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aus unserem BLOG

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  • Schoenen Dunk goes Podcast!

    Aus der Community. Für die Community. Mit dem Start der easycredit BBL-Saison 25/26 wird Schoenen Dunk mit einem eigenen Podcast an den Start gehen. Mit diesem Podcast wollen wir euch einerseits eine neue Möglichkeit geben, den (deutschen) Basketball noch leichter und mehr zu verfolgen, andererseits auch mit Themen in Berührung zu bringen, die euch sonst möglicherweise entgehen würden. Viel Spaß!

    28.9.2025 um 8:00
  • BBL Power-Ranking 25/26: Redaktion

    Die Spielzeit 2025/2026 der EasyCredit Basketball Bundesliga steht vor der Tür, am Freitag eröffnet der Deutsche Meister FC Bayern Basketball mit einem Heimspiel gegen den BBL Aufsteiger Science City Jena die Saison. Die Redaktion von Schoenen Dunk hat sich zusammengesetzt und ihr eigenes Power-Ranking für die kommende Saison erstellt.


    Geranket wurden die Teams jeweils einzeln von Platz 1 bis Platz 18 und dann nach dem entsprechenden Durchschnittswert sortiert. Bei Gleichheit werden die Teams anhand des Medians sortiert, gibt es danach immer noch eine Gleichheit wird zuerst nach der besten Einzelbewertung und dann nach der schwächsten Einzelbewertung sortiert.

    26.9.2025 um 6:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil II

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    10.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil I

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    9.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Zwischenfazit I - Teil II

    Ein Drittel der Euroleague-Saison ist absolviert, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, wie die deutschen Teams in die Spielzeit gestartet sind. In einer etwas kleineren Runde dieses Mal diskutieren sechs User:innen über den Saisonstart.

    3.12.2024 um 11:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Zwischenfazit I - Teil I

    Ein Drittel der Euroleague-Saison ist absolviert, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, wie die deutschen Teams in die Spielzeit gestartet sind. In einer etwas kleineren Runde dieses Mal diskutieren sechs User:innen über den Saisonstart.

    3.12.2024 um 11:00

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Kader EWE Baskets Oldenburg Saison 2026/2027

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  • M Offline
    M Offline
    Meister2009
    schrieb am zuletzt editiert von
    #281

    Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
    Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.

    U 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • M Meister2009

      Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
      Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.

      U Offline
      U Offline
      urmel
      schrieb am zuletzt editiert von
      #282

      @Meister2009 sagte:

      Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
      Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.

      Wirst dann wohl noch Briefpost von den Baskets erhalten, so richtig mit Briefmarke.
      Da liegen dann 2 Listen anbei, eine für die neuen DK Preise, und die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele.

      Norris_AgbapopoN 1 Antwort Letzte Antwort
      👍
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      • U urmel

        @Meister2009 sagte:

        Wo seht ihr denn die Preise? Bei der Dauerverlängerung? Das kann ich dann nicht sehen, weil ich noch die alte Karte mit automatischer Verlängerung habe.
        Ohne die konkreten Preise gesehen zu haben, ist eine moderate Erhöhung auf jeden Fall fair. Im Vergleich zum Fußball Buli sowieso aber auch angesichts der längere Zeit stabilen Preise.

        Wirst dann wohl noch Briefpost von den Baskets erhalten, so richtig mit Briefmarke.
        Da liegen dann 2 Listen anbei, eine für die neuen DK Preise, und die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele.

        Norris_AgbapopoN Offline
        Norris_AgbapopoN Offline
        Norris_Agbapopo
        schrieb am zuletzt editiert von
        #283

        @urmel sagte:

        die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele.

        Was eine Papierverschwendung 😉

        M 1 Antwort Letzte Antwort
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        • werbungW Offline
          werbungW Offline
          werbung
          schrieb am zuletzt editiert von
          #283
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          • Norris_AgbapopoN Norris_Agbapopo

            @urmel sagte:

            die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele.

            Was eine Papierverschwendung 😉

            M Offline
            M Offline
            murphy112
            schrieb am zuletzt editiert von
            #284

            @Norris_Agbapopo sagte:

            @urmel sagte:

            die andere für die Einzel Preise bei Play’in oder Play’off Spiele.

            Was eine Papierverschwendung 😉

            Irgendwas ist ja immer

            Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, für den ist jedes Problem ein Nagel

            OLDENBURG - What else?

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            • T Offline
              T Offline
              Tobias 0
              schrieb am zuletzt editiert von
              #285

              Hey,
              Schon wieder sind fünf Spiele seit der letzten Statistikanalyse vergangen. Im neuesten Artikel gehe ich unter anderem der Frage nach, warum Lazar Spasic der richtige Trainer für die kommende Saison ist. Außerdem beleuchte ich das In-Game-Coaching anhand eines konkreten Beispiels – inklusive Dyn-Zeitstempel.
              Viel Spaß beim Lesen:
              https://tobiaskaper.de/2026/04/18/warum-ist-lazar-spasic-der-richtige-trainer-fur-die-kommende-saison/

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • N Offline
                N Offline
                Nordkenner09
                schrieb am zuletzt editiert von
                #286

                Keßen heute mit einem super Spiel. Ich freue mich auf Ihn!

                EWE BASKETS

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • M Offline
                  M Offline
                  Meister2009
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #287

                  Und Ensminger mit über 20 Minuten Spielzeit und 5 Assists. Hoffentlich klappt das mit seiner Verpflichtung.
                  Meines Wissens ist Kessen bereits offiziell und Ensminger ein Gerücht ??!!
                  https://sportbild.bild.de/sportmix/basketball/bbl-mlp-academics-heidelberg-neuer-klub-fuer-marcel-kessen-69bc03d9aae1979a4d4629c6

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                  • C Online
                    C Online
                    christian3312
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #288

                    Ensminger wurde auch schon von verschiedenen Leuten bestätigt.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • M Offline
                      M Offline
                      Meister2009
                      schrieb am zuletzt editiert von Meister2009
                      #289

                      Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
                      Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer.

                      OlKoO 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • werbungW Offline
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                        werbung
                        schrieb am zuletzt editiert von Meister2009
                        #289
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                        • M Meister2009

                          Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
                          Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer.

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                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #290

                          @Meister2009 sagte:

                          Und immer wieder Klaric als vermeintlicher Strippenzieher des langjährigen Misserfolgs in Diskussion. Wie gefühlt fast Alle hier und im Bekanntenkreis hoffe ich auch auf eine Ablösung. Leider wohl so wahrscheinlich wie fünf Richtige beim Lotto. Und ich komme immer wieder zu dem Zwischenergebnis, dass eine Entlassung nicht ausreicht, sondern es darauf ankommt, welche Qualität man als Ersatz verpflichten kann. Vermutlich scheitert es allein daran, wenn man vor der Saison schon nicht mal in der Lage war einen geeigneten Trainer zu finden.
                          Ich schaue weiterhin nach Würzburg und Bamberg. Dort dachte man nach den Ausstiegen der Hauptsponsoren SOliver und Brose dass man nur noch Mitläufer sein wird. Aber richtige Entscheidungen in der Geschäftsführung und beim Trainer lassen diese Standorte auferstehen. Mit dem Trainer haben wir auch die Chance, jetzt fehlt „nur“ noch ein qualifizierter Geschäftsführer.

                          In Bamberg ist halt auch Vieles glücklich gelaufen und das ist auch gegönnt, insbesondere Anton Gavel! Bin mal gespannt, wie das nächste Saison dort aussieht. Würzburg passt da schon eher als Standort, bei dem seit Jahren gute Arbeit geleistet wird. Wie auch immer: Spasic ist kein Gavel und das erwartet auch keiner. Mir reicht es schon, wenn es gelingen sollte, mit ihm einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie Bonn. Das sollte unser Anspruch sein…

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                          • BratVogelB Offline
                            BratVogelB Offline
                            BratVogel
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #291

                            So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.

                            Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.

                            Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.

                            Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.

                            Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.

                            Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.

                            Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!

                            Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.

                            Nun zur Einzelkritik:

                            Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.

                            Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.

                            Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.

                            Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.

                            James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.

                            Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.

                            Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.

                            Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.

                            Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.

                            Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.

                            Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.

                            Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.

                            Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.

                            Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.

                            Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.

                            Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
                            In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.

                            In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.

                            Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.

                            Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.

                            Hier die Siegquoten im Überblick:

                            • 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
                            • 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
                            • 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
                            • 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
                            • 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
                            • 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
                            • 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
                            • 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
                            • 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
                            • 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
                            • 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
                            • 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
                            • 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
                            • 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
                            • 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
                            • 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
                            • 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
                            • 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
                            • 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
                            • 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
                            • 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
                            • 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
                            • 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
                            • 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
                            • 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
                            • 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %

                            Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.

                            Fan der EWE Baskets Oldenburg

                            OlKoO T 2 Antworten Letzte Antwort
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                            • BratVogelB BratVogel

                              So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.

                              Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.

                              Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.

                              Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.

                              Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.

                              Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.

