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BBL-Saison 2025/26
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das sehe ich auch so.
Vielleicht sollte man auch noch das Verhältnis zu anderen Jobs im Land in Betracht ziehen.
Man sieht ja jetzt im Rechtsstreit Frankfurt Wucherer das dieser ca. 88000€ Brutto im Jahr verdient.
Was würde er im Vergleich in einem normalen Job in Deutschland als Arbeitnehmer verdienen vielleicht 70000€.
Bei gleicher Besteuerung und das als BundesligatrainerDann nehmen wir Italien als Beispiel
Trainerbezahlung eventuell ähnlich, aber die der normalen Arbeitnehmer niedriger als in Deutschland.
Zudem noch die günstige Besteuerung für SportlerSomit ist das Gesamtpaket Trainer dort bedeutend Interessanter und auch Lukrativer auch für Junge Menschen
Und von der Arbeitslosenquote in Italien, Spanien gar nicht zu reden@dzieci sagte in BBL-Saison 2025/26:
das sehe ich auch so.
Vielleicht sollte man auch noch das Verhältnis zu anderen Jobs im Land in Betracht ziehen.
Man sieht ja jetzt im Rechtsstreit Frankfurt Wucherer das dieser ca. 88000€ Brutto im Jahr verdient.
Was würde er im Vergleich in einem normalen Job in Deutschland als Arbeitnehmer verdienen vielleicht 70000€.
Bei gleicher Besteuerung und das als BundesligatrainerDann nehmen wir Italien als Beispiel
Trainerbezahlung eventuell ähnlich, aber die der normalen Arbeitnehmer niedriger als in Deutschland.
Zudem noch die günstige Besteuerung für SportlerSomit ist das Gesamtpaket Trainer dort bedeutend Interessanter und auch Lukrativer auch für Junge Menschen
Und von der Arbeitslosenquote in Italien, Spanien gar nicht zu redenIch denke nicht, dass das ein relevanter Punkt in diese Frage sein kann. Wir reden hier über Länder wie Italien und Frankreich, das sind ja keine Dritte Welt Länder, sondern Länder mit einem relativ ähnlichen Lebensstandard zu Deutschland. Zumal sich zum Beispiel in Italien, wenn ich das richtig im Kopf habe, der Basketball sowieso vor allem in Norditalien abspielt, die wirtschaftlich stark sind und wo du wahrscheinlich als normaler Arbeitnehmer mehr verdienst als in Städten wie Chemnitz, Jena, Rostock, Weißenfels, Berlin.
Außerdem gibt es in der BBL ja auch immer wieder nicht wenige skandinavische Trainer, obwohl in Skandinavien der Lebensstandard auch hoch ist. Da könnte man dann genauso das Argument bringen: „warum arbeiten die nicht einfach normal in Skandinavien, anstatt als Basketballtrainer nach Deutschland zu kommen“, wenn die Bezahlung für BBL Trainer hier so schlecht wäre.
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@1111 sagte in BBL-Saison 2025/26:
Evtl. bekommen deutsche, junge Trainer auch nicht immer das Vertrauen. Die hiesigen Vereine sind ja eher risikoscheu und da wird nicht immer dem Talent den Vorzug gegeben. In Trier ist das zum Glück anders, sowohl Held als auch Schneider wurden Chancen gegeben.
Rödl wäre auch noch ein Beispiel.Gefühlt stehen sie auch eher und intensiver - sowohl positiv (Schneider), als auch negativ (Held) - in der Kritik.
@OlKo sagte in BBL-Saison 2025/26:
@1111 sagte in BBL-Saison 2025/26:
Evtl. bekommen deutsche, junge Trainer auch nicht immer das Vertrauen. Die hiesigen Vereine sind ja eher risikoscheu und da wird nicht immer dem Talent den Vorzug gegeben. In Trier ist das zum Glück anders, sowohl Held als auch Schneider wurden Chancen gegeben.
Rödl wäre auch noch ein Beispiel.Gefühlt stehen sie auch eher und intensiver - sowohl positiv (Schneider), als auch negativ (Held) - in der Kritik.
