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Players to watch
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Spannende Auflistung, wie immer sehr fundiert. In Oldenburg finde ich Ja’Qualyn Gilbreath auch sehr interessant. Er kommt aus der Schweiz nach Oldenburg und wurde direkt mit einem 2 Jahresvertrag ausgestattet. Davor aber immer in kleinen Ligen (Zypern, Slowakei) und in einem no-name College mit Trinity Western. In der Schweiz war er sehr stark und Liga MVP. Dennoch eine wirklich Wette.
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Spannende Auflistung, wie immer sehr fundiert. In Oldenburg finde ich Ja’Qualyn Gilbreath auch sehr interessant. Er kommt aus der Schweiz nach Oldenburg und wurde direkt mit einem 2 Jahresvertrag ausgestattet. Davor aber immer in kleinen Ligen (Zypern, Slowakei) und in einem no-name College mit Trinity Western. In der Schweiz war er sehr stark und Liga MVP. Dennoch eine wirklich Wette.
Spannende Auflistung, wie immer sehr fundiert. In Oldenburg finde ich Ja’Qualyn Gilbreath auch sehr interessant. Er kommt aus der Schweiz nach Oldenburg und wurde direkt mit einem 2 Jahresvertrag ausgestattet. Davor aber immer in kleinen Ligen (Zypern, Slowakei) und in einem no-name College mit Trinity Western. In der Schweiz war er sehr stark und Liga MVP. Dennoch eine wirklich Wette.
Gilbreath finden die Oldenburger auch sehr interessant, genau wie Darthard…
Wobei, zur Zeit ist die ganze Mannschaft hochinteressant
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Vielen Dank für die tolle Auflistung! Da sind einige interessante Namen dabei. Manche hatte ich schon auf dem Schirm (Angel, Beauchamps, Burnham, Edwards), andere werde ich mir genauer anschauen (Hochstadler). Deinen guten Wünschen für Robin Amaize für die kommende Saison schließe ich mich ausdrücklich an. Hoffentlich bleibt er verletzungsfrei und zeigt nochmal, was er drauf hat.
Sehr cool finde ich die Einschätzung zu Borisa Simanic vom MBC
Mal sehen, ob sich das Rätsel lösen lässt. -
Ich möchte noch Oscar DaSilva auf die Liste setzen.
Wird Gavel es schaffen, den Nationalmannschafts-DaSilva statt des bisherigen FCBB-DaSilva aufs Feld zu bringen? -
Der Transfersommer neigt sich nach und nach dem Ende entgegen und wieder hat es jede Menge Bewegung in den BBL Kadern gegeben. Einige Spieler haben innerhalb der Liga den Arbeitgeber gewechselt, andere sind komplett neu in der Liga und wiederum andere sind Rückkehrer, beispielsweise aus der ProA oder dem Ausland.
In Summe sind, wenn man es auf die 12èr Kader der meisten Bundesliga Teams beschränkt, 104 neue, oder gewechselte Spieler in den Kadern der Liga, oder anders ausgedrückt - Knapp die Hälfte. Spitzenreiter ist Chemnitz mit 100% neuen Spielern im 12er Kader, “Schlusslichter” sind Bonn und Rostock mit jeweils 4. (Und ja, ich habe die Doppellizenz-Spieler nicht mitgezählt etc… es geht nicht um die 100% exakten Zahlen, sondern um die Größenordnung)
Die spannende Frage ist natürlich welche dieser Spieler die “spannendsten” sind. Nun lässt sich über “Spannend” trefflich streiten, ich meine damit diejenigen die für die größten Überraschungen sorgen können weil sie wirkliche Unterschiedsspieler sein können, oder die die interessantesten Geschichten versprechen.
