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Die Auf- und Abstiegsregelungen der deutschen "Profiligen"
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Ich habe eben im Braunschweiger ProA Thread bereits gepostet. Aber dort ist es eigentlich ziemlich off topic. Deshalb ein eigener Thread für alle zum mit diskutieren.
Was ist das für eine Gurkerei jedes Jahr bei der Zusammenstellung der Ligen. So etwas amateurhaftes gibt es in keiner anderen olympischen Sportart. Hauptleidende Liga ist die ProA. In der laufenden Saison mit 5 neuen Teams (1 Absteiger, 4 Aufsteiger… einer der Aufsteiger war im Viertelfinale der ProB Play Offs ausgeschieden). Und nun könnte es passieren, dass wieder nur eine Mannschaft in die BBL aufsteigen darf.
Mit Sport hat das alles nichts mehr zu tun. Die Liga-Entscheidungen finden an (unterschiedlichen) grünen Tischen statt.
Kein Wunder, dass Basketball trotz der überragenden Natio-Erfolge nach wie vor eine Randsportart ist. Das kann man nämlich einem normalen Sportfan einfach nicht erklären. Ich habe es gerade diese Woche beim Mittagessen an der Arbeit versucht. Nur Unverständnis.
Was haltet ihr davon? Wie könnte man es besser machen?
Hier mal ein Vorschlag - es gibt sicher noch weitere. Lasst sie hören.
- Die sportlichen Absteiger aus der BBL steigen beide ab.
- Die Sieger der ProA Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.
- Die sportlichen Absteiger aus der ProA steigen beide ab.
- Die Sieger der ProB Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.
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Mich frustriert dieses Thema ebenso wie dich. Mittlerweile ist es ja gerade von Pro A zu BBL eher die Ausnahme, dass man 2 sportliche Aufsteiger findet und das kann es eigentlich nicht sein. Und bevor ich es jetzt erlaube, dass Braunschweig sich finanziell retten kann, nur um den Abstieg dann um 1 Jahr zu verzögern weil das Budget dann erst recht fehlt um einen echten PG eine ganze Saison zu bezahlen, spiele ich die BBL lieber mit 17 Teams.
Ich würde die Playoffs mittlerweile einfach vom Aufstiegsrennen trennen. Lass den 1. und 2. aufsteigen, das sind ja meistens die Teams die es finanziell können, und die Playoffs zur ProA Meisterschaft laufen separat.
Jetzt könnte man natürlich sagen, wieso sollte dann noch Interesse an den Playoffs bestehen, aber das fragt in Kirchheim oder in der jüngeren Vergangenheit in Karlsruhe, Münster und Leverkusen ja auch niemand und die haben sich in den Playoffs trotzdem zu einer besonderen Leistungen animieren lassen.
Es ist ja richtig dass die BBL die Hürde für die Teams so hochlegt, denn von einem nicht konkurrenzfähigen Aufsteiger hat ja auch niemand etwas, aber dann muss man das System drum herum eben auch so gestalten, dass man nicht jedes Jahr eine Ausnahmeregelung braucht.
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Ah, es ist wieder Sommer, wir sind wieder beim großen Thema “Regularien, Aufstiegsmöglichkeiten und Co.” - wir freuen uns jetzt schon auf die Beiträge “Wenn Team XY mit einer 500er-Halle in die BBL aufsteigen darf, dann lasst sie doch!einself!!”
Die Thematik mit den Aufstiegen gibt es in anderen Sportarten auch. Beim Fußball zum Beispiel - aber da eben nicht auf diesem Level. Warum? Weil jedes Kaff die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder verzocken würde, um einen Dorfsportplatz zum Bundesliga-tauglichen Stadion auszubauen, weil es eben die Fußball-Bundesliga ist (und weil wir von ganz anderen Summen sprechen, die man generieren kann). In den unteren Ligen hat man dagegen regelmäßig Aufstiegsverzichte, Clubs die aus infrastrukturellen Gründen nicht aufsteigen dürfen etc…
Die Lösung wird sein, die ProA weiter infrastrukturell an die BBL anzugleichen. Teams wie Kirchheim (die ich jetzt nicht nenne, weil sie gegen meine Gießener spielen, sondern weil sie halt dieses Jahr nun mal das Paradebeispiel sind) müssen letztlich dazu gezwungen werden, entweder auch infrastrukturell und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu sein oder sich anderweitig zu orientieren.
