Köln - Würzburg
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Und die heisseste Quelle Kölns kennt auch den Grund des Erfolgs:
Intrigenspiel in KölnAha, also ein Intrigenspiel hat also stattgefunden, junge haben gegen alte Spieler rebelliert, höchst interessant. Naja - das Spiel gestern war jedenfalls okay, keine grossen Ausfälle, Ovcina am Anfang klasse, gut gefüttert von ein paar netten Assists von Edwards, der auch selbst ein paar Punkte gemacht hat. Eigentlich entscheidend fand ich aber die streckenweise hervorragend agierende Defense der Kölner.
Würzburg spielte ordentlich, Veal und Heinrich haben mir ganz gur gefallen. Man hatte aber fast nie den Eindruck, dass hier noch mal etwas anbrennen kann. Ach ja - besonderes Ereignis: Jannik Zimmer wirft einen Dreier - der Wahnsinn

PS: Was stellt das Würzburger Maskottchen eigentlich dar? Wirkt auf mich ein wenig abstrakt…
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Nun ja, wie viel Wahrheit in dem Artikel im Express wirklich steckt, weiß wohl nicht mal der der in geschrieben hat. Zwar weiß ich nicht was bei de Auswärtsspielen abgelaufen ist, aber ein Intrigenspiel konnte ich bei den Heimauftritten nicht beobachten.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben: Würzburg muss eine enorme Leistungssteigerung hinlegen, um die Klasse zu halten. Neben den von Buzzer genannten zeigten allenfalls Arbet und Mayfield (zumindest in der Defense) ordentliche Leistungen. -
Das seit letzter Woche in jeder U-Bahn-Station mit den Bonner Baskets geworben wird (“Gewinnen mit dem FC und den Baskets”) macht sich ja anscheinend bemerkbar ;-)… Nur noch 1.400 People im “Dome”!!!. Neuer Negativ-Rekord
Will man da nicht irgendwann gegensteuern? Sogar der Express verschweigt jetzt die Zuschauerzahlen.
Werden es gegen Gießen am Mittwoch noch weniger? -
@Hugo… ein “gemeinsames” werben für diesen geilen, schnellen, unseren Sport - Basketball - wäre bestimmt die bessere Idee. Bringt einfach mehr !
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Ich fand den Einsatz bei Mittmann nicht übel. Hat viel geackert und zusammen mit ihrem Besten, Heinrich, am Kölner Korb einige Abpraller weggefischt.
Leider (:-D für die Franken) hat er nicht viel getroffen und Heinrich schien etwas gehandikap’t zu sein. Insgesammt trifft McCarthy’s Kommentar Wir haben eine schlechte Defense gespielt und ich schaffe es einfach nicht alle Spieler zu motivieren. aber hervoragend die Situation.
Im Aufbau bei Würzburg zu viel Selbstdarstellung und es fehlten die zwingenden Aktionen. Später gab es auch einigen Frust wo Kampfeswillen sein sollte. Dies zog teilweise auch andere Spieler mit runter. So wie Gestern gesehen fehlt ihnen ein echter Leader und mehr Akzeptanz im Team. Letztendlich traf Würzburg auf eine mental stabile Kölner Manschaft die eine gute Defense spielte und dann ist so ein Spiel in Köln natürlich schwer zu gewinnen. -
Hm, der zugegeben schlechte Besuch gestern hat mich nicht so sehr verwundert, liegt dieses Spiel doch in der Mitte zwischen Ventspils und Giessen/ALBA. Übrigens ist Kölle seit Wochen auch voll mit unübersehbaren Werbeplakaten für das Spiel gegen ALBA, wenn die Hütte dann nicht voll wird, weiss ich es auch nicht.
Ist mir aber auch Wurscht, das Spiel sollte im Mittelpunkt stehen (5€ wandern gerade ins Phrasenschwein) und das war ganz okay. Mich würde interessieren, ob an der Intrigentheorie etwas dran ist, habe ebenfalls bei den Heimspielen nichts feststellen können. Schade, dass Schwelm nicht noch eine weitere Überraschung gegen die Berliner gelungen ist - zu dem Thema geht im Nachbarforum ja gerade die Post ab

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Der schlechte Besuch hat sich vorausschauend dem Niveau der Begegnung angepasst. Aber mal ehrlich: Würzburg ist weder ein Zugpferd, noch hat man in irgendeiner Form erwarten können, dass das Spiel spannend wird. Vielleicht hatten sich manchen auch gedacht: Wenn schon am Betzenberg das Stadion fliegen geht, dann vielleicht auch das Zelt? Nein, das tat es trotz starker Stürme nicht.
Bezüglich der Aktion der Sparkasse Köln-Bonn bleibt mir nur zu sagen: Es ist Spielern der Bundesligavereine strengstens verboten, ein derartiges Konto zu führen. Das kommt ja fast schon Oddset gleich!
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Knapp 1400 Zuschauer sind sicher kein Ruhmesblatt. Aber nur um einen Gegner wie Würzburg zu sehen, kriegt man halt nicht mehr Kölner dazu, an einem Samstagabend im Halbdunkel durch Pfützen und Matsch zu waten.
In weiser Voraussicht auf die schwache Zuschauerresonanz hat es RheinEnergie dann auch gleich unterlassen, einen Programmflyer zu drucken :-? :-?
Nun geht das Gerücht um, beim Pokalspiel gegen Giessen sei dei Hütte voll. Hoffentlich stimmt das und gegen ALBA verirren sich eine Woche später mehr als 5000 Leute in die Arena. -
On 2005-02-13 01:28, Buzzer wrote:
PS: Was stellt das Würzburger Maskottchen eigentlich dar? Wirkt auf mich ein wenig abstrakt…Würd mich auch interessieren, was dieser wandelnde Marshmallow darstellen soll. Weiß das wenigstens jemand in Würzburg?