Barloschky (negativ) nicht vergessen.
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@dzieci sagte in BBL-Saison 2025/26:
das sehe ich auch so.
Vielleicht sollte man auch noch das Verhältnis zu anderen Jobs im Land in Betracht ziehen.
Man sieht ja jetzt im Rechtsstreit Frankfurt Wucherer das dieser ca. 88000€ Brutto im Jahr verdient.
Was würde er im Vergleich in einem normalen Job in Deutschland als Arbeitnehmer verdienen vielleicht 70000€.
Bei gleicher Besteuerung und das als BundesligatrainerDann nehmen wir Italien als Beispiel
Trainerbezahlung eventuell ähnlich, aber die der normalen Arbeitnehmer niedriger als in Deutschland.
Zudem noch die günstige Besteuerung für SportlerSomit ist das Gesamtpaket Trainer dort bedeutend Interessanter und auch Lukrativer auch für Junge Menschen
Und von der Arbeitslosenquote in Italien, Spanien gar nicht zu redenIch denke nicht, dass das ein relevanter Punkt in diese Frage sein kann. Wir reden hier über Länder wie Italien und Frankreich, das sind ja keine Dritte Welt Länder, sondern Länder mit einem relativ ähnlichen Lebensstandard zu Deutschland. Zumal sich zum Beispiel in Italien, wenn ich das richtig im Kopf habe, der Basketball sowieso vor allem in Norditalien abspielt, die wirtschaftlich stark sind und wo du wahrscheinlich als normaler Arbeitnehmer mehr verdienst als in Städten wie Chemnitz, Jena, Rostock, Weißenfels, Berlin.
Außerdem gibt es in der BBL ja auch immer wieder nicht wenige skandinavische Trainer, obwohl in Skandinavien der Lebensstandard auch hoch ist. Da könnte man dann genauso das Argument bringen: „warum arbeiten die nicht einfach normal in Skandinavien, anstatt als Basketballtrainer nach Deutschland zu kommen“, wenn die Bezahlung für BBL Trainer hier so schlecht wäre.
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@Hyde Vielleicht ist eine Karriere als Trainer in Deutschland zu riskant im Verhältnis zum Lohn, den man erwarten kann? Kann mir vorstellen, dass man in den von dir genannten Ländern als Trainer besser verdient als hierzulande. Alleine die Besteuerung könnte schon der entscheidende Faktor sein. Man muss ja in der Regel in unteren Ligen anfangen und was bekommt man da schon?
Je mehr gute deutsche Spieler heranwachsen, desto mehr werden allerdings prozentual wohl auch als Trainer weiter machen, würde ich sagen.
Edit: Mit Rödl gibt es aber übrigens mindestens einen deutschen Trainer im Ausland.
@Volksdorf sagte in BBL-Saison 2025/26:
Je mehr gute deutsche Spieler heranwachsen, desto mehr werden allerdings prozentual wohl auch als Trainer weiter machen, würde ich sagen.
Ist es denn so, dass in anderen Ländern die einheimischen Trainer vor allem bekannte Ex-Profis sind?
Also ich weiß es nicht, daher frage ich. Weil bei den derzeitigen deutschen Trainern ist das ja eher nicht der Fall. Die wenigen deutschen Trainer, die es aktuell in der BBL gibt, zB Benka Barloschky, Jaques Schneider, Christian Held, haben keinen Profi-Hintergrund. Nur Klaus Perwas hat selbst einige Jahre in der BBL gespielt.
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@Hyde An dem Punkt “Skandinavien” ist was dran! Vielleicht liegt es dann daran, dass in den unteren deutschen Ligen so schlecht bezahlt wird? Oder welche Theorie hast du?
@Volksdorf sagte in BBL-Saison 2025/26:
@Hyde An dem Punkt “Skandinavien” ist was dran! Vielleicht liegt es dann daran, dass in den unteren deutschen Ligen so schlecht bezahlt wird? Oder welche Theorie hast du?