Ich habe mir pro Team jeweils einen Spieler herausgesucht, freue mich auf die Diskussion und fürchte mich ein bisschen vor der Rückschau am Ende der Saison
- Alba Berlin: Brandon Angel: in meinem Spielerbewertungsmodell (siehe Post https://www.schoenen-dunk.de/post/2945347) hat er extrem gut abgeschnitten, was nicht verwundert, da er letzte Saison in einer starken Liga (Israel) wirklich bemerkenswerte Stats aufgelegt hat. Ein Spieler der 2.06 m groß ist, über 40% Dreier trifft (bei hohem Volumen) und dazu noch sehr gut reboundet ist schon ein Einhorn in der Liga (Siehe LeDee letzte Saison in Frankfurt) Das Spannende ist natürlich, dass die Stichprobe wirklich klein ist (nur 17 Spiele in der letzten Saison) und er davor zwar ein sehr ordentlicher, aber keineswegs herausragender College-Spieler war. Alba ist auf den großen Forward/Power Forward Positionen durchaus gut besetzt, er wird sich seine Minuten hart erarbeiten müssen. Auf jeden Fall eine spannende Personalie mit dem Potenzial ein echter Kracher zu werden
- Bayern München: MarJon Beauchamp: NBA Aussteiger sind immer so eine Sache, und nur selten wirkliche Erfolgs-Stories. Beauchamp ist in gewisser Weise ein besonderer Fall. Er ist erst 25 Jahre alt, ein First-Round Pick der nach seinem Draft erstmal in der G-League geparkt wurde und dann zwei durchaus solide Saisons in Milwaukee absolviert hat. Danach ging es zwischen G-League und NBA hin uns her, wo er letzte Saison vor allem in der G-League sehr stark performed hat. Ein so junger Spieler mit offensichtlichem NBA Potenzial kommt eigentlich nicht zu einem deutschen Club, und es ist klar dass er sicherlich nicht wegen der Chance in der BBL zu spielen in Deutschland ist. Aber sei’s drum, er wird’s machen und 2.01 Guards mit starkem Dreier und NBA Physis sieht man in dr BBL eben auch nicht alle Tage.
- Bamberg: Yuval Hochstadler: Ein junger, vielversprechender Spieler der Aus Israel in die BBL Wechseln ist schon mal für sich genommen eine absolute Seltenheit, dass dieser Spieler auch noch einen Deutschen pass hat, ist eine kleine Sensation. Hochstadler ist als 21 Jähriger, vermutlich voll in der BBL einsetzbarer deutscher Spieler eine Rarität und zocken kann er nebenbei scheinbar auch noch sehr ordentlich.
- Bonn: John Michael Wright: Wright soll die vakante Position als zweiter PG hinter Grayson Murphy besetzten. Bonn braucht auf dieser Position einen Spieler der Scoring Power hat, und einen ordentlichen Wurf, aber akzeptiert, dass er die klare Nummer 2 in der PG Rolle sein wird. Wright hat ein gutes Athletik/Physis Paket und in kleineren Ligen zuverlässig gepunktet und getroffen
- Würzburg: Eddy Colbert III: Von Paket her eine typische BBL-Forward Verpflichtung, knapp 2 Meter und mit starker Rookie Saison in Belgien. Aber bei genauerem Hinsehen durchaus interessant: Er kam “nur” von einem Division II College, wo er scheinbar der Go-To Guy war und sehr gute Zahlen, allerdings eben auf Niedrigem Liga Niveau aufgelegt hat. Aber dann hat er diese Zahlen in Belgien bestätigt: 16.4 Punkte bei fast 40% Dreierquote, dazu 7.6 Rebounds sind eine Ansage. Es wird super spannend sein zu sehen ob er dies auch gegen weiter steigende Physis und Geschwindigkeit nochmals wiederholen kann.
