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Uni Baskets Münster 26/27
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Wir brauchen aber noch einige Spieler, die scoren…
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Wir brauchen aber noch einige Spieler, die scoren…
klaro, da kommt schon noch was. Wir sind noch sehr früh in der Post-Season.
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Wir sind ja hier in einem Fan-Forum unterwegs. Von daher kann ich alle verstehen, die die rosarote Fanbrille tragen, den Verantwortlichen auch nach krassen Fehlentscheidungen die Nibelungentreue halten oder schlicht treue Anhänger des Vereins oder sogar Vereinsmitglieder sind. Auch „pathologische Optimisten“ (@Klaus)
sind allemal weniger frustrierend als notorische Pessimisten.Ich für meinen Teil versuche Realismus walten zu lassen – sofern möglich basierend auf Fakten und gerne mit persönlicher Meinung garniert.
Bezogen auf die kommende Saison gibt es bisher kein von den Verantwortlichen offiziell kommuniziertes Ziel. Das Ziel „sofortiger Wiederaufstieg“ wurde nie genannt und wird so vermutlich auch niemals vom Manager zu hören sein, denn klar definierte Ziele haben die unangenehme Eigenschaft, messbar zu sein. Stattdessen will man „in den nächsten 20 Jahren zu 75 % in der ProA spielen“ (Stuckenholz). Und weiter: „Gerne würden wir wieder zurück in die ProA, wenn es passt und Sinn macht.“ Dieser Satz ist für mich die Beschreibung leistungssportlicher Ambitionslosigkeit und von einer klaren Saisonzielsetzung meilenweit entfernt.
Vor diesem Hintergrund ist auch die Weiterverpflichtung von Dilschmann zu sehen. Dilschmann hat eine durchwachsene erste volle ProA-Saison gespielt und konnte die Rolle von Jasper Günther, wie erwartet, nicht auf gleichem Niveau ausfüllen. Wer die Fakten dazu haben möchte: einfach melden. Dazu kam noch ein völlig überforderter Europa-Rookie namens Larry, der ebenfalls erwartungsgemäß nie das Spiel der Baskets führen konnte. Das Desaster nahm seinen Lauf, die Folgen sind bekannt.
Dass Dilschmann nach 34 ProA-Spielen in der Saison 2025/26 nicht in einem ProB-Team „versauern“ möchte und – wenn überhaupt ProB – dort den Anspruch auf die Rolle des Starting Point Guards erhebt, ist verständlich und nachvollziehbar. Dass dieser Anspruch jedoch nicht in einem Team mit sofortigen Wiederaufstiegsambitionen realisiert werden kann, sollte ebenfalls klar sein.
Hätte Münster den sofortigen Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben, wäre Dilschmann nicht zu halten gewesen, da er mit seinen 19/20 Jahren den Anforderungen an einen Starting Point Guard auf diesem Niveau kaum gerecht werden kann. Stattdessen wäre er entweder bei einem anderen ProB-Team oder als zweiter beziehungsweise dritter Point Guard in der ProA gelandet.
Nun kann man lange darüber diskutieren, ob Münster bereits vor der Weiterverpflichtung nie das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs hatte oder ob man dieses Ziel zugunsten der Weiterentwicklung und Weiterverpflichtung eines hochtalentierten jungen deutschen Nachwuchsspielers geopfert hat. Ehrlich gesagt gehe ich von Letzterem aus, womit sich der Verein treu bleiben würde.
Fakt ist, dass die Kombination Dilschmann/Döding auf Basis der gezeigten ProA-Leistungen qualitativ nicht mit den Kombinationen Coffin/Günther oder Richmond/Günther in den letzten beiden ProB-Saisons der Baskets vergleichbar ist. Und selbst mit diesen beiden Tandems konnte man sportlich nicht aufsteigen!