Ich weiß es nicht, aber zwei Theorien, die man mal noch zusätzlich zu den bisherigen in den Raum werfen könnte (aber keine Ahnung, ob die stimmen), wäre
a) Vielleicht haben deutsche Trainer ein schlechtes Image. Bzw vielleicht hat sich unter BBL-Verantwortlichen irgendwann einfach der Glaubenssatz etabliert „wenn man erfolgreich sein will, braucht man ausländische Trainer“, und deshalb machen das dann jetzt alle, stellen bevorzugt ausländische Trainer ein. Einfach weil „es jeder macht“ und sich dann irgendwann dieser Glaubenssatz entwickelt hat.
b) Vielleicht sind deutsche Trainer tatsächlich taktisch/qualitativ schlechter. Kann ich aber nicht beurteilen, aber wenn es so wäre, wäre das dann auch die Schuld der Trainerausbildung in Deutschland, die dann zu schlecht wäre.
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Jetzt wo der MBC heute seinen (italienischen) Trainer entlassen hat, ist mir wieder der Gedanke gekommen, wie es eigentlich sein kann, dass die BBL so wenig deutsche Trainer hat. Fast alle Trainer in der BBL sind ja Ausländer, selbst auf der Ebene der Sportdirektoren gibt es viele Ausländer (u.a. bei den beiden wichtigsten deutschen Clubs Bayern und Alba).
Zum Vergleich habe ich ChatGPT mal gefragt, mir eine Liste der 16 Trainer in der französischen Liga zu geben. Ergebnis: fast alle Trainer dort sind Franzosen.
In Italien sind 12 von 18 Trainern Italiener - zudem trainieren auch viele Italiener im Ausland.
In Spanien sind 14 der 18 Trainer spanisch - zudem trainieren auch viele Spanier im Ausland.
In Deutschland sind nur 5 von 18 Trainern deutsch. Und es gibt auch keine bekannten deutschen Trainer im Ausland.
Warum schafft man in Deutschland nicht mal ansatzweise das, was man zB in Frankreich schafft? Ist ja jetzt nicht so, als wäre Frankreich ein Land mit der schillerndsten und krassesten Basketballkultur.
Ich finde nicht, dass sich der deutsche Basketball einfach damit abfinden sollte, dass es kaum deutsche Trainer gibt. Wenn man sich als Basketballland entwickeln will, dann sollte man auch eine gute Basis an einheimischen Trainern haben. Die dann auch für eine deutsche Basketballkultur stehen bzw. diese entwickeln.
Aber im Gegensatz zu Frankreich und Co sind wir in Deutschland nicht ansatzweise an diesem Punkt.
@Hyde sagte in BBL-Saison 2025/26:
Jetzt wo der MBC heute seinen (italienischen) Trainer entlassen hat, ist mir wieder der Gedanke gekommen, wie es eigentlich sein kann, dass die BBL so wenig deutsche Trainer hat. Fast alle Trainer in der BBL sind ja Ausländer, selbst auf der Ebene der Sportdirektoren gibt es viele Ausländer (u.a. bei den beiden wichtigsten deutschen Clubs Bayern und Alba).
Zum Vergleich habe ich ChatGPT mal gefragt, mir eine Liste der 16 Trainer in der französischen Liga zu geben. Ergebnis: fast alle Trainer dort sind Franzosen.
In Italien sind 12 von 18 Trainern Italiener - zudem trainieren auch viele Italiener im Ausland.
In Spanien sind 14 der 18 Trainer spanisch - zudem trainieren auch viele Spanier im Ausland.
In Deutschland sind nur 5 von 18 Trainern deutsch. Und es gibt auch keine bekannten deutschen Trainer im Ausland.
Warum schafft man in Deutschland nicht mal ansatzweise das, was man zB in Frankreich schafft? Ist ja jetzt nicht so, als wäre Frankreich ein Land mit der schillerndsten und krassesten Basketballkultur.
Ich finde nicht, dass sich der deutsche Basketball einfach damit abfinden sollte, dass es kaum deutsche Trainer gibt. Wenn man sich als Basketballland entwickeln will, dann sollte man auch eine gute Basis an einheimischen Trainern haben. Die dann auch für eine deutsche Basketballkultur stehen bzw. diese entwickeln.