Relegationen der Zweitligisten halte ich für nicht zielführend. Wer in den ProA-Playoffs ausscheidet hat ebensowenig eine Berechtigung, im Folgejahr in der BBL zu spielen, wie derjenige, der aus der BBL abgestiegen ist.
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Ah, es ist wieder Sommer, wir sind wieder beim großen Thema “Regularien, Aufstiegsmöglichkeiten und Co.” - wir freuen uns jetzt schon auf die Beiträge “Wenn Team XY mit einer 500er-Halle in die BBL aufsteigen darf, dann lasst sie doch!einself!!”
Die Thematik mit den Aufstiegen gibt es in anderen Sportarten auch. Beim Fußball zum Beispiel - aber da eben nicht auf diesem Level. Warum? Weil jedes Kaff die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder verzocken würde, um einen Dorfsportplatz zum Bundesliga-tauglichen Stadion auszubauen, weil es eben die Fußball-Bundesliga ist (und weil wir von ganz anderen Summen sprechen, die man generieren kann). In den unteren Ligen hat man dagegen regelmäßig Aufstiegsverzichte, Clubs die aus infrastrukturellen Gründen nicht aufsteigen dürfen etc…
Die Lösung wird sein, die ProA weiter infrastrukturell an die BBL anzugleichen. Teams wie Kirchheim (die ich jetzt nicht nenne, weil sie gegen meine Gießener spielen, sondern weil sie halt dieses Jahr nun mal das Paradebeispiel sind) müssen letztlich dazu gezwungen werden, entweder auch infrastrukturell und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu sein oder sich anderweitig zu orientieren.
Relegationen der Zweitligisten halte ich für nicht zielführend. Wer in den ProA-Playoffs ausscheidet hat ebensowenig eine Berechtigung, im Folgejahr in der BBL zu spielen, wie derjenige, der aus der BBL abgestiegen ist.
Wer in den ProA-Playoffs ausscheidet hat ebensowenig eine Berechtigung, im Folgejahr in der BBL zu spielen, wie derjenige, der aus der BBL abgestiegen ist.
Beides sicher vom sportlichen Aspekt irgendwo richtig, aber warum sollen dann die anderen BBL-Teams darunter leiden? Ihnen fehlt damit ein Heimspiel, damit Budget und damit, gerade hinsichtlich des Steuersystems, VBG etc. Wettbewerbsfähigkeit bei den international spielenden Teams. Ich wäre daher eher im Team “Die besten beiden aufstiegswilligen ProA-Teams sollen aufsteigen dürfen, auch wenn die sportliche Qualifikation nicht dafür reicht”. Was ansonsten auch besonders bitter wäre, wenn das Verpassen der sportlichen Qualifikation hauptsächlich daran liegt, dass beim Hauptrundenersten oder -zweiten zu Beginn der Playoffs ein Magen-Darm-Virus einnistet oder sich der Starspieler im ersten Playoffspiel verletzt und der Hauptrundensiebte oder -achte das dann ausnutzen kann. Fühlt sich dann auch nicht richtig an, wenn nur deshalb eine ganze Saison für’n Poppes ist.
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Wer in den ProA-Playoffs ausscheidet hat ebensowenig eine Berechtigung, im Folgejahr in der BBL zu spielen, wie derjenige, der aus der BBL abgestiegen ist.
