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Kader EWE Baskets Oldenburg Saison 2026/2027
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Ich denke mal, dass KEIN Vertrag für die ProA gilt.
Wir hatten das ganze Thema bereits im November: Wenn wir absteigen war es das erstmal mit Profi-Basketball in Oldenburg. Da kann die ProB, NBBL und JBBL noch so toll performen.Man hat es selbst in der Hand mit Heimspielen gegen Braunschweig und Heidelberg.
Wenn wir das vergeigen, ja dann ist die ProA die logische Konsequenz.Was mich aufregt: Man verpflichtet nicht nach, man dümpelt vor sich hin, man ruht sich aus, man schaut zu und regt sich dann auf, dass die anderen ja so viel besser spielen. Wie blind kann man sportlicher Geschäftsführer bitte sein?
Ich denke mal, dass KEIN Vertrag für die ProA gilt.
Wir hatten das ganze Thema bereits im November: Wenn wir absteigen war es das erstmal mit Profi-Basketball in Oldenburg. Da kann die ProB, NBBL und JBBL noch so toll performen.Woher kommt eigentlich die von einigen Usern hier geäußerte Meinung, “bei einem Abstieg in die ProA war es das mit Profibasketball in Oldenburg” her?
Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass Oldenburg ein so “gefestigter” Basketballstandort ist, dass ein Abstieg in keinster Weise das besagte Ende darstellen würde. Selbst, wenn ein direkter Wiederaufstieg nicht klappen würde - wovon bei der Stärke der ProA ja durchaus ausgegangen werden dürfte und die Baskets einige Spielzeiten in der ProA verbleiben müssten - mache ich mir keine Sorgen um den Profibasketball in Oldenburg. Die heutige ProA ist sicher viel interessanter und mit stärkeren Mannschaften besetzt, als die 2. Liga zu Zeiten, als der OTB noch Zweitligist war und selbst damals waren 1.700 Zuschauer in der Haareneschhalle bei “Spitzenspielen”. Habe gerade erst eine Schülerkarte unseres Sohnes für das Pokalspiel OTB-ALBA (Preis 8 DM) beim Aufräumen gefunden und mich sofort wieder an das “geile” Pokalspiel erinnert. Bin aber nicht mehr sicher, ob es das Spiel war, das wir damals gegen ALBA in der Haareneschhalle gewonnen haben. Weiß aber noch, dass wir eins gegen ALBA dort gewonnen haben und Henrik Rödl förmlich ausgerastet ist (nichts gegen den guten alten Rödl
)…
Schöne Erinnerungen! Vom gestrigen Spiel weiß ich eigentlich nix mehr… (Vorteil des fortgeschrittenen Alters
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Hier gibt’s gefühlt nur noch zwei Zustände: Playoffs oder direkt der Untergang des Profibasketballs in Oldenburg. Dieses ständige Schwarz-Weiß-Denken ist schon ziemlich ermüdend.
Ja, die Situation ist nicht optimal. Ja, man darf und soll kritisch sein. Aber dieses permanente Weltuntergangsszenario nach jedem Rückschlag hilft halt auch niemandem weiter.
Vielleicht würde dem einen oder anderen ein bisschen mehr Demut guttun – und vor allem ein Blick über den Tellerrand. Andere Standorte wären froh über die Voraussetzungen hier.
Und bei aller Emotion: Es ist und bleibt am Ende einfach Basketball.
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@olko Ich versuche dir meine Sichtweise zu erklären:
Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Sponsoren. Der gesamte Profibetrieb ist maßgeblich von starken Partnern abhängig – allen voran die EWE, aber auch zahlreiche regionale Unternehmen. Diese investieren jedoch nicht primär aus reinem Sportsinteresse, sondern wegen der Reichweite, Sichtbarkeit und Imagewirkung, die die höchste deutsche Spielklasse bietet. Mit einem Abstiegwürde genau dieser Mehrwert drastisch sinken: weniger TV-Präsenz, geringere mediale Aufmerksamkeit, schwächere Markenwirkung. Die logische Folge wäre ein Rückgang oder zumindest eine Reduzierung von Sponsorengeldern. Gerade in einem vergleichsweise kleinen Markt wie Oldenburg ist das besonders kritisch, weil es keinen großen Pool an alternativen großen Geldgebern gibt. Bricht diese finanzielle Basis weg, lassen sich konkurrenzfähige Kader, professionelle Strukturen und ein attraktives Umfeld kaum aufrechterhalten – ein möglicher Teufelskreis aus sportlichem Abstieg und wirtschaftlichem Rückbau entsteht.