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Wenn jmd wissen will, wie die Mainpost den Kölschen Klüngel sieht:
Köln Aha. Das also ist die Heimstatt eines der getätschelten Klubs der Basketball-Bundesliga: Man hat die letzte Haltestelle der Straßenbahn längst hinter sich, eine dunkle Bahn-Unterführung durchquert, einen schmalen Weg mit zig Schlaglöchern bewältigt, die Abzweigung in den Hinterhof eines unbeleuchteten Firmengebäudes entdeckt - und findet sich endlich vor ihm: vor ihm, dem “RheinEnergie Dome”.
Klingt ja mordsmäßig, “RheinEnergie Dome”, hat aber mit “Dome” optisch so viel zu tun wie die hübsche Waldkapelle im Würzburger Steinbachtal mit dem echten Kölner Dom. Es ist ein Zelt, der RheinEnergie Dome. Ein Zelt, das an eine Fabrikhalle aus der Gründerzeit anmontiert wurde, in der die Schienen der damaligen Hebekräne noch die Wände zieren und nun Kölsch- und Kaffee-Stände stehen.
Es sind nur zwei Kölsch- und Kaffee-Stände, und die reichen locker. Dass “heute nichts los” sei, sagt uns die freundliche Frau der Pressestelle entschuldigend. Nichts los? “1470 Zuschauer” wird sie später melden. 1470? Die Hälfte davon muss durchgehend im Gebäude nebenan verweilen, dem überdimensionierten “VIP-Bereich”, zehnmal so groß wie in Würzburgs s. Oliver-Arena. Denn auf den Sitzen rund ums Spielfeld drinnen im Zelt sitzen allenfalls 600, vielleicht 700 Besucher.
(…)(…)Vom Kölsch-Verkauf und den Eintrittskarten, so viel steht fest, wäre noch nicht mal ein Spieler der Marke Sasa Obradovic oder Marko Pesic in jenem Zelt, der ein Dome sein soll, zu halten.
Die X-Rays kommen übrigens in den anderen Artikeln der MP heute nicht besser weg. Stark überspitzt zusammengefasst: Die X-Rays haben sich das Ausbleiben der Fan-Unterstützung hart erarbeitet.
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@Dome: Falsch-es schaut nur so aus wie das Männchen aus der ehemaligen Milkyway-Werbung. Eigentlich war der “Marshmallow/aufgeblasener Tampon der Nachtsleuchtet/usw” mal als Röntgenstrahlenmann/X-rays-man tituliert worden. Der Ursprüngliche X-rays-man (ist inzwischen die zweite Ausführung!) war noch mit diversen Lichterketten/Leuchtdioden “verziert”. So hoffe jetzt sind alle Klarheiten beseitigt.
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Der Artikel aus der Mainpost gehört wohl eher in die Rubrik Klatschpresse und hat nur bedingt was mit der Wahrheit zu tun.
Gut das der E-Dome in einem Gewerbegebiet liegt und alles andere als gut zu erreichen ist, stimmt. Dafür gibt es genügend Parkplätze, was woanders ja u.U. schon schwierig ist. Dass die Halle keine moderne Arena ist, stimmt auch. Dafür steht sie dem Verein zur alleinigen Nutzung zur Verfügung und es muss wegen REK kein Schulsport ausfallen. (Sorry ihr Bonner. aber es passte gerade so gut.) Unter Dome stellt man sich sonst wahrscheinlich was anderes vor und es ist ein Zelt. Tja, wenn man in Unterfranken das erst jetzt gemerkt hat. Woanders im Land sind diese Witze schon ausgenuckelt. Im übrigen hat er trotz Sturm gehalten und einen Designerpreis für die schönste Halle wollen wir gar nicht gewinnen. Extra-Punkte gibt es ja auch nicht. Also was soll´s?
Dass am Samstag nur 1470 Zuschauer da waren, passt auch. Gut, es war der schlechteste Besuch bislang, aber bei dem Gegner… (P.S. Bislang hatten auch alle Vereine mehr Fans mit als Würzburg. Selbst Ventpils und Hemofarm) Wenn der Autor des Artikels sich umgedreht hätte, hätte er bemerkt, dass in seinem Rücken noch mehr Zuschauer saßen. Gut Block B ist immer etwas ruhiger, aber sie waren da. Also sind Behauptungen es wären nur 700 Zuschauer da gewesen, absoluter Blödsinn.
Mit dem Bierverkauf kann man sicher keine Spieler bezahlen, geht aber bei anderen Vereinen auch nicht.
Nun ja, da musste ein Redakteur offenbar wieder etwas Papier füllen und kümmerte sich um den Kram, der nicht vor seiner Haustür liegt. Hat Würzburg sonst keine Probleme oder hat der Schlauberger vergessen die zweite Hälfte der Tabelle anzuschauen, denn dann hätte er gemerkt, dass man sich in Würzburg um das eigene Team Gedanken machen muss, denn auch der Heimatverein von Dirk Nowitzki ist nicht unabsteigbar. -
Ist das Thema “Kölle - der Verein ohne Zuschauer” nicht langsam wirklich durch? Unter Kölner Fans habe ich bislang überhaupt kein Gemoser über das Festzelt ausmachen können, finde es selbst auch okay - halt bedarfsgerecht. Jetzt bin ich jedenfalls mal auf Giessen gespannt…
