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Einschätzung der BBL-Kader 2026/27
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@Loosignho bei Bamberg blieb auch Keppeler, Wright hat schon BCL gespielt und welcher von diesen Spielern von Bamberg kam direkt vom College? Da hätte man schon mal besser nachschauen können. Ein Scott hat übrigens nicht nur nba gespielt sondern auch schon in Frankreich.
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@Loosignho bei Bamberg blieb auch Keppeler, Wright hat schon BCL gespielt und welcher von diesen Spielern von Bamberg kam direkt vom College? Da hätte man schon mal besser nachschauen können. Ein Scott hat übrigens nicht nur nba gespielt sondern auch schon in Frankreich.
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@Hybi92 aber der wurde nicht genannt? Ging es doch um die Ausländer und Terry ist Deutscher, wie Hochstäder auch.
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Hier meine Einschätzung der nächsten Teams:
Bonn
Das Ranking von Bonn ist für mich naturgemäß jedes Jahr das schwierigste, weil ich einerseits emotional verbunden bin, aber natürlich dieses Team auch mehr als alle anderen gesehen und analysiert habe. Das ist dieses Jahr besonders herausfordernd, weil die Baskets ja praktisch das komplette Team übernommen haben. So wie es heute aussieht stehen in der Kernrotation drei Abgängen (Finch, Cooks und Bähre) Zwei oder Drei Neuzugänge (Wright, Kratzer und ggf Foster) gegenüber. Von den Abgängen hatte realistisch betrachtet nur Finch letztes Jahr einen prägenden Einfluss. Insofern bin ich recht zuversichtlich in der Prognose, dass Bonn auch nächstes Jahr eine sehr gute Defensive Mannschaft sein wird (und dass vom ersten Spieltag an) und dass es auch nächstes Jahr kein offensives Feuerwerk zu erwarten ist. Es gibt m.E. zwei spannende Fragen zu beantworten. 1. Wie wirkt sich die kommende Doppelbelastung auf ein Team aus, dass sehr von der Intensität lebt, und 2. Wie sehr gelingt es die Scoring Effizienz zu steigern (schlechter werden kann sie kaum). Der Kader ist und bleibt ein auf physische Verteidigung optimiertes Konstrukt, mit vergleichsweise wenig zuverlässigem Shooting. Wright kann da hilfreich sein, Foster wäre es auch wenn er fest verpflichtet wird, aber ein richtiges Shooter Team ist es nicht und wird es nicht sein.
Das Team wird aller Voraussicht nach vom ersten Spieltag an sehr eingespielt und intensiv agieren, es wird niemandem Spaß machen gegen Bonn anzutreten, daher rechne ich auch dieses Jahr wieder mit der direkten PO-QualifikationOldenburg:
Es ist irgendwie komisch mit Oldenburg. Seit Jahren bringen sie Saison für Saison einen, von den Namen her, starken Kader an den Start,und seit Jahren ist das Ergebnis im Vergleich dazu mäßig.
Es ist super schwer von außen einzuschätzen woran das eigentlich liegt, erfahrungsgemäß ist es ja oft eine ganze Melange an Gründen, aber die diesbezügliche Konstanz ist schon bemerkenswert.
Was ich aus meiner Außensicht sagen kann ist, dass es nach meiner Erfahrung (insbesondere auch in den mageren Jahren in Bonn) oft problematisch ist, wenn man Spieler verpflichtet, die schon in Europa etabliert sind, aber aufgehört haben danach zu streben in die Top Ligen zu kommen . Exemplarisch dafür ist letztes Jahr Brian Fobbs gewesen. Der hat enorme Qualitäten, aber der brennt eben auch nicht dafür alles reinzuwerfen, um vielleicht doch noch in die ACB zu kommen oder in die Euroleague. Der verdient gut, und hat vor das genauso weiterhin zu tun. Wenn Du von dieser Sorte ein paar Spieler hast, dann machen die eben Ihren Job so effizient wie möglich und freuen sich, wenn die Saison rum ist und der Sommer endlich kommt. Genau diesen Vibe haben einige der Oldenburger Teams in den letzten Jahren ausgestrahlt. Von daher ist es durchaus bemerkenswert, das Oldenburg dieses Jahr ein bisschen mehr Risiko in der Rekrutierung eingegangen ist. Zum Einen wurde ein radikaler Schnitt vorgenommen, auch auf den deutschen Positionen, zum Anderen wurden Spieler geholt die noch was werden wollen. Allen voran bin ich persönlich auf den einen Teil der “Kreative Vornahmen Allstars”, Latrel Darthard gespannt (Der Andere Teil ist JaQualyn Gilbreath). Darthard hatte ich schon letztes Jahr als potenziellen BBL Newcomer auf dem Radar, weil er einfach absurde Shooting Stats, wenn auch in kleinen Ligen hingelegt hat: 51% Dreier in der BNXT Liga bei mehr als 4 Versuchen pro Spiel, jetzt 50% in Ungarn ebenfalls bei hohem Volumen dazu dieses Jahr 95% Freiwürfe und 55% Zweipunktwürfe - ein ganz klares Mitglied im exklusiven 50/40/90 Club. Dazu mit 1,93 eine gute Größe für einen BBL Guard und eine solide College Karriere. Auf jeden Fall ein Spannender Spieler, von dem man erwarten kann, dass er noch Ziele hat und sich auf höherem Niveau beweisen will. Auch sein Backcourt und komplexe namenskonstrukte-Partner Gilbreath ist ein Spieler den man in den letzten jahren auf der Einkaufsliste der Oldenburger vermutlich nicht gefunden hätte. Karrierestationen in Cypern, der Slowakei und der Schweiz, dazu eine Mäßige College Karriere in der Div. 2 sind sehr untypisch für das gewohnte Oldenburger Anforderungsprofil. Dazu passen dann aber im Mix Nate Johnson (Eurocup und Lega A erprobt) und Zach Ensminger (Auf dem Weg nach oben und aus einer starken Saison kommend). Man kann sagen was man will, der diesjährige Oldenburger Kader hat viel mehr Risiko, als wir das kennen, aber eben auch viel mehr Überraschungspotenzial. Die Deutsche Rotation ist es, die mir ein bisschen Sorgen macht. Da gibt es 4 solide BBL Spieler (das ist gut) aber nichts dahinter (das ist knapp) das kann schnell eng werden. Auf jeden Fall erwarte ich dieses Jahr inspiriertere Oldenburger, bin auf Darthard wirklich gespannt und sehe sie wenn es aufgeht als Anwärter auf einen der ersten 8 Plätze.Rostock
Rostock hat vereinfacht gesagt eine Menge wirklich guter Spieler. Viel wird davon abhängen ob Robin Amaize die Deutsche Rotation verstärken kann (ich drücke alle verfügbaren Daumen), dann ist die Deutsche Rotation mit Amaize, Klassen, Leuchten, Baggete und Lockhart grundsolide, dazu Crocket, Landsdowne, die Neuverpflichtungen Stove, Konontsuk, Withers und Copeland. Das hat alles Hand und Fuß und ist “sneaky beeindruckend” finde ich. Rostock hatte auch letzte Saison einige sehr starke Phasen, die aus unterscheidlichen Gründen mal kürzer und mal länger waren. Ich habe auch noch nicht wirklich ein Gefühl für die Klasse des Coaches aber für mich ohne Frage ebenfalls ein klarer Anwärter auf eine PO Platz. Es bleibt abzuwarten ob die Rostocker es schaffen mehr Konstanz in Ihre Leistungen zu bringen, das Team ist ja recht stabil.
Ulm
Tja, was machen wir mit Ulm. Ganz oben auf der Liste der “ich verstehe den Plan nicht” Teams, was ja durchaus an mir liegen kann. Ulm war in den letzten Jahren eigentlich immer recht gut einzuschätzen. Starker Deutscher Kern, ein paar hochklassige Imports und dazu eine Anzahl an NBA Prospects in unterscheidlichen Phasen ihrer Entwicklung. Das war kein Zufall sondern das Ergebnis einer Strategie die explizit Kader geschaffen hat, in denen es neben dem Gerüst, das den sportlichen Mindesterfolg absichert, Raum für die Entwicklung von Nachwuchsspielern gelassen hat. Und bei den Nachwuchsspielern wurde daran gearbeitet das Image einer NBA Pipeline weiter zu entwickeln. Dafür stand im Hintergrund Thorsten Leibenath als Architekt dieses Konstrukts.
