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Briefe an die Podcaster
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Früher, vor langer Zeit, gab es Zeitungen, und diesen Zeitungen konnte man Briefe schreiben, die sie dann ab und an veröffentlicht haben. Es waren Kommentare zu Berichten und Artikeln, und ab und an war es auch großartiger Quatsch. Einige Leserbriefschreiber kannte man als eifriger Leser irgendwann: Wenn etwas über die Politik in Annerod da stand, schrieb drei Tage später Herr X, dass das alles Quatsch wäre, und Frau Y lobte jedes Mal Berichte aus dem Tierheim. Die Titanic drehte das dann irgendwann um und schrieb Briefe an die Leser… aber das ist ein anderes Kapitel.
Jedenfalls: Podcasts haben oft genug die Möglichkeit, dass man den Podcastenden auf ihren Social-Media-Channels schreiben kann. Schön und meistens gut fürs Follower-Wachstum, aber zumeist wird es kommunikativ dann ein Dialog, statt eine offene Diskussion, wenn ich Podcaster XY per DM kontaktiere. Also braucht es eine offenere Diskussion, finde ich, und dachte mir, hier wäre doch ein schöner Ort für Repliken, Anmerkungen und, wenn nötig, auch vernünftige Kritik an Podcastern aus dem Basketball-Universum. Und da ja der ein oder andere hier mindestens mitliest, wenn nicht sogar schreibt, gibt das vielleicht die Möglichkeit, hier jeweils eine schöne Diskussion zu starten, von der mehr Leute etwas haben als nur der Fragende und der Podcaster (und die man dann gegebenenfalls in einen eigenen Thread überführen kann/muss). Und wenn nicht, dann hat wenigstens der ein oder andere die Möglichkeit zu denken, was ich (oder jeder andere, der sich hier beteiligt) sich erdreistet, in diesem oder jenen Punkt eine andere Meinung zu haben

Ich wollte anfangen mit einer Replik auf Michael Körner in Dyn Timeout 83:
Denn Körni (oder Curney, wie ihn die automatische Transkription von Spotify nennt), stellt die These auf, die BBL wäre schlechter als vor zwei Jahren, aber begründet das vorrangig damit, dass so viele gute junge Spieler ans College gegangen sind. Und auch, wenn ihm ja die Meinungen anderer im besten Sinne egal sind, wie er selber sagt: Das ist der Grund aus seiner Sicht? Mit Spielern wie Kharchenkov, Steinbach und Grünloh wäre die Liga natürlich besser als ohne sie, gleichzeitig waren sie aber doch zu keinem Zeitpunkt die tragenden Spieler dieser Liga? Dass die absoluten Toptalente gehen, war in der BBL eigentlich doch immer die Regel, nie die Ausnahme.
Dass die Liga schlechter geworden ist, liegt eher an der doch inzwischen sehr sponsorenbasierten Finanzierung gegenüber Mäzenen in anderen Ländern, was zwar für Stabilität sorgt, aber eben auch das Wachstum stärker an die Wirtschaft koppelt. Auch die Aussage, dass man in Nordmazedonien im Schnitt das Doppelte verdient wie in der BBL (was er ja mehrfach betont hat; wenn es also ein rhetorisches Stilmittel sein sollte, fand ich es schlecht eingesetzt) halte ich für absoluten Quark, wenn man sich mal die Qualität der Spieler dort ansieht, da deutet wirklich gar nichts darauf hin. Für jemanden, der angeblich alles in der BBL weiß, fand ich da beides ziemlich uninformiert, und überraschend auch, dass da so wenig Widerspruch von den anderen vier Teilnehmern kam.
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Finde ich interessant den Ansatz, ich bin quasi bei keinen social Media Apps, aber fände es manchmal schon interessant weiter über die Themen zu lesen und auch zu schreiben.
Zu deiner Replik
Ich bin da auch sehr gespalten, was das Thema angeht, aber in einem Nebensatz erwähnte er beispielsweise die gestiegenen Gehälter in der G-League und die längere Verweildauer am College, eben weil man dort auch als nicht Topspieler schon gut Geld verdienen kann. Vermutlich mehr als es in Europa wären. Auch andere Ligen in Asien wurden erwähnt, zwar von Stacki glaube ich, aber erwähnt wurde es. Dann bin ich auch schon eher in der Richtung, dass man das nachvollziehen kann. -
Früher, vor langer Zeit, gab es Zeitungen, und diesen Zeitungen konnte man Briefe schreiben, die sie dann ab und an veröffentlicht haben. Es waren Kommentare zu Berichten und Artikeln, und ab und an war es auch großartiger Quatsch. Einige Leserbriefschreiber kannte man als eifriger Leser irgendwann: Wenn etwas über die Politik in Annerod da stand, schrieb drei Tage später Herr X, dass das alles Quatsch wäre, und Frau Y lobte jedes Mal Berichte aus dem Tierheim. Die Titanic drehte das dann irgendwann um und schrieb Briefe an die Leser… aber das ist ein anderes Kapitel.