Ergo: Wie schon in der vergangenen Saison, in der es zur hochwahrscheinlichen Vermeidung des Abstiegs notwendig gewesen wäre, eine „sichere Bank“ auf der zentral wichtigen Point-Guard-Position zu verpflichten, beschreitet man auch in der ProB wieder den riskanten Weg. Man vertraut auf das Prinzip Hoffnung, kauft einen Optionsschein statt einer sicheren Anlage und geht voll ins Risiko. Aus den Fehlern scheint man nichts gelernt zu haben, obwohl man mit dieser Strategie bereits in der vergangenen Saison krachend gescheitert ist. Oder – und das halte ich für wahrscheinlicher – man möchte mindestens eine Saison „Verschnaufpause“ einlegen, in der man sich zunächst in der ProB „etablieren“ will (gähn!).
Und um nicht falsch verstanden zu werden: Dilschmann hat für sein junges Alter in der vergangenen Saison einen auch von mir unerwartet guten Job gemacht! Trotzdem hat es für das erforderliche ProA-Niveau noch nicht gereicht.
Für mich zählt nur die Leistung eines Spielers, nicht dessen Alter oder Nationalität. Nicht nur auf der Point-Guard-Position hätte ich für die ProB einen erfahrenen Kracher erwartet, der in der Lage ist, das Team souverän zu führen – verbunden mit der Option, diese Rolle auch in der ProA einnehmen zu können, siehe Ryan Richmond. Da laut Stuckenholz offenbar die meisten Sponsoren auch in der ProB weiterhin an Bord sind, dürfte das finanziell problemlos möglich gewesen sein. Nicht vergessen: In der vergangenen Saison hatte man insgesamt acht (!) Amerikaner verpflichtet, auch wenn nicht alle durchgängig voll bezahlt werden mussten.
Fazit: Die erste und wichtigste Position wurde vor Aufstiegshintergrund mMn vergleichsweise schwach besetzt. Jetzt kann man nur hoffen, dass man für die weiteren Positionen Spieler findet, die auch ProA-tauglich sind. Nur so kann man auch im Falle eines Aufstiegs eine gewisse Kaderkontinuität wahren.
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@cameronia : im Prinzip genau das, was ich meine in ziemlich allen Punkten.
Ob man die Fans damit dazu bringt, Dauerkarten zu kaufen, ist die Frage. Ich habe letzte Woche einen getroffen, der seit zig Jahren dabei ist. Er überlegt ernsthaft bei der aktuellen Politik des Vereins zum ersten Mal seit Jahren keine Dauerkarte mehr zu kaufen. Und er wird nicht der letzte sein.
Gut, man kann die Lücken füllen mit gratis Karten für Studenten und die Zuschauerzahlen künstlich verbessern, aber ist das gut? -
@cameronia : im Prinzip genau das, was ich meine in ziemlich allen Punkten.
Ob man die Fans damit dazu bringt, Dauerkarten zu kaufen, ist die Frage. Ich habe letzte Woche einen getroffen, der seit zig Jahren dabei ist. Er überlegt ernsthaft bei der aktuellen Politik des Vereins zum ersten Mal seit Jahren keine Dauerkarte mehr zu kaufen. Und er wird nicht der letzte sein.
Gut, man kann die Lücken füllen mit gratis Karten für Studenten und die Zuschauerzahlen künstlich verbessern, aber ist das gut? -
Ich gehöre auch zum Team Optimismus, nebenberuflich zum Team Dankbarkeit, dass hier Leute wie Götz und Helge in einer nicht besonders dolle bezahlten Sportart viel Idealismus ins Projekt stecken. Ich persönlich finde, dass ich gar nicht so hohe Ansprüche stellen kann an Leute, die bei der Kohle diesen Stress haben. Aber that’s just me.
Die PG-Diskussion: Wir haben Zugriff auf zwei ordentliche deutsche Point Guards. Man könnte sie ziehen lassen und einen US-Point Guard holen, hieße aber, dass wir deutsche Shooting Guards auf dem Niveau von Thorben und Thore brauchen, siehe Ausländer-Regel. Welche Namen kommen da für die Pro-B in Frage? Der Markt sieht mir jetzt nicht sonderlich üppig aus, dass man Thore verscheuchen könnte, in der Hoffnung, auf der anderen Guard-Position bessere Deutsche zu verpflichten. Meine Meinung: Logischer, guter Move, wenn ein richtig guter (US-)Two Guard kommt. -
Gut, man kann die Lücken füllen mit gratis Karten für Studenten und die Zuschauerzahlen künstlich verbessern, aber ist das gut?
