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Uni Baskets Münster 25/26
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Die Preise in Münster sind sehr menschlich.
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Stimme dir in fast allen Punkten zu. Allerdings beschreibst du letztlich einen “Stillstand”, every year the same procedure as last year. Ein Standort sollte sich weiterentwickeln, besonders auch sportlich. Heißt, man muss im professionellen(!) Leistungssport IMMER das nächste Ziel anstreben. Das unterscheidet u.a. Leistungssport von Breitensport. Für die Baskets würde das heißen, die Playoffs zukünftig als klares Saisonziel zu definieren, im darauffolgenden Jahr die Top 4, dann vielleicht um die Meisterschaft mitspielen. Karlsruhe hat es vorgemacht, gleicher Hauptsponsor.
Dafür zwingende Voraussetzung ist eine kontinuierliche Steigerung des für die Profi-Mannschaft zur Verfügung stehenden Spielerbudgets. Mein Eindruck: diese kontinuierliche Steigerung scheint es nicht zu geben. Warum nicht? Ich befürchte sogar eher das Gegenteil. Wer ist für die Höhe des Budgets und das Sponsoring verantwortlich? Welche neuen, potenten Sponsoren sind in den letzten Jahren hinzugekommen?
Nicht falsch verstehen, das ist ganz eindeutig ein extrem schwieriger Job in diesen Zeiten, aber an anderen Standorten gelingt das auch (z.B. Hagen).
Ganz nebenbei, es hilft sicher nicht, den Dauerkartenpreis bei der Zielsetzung ‚nicht absteigen‘ um bis zum Vierfachen (9,0%) der Inflationsrate (2024 = 2,2%) anzuheben – denn logischerweise wird der Absatz zurückgehen. ProA-Basketball ist kein Giffen-Gut.
@Cameronia “Für die Baskets würde das heißen, die Playoffs zukünftig als klares Saisonziel zu definieren, im darauffolgenden Jahr die Top 4, dann vielleicht um die Meisterschaft mitspielen.” Dann Aufstieg, dann BBL-Playoffs, dann Meisterschaft, dann Euroleague

Manchmal ist’s einfach erstmal abgegrast, was neue Sponsoren angeht, und die Einnahmen steigen nicht so viel schneller als bei der Konkurrenz, dass man sie überholen könnte. Die schlafen ja nun auch nicht. -
@Cameronia “Für die Baskets würde das heißen, die Playoffs zukünftig als klares Saisonziel zu definieren, im darauffolgenden Jahr die Top 4, dann vielleicht um die Meisterschaft mitspielen.” Dann Aufstieg, dann BBL-Playoffs, dann Meisterschaft, dann Euroleague