Jedenfalls: Podcasts haben oft genug die Möglichkeit, dass man den Podcastenden auf ihren Social-Media-Channels schreiben kann. Schön und meistens gut fürs Follower-Wachstum, aber zumeist wird es kommunikativ dann ein Dialog, statt eine offene Diskussion, wenn ich Podcaster XY per DM kontaktiere. Also braucht es eine offenere Diskussion, finde ich, und dachte mir, hier wäre doch ein schöner Ort für Repliken, Anmerkungen und, wenn nötig, auch vernünftige Kritik an Podcastern aus dem Basketball-Universum. Und da ja der ein oder andere hier mindestens mitliest, wenn nicht sogar schreibt, gibt das vielleicht die Möglichkeit, hier jeweils eine schöne Diskussion zu starten, von der mehr Leute etwas haben als nur der Fragende und der Podcaster (und die man dann gegebenenfalls in einen eigenen Thread überführen kann/muss). Und wenn nicht, dann hat wenigstens der ein oder andere die Möglichkeit zu denken, was ich (oder jeder andere, der sich hier beteiligt) sich erdreistet, in diesem oder jenen Punkt eine andere Meinung zu haben

Ich wollte anfangen mit einer Replik auf Michael Körner in Dyn Timeout 83:
Denn Körni (oder Curney, wie ihn die automatische Transkription von Spotify nennt), stellt die These auf, die BBL wäre schlechter als vor zwei Jahren, aber begründet das vorrangig damit, dass so viele gute junge Spieler ans College gegangen sind. Und auch, wenn ihm ja die Meinungen anderer im besten Sinne egal sind, wie er selber sagt: Das ist der Grund aus seiner Sicht? Mit Spielern wie Kharchenkov, Steinbach und Grünloh wäre die Liga natürlich besser als ohne sie, gleichzeitig waren sie aber doch zu keinem Zeitpunkt die tragenden Spieler dieser Liga? Dass die absoluten Toptalente gehen, war in der BBL eigentlich doch immer die Regel, nie die Ausnahme.
Dass die Liga schlechter geworden ist, liegt eher an der doch inzwischen sehr sponsorenbasierten Finanzierung gegenüber Mäzenen in anderen Ländern, was zwar für Stabilität sorgt, aber eben auch das Wachstum stärker an die Wirtschaft koppelt. Auch die Aussage, dass man in Nordmazedonien im Schnitt das Doppelte verdient wie in der BBL (was er ja mehrfach betont hat; wenn es also ein rhetorisches Stilmittel sein sollte, fand ich es schlecht eingesetzt) halte ich für absoluten Quark, wenn man sich mal die Qualität der Spieler dort ansieht, da deutet wirklich gar nichts darauf hin. Für jemanden, der angeblich alles in der BBL weiß, fand ich da beides ziemlich uninformiert, und überraschend auch, dass da so wenig Widerspruch von den anderen vier Teilnehmern kam.
@Barack_Alabama sagte in Briefe an die Podcaster:
Denn Körni (oder Curney, wie ihn die automatische Transkription von Spotify nennt), stellt die These auf, die BBL wäre schlechter als vor zwei Jahren, aber begründet das vorrangig damit, dass so viele gute junge Spieler ans College gegangen sind. Und auch, wenn ihm ja die Meinungen anderer im besten Sinne egal sind, wie er selber sagt: Das ist der Grund aus seiner Sicht? Mit Spielern wie Kharchenkov, Steinbach und Grünloh wäre die Liga natürlich besser als ohne sie, gleichzeitig waren sie aber doch zu keinem Zeitpunkt die tragenden Spieler dieser Liga? Dass die absoluten Toptalente gehen, war in der BBL eigentlich doch immer die Regel, nie die Ausnahme.