                              Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!

                              Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.

                              Nun zur Einzelkritik:

                              Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.

                              Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.

                              Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.

                              Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.

                              James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.

                              Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.

                              Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.

                              Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.

                              Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.

                              Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.

                              Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.

                              Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.

                              Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.

                              Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.

                              Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.

                              Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
                              In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.

                              In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.

                              Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.

                              Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.

                              Hier die Siegquoten im Überblick:

                              • 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
                              • 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
                              • 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
                              • 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
                              • 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
                              • 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
                              • 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
                              • 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
                              • 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
                              • 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
                              • 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
                              • 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
                              • 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
                              • 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
                              • 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
                              • 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
                              • 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
                              • 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
                              • 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
                              • 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
                              • 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
                              • 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
                              • 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
                              • 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
                              • 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
                              • 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %

                              Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.

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                              OlKo
                              mod
                              schrieb am zuletzt editiert von OlKo
                              #292

                              @BratVogel Danke für diesen tollen Beitrag, bei dem Du Deine Einschätzungen und Analysen zur Saison und der potentiellen Entwicklungschancen mitteilst!
                              Solche Beiträge sind es, die Spaß machen und SD meiner Meinung nach bereichern, bzw. ausmachen. Echt super!😊 👍

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              1
                              • BratVogelB BratVogel

                                So, der Nichtabstieg ist gesichert – Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen. Und ich ignoriere jetzt mal, dass noch vier Spiele zu absolvieren sind. Die Spielzeit 2025/2026 der EWE Baskets Oldenburg lässt sich rückblickend kaum geradlinig bewerten, da sie im Grunde aus zwei völlig unterschiedlichen Phasen bestand. Am Ende steht eine Saison, die insgesamt als klare Enttäuschung einzuordnen ist.

                                Die ersten Wochen waren dabei der entscheidende Knackpunkt. Oldenburg kam überhaupt nicht ins Rollen und wirkte von Beginn an wie ein Team ohne klare Identität. Weder offensiv noch defensiv fand man zu einem funktionierenden Konzept. Im Angriff fehlte es an Struktur, vieles lief über Einzelaktionen von Clemons, während die Wurfquoten schwankten und keine Konstanz entstand. Defensiv waren die Probleme noch gravierender: zu wenig Kommunikation, zu viele einfache Punkte für den Gegner und insgesamt eine Intensität, die nicht dem Anspruch eines Playoff-Teams genügte.

                                Hinzu kam, dass auch die Rollenverteilung im Kader zu Saisonbeginn überhaupt nicht funktionierte. Lange blieb unklar, wer in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen sollte (insbesondere neben Clemons), was sich vor allem in engen Spielen bemerkbar machte. Der Trainerwechsel war letztlich die logische Konsequenz dieser Entwicklung und markierte rückblickend einen klaren Wendepunkt.

                                Mit der Übernahme durch Spasic veränderte sich das Gesicht der Mannschaft spürbar. Die Spielweise wurde strukturierter, der Ball lief deutlich besser, und auch die Körpersprache wirkte gefestigter. Offensiv gelang es nun häufiger, gute Würfe herauszuspielen, statt sie erzwingen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Team variabler, da mehrere Spieler Verantwortung übernehmen konnten. Das machte Oldenburg deutlich schwerer auszurechnen als noch zu Saisonbeginn. Auch defensiv waren Fortschritte erkennbar, insbesondere im kollektiven Verhalten und in der Intensität – auch wenn die Probleme nie vollständig verschwanden. Der Lohn waren die besten Monate der Saison im Dezember und Januar, in denen phasenweise wirklich ansehnlicher Basketball gespielt wurde.

                                Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Oldenburg zu einem typischen Team des breiten Liga-Mittelfelds. Die Qualität war vorhanden, um auch gegen starke Gegner wie Alba oder Bonn zu bestehen, was sich in mehreren überzeugenden Siegen widerspiegelte. Vor allem dann, wenn das Offensivspiel funktionierte und die Distanzwürfe fielen, konnte die Mannschaft dominant auftreten und Spiele kontrollieren. Gleichzeitig blieb die fehlende Konstanz das prägende Merkmal: Auf gute Leistungen folgten immer wieder schwächere Auftritte, etwa gegen Jena oder Ulm. Diese Schwankungen verhinderten letztlich eine nachhaltige Platzierung in den oberen Tabellenregionen. Hinzu kam die klare Unterlegenheit beim Rebounding über die gesamte Saison hinweg – bei gleichzeitig richtig guter Dreierquote. Der „Spasic-Effekt“ verpuffte nach rund zwei Monaten zunehmend, auch begünstigt durch Verletzungen von Woodard und Stanic sowie weitere kleinere Ausfälle im Kader. Es gab zwar immer wieder individuelle Lichtblicke, aber selten das Gefühl, dass sich daraus ein echtes Kollektiv entwickelt. Entsprechend fällt auch mein Ausblick aus: Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass überhaupt ausländischee Spieler bleiben werden. Dafür fehlt bei den meisten sowohl die Perspektive als auch das Potenzial, in einem anderen Umfeld oder in veränderten Rollen den nächsten Schritt zu machen. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Altersdurchschnitt auf den Import-Positionen, der die Situation zusätzlich erschwert.

                                Dabei war ich nach der letzten Offseason durchaus optimistisch. Die Verpflichtungen wirkten auf dem Papier solide bis gut, und der Kader schien grundsätzlich geeignet, wieder anzugreifen. Dieser Eindruck relativierte sich jedoch schnell – spätestens nach den ersten Testspielen, in denen bereits erkennbar war, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Leider zog sich genau dieses Gefühl durch die gesamte Saison. Dass es schließlich in einem 1:9-Start gipfelte, war dennoch überraschend – hier hatte ich Coach Krunic deutlich mehr zugetraut. Wie schwach die Mannschaft in der Anfangsphase gecoacht war, lässt sich letztlich kaum anders als über die Ergebnisse beschreiben. Über Wochen lief so wenig zusammen, dass es phasenweise fast absurd wirkte.

                                Und genau hier liegt der Kern des Problems: Die Saison war eigentlich dafür gedacht, sich wieder in Richtung der internationalen Plätze zu orientieren – idealerweise sogar mit Blick auf die Basketball Champions League. Stattdessen musste man sich über weite Strecken mit ganz anderen Themen beschäftigen. Ich sage es gerne nochmal: Am 30. (!) Spieltag sichert man den Nichtabstieg. Das ist kurz vor 12 auf der Uhr!

                                Am Ende bleibt ein ernüchterndes Gesamtbild: eine Saison, die mit berechtigten Hoffnungen begann, sich dann aber früh in die falsche Richtung entwickelte und nur teilweise korrigiert werden konnte. Die zweite Hälfte macht zwar ein Stück weit Hoffnung, ändert jedoch nichts daran, dass diese Spielzeit insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Oder anders gesagt: Eine große Chance wurde liegen gelassen – spätestens mit dem 1:9-Start in die Saison.

                                Nun zur Einzelkritik:

                                Kyle Lofton kam mit der Rolle als Backup-Spielmacher, konnte dieser jedoch nur selten gerecht werden. Über weite Strecken fehlten sowohl die Kontrolle über das Spieltempo als auch die Fähigkeit, seine Mitspieler konstant besser einzubinden. Statt Struktur zu geben, wirkte das Offensivspiel mit ihm häufig ebenso zerfahren wie ohne ihn. Für einen Point Guard war sein Einfluss auf das große Ganze insgesamt zu gering. Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf und zu wenig Zug zum Korb.

                                Chris Clemons war offensiv einer der auffälligsten Spieler im Kader – zugleich aber ein zweischneidiges Schwert. Wenn er heiß lief, konnte er Spiele nahezu im Alleingang entscheiden. Genau darin lag jedoch auch das Problem: Das Spiel war zu häufig auf ihn zugeschnitten. Es fehlte an Balance, und sobald seine Würfe nicht fielen, brach ein Großteil der Offense in sich zusammen. Defensiv blieb er zudem ein klarer Schwachpunkt. Seine Statistiken mögen für einen High-Volume-Scorer stark sein, doch insgesamt macht er ein Team nicht zwingend besser.

                                Brian Fobbs zeigte phasenweise gute Ansätze, konnte sich aber nie als konstanter Faktor etablieren. Oft wirkte er wie ein Spieler zwischen den Rollen – weder klarer Scorer noch kompletter Two-Way-Spieler. Das Potenzial für mehr ist definitiv vorhanden, allerdings muss er in der Offseason auch entsprechend an sich arbeiten, um dieses abzurufen.

                                Dakarai Tucker brachte eigentlich alle Voraussetzungen für einen wichtigen Flügelspieler mit, konnte diese jedoch viel zu selten konstant aufs Parkett bringen. Seine Leistungen schwankten stark, und gerade in physisch geprägten Spielen fehlte seine Präsenz. Für mich die größte Enttäuschung der Saison und einer der schwächeren Import-Spots der letzten Jahre.