Für die Kasse sicher nicht. Für Sponsoren u.U. schon.
Gut, man kann die Lücken füllen mit gratis Karten für Studenten und die Zuschauerzahlen künstlich verbessern, aber ist das gut?
Für die Kasse sicher nicht. Für Sponsoren u.U. schon.
Woher wisst Ihr, dass die Unibaskets für die Studenten-Tickets nichts bekommen? Ich gehe von einem Deal aus: Die Unibaskets bekommen Unterstützung X vom Namenssponsor und stellen im Gegenzug Y Tickets für Studenten zur Verfügung. Ist aber zugegebenermaßen nur eine Annahme, die ich nicht belegen kann.
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Ist von mir nur eine Annahme. Man kann nur hoffen, dass sie dafür was bekommen. Aber darüber wird nicht gesprochen, so weit ich es mitbekommen habe.
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Gut, man kann die Lücken füllen mit gratis Karten für Studenten und die Zuschauerzahlen künstlich verbessern, aber ist das gut?
Für die Kasse sicher nicht. Für Sponsoren u.U. schon.
Woher wisst Ihr, dass die Unibaskets für die Studenten-Tickets nichts bekommen? Ich gehe von einem Deal aus: Die Unibaskets bekommen Unterstützung X vom Namenssponsor und stellen im Gegenzug Y Tickets für Studenten zur Verfügung. Ist aber zugegebenermaßen nur eine Annahme, die ich nicht belegen kann.
@Klaus Hat bei uns mal ein GF im Podcast erklärt. Ja, Freikarten werden in der Regel gesponsort. Aber der Sponsor steht dann eben für anderes nicht zur Verfügung. Ausserdem hat der Verein immer auch Kosten fürs Ticketing, Security, etc. (hab mir die Aufzählung damals nicht so genau gemerkt um ehrlich zu sein) die mit jeder Karte einhergehen. In Summe von 3-4 Euro. Im Ergebnis können Freikarten Aktionen regelmäßig zu Minusgeschäften werden, wenn der Verein Speisen und Getränke nicht selbst bewirtschaftet.
Er sagte damals aber auch, dass manche Sponsorenverträge beinhalten, dass man einen bestimmten Zuschauerschnitt erreichen müsse. Und wenn der in Gefahr gerät, dann können Freikarten-Aktionen trotzdem manchmal lohnenswert sein. -
@Klaus Hat bei uns mal ein GF im Podcast erklärt. Ja, Freikarten werden in der Regel gesponsort. Aber der Sponsor steht dann eben für anderes nicht zur Verfügung. Ausserdem hat der Verein immer auch Kosten fürs Ticketing, Security, etc. (hab mir die Aufzählung damals nicht so genau gemerkt um ehrlich zu sein) die mit jeder Karte einhergehen. In Summe von 3-4 Euro. Im Ergebnis können Freikarten Aktionen regelmäßig zu Minusgeschäften werden, wenn der Verein Speisen und Getränke nicht selbst bewirtschaftet.
Er sagte damals aber auch, dass manche Sponsorenverträge beinhalten, dass man einen bestimmten Zuschauerschnitt erreichen müsse. Und wenn der in Gefahr gerät, dann können Freikarten-Aktionen trotzdem manchmal lohnenswert sein.interessante Hinweise, danke dafür. Freikartenaktionen können m.E. auch einen Marketingeffekt haben. Manche Zuschauer, die mit ener Freikarte erstmals zu einem Basketballspiel gekommen sind, kommen anschließend als zahlende Zuschauer wieder (und bringen vielleicht noch jemand mit bzw. erzählen im Bekanntenkreis vom Event)
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Ich gehöre auch zum Team Optimismus, nebenberuflich zum Team Dankbarkeit, dass hier Leute wie Götz und Helge in einer nicht besonders dolle bezahlten Sportart viel Idealismus ins Projekt stecken. Ich persönlich finde, dass ich gar nicht so hohe Ansprüche stellen kann an Leute, die bei der Kohle diesen Stress haben. Aber that’s just me.