Das war damals interessanterweise bei Kresimir Loncars Kritik an der Entwicklung der Liga im Rahmen des Spiels gegen Braunschweig auch ein größerer Punkt, den er dann auch nochmal im DYN Podcast später aufgenommen hat.
Wir haben damals im Podcast ja auch darüber gesprochen, dass wir da nicht mitgehen, aber zumindest ist Körni da nicht alleine mit der Auffassung.EDIT:
„Ich muss sagen, dass die BBL aus meiner Sicht — ich habe alle Spiele gesehen, habe alle Teams gesehen — die vielleicht schlechteste Qualität der letzten zehn Jahre hat. Meiner Meinung nach! Wir haben top deutsche Spieler verloren, viele junge gehen in die NCAA. Leider haben wir keine Stars in der BBL, das muss ich so sagen. Bayern hat auch keinen Star geholt. Die Liga ist schlechter geworden.“Um das Grundzitat nochmal mitzugeben, was damals die Grundlage für den Pod war.
EDIT 2:
Für die Chronistenpflicht:
https://open.spotify.com/episode/3SActStHS1YMqAt2wHDdpy
Die Folge des Dyn Podcasts mit Loncar als Interviewgast zu seinem Zitat.https://open.spotify.com/episode/2QdO1ZTUD2iOmmVzK7YABS
Unsere Folge, wo wir ab 1h32 das Zitat nochmal zerpflücken und “widerlegen”. -
Weder Loncar noch Körner bringen wirklich gute Gründe vor, finde ich. Kaum ein Toptalent ist doch in den letzten 20 Jahren in der BBL geblieben:
M. Wagner -> College, dann NBA
F. Wagner -> College, dann NBA
Kleber -> Spanien, dann wieder BBL, dann NBA
Schröder -> NBA
Voigtmann -> Spanien
Hukporti -> Litauen, dann Australien, dann NBA
Pleiß -> Spanien
Bonga -> NBALô, die da Silvas und Giffey sind direkt nach der Jugend ans College, Hartenstein hat nie BBL gespielt, bleiben noch ein paar wenige wie Obst (wobei auch der wenigstens ein Jahr in Spanien war), Thiemann, Barthel und Theis. Alles super Spieler, keine Frage, aber zu diesen Zeitpunkten auch nie mit den Aussichten wie die College-Generation heute, die sich ja zum Teil Lottery-Hoffnungen machen darf. Gleichzeitig fehlt es mir auch immer noch an der Frage, ob es gerade diese Spieler gewesen wären, die einen “Niedergang” der BBL aufgehalten hätten.
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Früher, vor langer Zeit, gab es Zeitungen, und diesen Zeitungen konnte man Briefe schreiben, die sie dann ab und an veröffentlicht haben. Es waren Kommentare zu Berichten und Artikeln, und ab und an war es auch großartiger Quatsch. Einige Leserbriefschreiber kannte man als eifriger Leser irgendwann: Wenn etwas über die Politik in Annerod da stand, schrieb drei Tage später Herr X, dass das alles Quatsch wäre, und Frau Y lobte jedes Mal Berichte aus dem Tierheim. Die Titanic drehte das dann irgendwann um und schrieb Briefe an die Leser… aber das ist ein anderes Kapitel.
Jedenfalls: Podcasts haben oft genug die Möglichkeit, dass man den Podcastenden auf ihren Social-Media-Channels schreiben kann. Schön und meistens gut fürs Follower-Wachstum, aber zumeist wird es kommunikativ dann ein Dialog, statt eine offene Diskussion, wenn ich Podcaster XY per DM kontaktiere. Also braucht es eine offenere Diskussion, finde ich, und dachte mir, hier wäre doch ein schöner Ort für Repliken, Anmerkungen und, wenn nötig, auch vernünftige Kritik an Podcastern aus dem Basketball-Universum. Und da ja der ein oder andere hier mindestens mitliest, wenn nicht sogar schreibt, gibt das vielleicht die Möglichkeit, hier jeweils eine schöne Diskussion zu starten, von der mehr Leute etwas haben als nur der Fragende und der Podcaster (und die man dann gegebenenfalls in einen eigenen Thread überführen kann/muss). Und wenn nicht, dann hat wenigstens der ein oder andere die Möglichkeit zu denken, was ich (oder jeder andere, der sich hier beteiligt) sich erdreistet, in diesem oder jenen Punkt eine andere Meinung zu haben

Ich wollte anfangen mit einer Replik auf Michael Körner in Dyn Timeout 83:
Denn Körni (oder Curney, wie ihn die automatische Transkription von Spotify nennt), stellt die These auf, die BBL wäre schlechter als vor zwei Jahren, aber begründet das vorrangig damit, dass so viele gute junge Spieler ans College gegangen sind. Und auch, wenn ihm ja die Meinungen anderer im besten Sinne egal sind, wie er selber sagt: Das ist der Grund aus seiner Sicht? Mit Spielern wie Kharchenkov, Steinbach und Grünloh wäre die Liga natürlich besser als ohne sie, gleichzeitig waren sie aber doch zu keinem Zeitpunkt die tragenden Spieler dieser Liga? Dass die absoluten Toptalente gehen, war in der BBL eigentlich doch immer die Regel, nie die Ausnahme.