                                James Woodard steht exemplarisch für die fehlende Konstanz im Team. Neben Spielen, in denen er wichtig war, gab es immer wieder deutliche Aussetzer. Sein Dreipunktewurf war auf hohem Niveau, allerdings fehlte ihm die Fähigkeit, sich eigene Würfe zu kreieren. Insgesamt ein solider Rollenspieler – mehr aber auch nicht.

                                Nicholas Tischler gehört zu den wenigen positiven Entwicklungen. Er steigerte sich im Saisonverlauf sichtbar und war einer der wenigen Spieler, bei denen man den Willen zur Verantwortung klar erkennen konnte. Zwar fehlte auch ihm gelegentlich die Konstanz, doch insgesamt hat er die Erwartungen übertroffen und sich als gelungene Verpflichtung erwiesen.

                                Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb. Gerade in einer physisch starken Liga zeigte sich, dass ihm die nötige Robustheit fehlte – besonders in der Phase, als Stanic verletzt ausfiel.

                                Seth Hinrichs war als klassischer „Glue Guy“ eingeplant, also als stabilisierender Faktor. Diese Rolle erfüllte er jedoch für mich nur teilweise. Er war selten ein klarer Schwachpunkt, konnte dem Team aber ebenso selten spürbar Struktur oder Führung geben. Ähnlich wie bei Woodard schwankten seine Leistungen deutlich. Insgesamt wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Rolle nicht optimal.

                                Tomislav Zubcic agierte über weite Strecken solide, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er nachverpflichtet wurde. Umso mehr stellt sich die Frage, warum seine offensiven Stärken nicht konsequenter genutzt wurden. Er verfügt durchaus über Wurfstärke von außen, wurde jedoch häufig im Post eingesetzt. Zwar ist das aufgrund seiner Größe nachvollziehbar, in der Praxis wirkte es jedoch oft ineffektiv. Er ist kein klassischer Postspieler, der sich über Physis durchsetzt – entsprechend kamen seine eigentlichen Qualitäten nicht optimal zur Geltung.

                                Filip Stanic brachte zwar die nötige Physis mit, konnte diese jedoch nicht konstant aufs Feld übertragen. Gerade gegen stärkere Gegner fehlte es an Verlässlichkeit. Zudem wirkte er oft unsicher in seinen Aktionen, als würde ihm das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlen. Auch seine Körpersprache – etwa hängende Schultern und fehlende Spannung – hinterließ keinen guten Eindruck.

                                Ralph Hounnou muss den nächsten Schritt vor allem über Spielpraxis machen – sei es in der BBL oder in der ProA. In Oldenburg dürfte es für ihn schwierig werden, sich nachhaltig Einsatzzeiten zu erarbeiten.

                                Insofern spricht aus meiner Sicht vieles für einen runderneuerten Kader zur kommenden Saison – idealerweise einen, den Spasic selbst zusammenstellen kann und darf. Das wäre zweifellos ein bewusstes Risiko, aber eben auch ein notwendiges, wenn man ihm die volle sportliche Verantwortung übertragen möchte. Zugleich muss man fairerweise festhalten, dass weder die ursprünglichen Verpflichtungen noch die Nachverpflichtungen auf ihn zurückgingen. Er musste mit dem arbeiten, was ihm sein Vorgänger Krunic hinterlassen hat – unabhängig davon, ob dieses Spielermaterial überhaupt zu seiner Vorstellung von Basketball passt.

                                Genau hier liegt der spannende Punkt: Wofür steht Spasic konkret, und wie müsste ein Kader aussehen, der seiner Philosophie entspricht? Wie bereits angedeutet wurde, könnte die Richtung wegführen von einer klaren Go-to-Figur wie Clemons – hin zu einem ausgewogeneren Konstrukt mit mehr Ballbewegung, höherem Tempo und konstantem Spacing. Ergänzt durch einen eher größeren, defensiv orientierten Center, der dem Team Stabilität verleiht. In dieses Profil passen weder Popovic noch Keßen so richtig. Keßen ist ein klassischer Rollenspieler: verlässlich, aber mit begrenztem Entwicklungspotenzial. Im Grunde könnte er genau das liefern, was auch ein Spieler wie Stanic in dieser Saison eingebracht hat – solide Minuten, klar definierte Aufgaben, wenig Ausschläge nach oben oder unten. Solange sich sein Gehalt in einem angemessenen Rahmen bewegt, wäre eine solche Verpflichtung absolut nachvollziehbar. Sollte er allerdings in ähnliche Sphären vorstoßen wie angeblich bei Stanic, müsste man das deutlich kritischer bewerten.

                                Bei aller berechtigten Kritik bleibt am Ende jedoch die Erkenntnis, dass der Blick nach vorne gerichtet werden muss. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – und zu langes Verharren in ihr hilft niemandem weiter. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft in den Rückspiegel schaut, wird kaum mit Vollgas nach vorne fahren können. Entscheidend wird sein, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen – einmal mehr – und daraus konkrete, positive Konsequenzen abzuleiten. Mit einem klaren Plan, einem passenden Kader und einer eindeutigen sportlichen Idee kann ein Umbruch auch eine echte Chance sein. Vielleicht sogar genau der Impuls, den es braucht, um wieder in die richtige Richtung zu gehen – auch wenn sich inzwischen ein gewisser Déjà-vu-Effekt einstellt.

                                Warum sich diese Entwicklung seit mehreren Jahren wiederholt, lässt sich allerdings nicht eindeutig beantworten. Liegt es an der stärker gewordenen Konkurrenz? An gewachsenen, möglicherweise überholten Strukturen im Klub? An personellen Entscheidungen auf Führungsebene? Oder an Versäumnissen in anderen Bereichen? Eine klare Erklärung fällt schwer. Auffällig ist jedoch, dass bestimmte personelle Konstanten die vergangenen, eher enttäuschenden Jahre begleitet haben – auch wenn man fairerweise hinzufügen muss, dass es zuvor mit ähnlichen Strukturen auch sehr erfolgreiche Phasen gab. Möglicherweise hat damals jedoch die außergewöhnliche personelle Kontinuität im Kader – mit prägenden Spielern über viele Jahre hinweg – vieles aufgefangen.

                                Ein Blick auf die Entwicklung der Siegquoten zeichnet jedenfalls ein recht klares Bild mit mehreren Phasen:
                                In den frühen 2000er-Jahren bewegte sich das Team noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, häufig mit Siegquoten deutlich unter 50 Prozent – ein Hinweis auf eine klassische Aufbauphase. Ab Mitte der 2000er stabilisierten sich die Leistungen spürbar, die Quoten lagen nun überwiegend über der 50-Prozent-Marke. Das Team etablierte sich im gesicherten Mittelfeld bis hin zum oberen Tabellendrittel.

                                In den folgenden Jahren steigerte sich das Niveau weiter, ehe schließlich eine ausgeprägte Hochphase einsetzte. Besonders im Zeitraum zwischen etwa 2010 und 2019 präsentierten sich die Oldenburger konstant auf sehr hohem Niveau. Mehrfach wurden Siegquoten um oder über 70 Prozent erreicht, mit einem klaren Höhepunkt in der Saison 2018/2019, die mit über 80 Prozent herausragt. Diese Phase kann ohne Übertreibung als sportliche Blütezeit bezeichnet werden.

                                Auffällig ist jedoch der Bruch nach dieser erfolgreichen Ära. Zwar blieben die Leistungen rund um die Corona-Saison 2019/2020 und auch noch 2020/2021 auf einem guten Niveau, doch danach setzte ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Siegquote eher um die 50 Prozent ein, mit zwischenzeitlichen Tiefpunkten um die 40 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich das Team aktuell eher im Liga-Mittelfeld bewegt als an der Spitze.

                                Insgesamt zeigt sich damit ein klassischer sportlicher Zyklus: eine schwächere Anfangsphase, ein kontinuierlicher Aufbau, eine langanhaltende Hochphase und schließlich ein Rückgang auf ein moderateres Niveau. Besonders markant ist der Übergang von der sehr erfolgreichen Zeit bis 2019 hin zu den eher durchschnittlichen Ergebnissen der letzten Jahre.