- Ulm: Armel Traoré: Ein 2.06m großer Wing, mit beeindruckendem Karriereweg, der letztes Jahr in der Euroleague durchaus solide abgeliefert hat und erst 23 Jahre alt ist. Was macht der in Ulm? - Vermutlich findet er die Orange Academy so toll weil Geld hat Ulm ja offiziell nicht viel

Egal warum er da ist, ein verrücktes Gesamtpaket an Größe, Skill und Erfahrung in diesem jungen Alter. Wenn er das alles zusammen bekommt ein absoluter Kracher in einem seltsam unausgeglichenen Kader - Vechta: Aarman Franklin: Vechta hat diesen Sommer, vielleicht abgesehen von Lloyd Pandi keinen “großen” Transfer getätigt. Letztes Jahr war da ein Alonso Verge dabei, der super spannend war. Dieses jahr ging es in kleineren Schritten voran, und die Verlängerung von Pleiss war vermutlich die Meldung des Sommers. Franklin find ich aus zwei Gründen spannend: Er hat in seinem Rookie Jahr gerade mal 2 Spiele in Israel gemacht bevor er wieder in die Staaten zurück ist (habe lose in Erinnerung, dass dies mit der Sicherheitslage zu tun hatte), und dann letztes Jahr in Frankreich eine wirklich ordentliche Saison gespielt. Wenn man dieses Jahr in Frankreich also sozusagen als sein Rookie Jahr zählt, dann kann man von ihm noch einen ordentlichen Leistungsschub diese Saison erwarten. Er hat ein ordentliches Gesamtpaket an Physis und Fähigkeiten, der make-or-brake Punkt wird vermutlich seine Dreierquote sein, die seine komplette Karriere über schwankend war…
- Trier: Justin Simon: Ein guter bekannter in der BBL der ein überragender Athleth und Verteidiger ist, aber nicht werfen kann in einem team dass extrem schnell spielt, sich defensiv steigern muss und extrem viele Dreier nimmt. Was will man mehr. Simon passt die die Faust auf’s Auge auf Dinge die Trier gefehlt haben und genau zur Hälfte in den Spielstil den Trier letztes Jahr kultiviert hat. Er ist wie geschaffen für schnelles Spiel, und gar nicht geschaffen für viele Distanzwürfe. Meine Prognose ist, dass er eine extrem gute Saison spielen wird (Das Werfen wird er anderen überlassen, da gibt es genug Kandidaten). Ich hoffe, das Trier, was das Spieltempo angeht noch mehr all-in geht als letzte Saison (Modell Paris unter Julius Thomas).
- Rostock: Robin Amaize: Wird er gesund zurückkehren und gesund bleiben. Für Amaize soll eine geradezu tragische Leidenszeit zu Ende gehen. Amaize ist ein hochveranlagter Spieler, der zuletzt immer wieder zurück geworfen wurde, und eigentlich perfekt in das Team passt, wenn er fit ist sollte er eine wirkliche Verstärkung für das Team sein, aber im Grunde hoffe ich nur, dass er viele Spiele bestreiten kann.
- Ludwigsburg: Patrick Cartier: Auch Lubu hat einen Deutschen “gefunden” den vorher niemand so recht auf dem Schirm gehabt zu haben scheint. Das wird vermutlich daran liegen, dass er den Deutschen Pass noch nicht so lange hat, denn als Stretch Forward mit Dreier-Quoten jenseits der 40% und Stationen in der BNXT Liga und in Polen, könnte er auch schon ohne den deutschen Pass interessant gewesen sein. Mal schauen wie er sich in der Physischen BBL behauptet, er ist bisher ein eher schwacher Rebounder für seine Größe, aber das muss ja nicht so bleiben. Schafft er es seine Quoten in der BBL zu halten ist er auf jeden Fall einer der interessantesten Newcomer auf den deutschen Spielermarkt.
- Oldenburg: La’tre Darthard; Darthard ist ein Spieler den ich schon vor der letzten Saison faszinierend fand. Ein recht großer Guard, der der hohem Volumen absurde Dreierquoten wirft (24/25 51%, 25/26 47%) der letzte Saison im exklusiven 50/40/90ger Club war, der BNXT Finals MVP war und der trotzdem danach “nur” nach Ungarn gewechselt ist. All das zusammen ergibt für mich irgendwie nicht wirklich einen Sinn, und ich suche noch nach dem Haar in der Darthard Suppe - Eigentlich sollte der schon in weitaus größeren Ligen unterwegs sein. Auf jeden Fall eine spannende Verpflichtung
- Chemnitz: Ben Burnham: Der deutlich beste Spieler aus der proA der in seinem Rookie Jahr exorbitant abgeliefert hat: 20,3 Punkte und fast 20 Rebounds pro Spiel, 2 Meter groß, eine effektive Wurfquote von absurden 68%, davon 45% aus der Distanz. Das sind werte die zustande kommen, wenn jemand einfach deutlich zu gut für seine Liga ist. Wird sich das übertragen? Kommt noch eine “zweite Overseas Saison-Steigerung” - Super spannender Spieler.