Das Ganze ist allerdings in den letzten zwei Jahren extrem unter Druck gekommen. Die NIL Deals machen es aktuell praktisch unmöglich diesen Pipeline Gedanken durchzuziehen, denn jeder der den Ball dribbeln und gleichzeitig Kaugummi kauen kann geht auf’s College, wo die Sichtbarkeit im amerikanischen System groß ist, und die Gehälter für Spieler die eine realistische NBA Chance haben auch. Dazu reissen der Abgang von Leibenath und der scheinbar unerwartete Weggang von Sengfelder Lücken unterschiedlicher Art. Egal wie sehr Stoll und Andere eingebunden waren, Leibenath wird schon eine gewichtige Rolle im System gespielt haben, und so jemanden findest Du eben auch nicht einfach so bei LinkedIn, so erfahrene BBL-Menschen gibt es nicht viele. Der Weggang von Sengfelder hingegen schein den Deutschen Ankerspieler aud der Planung gerissen zu haben. Klepeiz und Weidemann sind ebenfalls weg und dann stehst Du da mit Liedke, Schmidt (Beide ProA), Rataj (Top Spieler aber auch noch sehr unerfahren in der BBL) sowie Milicic und Koroma, die beide große Talente sind, aber nicht von dem Kaliber, dass sie Dir direkt einen vollwertigen Rotationsplatz in der BBL garantieren. Das ist schon mal eine Herausforderung, und das Buffet der verbliebenen nachweislich BBL-Tauglichen Spieler ist nicht sonderlich gut gefüllt, und dafür aber vermutlich recht hochpreisig. So ergibt sich dann eine Ziemlich gemischter Kader mit einigen Klassespielern (Shittu, Sims, Watson, Traoré) und vielen Fragezeichen. Deutlich Mehr Fragezeichen als wir es von Ulm aus der Vergangenheit gewohnt waren. Daher bin ich ziemlich sicher, dass der Kader sich noch verändern wird. So wie er jetzt da steht ist das ein Team dass eher im Mittelfeld der Tabelle anzusiedeln ist, vor allem wenn der europäische Wettbewerb noch Körner kostet. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass das so bleibt.Würzburg
Aus Würzburg hört man, dass der Etat diese Saison doch ein stückweit kleiner ist, als in den letzten Jahren, und wenn man auf den Kader schaut, könnte man meinen, dass dies sich auch in den Verpflichtungen wiederspiegelt. Kamen letzte Saison mit Carr (nach einer sehr guten Saison in Israel), Ivey und Stove (Nach einer sehr guten BBL Saison), zum Weiterverpflichteten Mintz, so sieht es diese Saison doch anders aus. Colbert kommt aus Belgien, Dye aus Rumänien, Wisehard, Ogunsipe und Kayser aus der ProA. Dazu aber dann auch mit Sam Griffin ein sehr vielversprechender Guard der schon in der ACB in der Türkei und in Griechenland gespielt hat (und überall große Zahlen auf’s Scoreboard gebracht hat. Es ist nicht auszuschließen, dass Griffin in einem heliozentrischen System unter Fillipowsky zum MVP Kandidaten mutiert, der passt schon gut zum Coach. Das Wissen dass der Trainer nachweislich in der Lage ist extrem viel aus seinen Kadern herauszuholen, ist generell ein Problem bei der Bewertung von Würzburg, ich finde beispielsweise die Rotation auf den großen Positionen recht dünn, aber wir haben gesehen welche Leistungen Fillipowsky durch klare Rollenverteilung und Taktische Finesse aus solchen unausgeglichenen Kadern herausholen kann. In Summe geaube ich aber nicht, dass der Kader dieses Jahr den Wumms hat wie in den letzten beiden Jahren, daher sehe ich Würzburg unter den Teams die Zwischen 6 und 10 einlaufen werden.
LuBu
Es ist schon eie Weile her, dass man vor der Saison eigentlich ein klares Bild hatte was für Spieler sich in LuBu wiederfinden würden. John Patrick hatte in seiner Zeit ein klares Zielbild vor Augen, Deutsche Spieler in kleineren Support-Rollen, Scoring-starke und Scoring-willige Guards auf der Durchreise woei eine Gruppe von Imports um die 2 Meter, die mit Physis und Athletik agieren.
Mit diesen Truppen hat er dann meist sehr erfolgreich einen Physischen, grenzharten und oft offensiv eindimensionalen Ball gespielt. Patrick King hat das noch weitergeführt aber zuletzt ist diese klare Ausrichtung verloren gegangen, auch weil der Rest der Liga an Physis und Athletik zugelegt hat, und das Konzept eben nicht mehr für die Erfolge sorgt wie in der Vergangenheit. Inzwischen spielt die Hälfte der Liga sehr Physisch das Posession Game wist sehr umkämpft, offensives Rebounding ist überall Teil des Plans, sprich - der alte Wettbewerbsvorteil ist ein stückweit weg.
Bisher hat Lubu es noch nicht verstanden darauf eine Antwort zu finden und einen neuen Pfad zum Erfolg zu identifizieren. Die letzte Saison war in Summe eher mäßig, die Begeisterung am Standort ist nicht mehr so vorhanden wie noch vor Jahren und die ganz großen Identifikationsfiguren (in Lubu war das lange das Duo Patrick und McCray) sind noch nicht wieder etabliert.
Da passt es gut das mit David McCray nun schon eine Person wieder zurück ist, die eine Brücke in diese Vergangenheit bilden kann, zumindest im ersten Schritt auf der emotionalen Ebene)
Am Ende aber muss es auf dem Feld passen und da kann man, wenn man die Augen ein wenig zusammenkneift schon den Beginn eines Umbruchs erkennen. Zunächst auf den Deutschen Positionene: Dort tummeln sich mit Wobo und dem unendlichen Polas zwei echte BBL Dinosaurier. Polas hat seine ersten Spiele im Deutschen Profibasketball in der Saison 2013/2014 gemacht, damals schon im besten Basketball Alter von 28!. Wobo spielt seit 2009 in der BBL, damals machte er seine ersten Schritta auf’s Parkett in einem Team mit Chris Ensminger und Bryce Taylor Taylor. Beide sind, dass muss man so klar sagen, nur noch Ergänzungsspieler die letzte Saison eigentlich zu viele Minuten gehen mussten. Aber LuBu hat es geschafft mit Julius Baumer, Maxwenn Dongmo Temoka und Patrick Cartier drei junge Deutsche zu verpflichten, die die deutsche Rotation auffüllen und nicht zu einem Aushängeschild, aber auch nicht zu einem Schwachpunkt machen. Dazu konnte mit Elijah Huges ein Import gehalten werden der letzte Saison das ganze Spektrum vom Genie bis zum Wahnsinn gezeigt hat, aber fraglos hochtalentiert ist.
Mit Ish Legget (letzte Saison in Rumänien) und Huges werden vermutlich einen Großteil der Scoring Last tragen, Darius Perry (ex Würzburg) das Spiel lenken, das ist alles recht solide ohne zu begeistern. Das Rebounding macht mir ein bisschen sorgen da ist in Summe wie ich finde zu wenig im Kader, aber die wichtigste Frage wird es sein, was der neue Coach mit diesem Kader anstellen kann. Der Kader ist ehrlich gesagt durchschnittlich. Das kann mit einem guten Coach bis in die oberen Play-In-Ränge reichen und wenn das Coaching nicht funktioniert auch gerne mal ein langes Abrackern im unteren Tabellendrittel bedeutenMBC
Der MBC ist in den letzten Jahren immer ein Team gewesen, das ein bisschen einen eigenen Weg beschritten hat. Die Kader waren oft recht kreativ, im guten wie im schlechten Sinne zusammengestellt, es gab Rehabilitierungs-Projekte (Mushidi, Bryant) und es gibt den zweifelhaften Rekord, dass der MBC seit dem Jahr seines Aufstieges 17/18 immer unter den Schlechtesten 5 Defensivratings der Liga zu finden war, 6 mal in diesen 9 Saisons unter den letzten zwei. Mit diesem Defensivrating aber nicht abgestiegen zu sein, ist auch eine Leistung, aber es ist schon verrückt. Aber, auch das ist eben kein großes Geheimnis, mit einem vergleichsweise kleinen Etat, musst Du eben auch Risiken eingehen, vor allem auf den Deutschen Positionen. Um so erstaunlicher und auch toller ist es, dass es dem MBC gelungen ist die Identifikationsfigur Spencer Reaves zu halten. Er ist immer noch einer der besten Scorenden Guards der Liga, und hat einen Deutschen Pass, das heisst, es mangelt ihm sicher nicht an Angeboten. Das er trotzdem beim MBC bleibt spricht für den Standort, hinterlässt im Teambudget vermutlich aber auch seine Spuren.
Mit Colin Welp wurde ein weiterer Deutscher gehalten der BBL Format hat, Kresimir Nikic ist weiterhin ein Ergänzungsspieler, und Gabriel de Oliveira wird wenn’s gut läuft ein solcher. Dadurch ist die Deutsche Rotation schon arg Dünn, daher ist es wieder ein Beweis der oben erwähnten Kreativität, dass es gelungen ist Vuk Radojicic zu finden und zu verpflichten, der in seiner Jugend lange genug in Deutschland aktiv war um jetzt als Homegrown zu zählen. Auf ihn bin ich sehr gespannt, er hat schon ein bisschen Erfahrung im Profi Bereich und in der Serbischen Liga durchaus respektabel abgeschnitten. Auch ein Rehabilitierungsprojekt ist wieder dabei, Kris Clyburn, dem Einen oder Anderen noch aus seiner MBC Saison 22/23 bekannt, als er maßgeblich zur Offensive und gelichzeitig zum Defensivrating des MBC beigetragen hat. In den letzten Zwei Jahren hat er noch ganze 26 Spiele bestritten und es bleibt abzuwarten in welcher Verfassung er in Weissenfels auflaufen wird. Schön auch, dass Jure Planinic als letzter Vertreter der selten gewordenen Sorte “Ostblock Center” in der BBL verbeibt. Ansonsten ist wie immer Risiko dabei. Gaines kommt aus einer starken Pro A Saison, Hunt aus Kroatien, und auf dem Flügel ist, wie ich finde noch eine riesen Lücke. Aber der Kader ist noch nicht vollständig. Bei aller Sympathie erwarte ich jedoch (ausgenommen es kommt jetzt ein Ultrakracher auf der 3) das es auch dieses Jahr darum gehen wird nicht in Abstiegsnöte zu kommen.Bamberg
Mit viel Sympathie habe ich beobachtet wie Bamberg das Opfer des eigenen Erfolges geworden ist. Es sind nicht alle zum selben verein gegangen aber es sind praktisch alle gegangen. Wenn man ein Gefühl dafür bekommen will wie hart die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der BBL bei den meisten Teams sind, dann muss man auf den Bamberger Kader schauen. Bis auf Richard Balint sind alle Spieler neu, und der Headcoach auch - und dass nach der besten Saison seit Jahren. Es kann sein das Demarcus Demonia noch zurückkehrt, aber ob man sich das wünschen soll ist unklar, je nachdem wie das Verfahren gegen Ihn ausgeht. Aber Demonia hin oder her, es bleibt dabei, das Team ist komplett neu, es sind spannende Spieler dabei, aber kein Einziger ist aus meiner Sicht eine sichere Bank. Da gibt es Joshua Obiese, der lestzte Saison in Braunschweig wie ein Sinnbild für seine Karriere Licht und Schatten hatte. Ohne Frage Talentiert, aber irgendwie nie so voll in die Spur gekommen, Bähre hat in den letzten 2 Jahren aus Verletzungsgründen 39 von 87 möglichen Spielen bestreiten können, Trevon Scott hat bisher fast Ausschließlich in Kanada und der G-League gespielt, die Guards Wilson, Jones und Wright, haben alee noch nicht auf diesem Niveau gespielt aber alle in kleineren Ligen viel gepunktet, dazu einer der ganz wenigen College Abgänger die dieses Jahr den Weg in die BBL Finden (Früher waren das immer zwei Hände voll) und mit Yuwal Hochstadler ein sehr junger Spieler aus der starken Israelischen Liga. BBL Erprpbt sind eigeltich nur Balint, Obiese und Bähre. Das ist ehrlich gesagt sehr wenig, bei allem talent was da versammelt ist. Auf der anderen Seite ist der Coach, Jesus Ramirez in der BBL auch schon mit nominell schwach besetzten Teams sehr erfolgreich gewesen. In Summe ist es mir aber zu wenig - ich denke es wird lange gegen den Abstieg gehen in Bamberg, es sei denn ein paar von den Wetten gehen auf. Die vielleicht besten Kandidaten dafür sind Wilson und Jones. Wenn einer, oder Beide komplett einschlagen ist vielleicht ein Run auf die hinteren Play-In Plätze möglich
Ball dribbeln und gleichzeitig Kaugummi kauen kann
This is love LOL Danke für die tolle Arbeit.