Beides sicher vom sportlichen Aspekt irgendwo richtig, aber warum sollen dann die anderen BBL-Teams darunter leiden? Ihnen fehlt damit ein Heimspiel, damit Budget und damit, gerade hinsichtlich des Steuersystems, VBG etc. Wettbewerbsfähigkeit bei den international spielenden Teams. Ich wäre daher eher im Team “Die besten beiden aufstiegswilligen ProA-Teams sollen aufsteigen dürfen, auch wenn die sportliche Qualifikation nicht dafür reicht”. Was ansonsten auch besonders bitter wäre, wenn das Verpassen der sportlichen Qualifikation hauptsächlich daran liegt, dass beim Hauptrundenersten oder -zweiten zu Beginn der Playoffs ein Magen-Darm-Virus einnistet oder sich der Starspieler im ersten Playoffspiel verletzt und der Hauptrundensiebte oder -achte das dann ausnutzen kann. Fühlt sich dann auch nicht richtig an, wenn nur deshalb eine ganze Saison für’n Poppes ist.
Beides sicher vom sportlichen Aspekt irgendwo richtig, aber warum sollen dann die anderen BBL-Teams darunter leiden?
Ich meinte damit nicht, dass man dann zwingend mit 17 Teams spielen muss. Aber man könnte ebenso gut bei nicht aufstiegswilligen Finalteilnehmern in der ProA den ersten oder die beiden Letztplatzierten aus der BBL in der Liga halten, das macht fairnessmäßig keinen Unterschied.
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Ah, es ist wieder Sommer, wir sind wieder beim großen Thema “Regularien, Aufstiegsmöglichkeiten und Co.” - wir freuen uns jetzt schon auf die Beiträge “Wenn Team XY mit einer 500er-Halle in die BBL aufsteigen darf, dann lasst sie doch!einself!!”
Die Thematik mit den Aufstiegen gibt es in anderen Sportarten auch. Beim Fußball zum Beispiel - aber da eben nicht auf diesem Level. Warum? Weil jedes Kaff die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder verzocken würde, um einen Dorfsportplatz zum Bundesliga-tauglichen Stadion auszubauen, weil es eben die Fußball-Bundesliga ist (und weil wir von ganz anderen Summen sprechen, die man generieren kann). In den unteren Ligen hat man dagegen regelmäßig Aufstiegsverzichte, Clubs die aus infrastrukturellen Gründen nicht aufsteigen dürfen etc…
Die Lösung wird sein, die ProA weiter infrastrukturell an die BBL anzugleichen. Teams wie Kirchheim (die ich jetzt nicht nenne, weil sie gegen meine Gießener spielen, sondern weil sie halt dieses Jahr nun mal das Paradebeispiel sind) müssen letztlich dazu gezwungen werden, entweder auch infrastrukturell und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu sein oder sich anderweitig zu orientieren.
Relegationen der Zweitligisten halte ich für nicht zielführend. Wer in den ProA-Playoffs ausscheidet hat ebensowenig eine Berechtigung, im Folgejahr in der BBL zu spielen, wie derjenige, der aus der BBL abgestiegen ist.
@Barack_Alabama genau das! Die Diskrepanz in der Infrastruktur ist einfach zu gewaltig. Wenn ich mir mal den OrangeCampus in Ulm anschaue und dagegen die Geschäftsstelle der Tigers Tübingen, ist das in etwa ein Unterschied der zwischen Fußball Bundesliga und gefühlt Oberliga besteht.
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@Barack_Alabama genau das! Die Diskrepanz in der Infrastruktur ist einfach zu gewaltig. Wenn ich mir mal den OrangeCampus in Ulm anschaue und dagegen die Geschäftsstelle der Tigers Tübingen, ist das in etwa ein Unterschied der zwischen Fußball Bundesliga und gefühlt Oberliga besteht.
@Royaltigers Wobei man hier auch sagen muss: Viele der Clubs, die in den letzten Jahren aufgestiegen sind, sind ambitioniert und tun was für die Infrastruktur. Von Clubs wie Rostock, Vechta, Chemnitz, Trier, auch Heidelberg trotz des Abstieges in dieser Saison, hört man auch viel über das Drumherum. Die Frage ist, wann die Spitzenteams der ProA da nachziehen, auch wenn nicht jedes Team einen OrangeCampus bauen kann.