Aber im Gegensatz zu Frankreich und Co sind wir in Deutschland nicht ansatzweise an diesem Punkt.
Ich glaube, das wir so eine ähnliche Diskussion über die Deutschen-Quote unter den BBL-Trainern schon mal geführt haben. Vielleicht im “BBL wird die beste Liga bis 202x”-Thread?
Jedenfalls hatte da jemand die These, das es an der Arbeits- bzw. -Karrierekultur in Deutschland liegen könnte. In Deutschland hat man oft das Muster, das jemand genau einen Job lernt und dann genau für diesen Job eingestellt wird. Quereinsteiger sind weniger gern gesehen. Oder anders formuliert: In Deutschland muss man sich gleich am Anfang für eine Schublade entscheiden und kommt aus der nur schwer wieder raus. Auf Basketballtrainer übertragen bedeutet das, das viele Vereine nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis einstellen wollen selbst wenn sie einen guten (Nachwuchs-)Trainer in der Organisation hätten. In anderen Ländern, anderen Basketballkulturen haben junge Trainertalente eher die Möglichkeit vom Jugendtrainer zum Co-Trainer zum Cheftrainer aufzusteigen weil da weniger in diesen Schubladen “Jugendtrainer”, “Co-Trainer” und ähnliches gedacht wird. -
@Hyde sagte in BBL-Saison 2025/26:
Jetzt wo der MBC heute seinen (italienischen) Trainer entlassen hat, ist mir wieder der Gedanke gekommen, wie es eigentlich sein kann, dass die BBL so wenig deutsche Trainer hat. Fast alle Trainer in der BBL sind ja Ausländer, selbst auf der Ebene der Sportdirektoren gibt es viele Ausländer (u.a. bei den beiden wichtigsten deutschen Clubs Bayern und Alba).
Zum Vergleich habe ich ChatGPT mal gefragt, mir eine Liste der 16 Trainer in der französischen Liga zu geben. Ergebnis: fast alle Trainer dort sind Franzosen.
In Italien sind 12 von 18 Trainern Italiener - zudem trainieren auch viele Italiener im Ausland.
In Spanien sind 14 der 18 Trainer spanisch - zudem trainieren auch viele Spanier im Ausland.
In Deutschland sind nur 5 von 18 Trainern deutsch. Und es gibt auch keine bekannten deutschen Trainer im Ausland.
Warum schafft man in Deutschland nicht mal ansatzweise das, was man zB in Frankreich schafft? Ist ja jetzt nicht so, als wäre Frankreich ein Land mit der schillerndsten und krassesten Basketballkultur.
Ich finde nicht, dass sich der deutsche Basketball einfach damit abfinden sollte, dass es kaum deutsche Trainer gibt. Wenn man sich als Basketballland entwickeln will, dann sollte man auch eine gute Basis an einheimischen Trainern haben. Die dann auch für eine deutsche Basketballkultur stehen bzw. diese entwickeln.
Aber im Gegensatz zu Frankreich und Co sind wir in Deutschland nicht ansatzweise an diesem Punkt.
Ich glaube, das wir so eine ähnliche Diskussion über die Deutschen-Quote unter den BBL-Trainern schon mal geführt haben. Vielleicht im “BBL wird die beste Liga bis 202x”-Thread?