Manchmal ist’s einfach erstmal abgegrast, was neue Sponsoren angeht, und die Einnahmen steigen nicht so viel schneller als bei der Konkurrenz, dass man sie überholen könnte. Die schlafen ja nun auch nicht.@Muensteraner34 sagte in Uni Baskets Münster 25/26:
Manchmal ist’s einfach erstmal abgegrast, was neue Sponsoren angeht
Das Argument hatte mal ein umsatzverantwortlicher Mitarbeiter ähnlich formuliert vorgebracht. Er war alsbald kein Mitarbeiter mehr
.Die Attraktivität von Sponsoring für ein Unternehmen/eine Organisation hat viel damit zu tun, wie der Sponsornehmer positioniert ist und welche Vorteile diese Positionierung für den potentiellen Sponsor hat (und wie, wo und mit welcher Frequenz diese vom Sponsornehmer medial verbreitet wird). Die Uni Baskets sind sehr spitz positioniert, was grundsätzlich kein Fehler ist, den möglichen Sponsorenpool aber durchaus stark einengen kann. Das scheint mir bei den Baskets der Fall zu sein. Klassischer Fall für ein Überdenken des aktuellen Positionierungsansatzes. Was kann man durch eine Verschiebung/Adjustierung der Positionierung gewinnen, was könnte man damit verlieren.
Keine Ahnung, ob man über so etwas überhaupt nachdenkt. Aber (finanzieller) Stillstand kann keine Option sein und würde de facto Rückschritt bedeuten.
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…dass sich das Budget der Unibaskets nicht positiv entwickelt hat, ist eine Mutmaßung. Niemand von uns kennt die Business Cases, GuV etc. der Unibaskets. Bei den Sponsoren habe ich jedenfalls den Eindruck von Veränderungen (Ratio, Liba…).
Dass die Umsatz-Wachtumspotenziale branchenspezifisch sehr unterschiedlich sind, bedarf - glaube ich - keiner besonderen Erläuterung.
Zu den Eintrittspreisen: Die Unibaskets kommen von einem niedrigen Niveau, deshalb sind die vergleichsweise hohen prozentualen Steigerungen nicht überraschend. Bei den Auswärtsspielen, bei denen ich dabei war, habe ich jedenfalls jeweils mehr gezahlt.
Definitiv entwickelt hat sich jedenfalls das sportliche Niveau der Mannschaft. In der 1. ProA-Saison hätten die Unibaskets wahrscheinlich ohne den Glücksfall Andi Seiferth große Schwierigkeiten gehabt, die Klasse zu halten. In den beiden nachfolgenden Spielzeiten konnte die Qualität der Mannschaft jeweils gesteigert werden (m.E. war das Team der letzten Saison auch besser als das Team der vorletzten Saison).
Zum Thema “Spielerweiterverpflichtungen” haben malcdew, OoO und Muensteraner34 schon plausible Einschätzungen gepostet. -
Stimme dir in fast allen Punkten zu. Allerdings beschreibst du letztlich einen “Stillstand”, every year the same procedure as last year. Ein Standort sollte sich weiterentwickeln, besonders auch sportlich. Heißt, man muss im professionellen(!) Leistungssport IMMER das nächste Ziel anstreben. Das unterscheidet u.a. Leistungssport von Breitensport. Für die Baskets würde das heißen, die Playoffs zukünftig als klares Saisonziel zu definieren, im darauffolgenden Jahr die Top 4, dann vielleicht um die Meisterschaft mitspielen. Karlsruhe hat es vorgemacht, gleicher Hauptsponsor.
Dafür zwingende Voraussetzung ist eine kontinuierliche Steigerung des für die Profi-Mannschaft zur Verfügung stehenden Spielerbudgets. Mein Eindruck: diese kontinuierliche Steigerung scheint es nicht zu geben. Warum nicht? Ich befürchte sogar eher das Gegenteil. Wer ist für die Höhe des Budgets und das Sponsoring verantwortlich? Welche neuen, potenten Sponsoren sind in den letzten Jahren hinzugekommen?
Nicht falsch verstehen, das ist ganz eindeutig ein extrem schwieriger Job in diesen Zeiten, aber an anderen Standorten gelingt das auch (z.B. Hagen).
Ganz nebenbei, es hilft sicher nicht, den Dauerkartenpreis bei der Zielsetzung ‚nicht absteigen‘ um bis zum Vierfachen (9,0%) der Inflationsrate (2024 = 2,2%) anzuheben – denn logischerweise wird der Absatz zurückgehen. ProA-Basketball ist kein Giffen-Gut.
@Cameronia sagte in Uni Baskets Münster 25/26:
Nicht falsch verstehen, das ist ganz eindeutig ein extrem schwieriger Job in diesen Zeiten, aber an anderen Standorten gelingt das auch (z.B. Hagen).
Hagen hat aber auch ganz andere Voraussetzungen. In Hagen gibt es zum Beispiel kein Zweitliga-Fußball als Konkurrenz nebenan und Hagen kann sich auf eine lange (Bundesliga-)Tradition beim Basketball berufen.
Gerade Hagen steht für mich auch für eine sehr Fußball ähnliche Stimmung. Das so angesprochene Publikum (und damit auch die Sponsoren) wäre in Münster wahrscheinlich spätestens mit den beiden Fußball-Aufstiegen aus der Regio in die 2. Liga wahrscheinlich wieder beim Original und Basketball hätte das Nachsehen. Da macht es meiner Ansicht nach durchaus Sinn, ein klares Profil zu entwickeln, das sich vom Fußball auch abgrenzt.Auf der anderen Seite gibt es in der Liga auch immer wieder negativ Beispiele, die viel zu früh ihre BBL-Träume öffentlich machen, damit dann auch bei den Sponsoren Erwartungen wecken und wenn diese dann merken, dass die Erwartungen kurzfristig unrealistisch sind, dann auch wieder weg sind (jüngstes Beispiel Dresden, bei Düsseldorf geistern hier im Forum ja auch noch Gerüchte über Rückzug zur nächsten Saison rum…) oder immer wieder hektisch ins Tagesgeschäft reingrätschen (Koblenz).
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Man ist nicht einmal sicher, dass nächste Saison die Liga mit 18 Mannschaften spielt. Es gab Gerüchte, dass Paderborn die Wild Card bekommt. Man hört aber nichts.
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Trotzdem werden überall schon Dauerkarten für 17 Heimspiele verkauft.
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Man ist nicht einmal sicher, dass nächste Saison die Liga mit 18 Mannschaften spielt. Es gab Gerüchte, dass Paderborn die Wild Card bekommt. Man hört aber nichts.
@Alphamerlin Die Liga wollte die Eröffnung eines Wildcard Verfahrens prüfen. In der Mitteilung zur Lizejzvergabe am 23.5. hieß es, man wolle in der kommenden Woche mitteilen, wie ein freier Platz, bei zwei Aufsteigern in die BBL, besetzt wird. Bis heute keine Mitteilung. Etwas ungewöhnlich für die Liga.
Paderborn hätte, laut eigener Aussage, Interesse. -
@Alphamerlin Die Liga wollte die Eröffnung eines Wildcard Verfahrens prüfen. In der Mitteilung zur Lizejzvergabe am 23.5. hieß es, man wolle in der kommenden Woche mitteilen, wie ein freier Platz, bei zwei Aufsteigern in die BBL, besetzt wird. Bis heute keine Mitteilung. Etwas ungewöhnlich für die Liga.
Paderborn hätte, laut eigener Aussage, Interesse.Ich würde mal eher davon ausgehen, dass die Rheinstars da in der Favoritenrolle um eine mögliche Wildcard stecken könnten!
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Ich würde mal eher davon ausgehen, dass die Rheinstars da in der Favoritenrolle um eine mögliche Wildcard stecken könnten!
@Carthago-0 Möglich, abwarten.
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Haben sie mittlerweile eine passende Sporthalle?
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Haben sie mittlerweile eine passende Sporthalle?
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@Alphamerlin sagte in Uni Baskets Münster 25/26:
Haben sie mittlerweile eine passende Sporthalle?Und was für eine!