Parallel dazu würde auch die enorme Zuschauerbindung leiden. Die aktuell starke Auslastung und die besondere Heimspielatmosphäre sind eng an den Erstligastatus gekoppelt. Sinkendes sportliches Niveau bedeutet erfahrungsgemäß auch sinkendes Interesse – was wiederum die Attraktivität für Sponsoren weiter reduziert. Sportlicher Erfolg, Faninteresse und wirtschaftliche Stabilität hängen hier direkt voneinander ab. Ein Teufelskreis.
Hinzu kommt die Nachwuchsarbeit: Ohne Erstliga-Perspektive wird es deutlich schwieriger, Talente zu halten oder neue zu gewinnen. Ambitionierte Spieler orientieren sich an Standorten mit klarer Entwicklungsperspektive im Profibereich. Fällt diese weg, verliert der Standort nachhaltig an Bedeutung. Also wird auch das Konstrukt um ProB/JBBL und NBBL in sich zusammenbrechen, weil auch das alles viel Geld kostet.
Ein Abstieg würde dieses System ins Wanken bringen – und genau deshalb ist meine die Aussage in meinen Augen plausibel, dass es auf lange Sicht „das gewesen sein könnte“ mit Profibasketball in Oldenburg. Und vom Vertrauensverlust auf Seiten der Sponsoren wollen wir dabei noch gar nicht anfangen. Denn im Profisport geht es für Geldgeber nicht nur um Ergebnisse, sondern auch um Professionalität, Ambition und glaubwürdiges Management. Wenn der Eindruck entsteht, dass ein Club den Abstieg sehenden Auges in Kauf nimmt oder nicht alles versucht, gegenzusteuern, beschädigt das massiv die Beziehung zu den Partnern. Genau dieser Eindruck drängt sich im auf. Es wirkt nicht so, als hätte man in der entscheidenden Phase der Saison konsequent reagiert. Einen Spieler wie Tucker hätte man bei anhaltend schwacher Leistung deutlich früher hinterfragen oder ersetzen müssen. Ebenso hätte man nach der langfristigen Verletzung von Woodard zwingend nachverpflichten müssen, um die sportliche Qualität im Kader zu sichern. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass man die Situation ausgesessen hat – nach dem Motto: Es wird schon irgendwie gut gehen. Doch genau diese Haltung ist für Sponsoren ein Warnsignal. Unternehmen investieren sechs- oder siebenstellige Beträge und erwarten dafür nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch ein professionell geführtes, handlungsfähiges Projekt. Wer in einer offensichtlichen Krisensituation nicht reagiert, sendet das Signal von Passivität und fehlender Zielstrebigkeit. Langfristig kann genau das schwerer wiegen als ein Abstieg an sich. Denn während sportlicher Misserfolg theoretisch korrigierbar ist, lässt sich verlorenes Vertrauen deutlich schwerer zurückgewinnen. Wenn Sponsoren das Gefühl haben, ihr Engagement werde nicht mit maximalem Einsatz und klarer Strategie erwidert, ziehen sie sich eher zurück oder reduzieren ihre Unterstützung. So einfach ist das.
Und genau hier liegt die eigentliche Gefahr: Nicht nur der sportliche Absturz, sondern die Kombination aus sportlichem Versagen und mangelnder Krisenreaktion kann das gesamte Fundament des Standorts erschüttern. In der Summe wird meine Ausgangsthese dadurch noch plausibler – weil es eben nicht nur um Ergebnisse geht, sondern um das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des gesamten Projekts.
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@bratvogel Ich finde das eine absolut nachvollziehbare und schlüssige Erklärung.
Daraus würde ich aber auch schlußfolgern, das selbst bei einem Nicht-Abstieg das Vertrauen der großen Sponsoren in die Organisation Baskets Oldenburg gesunken ist bzw. sinken wird. Das heisst ein Teil des Schadens ist schon eingetreten.