                                Hier die Siegquoten im Überblick:

                                • 2025/2026: 15 (?) von 34 ≈ 44 %
                                • 2024/2025: 16 von 32 = 50 %
                                • 2023/2024: 18 von 34 ≈ 52 %
                                • 2022/2023: 22 von 34 ≈ 64 %
                                • 2021/2022: 14 von 34 ≈ 41 %
                                • 2020/2021: 25 von 34 ≈ 73 %
                                • 2019/2020: 13 von 20 ≈ 65 %
                                • 2018/2019: 28 von 34 ≈ 82 %
                                • 2017/2018: 21 von 34 ≈ 70 %
                                • 2016/2017: 18 von 32 ≈ 56 %
                                • 2015/2016: 27 von 34 ≈ 70 %
                                • 2014/2015: 19 von 34 ≈ 55 %
                                • 2013/2014: 25 von 34 ≈ 73 %
                                • 2012/2013: 25 von 34 ≈ 73 %
                                • 2011/2012: 16 von 34 ≈ 47 %
                                • 2010/2011: 20 von 34 ≈ 58 %
                                • 2009/2010: 25 von 34 ≈ 73 %
                                • 2008/2009: 25 von 34 ≈ 73 %
                                • 2007/2008: 21 von 34 ≈ 61 %
                                • 2006/2007: 18 von 34 ≈ 52 %
                                • 2005/2006: 15 von 30 = 50 %
                                • 2004/2005: 17 von 30 ≈ 56 %
                                • 2003/2004: 19 von 28 ≈ 67 %
                                • 2002/2003: 15 von 26 ≈ 57 %
                                • 2001/2002: 6 von 26 ≈ 23 %
                                • 2000/2001: 9 von 26 ≈ 34 %

                                Diese Entwicklung unterstreicht letztlich noch einmal, wie weit Anspruch und Realität aktuell auseinanderliegen – und wie groß die Aufgabe ist, den Klub wieder nachhaltig nach oben zu führen.

                                T Offline
                                T Offline
                                tzzzz2
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #293

                                Danke für die ausführliche Analyse. Bei den Spielerbewertungen gehe ich aber nicht mit.

                                @BratVogel sagte:

                                Lofton: Hinzu kamen ein wackliger Distanzwurf

                                45.5% Dreierquote sprechen eine andere Sprache. Lofton hat meiner Meinung nach Ruhe ins Spiel gebracht und Clemons ermöglicht zu scoren. Das Spiel wird unrund, wenn er auf der Bank sitzt.

                                @BratVogel sagte:

                                Tucker: […] Seine Leistungen schwankten

                                Das war in meinen Augen ziemlich konstant. Konstant zu wenig. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, dass er entscheidend verändert hat. In fast jedem Spiel Momente des Tiefschlafs in der Defense.

                                @BratVogel sagte:

                                Michale Kyser brachte Athletik und Erfahrung mit, konnte diese jedoch nicht immer effektiv einbringen. Defensiv setzte er zwar Akzente als Ringbeschützer, wirkte insgesamt aber zu anfällig und nicht stabil genug für eine tragende Rolle unter dem Korb.

                                Für mich offensiv wie defensiv die Enttäuschung des Jahres. Viel zu schmächtig für einen Center. Erfahren nur im Sinne der Anzahl der Jahre. Unter dem Korb dabei völlig limitiert, kein hook, keine footwork, für den Dunking gegen Defense zu schmächtig. Hinten wurde er onball herumgeschoben und offball war da nicht viel.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • BratVogelB Offline
                                  BratVogelB Offline
                                  BratVogel
                                  schrieb am zuletzt editiert von BratVogel
                                  #294

                                  @tzzzz2

                                  Zu Lofton:
                                  Seine Quote mag auf den ersten Blick gut aussehen, aber im Verhältnis zum Volumen überzeugt mich das nicht. Als Point Guard nimmt er gerade einmal 1,5 Dreier pro Spiel – das ist kaum mehr als Kyser als Center (1,1) oder Hinrichs als PF (1,4). Letzte Saison lag Lofton bei 32,8 % bei 2,2 Versuchen pro Spiel. Wenn er ein verlässlicher Shooter wäre, würde er sowohl mehr Würfe nehmen. Insofern: Ja, die aktuelle Quote ist bei geringem Volumen ordentlich, aber für mich ist er kein echter Shooter. Und ich bin der Meinung, dass man als PG schon ordentlich treffen sollte bzw. auch mal den eigenen Wurf kreieren sollte.

                                  Zu Tucker:
                                  Da wollte ich mich ursprünglich etwas zurückhalten, aber ich formuliere es klarer: Für mich ist Tucker einer der schwächsten Imports der letzten zehn Jahre oder mehr. Seine Leistungen schwankten zwischen sehr schlecht und komplett enttäuschend. Wenn man sportlich etwas hätte erreichen wollen, hätte man ihn definitiv ersetzen müssen. Vermutlich wäre das dann allerdings wie das Weathers/Weathers-Drama mit Kyser gelaufen. Best-Buddys darfst du nicht trennen.

                                  Zu Kyser:
                                  Schaut man sich seine Saisonstatistiken an, sind die absolut in Ordnung, teilweise sogar gut – daran gibt es wenig auszusetzen. Allerdings habe ich schon vor der Saison angemerkt, dass er mit unter 100 kg für einen Center zu schmächtig ist. Die größere Enttäuschung auf dieser Position war für mich allerdings Stanic. Kyser hatte durchaus auch richtig starke Spiele. Trotzdem scheint man diesen strukturellen Nachteil mit Popovic erneut in Kauf zu nehmen. Dazu kommt Keßen als Backup. Hier hoffe ich sehr auf einen physisch starken PF, insbesondere im Rebounding. Andernfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass uns genau dieses Thema auch in der nächsten Saison wieder beschäftigen wird.

                                  Fan der EWE Baskets Oldenburg

                                  B 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • BratVogelB BratVogel

                                    @tzzzz2

                                    Zu Lofton:
                                    Seine Quote mag auf den ersten Blick gut aussehen, aber im Verhältnis zum Volumen überzeugt mich das nicht. Als Point Guard nimmt er gerade einmal 1,5 Dreier pro Spiel – das ist kaum mehr als Kyser als Center (1,1) oder Hinrichs als PF (1,4). Letzte Saison lag Lofton bei 32,8 % bei 2,2 Versuchen pro Spiel. Wenn er ein verlässlicher Shooter wäre, würde er sowohl mehr Würfe nehmen. Insofern: Ja, die aktuelle Quote ist bei geringem Volumen ordentlich, aber für mich ist er kein echter Shooter. Und ich bin der Meinung, dass man als PG schon ordentlich treffen sollte bzw. auch mal den eigenen Wurf kreieren sollte.

                                    Zu Tucker:
                                    Da wollte ich mich ursprünglich etwas zurückhalten, aber ich formuliere es klarer: Für mich ist Tucker einer der schwächsten Imports der letzten zehn Jahre oder mehr. Seine Leistungen schwankten zwischen sehr schlecht und komplett enttäuschend. Wenn man sportlich etwas hätte erreichen wollen, hätte man ihn definitiv ersetzen müssen. Vermutlich wäre das dann allerdings wie das Weathers/Weathers-Drama mit Kyser gelaufen. Best-Buddys darfst du nicht trennen.

                                    Zu Kyser:
                                    Schaut man sich seine Saisonstatistiken an, sind die absolut in Ordnung, teilweise sogar gut – daran gibt es wenig auszusetzen. Allerdings habe ich schon vor der Saison angemerkt, dass er mit unter 100 kg für einen Center zu schmächtig ist. Die größere Enttäuschung auf dieser Position war für mich allerdings Stanic. Kyser hatte durchaus auch richtig starke Spiele. Trotzdem scheint man diesen strukturellen Nachteil mit Popovic erneut in Kauf zu nehmen. Dazu kommt Keßen als Backup. Hier hoffe ich sehr auf einen physisch starken PF, insbesondere im Rebounding. Andernfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass uns genau dieses Thema auch in der nächsten Saison wieder beschäftigen wird.

                                    B Offline
                                    B Offline
                                    Basketsforever
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #295

                                    @BratVogel

                                    Gute Zusammenfassung 🙂

                                    Der starke physische PF dürfte nicht kommen. Das Profil müsste ja sein, 3er Werfer, kann mit dem Rücken zum Korb spielen, guter Rebounder, kann den Ball bewegen und hat einen Zug zum Korb… Findet man wenn überhaupt in der Euroleauge.

                                    In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus . Holt man einen Non Shooter auf der 5 muss zwingend ein Stretch 4er kommen. Heißt wiederum es wird weiterhin Probleme beim Rebound geben wird. Wird er ein reiner Shooter und Rebounder haben wir quasi Nathen Boothe und die Ballbewegung endet auch dort…

                                    Das Problem dürfte noch Größer werden sollte Schroeder wirklich fix als 10er Spieler eingeplant sein. Ja man muss Spieler aus dem Nachwuchs eine Chance geben. Ob wir allerdings gerade in der Position dafür sind sollte man wenigstens mal hinterfragen. Ich kann es mir fast nicht vorstellen da unser Coach eigentlich gerne eine große Rotation hat. Vielleicht wird es ja auch das Keßen+Schroeder Stanic ersetzten 🙂

                                    Ziel dürfte sein durch das Switchen so wenig Würfe wie möglich überhaupt zuzulassen . Gleichzeitig einen PG bzw. Spielsystem das wenig TO anfällig ist wodurch wir mehr Possession als der Gegener haben dürften.

                                    Größe und Gewicht sind nicht automatisch gleich ein sicherer Rebound . Wenn die Spieler die richtige Einstellung haben könnte man es evtl. kompensieren bzw. kaschieren. Man sieht ja gerade auch welcher Spieler aussetzt oder wo die Prio vom Coach liegt.