Jedenfalls hatte da jemand die These, das es an der Arbeits- bzw. -Karrierekultur in Deutschland liegen könnte. In Deutschland hat man oft das Muster, das jemand genau einen Job lernt und dann genau für diesen Job eingestellt wird. Quereinsteiger sind weniger gern gesehen. Oder anders formuliert: In Deutschland muss man sich gleich am Anfang für eine Schublade entscheiden und kommt aus der nur schwer wieder raus. Auf Basketballtrainer übertragen bedeutet das, das viele Vereine nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis einstellen wollen selbst wenn sie einen guten (Nachwuchs-)Trainer in der Organisation hätten. In anderen Ländern, anderen Basketballkulturen haben junge Trainertalente eher die Möglichkeit vom Jugendtrainer zum Co-Trainer zum Cheftrainer aufzusteigen weil da weniger in diesen Schubladen “Jugendtrainer”, “Co-Trainer” und ähnliches gedacht wird.@Exil-Berliner sagte in BBL-Saison 2025/26:
@Hyde sagte in BBL-Saison 2025/26:
Jetzt wo der MBC heute seinen (italienischen) Trainer entlassen hat, ist mir wieder der Gedanke gekommen, wie es eigentlich sein kann, dass die BBL so wenig deutsche Trainer hat. Fast alle Trainer in der BBL sind ja Ausländer, selbst auf der Ebene der Sportdirektoren gibt es viele Ausländer (u.a. bei den beiden wichtigsten deutschen Clubs Bayern und Alba).
Zum Vergleich habe ich ChatGPT mal gefragt, mir eine Liste der 16 Trainer in der französischen Liga zu geben. Ergebnis: fast alle Trainer dort sind Franzosen.
In Italien sind 12 von 18 Trainern Italiener - zudem trainieren auch viele Italiener im Ausland.
In Spanien sind 14 der 18 Trainer spanisch - zudem trainieren auch viele Spanier im Ausland.
In Deutschland sind nur 5 von 18 Trainern deutsch. Und es gibt auch keine bekannten deutschen Trainer im Ausland.
Warum schafft man in Deutschland nicht mal ansatzweise das, was man zB in Frankreich schafft? Ist ja jetzt nicht so, als wäre Frankreich ein Land mit der schillerndsten und krassesten Basketballkultur.
Ich finde nicht, dass sich der deutsche Basketball einfach damit abfinden sollte, dass es kaum deutsche Trainer gibt. Wenn man sich als Basketballland entwickeln will, dann sollte man auch eine gute Basis an einheimischen Trainern haben. Die dann auch für eine deutsche Basketballkultur stehen bzw. diese entwickeln.
Aber im Gegensatz zu Frankreich und Co sind wir in Deutschland nicht ansatzweise an diesem Punkt.
Ich glaube, das wir so eine ähnliche Diskussion über die Deutschen-Quote unter den BBL-Trainern schon mal geführt haben. Vielleicht im “BBL wird die beste Liga bis 202x”-Thread?
Jedenfalls hatte da jemand die These, das es an der Arbeits- bzw. -Karrierekultur in Deutschland liegen könnte. In Deutschland hat man oft das Muster, das jemand genau einen Job lernt und dann genau für diesen Job eingestellt wird. Quereinsteiger sind weniger gern gesehen. Oder anders formuliert: In Deutschland muss man sich gleich am Anfang für eine Schublade entscheiden und kommt aus der nur schwer wieder raus. Auf Basketballtrainer übertragen bedeutet das, das viele Vereine nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis einstellen wollen selbst wenn sie einen guten (Nachwuchs-)Trainer in der Organisation hätten. In anderen Ländern, anderen Basketballkulturen haben junge Trainertalente eher die Möglichkeit vom Jugendtrainer zum Co-Trainer zum Cheftrainer aufzusteigen weil da weniger in diesen Schubladen “Jugendtrainer”, “Co-Trainer” und ähnliches gedacht wird.Wenn es aber so wäre, dass dies ein generelles Ding von „deutscher Arbeitskultur“ wäre („nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis“), dann würde dies bedeuten, dass man dieses Muster (lieber fertige ausländische Trainer holen) auch in den anderen Sportarten in Deutschland sehen müsste. Also etwa im Handball, im Eishockey, im Volleyball, im Fußball.
Das wäre ja dann nicht basketballspezifisch.
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Die Diskussion gibt es ja seit Jahren. Immer wieder auf SD in verschiedenen Threads, ab und zu im Dyn Podcast, Dre Voigt hat mal eine ganze Folge mit Harald Stein dazu aufgenommen.