Hoffen wir für den Standort Oldenburg, das die Baskets erstklassig bleiben und mit einem Generationenwechsel in den Führungspositionen sich langfristig aus dieser Abwärtsspirale wieder rausarbeiten können.
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Meines Erachtens liegt in der von Olko geäußerten Nostalgie ein gesellschaftliches Kernproblem. Natürlich wird hier immer professioneller Basketball möglich sein und zwar runter bis in die Pro A. Bratvogel hat die wahren Auswirkungen und auch Beweggründe aller mahnenden Beiträge sehr gut dargestellt. Das war top. Man sollte den Traum- und Nostalgiemodus abstellen. Wenn der Abschwung oder Abstieg begonnen hat, tritt die Realität ein. Dann steht nicht nur harte Arbeit an, um das bewährte und geliebte wieder zu erlangen und es beginnt die Zeit des Verzichts. Das wird mit dem heutigen Club- und Eventleben, auf das der Club zurecht stolz sein darf, nichts mehr zu tun haben. Natürlich würde es in der Pro A auch weitergehen, aber in Zeiten, in denen sich die Vechteraner eine neue 6.000er-Halle gönnen und das Stadion wieder die Wertigkeiten in der Oldenburger Sportwelt verrücken wird, braucht man sich dann über ein Wachstum des Profibasketballs in Oldenburg in den kommenden 10 Jahren keine Gedanken mehr machen.
Die Mahner hier sind nicht böse, sie sind mE. aber lebenserfahren(er) und haben das Gefühl, dass nicht professionell mit der Situation umgegangen wird. -
@olko Ich versuche dir meine Sichtweise zu erklären:
Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Sponsoren. Der gesamte Profibetrieb ist maßgeblich von starken Partnern abhängig – allen voran die EWE, aber auch zahlreiche regionale Unternehmen. Diese investieren jedoch nicht primär aus reinem Sportsinteresse, sondern wegen der Reichweite, Sichtbarkeit und Imagewirkung, die die höchste deutsche Spielklasse bietet. Mit einem Abstiegwürde genau dieser Mehrwert drastisch sinken: weniger TV-Präsenz, geringere mediale Aufmerksamkeit, schwächere Markenwirkung. Die logische Folge wäre ein Rückgang oder zumindest eine Reduzierung von Sponsorengeldern. Gerade in einem vergleichsweise kleinen Markt wie Oldenburg ist das besonders kritisch, weil es keinen großen Pool an alternativen großen Geldgebern gibt. Bricht diese finanzielle Basis weg, lassen sich konkurrenzfähige Kader, professionelle Strukturen und ein attraktives Umfeld kaum aufrechterhalten – ein möglicher Teufelskreis aus sportlichem Abstieg und wirtschaftlichem Rückbau entsteht.
Parallel dazu würde auch die enorme Zuschauerbindung leiden. Die aktuell starke Auslastung und die besondere Heimspielatmosphäre sind eng an den Erstligastatus gekoppelt. Sinkendes sportliches Niveau bedeutet erfahrungsgemäß auch sinkendes Interesse – was wiederum die Attraktivität für Sponsoren weiter reduziert. Sportlicher Erfolg, Faninteresse und wirtschaftliche Stabilität hängen hier direkt voneinander ab. Ein Teufelskreis.
Hinzu kommt die Nachwuchsarbeit: Ohne Erstliga-Perspektive wird es deutlich schwieriger, Talente zu halten oder neue zu gewinnen. Ambitionierte Spieler orientieren sich an Standorten mit klarer Entwicklungsperspektive im Profibereich. Fällt diese weg, verliert der Standort nachhaltig an Bedeutung. Also wird auch das Konstrukt um ProB/JBBL und NBBL in sich zusammenbrechen, weil auch das alles viel Geld kostet.
