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Nachwuchs und Entwicklungsprogramme in "Europa" (U16/U18)
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Ich konnte keinen passenden Thread finden für meine Gedanken zum Torneo Internacional U16 Villa de La Orotava 2026 (Spiele über YT-Kanal von BasketCantera). Hier zeigen sich einige interessante Tendenzen bei der Nachwuchsentwicklung in Europa (grob U16-U18)
ALBA spielt in einer Gruppe zusammen mit Dubai und Real. Das vierte (“Heimkolorit”) Team ist hier zu vernachlässigen. ALBA hat einen nicht besonders herausragenden Jahrgang, aber alle solide ausgebildet, diszipliniert, ein paar gute Jungs, ohne dass jetzt jemand besonders hervorstechen würde (nicht verwunderlich, dass kaum einer derzeit eine tragende Rolle im Nationalkader hat). Sie haben zeitweise bewundernswert gegen die beiden genannten Teams mitgehalten, auch wenn Dubai ganz offensichtlich noch siegestrunken vom Vortagserfolg gegen Real weitab seiner eigentlichen Möglichkeiten agiert hat.
Und damit bin ich bei meinem eigentlichen Ausgangspunkt: Dem Sieg von Dubai über den favorisierten Platzhirsch Real. Warum? Real hat die Matchups im Insidespiel komplett verloren. Und der Grund hierfür ist, dass Dubai in diesem Jahrgang eindeutig das bessere Westafrika Recruiting hat. Mouhamed Diouf (Senegal), Agany Piol (2012, ok - streiche das “West”: Süd Sudan), Jeannot Baya Baya (auch 2012, Camerun, wenngleich über die US) sind einfach derartige physische Ausnahmetalente, dass selbst Reals Großen da nicht gegenhalten konnten. Die drei hatten bereits im letzten Jahr beim NextGen Turnier ernsthafte Minuten und dürften wohl als NBA-bound gelten, auch wenn ich bei Baya zum Beispiel Fragezeichen hätte, wenn die athletische Volldominanz (der ist 14?) mal wegfällt. Trotzdem würde mich mal interessieren, wie die Dubai Basketball-Akademie im Detail (und auch im Vergleich zu Real oder Alba) funktioniert, klar: vor allem mit seehr viel Kohle), ich meine aber mit ihren zahlreichen Internatsschulen, im Recruiting etc. Denn hier kündigt sich ja eine echte Kräfteverschiebung an.
Real hat übrigens mit Finn Thönelt (aus Chemnitz) sicherlich mit das interessanteste deutsche Talent in diesem Jahrgang rekruitiert. Wenn man sieht, wie er mit dieser Länge und diesem Frame seine Dreier nimmt (sehr flüssiger und hoher Relase, gut die Füße drunter) kommt man nicht umhin, sich Bilder vom jungen Nowitzki in Erinnerung zu rufen. Leider sieht man Thönelt auch diese deutsche Eigenart an - noch viel zu kontaktarm, zu wenig abschlussorientiert, letztlich mit zu wenig Zock und Intensität zu denken und spielen (stattdesssen sehr viel Rollendenken). Mal schauen, wie er sein Talent in Madrid entwickeln kann, sowohl gegenüber einem “Zufallsmodell” Holger Geschwindner, aber auch gegenüber der deutschen “Bodenständigkeit” bei der Talentsichtung, Rekruitierung und Förderung.
Jedenfalls soll dieser Thread Gelegenheit geben, die Entwicklung von U16 bis U18 Spielern im europäischen Vergleich zu beleuchten und diskutieren, gerade auch dann, wenn es mal nicht in die standardmäßigen Turniere (FIBA, NextGen, YBCL etc.) reinfällt.
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Die Grundidee der Scheichs und von Dejan Kamenjasevic, dem brain, war, den Wettbewerb nicht mit Geld zuzuscheissen, aus Sorge vor einer Gegenreaktion, ach die reichen Scheichs. Konträr dazu werden Unsummen in das recruiting geworfen und aktuell, Mannschaften auf dem Balkan und später europaweit unterstützt/gekauft, in denen all diese vielen Talente spielen werden, bevor sie als creme of the top in Dubai spielen. Der ganze NBAE Hickhack ist jetzt aber der Kontrollverlust, deswegen ist Dubai innerhalb der euroleague der NBAE Gegner, auch bereit viel, viel Geld auf den Tisch zu legen.
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Noch eine kleine Anmerkung die in eine ähnliche Richtung geht:
Neben der Akademie von Dubai kommt bald auch noch die NBA Akademie in Abu Dhabi dazu.
Die NBA schließt all Ihre weltweiten Akademien (auch die bisherigen in MExiko, Australien und Senegal) und zentralisiert Ihre globale Ausbildung in den arabischen Emiraten.Zurück zu Dubai:
Stimme da @andrejjan zu.
Der Aufbau eines dominanten Jugendprogramms ist mittlerweile die Regel bei diesen Scheich Klubs (egal welche Sportart).
MIt Jugendarbeit, welche sich andere Klubs in dieser Form nicht leisten können, kann man immer sehr gute Publicity machen (und kann auf dem höchsten Level auch sportlich sinnvoll).
Problem wird halt das Financial Fair Play.
Man sieht ja auch am Beispiel von ManCity im Fußball das Problem mit direktem staalichen Besitz der Vereine. Dort wird die Sanktionsdebatte gegen den Verein der Regeln gebrochen hat zu einem politischen Spiel zwischen Ländern.Ein Frage die ich mir stelle ist wie agressiv Dubai sein wird bei den Versuchen die Spieler für die Nationalmannschaft einzubürgern.
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Mich langweilt dieses Zusammenkaufen von Talenten. Was soll das bringen? Wer will diesen “Applaus”? Dann kann ich auch die FIFA unterstützen, sind auch alles tolle Sportsmänner. Zum kotzen…
@1111
Als Gegenagument kann man anbringen dass die Talentdichte und das dementsprechende Trainingsniveau der Entwicklung der Spieler helfen kann/wird.
Vor allem wenn gleichzeitig in die Trainingsbedingungen und Trainer investiert wird.
Nicht ohne Grund sind die Talentschmieden Spaniens bisher ohne Konkurrenz in Europa. -
Eine neue

Nachwuchs
Liga/Turnier wurde angekündigt.Aus Deutschland ist Ulm mit dabei.
Prolific Prep
Spire
IMG
DME Academy
Sunrise Christian
Mega Basket
Orange1 Bassano
Varese
Orangeville Prep
Zalgiris
OrangeAcademy Ulm
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