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Kader EWE Baskets Oldenburg Saison 2026/2027
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Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise. -
Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.Wirst dann wohl noch Briefpost von den Baskets erhalten, so richtig mit Briefmarke.
Da liegen dann 2 Listen anbei, eine für die neuen DK Preise, und die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele. -
Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.Wirst dann wohl noch Briefpost von den Baskets erhalten, so richtig mit Briefmarke.
Da liegen dann 2 Listen anbei, eine für die neuen DK Preise, und die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele. -
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Hey,
Schon wieder sind fünf Spiele seit der letzten Statistikanalyse vergangen. Im neuesten Artikel gehe ich unter anderem der Frage nach, warum Lazar Spasic der richtige Trainer für die kommende Saison ist. Außerdem beleuchte ich das In-Game-Coaching anhand eines konkreten Beispiels – inklusive Dyn-Zeitstempel.
Viel Spaß beim Lesen:
https://tobiaskaper.de/2026/04/18/warum-ist-lazar-spasic-der-richtige-trainer-fur-die-kommende-saison/ -
Keßen heute mit einem super Spiel. Ich freue mich auf Ihn!
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Und Ensminger mit über 20 Minuten Spielzeit und 5 Assists. Hoffentlich klappt das mit seiner Verpflichtung.
Meines Wissens ist Kessen bereits offiziell und Ensminger ein Gerücht ??!!
https://sportbild.bild.de/sportmix/basketball/bbl-mlp-academics-heidelberg-neuer-klub-fuer-marcel-kessen-69bc03d9aae1979a4d4629c6 -
Ensminger wurde auch schon von verschiedenen Leuten bestätigt.
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Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer. -
Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer.Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer.In Bamberg ist halt auch Vieles glücklich gelaufen und das ist auch gegönnt, insbesondere Anton Gavel! Bin mal gespannt, wie das nächste Saison dort aussieht. Würzburg passt da schon eher als Standort, bei dem seit Jahren gute Arbeit geleistet wird. Wie auch immer: Spasic ist kein Gavel und das erwartet auch keiner. Mir reicht es schon, wenn es gelingen sollte, mit ihm einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie Bonn. Das sollte unser Anspruch sein…
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So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.
Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.
Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.
Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.
Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.
Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.
Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!
Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.
Nun zur Einzelkritik:
Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.
Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.
Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.
Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.
James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.
Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.
Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.
Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.
Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.
Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.
Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.
Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.
Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.
Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.
Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.
Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.
Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.
Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.
Hier die Siegquoten im Überblick:
- 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
- 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
- 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
- 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
- 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
- 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
- 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
- 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
- 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
- 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
- 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
- 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
- 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
- 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
- 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
- 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
- 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
- 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
- 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %
Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.
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So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.
Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.
Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.
Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.
Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.
Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.
Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!
Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.
Nun zur Einzelkritik:
Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.
Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.
Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.
Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.
James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.
Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.
Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.
Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.
Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.
Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.
Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.
Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.
Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.
Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.
Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.
Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.
Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.
Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.
Hier die Siegquoten im Überblick:
- 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
- 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
- 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
- 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
- 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
- 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
- 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
- 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
- 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
- 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
- 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
- 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
- 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
- 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
- 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
- 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
- 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
- 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
- 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %
Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.
@BratVogel Danke für diesen tollen Beitrag, bei dem Du Deine Einschätzungen und Analysen zur Saison und der potentiellen Entwicklungschancen mitteilst!
Solche Beiträge sind es, die Spaß machen und SD meiner Meinung nach bereichern, bzw. ausmachen. Echt super!

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So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.
Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.
Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.
Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.
Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.
Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.
Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!
Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.
Nun zur Einzelkritik:
Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.
Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.
Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.
Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.
James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.
Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.
Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.
Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.
Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.
Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.
Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.
Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.
Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.
Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.
Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.
Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.
Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.
Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.
Hier die Siegquoten im Überblick:
- 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
- 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
- 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
- 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
- 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
- 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
- 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
- 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
- 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
- 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
- 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
- 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
- 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
- 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
- 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
- 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
- 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
- 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
- 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
- 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
- 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %
Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.
Danke für die ausführliche Analyse. Bei den Spielerbewertungen gehe ich aber nicht mit.
Lofton: Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf
45.5% Dreierquote sprechen eine andere Sprache. Lofton hat meiner Meinung nach Ruhe ins Spiel gebracht und Clemons ermöglicht zu scoren. Das Spiel wird unrund, wenn er auf der Bank sitzt.
Tucker: […] Seine Leistungen schwankten
Das war in meinen Augen ziemlich konstant. Konstant zu wenig. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, dass er entscheidend verändert hat. In fast jedem Spiel Momente des Tiefschlafs in der Defense.
Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb.
Für mich offensiv wie defensiv die Enttäuschung des Jahres. Viel zu schmächtig für einen Center. Erfahren nur im Sinne der Anzahl der Jahre. Unter dem Korb dabei völlig limitiert, kein hook, keine footwork, für den Dunking gegen Defense zu schmächtig. Hinten wurde er onball herumgeschoben und offball war da nicht viel.
-
Zu Lofton:
Seine Quote mag auf den ersten Blick gut aussehen, aber im Verhältnis zum Volumen überzeugt mich das nicht. Als Point Guard nimmt er gerade einmal 1,5 Dreier pro Spiel – das ist kaum mehr als Kyser als Center (1,1) oder Hinrichs als PF (1,4). Letzte Saison lag Lofton bei 32,8 % bei 2,2 Versuchen pro Spiel. Wenn er ein verlässlicher Shooter wäre, würde er sowohl mehr Würfe nehmen. Insofern: Ja, die aktuelle Quote ist bei geringem Volumen ordentlich, aber für mich ist er kein echter Shooter. Und ich bin der Meinung, dass man als PG schon ordentlich treffen sollte bzw. auch mal den eigenen Wurf kreieren sollte.Zu Tucker:
Da wollte ich mich ursprünglich etwas zurückhalten, aber ich formuliere es klarer: Für mich ist Tucker einer der schwächsten Imports der letzten zehn Jahre oder mehr. Seine Leistungen schwankten zwischen sehr schlecht und komplett enttäuschend. Wenn man sportlich etwas hätte erreichen wollen, hätte man ihn definitiv ersetzen müssen. Vermutlich wäre das dann allerdings wie das Weathers/Weathers-Drama mit Kyser gelaufen. Best-Buddys darfst du nicht trennen.Zu Kyser:
Schaut man sich seine Saisonstatistiken an, sind die absolut in Ordnung, teilweise sogar gut – daran gibt es wenig auszusetzen. Allerdings habe ich schon vor der Saison angemerkt, dass er mit unter 100 kg für einen Center zu schmächtig ist. Die größere Enttäuschung auf dieser Position war für mich allerdings Stanic. Kyser hatte durchaus auch richtig starke Spiele. Trotzdem scheint man diesen strukturellen Nachteil mit Popovic erneut in Kauf zu nehmen. Dazu kommt Keßen als Backup. Hier hoffe ich sehr auf einen physisch starken PF, insbesondere im Rebounding. Andernfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass uns genau dieses Thema auch in der nächsten Saison wieder beschäftigen wird. -
Zu Lofton:
Seine Quote mag auf den ersten Blick gut aussehen, aber im Verhältnis zum Volumen überzeugt mich das nicht. Als Point Guard nimmt er gerade einmal 1,5 Dreier pro Spiel – das ist kaum mehr als Kyser als Center (1,1) oder Hinrichs als PF (1,4). Letzte Saison lag Lofton bei 32,8 % bei 2,2 Versuchen pro Spiel. Wenn er ein verlässlicher Shooter wäre, würde er sowohl mehr Würfe nehmen. Insofern: Ja, die aktuelle Quote ist bei geringem Volumen ordentlich, aber für mich ist er kein echter Shooter. Und ich bin der Meinung, dass man als PG schon ordentlich treffen sollte bzw. auch mal den eigenen Wurf kreieren sollte.Zu Tucker:
Da wollte ich mich ursprünglich etwas zurückhalten, aber ich formuliere es klarer: Für mich ist Tucker einer der schwächsten Imports der letzten zehn Jahre oder mehr. Seine Leistungen schwankten zwischen sehr schlecht und komplett enttäuschend. Wenn man sportlich etwas hätte erreichen wollen, hätte man ihn definitiv ersetzen müssen. Vermutlich wäre das dann allerdings wie das Weathers/Weathers-Drama mit Kyser gelaufen. Best-Buddys darfst du nicht trennen.Zu Kyser:
Schaut man sich seine Saisonstatistiken an, sind die absolut in Ordnung, teilweise sogar gut – daran gibt es wenig auszusetzen. Allerdings habe ich schon vor der Saison angemerkt, dass er mit unter 100 kg für einen Center zu schmächtig ist. Die größere Enttäuschung auf dieser Position war für mich allerdings Stanic. Kyser hatte durchaus auch richtig starke Spiele. Trotzdem scheint man diesen strukturellen Nachteil mit Popovic erneut in Kauf zu nehmen. Dazu kommt Keßen als Backup. Hier hoffe ich sehr auf einen physisch starken PF, insbesondere im Rebounding. Andernfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass uns genau dieses Thema auch in der nächsten Saison wieder beschäftigen wird.Gute Zusammenfassung

Der starke physische PF dürfte nicht kommen. Das Profil müsste ja sein, 3er Werfer, kann mit dem Rücken zum Korb spielen, guter Rebounder, kann den Ball bewegen und hat einen Zug zum Korb… Findet man wenn überhaupt in der Euroleauge.