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@Royaltigers Wobei man hier auch sagen muss: Viele der Clubs, die in den letzten Jahren aufgestiegen sind, sind ambitioniert und tun was für die Infrastruktur. Von Clubs wie Rostock, Vechta, Chemnitz, Trier, auch Heidelberg trotz des Abstieges in dieser Saison, hört man auch viel über das Drumherum. Die Frage ist, wann die Spitzenteams der ProA da nachziehen, auch wenn nicht jedes Team einen OrangeCampus bauen kann.
@Barack_Alabama Das ist natürlich auch ein extrem Beispiel. Ich denke auch das es für viele Teams in der ProA eine “entweder oder” Entscheidung ist, ob man oben Mitspielen möchte und das Geld in den Kader fließt oder eben Geld in Infrastruktur fließen kann und da ist sportlicher Erfolg vor allem kurzfristig verlockender.
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Beides sicher vom sportlichen Aspekt irgendwo richtig, aber warum sollen dann die anderen BBL-Teams darunter leiden?
Ich meinte damit nicht, dass man dann zwingend mit 17 Teams spielen muss. Aber man könnte ebenso gut bei nicht aufstiegswilligen Finalteilnehmern in der ProA den ersten oder die beiden Letztplatzierten aus der BBL in der Liga halten, das macht fairnessmäßig keinen Unterschied.
Beides sicher vom sportlichen Aspekt irgendwo richtig, aber warum sollen dann die anderen BBL-Teams darunter leiden?
Ich meinte damit nicht, dass man dann zwingend mit 17 Teams spielen muss. Aber man könnte ebenso gut bei nicht aufstiegswilligen Finalteilnehmern in der ProA den ersten oder die beiden Letztplatzierten aus der BBL in der Liga halten, das macht fairnessmäßig keinen Unterschied.
Ah, dann habe ich das falsch verstanden. Darauf können wir uns einigen.
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Ed ist Kirchheim dieses Jahr, die den Aufstieg nicht annehmen können oder dürfen?
Ich frage nur nach, weil die Meldung bisher an mir vorbei ging. -
Ich hatte unter diesem Threadtitel eine Zusammenfassung der bestehenden Regeln erwartet.
Nun ja, ich gehöre wohl zu dem Camp, das auch meint, dass Playoffs nette (aber nicht zwingend notwendige) Optionen sind, Titel auszuspielen (wobei das Euroleague-Format auch idiotisch ist und das NBA-Format immerhin aus einer gewissen Notwendigkeit geboren ist, die beiden Conferences zusammen zu führen), aber für das Ermitteln von Auf- und Abstiegen die “reinen” Ligaergebnisse besser sind. Und damit meine ich auch, dass ich ebenso Playdowns und Relegationsspiele unangemessen finde.
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Ed ist Kirchheim dieses Jahr, die den Aufstieg nicht annehmen können oder dürfen?
Ich frage nur nach, weil die Meldung bisher an mir vorbei ging. -
Nicht dürfen, weil die Rahmenbedingungen (Halle, Flughafen, ICE Anbindung oder Budget) es nicht zulassen. Oder weil schlichtweg kein Lizenzantrag gestellt wurde?
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@jsb https://www.2basketballbundesliga.de/lizenzierungsverfahren-2026-2027/
“Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben keinen Lizenzantrag für die easyCredit BBL gestellt und können daher nicht in die höchste deutsche Spielklasse aufsteigen.” -
Ich finde die spanische Regelung relativ interessant.
Der Hauptrundensieger der 2. Liga steigt in die ACB auf, 2-9 spielen Playoffs, der Sieger der Playoffs steigt ebenfalls auf.