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Ball dribbeln und gleichzeitig Kaugummi kauen kann
This is love LOL Danke für die tolle Arbeit.
@CoachMercy um welchen Spieler geht es hier? Finde die Stelle nicht…
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@CoachMercy um welchen Spieler geht es hier? Finde die Stelle nicht…
@CoachMercy um welchen Spieler geht es hier? Finde die Stelle nicht…
Es geht um die College Situation, das war am Beispiel des Ulmer Teams genannt. Aber allgemein das jeder der das kann dann aufs College gehen wird
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@Nicki Nein, er nennt davor Bähre, dann ein paar ausländische Spieler und dann dazu einer der College Abgänger.
@Nicki Nein, er nennt davor Bähre, dann ein paar ausländische Spieler und dann dazu einer der College Abgänger.
Terry ist in der Tat Deutsch-Amerikaner, zählt also damit zur Deutschen Roation. Ob er substanziell beitragen kann ist tatsächlich schwer zu sagen. meist brauche College Abgänger ein bisschen. Was aus meiner Sicht valide bleibt, ist, dass auch er ein Spieler ist, der funktionieren kann, aber Du kannst eben nicht davon ausgehen.
Keppeler ist mir in der Tat die ganze Zeit durchgegangen, danke für den Hinweis- Er hat letztes Jahr eine kleine aber nicht unwichtige Rolle im Bamberger Konstrukt gespielt und man kann erwarten, dass er das dieses jahr auch wieder tut. Meine Gesamteinschätzung für Bamberg ändert das aber nicht. -
Weiter geht’s
Hamburg
Wie jedes Jahr: Ich verstehe es nicht was Hamburg da macht. Hamburg geht immer wieder enorme Risiken in der Kaderplanung ein, und ich frage ich warum? Drei Spieler aus dem Vorjahr sind gehalten worden, die Deutschen Breunig, Ogbe und Rich - völlig in Ordnung, ein solider Deutscher Kern der mit Sid Marlon Theiss ergänzt wurde, wobei ich hier schon nicht den Fortschritt gegenüber Benedikt Turudic erkennen kann, beide sind Ergänzungsspieler die 10 bis 15 Minuten BBL gehen können und beide Details beitragen, aber nicht die Saison verändern. So weit so verständlich. Danach fängt für mich das Rätseln an. Die Hamburger Imports kommen fast alle aus kleineren Ligen: Thomasson (Polen), Kangudija (und Pavrette (beide zweite Französische Liga), Marschall (ProA), Wade (Ungarn). Einziger Neuzugang der nachweislich in der BBL Funktioniert ist David Muenkat der ein solider, physischer Frontcourt Spieler ist. Wieder hat Hamburg am Anfang der Saison ein Fragezeichen auf der Eins, so wie letztes Jahr auch, wo ihnen das fast das Genick gebrochen hat. Zakai Zeigler ist zwar ein Spieler der aus einer guten Liga kommt (Frankreich), aber er ist sehr klein (1,75) und hat in seiner Saison in Frankreich seinen Wurf nicht durchsetzten können 22.4% von aussen nur 34% insgesamt. Der Rest der Backcourts sind Noah Thomasson der eher ein 2/3 Guard ist, aber durchaus auch mal den Ball passen kann, Osaro Rich, der laut seinem eigenen Trainer besser ist, wenn er nicht den Ball bringt und Mathys Kangudia der super talentiert ist, aber noch sehr jung. Damit hast Du auch dieses Jahr wieder viel talent, aber auch viel Risiko im Backcourt. Trey Wade auf der Drei ist ein Spieler, von dem ich mir vorstellen kann, dass er in der BBL gut funktioniert und Nicolas Pavrette ist wieder ein High cieling - low floor Spieler, sehr groß (2.11) noch sehr dünn (95kg) vermutlich dann offensiv effektiv wenn er als Rim-Runner eingesetzt wird, wobei wir wieder bei der wackeligen PG position sind. Das sind mir auch dieses jahr wieder zu viele Risiko Spieler und zu wenig “gerüst”. Wenn es aufgeht und vor allem Zeigler funktioniert, dann kannst Du bei idealem Verlauf auf die Play-In Plätze schielen, wenn der Backcourt nicht fluppt, bist du schnell im unteren Tabellendrittel. Ich erwarte ehrlich gesagt wieder einen schwachen Start, und dann Nachverpflichtungen im Winter - eine ruhige Saison würde mich sehr überraschen
Vechta:
Das Vechta in meinem Ranking der Kaderstärken so weit unten steht hat mich ziemlich überrascht. Immerhin haben die Vechtaner die klassischen Korsettstangen eines BBL Teams: Einen guten Center (Pleiss) und einen erprobten PG (Kuhse) halten können. Aber schauen wir mal auf den Kader, dann wird es vielleicht deutlicher. Die Deutsche Rotation führt Tibor Pleiss an. Super, dass er in der Liga bleibt, er ist immer noch ein Impact Spieler, der realistischerweise nicht alle Spiele wird spielen können, er hat in keiner der letzten Drei Saisons mehr als 28 Spiele bestreiten können.
Dahinter wird es dann doch deutlich eng. Phillip Herkenhoff ist ein solider BBL Spieler, Lamin Sabbally ist ein spannendes Projekt, Timo Lahnmüller hat sich in der BBL bislang noch nicht etablieren können und Peter Hemschemeier ebenso. Lars Thiemann hatte seine Momente aber in Summe ist er auch noch niemand auf den Du für 36 Spiele bauen kannst… Damit hast Du 2 Deutsche wo Du sicher sagen kannst, die können in der BBL solide liefern,und einer davon ist öfters verletzt. Mindestens einer aus dem Quartett Sabally, Lahnmüller, Hemschemeier, Thiemann muss wirklich gut funktionieren, damit Du nicht mit einer sehr kurzen Rotation da stehst. Kuhse kommt aus einer für seine Verhältnisse schwachen Saison, in der von der MVP Form früherer Jahre weit entfernt agiert hat. Die Zahlen sehen ordentlich aus, aber für einen Spieler seines Kalibers sind 3.3 Assists bei 1.6 Turnovern zu wenig, dazu kommt dass er am defensiven Ende keinen übermäßigen Beitrag bringt. Vielleicht war es die Rolle hinter/neben Verge, man wird sehen wie es bei ihm dieses Jahr läuft. Die weiteren Imports sind solide, Franklin, und Lewis kommen aus guten Ligen in denen sie ordentliche, aber nicht überragende Saisons in eher schwachen Teams gespielt haben, Edler Davies hat in Hamburg nicht so funktioniert wie erhofft, hat dann aber in Israel noch ein paar ordentliche Spiele gemacht. Trice ist ein erfahrener Playmaker der in vielen kleineren Ligen gespielt hat, und eine Tendenz zu vielen Turnovern hat.
In Summe ist das alles in Ordnung, aber es fehlt mir an Zweierlei Dingen: Athletik auf der 5 und Upside im ganzen Kader. Das kann super klappen, wenn Kuhse und Pleiss gesund Bleiben und ordentlich produzieren und sich dazu Sabally als ein echter Steal erweist und die Defensive, die letztes Jahr gegen Ende der Saison auf einmal funktionierte diesmal das ganze Jahr funktioniert. Aber mit persönlich sind das zu viele Wenn’s. ich rechne mit einem Kampf um einen Play-In Platz mehr oder weniger das ganze Jahr lang.Jena:
Jena ist letzte Saison dem Abstieg knapp entronnen, und das Trotz einer verheerenden Verletzung des bis dahin mit Abstand besten Spielers (Osobor). Dann als Aufsteiger die Klasse zu halten ist
Aller Ehren wert, aber es war ein heisser Ritt. Nicht überraschend also dass es einen ziemlichen Neuanfang in Jena gibt. Der Feuerwehrmann-Trainer (Taylor) wurde gehen gelassen und mit Stephen Esterkamp kommt jemand neues in die BBL, der zuvor in der 2. Liga gute Arbeit geleistet hat. Geblieben sind die Deutschen kaderplätze, Herrera, Christen, Krause und Lorenz Bank, neu hinzu gekommen ist in der deutschen Rotation Raphael Falkenthal der in der ProA eine gute Entwicklung genommen hat. Das ist bei aller Sympathie für Christen bis auf Lorenz Bak eine Riege aus Ergänzungsspielern. Das ist auch völlig in Ordnung so, denn für ein Team mit kleinerem Budget ist es vermutlich klug, eher auf Deutsche Ergänzungsspieler für halbwegs vernünftige preise zu setzten, als auf nur geringfügig bessere Deutsche mit signifikant größerem gehalt. Alle die Jungs die Jena da hat können in der BBL ein paar Minuten gehen, und keiner von Ihnen wird dir viele Spiele gewinnen. Das müssen folglich dann die Imports leisten und da hat Jena, wie ich finde eine interessante Truppe beisammen. Natürlich sind da Risiko-verpflichtungen dabei, aber diese Risiken werden eben für Spieler eingegangen die eine große Upside versprechen.