In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus . Holt man einen Non Shooter auf der 5 muss zwingend ein Stretch 4er kommen. Heißt wiederum es wird weiterhin Probleme beim Rebound geben wird. Wird er ein reiner Shooter und Rebounder haben wir quasi Nathen Boothe und die Ballbewegung endet auch dort…
Das Problem dürfte noch Größer werden sollte Schroeder wirklich fix als 10er Spieler eingeplant sein. Ja man muss Spieler aus dem Nachwuchs eine Chance geben. Ob wir allerdings gerade in der Position dafür sind sollte man wenigstens mal hinterfragen. Ich kann es mir fast nicht vorstellen da unser Coach eigentlich gerne eine große Rotation hat. Vielleicht wird es ja auch das Keßen+Schroeder Stanic ersetzten

Ziel dürfte sein durch das Switchen so wenig Würfe wie möglich überhaupt zuzulassen . Gleichzeitig einen PG bzw. Spielsystem das wenig TO anfällig ist wodurch wir mehr Possession als der Gegener haben dürften.
Größe und Gewicht sind nicht automatisch gleich ein sicherer Rebound . Wenn die Spieler die richtige Einstellung haben könnte man es evtl. kompensieren bzw. kaschieren. Man sieht ja gerade auch welcher Spieler aussetzt oder wo die Prio vom Coach liegt.
X1 / Ensminger
X2/X 3
Tischler/X4
X5 /Hinrichs?/Schroeder
Popovic / Keßen -
Gute Zusammenfassung

Der starke physische PF dürfte nicht kommen. Das Profil müsste ja sein, 3er Werfer, kann mit dem Rücken zum Korb spielen, guter Rebounder, kann den Ball bewegen und hat einen Zug zum Korb… Findet man wenn überhaupt in der Euroleauge.
In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus . Holt man einen Non Shooter auf der 5 muss zwingend ein Stretch 4er kommen. Heißt wiederum es wird weiterhin Probleme beim Rebound geben wird. Wird er ein reiner Shooter und Rebounder haben wir quasi Nathen Boothe und die Ballbewegung endet auch dort…
Das Problem dürfte noch Größer werden sollte Schroeder wirklich fix als 10er Spieler eingeplant sein. Ja man muss Spieler aus dem Nachwuchs eine Chance geben. Ob wir allerdings gerade in der Position dafür sind sollte man wenigstens mal hinterfragen. Ich kann es mir fast nicht vorstellen da unser Coach eigentlich gerne eine große Rotation hat. Vielleicht wird es ja auch das Keßen+Schroeder Stanic ersetzten

Ziel dürfte sein durch das Switchen so wenig Würfe wie möglich überhaupt zuzulassen . Gleichzeitig einen PG bzw. Spielsystem das wenig TO anfällig ist wodurch wir mehr Possession als der Gegener haben dürften.
Größe und Gewicht sind nicht automatisch gleich ein sicherer Rebound . Wenn die Spieler die richtige Einstellung haben könnte man es evtl. kompensieren bzw. kaschieren. Man sieht ja gerade auch welcher Spieler aussetzt oder wo die Prio vom Coach liegt.
X1 / Ensminger
X2/X 3
Tischler/X4
X5 /Hinrichs?/Schroeder
Popovic / KeßenIn der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus .
In der BBL in dieser Saison unter den 15 besten Reboundern unter den PF mit mindestens 34% von 3 um die 3 Versuche(BBL Durchschnitt diese Saison)
- Yordan Minchev
- Joe Wieskamp
- Josh Hawley
- Nemanja Djurisic
- Till Pape
- Urald King
- D’Shawn Schwartz (wenn auch Teilzeit PF seit Nicholsons Ankunft)
Die wären wahrscheinlich alle finanziell durchaus erreichbar/erreichbar gewesen. Das würde ich jetzt nicht für eine unlösbare Aufgabe halten.