Ein Abstieg würde dieses System ins Wanken bringen – und genau deshalb ist meine die Aussage in meinen Augen plausibel, dass es auf lange Sicht „das gewesen sein könnte“ mit Profibasketball in Oldenburg. Und vom Vertrauensverlust auf Seiten der Sponsoren wollen wir dabei noch gar nicht anfangen. Denn im Profisport geht es für Geldgeber nicht nur um Ergebnisse, sondern auch um Professionalität, Ambition und glaubwürdiges Management. Wenn der Eindruck entsteht, dass ein Club den Abstieg sehenden Auges in Kauf nimmt oder nicht alles versucht, gegenzusteuern, beschädigt das massiv die Beziehung zu den Partnern. Genau dieser Eindruck drängt sich im auf. Es wirkt nicht so, als hätte man in der entscheidenden Phase der Saison konsequent reagiert. Einen Spieler wie Tucker hätte man bei anhaltend schwacher Leistung deutlich früher hinterfragen oder ersetzen müssen. Ebenso hätte man nach der langfristigen Verletzung von Woodard zwingend nachverpflichten müssen, um die sportliche Qualität im Kader zu sichern. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass man die Situation ausgesessen hat – nach dem Motto: Es wird schon irgendwie gut gehen. Doch genau diese Haltung ist für Sponsoren ein Warnsignal. Unternehmen investieren sechs- oder siebenstellige Beträge und erwarten dafür nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch ein professionell geführtes, handlungsfähiges Projekt. Wer in einer offensichtlichen Krisensituation nicht reagiert, sendet das Signal von Passivität und fehlender Zielstrebigkeit. Langfristig kann genau das schwerer wiegen als ein Abstieg an sich. Denn während sportlicher Misserfolg theoretisch korrigierbar ist, lässt sich verlorenes Vertrauen deutlich schwerer zurückgewinnen. Wenn Sponsoren das Gefühl haben, ihr Engagement werde nicht mit maximalem Einsatz und klarer Strategie erwidert, ziehen sie sich eher zurück oder reduzieren ihre Unterstützung. So einfach ist das.
Und genau hier liegt die eigentliche Gefahr: Nicht nur der sportliche Absturz, sondern die Kombination aus sportlichem Versagen und mangelnder Krisenreaktion kann das gesamte Fundament des Standorts erschüttern. In der Summe wird meine Ausgangsthese dadurch noch plausibler – weil es eben nicht nur um Ergebnisse geht, sondern um das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des gesamten Projekts.
@Bratvogel Danke für Deine ausführliche Erklärung, die ich allerdings nicht in allen Punkten teile.
Du schriebst u.a. von
… weniger TV-Präsenz, geringere mediale Aufmerksamkeit, schwächere Markenwirkung. Die logische Folge wäre ein Rückgang oder zumindest eine Reduzierung von Sponsorengeldern…
Ein Abstieg der Oldenburger hätte wohl kaum weniger TV-Präsenz für Sponsoren zur Folge. Wo nichts ist, kann auch nichts weniger werden und die Fans, die sich Oldenburger BBL-Spiele im Stream (aktuell bei DYN) anschauen, schauen sich auch die Oldenburger ProA-Spiele auch wieder im Stream (Sportdeustschland, glaube ich) an.
Die Reichweite der ProA als bundesweite Liga ist auch nicht geringer als die Reichweite der BBL.
Ein erfolgreicher Basketballzweitligist ist für das “Sponsorenimage” vielleicht dann doch immer noch genauso gut, wie ein erfolgreicher Fußballviertligist und am Ende des Tages vielleicht sogar besser, als ein Erstligist, der mittelfristig nur gegen den Abstieg spielt (deshalb muss sich natürlich einiges bei den Baskets ändern, falls die Liga, wovon ich immer noch ausgehe, bzw. worauf ich hoffe, gehalten wird)
Gerade die zahlreichen regionalen Unternehmen unterstützen teilweise schon seit Jahrzehnten und werden sich bestimmt nicht bei einem Abstieg zurückziehen.
Vielleicht, und aus meiner Sicht auch wahrscheinlich, wird das Gesamtvolumen der Sponsorengelder heruntergehen - aber für einen konkurrenzfähigen ProA sollte auch ein deutlich abgespeckter Etat reichen.
An einen Niedergang des Oldenburger Profibasketballs bei einem Abstieg glaube ich jedenfalls nicht und die Argumente teile ich auch nicht.