Allen Voran ist da sicherlich Terrence Edwards Jr zu nennen. Der hat nach einer sehr ordentlichen College Karriere seine Rookie Saison in Russland verbracht und auch dort das gezeigt was ihn auf den College ausgezeichnet hat. Scoring und Rebounding sowie Beiträge im Kompletten Boxscore. Allerdings hat er dort nur 13 Spiele gemacht (Warum weiss ich nicht), und die VTB Liga ist ganz klar nichtmehr so gut wie sie mal war, aber das da Potential in Edwards steckt ist recht sicher anzunehmen. Mit Jemari Baker kommt ein ProA Guard mit Scoring Power und ordentlicher Größe,
Eric Neal kommt aus der ABA Liga, ein kleiner Guard, mit sehr gutem Wurf, der gefühlt schon in ganz Europa unterwegs war und seit Jahren sehr ordentliche Scoring- und Assistwerte auflegt (genau sie Sorte Veteran-Guard den ich bei Hamburg vermisse) Ira Lee ist ein sehr veranlagter 4er der letzte Saison nur sehr wenige Spiele gemacht hat (Verletzungsbedingt?) und Pierre Brooks ist wieder ein Scorer, der in der zweiten Spanischen Liga fast 17 Punkte aufgelegt hat. Auf der 5 dann noch Tanner Stuckman (Der bei meiner Kaderauswertung noch nicht verpflichtet war) ein Stretch-Big der auch schon ein bisschen Europaerfahrung hat.
Das erscheint mir als eine gute Mischung als Potenzial und Risiko, und eine klug zusammengestellte Mannschaft. Ja, die Rotation ist recht kurz, da von den Deutschen nicht so wahnsinnig viel kommen wird, aber die Imports wissen alle wo der Korb hängt und haben eine spannende Mischung. Jena traue ich zu eines der überraschenderen Teams diese Saison zu werden, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und eher auf die obere Tabellenhälfte zu schielen. -
Kleine Korrektur zum sehr passenden Beitrag über Hamburg: Emil Marshall ist kein Importspieler und kommt auch nicht aus der ProA, sondern ist ein ehemaliges Towers-Eigengewächs, dass nach 6 Jahren zurückgekehrt ist und zuletzt in der 3. französischen Liga in Val de Seine gespielt hat. Er ist als 11./12. Spieler in der Rotation vorgesehen. Jetzt fällt er aber eh erstmal auf unbestimmte Zeit aus.
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Hamburg
Wie jedes Jahr: Ich verstehe es nicht was Hamburg da macht. Hamburg geht immer wieder enorme Risiken in der Kaderplanung ein, und ich frage ich warum? Drei Spieler aus dem Vorjahr sind gehalten worden, die Deutschen Breunig, Ogbe und Rich - völlig in Ordnung, ein solider Deutscher Kern der mit Sid Marlon Theiss ergänzt wurde, wobei ich hier schon nicht den Fortschritt gegenüber Benedikt Turudic erkennen kann, beide sind Ergänzungsspieler die 10 bis 15 Minuten BBL gehen können und beide Details beitragen, aber nicht die Saison verändern. So weit so verständlich. Danach fängt für mich das Rätseln an. Die Hamburger Imports kommen fast alle aus kleineren Ligen: Thomasson (Polen), Kangudija (und Pavrette (beide zweite Französische Liga), Marschall (ProA), Wade (Ungarn). Einziger Neuzugang der nachweislich in der BBL Funktioniert ist David Muenkat der ein solider, physischer Frontcourt Spieler ist. Wieder hat Hamburg am Anfang der Saison ein Fragezeichen auf der Eins, so wie letztes Jahr auch, wo ihnen das fast das Genick gebrochen hat. Zakai Zeigler ist zwar ein Spieler der aus einer guten Liga kommt (Frankreich), aber er ist sehr klein (1,75) und hat in seiner Saison in Frankreich seinen Wurf nicht durchsetzten können 22.4% von aussen nur 34% insgesamt. Der Rest der Backcourts sind Noah Thomasson der eher ein 2/3 Guard ist, aber durchaus auch mal den Ball passen kann, Osaro Rich, der laut seinem eigenen Trainer besser ist, wenn er nicht den Ball bringt und Mathys Kangudia der super talentiert ist, aber noch sehr jung. Damit hast Du auch dieses Jahr wieder viel talent, aber auch viel Risiko im Backcourt. Trey Wade auf der Drei ist ein Spieler, von dem ich mir vorstellen kann, dass er in der BBL gut funktioniert und Nicolas Pavrette ist wieder ein High cieling - low floor Spieler, sehr groß (2.11) noch sehr dünn (95kg) vermutlich dann offensiv effektiv wenn er als Rim-Runner eingesetzt wird, wobei wir wieder bei der wackeligen PG position sind. Das sind mir auch dieses jahr wieder zu viele Risiko Spieler und zu wenig “gerüst”. Wenn es aufgeht und vor allem Zeigler funktioniert, dann kannst Du bei idealem Verlauf auf die Play-In Plätze schielen, wenn der Backcourt nicht fluppt, bist du schnell im unteren Tabellendrittel. Ich erwarte ehrlich gesagt wieder einen schwachen Start, und dann Nachverpflichtungen im Winter - eine ruhige Saison würde mich sehr überraschen
Vechta:
Das Vechta in meinem Ranking der Kaderstärken so weit unten steht hat mich ziemlich überrascht. Immerhin haben die Vechtaner die klassischen Korsettstangen eines BBL Teams: Einen guten Center (Pleiss) und einen erprobten PG (Kuhse) halten können. Aber schauen wir mal auf den Kader, dann wird es vielleicht deutlicher. Die Deutsche Rotation führt Tibor Pleiss an. Super, dass er in der Liga bleibt, er ist immer noch ein Impact Spieler, der realistischerweise nicht alle Spiele wird spielen können, er hat in keiner der letzten Drei Saisons mehr als 28 Spiele bestreiten können.
Dahinter wird es dann doch deutlich eng. Phillip Herkenhoff ist ein solider BBL Spieler, Lamin Sabbally ist ein spannendes Projekt, Timo Lahnmüller hat sich in der BBL bislang noch nicht etablieren können und Peter Hemschemeier ebenso. Lars Thiemann hatte seine Momente aber in Summe ist er auch noch niemand auf den Du für 36 Spiele bauen kannst… Damit hast Du 2 Deutsche wo Du sicher sagen kannst, die können in der BBL solide liefern,und einer davon ist öfters verletzt. Mindestens einer aus dem Quartett Sabally, Lahnmüller, Hemschemeier, Thiemann muss wirklich gut funktionieren, damit Du nicht mit einer sehr kurzen Rotation da stehst. Kuhse kommt aus einer für seine Verhältnisse schwachen Saison, in der von der MVP Form früherer Jahre weit entfernt agiert hat. Die Zahlen sehen ordentlich aus, aber für einen Spieler seines Kalibers sind 3.3 Assists bei 1.6 Turnovern zu wenig, dazu kommt dass er am defensiven Ende keinen übermäßigen Beitrag bringt. Vielleicht war es die Rolle hinter/neben Verge, man wird sehen wie es bei ihm dieses Jahr läuft. Die weiteren Imports sind solide, Franklin, und Lewis kommen aus guten Ligen in denen sie ordentliche, aber nicht überragende Saisons in eher schwachen Teams gespielt haben, Edler Davies hat in Hamburg nicht so funktioniert wie erhofft, hat dann aber in Israel noch ein paar ordentliche Spiele gemacht. Trice ist ein erfahrener Playmaker der in vielen kleineren Ligen gespielt hat, und eine Tendenz zu vielen Turnovern hat.
In Summe ist das alles in Ordnung, aber es fehlt mir an Zweierlei Dingen: Athletik auf der 5 und Upside im ganzen Kader. Das kann super klappen, wenn Kuhse und Pleiss gesund Bleiben und ordentlich produzieren und sich dazu Sabally als ein echter Steal erweist und die Defensive, die letztes Jahr gegen Ende der Saison auf einmal funktionierte diesmal das ganze Jahr funktioniert. Aber mit persönlich sind das zu viele Wenn’s. ich rechne mit einem Kampf um einen Play-In Platz mehr oder weniger das ganze Jahr lang.Jena:
Jena ist letzte Saison dem Abstieg knapp entronnen, und das Trotz einer verheerenden Verletzung des bis dahin mit Abstand besten Spielers (Osobor). Dann als Aufsteiger die Klasse zu halten ist
Aller Ehren wert, aber es war ein heisser Ritt. Nicht überraschend also dass es einen ziemlichen Neuanfang in Jena gibt. Der Feuerwehrmann-Trainer (Taylor) wurde gehen gelassen und mit Stephen Esterkamp kommt jemand neues in die BBL, der zuvor in der 2. Liga gute Arbeit geleistet hat. Geblieben sind die Deutschen kaderplätze, Herrera, Christen, Krause und Lorenz Bank, neu hinzu gekommen ist in der deutschen Rotation Raphael Falkenthal der in der ProA eine gute Entwicklung genommen hat. Das ist bei aller Sympathie für Christen bis auf Lorenz Bak eine Riege aus Ergänzungsspielern. Das ist auch völlig in Ordnung so, denn für ein Team mit kleinerem Budget ist es vermutlich klug, eher auf Deutsche Ergänzungsspieler für halbwegs vernünftige preise zu setzten, als auf nur geringfügig bessere Deutsche mit signifikant größerem gehalt. Alle die Jungs die Jena da hat können in der BBL ein paar Minuten gehen, und keiner von Ihnen wird dir viele Spiele gewinnen. Das müssen folglich dann die Imports leisten und da hat Jena, wie ich finde eine interessante Truppe beisammen. Natürlich sind da Risiko-verpflichtungen dabei, aber diese Risiken werden eben für Spieler eingegangen die eine große Upside versprechen.