- MBC: Borisa Simanic: Was macht ein 2.11 großer Serbischer Nationalspieler im besten Basketball Alter, mit Euroleague Erfahrung in Weissenfels? Ein 2.11 Meter großer Stretch Big mit 35% Dreier-Quote?
Man weiss es nicht, aber interessant ist’s - Hamburg: Noah Thomason: Thomasson ist ein Boxscore-Füller. Punkte Rebounds, Assists, Steals, ab und an mal ein Block, er trägt in allen Kategorien bei, hat dabei solide Quoten und kommt regelmäßig an die FW Linie (wo seine Quoten seltsam schwankend sind). Solche Spieler funktionieren in der BBL öfter, als dass sie nicht funktionieren, Thomasson könnte der Go-To Guy der Hamburger werden.
- Frankfurt: Race Thompson: jetzt schon der Gewinner des “Coolster Spielername” Pokals dieser Saison. Wie letztes Jahr mit LeDee, holt Frankfurt wieder einen physischen Forward der in seiner Europa-Rookie Saison in Polen als guter Rebounder und sehr effizienter Scorer mit starkem Distanzwurf aufgefallen ist. Ein Profil, was in der BBL erfahrungsgemäß gut funktioniert.
- Jena: Terrence Edwards Jr: Edwards ist ein ausgesprochen interessanter Fall. Mit 1,98 ein Forward in der BBL, mit einer wirklich sehr guten College Karriere, in der er sich kontinuierlich gesteigert, und etliche Awards abgeräumt hat und dann einer Overseas-rookie-Saison ausgerechnet in Russlands VTB Liga, deren Stärken wirklich schwer zu bewerten ist. Überall wo er war hat er auf jeden Fall den Ball in den Korb geschubst und da scheint er nicht schüchtern zu sein. Bei einer effektiven Wurfquote von 41% (unter 40% aus dem Zweier Bereich und unter 30% aus dem Dreierbereich) im Schnitt 15 mal pro Spiel den Ball auf den Korb zu werfen, zeugt entweder von einer klaren Anweisung des Coaches, oder aber von einem nicht zu kleinen Selbstbewusstsein. Aber: Er kommt an die Linie und trifft seine Freiwürfe, er sammelt ordentlich Rebounds ein, und seine Quoten auf dem College waren besser (Wenn auch nicht überragend). Ich könnte mir vorstellen dass er in Jena durchaus auch auf der Eins eingesetzt wird, das könnte ein spannendes Experiment werden.
- Hagen: Cameron Krutwig: Bei Hagen ist die Auswahl an möglicherweise interessanten Spielern besonders groß. Ich habe mich für Cameron Krutwig entschieden. Krutwig ist ein klassischer Brettcenter (eine sehr selten gewordene Spezies) hat mit 2,06m Größe Gardemaß und eine durchaus bemerkenswerte Karriere hinter sich. Nach einer sehr guten College Karriere mit vielen individuellen Auszeichnungen ging es für ihn zu seiner ersten Profi-Station in die BNXT Liga (wo er mir dann auch zum ersten Mal aufgefallen ist). Dort hat er sowohl in der Liga, als auch im Europe Cup eine solide Rookie Saison gespielt, was ihn dann für einen Vertrag in Japan, und im Folgejahr in der zweiten Spanischen Liga empfohlen hat. Überall hat er solide zahlen aufgelegt, effizient gepunktet, sehr gut gereboundet und auch nachgewiesen, dass er den Ball passen kann. Letzte Saison ging es dann in die ACB wo er als Backup Fünfer dann doch ein bisschen gemerkt hat wo seine Grenzen noch sind. Alleine die Tatsache, dass ihn ein ACB Team verpflichtet hat zeugt davon wie viel Talent der Mann hat. Dass er nun vom Liga Niveau her einen Schritt zurück macht. Dafür aber weiss, dass er viele Minuten sehen wird, zeugt von einer klugen Planung.