Die PG-Diskussion: Wir haben Zugriff auf zwei ordentliche deutsche Point Guards. Man könnte sie ziehen lassen und einen US-Point Guard holen, hieße aber, dass wir deutsche Shooting Guards auf dem Niveau von Thorben und Thore brauchen, siehe Ausländer-Regel. Welche Namen kommen da für die Pro-B in Frage? Der Markt sieht mir jetzt nicht sonderlich üppig aus, dass man Thore verscheuchen könnte, in der Hoffnung, auf der anderen Guard-Position bessere Deutsche zu verpflichten. Meine Meinung: Logischer, guter Move, wenn ein richtig guter (US-)Two Guard kommt.Ich gehöre auch zum Team Optimismus, nebenberuflich zum Team Dankbarkeit, dass hier Leute wie Götz und Helge in einer nicht besonders dolle bezahlten Sportart viel Idealismus ins Projekt stecken. Ich persönlich finde, dass ich gar nicht so hohe Ansprüche stellen kann an Leute, die bei der Kohle diesen Stress haben. Aber that’s just me. [… ]
Darf ich fragen, woraus du schließt, dass beide für vergleichsweise wenig Geld arbeiten?
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Ich gehöre auch zum Team Optimismus, nebenberuflich zum Team Dankbarkeit, dass hier Leute wie Götz und Helge in einer nicht besonders dolle bezahlten Sportart viel Idealismus ins Projekt stecken. Ich persönlich finde, dass ich gar nicht so hohe Ansprüche stellen kann an Leute, die bei der Kohle diesen Stress haben. Aber that’s just me. [… ]
Darf ich fragen, woraus du schließt, dass beide für vergleichsweise wenig Geld arbeiten?
@Cameronia Man weiß, dass das Münsteraner Budget seit Jahren zum Tabellenkeller passte. Man weiß, was Pro A-Trainer und Manager in etwa verdienen. Hagener und Crailsheimer Trainergehälter in Münster, also deutlich unproportional zum Budget wären sehr verwunderlich. Dazu kommen Jahre der Entbehrungen in der Pro B und Regio, wo insbesondere Helge bestimmt nicht auf einen guten Deal kam, was Arbeitseinsatz und Bezahlung kam.
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@Cameronia Man weiß, dass das Münsteraner Budget seit Jahren zum Tabellenkeller passte. Man weiß, was Pro A-Trainer und Manager in etwa verdienen. Hagener und Crailsheimer Trainergehälter in Münster, also deutlich unproportional zum Budget wären sehr verwunderlich. Dazu kommen Jahre der Entbehrungen in der Pro B und Regio, wo insbesondere Helge bestimmt nicht auf einen guten Deal kam, was Arbeitseinsatz und Bezahlung kam.
@Cameronia Man weiß, dass das Münsteraner Budget seit Jahren zum Tabellenkeller passte. Man weiß, was Pro A-Trainer und Manager in etwa verdienen. Hagener und Crailsheimer Trainergehälter in Münster, also deutlich unproportional zum Budget wären sehr verwunderlich. Dazu kommen Jahre der Entbehrungen in der Pro B und Regio, wo insbesondere Helge bestimmt nicht auf einen guten Deal kam, was Arbeitseinsatz und Bezahlung kam.
Wie ist dann die Tatsache zu erklären, dass man noch zu ProB-Zeiten einen Björn Harmsen als Sportdirektor verpflichtete, der ursprünglich parallel zum Geschäftsführer und zum Headcoach agieren sollte? Erst nach dem Rückzug von Kappenstein hatte er dann in Personalunion zusätzlich auch noch die Headcoach-Position übernommen. Harmsen war damals sicher der teuerste aller ProB-Coaches. Bezahlen konnte man ihn in diesen Funktionen offenbar auch noch in der ProA, und er wird dort ebenfalls zu den besser verdienenden Coaches gehört haben.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass zwei Akademiker ihre sicher nicht schlecht bezahlten Jobs zugunsten eines Vollzeitjobs bei den Uni Baskets aufgeben und dort deutlich weniger verdienen.