Allen Voran ist da sicherlich Terrence Edwards Jr zu nennen. Der hat nach einer sehr ordentlichen College Karriere seine Rookie Saison in Russland verbracht und auch dort das gezeigt was ihn auf den College ausgezeichnet hat. Scoring und Rebounding sowie Beiträge im Kompletten Boxscore. Allerdings hat er dort nur 13 Spiele gemacht (Warum weiss ich nicht), und die VTB Liga ist ganz klar nichtmehr so gut wie sie mal war, aber das da Potential in Edwards steckt ist recht sicher anzunehmen. Mit Jemari Baker kommt ein ProA Guard mit Scoring Power und ordentlicher Größe,
Eric Neal kommt aus der ABA Liga, ein kleiner Guard, mit sehr gutem Wurf, der gefühlt schon in ganz Europa unterwegs war und seit Jahren sehr ordentliche Scoring- und Assistwerte auflegt (genau sie Sorte Veteran-Guard den ich bei Hamburg vermisse) Ira Lee ist ein sehr veranlagter 4er der letzte Saison nur sehr wenige Spiele gemacht hat (Verletzungsbedingt?) und Pierre Brooks ist wieder ein Scorer, der in der zweiten Spanischen Liga fast 17 Punkte aufgelegt hat. Auf der 5 dann noch Tanner Stuckman (Der bei meiner Kaderauswertung noch nicht verpflichtet war) ein Stretch-Big der auch schon ein bisschen Europaerfahrung hat.
Das erscheint mir als eine gute Mischung als Potenzial und Risiko, und eine klug zusammengestellte Mannschaft. Ja, die Rotation ist recht kurz, da von den Deutschen nicht so wahnsinnig viel kommen wird, aber die Imports wissen alle wo der Korb hängt und haben eine spannende Mischung. Jena traue ich zu eines der überraschenderen Teams diese Saison zu werden, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und eher auf die obere Tabellenhälfte zu schielen.Jena traue ich zu eines der überraschenderen Teams diese Saison zu werden, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und eher auf die obere Tabellenhälfte zu schielen
Zuerst: Hut ab und vielen Dank @loosignho für deine “Fleißarbeit”, das ist so interessant zu lesen!
Über diese Einschätzung bin ich jetzt aber überrascht - und danach, was ich so im Jena-Thread querlese manch Jena-Anhänger sicher auch.
Ich erwarte kommende Saison ein breites Mittelfeld und einen harten Kampf um die Playoff-Plätze. Jena zählt(e bisher) für mich zu den (wenigen) Abstiegskandidaten in der BBL. Und die zweite BBL-Saison ist ja bekanntlich immer die schwierigere…
Aber ich kann auch die Qualität der Imports nicht so einschätzen. Und man muss ihnen zugute halten, dass sie letztes Jahr ein extremes Gespür (Wieskamp, Osobor) und bei Osobor riesen Pech hatten. Ich bin in der kommenden Saison bei Jena vor allem gespannt, wie sich Steven Esterkamp in der BBL schlägt und werde das in jedem Fall verfolgen. Und auch die Personalie Terrence Edwards Jr ist sicher spannend. Mal sehen, was am Ende tatsächlich rauskommt. -
Vielen Dank für die ganze Arbeit! Bin schon sehr gespannt auf den letzten Teil der Erklärungen, wo dann auch Braunschweig dabei sein sollte. Bin ja etwas geschockt, dass wir schon wieder ganz am Ende stehen und frage mich, ob ein hoffentlich guter PG uns da signifikant rausreißen könnte.
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Liga-Ranking - Kaderbewertung
Weil ich ein Fan der Liga und von Rankings aller Art bin, versuche ich mich seit Jahren immer wieder zum Ende des Sommers an einer Bewertung der Kaderzusammenstellungen aller BBL Teams.
Das ist naturgemäß immer meine eigene Perspektive, limitiert durch meine eingeschränkte Kenntnis vieler, insbesondere neuer Spieler, und vor allem aber limitiert dadurch, dass es zwar durchaus in Grenzen möglich ist einzelne Spieler einzuschätzen, aber von Außen nie zu antizipieren ist, wie sich Teams zusammenfinden, eine Identität ausarbeiten, einen positiven- oder negativen Lauf haben, schlicht : Die sogenannten “weichen Faktoren” oder “Intangibles”, wie der Angelsachse sagt, bleiben naturgemäß unscharf.
Die Erfahrung mit diesen Rankings aus den letzten Jahren ist demgemäß auch gemischt: Einzelne Teams wurden gut getroffen, die Eine oder Andere unangenehme Wahrheit aufgedeckt, aber es gab immer wieder Teams die komplett anders abgeschnitten haben als ich das erwartet habe.
Letzte Saison war es ziemlich gemischt. Ich habe Braunschweig, Frankfurt, Hamburg, den MBC, Rostock, Oldenburg, München, Bonn und Vechta ungefähr in der Region verortet wo sie gelandet sind, Ulm, Chemnitz, Jena hatte ich besser erwartet, Trier, Würzburg, Bamberg, Lubu und Alba teils deutlich schlechter. Heidelberg habe ich komplett falsch eingeschätzt.Die Gründe für die durchwachsene Quote sind in der Rückschau vielfältig. Zum einen ist die Skala die ich verwendet habe ziemlich grob (siehe https://www.schoenen-dunk.de/post/2814644)
Zum Zweiten Haben sich die Teams in der Saison signifikant verändert (Nachverpflichtungen, Abgänge, Verletzungen) und zum Dritten haben sich in einigen Kadern nach dem Tag wo ich die Analyse ausgewertet habe, noch deutliche Veränderungen ergeben. Das alles ändert aber nichts daran, dass es Spaß gemacht hat, eine teilweise interessante inhaltliche Diskussion angeregt hat und abschließend dann doch einen ganz guten Ansatz für die Leistungsstärke der Teams in den ersten Wochen der Saison geliefert hat. (Diesbezüglich lag ich nur bei Heidelberg und Würzburg richtig daneben).
Trotzdem hat mich das ein bisschen gewurmt. Vor allem finde ich es weiterhin wirklich schwer neue Spieler einzuschätzen. Da haben wir auf der einen Seite recht umfangreiche Statistiken (z.B. bei Realgm), Physische Gegebenheiten (Alter, Größe, Gewicht etc…) aber eben auch oft Unklarheit darüber, wie sich diese Zahlenwerke mit denen man Basketballer zumindest halbwegs “vermessen” kann, dann aus einer anderen Liga in die BBL übertragen lässt. Das ist im Kern dasselbe Problem, dass auch Scouts oder Draft-Analysten haben.
Mein Ansatz in der Vergangenheit war, die neuen Spieler über Vergleiche mit Spielern die bekannt sind zu kategorisieren. Das klappt gut ist aber super grob.
Dieses Jahr habe ich mir deshalb etwas anderes überlegt. Das Verfahren basiert auf einem Phänomen, das man als “predictive power of improper linear models” bezeichnet. Wer Lust hat das zu googeln, da gibt es super spannende Forschung zu.Sehr verkürzt geht es um folgendes: Man kann nachweisen, dass sehr simple lineare Modelle zur Vorhersage von zukünftigem Verhalten unter bestimmten Rahmenbedingungen mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser funktionieren als sehr ausgeklügelte komplexe Verfahren. Das Ganze basiert auf der Erkenntnis, dass Menschen recht gut darin sind zu beurteilen welche Parameter grundsätzlich einen Einfluss auf ein zu prognostizierendes Ereignis haben, und auch darin zu beurteilen, ob der Parameter positiv oder negativ beiträgt. Worin Menschen hingegen nicht so besonders gut sind (auch Experten btw.) ist darin zu bewerten wie viel genau ein Parameter beitragen wird.
In unserem konkreten Falle von Basketballern haben wir einen schönen Test-Case für dieses Verfahren. Basketballspieler werden kontinuierlich in statistischen Kategorien vermessen. Ich kann sehr einfach eine bestimmte Menge an Parametern auswählen, die einem Spieler zuzuordnen sind, beispielsweise Punkte, Defensiv Rebounds, Offensiv Rebounds, Turnover, Assists, die effektive Wurfquote und die Größe des Spielers.
Ich denke dass es Konsens ist, dass alle diese Parameter bis auf Turnover, positiv mit der erwartbaren Leistung des Spielers korreliert sind, und bei Turnovern ist es genau umgekehrt, je kleiner der Wert, desto besser.
Jetzt ist es so, dass die Parameter natürlich nur vergleichbar sind, wenn ich dies auf die Minuten pro Spiel, die die Spieler gespielt haben normiere, denn 10 Punkte in 10 Minuten sind besser als 12 Punkte in 25 Minuten, aber diese Normierung ist ja einfach. Außerdem muss ich mir überlegen, ob die möglichen Werteräume der einzelnen Parameter ungefähr vergleichbar ist. So kann ich die Körpergröße in cm oder in Metern angeben. Auch die eFG% ist ein Sonderfall, da sie immer kleiner als 1 ist und damit wäre ohne Skalierung der Impact in einem einfachen linearen Modell immer zu klein für einen Parameter, der offensichtlich wichtig ist. Ich habe mir verschiedene Normierungen überlegt, die alle ihre Nachteile hatten. Am Ende bin ich dazu übergegangen das Scoring und die Scoring Effizienz zu kombinieren indem ich immer das Produkt aus eFG% und PPG gebildet habe. Dieser Wert ist ebenfalls ganz offensichtlich positiv zur Qualität des Spielers korreliert, und hat einen brauchbaren Werteraum.
Im ersten Schritt kann ich jetzt das einfachste denkbare lineare Modell nehmen indem ich einfach vor jeden Parameter außer Turnover einen Faktor F setzte der erstmal für alle Parameter 1 oder 2 ist , und für Turnover -2. Die Idee hinter 1 und 2 ist, dass ich nicht will , dass einzelne Parameter die Bewertung dominieren. Da der Parameterwert für Punkte aber grundsätzlich im Schnitt rund doppelt so groß ist wie alle anderen Parameter Werte in ihrem jeweiligen Durchschnitt korrigiere ich dies über die Faktoren.Für einen Spieler X ist dann der Wert dieser Linearkombination: Player Value= 1 * Punkte Pro Minute* eFG% + 1 * Größe in Meter+ 2 Mal Assists Pro Minute + 2 * Offensivrebounds pro Minute + 2 * Defensivrebounds pro Minute + 2 * Turnover Pro Minute. - So weit so simpel.