Dass die Liga schlechter geworden ist, liegt eher an der doch inzwischen sehr sponsorenbasierten Finanzierung gegenüber Mäzenen in anderen Ländern, was zwar für Stabilität sorgt, aber eben auch das Wachstum stärker an die Wirtschaft koppelt. Auch die Aussage, dass man in Nordmazedonien im Schnitt das Doppelte verdient wie in der BBL (was er ja mehrfach betont hat; wenn es also ein rhetorisches Stilmittel sein sollte, fand ich es schlecht eingesetzt) halte ich für absoluten Quark, wenn man sich mal die Qualität der Spieler dort ansieht, da deutet wirklich gar nichts darauf hin. Für jemanden, der angeblich alles in der BBL weiß, fand ich da beides ziemlich uninformiert, und überraschend auch, dass da so wenig Widerspruch von den anderen vier Teilnehmern kam.
@Barack_Alabama sagte in Briefe an die Podcaster:
Denn Körni (oder Curney, wie ihn die automatische Transkription von Spotify nennt), stellt die These auf, die BBL wäre schlechter als vor zwei Jahren, aber begründet das vorrangig damit, dass so viele gute junge Spieler ans College gegangen sind.
Der eigentliche Aufhänger war die Dominanz der Buyern, wenn ich mich recht erinnere. Die zugrunde liegende Logik lautete: Wenn eine Mannschaft die Liga derart beherrscht, dann muss die Liga zwangsläufig schwach sein. Diese Schlussfolgerung ist jedoch eine Eselei – sie verwechselt Korrelation mit Kausalität.
Auch in anderen Ligen/Sportarten, in denen einzelne Teams über längere Zeiträume dominieren, ohne dass deshalb die gesamte Liga als schwach gelten würde. Rember Juve im italienischen Fußball etc.
Das Argument mit den College-Spielern wurde erst im Nachgang bemüht, offenbar um diese These zusätzlich zu untermauern.
Ich sehe es ebenfalls so: Die besten Spieler sind schon immer dorthin gewechselt, wo sportliche und finanzielle Perspektiven am attraktivsten waren. Das ist kein neues Phänomen oder Zeichen von Schwäche, sondern ein strukturelles Merkmal des Profisports.
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Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
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Ich habe ja die These, dass die BBL im internationalen Vergleich vor allem deshalb aktuell schwächer aussieht als noch vor ein paar Jahren, weil in den Ligen vor allem des südöstlichen Mittelmeerraums, wo die Finanzierungsgrundlage deutlich wackeliger ist, als sie in Deutschland ist, im Zuge von Russland-Sanktionen, Finanzkrisen und Corona in den späten 2010ern und frühen 2020ern das Geld deutlich weniger locker saß. Diese Zeit nutzen die BBL-Clubs, um international besser zu performen. Bayern 2020-2022 in der Euroleague, der Bonner Championsleaugue-Gewinn 22/23, der Chemnitzer EuropeCup-Erfolg 23/24.
So langsam aber haben sich die Finanzströme wieder normalisiert, bzw. ist der Ukraine-Feldzug leider traurige Gewohnheit geworden, so dass so ganz allmählich die selben üblichen Verdächtigen wieder ganz weit vorne stehen, wie das vor diesen ganzen Unsicherheiten waren (minus der russischen Clubs), und die deutschen Clubs wieder nach hinten durchgereicht werden. Wir sind also im internationalen Vergleich vielleicht schlechter als vor 2-5 Jahren, aber nicht unbedingt schlechter als vor 10 Jahren.