Aber ganz abgesehen davon kann ich auf professionellem Niveau – und davon reden wir zumindest in der ProA – den Zusammenhang zwischen Gehalt und Anspruch an den Stelleninhaber nicht nachvollziehen.
Zwei Geschäftsführer oder Head Coaches können für dieselbe Position unterschiedlich bezahlt werden. Ob sie ihre Arbeit gut machen, wird trotzdem bei beiden an definierten Zielen und Anforderungen gemessen – genauso wie eine Aufgabe nicht besser oder schlechter erledigt ist, nur weil das dafür eingesetzte Werkzeug mehr oder weniger gekostet hat.
Allerdings kann ich verstehen, wenn man aus alter, langjähriger und vielleicht auch persönlicher Verbundenheit(?) einen anderen Blick auf die Dinge hat.
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Masnic kann ich verstehen: er wird reichlich Angebote aus der Pro A bekommen.
Jason sucht auch eine Herausforderung in der Pro A. Da bin ich gespannt. Ob seine Ansprüche nicht zu hoch gesteckt sind? -
@Cameronia Man weiß, dass das Münsteraner Budget seit Jahren zum Tabellenkeller passte. Man weiß, was Pro A-Trainer und Manager in etwa verdienen. Hagener und Crailsheimer Trainergehälter in Münster, also deutlich unproportional zum Budget wären sehr verwunderlich. Dazu kommen Jahre der Entbehrungen in der Pro B und Regio, wo insbesondere Helge bestimmt nicht auf einen guten Deal kam, was Arbeitseinsatz und Bezahlung kam.
Wie ist dann die Tatsache zu erklären, dass man noch zu ProB-Zeiten einen Björn Harmsen als Sportdirektor verpflichtete, der ursprünglich parallel zum Geschäftsführer und zum Headcoach agieren sollte? Erst nach dem Rückzug von Kappenstein hatte er dann in Personalunion zusätzlich auch noch die Headcoach-Position übernommen. Harmsen war damals sicher der teuerste aller ProB-Coaches. Bezahlen konnte man ihn in diesen Funktionen offenbar auch noch in der ProA, und er wird dort ebenfalls zu den besser verdienenden Coaches gehört haben.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass zwei Akademiker ihre sicher nicht schlecht bezahlten Jobs zugunsten eines Vollzeitjobs bei den Uni Baskets aufgeben und dort deutlich weniger verdienen.
Aber ganz abgesehen davon kann ich auf professionellem Niveau – und davon reden wir zumindest in der ProA – den Zusammenhang zwischen Gehalt und Anspruch an den Stelleninhaber nicht nachvollziehen.
Zwei Geschäftsführer oder Head Coaches können für dieselbe Position unterschiedlich bezahlt werden. Ob sie ihre Arbeit gut machen, wird trotzdem bei beiden an definierten Zielen und Anforderungen gemessen – genauso wie eine Aufgabe nicht besser oder schlechter erledigt ist, nur weil das dafür eingesetzte Werkzeug mehr oder weniger gekostet hat.
Allerdings kann ich verstehen, wenn man aus alter, langjähriger und vielleicht auch persönlicher Verbundenheit(?) einen anderen Blick auf die Dinge hat.
@Cameronia ok, die Wahrheit ist, ich bin Helge

Nein ich kenne die beiden nur von Fantreffen usw.
Und ja, ich bin ziemlich sicher, dass Götz einen besserbezahlten Job für eine Herzensangelegenheit aufgegeben hat. -
@Cameronia Man weiß, dass das Münsteraner Budget seit Jahren zum Tabellenkeller passte. Man weiß, was Pro A-Trainer und Manager in etwa verdienen. Hagener und Crailsheimer Trainergehälter in Münster, also deutlich unproportional zum Budget wären sehr verwunderlich. Dazu kommen Jahre der Entbehrungen in der Pro B und Regio, wo insbesondere Helge bestimmt nicht auf einen guten Deal kam, was Arbeitseinsatz und Bezahlung kam.