- Braunschweig: Zaba Bangala: Bangala habe ich in Bonn gesehen als er als Doppel-Lizenzspieler in der ProB und gelegentlich im BBL Kader dabei war. Er ist ein sehr physischer Forward, der sich in den letzten 3 Jahren in der BNXT stark weiterentwickelt hat. Jetzt, mit 23 ist er nicht älter als ein College Abgänger, aber hat schon einige Jahre Profi-Basketball auf dem Buckel und kommt aus einer Saison in der er 17 Punkte, 9 Rebounds, 2,4 Assists, 1,3 Steals und einen Block pro Spiel aufgelegt hat. Die Frage, in wie weit dass seiner, für die BNXT Liga herausragenden Physis geschuldet ist, oder ob er sich auch in seinen Skills so enorm weiterentwickelt hat, ist die, die Ihn zu einem “Player to watch” macht
@Loosignho Danke für die Aufstellung, interessant zu lesen.
Du schreibst bei Hagen, dass ein “klassischer Brettcenter eine sehr selten gewordene Spezies” ist. Aber hat nicht jede Mannschaft einen 5er, der eher um die Zone agiert? Wiley in München z.b., in Trier sind es sogar 3 (Onu, Zirbes, Linßen), da immer einer auf dem Feld sein soll. Für die Defense, Rebounds, Blocksteller, Präsenz an oder in der Zone (short roll, Alley hoop, etc.). So spielen doch einige Teams.
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@1111 Deine Frage hängt meiner Meinung nach ein bisschen an der Definition. Was ist ein klassischer Brettcenter?
Bei den von dir genannten Namen ist Zirbes in meinen Augen definitiv einer, Onu aber nicht.
Nach meinem Verständnis agieren klassische Center mit dem Rücken zum Korb. Sie leben von Technik und Kraft und Länge.
Was klassische Center (nach meiner Ansicht) nicht haben, können oder sind:- Sie sind keine passenden Spieler. Also Typ Mahalbasic oder Sikma sind nicht “klassisch”.
- Ihre Athletik ist eher durchschnittlich. Sie keine AlleyHoop-Anspielstationen weil sie eher am Boden bleiben.
- Sie haben und nehmen praktisch keinen Wurf außerhalb der Zone.
- Sie sind in der Verteidigung zu langsam für Switch- oder Hedge-Verteidigung. Sie funktionieren defensiv praktisch nur in Korbnähe.
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Ich glaube was Loosingho meint ist eher ein Post Center als ein Brettcenter. Letzteres ist Krutwig ja eigentlich auch nicht, weil sehr viel seiner Offensive auch im High Post passiert, wo er vor allem auch als Passgeber überragt.
In der BBL haben wir in der kommenden Saison viele Teams, die überhaupt nur einen eher klassischen Big haben. Bayern, Bonn, Trier (und der MBC) sind da ja schon fast eher Ausnahmen. Die Liga ist schon nochmal ein ganzes Stück kleiner geworden, die Center sind teilweise gerade mal 2 Meter
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@1111 Deine Frage hängt meiner Meinung nach ein bisschen an der Definition. Was ist ein klassischer Brettcenter?
Bei den von dir genannten Namen ist Zirbes in meinen Augen definitiv einer, Onu aber nicht.
Nach meinem Verständnis agieren klassische Center mit dem Rücken zum Korb. Sie leben von Technik und Kraft und Länge.
Was klassische Center (nach meiner Ansicht) nicht haben, können oder sind:- Sie sind keine passenden Spieler. Also Typ Mahalbasic oder Sikma sind nicht “klassisch”.
- Ihre Athletik ist eher durchschnittlich. Sie keine AlleyHoop-Anspielstationen weil sie eher am Boden bleiben.
- Sie haben und nehmen praktisch keinen Wurf außerhalb der Zone.
- Sie sind in der Verteidigung zu langsam für Switch- oder Hedge-Verteidigung. Sie funktionieren defensiv praktisch nur in Korbnähe.
Sehe ich ähnlich.
