und wieder zweimal scheitert. Ein verwandelter Freiwurf hätte den Sieg bedeutet, so kam Houston im Gegenzug noch zum Ausgleich und entschied in der Verlängerung das Spiel für sich.
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letztes jahr im playoff-finale hat doch in berlin dieser berliner dreiergott (namen vergessen) kurz vor schluß zwei freiwürfe vergeben, und der nicht-dreier-gott mcelroy verwandelt mit dem buzzer einen dreier zum sieg.
generell fällt mir der taktische aspekt des freiwurfs ein, wenn die knapp hinten liegende mannschaft kurz vor ende eines spiels die uhr anhält.
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Mit den Statistikdaten der BBL kannst Du aber nur sehr Oberflächlich argumentieren, weil sie zu zusammengefaßt sind. Du erkennst da sachen wie:
- Team A hat mit 5 Punkten verloren und nur 10 von 25 Freiwürfen getroffen, Team B aber 12 von 14.
- Spieler xy hat eine Wurfquote aus der Nahdistanz von 65%, eine Freiwurfquote von 30%, ist drei mal zum Wurf gekommen und wurde 10 mal gefoult.
Was Du nicht erkennen kannst sind taktische Fouls in den letzten Spielminuten, wenn ein Team nur wenige Punkte zurückliegt, foult, auf Fehlwürfe hofft und selbst schnell abschließt. Dafür brauchst Du ein vollständiges Play by play einer Partie. An ganz aktuelle Daten kommst Du da einfach beim Liveticker vom Uleb-Cup und der Euroleage. Ein Beispiel bei dem die Strategie nicht gekappt hat, findest Du hier. Bei der NBA lohnt es sich weiterzusuchen.
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stimmt, “hack a shaq” (und das natürlich mehr oder weniger übers ganze spiel) gehört da rein.
darunter fällt auch die taktik “no easy basket”. einen leichten feldkorb verhindern, damit der gegner sich die punkte beim freiwurf “verdienen” muss.
ein wort könnte man auch über das “and1” verlieren, denn soweit ich weiß ist basketball der einzige sport mit einer solchen “vorteilsregelung”, d.h. die aktion aus dem spiel zählt plus “strafe” für den gegner.
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Ja, das mit dem Pfiff in allerletzter Sekunde ist da ein interessanter Randaspekt. Vor allem der Druck, der da auf einem Schiedrichter lastet. Da gibt es solche Allgemeinplätze aus der “Basketballphilosophie”:
- In der Crunschtime sollen die Spieler das Spiel entscheiden, nicht der Schiedrichter. (nicht pfeiffen)
- Was in der 1. Minute des Spiels ein Foul ist muß auch in der letzten Sekunde ein Foul sein. (pfeiffen)
Aber da geht es ja nicht um den Freiwurf an sich, sondern um die Schiedsrichterentscheidung, die dazu führt.
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Naja auch das Spiel Alba gegen Chimki passt da rein, Albas Taktik am ende war, so geschickt zu foulen, dass man noch den direkten Vergleich gewann, sehr spannend gewesen, obwohl der Sieg schon fest stand, nur eben die Höhe nicht. Was da wie genau ablief, muss ein anderer erklären,oder du suchst im Forum nach dem Spielbericht!
Ausserdem fide ich noch wichtig zu sagen, dass man dadurch “einfache Punkte” bekommt, und den Gegner gleichzeitig mit einem Foul belastet!
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Ein sehr interessanten Spiel habe ich letzten Sommer in Weißenfels gesehen. Die litauische A2 Nationalmannschaft gewann gegen die deutsche A2 Nationalmannschaft mit 112 zu 104. Am Ende gab es insgesamt 114 Freiwürfe. Hatte aber nicht viel mit Taktik zu tun, sondern war ein extrem hart geführtes Freundschaftsspiel
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Es gibt ja auch die “Weisheit” ein Schütze, der gar nichts von aussen trifft, soll mal zum Korb ziehen, um an der FW-Linie Selbstvertrauen bzw. seinen Rhythmus zu finden. Es wäre interessant einmal zu prüfen, ob kleine Spieler wirklich nach erfolgreichen FW auch besser von aussen ins Spiel kommen.
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On 2007-03-13 13:26, ladec wrote:
Hi zusammen,Ich werde demnächst ein Referat über den Freiwurf halten, genauer gesagt wird es eine Analyse mit Bezug zu physikalischen Aspekten.
Was meinst du mit physikalisch? Flugkurve, Winkel usw?