Das verhindert zwar theoretisch kein “Kirchheim”, macht es aber doch ein Stück weit unwahrscheinlicher. -
Ich glaube, man muss einfach erstmal eine Grundsatzentscheidung treffen: soll es für abgestiegene Teams die Möglichkeit eines Klassenverbleibs durch den Kauf einer Wildcard geben, oder sollen die beiden besten Teams aus der ProA, die aufsteigen wollen, aufsteigen?
Wenn man diese Grundsatzentscheidung trifft, sucht man dann den konkreten Weg, das sicherzustellen. Ich bin Verfechter von Auf- und Abstieg. Ich glaube, die sauberste Lösung ist, dass die beiden Bestplatzierten Teams in den Playoffs, die aufsteigen wollen, aufsteigen. Wenn das dann mehr als zwei Teams mit dem gleichen Playoffergebnis sind (1 regulärer Aufsteiger, zwei ausgeschiedene Halbfinalisten), dann entscheidet zwischen den beiden Halbfinalisten die Hauptrundenplatzierung. Den Hauptrundenersten zu nehmen, finde ich auch charmant, allerdings haben dessen Fans dann keine spannenden Playoffs und auch Kirchheim kann ja erster werden. Ich glaube, dass das die beste Regelung wäre, es gibt aber auch hier die Möglichkeit, dass ein ausgeschiedener Viertelfinalist dann aufsteigt, weil alle anderen verzichten.
Die Infrastrukturdiskussion kann man natürlich führen, ich glaube aber, dass es insgesamt dem deutschen Basketball gut getan hat, sich über klare Standards weiter zu entwickeln.
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Nicht dürfen, weil die Rahmenbedingungen (Halle, Flughafen, ICE Anbindung oder Budget) es nicht zulassen. Oder weil schlichtweg kein Lizenzantrag gestellt wurde?
Nicht dürfen, weil die Rahmenbedingungen (Halle, Flughafen, ICE Anbindung oder Budget) es nicht zulassen. Oder weil schlichtweg kein Lizenzantrag gestellt wurde?
Ich denke beides. Sie haben keinen Antrag gestellt, weil sie wissen, die Bedingungen nicht erfüllen zu können. Bei Kirchheim ist es die Halle, bei Quakenbrück dürfte es das Finanzielle sowie der Umstand sein, dass man Farmteam von Vechta geworden ist.
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Ich habe eben im Braunschweiger ProA Thread bereits gepostet. Aber dort ist es eigentlich ziemlich off topic. Deshalb ein eigener Thread für alle zum mit diskutieren.
Was ist das für eine Gurkerei jedes Jahr bei der Zusammenstellung der Ligen. So etwas amateurhaftes gibt es in keiner anderen olympischen Sportart. Hauptleidende Liga ist die ProA. In der laufenden Saison mit 5 neuen Teams (1 Absteiger, 4 Aufsteiger… einer der Aufsteiger war im Viertelfinale der ProB Play Offs ausgeschieden). Und nun könnte es passieren, dass wieder nur eine Mannschaft in die BBL aufsteigen darf.
Mit Sport hat das alles nichts mehr zu tun. Die Liga-Entscheidungen finden an (unterschiedlichen) grünen Tischen statt.
Kein Wunder, dass Basketball trotz der überragenden Natio-Erfolge nach wie vor eine Randsportart ist. Das kann man nämlich einem normalen Sportfan einfach nicht erklären. Ich habe es gerade diese Woche beim Mittagessen an der Arbeit versucht. Nur Unverständnis.
Was haltet ihr davon? Wie könnte man es besser machen?
Hier mal ein Vorschlag - es gibt sicher noch weitere. Lasst sie hören.
- Die sportlichen Absteiger aus der BBL steigen beide ab.
- Die Sieger der ProA Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.
- Die sportlichen Absteiger aus der ProA steigen beide ab.
- Die Sieger der ProB Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.
Hier mal ein Vorschlag - es gibt sicher noch weitere. Lasst sie hören.