Nur mal als These in den Raum gestellt, vielleicht lieg’ ich auch völlig falsch und hab wesentliche Punkte übersehen. Dass es der Liga aktuell ein wenig an Gesichtern fehlt, ist mMn eine andere Diskussion, bei der Geld zwar eine Rolle spielt, aber nicht der alleinig ausschlaggebende Punkt ist. Und solche Ausnahmeerscheinungen wie der ewige Rickey Paulding oder der ebenso ewige Tez Robertson sind eben genau das: Ausnahmeerscheinungen, die es so in der Form ungefähr genauso selten gibt wie einen Luke Sikma von 2017-2023 in Berlin oder einen Nick Weiler-Babb von 2020-2025 in München.
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Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
@Chrunchtime sagte in Briefe an die Podcaster:
Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
Genau aus diesem Grund bin ich bei der Euroleague von Magenta zu EL TV gewechselt. Da machen die englischsprachigen Kommentatoren genau das, was Du Dir wünscht. Hilft natürlich mangels Alternative nicht bei BBL…
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Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
@Chrunchtime sagte in Briefe an die Podcaster:
Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
Interessanter Thread, natürlich sollte ein Kommentator beim Play by Play „auf der Aktion“ sein, es ist aber sehr wichtig auch den Zusammenhang zum Spielverlauf darzustellen (Läufe, taktische oder personelle Anpassungen etc.) und nicht ausschließlich das zu beschreiben, was man sieht. Damit ist z.B. auch schon gemeint eine Zonenverteidigung zu benennen oder die Art der PnR Verteidigung, was eben viele Zuschauer nicht so schnell oder gar nicht erkennen. Das richtige Timing und auch Gefühl für Spielverläufe plus im
Idealfall auch das taktische Verständnis zu entwickeln, ist der Idealfall, was mal besser und mal schlechter gelingt. Es ist aber nicht die Aufgabe eines Fernsehkommentators zu beschreiben, was man sieht, dafür gibt es Radioreportagen. Er muss auch einordnen und analysieren. Storys über irgendwelche Promis am Spielfeldrand, oder Geschichten vom Pferd haben mMn nichts im laufenden Spielgeschehen zu suchen. Abgesehen davon kann und sollte es niemals der Anspruch sein es Allen recht machen zu wollen, das ist unmöglich und konstruktive Kritik auch sehr hilfreich. Authentizität und eine sehr gründliche und intensive Vorbereitung sind essentiell. Ich finde es trotz des großen Aufwands z.B. gut die Heidelberger Heimspiele seit dieser Saison inhaltlich eigenständig planen zu können und so auch mal nachbertonte Kurzberichte der letzten Spiele oder besondere Statistiken/Grafiken oder Entwicklungen (Oldenburg unter Spasic z.B.) recherchieren und aufbereiten zu können. Ob das wahrgenommen wird und sich in diesem Sinne „lohnt“ ist fraglich, aber letztlich agiert ja Jeder gemäß seines eigenen Anspruches. Über Basketball sollte viel mehr diskutiert werden, daher: weiter machen
️ -
@Chrunchtime sagte in Briefe an die Podcaster:
Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
Interessanter Thread, natürlich sollte ein Kommentator beim Play by Play „auf der Aktion“ sein, es ist aber sehr wichtig auch den Zusammenhang zum Spielverlauf darzustellen (Läufe, taktische oder personelle Anpassungen etc.) und nicht ausschließlich das zu beschreiben, was man sieht. Damit ist z.B. auch schon gemeint eine Zonenverteidigung zu benennen oder die Art der PnR Verteidigung, was eben viele Zuschauer nicht so schnell oder gar nicht erkennen. Das richtige Timing und auch Gefühl für Spielverläufe plus im
Idealfall auch das taktische Verständnis zu entwickeln, ist der Idealfall, was mal besser und mal schlechter gelingt. Es ist aber nicht die Aufgabe eines Fernsehkommentators zu beschreiben, was man sieht, dafür gibt es Radioreportagen. Er muss auch einordnen und analysieren. Storys über irgendwelche Promis am Spielfeldrand, oder Geschichten vom Pferd haben mMn nichts im laufenden Spielgeschehen zu suchen. Abgesehen davon kann und sollte es niemals der Anspruch sein es Allen recht machen zu wollen, das ist unmöglich und konstruktive Kritik auch sehr hilfreich. Authentizität und eine sehr gründliche und intensive Vorbereitung sind essentiell. Ich finde es trotz des großen Aufwands z.B. gut die Heidelberger Heimspiele seit dieser Saison inhaltlich eigenständig planen zu können und so auch mal nachbertonte Kurzberichte der letzten Spiele oder besondere Statistiken/Grafiken oder Entwicklungen (Oldenburg unter Spasic z.B.) recherchieren und aufbereiten zu können. Ob das wahrgenommen wird und sich in diesem Sinne „lohnt“ ist fraglich, aber letztlich agiert ja Jeder gemäß seines eigenen Anspruches. Über Basketball sollte viel mehr diskutiert werden, daher: weiter machen