Insbesondere die Zuschauerbindung ist historisch gewachsen und in der ProA sollte eine, schnell dauerhaft, ausverkaufte kleine EWE-Arena kein Problem sein, wobei bei Spitzenspielen (Bremerhaven, Göttingen, Hagen, Gießen etc.) und in den PlayOffs dann auch häufiger in die große Arena ausgewichen werden müsste… -
Ihr seid durch meiner Meinung nach. Zumindest gegen uns aus Braunschweig gewinnt ihr und 12 siege reichen bestimmt
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Mit etwas Abstand wirkt der sportliche Profi Bereich der Baskets einfach zu satt, zu wenig aminitioniert. Explizit sehe ich das im Jugendbereich und in der wirtschaftlichen Entwicklung anders.
Der Profibereich Brauch eine ganzheitliche Neugestaltung. Ich will nächstes Jahr eigentlich nur Spieler sehen die sich auf dem nächsten Level beweisen wollen. Die 150% in spielen geben. Wir haben die letzten Jahre grauenhaft Manschaften zusammengestellt. Ich würde mir einen ambitionierten, modernen Sportdirektor wünschen der Oldenburg zu seinem Projekt macht. Gern zusammen mit Spasic, ich empfinde ihn weiter als erfrischend und hungrig. Leider mit einem kaputten Kader…
Keine Kontinuität, keine internen Lösungen, keine inkrementellen Anpassungen. Keine satten Spieler auf dem absteigenden Ast.
Klaric hat, trotz aller Verdienste in der Vergangenheit, dort keinen Platz. Die 5 Jahres Bilanz ist vernichtend. Dass jetzt im Hintergrund von Klaric am Kader der nächsten Saison gebastelt wird macht mich echt nervös. Er hat es nun in Kombination mit etlichen Trainern trotz gutem Budget nicht geschafft erfolgreiche Teams zusammenzustellen.
Ich glaube Oldenburg hat ein so solides Fundament, dass 1-2 Jahre für den Umschwung bleiben. -
@Bratvogel Danke für Deine ausführliche Erklärung, die ich allerdings nicht in allen Punkten teile.
Du schriebst u.a. von
… weniger TV-Präsenz, geringere mediale Aufmerksamkeit, schwächere Markenwirkung. Die logische Folge wäre ein Rückgang oder zumindest eine Reduzierung von Sponsorengeldern…
Ein Abstieg der Oldenburger hätte wohl kaum weniger TV-Präsenz für Sponsoren zur Folge. Wo nichts ist, kann auch nichts weniger werden und die Fans, die sich Oldenburger BBL-Spiele im Stream (aktuell bei DYN) anschauen, schauen sich auch die Oldenburger ProA-Spiele auch wieder im Stream (Sportdeustschland, glaube ich) an.
Die Reichweite der ProA als bundesweite Liga ist auch nicht geringer als die Reichweite der BBL.
Ein erfolgreicher Basketballzweitligist ist für das “Sponsorenimage” vielleicht dann doch immer noch genauso gut, wie ein erfolgreicher Fußballviertligist und am Ende des Tages vielleicht sogar besser, als ein Erstligist, der mittelfristig nur gegen den Abstieg spielt (deshalb muss sich natürlich einiges bei den Baskets ändern, falls die Liga, wovon ich immer noch ausgehe, bzw. worauf ich hoffe, gehalten wird)
Gerade die zahlreichen regionalen Unternehmen unterstützen teilweise schon seit Jahrzehnten und werden sich bestimmt nicht bei einem Abstieg zurückziehen.
Vielleicht, und aus meiner Sicht auch wahrscheinlich, wird das Gesamtvolumen der Sponsorengelder heruntergehen - aber für einen konkurrenzfähigen ProA sollte auch ein deutlich abgespeckter Etat reichen.
An einen Niedergang des Oldenburger Profibasketballs bei einem Abstieg glaube ich jedenfalls nicht und die Argumente teile ich auch nicht.