Wie ist dann die Tatsache zu erklären, dass man noch zu ProB-Zeiten einen Björn Harmsen als Sportdirektor verpflichtete, der ursprünglich parallel zum Geschäftsführer und zum Headcoach agieren sollte? Erst nach dem Rückzug von Kappenstein hatte er dann in Personalunion zusätzlich auch noch die Headcoach-Position übernommen. Harmsen war damals sicher der teuerste aller ProB-Coaches. Bezahlen konnte man ihn in diesen Funktionen offenbar auch noch in der ProA, und er wird dort ebenfalls zu den besser verdienenden Coaches gehört haben.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass zwei Akademiker ihre sicher nicht schlecht bezahlten Jobs zugunsten eines Vollzeitjobs bei den Uni Baskets aufgeben und dort deutlich weniger verdienen.
Aber ganz abgesehen davon kann ich auf professionellem Niveau – und davon reden wir zumindest in der ProA – den Zusammenhang zwischen Gehalt und Anspruch an den Stelleninhaber nicht nachvollziehen.
Zwei Geschäftsführer oder Head Coaches können für dieselbe Position unterschiedlich bezahlt werden. Ob sie ihre Arbeit gut machen, wird trotzdem bei beiden an definierten Zielen und Anforderungen gemessen – genauso wie eine Aufgabe nicht besser oder schlechter erledigt ist, nur weil das dafür eingesetzte Werkzeug mehr oder weniger gekostet hat.
Allerdings kann ich verstehen, wenn man aus alter, langjähriger und vielleicht auch persönlicher Verbundenheit(?) einen anderen Blick auf die Dinge hat.
Aber ganz abgesehen davon kann ich auf professionellem Niveau – und davon reden wir zumindest in der ProA – den Zusammenhang zwischen Gehalt und Anspruch an den Stelleninhaber nicht nachvollziehen.
Ich kann wiederum das gegenteilige Annahme nicht nachvollziehen. Aus hohem Gehalt erwachsen hohe Ansprüche, aus dem von mir unterstellten nicht irre hohen Gehalt eben weniger hohe Ansprüche. Ich finde es nicht abwegig anzunehmen, dass wir für das Geld keine besseren bekommen.
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Die personelle Kernschmelze war nach dem Abstieg zu erwarten. Es bleiben nur die, für die der Leistungssport nicht oder nicht mehr die oberste Prioriät hat, sondern Studium, Job oder andere private Themen.
Münster hat es sicher nicht leicht auf dem Spielermarkt, besonders bei der Besetzung der deutschen Spots.
Was können sie einem ambitionierten deutschen Spieler bieten? Ein gutes Gehalt? Eine schicke Wohnung? Ein Auto? Ein E-Bike? Ein ambitioniertes sportliches Ziel?In der ProA konnte man all diese Fragen mit einem Nein beantworten, in der ProB könnte man für interesssierte, sehr gute ProB-Spieler zumindest die ProA-Wurst ins Schaufenster hängen.
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Aber ganz abgesehen davon kann ich auf professionellem Niveau – und davon reden wir zumindest in der ProA – den Zusammenhang zwischen Gehalt und Anspruch an den Stelleninhaber nicht nachvollziehen.
Ich kann wiederum das gegenteilige Annahme nicht nachvollziehen. Aus hohem Gehalt erwachsen hohe Ansprüche, aus dem von mir unterstellten nicht irre hohen Gehalt eben weniger hohe Ansprüche. Ich finde es nicht abwegig anzunehmen, dass wir für das Geld keine besseren bekommen.
@Muensteraner34 sagte:
Ich kann wiederum das gegenteilige Annahme nicht nachvollziehen. Aus hohem Gehalt erwachsen hohe Ansprüche, aus dem von mir unterstellten nicht irre hohen Gehalt eben weniger hohe Ansprüche. Ich finde es nicht abwegig anzunehmen, dass wir für das Geld keine besseren bekommen.Und wie erklärst du dir dann die Verpflichtung von Björn Harmsen?
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