Wenn ich das nun für alle Spieler aus einer Liga ausrechne erhalte ich für jeden dieser Spieler einen “Player Value” der die erwartbare Leistung dieses Spielers in genau dieser Liga
Kennzeichnet, und zwar aus der Auswertung der letztjährigen Performance mithilfe eines “improper Linear Models”.Der letzte Schritt ist nun die Beantwortung der Frage, wie denn Spieler in die Liste einsortiert werden sollen, die aus anderen Ligen kommen. Offensichtlich ist es ja so, dass die Niveaus der Ligen durchaus unterschiedlich sind, und es vielleicht einfacher ist in Belgien 15 Punkte aufzulegen als in Deutschland. Glücklicherweise gib es ein halbwegs aktuellen Ligastärken-Ranking: https://germanbasketballanalytics.substack.com/p/ranking-all-major-european-basketballt . Ich habe für die Bewertung von Statistiken aus anderen Ligen auf dieses Ranking zurückgegriffen und die relativen Stärken der Ligen auf die BBL normiert. Alle Einzelstatistiken der Spieler (Außer Körpergröße) werden mit diesem Skalierungsfaktor multipliziert.
Damit erhalte ich beispielsweise für die Pointguards der kommenden Saison:

Die Liste ist offensichtlich nicht kompletter Unsinn, aber es gibt auch auf den ersten Blick Auffälligkeiten
Hermannsson ist zu weit unten, Murphy ist sehr weit oben.
Schauen wir uns diese beiden auffälligen Protagonisten an, so fällt bei Murphy auf, dass er eben in allen Kategorien relativ gut ist: er ist der beste Offensivrebounder aller PG’s er hat deutlich die meisten Assists pro Minute und gleichzeitig relativ gesehen sehr wenige TO’s, ist ein guter Defensivrebounder und Punktet durchschnittlich effektiv (Er kann zwar nicht von außen werfen, aber dafür macht er viele Layups).
Hermannsson dagegen ist zwar ein effizienterer Scorer, aber ein signifikant schlechterer Rebounder und hat ein schlechteres Assist/TO Verhältnis. Es ist ein Feature des Systems dass es letztlich Produktion in Zahlen bewertet. Das Hermannsson fundamental ausschlaggebend für den Gewinn der Berliner Meisterschaft war, spiegelt sich eben in den Statistiken nicht wieder, das altbekannte Problem der sog, “intangibles”. Es gibt aber natürlich auch systematische Faktoren
Murphy ist eben auch ein so guter Rebounder, weil Bonn das Offensivrebounding zu einem fundamentalen Pfeiler ihres Spielansatzes gemacht hat, Trier beispielsweise hingegen hat einen anderen Spielansatz, da rebounden die Guards eben nicht so viel. Ob Brooks im Bonner System auch viel Rebounden würde wissen wir schlicht nicht, dafür müsste man in die individuelle Bewertung noch eine “Spielstil” - Komponente einbauen, und das ist offensichtlich nicht einfach.Wir lernen aus der Tabelle der PG`s dass das Modell Grenzen ha,t insbesondere die “Intanglibes”, wie alle anderen Modelle auch, aber dass es davon abgesehen recht gut funktioniert. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält dass Spieler, die plus-minus 10% auseinanderliegen im Rahmen der Ungenauigkeit des Modelles auf jeweils demselben Level sind
Ich kann nun diese Vorgehensweise auf alle Spieler von denen bekannt ist, dass sie nächste Saison in einem BBL Kader stehen ausweiten.
Shooting Guards:

Forwards:

PF’s:

Und Center:

Mir ist völlig bewusst, dass es viele Einzelfälle in diesen Tabellen gibt die Diskussionswürdig sind. Das ist auch gut so denn eine “Berechenbarkeit” würde ja den Sport sehr langweilig machen und es gibt ja auch offensichtlich Einflussfaktoren von denen wir wissen, dass sie eine Rolle Spielen und die wir trotzdem nicht quantifizieren können… Ich finde jedoch gleichzeitig dass die Ranglisten verblüffend gut sind, für so ein super simples Modell und mindestens genauso gute Ergebnisse rauswerfen wie die überaus komplexen Modelle die auf der Basis von Advanced Stats (Vorp, BPM RAPM usw) aufgebaut sind. Zu jedem "Diskussionswürdigen Einzelergebnis gibt es immer mehrere Ergebnisse die wirklich erstaunlich gut passen (z.B. Dass Charles Thompson, Martin Breunig und Michael Kessens, drei vom Spiel her sehr unterschiedliche Center, alle auf praktisch demselben Level der “Wichtigkeit für Ihr Team” ausgegeben werden, stimmt sehr gut mit meiner eigenen Einschätzung überein.
Mehr noch, die Einfachheit des Modelles erlaubt es am Ende des Jahres aus einem Vergleich mit dem Vorjahr die relativen Ligastärken zu verifizieren, und zwar dann konkret bezogen auf die Übertragbarkeit von Stats auf die BBL. Aber das ist eine Analyse die ich dann beizeiten mal für die abgelaufene Saison nachholen werde. Bis auf Weiteres muss ich jetzt das nehmen was ich habe, und das ergibt, wie gesagt erstaunlich viel Sinn.Um die Sache dann wieder auf meine Ausgangsfrage zurückzuführen, “Wie gut glaube ich, dass die Teams, Stand heute, mit Blick auf die kommende Saison aufgestellt sind”, kann ich nun zumindest eine erste Einschätzung abgeben indem ich einfach die Werte der besten 10 Spieler pro Team summiere, also die prognostizierte Leistungsfähigkeit der Spieler die tatsächlich im Kader stehen werden zusammenzähle -> Die Stärke des Kaders an sich.
Einige Kader sind noch nicht final, insbesondere Frankfurt, , ebenso bei Braunschweig und vermutl. Ulm aber ein erstes Ranking zum Start der meisten Trainingscamps sieht nun so aus:
Soweit erstmal zu dem Ergebnis des Modells, stand 10.08.2026. Meine subjektiven Einschätzungen zu den einzelnen Teams kommt dann nach und nach in den folgenden Tage, denn natürlich gibt es abseits von Modellvorhersagen Dinge die wir wir über Teams und Coaches etc wissen die dann das Bild erst richtig rund machen.
Wie immer freue ich mich über die Diskussion.Für einen Spieler X ist dann der Wert dieser Linearkombination: Player Value= 1 * Punkte Pro Minute* eFG% + 1 * Größe in Meter+ 2 Mal Assists Pro Minute + 2 * Offensivrebounds pro Minute + 2 * Defensivrebounds pro Minute + 2 * Turnover Pro Minute. - So weit so simpel.
Macht es Sinn auch die Usage in das Modell zu integrieren? Weil dies faktoriert doch auch ein, wieviel Offense-Last ein Spieler tragen musste, oder. Ich denke das könnte die wenigen Disbalancen vielleicht rausbekommen. Aber ich hab von sowas wirklich keine Ahnung. Daher Hut ab dafür ein ganzes Modell aufzustellen.
Ich finde die meisten Ergebnisse auch sehr valide. Und spannend, das Würzburg scheinbar wieder einen Top-PG ausgegraben hat. Und das Murphy weiter unterschätzt wird… -
Für einen Spieler X ist dann der Wert dieser Linearkombination: Player Value= 1 * Punkte Pro Minute* eFG% + 1 * Größe in Meter+ 2 Mal Assists Pro Minute + 2 * Offensivrebounds pro Minute + 2 * Defensivrebounds pro Minute + 2 * Turnover Pro Minute. - So weit so simpel.
Macht es Sinn auch die Usage in das Modell zu integrieren? Weil dies faktoriert doch auch ein, wieviel Offense-Last ein Spieler tragen musste, oder. Ich denke das könnte die wenigen Disbalancen vielleicht rausbekommen. Aber ich hab von sowas wirklich keine Ahnung. Daher Hut ab dafür ein ganzes Modell aufzustellen.
Ich finde die meisten Ergebnisse auch sehr valide. Und spannend, das Würzburg scheinbar wieder einen Top-PG ausgegraben hat. Und das Murphy weiter unterschätzt wird…Für einen Spieler X ist dann der Wert dieser Linearkombination: Player Value= 1 * Punkte Pro Minute* eFG% + 1 * Größe in Meter+ 2 Mal Assists Pro Minute + 2 * Offensivrebounds pro Minute + 2 * Defensivrebounds pro Minute + 2 * Turnover Pro Minute. - So weit so simpel.
Macht es Sinn auch die Usage in das Modell zu integrieren? Weil dies faktoriert doch auch ein, wieviel Offense-Last ein Spieler tragen musste, oder. Ich denke das könnte die wenigen Disbalancen vielleicht rausbekommen. Aber ich hab von sowas wirklich keine Ahnung. Daher Hut ab dafür ein ganzes Modell aufzustellen.
Ich finde die meisten Ergebnisse auch sehr valide. Und spannend, das Würzburg scheinbar wieder einen Top-PG ausgegraben hat. Und das Murphy weiter unterschätzt wird…Der entscheidende Punkt ist bei den Parametern, ob man in der Lage ist klar einzschätzen, ob sie sich positiv oder negativ aus sie lEistung der Spieler auswirken. Das geht bei der Usage nicht. Diese könnte man wie die gespielten Minuten vielleicht zur Normierung nehmen, muss ich mal drüber nachdenken
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Hier noch der Rest:
Frankfurt
So kann es gehen. In den wenigen Tagen seit ich die erste Version meines Kader-Rankings veröffentlicht habe (in dem Frankfurt sehr weit unten gelandet war) haben die Frankfurter gleich zeri Qualitätsspieler verpflichtet. Will Christmas und Judah Mintz. Und schwups ist mein ganzer Mecker-Post nicht hinfällig, aber muss massiv revidiert werden. Jetzt mangelt es im Frankfurter Kader nicht mehr an Qualitativ hochwertigen Spielern, die Zusammenstellung jedoch erscheint mir weiter gewagt. Die Deutsche Rotation ist kurz, aber mit Pape, Klepeiz und Caisin und Bedime, hat man ein solides Quartett zusammen, die Jungs können alle Spielen und in der Spitze (vor allem Pape, und wenn er wieder voll gesundet ist auch ab und an Klepeiz) auch Spiele für Dich gewinnen
Dazu kommen mit Christmas, Swope, Thompson drei Imports dazu von denen man recht verlässlich erwarten kann, dass sie in der BBL Funktionieren (Mintz ist eine ziemlich schwacher Werfer, der scheinbar viel aus der Penetration punktet - mal schauen wie das in der doch recht ruppigen BBL funktioniert).