Insbesondere die Zuschauerbindung ist historisch gewachsen und in der ProA sollte eine, schnell dauerhaft, ausverkaufte kleine EWE-Arena kein Problem sein, wobei bei Spitzenspielen (Bremerhaven, Göttingen, Hagen, Gießen etc.) und in den PlayOffs dann auch häufiger in die große Arena ausgewichen werden müsste…@OlKo said:
Ein Abstieg der Oldenburger hätte wohl kaum weniger TV-Präsenz für Sponsoren zur Folge. Wo nichts ist, kann auch nichts weniger werden und die Fans, die sich Oldenburger BBL-Spiele im Stream (aktuell bei DYN) anschauen, schauen sich auch die Oldenburger ProA-Spiele auch wieder im Stream (Sportdeustschland, glaube ich) an.
Die Reichweite der ProA als bundesweite Liga ist auch nicht geringer als die Reichweite der BBL.An dem Punkt glaube ich, das du falsch liegst.
Wieviele Abonnenten hat SETV (der aktuelle ProA-Medienpartner) und wieviele Abonnenten hat Dyn als BBL-Medienpartner?
Ohne die genauen Zahlen zu kennen, vermute ich, das Dyn 10x so viele Kunden hat.
Dazu kommt, das die Zuschauerzahlen bei SETV seit dieser Saison, seit der Einführung eines Bezahlmodells, vermutlich drastisch eingebrochen sind.
Dritter Aspekt: in der BBL ist Dyn komplett für den Stream verantwortlich. In der ProA müssen die Vereine das selbst auf die Beine stellen. Das bedeutet Oldenburg müsste erstmal ein entsprechendes Team mit Moderatoren, Kommentatoren und Kameraleute usw. aufbauen. Fragt mal in den ProA-Standorten nach, das geht nicht über Nacht. -
Schwethelm wäre für mich der perfekte Typ als sportlicher Leiter/ Sportdirektor, aber ich glaube der dürfte zu glücklich in Norwegen sein, was ich ihm natürlich auch von Herzen gönne. Das haben wir in den letzten Jahren leider echt verpasst, eine Identifikationsfigur in den Verein zu integrieren, ist natürlich bei Imports auch nochmal deutlich schwieriger.
Ein Mittmann hat bis zu dieser Saison eigentlich einen starken Job gemacht, aber dann zsm mit der ganzen Organisation genauso versagt wie klaric. Ein Nachfolger für Klaric sollte ja optimalerweise schon im norden verwurfzelt sein, um hier schnell und langfristig anzukommen. Allerdings ist es mittlerweile fast egal wer kommt, Hauptsache es verändert sich irgendwas. -
Und hört bitte auf Arne Woltmann in den Raum zu werfen. Der hat gerade die Zeit seines Lebens

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Ich würde mir dann eher jemanden wünschen, den man noch nicht auf dem Zettel haben könnte. Einer, der mit Lazar dann ein kongeniales Duo abgeben kann.
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Hallo zusammen,
Ich habe mich vor gut zwei Wochen mit Franjo Borchers getroffen und mit ihm über seine Trainerausbildung, seine Zeit unter vier verschiedenen Trainern sowie den Nachwuchs der Baskets gesprochen.
Hier einmal der Link:
https://tobiaskaper.de/2026/04/03/ich-war-sehr-glucklich-uber-diese-moglichkeit-franjo-borchers-uber-das-angebot-als-assistant-coach-bei-den-baskets-zu-starten/ -
Ich finde das Interview mit Borchers spiegelt doch einen Teil der Problematik der Baskets irgendwie wieder. Ich sag das jetzt mal so populistisch: Statt das Geld in den Profi Kader zu stecken hat man (vielleicht zu große) Anteile des Budgets in Jugend, ProB und Basketball in Oldenburg und Umland gesteckt - das ist zwar aller Ehren wert, aber hilft uns nicht wirklich weiter. Siehe Norris, wir können die ausgebildeten Spieler nicht länger als 1-2 Jahre halten. Das sage ich ohne grimm, ist voll ok. Das ist ein Job und man kann nur 12-14 Jahre arbeiten wenns gut läuft, also geht man dahin wo das Geld ist. Die Frage ist, war das die richtige Strategie für einen Stadtort in Oldenburg für maximalen Erfolg? Ich weis es nicht, habe aber zumindest Zweifel. Anyway.