Hauptgrund für die wenigen deutschen Trainer in der BBL (Spitze der Pyramide) ist in meinen Augen, dass die Bedingungen zum Einstieg unten an der Pyramide ziemlich mäßig sind. Wenn man mit Mitte 20 überlegt hauptberuflich Basketball-Trainer werden zu wollen, hat man einen schwierigen Karriereweg vor sich. Dazu verdient man insbesondere zu Beginn quasi Mindestlohn (mit jeder Menge unbezahlter Überstunden) und darf dafür vielfach zu unattraktiven Zeiten (abends & Wochenende) arbeiten. Verständlich, dass sich da viele (mit Studium) für den sichereren Weg und den 0815 Bürojob entscheiden.
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@Exil-Berliner sagte in BBL-Saison 2025/26:
@Hyde sagte in BBL-Saison 2025/26:
Jetzt wo der MBC heute seinen (italienischen) Trainer entlassen hat, ist mir wieder der Gedanke gekommen, wie es eigentlich sein kann, dass die BBL so wenig deutsche Trainer hat. Fast alle Trainer in der BBL sind ja Ausländer, selbst auf der Ebene der Sportdirektoren gibt es viele Ausländer (u.a. bei den beiden wichtigsten deutschen Clubs Bayern und Alba).
Zum Vergleich habe ich ChatGPT mal gefragt, mir eine Liste der 16 Trainer in der französischen Liga zu geben. Ergebnis: fast alle Trainer dort sind Franzosen.
In Italien sind 12 von 18 Trainern Italiener - zudem trainieren auch viele Italiener im Ausland.
In Spanien sind 14 der 18 Trainer spanisch - zudem trainieren auch viele Spanier im Ausland.
In Deutschland sind nur 5 von 18 Trainern deutsch. Und es gibt auch keine bekannten deutschen Trainer im Ausland.
Warum schafft man in Deutschland nicht mal ansatzweise das, was man zB in Frankreich schafft? Ist ja jetzt nicht so, als wäre Frankreich ein Land mit der schillerndsten und krassesten Basketballkultur.
Ich finde nicht, dass sich der deutsche Basketball einfach damit abfinden sollte, dass es kaum deutsche Trainer gibt. Wenn man sich als Basketballland entwickeln will, dann sollte man auch eine gute Basis an einheimischen Trainern haben. Die dann auch für eine deutsche Basketballkultur stehen bzw. diese entwickeln.
Aber im Gegensatz zu Frankreich und Co sind wir in Deutschland nicht ansatzweise an diesem Punkt.
Ich glaube, das wir so eine ähnliche Diskussion über die Deutschen-Quote unter den BBL-Trainern schon mal geführt haben. Vielleicht im “BBL wird die beste Liga bis 202x”-Thread?
Jedenfalls hatte da jemand die These, das es an der Arbeits- bzw. -Karrierekultur in Deutschland liegen könnte. In Deutschland hat man oft das Muster, das jemand genau einen Job lernt und dann genau für diesen Job eingestellt wird. Quereinsteiger sind weniger gern gesehen. Oder anders formuliert: In Deutschland muss man sich gleich am Anfang für eine Schublade entscheiden und kommt aus der nur schwer wieder raus. Auf Basketballtrainer übertragen bedeutet das, das viele Vereine nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis einstellen wollen selbst wenn sie einen guten (Nachwuchs-)Trainer in der Organisation hätten. In anderen Ländern, anderen Basketballkulturen haben junge Trainertalente eher die Möglichkeit vom Jugendtrainer zum Co-Trainer zum Cheftrainer aufzusteigen weil da weniger in diesen Schubladen “Jugendtrainer”, “Co-Trainer” und ähnliches gedacht wird.Wenn es aber so wäre, dass dies ein generelles Ding von „deutscher Arbeitskultur“ wäre („nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis“), dann würde dies bedeuten, dass man dieses Muster (lieber fertige ausländische Trainer holen) auch in den anderen Sportarten in Deutschland sehen müsste. Also etwa im Handball, im Eishockey, im Volleyball, im Fußball.
Das wäre ja dann nicht basketballspezifisch.