                                    X1 / Ensminger
                                    X2/X 3
                                    Tischler/X4
                                    X5 /Hinrichs?/Schroeder
                                    Popovic / Keßen

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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #295
                                      ANZEIGE
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                                        @BratVogel

                                        Gute Zusammenfassung 🙂

                                        Der starke physische PF dürfte nicht kommen. Das Profil müsste ja sein, 3er Werfer, kann mit dem Rücken zum Korb spielen, guter Rebounder, kann den Ball bewegen und hat einen Zug zum Korb… Findet man wenn überhaupt in der Euroleauge.

                                        In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus . Holt man einen Non Shooter auf der 5 muss zwingend ein Stretch 4er kommen. Heißt wiederum es wird weiterhin Probleme beim Rebound geben wird. Wird er ein reiner Shooter und Rebounder haben wir quasi Nathen Boothe und die Ballbewegung endet auch dort…

                                        Das Problem dürfte noch Größer werden sollte Schroeder wirklich fix als 10er Spieler eingeplant sein. Ja man muss Spieler aus dem Nachwuchs eine Chance geben. Ob wir allerdings gerade in der Position dafür sind sollte man wenigstens mal hinterfragen. Ich kann es mir fast nicht vorstellen da unser Coach eigentlich gerne eine große Rotation hat. Vielleicht wird es ja auch das Keßen+Schroeder Stanic ersetzten 🙂

                                        Ziel dürfte sein durch das Switchen so wenig Würfe wie möglich überhaupt zuzulassen . Gleichzeitig einen PG bzw. Spielsystem das wenig TO anfällig ist wodurch wir mehr Possession als der Gegener haben dürften.

                                        Größe und Gewicht sind nicht automatisch gleich ein sicherer Rebound . Wenn die Spieler die richtige Einstellung haben könnte man es evtl. kompensieren bzw. kaschieren. Man sieht ja gerade auch welcher Spieler aussetzt oder wo die Prio vom Coach liegt.

                                        X1 / Ensminger
                                        X2/X 3
                                        Tischler/X4
                                        X5 /Hinrichs?/Schroeder
                                        Popovic / Keßen

                                        Hybi92H Online
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                                        Hybi92
                                        schrieb am zuletzt editiert von Hybi92
                                        #296

                                        @Basketsforever sagte:

                                        In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus .

                                        In der BBL in dieser Saison unter den 15 besten Reboundern unter den PF mit mindestens 34% von 3 um die 3 Versuche(BBL Durchschnitt diese Saison)

                                        • Yordan Minchev
                                        • Joe Wieskamp
                                        • Josh Hawley
                                        • Nemanja Djurisic
                                        • Till Pape
                                        • Urald King
                                        • D’Shawn Schwartz (wenn auch Teilzeit PF seit Nicholsons Ankunft)

                                        Die wären wahrscheinlich alle finanziell durchaus erreichbar/erreichbar gewesen. Das würde ich jetzt nicht für eine unlösbare Aufgabe halten.

                                        B 1 Antwort Letzte Antwort
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                                          BratVogel
                                          schrieb am zuletzt editiert von BratVogel
                                          #297

                                          @basketsforever

                                          Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass Hinrichs bei uns bleibt. Mit Ensminger, Tischler und Keßen sind wir für eine 9er-Rotation auf den großen Positionen bereits ausreichend besetzt. Ich sehe Hinrichs eher in Vechta (siehe Thread) oder erneut bei Calles.

                                          Schröder dürfte eigentlich den nächsten Schritt Richtung College gehen. Nach seiner dominanten Saison in der ProB sollte da finanziell schon einiges möglich sein. Es würde wenig Sinn ergeben, sich stattdessen ans Ende einer BBL-Rotation bei einem mittelmäßigen BBL Klub (Autsch) zu setzen. Er hat diesen Sommer das Abi in der Tasche - kann direkt rüber gehen und das große Geld verdienen.

                                          Und wie @hybi92 bereits angemerkt hat: Diese Kombination gibt es auf der PF-Position bereits.

                                          Fan der EWE Baskets Oldenburg

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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                                          • BratVogelB Offline
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                                            BratVogel
                                            schrieb am zuletzt editiert von
                                            #298

                                            Ich habe noch nicht ganz verstanden, wie „das Geld“ verteilt werden soll.

                                            In meiner Vorstellung verdient Popovic weniger als Kyser, Keßen weniger als Stanic. Ensminger dürfte als deutscher Spieler zwar mehr als Lofton bekommen, aber wohl in einem moderaten Rahmen.

                                            Allein durch die Abgänge von Clemons und Fobbs sollte ein größerer finanzieller Spielraum entstanden sein. Umso spannender wird die Frage, welche Prioritäten Spasic setzt: Investiert man eher in hochklassige Forwards oder in starke Guards? Oder entscheidet man sich für einen ausgeglicheneren Ansatz und verteilt das Budget auf eine insgesamt gleichmäßige Qualität im Kader? Bleibt Hounnou um den Pro B Spielern weiter die Möglichkeit zu bieten, eben Pro B zu spielen und nicht den Kader aufzufüllen?

                                            Fan der EWE Baskets Oldenburg

                                            1 Antwort Letzte Antwort
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                                            • Hybi92H Hybi92

                                              @Basketsforever sagte:

                                              In der Regel schließt sich guter Werfer und Rebounder auf unserem Level aus .

                                              In der BBL in dieser Saison unter den 15 besten Reboundern unter den PF mit mindestens 34% von 3 um die 3 Versuche(BBL Durchschnitt diese Saison)

                                              • Yordan Minchev
                                              • Joe Wieskamp
                                              • Josh Hawley
                                              • Nemanja Djurisic
                                              • Till Pape
                                              • Urald King
                                              • D’Shawn Schwartz (wenn auch Teilzeit PF seit Nicholsons Ankunft)

                                              Die wären wahrscheinlich alle finanziell durchaus erreichbar/erreichbar gewesen. Das würde ich jetzt nicht für eine unlösbare Aufgabe halten.

                                              B Offline
                                              B Offline
                                              Basketsforever
                                              schrieb am zuletzt editiert von
                                              #299

                                              @Hybi92

                                              Das ist richtig hier muss man aber sehen welche Rolle die Spieler im Team hatten und welche Rolle sie in Oldenburg bringen würden.

                                              Bis auf Pape und Wieskamp wäre Klaric bestimmt nicht genung “Name” dabei. Wieskamp dürfte zudem etwas zu klein sein und der Charakter ? .

                                              Gute Werfer würde ich persönlich allerdings nicht bei 34 % ansetzten sondern eher bei 38%.

                                              34/35% dürfte schon fast Durschnitt sein. Zudem müsste das Volumen auch eher bei 4+ Würfen liegen und diese nicht nur aus der Ecke sondern aus der Bewegung heraus.

                                              Ist aber am Ende auch egal wenn man sieht wie das Profil der Baskets aussieht und das Profil der genannten Spieler.

                                              @bratvogel mit Hinrichs dürfte es auch so kommen. In Oldenburg ist sein Kapitel wohl leider vorbei auch wenn ich es schade finde.

                                              Geld ist wie immer genügend vorhanden. Wie immer werden wir aber auch den einen oder anderen Spieler überbezahlen müssen.

                                              Ich könnte mir vorstellen das sich die Prio etwas verändern. Man hat durch Ensminger eigentlich nicht mehr den größten Druck auf PG. Nimmt man Schroeder als Back Up auf die 4 müsste der PF sofort zünden.
                                              Geht Schroeder ans College könnte man mit 3 Ausländern spielen. Mit 3 Deutschen wird man allerdings auch nicht tiefer…

                                              Ralph wir keine Rolle mehr in der BBL spielen.

                                              Hybi92H 1 Antwort Letzte Antwort
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                                                BratVogelB Offline
                                                BratVogel
                                                schrieb am zuletzt editiert von
                                                #300

                                                Welche Frage ich auch spannend finde: Bekommen wir einen neuen Co-Trainer? Schließlich ist Spasics frühere Position nach seiner Beförderung theoretisch noch unbesetzt. Und wer käme dafür überhaupt infrage? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es jemand Jüngeres wird.

                                                Oder gehen wir tatsächlich nur mit Borchers in die Saison – vielleicht auch aus Kostengründen? Und was passiert mit Suhurt, Wedman und Ilic?

                                                Außerdem stellt sich noch die Frage: Wird es nächste Saison wieder drei Trikots geben? Das sind doch eigentlich die wirklich spannenden Themen. 😄

                                                Fan der EWE Baskets Oldenburg

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                                                BBL Playoffs 25/26 Viertelfinale Alba Berlin (2.) - Rasta Vechta (7.)
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                                                Ich würde gerne einmal auf den psychologischen Aspekt vor allem im ersten Spiel zu sprechen kommen. Mattisseck sagte im Interview vor dem 2. Spiel, dass das Team im ersten Spiel vllt etwas zu aufgeregt war.