️@BBLChris sagte in Briefe an die Podcaster:
@Chrunchtime sagte in Briefe an die Podcaster:
Ich habe eine Anmerkung an Stacki. Er sagte, dass man bei seinen Kommentaren nicht unbedingt darüber sprechen müsse, was gerade auf dem Feld passiert, dass könne der Zuschauer ja selbst sehen. Er wolle da lieber mehr Hintergrundinfos als Mehrwert für den Zuschauer einfließen lassen. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass es auch Zuschauer gibt, die nicht genau sehen können, wer da gerade am Ball ist und eineAktion startet. Es muss ja keine Audiodiskription im eigentlichen Sinne sein, aber manchmal schweifen einige Kommentatoren gefühlt minutenlang derart weit vom eigentlichen Spielgeschehen ab, das Leute mit schlechtem Sehvermögen komplett im Regen stehen. Mich interessieren in solchen Momenten die ganzen Geschichten vom Pferd und was die Freundin vom Pferd beruflich macht, überspitzt gesagt, nicht die Bohne. Falls jemand von den Kommentatoren mitliest, bitte im Hinterkopf behalten! Aber Körni,einer der Kandidaten, die ich hier ansprechen wollte, interessiert sich ja nur für Kommentare von Fachleuten und liest hier ohnehin nicht mit.
Interessanter Thread, natürlich sollte ein Kommentator beim Play by Play „auf der Aktion“ sein, es ist aber sehr wichtig auch den Zusammenhang zum Spielverlauf darzustellen (Läufe, taktische oder personelle Anpassungen etc.) und nicht ausschließlich das zu beschreiben, was man sieht. Damit ist z.B. auch schon gemeint eine Zonenverteidigung zu benennen oder die Art der PnR Verteidigung, was eben viele Zuschauer nicht so schnell oder gar nicht erkennen. Das richtige Timing und auch Gefühl für Spielverläufe plus im
Idealfall auch das taktische Verständnis zu entwickeln, ist der Idealfall, was mal besser und mal schlechter gelingt. Es ist aber nicht die Aufgabe eines Fernsehkommentators zu beschreiben, was man sieht, dafür gibt es Radioreportagen. Er muss auch einordnen und analysieren. Storys über irgendwelche Promis am Spielfeldrand, oder Geschichten vom Pferd haben mMn nichts im laufenden Spielgeschehen zu suchen. Abgesehen davon kann und sollte es niemals der Anspruch sein es Allen recht machen zu wollen, das ist unmöglich und konstruktive Kritik auch sehr hilfreich. Authentizität und eine sehr gründliche und intensive Vorbereitung sind essentiell. Ich finde es trotz des großen Aufwands z.B. gut die Heidelberger Heimspiele seit dieser Saison inhaltlich eigenständig planen zu können und so auch mal nachbertonte Kurzberichte der letzten Spiele oder besondere Statistiken/Grafiken oder Entwicklungen (Oldenburg unter Spasic z.B.) recherchieren und aufbereiten zu können. Ob das wahrgenommen wird und sich in diesem Sinne „lohnt“ ist fraglich, aber letztlich agiert ja Jeder gemäß seines eigenen Anspruches. Über Basketball sollte viel mehr diskutiert werden, daher: weiter machen
️Ich denke das Euer Job anspruchsvoll ist und das es nicht möglich ist, es allen Zuschauern recht zu machen.Ich schrieb ja, dass es mir nicht um eine Audiodiskription geht, also um die eins zu eins Beschreibung der Aktionen.Die taktischen Hinweise, die Du beschreibst, finde ich auch wichtig und interessant. Ich wollte nur darauf hinweisen,das die vorgetragene Selbstverständlichkeit, dass alle Zuschauer ja selbst sehen könnten, was auf dem Parkett passiert,ein Trugschluss ist und einen Denkanstoß geben.Nette Geschichten über Spieler A oderSchiedsrichter B sind sicher sehr unterhaltsam,wären m.E. in der Zeit von Spielunterbrechungen besser aufgehoben.
nach meinem
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