Garrett ist ein bisschen eine Wette, mit fraglos guten Anlagen. Die Frage die aber erlaubt sein muss, ist, wer aus dem Kader die 5 Spielen soll. Pape kann das so einigermaßen, aber sit definitiv besser auf der 4 Aufgehoben, für Jacob Knauf scheint es mir ein sehr großer Schritt zum vollwertigen BBL Center, und ansonsten ist (vielleicht noch) kein großer im Kader.
Jetzt könnte man sich an ehemalige Ludwigsburger Kader mit physischen Guards, 2 Meter großen Forwards und undersized Centern erinnern, aber da scheinen mir die Spielertypen auch nicht so recht geeignet. Wenn noch ein großer kommt, würde ich Frankfurt im Kampf um Platz 8 erwarten, ansonsten eher dahinter, aber ohne AbstiegsgefahrBraunschweig
Bei Braunschweig ging es lange Zeit nur sehr langsam mit der Kaderplanung voran. Nachvollziehbar, da es ja eine Weile gedauert hat, bis klar war ob de Klasse gehalten wird oder nicht, was sich sicherlich auf die Deutschen Kaderplätze ausgewirkt hätte. So bleiben mit Ferdi Zylka und Benjamin Schröder zwei solide BBL Spieler, dazu kommt mit Eddy Edigin ein weiterer erprobter Rollenspieler und mit dem frisch eingedeutschten Chip Flanigan hat man da ein sehr ordentliches Quartett zusammen. Gian Aydinoglu ist in Braunschweig ein alter Bekannter, ist jedoch den Nachweis der BBL-Tauglichkeit bisher noch schuldig geblieben. Wie gesagt, alles solide Spieler, gut über die Positionen verteilt und von den Teams mit kleineren Budgets sicher nicht die schwächste Rotation. Die Fragezeichen sind eher auf den Import Positionen. Da ist dann doch einiges an Risiko dabei. Bruno Cardoso kommt aus Brasilien, eine Liga die schwer einzuschätzen, aber auf jeden Fall athletisch ist. Dort hat er effizient gepunktet und bringt mit 1,98 ein Gardemaß für einen BBL Wing mit, das kann funktionieren. Sheldan Edwards kommt aus der laut Denis Wucherer “fürchterlichsten Liga der Welt” (G-League) wo er praktisch ausschließlich als Dreierschütze aktiv war (8,5 Versuche bei 11 Würfen insgesamt), allerdings dafür mit mittelmäßigen Quoten. Mal schauen wie sich seine Rolle in der BBL darstellen wird. Devn Askew kommt direkt vom College wo er 5 Jahre bei 4 unterschiedlichen Colleges verbracht hat. Allerdings mit steigenden Quoten, er scheint seine Zeit da durchaus genutzt zu haben. Der aus meiner Sicht spannendste Neuzugang ist Zaba Bangala. Den habe ich ganz zu Anfang seiner Karriere in Bonn gesehen und fand ihn durchaus spannend. Ein sehr physischer Vierer, der sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt zu haben scheint. In der BNXT 16.6 Punkte und 8,4 Rebounds bei sehr guten Quoten ist eine Ansage. Die Frage für ihn wird sein, ob er diese Produktion auch gegen größere, physischere Spieler durchsetzen können wird. Für mich einer der spannenderen Spieler
für die nächste Saison. Apropos Physis mit Edigin (undersized Center), Felipe Haase (Stretch Big) und Toby Okani (G-League) hat man eine interessante Big-Man Lineup allerdings auch mit einigem Risiko. Die Rotation ist spannend, aber natürlich mit einigem Risiko zusammengestellt. Vor allem fehlt es (noch) an einem ausgewiesenen PG.Hagen
Aufsteiger sind immer besonders schwer zu bewerten. Letztes Jahr hat Trier positiv überrascht indem man das Team in weiten Teilen zusammen gehalten hat und eine ganze Zeit von der Eingespieltheit gelebt hat. Jena hingegen hat sehr prominent eingekauft (Wieskamp, Osobor) und hatte bis zum letzten Spieltag Sorgen. Hagen geht einen Mittelweg wie ich finde. 5 Neuzugänge
aus soliden Ligen (Erste und zweite Spanische Liga einmal Polen und ein Spieler aus der G-League. Fie Deutsche Rotation ist komplett aus der ProA aber mit Kraushaar, Omuvwie und Bleck sind da Spieler dabei dir schon eine Reiche an BBL spielen auf dem Buckel haben. Das ist ein eingespielter Kern der in der BBL keine Bäume ausreissen wird, aber viel Erfahrung hat und nicht viel verkehrt machen wird. Die Imports sind Graves (schon letzten Jahr in Hagen und ein scoringstarker Guard, dazu Trenton Gibson aus Polen (Scorer der Bisher in kleinere Ligen unterwegs war und letztes Jahr seinen Dreier drastisch verbessert hat), dazu Tyler Polley (Scoring Wing aus der G-League und vor allem Antony Polite, der nach einem extrem starken Karrierestart (BBL, ACB,) ein jahr verletzt aussetzen musste. Sollte er wieder voll gesundet sein, eine starke Verpflichtung. Ebenfalls aus der ACB kommt Cameron Krutwig, ein eher klassischer Center. Das sind, was die Imports angeht schon ziemliche Ansagen. Nur ein Rookie, alle anderen aus sehr guten Ligen, das kann was werden in Hagen. Die Physis des Gesamtkaders ist es was mich ein bisschen vorsichtig werden lässt. Aber ein klarer Abstiegskandidat bist du mit dem Kader eher nicht -
Hier noch der Rest:
Frankfurt
So kann es gehen. In den wenigen Tagen seit ich die erste Version meines Kader-Rankings veröffentlicht habe (in dem Frankfurt sehr weit unten gelandet war) haben die Frankfurter gleich zeri Qualitätsspieler verpflichtet. Will Christmas und Judah Mintz. Und schwups ist mein ganzer Mecker-Post nicht hinfällig, aber muss massiv revidiert werden. Jetzt mangelt es im Frankfurter Kader nicht mehr an Qualitativ hochwertigen Spielern, die Zusammenstellung jedoch erscheint mir weiter gewagt. Die Deutsche Rotation ist kurz, aber mit Pape, Klepeiz und Caisin und Bedime, hat man ein solides Quartett zusammen, die Jungs können alle Spielen und in der Spitze (vor allem Pape, und wenn er wieder voll gesundet ist auch ab und an Klepeiz) auch Spiele für Dich gewinnen
Dazu kommen mit Christmas, Swope, Thompson drei Imports dazu von denen man recht verlässlich erwarten kann, dass sie in der BBL Funktionieren (Mintz ist eine ziemlich schwacher Werfer, der scheinbar viel aus der Penetration punktet - mal schauen wie das in der doch recht ruppigen BBL funktioniert).
Garrett ist ein bisschen eine Wette, mit fraglos guten Anlagen. Die Frage die aber erlaubt sein muss, ist, wer aus dem Kader die 5 Spielen soll. Pape kann das so einigermaßen, aber sit definitiv besser auf der 4 Aufgehoben, für Jacob Knauf scheint es mir ein sehr großer Schritt zum vollwertigen BBL Center, und ansonsten ist (vielleicht noch) kein großer im Kader.