@Hyde sagte in [BBL-Saison 2025/26]
Wenn es aber so wäre, dass dies ein generelles Ding von „deutscher Arbeitskultur“ wäre („nur Cheftrainer mit Cheftrainer-Nachweis“), dann würde dies bedeuten, dass man dieses Muster (lieber fertige ausländische Trainer holen) auch in den anderen Sportarten in Deutschland sehen müsste. Also etwa im Handball, im Eishockey, im Volleyball, im Fußball.
Das wäre ja dann nicht basketballspezifisch.
Die Beobachtung zeigt, dass es in anderen Sportarten (v.a. Fußball, ich kenne mich mit anderen Sportarten nicht so aus) anders ist, also ist es nicht allgemein deutsch, sondern basketballspezifisch.
@fitzroyal Genau so meine ich das auch.
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Die Diskussion gibt es ja seit Jahren. Immer wieder auf SD in verschiedenen Threads, ab und zu im Dyn Podcast, Dre Voigt hat mal eine ganze Folge mit Harald Stein dazu aufgenommen.
Hauptgrund für die wenigen deutschen Trainer in der BBL (Spitze der Pyramide) ist in meinen Augen, dass die Bedingungen zum Einstieg unten an der Pyramide ziemlich mäßig sind. Wenn man mit Mitte 20 überlegt hauptberuflich Basketball-Trainer werden zu wollen, hat man einen schwierigen Karriereweg vor sich. Dazu verdient man insbesondere zu Beginn quasi Mindestlohn (mit jeder Menge unbezahlter Überstunden) und darf dafür vielfach zu unattraktiven Zeiten (abends & Wochenende) arbeiten. Verständlich, dass sich da viele (mit Studium) für den sichereren Weg und den 0815 Bürojob entscheiden.
@FitzRoyal sagte in BBL-Saison 2025/26:
Die Diskussion gibt es ja seit Jahren. Immer wieder auf SD in verschiedenen Threads, ab und zu im Dyn Podcast, Dre Voigt hat mal eine ganze Folge mit Harald Stein dazu aufgenommen.
Hauptgrund für die wenigen deutschen Trainer in der BBL (Spitze der Pyramide) ist in meinen Augen, dass die Bedingungen zum Einstieg unten an der Pyramide ziemlich mäßig sind. Wenn man mit Mitte 20 überlegt hauptberuflich Basketball-Trainer werden zu wollen, hat man einen schwierigen Karriereweg vor sich. Dazu verdient man insbesondere zu Beginn quasi Mindestlohn (mit jeder Menge unbezahlter Überstunden) und darf dafür vielfach zu unattraktiven Zeiten (abends & Wochenende) arbeiten. Verständlich, dass sich da viele (mit Studium) für den sichereren Weg und den 0815 Bürojob entscheiden.
Sind auf jeden Fall zahlreiche der Gründe.
Es ist doch rein von der Stabilität usw. für viele sinnvoller Jugendtrainer zu sein und zu bleiben. Dort bleiben die Leute meist über viele Jahre und das ohne den wirklichen öffentlichen Druck. Dazu gibt es eben auch nur die paar Profimannschaft im Erwachsenenbasketball und die Konkurrenz durch Trainer aus vielen anderen Ländern dazu.
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Mal eine Frage an die Foristen hier: kennt jemand von euch einen Tabellenrechner für die aktuelle Saison? Würde ja jetzt schon im Saisonendspurt Spass machen, sich da mal ein bisschen dran auszutoben
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Mal eine Frage an die Foristen hier: kennt jemand von euch einen Tabellenrechner für die aktuelle Saison? Würde ja jetzt schon im Saisonendspurt Spass machen, sich da mal ein bisschen dran auszutoben
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Mal eine Frage an die Foristen hier: kennt jemand von euch einen Tabellenrechner für die aktuelle Saison? Würde ja jetzt schon im Saisonendspurt Spass machen, sich da mal ein bisschen dran auszutoben
Schau mal hier
Mal eine Frage an die Foristen hier: kennt jemand von euch einen Tabellenrechner für die aktuelle Saison? Würde ja jetzt schon im Saisonendspurt Spass machen, sich da mal ein bisschen dran auszutoben
Schau mal hier
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