-
Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass Hinrichs bei uns bleibt. Mit Ensminger, Tischler und Keßen sind wir für eine 9er-Rotation auf den großen Positionen bereits ausreichend besetzt. Ich sehe Hinrichs eher in Vechta (siehe Thread) oder erneut bei Calles.
Schröder dürfte eigentlich den nächsten Schritt Richtung College gehen. Nach seiner dominanten Saison in der ProB sollte da finanziell schon einiges möglich sein. Es würde wenig Sinn ergeben, sich stattdessen ans Ende einer BBL-Rotation bei einem mittelmäßigen BBL Klub (Autsch) zu setzen. Er hat diesen Sommer das Abi in der Tasche - kann direkt rüber gehen und das große Geld verdienen.
Und wie @hybi92 bereits angemerkt hat: Diese Kombination gibt es auf der PF-Position bereits.
-
Ich habe noch nicht ganz verstanden, wie „das Geld“ verteilt werden soll.
In meiner Vorstellung verdient Popovic weniger als Kyser, Keßen weniger als Stanic. Ensminger dürfte als deutscher Spieler zwar mehr als Lofton bekommen, aber wohl in einem moderaten Rahmen.
Allein durch die Abgänge von Clemons und Fobbs sollte ein größerer finanzieller Spielraum entstanden sein. Umso spannender wird die Frage, welche Prioritäten Spasic setzt: Investiert man eher in hochklassige Forwards oder in starke Guards? Oder entscheidet man sich für einen ausgeglicheneren Ansatz und verteilt das Budget auf eine insgesamt gleichmäßige Qualität im Kader? Bleibt Hounnou um den Pro B Spielern weiter die Möglichkeit zu bieten, eben Pro B zu spielen und nicht den Kader aufzufüllen?
-
In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus .
In der BBL in dieser Saison unter den 15 besten Reboundern unter den PF mit mindestens 34% von 3 um die 3 Versuche(BBL Durchschnitt diese Saison)
- Yordan Minchev
- Joe Wieskamp
- Josh Hawley
- Nemanja Djurisic
- Till Pape
- Urald King
- D’Shawn Schwartz (wenn auch Teilzeit PF seit Nicholsons Ankunft)
Die wären wahrscheinlich alle finanziell durchaus erreichbar/erreichbar gewesen. Das würde ich jetzt nicht für eine unlösbare Aufgabe halten.
Das ist richtig hier muss man aber sehen welche Rolle die Spieler im Team hatten und welche Rolle sie in Oldenburg bringen würden.
Bis auf Pape und Wieskamp wäre Klaric bestimmt nicht genung “Name” dabei. Wieskamp dürfte zudem etwas zu klein sein und der Charakter ? .
Gute Werfer würde ich persönlich allerdings nicht bei 34 % ansetzten sondern eher bei 38%.
34/35% dürfte schon fast Durschnitt sein. Zudem müsste das Volumen auch eher bei 4+ Würfen liegen und diese nicht nur aus der Ecke sondern aus der Bewegung heraus.
Ist aber am Ende auch egal wenn man sieht wie das Profil der Baskets aussieht und das Profil der genannten Spieler.
@bratvogel mit Hinrichs dürfte es auch so kommen. In Oldenburg ist sein Kapitel wohl leider vorbei auch wenn ich es schade finde.
Geld ist wie immer genügend vorhanden. Wie immer werden wir aber auch den einen oder anderen Spieler überbezahlen müssen.
Ich könnte mir vorstellen das sich die Prio etwas verändern. Man hat durch Ensminger eigentlich nicht mehr den größten Druck auf PG. Nimmt man Schroeder als Back Up auf die 4 müsste der PF sofort zünden.
Geht Schroeder ans College könnte man mit 3 Ausländern spielen. Mit 3 Deutschen wird man allerdings auch nicht tiefer…Ralph wir keine Rolle mehr in der BBL spielen.
-
Welche Frage ich auch spannend finde: Bekommen wir einen neuen Co-Trainer? Schließlich ist Spasics frühere Position nach seiner Beförderung theoretisch noch unbesetzt. Und wer käme dafür überhaupt infrage? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es jemand Jüngeres wird.
Oder gehen wir tatsächlich nur mit Borchers in die Saison – vielleicht auch aus Kostengründen? Und was passiert mit Suhurt, Wedman und Ilic?
Außerdem stellt sich noch die Frage: Wird es nächste Saison wieder drei Trikots geben? Das sind doch eigentlich die wirklich spannenden Themen.

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