Wir kommen aus diesem Sumpf nur raus, wenn wir das tun, was wir direkt nach RP hätten tun sollen: Einen richtigen Rebuild. Einen geeigneten Coach, teilweise geeignetes Personal ( Grüße an Herr Bohm) haben wir schon. Ich würde mir zwar wünschen das Klaric das Programm nicht weiterführen darf, könnte aber damit leben wenn er einen Jungen, aufstrebenden Sportdirektor einstellt und den Sportdirektor und Spasic machen lässt. Dann können Klaric gesichtswarend in den Hintergrund treten und hat ausserdem, passendweise, auch immer für den Fall der Fälle ne Ausrede parat
( sorry)Und dann ist mir Nationalität, Spielart etc bei Spielern total egal. Ich würde einfach gerne mal wieder eine Manschaft sehen. Ein richtiges Team, was passt, zusammen highlights rauspielt, die Halle ansteckt. Das würde uns perspektivisch mal wieder in Richtung Playoffs bringen. Und um ehrlich zu sein, gefühlt ist unser Abstand zu den Top 8 Teams in Deutschland größer geworden. Wir haben zwar das Budget, aber haben weder kaufmännisch noch sportlich die Leistung gebracht, die nötig gewesen wäre um wirklich, und hier schliesst sich der Kreis, von geilen Jugendeinrichtungen und Manschaften zu profitieren. my 5 ct
PS: Ich hoffe wir können den Abstieg um jeden Preis verhindern. Das wäre zwar nicht das Ende für den Standort Oldenburg, aber das wäre etwas ganz anderes. Dazu hat Vechta in zwei Jahren ne 6000erHalle, die 5000 VFB Fans kriegen ihr Stadion. Weil dann, und jetzt schließt sich der Kreis zum zweiten Mal, sind wir Endgültig ein Ausbildungsstandort.
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@sonicbudz Das ist faktisch nicht korrekt. Der Club hat früher in Zeiten der ersten ProB-Erfolge mindestens anteilig deutlich mehr Geld in die Nachwuchsabteilung investiert. Heute steckt weniger Geld in dem Bereich, die Ergebnisse und der Erfolg in den Wettbewerben sind höher. Ob die individuelle Förderung der Talente ebenfalls besser ist, kann ich nicht abschließend bewerten. Das heißt, in erfolgreichen Jahren hat man nicht weniger in den Nachwuchs investiert. In diesen Jahren hat man auch fünf bis sechs Trainer ausgebildet, Borchers, um dessen Ausbildung es im Interview geht, war der letzte Trainer in Ausbildung und dessen Ausbildung endete zu einer Zeit, als die erfolglose Phase begann.
Wenn man in diesem Kontext auf etwas schauen muss, dann auf den veränderten Fokus bei Schüller. Als dessen Interesse sich zu sozialen Projekten, nicht zu verwechseln mit Nachwuchsarbeit, veränderte, begann die sportlich schlechte Entwicklung. Hinzu kam die signifikant gesunkene Unterstützung des Namenssponsors. Hätte der normal weitergemacht, hätte man heute fast elf Millionen Budget.
Bei den Nachwuchsprogrammen, die in den letzten Jahren regelmäßig in Viertelfinale, Halbfinale und Finale von JBBL und NBBL auftauchen, finden sich Ulm, Berlin, Ludwigsburg, München. Bonn und Würzburg arbeiten intensiv daran, sich diesem Feld anzuschließen. Da spricht wenig dafür, dass sich erfolgreiche Nachwuchsarbeit und BBL-Erfolg behindern würden.
Was den Baskets fehlt: Sportliche Kompetenz, die das umsetzt, was der Club an Kraft hat und ein mutigeres Mindset. Ein Beispiel? Mit Spasic, der im Sommer angefangen hätte, würde man nicht in dieser Diskussion stehen.