Jetzt könnte man sich an ehemalige Ludwigsburger Kader mit physischen Guards, 2 Meter großen Forwards und undersized Centern erinnern, aber da scheinen mir die Spielertypen auch nicht so recht geeignet. Wenn noch ein großer kommt, würde ich Frankfurt im Kampf um Platz 8 erwarten, ansonsten eher dahinter, aber ohne AbstiegsgefahrBraunschweig
Bei Braunschweig ging es lange Zeit nur sehr langsam mit der Kaderplanung voran. Nachvollziehbar, da es ja eine Weile gedauert hat, bis klar war ob de Klasse gehalten wird oder nicht, was sich sicherlich auf die Deutschen Kaderplätze ausgewirkt hätte. So bleiben mit Ferdi Zylka und Benjamin Schröder zwei solide BBL Spieler, dazu kommt mit Eddy Edigin ein weiterer erprobter Rollenspieler und mit dem frisch eingedeutschten Chip Flanigan hat man da ein sehr ordentliches Quartett zusammen. Gian Aydinoglu ist in Braunschweig ein alter Bekannter, ist jedoch den Nachweis der BBL-Tauglichkeit bisher noch schuldig geblieben. Wie gesagt, alles solide Spieler, gut über die Positionen verteilt und von den Teams mit kleineren Budgets sicher nicht die schwächste Rotation. Die Fragezeichen sind eher auf den Import Positionen. Da ist dann doch einiges an Risiko dabei. Bruno Cardoso kommt aus Brasilien, eine Liga die schwer einzuschätzen, aber auf jeden Fall athletisch ist. Dort hat er effizient gepunktet und bringt mit 1,98 ein Gardemaß für einen BBL Wing mit, das kann funktionieren. Sheldan Edwards kommt aus der laut Denis Wucherer “fürchterlichsten Liga der Welt” (G-League) wo er praktisch ausschließlich als Dreierschütze aktiv war (8,5 Versuche bei 11 Würfen insgesamt), allerdings dafür mit mittelmäßigen Quoten. Mal schauen wie sich seine Rolle in der BBL darstellen wird. Devn Askew kommt direkt vom College wo er 5 Jahre bei 4 unterschiedlichen Colleges verbracht hat. Allerdings mit steigenden Quoten, er scheint seine Zeit da durchaus genutzt zu haben. Der aus meiner Sicht spannendste Neuzugang ist Zaba Bangala. Den habe ich ganz zu Anfang seiner Karriere in Bonn gesehen und fand ihn durchaus spannend. Ein sehr physischer Vierer, der sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt zu haben scheint. In der BNXT 16.6 Punkte und 8,4 Rebounds bei sehr guten Quoten ist eine Ansage. Die Frage für ihn wird sein, ob er diese Produktion auch gegen größere, physischere Spieler durchsetzen können wird. Für mich einer der spannenderen Spieler
für die nächste Saison. Apropos Physis mit Edigin (undersized Center), Felipe Haase (Stretch Big) und Toby Okani (G-League) hat man eine interessante Big-Man Lineup allerdings auch mit einigem Risiko. Die Rotation ist spannend, aber natürlich mit einigem Risiko zusammengestellt. Vor allem fehlt es (noch) an einem ausgewiesenen PG.Hagen
Aufsteiger sind immer besonders schwer zu bewerten. Letztes Jahr hat Trier positiv überrascht indem man das Team in weiten Teilen zusammen gehalten hat und eine ganze Zeit von der Eingespieltheit gelebt hat. Jena hingegen hat sehr prominent eingekauft (Wieskamp, Osobor) und hatte bis zum letzten Spieltag Sorgen. Hagen geht einen Mittelweg wie ich finde. 5 Neuzugänge
aus soliden Ligen (Erste und zweite Spanische Liga einmal Polen und ein Spieler aus der G-League. Fie Deutsche Rotation ist komplett aus der ProA aber mit Kraushaar, Omuvwie und Bleck sind da Spieler dabei dir schon eine Reiche an BBL spielen auf dem Buckel haben. Das ist ein eingespielter Kern der in der BBL keine Bäume ausreissen wird, aber viel Erfahrung hat und nicht viel verkehrt machen wird. Die Imports sind Graves (schon letzten Jahr in Hagen und ein scoringstarker Guard, dazu Trenton Gibson aus Polen (Scorer der Bisher in kleinere Ligen unterwegs war und letztes Jahr seinen Dreier drastisch verbessert hat), dazu Tyler Polley (Scoring Wing aus der G-League und vor allem Antony Polite, der nach einem extrem starken Karrierestart (BBL, ACB,) ein jahr verletzt aussetzen musste. Sollte er wieder voll gesundet sein, eine starke Verpflichtung. Ebenfalls aus der ACB kommt Cameron Krutwig, ein eher klassischer Center. Das sind, was die Imports angeht schon ziemliche Ansagen. Nur ein Rookie, alle anderen aus sehr guten Ligen, das kann was werden in Hagen. Die Physis des Gesamtkaders ist es was mich ein bisschen vorsichtig werden lässt. Aber ein klarer Abstiegskandidat bist du mit dem Kader eher nicht@Loosignho Krutwig kommt doch aus der zweiten Liga Spaniens oder?
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Krutwig kommt aus der ACB, Kunkel ein starker, variabler Guard kommt aus der zweiten Liga Spaniens.
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Krutwig kommt aus der ACB, Kunkel ein starker, variabler Guard kommt aus der zweiten Liga Spaniens.
@mentalstealth stimmt, hab die Namen vertauscht.
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Hier noch der Rest:
Frankfurt
So kann es gehen. In den wenigen Tagen seit ich die erste Version meines Kader-Rankings veröffentlicht habe (in dem Frankfurt sehr weit unten gelandet war) haben die Frankfurter gleich zeri Qualitätsspieler verpflichtet. Will Christmas und Judah Mintz. Und schwups ist mein ganzer Mecker-Post nicht hinfällig, aber muss massiv revidiert werden. Jetzt mangelt es im Frankfurter Kader nicht mehr an Qualitativ hochwertigen Spielern, die Zusammenstellung jedoch erscheint mir weiter gewagt. Die Deutsche Rotation ist kurz, aber mit Pape, Klepeiz und Caisin und Bedime, hat man ein solides Quartett zusammen, die Jungs können alle Spielen und in der Spitze (vor allem Pape, und wenn er wieder voll gesundet ist auch ab und an Klepeiz) auch Spiele für Dich gewinnen
Dazu kommen mit Christmas, Swope, Thompson drei Imports dazu von denen man recht verlässlich erwarten kann, dass sie in der BBL Funktionieren (Mintz ist eine ziemlich schwacher Werfer, der scheinbar viel aus der Penetration punktet - mal schauen wie das in der doch recht ruppigen BBL funktioniert).
Garrett ist ein bisschen eine Wette, mit fraglos guten Anlagen. Die Frage die aber erlaubt sein muss, ist, wer aus dem Kader die 5 Spielen soll. Pape kann das so einigermaßen, aber sit definitiv besser auf der 4 Aufgehoben, für Jacob Knauf scheint es mir ein sehr großer Schritt zum vollwertigen BBL Center, und ansonsten ist (vielleicht noch) kein großer im Kader.
Jetzt könnte man sich an ehemalige Ludwigsburger Kader mit physischen Guards, 2 Meter großen Forwards und undersized Centern erinnern, aber da scheinen mir die Spielertypen auch nicht so recht geeignet. Wenn noch ein großer kommt, würde ich Frankfurt im Kampf um Platz 8 erwarten, ansonsten eher dahinter, aber ohne AbstiegsgefahrBraunschweig
Bei Braunschweig ging es lange Zeit nur sehr langsam mit der Kaderplanung voran. Nachvollziehbar, da es ja eine Weile gedauert hat, bis klar war ob de Klasse gehalten wird oder nicht, was sich sicherlich auf die Deutschen Kaderplätze ausgewirkt hätte. So bleiben mit Ferdi Zylka und Benjamin Schröder zwei solide BBL Spieler, dazu kommt mit Eddy Edigin ein weiterer erprobter Rollenspieler und mit dem frisch eingedeutschten Chip Flanigan hat man da ein sehr ordentliches Quartett zusammen. Gian Aydinoglu ist in Braunschweig ein alter Bekannter, ist jedoch den Nachweis der BBL-Tauglichkeit bisher noch schuldig geblieben. Wie gesagt, alles solide Spieler, gut über die Positionen verteilt und von den Teams mit kleineren Budgets sicher nicht die schwächste Rotation. Die Fragezeichen sind eher auf den Import Positionen. Da ist dann doch einiges an Risiko dabei. Bruno Cardoso kommt aus Brasilien, eine Liga die schwer einzuschätzen, aber auf jeden Fall athletisch ist. Dort hat er effizient gepunktet und bringt mit 1,98 ein Gardemaß für einen BBL Wing mit, das kann funktionieren. Sheldan Edwards kommt aus der laut Denis Wucherer “fürchterlichsten Liga der Welt” (G-League) wo er praktisch ausschließlich als Dreierschütze aktiv war (8,5 Versuche bei 11 Würfen insgesamt), allerdings dafür mit mittelmäßigen Quoten. Mal schauen wie sich seine Rolle in der BBL darstellen wird. Devn Askew kommt direkt vom College wo er 5 Jahre bei 4 unterschiedlichen Colleges verbracht hat. Allerdings mit steigenden Quoten, er scheint seine Zeit da durchaus genutzt zu haben. Der aus meiner Sicht spannendste Neuzugang ist Zaba Bangala. Den habe ich ganz zu Anfang seiner Karriere in Bonn gesehen und fand ihn durchaus spannend. Ein sehr physischer Vierer, der sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt zu haben scheint. In der BNXT 16.6 Punkte und 8,4 Rebounds bei sehr guten Quoten ist eine Ansage. Die Frage für ihn wird sein, ob er diese Produktion auch gegen größere, physischere Spieler durchsetzen können wird. Für mich einer der spannenderen Spieler
für die nächste Saison. Apropos Physis mit Edigin (undersized Center), Felipe Haase (Stretch Big) und Toby Okani (G-League) hat man eine interessante Big-Man Lineup allerdings auch mit einigem Risiko. Die Rotation ist spannend, aber natürlich mit einigem Risiko zusammengestellt. Vor allem fehlt es (noch) an einem ausgewiesenen PG.Hagen
Aufsteiger sind immer besonders schwer zu bewerten. Letztes Jahr hat Trier positiv überrascht indem man das Team in weiten Teilen zusammen gehalten hat und eine ganze Zeit von der Eingespieltheit gelebt hat. Jena hingegen hat sehr prominent eingekauft (Wieskamp, Osobor) und hatte bis zum letzten Spieltag Sorgen. Hagen geht einen Mittelweg wie ich finde. 5 Neuzugänge
aus soliden Ligen (Erste und zweite Spanische Liga einmal Polen und ein Spieler aus der G-League. Fie Deutsche Rotation ist komplett aus der ProA aber mit Kraushaar, Omuvwie und Bleck sind da Spieler dabei dir schon eine Reiche an BBL spielen auf dem Buckel haben. Das ist ein eingespielter Kern der in der BBL keine Bäume ausreissen wird, aber viel Erfahrung hat und nicht viel verkehrt machen wird. Die Imports sind Graves (schon letzten Jahr in Hagen und ein scoringstarker Guard, dazu Trenton Gibson aus Polen (Scorer der Bisher in kleinere Ligen unterwegs war und letztes Jahr seinen Dreier drastisch verbessert hat), dazu Tyler Polley (Scoring Wing aus der G-League und vor allem Antony Polite, der nach einem extrem starken Karrierestart (BBL, ACB,) ein jahr verletzt aussetzen musste. Sollte er wieder voll gesundet sein, eine starke Verpflichtung. Ebenfalls aus der ACB kommt Cameron Krutwig, ein eher klassischer Center. Das sind, was die Imports angeht schon ziemliche Ansagen. Nur ein Rookie, alle anderen aus sehr guten Ligen, das kann was werden in Hagen. Die Physis des Gesamtkaders ist es was mich ein bisschen vorsichtig werden lässt. Aber ein klarer Abstiegskandidat bist du mit dem Kader eher nicht
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