                                                Das überrascht, ist aber imho durchaus plausibel. Wenn man sich das Roster des 1. Spiels anschaut sind dort mit Hermannsson, Mattisseck und Bean lediglich 3 Spieler, die man als PO erfahren bezeichnen kann. Griesel und Agbakokos Erfahrungen gehen nicht über eine PO Runde hinaus und das auch nicht bei High Level Teams und auch nur halb als Leistungsträger. Alle anderen haben keine BBL PO Erfahrung. Keiner ausser den ersten genannten 3 kennt die Position eines Favoriten in den POs.

                                                ALBA ist nach der Hinrunde auf dem 2. Platz und nach den Bayern Favorit auf den Titel. Die PO beginnen und alles geht bei 0 los. Da ist dann plötzlich auch Druck da, vor allem wenn der Gegner Vechta frei aufspielt und so gar nicht daran denkt dem Gastgeber den Vorrang zu lassen. Auffällig sind vor allem die Anzahl der TOs, die darauf hinweisen wieviel Unsicherheit da ist. Irritierenderweise waren es aber gerade auch die erfahrenen Spieler wie Hermannsson und Bean, die es nicht schafften Sicherheit zu geben.

                                                Ein Schlüsselfaktor war sicher das Fehlen von Delow, der Spieler, den man vor allem auch in der Defense braucht speziell bei der Defense der Guards, die im 1. Spiel zu oft produzieren konnten. AOC ist in der On-Ball Defense leider kein wirklicher Ersatz. Brown war dann im Spiel 2 auch sehr gut bei Delow aufgehoben. Offensiv wird auch Delow wieder mehr produzieren, wenn er erst mal wieder voll da ist.

                                                Bei Griesel ist es glaube ich vor allem eine Kopfsache. Er spielt seinen Part vor allem defensiv durchaus verlässlich ordentlich. Offensiv struggelt er schon seit einiger Zeit. Er scheint kein Vertrauen in seinen Wurf zu haben. Und leider auch zurecht. Das ging dann auch soweit, dass er im Rückspiel gegen Malaga den freien 3er verweigert hat. Auf der anderen Seite hat er in der BCL ALBA durchaus schon mit getroffenen Würfen in der Crunchtime gerettet. Das zeigt, dass er es eigentlich kann aber wohl nur den richtigen Moment braucht um Selbstbewußtsein aufzubauen.

                                                Der Schlüssel gestern waren für mich Bean, der endlich wieder an frühere Leistungen anknüpfen konnte. Agbakoko wirklich gut und mit dem entsprechenden Impact. Zusammen mit Roberts ein wirklich interessantes und produktives Center Duo. Wood entpuppt sich als absoluter Leistungsträger, der verstanden zu haben scheint, wie man den Kampf annimmt und sein Energielevel hochfäht, wenn man es muss.

                                                Ich denke, dass sich ALBA im Laufe der Serie weiter als PO Team finden wird und alle Spieler zunehmend verstehen, was von ihnen bei ALBA verlangt wird.

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                                                Kader EWE Baskets Oldenburg Saison 2026/2027
                                                S SJ1705

                                                Tatsächlich glaube ich auch,dass die Baskets momentan bzw.bereits die letzten Jahre ganz andere Sorgen haben sollten,als sich um irgendwelche internationalen Wettbewerbe zu kümmern. Sie haben es ja nachweislich streckenweise nicht hinbekommen sich innerhalb einer Woche auf einen Gegner vorzubereiten( so sah es jedenfalls sehr oft aus), und das soll dann mit einem zusätzlichen Spiel + Reiserei besser klappen. Zugegeben, das zwischenmenschlichen würde gefördert, aber der Rest?
                                                Für meinen Teil glaube ich auch erst irgendwelche Zu oder Abgänge,wenn sie von OFFIZIELLER Seite veröffentlicht werden. Am Beispiel Spasic hat jeder gesehen, wie schnell es gehen kann.(Hier wurde ja auch einfach grundlos davon ausgegangen dass er weiter Trainer bleibt) Auch die Personalie Tischler würde für mich da rein passen. Heutzutage gibt es nicht mehr die Pauldings, Kramers,Mahalbasics,Schwethelms etc. dieser Welt. Davon sollten sich alle mal verabschieden. Wenn dies in den Verträgen so verankert ist darf man niemanden dafür verurteilen dies auch zu gebrauchen. Im Gegenteil, clever verhandelt! Punkt! Und was alleine Tischler angeht, hat er für mich nur den Vorteil deutscher zu sein… Was die Leistungen angeht fand ich ihn nicht so toll wie viele andere hier.
                                                Personalie Klaric ist auch meiner Meinung das Hauptproblem, wobei ich allerdings der Überzeugung bin, so lange Herr Schüller auch nur 0,01 % im Verein etwas zu sagen hat, wird sich hier nix ändern. Aber es wäre gut, wenn er einen Platz ganz oben in der Halle hätte, und nicht am Spielfeld!!!

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                                                @Nick94 sagte:

                                                @semtex36 sagte:

                                                Ich hoffe aber auch egal wie Taylor sich entscheidet der Verein sich anderweitig umgesehen hat und trotzdem bei negativen Bescheid zeitnah einen neuen Trainer verkünden kann.

                                                Wollte er sich aus diesen Grund nicht innerhalb einer Woche melden. Und ist diese Woche nicht schon um?

                                                Da sollte bitte wirklich zeitnah eine Entscheidung fallen. Ich denke Mike Taylor wird hier der Familie in Florida mit seinen beiden schulpflichtigen Kindern den Vorzug gegeben haben (verständlicherweise) und SCJ finalisiert gerade die Gespräche mit den Top3 Kandidaten bzgl. HC. Aber alles Vermutung. Hat jemand etwas von den Dächern zwitschern hören? Und warum greift die lokale Presse oder JenaTV das Thema nicht mal auf? Beim Trainer der Rasentreter in der Regionalliga sind bestimmt 20 Artikel erschienen und die haben gerade einmal einen Etat von rund einer Million Euro.

                                                Auch die Spieler wollen ja verständlicherweise wissen, mit welchem Trainer es hier weitergeht, bevor man dann eine Zusage geben kann.

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                                                Absolut. Ich finde Spiel 2 hat genau das gezeigt, was uns über die Saison hinweg ausgezeichnet und stark gemacht hat. Lasst uns nicht vergessen, dass auf der Gegenseite drei (ehemalige) MVP-Kandidaten im Backcourt mit Mintz, Carr und Ivey stehen. Ivey knüpft zwar nicht an sein Jahr in Hamburg an, aber der ist auch immer brandgefährlich. Das wir diese Lineup in Schach gehalten und ins 1 vs. 1 gezwungen haben, zeigt, wie gut unsere Defense funktioniert hat. Hinsichtlich dieser Anpassung gebührt Stankovic und seinem Stab in Spiel 2 definitiv ein Kompliment. Mir scheint dies auch der einzige Weg zu sein, wie wir als TEAM bestehen können. Keiner unserer Spieler hat die offensive individuelle Klasse eines Mintz oder Carr. Wir können Würzburg daher nur in der Defense schlagen und das hat Spiel zwei deutlich gezeigt. Lasst uns auch nicht vergessen, dass bei den beiden Kollegen mitunter auch noch Glück im Spiel dabei war und wir ihnen zu 90 % die Abschlüsse sehr schwer gemacht haben. Das war daher definitiv unser Spiel in Game 2 und wir müssen versuchen, an dieser Stelle in Spiel 3 weiterzumachen. Faktisch haben wir ein offensiv sehr starkes Team bei unter 80 Punkten gehalten - das ist schon verdammt gut. Den letzten, freien und nicht verteidigten 3er von Stove werte ich dabei nicht. Darüber hinaus hatte Würzburg fast 40 % 3er-Quote und gute Reboundquoten - und dennoch haben wir dank unserer Defensive gewonnen.

                                                Den Schachzug mit Herzog fand ich auch interessant und er hat Murphy zumindest eine Zeit lang genervt. Schauen wir mal, ob Ivey denn in Spiel 3 oder 4 wieder mittun kann. Seine Verletzung sah nicht gut aus. Ohne ihn wäre die Rotation im Backcourt natürlich deutlich geschwächt. Ich vermute aber, dass er spielen wird. Auf der Webseite von Würzburg findet sich gar nichts dazu - nicht einmal zur Verletzung als solcher.

                                                Sehr fair fand ich den Applaus der Würzburger Spieler inkl. Headcoach bei Ehrung der JBBL-Mannschaft. Das war schon sehr sportlich und habe ich sehr positiv wahrgenommen.

                                                Insgesamt fand ich unsere Mannschaft absolut diszipliniert und das war m.E. der entscheidende Faktor zum Spiel am Samstag. Am Samstag waren wir teils sehr wild - gerade defensiv. Das haben wir am Montag um Welten besser gemacht. Beim Rebounding ist manchmal auch Glück dabei - so eklatant, wie unser Defensivrebound hier teilweise angesprochen wird, habe ich es aber gar nicht empfunden. Wie gesagt, ist halt auch ab und zu Pech dabei. Am vergangenen Samstag waren wir aber teilweise nicht wach, das war am Montag komplett anders.