Die sportlichen Absteiger aus der BBL steigen beide ab. Die Sieger der ProA Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht. Die sportlichen Absteiger aus der ProA steigen beide ab. Die Sieger der ProB Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.Der zweite und letzte Punkt ist unpraktikabel. Der Zeitpunkt, zu dem klar ist, dass es einen Nachrücker geben muss, liegt so spät (15.6. zur Erfüllung von Auflagen), dass die Spieler gar nicht mehr da wären eine Relegation zu spielen. Das müsste man dann einfach nach Abschlusstabelle regeln, so wie es auch in der ProB schon der Fall ist.
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Ich glaube, man muss einfach erstmal eine Grundsatzentscheidung treffen: soll es für abgestiegene Teams die Möglichkeit eines Klassenverbleibs durch den Kauf einer Wildcard geben, oder sollen die beiden besten Teams aus der ProA, die aufsteigen wollen, aufsteigen?
Wenn man diese Grundsatzentscheidung trifft, sucht man dann den konkreten Weg, das sicherzustellen. Ich bin Verfechter von Auf- und Abstieg. Ich glaube, die sauberste Lösung ist, dass die beiden Bestplatzierten Teams in den Playoffs, die aufsteigen wollen, aufsteigen. Wenn das dann mehr als zwei Teams mit dem gleichen Playoffergebnis sind (1 regulärer Aufsteiger, zwei ausgeschiedene Halbfinalisten), dann entscheidet zwischen den beiden Halbfinalisten die Hauptrundenplatzierung. Den Hauptrundenersten zu nehmen, finde ich auch charmant, allerdings haben dessen Fans dann keine spannenden Playoffs und auch Kirchheim kann ja erster werden. Ich glaube, dass das die beste Regelung wäre, es gibt aber auch hier die Möglichkeit, dass ein ausgeschiedener Viertelfinalist dann aufsteigt, weil alle anderen verzichten.
Die Infrastrukturdiskussion kann man natürlich führen, ich glaube aber, dass es insgesamt dem deutschen Basketball gut getan hat, sich über klare Standards weiter zu entwickeln.
@arne1000 Was macht einen 3.-platzierten ProA-Ligisten sportlich eigentlich besser als einen 17. Platz in der BBL?
Das ist gar keine Befürwortung für eine Wildcard für Absteiger, davon halte ich nichts. Ich frage mich bei solchen Aussagen, wo der Unterschied der sportlichen Nichtqualifikation liegt?
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Hier mal ein Vorschlag - es gibt sicher noch weitere. Lasst sie hören.
Die sportlichen Absteiger aus der BBL steigen beide ab. Die Sieger der ProA Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht. Die sportlichen Absteiger aus der ProA steigen beide ab. Die Sieger der ProB Halbfinals steigen in die BBL auf. Möchte oder kann einer der Sieger nicht aufsteigen, spielen die beiden Halbfinalverlierer eine Relegation um das 2te Aufstiegsrecht.Der zweite und letzte Punkt ist unpraktikabel. Der Zeitpunkt, zu dem klar ist, dass es einen Nachrücker geben muss, liegt so spät (15.6. zur Erfüllung von Auflagen), dass die Spieler gar nicht mehr da wären eine Relegation zu spielen. Das müsste man dann einfach nach Abschlusstabelle regeln, so wie es auch in der ProB schon der Fall ist.
Der zweite und letzte Punkt ist unpraktikabel.
Findest du? Es steht ja vorher fest, ob ein Halbfinalist die Lizenz bekommen/beantragt hat, oder nicht. Wenn die beiden Halbfinalverlierer stattdessen die HF gewonnen hätten, würden sie ja danach ja auch die Meisterschaft ausspielen. Also insofern wäre diese Relegationsrunde zeitlich so nah wie die Finalspiele um die Meisterschaft. Natürlich ging es in meinem Vorschlag darum, das sportliche Aufstiegsrecht auszuspielen.
Gab aber hier auch andere gute Vorschläge. Alle besser als Wildcards.
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