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Kurz zu der, ja durchaus nachvollziehbaren, “Abstiegsangst”: Auch, wenn die letzten Spiele (bis auf die Niederlage gegen Würzburg vielleicht) keinerlei “Optimismus” begründen, bin ich fest davon überzeugt, dass die Baskets noch ihren 12. Sieg “einfahren”. Und das wird reichen, um am Ende 16. zu sein. Selbst bei einem Abstieg, müsste man sich wegen einer möglichen “Konkurrenz” zu den Fußballern des VfB (VFB ist ein Boxclub) Oldenburg keine Sorgen machen. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass es in Bezug auf Zuschauerzahlen keine Konkurrenz zwischen den Fußballern (VfB OL), den Basketballern (EWE Baskets, vorher OTB) und den Handballerinnen des VfL Oldenburg gibt. Das Interesse der Oldenburger, die gerne zwei oder alle drei der Genannten als Livezuschauer begleiten, ist eher geprägt von einem “sowohl, als auch”, als einem “entweder, oder”. Und, nur weil die Baskets plötzlich 2. Liga spielen würden, würde sicher kein Oldenburger Basketballfan zum Fußball oder Handball “wechseln”. Dazu ist für einen Basketballfan die ProA immer noch interessanter, als eine vierte Fußballiga und die Handballerinnen haben, und das völlig verdient, jetzt schon mit die meisten Zuschauer ihrer Bundesliga, oder sogar die meisten. Schließlich ist die ProA eine bundesweite und stark besetzte 2. Basketballliga, und sie hätte viele sportlich reizvolle Begegnungen für die Zuschauer der EWE Baskets zu bieten. Aber, zum Glück, spielt das für die kommende Saison ja keine Rolle. Spannend wird für uns als Fans tatsächlich, ob und wie sich die Baskets für die nächste Saison anders (oder “neu”) aufstellen - natürlich zu aller erst mit welchen Spielern man in die nächste Saison geht, Trainerstab scheint ja klar, aber auch außerhalb der Mannschaft und der Trainer. Von der Ausrichtung her, finde ich übrigens nicht, dass zu viel Geld in Jugendarbeit etc. fließt, sondern bin klar der Meinung, dass, beginnend mit der Verpflichtung von Pedro Calles bis heute zu wenig aus dem zur Verfügung stehenden Spieleretat gemacht wurde… Kein Vorwurf an Pedro Calles - das hat halt nicht gepasst und er hat es halt dreimal nicht geschafft (Ausnahme erste Halbsaison), aus seinen Wunschspielern einen konkurrenzfähigen PlayOff-Kandidaten zu formen. Dass er es besser kann, sieht man jetzt bei ALBA (allerdings auch mit deutlich mehr Etat, als er in Oldenburg hatte…). Wünsche frohe Ostern allerseits
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Träum Modus: Marco Pesic könnte ja mal den Ansporn haben aus einem am Boden liegenden Standort etwas aufzubauen. Meinetwegen auch als Teilzeitjob. Das zieht auch entwicklungsfähige Spieler an und das gesparte Geld kann er bekommen. Und immer wieder:Hauptsache ohne Klaric.
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Ehrlich gesagt finde ich es bemerkenswert,dass quasi alle davon ausgehen,dass Spasic auch nächste Saison in Oldenburg Trainer ist. Ja, er hat offensichtlich einen Vertrag (als Assistent-Trainer), dieser wurde meines Wissens nicht,jedenfalls nicht kommuniziert, geändert.
Ich glaube schon,dass er auf sich aufmerksam gemacht hat,und dass ihn nun mehr kennen als vielleicht vorher. Und wir alle wissen doch auch was Veträge in der heutigen Zeit, nd gerade im Basketball, bedeuten. Genau, überhaupt nix!
Daher wäre ich da sehr vorsichtig.
@olko ich glaube sehr wohl, dass es bei einem Abstieg Tendenzen geben wird, in denen Zuschauer von den Baskets zu anderen Möglichkeiten gehen werden, hier vermutlich eher zum Handball als zum Fußball. Da würden mir in meinem Umfeld sehr viele einfallen.
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🤯🤩 Am Mittwoch wird übrigens Terrell Harris unser Gast sein, auch das ein äußerst sympathischer und reflektierter Spieler, der sich charakterlich und auch spielerisch mMn sehr gut in die Mannschaft einfügen wird.
%-Tipps, insgesamt damit bereits sieben exakte Tipps.
Eisbärtoddy 114 Pkt
Antje 103 Pkt
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