                                                Devise kann jetzt eigentlich nur sein, ganz nach Comithier, holt euch den Matchball und dann die Serie. Wir haben gesehen, dass es als Team geht und so können wir das auch in Würzburg schaffen - Team beats Talent.

                                                In diesem Kontext: Jostmann hatte ganz sicher ein paar Unglücklichkeiten bei seinem ersten Playoffseinsatz in der BBL. Ich fand seine Präsenz und auch seine Defense gegen den Guard absolut in Ordnung. Zusätzlich hat er einen Steal unter dem Korb forciert und einfach seinen Körper reingestellt und damit für Verschnaufpausen für Kessens, Jongkuch und Garrett gesorgt. Ich bin daher klar dafür, dass er weiter Teil der Rotation bleibt. Die Feuertaufe hatte er jetzt, nun kann mehr kommen.

                                                P.S. - By the way und nur nebenbei erwähnt: Kessens mit einem absoluten Glanzspiel: 15 P. , 6 R. , 1 A. , 2 B. in 20 Minuten. Da kommen Erinnerungen an das Spiel in Straßbourg damals hoch.

                                                BBL
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                                                BBL Tippspiel traditionell 25/26
                                                I ichbinselber08-15

                                                Spiel 3

                                                Vechta - Berlin : 89:94
                                                Würzburg - Bonn : 78:69
                                                Trier - München : 86:98
                                                Ulm - Bamberg : 82:90

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                                                Kader Rostock Seawolves 2026/2027
                                                K Kamekazen

                                                Puh, schmaler Grat so eine Aktion. Finanziell verständlich, wenn die Nachfrage da ist. Ob das der Stimmung unten zuträglich ist, bezweifle ich. Dann sieht man zudem endlich auch im TV, dass diese Blöcke sich erst Mitte dritten Viertels nach und nach füllen. Ich war schon kein Freund dieses jeder und alles wird präsentiert von Maßnahmen. Ich habe das Gefühl man will finanziell unbedingt nach oben, um so auch sportlich oben endlich richtig anzugreifen. Für mich wäre das nicht notwendig, aber ich sitze auch weiter oben.😅

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                                                Kader VET-CONCEPT Gladiators Trier 25/26
                                                J Junes

                                                @tyr0mancer sagte:

                                                Langweilig müssen sich die BBL-Spiele (und nur darauf war langeilig bezogen) für die Fans des FC Bayern doch trotzdem teilweise anfühlen, oder nicht?

                                                Ich bin da die Minderheit, aber gerade diese Saison war die BBL-Saison sehr unterhaltsam. Pesic hat es geschafft nahezu die komplette Mannschaft auf Linie zu bekommen, sodass man in der BBL in der Regel motiviert und dann auch tief aufgestellt hat. Es war nicht so wie in den Vorjahren, dass man sich 34 Spiele lang mit einer unmotivierten und Platten EL-Rotation durch die BBL Saison gequält hat, sondern man gerade bei den hinteren Positionen das Gefühl hatte, dass die Bock haben und sich auch reingehängt haben. War sicherlich nicht immer schön, aber das ist okay, weil man 15-16 Spieler nicht immer so zusammenbekommt wie 9-10, die jedes Spiel zusammen spielen, aber die BBL macht mir zumindest nur dann keinen Spaß wenn man einen Coach hat, der die Kern-Rotation in jedem Spiel tot reitet. Ich hab auf jeden Fall aktiv mehr BBL als EL Spiele von Bayern gesehen.

                                                Edit: Sorry für Off-Topic. Vielleicht installiert man nachträglich noch einen Serien-Thread.

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                                                Übrigens “Hut ab” an unseren Lars Thiemann. Er war gestern im vierten Viertel maßgeblich daran beteiligt, dass wir noch mal rankamen. Das Vertrauen in der Crunch-Time hat er sich gestern hart erarbeitet.

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                                                Kader MHP RIESEN Ludwigsburg 2026/2027
                                                R RiesenFan

                                                Bei Stef Smith kann ich mir gut vorstellen, dass wir uns wundern werden was aus ihm noch raus kommt. Rodrigo Pastore lässt ihn nicht so spielen wie in Ludwigsburg, und dann kann bei ihm sein - offensichtlich vorhandenes - Potenzial raus kommen. Man muss junge Spieler auch führen können, nicht einfach machen lassen.

                                                Bei der Trainerfrage geht es ja vor allem um die Kommunikation im Moment. Wenn man da gerade den Markt abklopft, ist es ja logisch dass man der Presse im Moment nichts sagt / nichts sagen kann. Keine Ahnung wie die im Moment abläuft, ein eher unerfahrener David McCray ist da auch nicht die beste Hilfe.

                                                BBL
                                                42 Beiträge
                                                6 Stimmen
                                                BBL-Tippspiel (Kicktipp) Saison 2025/2026
                                                P puma77

                                                Auswertung:

                                                Play-off-Viertelfinale Stand:

                                                München - Trier 2:0
                                                Berlin - Vechta 1:1
                                                Bamberg - Ulm 2:0
                                                Bonn - Würzburg 1:1

                                                Zwischenstand nach Spiel 2 im Play-off-Viertelfinale. Es gab bisher noch keinen 💯%-Tipp.

                                                Das Play-off-Viertelfinale in der Übersicht (Zwischenstand) :

                                                Top 3️⃣ Einzel:

                                                🥇Mikel 131 Pkt
                                                🥇nandinand 131 Pkt
                                                🥉Peanut 130 Pkt

                                                Top 3️⃣ Team:

                                                🥇MSVEC 102,75 Pkt
                                                🥈Zwei_Eisige 94,50 Pkt
                                                🥉schönenDunkTeam 92,00 Pkt

                                                💯Tipp (30 Pkt): 0

                                                🗳️ Teilnehmende an Tipprunde: 101

                                                📈 Top 🔟 Einzel Gesamtwertung

                                                1️⃣↔️1️⃣ austria 3743 Pkt
                                                2️⃣↔️2️⃣ Svennie_1970 3738 Pkt
                                                3️⃣⬆️4️⃣ sheriff49 3683 Pkt
                                                4️⃣⬇️3️⃣ Luisxxde 3666 Pkt
                                                5️⃣⬆️8️⃣ Hadschi 3648 Pkt
                                                6️⃣⬆️7️⃣ as_well_as 3647 Pkt
                                                7️⃣⬇️6️⃣ StringVomKing 3644 Pkt
                                                8️⃣⬇️6️⃣ Troutman 3637 Pkt
                                                9️⃣⬆️1️⃣1️⃣ Olko 3633 Pkt
                                                🔟⬇️8️⃣ Eurofighter1997 3629 Pkt

                                                📈 Team Gesamtwertung:

                                                1️⃣↔️1️⃣ EastCoastBaller 3493,40 Pkt
                                                2️⃣↔️2️⃣ schönenDunkTeam 3455,57 Pkt
                                                3️⃣↔️3️⃣ MSVEC 3444,50 Pkt
                                                4️⃣↔️4️⃣ OpernaBONNement 3319,50 Pkt
                                                5️⃣↔️5️⃣ Heide_Eagles 3281,29 Pkt
                                                6️⃣↔️6️⃣ Zwei_Eisige 3216,00 Pkt
                                                7️⃣↔️7️⃣ GlasklarDaneben 2883,00 Pkt
                                                8️⃣↔️8️⃣ BSLöwenFans 2436,33 Pkt
                                                9️⃣↔️9️⃣ SEAWOLVES 1609,00 Pkt
                                                🔟↔️🔟 Aggy_Fanclub 1146,00 Pkt

                                                📅 Terminplaner:

                                                • 22.05. 18:30 Uhr Vechta - Berlin (Spiel 3)

                                                • 22.05. 20:30 Uhr Würzburg - Bonn (Spiel 3)

                                                • 23.05. 14:30 Uhr Trier - München (Spiel 3)

                                                • 23.05. 16:30 Uhr Ulm - Bamberg (Spiel 3)

                                                • 24.05. 16:30 Uhr Würzburg - Bonn (Spiel 4)

                                                • 24.05. 18:30 Uhr Vechta - Berlin (Spiel 4)

                                                BBL
                                                126 Beiträge
                                                0 Stimmen
                                                Kader Alba Berlin 2025/2026
                                                S Slowie

                                                Ich bin mir sehr sicher, dass Sam Griesel nicht 100% fit ist. Wären keine Playoffs und hätte Malte keine Gehirnerschütterung grhabt, hätte er womöglich pausiert. Was es ist, darüber können wir nur spekulieren.
                                                Mach ich nicht, ich freue mich, dass Justin Bean jetzt wieder seine volle Flummi-Geschwindigkeit hat und beim Gegner Albträume verursacht. Hat ja auch eine Weile gebraucht nach seinem Infekt oder was es war.