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On 2007-03-13 14:13, Herodot wrote:
Es gibt ja auch die “Weisheit” ein Schütze, der gar nichts von aussen trifft, soll mal zum Korb ziehen, um an der FW-Linie Selbstvertrauen bzw. seinen Rhythmus zu finden. Es wäre interessant einmal zu prüfen, ob kleine Spieler wirklich nach erfolgreichen FW auch besser von aussen ins Spiel kommen.Andererseits gibt es auch die Anweisung, einen von der 3-Linie heissgelaufenen Spieler ruhig mal an die Linie zu schicken, um ihm damit die “Länge” aus seinem Wurf zu nehmen. Weiterer Aspekt, den man mal beleuchten sollte…
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Oder letzes Jahr in den NBA Finals :
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Hey,
Das ist echt super von Euch, nach so kurzer Zeit schon so viele interessante und passende Postings. Ich werde auf jeden Fall vieles davon einfließen lassen (taktischer Aspekt, taktische Fouls, hack a shaq, einige Ergebnisse usw.).
@Ivory33
Lieder habe ich die letzten 2-3 Jahre kaum Basketball gespielt und erst vor ca. drei Wochen wieder angefangen, das mit William Avery musst du mir also erklären
.@microwave
Sagt man im (Basketball-) Fachjargon genau “no easy basket” zu dieser Taktik? Ich werde diesen Aspekt auf jeden Fall einfließen lassen, nur gibt es davon beim englischen Wiki keine Definition wie zu Hack-a-Shaq, deswegen will ich nur noch mal sicher gehen
.@ScheSche
Danke, auch ein interessanter Aspekt.@MisterKnister
Genau, auf solche Dinge wie die Flugkurve, den Winkel und evtl. auch die Kraftdosierung wollte ich eingehen. Ich wollte z.B. Videos von mir drehen, in denen ich einmal zuviel Kraft verwende (Ball knallt gegen das Brett oder geht völlig drüber), zuwenig Kraft aufbringe (Ball kommt nicht an oder ist einfach bisl zu kurz) und dann natürlich noch der optimale Krafteinsatz (sauberer Treffer). Das ist evtl. ein wenig banal, aber sorgt vielleicht für ein Schmunzeln bei den Lehrern, wenn ich mich da selbst filme bzw. filmen lasse^^.Ich bin noch am überlegen, ob ich tatsächlich auch physik. Formeln mit einbringen soll. Insgesamt möchte ich nämlich lediglich Bezug zur Physik nehmen und dies letztlich damit begründen, dass die Physik und deren Gesetze zwar allgegenwärtig sind beim Freiwurf, jedoch geht es ja hauptsächlich um Training, Erfahrung etc. und dadurch erhält man nach und nach auch eine bessere Trefferquote. Solltest Du allerdings eine gute Seite oder ein interessantes Buch zu diesem Thema kennen oder einfach Tipps haben, wie ich das in meinen Vortrag einbauen kann, ich bin ganz Ohr
.@sfox13
Danke, der Link passt super.Wenn Euch noch mehr einfällt und Ihr Lust habt, dies zu posten, nur zu
.MfG
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Du könntest natürlich auch auf verschiednene Techniken eingehen, wenn du willst/sollst.
Rick Barry ist da natürlich zu nennen (mit beiden Händen von unten). Genauso wie zahlreiche Rituale von z.B. Rip Hamilton oder J. Kidd.
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taktik war für “no easy basket” das falsche wort von mir, ist wohl eher eine devise oder ein geflügeltes wort. dürfte den meisten spielern und fans bekannt sein. so wie im fußball “nicht quer passen vor dem eigenen strafraum”.
wenn ein mir im eins gegen eins überlegener gegner zum korb zieht, mache ich ein unsanftes foul (wenn spielstand und meine foulbelastung es zulassen), um die leichten 2 zu verhindern. die muss er sich halt an der linie holen.
allerdings droht das ganze nach hinten loszugehen, wenn der gegner ein dreipunktspiel draus macht (deswegen empfiehlt sich ein recht hartes foul in den unterarm oder so :-))literatur zur technik kannste vielleicht hier finden:
wurftrainer basketball von ewald schauer (rororo)
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hab hier ne art link gefunden zu “no easy basket”:
4. abschnitt:
As for the NBA’s decision to suspend Stackhouse, I don’t believe the league made a good decision. Yes, Stackhouse’s foul was hard, but he raced back on defense, caught up to O’Neal and fouled him hard to force him to make two free throws. That’s what you’re supposed to do as a player, particularly in the playoffs. There are no easy baskets, especially when the guy you’re fouling is such a poor free-throw shooter.
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die physikalische seite ist doch ziemlcih schnell erklärt, da es sich im prinzip um einen einfachen wurf handelt.
zu wurftechnick fällt mir tommy smith ein, der un schon seit ewigen zeiten an seiner technik pfeilt und nun die bälle so hoch wirft, das sie wenn überhaupt meist mit brett fallen - auch wenn ich manchmal das gefühl hab er will über die 24sec-uhr werfen