Krutwig hat vielleicht den Körper von einem klassischen Brettcenter, aber sein Spielstil bringt noch andere untypische Fähigkeiten für einen Center mit. Er hat in den Testspielen sein ausgezeichnetes Passspiel unter Beweis gestellt. Er kann an verschiedenen Positionen den Ball erhalten und daraus genau im richtigen Moment einen Assist beisteuern. Das war für Brettcenter eher eine Seltenheit. -
@1111 Deine Frage hängt meiner Meinung nach ein bisschen an der Definition. Was ist ein klassischer Brettcenter?
Bei den von dir genannten Namen ist Zirbes in meinen Augen definitiv einer, Onu aber nicht.
Nach meinem Verständnis agieren klassische Center mit dem Rücken zum Korb. Sie leben von Technik und Kraft und Länge.
Was klassische Center (nach meiner Ansicht) nicht haben, können oder sind:- Sie sind keine passenden Spieler. Also Typ Mahalbasic oder Sikma sind nicht “klassisch”.
- Ihre Athletik ist eher durchschnittlich. Sie keine AlleyHoop-Anspielstationen weil sie eher am Boden bleiben.
- Sie haben und nehmen praktisch keinen Wurf außerhalb der Zone.
- Sie sind in der Verteidigung zu langsam für Switch- oder Hedge-Verteidigung. Sie funktionieren defensiv praktisch nur in Korbnähe.
@Exil-Berliner Wenn man das so einschränkt, gibt es natürlich sehr wenige. Das stimmt. Dann aber zum Glück, da das Skill-Level dann doch arg beschränkt ist.
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Ich glaube was Loosingho meint ist eher ein Post Center als ein Brettcenter. Letzteres ist Krutwig ja eigentlich auch nicht, weil sehr viel seiner Offensive auch im High Post passiert, wo er vor allem auch als Passgeber überragt.
In der BBL haben wir in der kommenden Saison viele Teams, die überhaupt nur einen eher klassischen Big haben. Bayern, Bonn, Trier (und der MBC) sind da ja schon fast eher Ausnahmen. Die Liga ist schon nochmal ein ganzes Stück kleiner geworden, die Center sind teilweise gerade mal 2 Meter
Ich glaube was Loosingho meint ist eher ein Post Center als ein Brettcenter. Letzteres ist Krutwig ja eigentlich auch nicht, weil sehr viel seiner Offensive auch im High Post passiert, wo er vor allem auch als Passgeber überragt.
In der BBL haben wir in der kommenden Saison viele Teams, die überhaupt nur einen eher klassischen Big haben. Bayern, Bonn, Trier (und der MBC) sind da ja schon fast eher Ausnahmen. Die Liga ist schon nochmal ein ganzes Stück kleiner geworden, die Center sind teilweise gerade mal 2 Meter
Wobei mich das wundert, da ja reboundstarke “große” Jungs wirklich ein Wettbewerbsvorteil heute sind. Stichwort Tagging-up. Nur große, bewegliche Center, die auch gut P&R verteidigen sind natürlich auch teuer und der Markt war dieses Jahr wohl sehr teuer und viele Spieler sind am Ende in China, Russland, Griechenland etc. gelandet, wo man einfach viel mehr verdient.
Um mal zurück zum Ursprungspost zu kommen: Es gibt ja leider in der BBL nur wenige spannende 2nd year Spieler, da in der Regel alle Imports jedes Jahr ausgetauscht werden müssen. Anders dieses Jahr in Bonn. Alijah Comithier war zwischenzeitlich Topscorer der Bonner letztes Jahr, nachdem er (wie fast alle Imports) aus einer kleineren Liga gekommen war. Er ist überragend athletisch und hat aus meiner Sicht wirklich das Potential nochmal einen Schritt nach vorne zu machen. Mit seiner größe und athletik auch definitiv ein Spieler, der eine Liga höher spielen könnte, wenn er seinen Wurf stabilisieren kann.