                                                BBL
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                                                Kader MLP Academics Heidelberg 2025/2026
                                                G GoHD

                                                Also das Vogel und Finetti beide in Heidelberg bleiben finde ich super! ich glaube das es jetzt wichtig ist, dass die Verantwortlichen nicht komplett bei 0 anfangen, sondern die “Eingewöhnungsphase” skippen können.

                                                Den RNZ Podcast finde ich gut. Er gibt uns als Fans Mut und zeigt, dass die Verantwortlichen schon mittendrin sind, Spielergespräche zu führen. Interessant finde ich auch die Aussage, dass man bereits mit deutschen Spielern in Gesprächen ist, die sowohl für die BBL als auch für die ProA interessiert wären. Da bin ich mal gespannt, welche Spieler dass dann sein werden.

                                                BBL
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                                                FC Bayern Basketball Kader 2026/27
                                                TomFromPucT TomFromPuc

                                                @Bird78 sagte:

                                                neuen Trikot

                                                Der eindeutige Hinweis dass es neue Trikots bald gibt, ist wenn der Rabatt auf die aAktuellen bei 50% liegt
                                                Gestern waren wir erst bei 30% 😉
                                                Ich schätz mal zum HF gibts die Away Shirts, das Stammshirt gibts dann erst ab Anfang September zu sehen wenn die Mediadays starten-

                                                BBL
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                                                2 Stimmen
                                                FC Bayern Basketball Kader 2025/26
                                                SchaumbergerWickS SchaumbergerWick

                                                Pesic rotiert also - sehr schön.
                                                Ist ein bisschen lame, bei so einem sieg was zu kritisieren, aber solche spiele bestätigen meine skepsis gegenüber gabriel: der hat sich da vom gefühlt 44-jährigen maik zirbes ganz schön beeindrucken lassen.

                                                Davon (und von xrms wildem dreier-geballer) ab, wars dann doch eine recht dominante und ansehnliche show!

                                                BBL
                                                5.0k Beiträge
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                                                Kader VET-CONCEPT Gladiators Trier 26/27
                                                M MojoSixtySeven

                                                @00Schneider2 sagte:

                                                Insgesamt eigentlich eine win-win-Situation für Trier, die es so bislang noch nie wirklich gab.
                                                Entweder man hält den besten Offensiv-Spieler der Liga für 2 weitere Jahre (zu sicherlich stark gestiegenen Konditionen).
                                                Oder man gibt ihn ab, kassiert eine ordentlich Ablöse und kann spielerisch adäquat nachverpflichten.

                                                Ja, wahrscheinlich hast Du damit Recht. Ich habe aber irgendwie das Gefühl, dass Jordan eine schwierige nächste Saison haben wird, sollte er tatsächlich bleiben. Von daher brauchen wir sehr(!) deutliche Upgrades auf der 1, 3 und 5.

                                                BBL
                                                283 Beiträge
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                                                BBL-Livegame Thread 2025/26
                                                T TSch49

                                                @tyr0mancer Dagegen habe ich tatsächlich auch nichts. Ich meinte eher, dass das mit unserem Kader, bei der Anzahl von Spielen in kurzer Zeit, extrem schwer wird und die Mannschaft deswegen komplett platt ist. Da habe ich mich ein bisschen missverständlich ausgedrückt

                                                BBL
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                                                Kader Chemnitz NINERS 2026/2027
                                                N Nic99

                                                @Hybi92 sagte:

                                                @Nic99 sagte:

                                                Thomas ist mir als Gerücht auch neu, da würde ich eher erwarten, dass er seinem Coach nach Oldenburg folgt

                                                Das war eine Dreierkombi aus der Andeutung hintereinander von Fabig das

                                                A) Der Coach Thomas mitnehmen will es aber einen BBL Konkurrenten gibt
                                                B) Er dann sagt das Chemnitz einen vielversprechenden BBL Spieler verpflichten will und es einen Konkurrenten gibt (Das könnte jetzt natürlich auch Smith sein, wo man das weiß)
                                                und
                                                C) Forumsinsider @shooter22 im MBC Thread meinte das Thomas eventuell zu einem Team wechselt was nicht so weit vom MBC entfernt ist

                                                Zu Smith: ich hab fairerweise zu wenig LuBu Spiele gesehen um ihn wirklich defensiv einordnen zu können. Thomas stand ja quasi schon mal unter Vertrag, daher würde mich das am Ende nicht wundern. Williams, Smith und Thomas wäre individuell schon eine Ansage. Aber wie Pastore Spieler klingen sie auf den ersten Blick nicht. Was erstmal nichts bedeuten muss.

                                                BBL
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                                                Kader RASTA Vechta 2026/2027
                                                H Hooper 0

                                                @Bloodtrain Starke Eröffnung! Dunke dafür.

                                                Hast es meiner Meinung nach auf perfekt getroffen. Paar Gedankenk von meiner Seite aus noch:

                                                Van Slooten:
                                                Über die Saison habe ich den Eindruck gehabt, dass er vor allem sehr viel “erwachsener” spielt und oftmals zu unrecht gescholten wurde. Er hat schon immer ein unglaublich gutes Spielverständnis, oftmals aber nicht die richtige Entscheidung zu seinem eigenem Skillset getroffen. Dazu vermute ich, dass er in den im Übergang zum Vollprofi Schwierigkeiten hatte sich spielerisch druchzusetzen (ich weiß, dass er schon lange Vollprofi ist), nachdem er auf Jugendlevel oftmals körperlich so überlegen war, dass er sich durchpowern konnte. Er agierte oft wie ein großer Guard, statt als großer Flügel oder borderline Big.

                                                Aus meiner Sicht hat Held (oder er selbst) dieses Jahr die Rolle für ihn gefunden. Er verteidigt solide, kann als Passstation in der Offense viel lesen und abseits vom Ball in der Ecke sehr viel hochprozentiger treffen als noch die letzten Jahre aus 45°.
                                                Zusätzlich reißt er sich auch endlich den Allerwertestens auf und geht mal hin, wo es wehtut. Er mag zwar nicht die Athletik haben, seine Physis ist jedoch stärker als man denkt. Wenn er konsequent seine Spielart ändert, sollte es sein volles Potenzial mehr und mehr ausschöpfen.

                                                Persönlich würde ich mir wünschen, dass man ihn auch langfristiger bindet. Er kommt aus der Region und ist noch lange nicht an seinem vollen Potenzial angekommen.

                                                Pandi:
                                                Auch hier würde ich mir wünschen, dass man alles tut (und wenn es sein muss auch etwas Geld in die Hand nimmt), um ihn vielleicht mehr als nur ein Jahr mehr zu halten. Pandi ist enorm wichtig und hat - wie Bloodtrain schon gesagt hat - sehr viel Einfluss, der sich nicht in Zahlen messen lässt. Die Intensivität, die er bringt setzt den Ton für das restliche Team. Da er offensiv nicht herausragend ist sollte man hier trotz Konkurrenz in der Lage sein mithalten zu können gegenüber anderen Teams, da diese nicht so viel Geld für einen primären Glue Guy in der Defense ausgeben sollten.

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                                                Kader EWE Baskets Oldenburg 2025/2026
                                                BoomschakalakaB Boomschakalaka

                                                Ich war recht überrascht, als ich den Abschieds-Post von Clemons vor wenigen Tagen bei Instagram gelesen habe. Er hatte das Team als Kapitän angeführt. Stimmt! Da war ja was.
                                                Ich muss ehrlich gestehen, dass ich davon in den Spielen überhaupt NICHTS gesehen habe und daher auch zwei Mal lesen musste. Das muss nichts heißen, jedoch frage ich mich im Nachhinein warum das seinerzeit so entschieden wurde.
                                                Habe 90% der Baskets Spiele in der Saison komplett gesehen. Und war nach wie vor der Meinung, dass Hinrichs den Captain macht.

                                                Finde es auf jeden Fall sehr spannend, wohin es die Spieler aus der nun abgehakten Saison ziehen wird. Und wie sie dort performen…

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                                                @Macci Klar macht das von Alba Seite Sinn. Aber es gibt eben 2 Seiten bei der Verhandlung: Wieso sollte der Agent von Rataj es für eine gute Idee halten, ihn jetzt auf einen Vertrag für den Sommer festzunageln? Auf dem Kaderspot, wo er jetzt steht, wird das jetzt nicht unbedingt ein fürstliches Gehalt sein und wenn er sich jetzt gut präsentiert, was er meiner Meinung nach tut, kann er bei einer Neuverhandlung ja nur gewinnen. Außerdem hätte Alba ja auch nichts davon, eine solche Klausel zu verheimlichen.

                                                Die Verpflichtung ist für Alba ja auch so günstig gefallen, dass man jetzt auch nicht die beste Verhandlungsposition hatte um da solche Bedingungen zu stellen.

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