Ein weiterer 2nd Year Spieler “to watch” ist in Berlin Jack Kayil. Kaum zu glauben, weil er so prägend war, doch war letztes Jahr seine Premierensaison. Ich glaube er hat vielleicht bei Vechta mal ein paar Minuten gesehen, aber eigentlich nur ProA gespielt. Nach einer Turbulenten Off-Season (College, dann Draft, dann in der NBA bleiben, dann zurück zu Mega, dann doch Berlin…) ist diese Saison diejenige, um den nächsten Schritt zu gehen. Überraschend, dass er nicht in die Euroleague gegangen ist. Mal sehen, wie dominant er spielen kann. Denn das wird die Erwartung sein.
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Ich glaube was Loosingho meint ist eher ein Post Center als ein Brettcenter. Letzteres ist Krutwig ja eigentlich auch nicht, weil sehr viel seiner Offensive auch im High Post passiert, wo er vor allem auch als Passgeber überragt.
In der BBL haben wir in der kommenden Saison viele Teams, die überhaupt nur einen eher klassischen Big haben. Bayern, Bonn, Trier (und der MBC) sind da ja schon fast eher Ausnahmen. Die Liga ist schon nochmal ein ganzes Stück kleiner geworden, die Center sind teilweise gerade mal 2 Meter
Wobei mich das wundert, da ja reboundstarke “große” Jungs wirklich ein Wettbewerbsvorteil heute sind. Stichwort Tagging-up. Nur große, bewegliche Center, die auch gut P&R verteidigen sind natürlich auch teuer und der Markt war dieses Jahr wohl sehr teuer und viele Spieler sind am Ende in China, Russland, Griechenland etc. gelandet, wo man einfach viel mehr verdient.
Um mal zurück zum Ursprungspost zu kommen: Es gibt ja leider in der BBL nur wenige spannende 2nd year Spieler, da in der Regel alle Imports jedes Jahr ausgetauscht werden müssen. Anders dieses Jahr in Bonn. Alijah Comithier war zwischenzeitlich Topscorer der Bonner letztes Jahr, nachdem er (wie fast alle Imports) aus einer kleineren Liga gekommen war. Er ist überragend athletisch und hat aus meiner Sicht wirklich das Potential nochmal einen Schritt nach vorne zu machen. Mit seiner größe und athletik auch definitiv ein Spieler, der eine Liga höher spielen könnte, wenn er seinen Wurf stabilisieren kann.
Ein weiterer 2nd Year Spieler “to watch” ist in Berlin Jack Kayil. Kaum zu glauben, weil er so prägend war, doch war letztes Jahr seine Premierensaison. Ich glaube er hat vielleicht bei Vechta mal ein paar Minuten gesehen, aber eigentlich nur ProA gespielt. Nach einer Turbulenten Off-Season (College, dann Draft, dann in der NBA bleiben, dann zurück zu Mega, dann doch Berlin…) ist diese Saison diejenige, um den nächsten Schritt zu gehen. Überraschend, dass er nicht in die Euroleague gegangen ist. Mal sehen, wie dominant er spielen kann. Denn das wird die Erwartung sein.
Wobei mich das wundert, da ja reboundstarke “große” Jungs wirklich ein Wettbewerbsvorteil heute sind. Stichwort Tagging-up. Nur große, bewegliche Center, die auch gut P&R verteidigen sind natürlich auch teuer und der Markt war dieses Jahr wohl sehr teuer und viele Spieler sind am Ende in China, Russland, Griechenland etc. gelandet, wo man einfach viel mehr verdient.
Finanzen sind das eine. Das andere, dass wir eine Liga sind mittlerweile die zu großem Teil aus Guards besteht die in ISO Situationen attackieren. Hast du von 3-5 alle fast auf einer Größe, kannst du da mit Switches natürlich auch recht viel wegnehmen. Und je mehr Spieler du hast, die was mit dem Ball anfangen können, umso besser. Da macht dann ein Bangala auf der 5 in Braunschweig schon viel Sinn.
Diese Saison würde ich schon sagen, dass man sogar überraschend viele Spieler gehalten hat in der Liga, wenn man die internen Wechsel mit zählt. Aber auch im gleichen Verein gab es ja ein paar überraschendere verlangerubgen, auch in Standorten wo man nicht unbedingt damit rechnet.
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