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@Alphamerlin sagte in Uni Baskets Münster 25/26:
Haben sie mittlerweile eine passende Sporthalle?Und was für eine!

@Cameronia Bleibt immer noch die Frage, ob überhaupt schon ein Wildcard Verfahren eröffnet wurde. Bis jetzt hat die Liga noch nichts mitgeteilt. Normalerweise gibt sie die Eröffnung eines Wildcard Verfahrens öffentlich bekannt.
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@Alphamerlin sagte in Uni Baskets Münster 25/26:
Haben sie mittlerweile eine passende Sporthalle?Und was für eine!

@Cameronia
Mit 1.700 Zuschauern gehört man gewiss zu den kleineren, engeren Hallen der Liga. Da kommt mehr Stimmung auf als bei dem alleinigen Hupen in Düsseldorf;) oder auch in den häufig leeren Hallen in Koblenz, Bremerhaven etc, wo das Feld ziemlich weit weg scheint. Ehrlicherweise finde ich 1.700 für eine Millionenstadt etwas zu klein und Ossendorf liegt auch etwa 25 min (per Hausanbindung mit der Linie 5) vom Dom entfernt. Das ganze Konzept dürfe auch nur vorübergehend sein, denn man hätte nur an drei Seiten durchgängige Tribünen mit mindestens 3 Reihen. Das Problem, was ja in Bochum der Rundsporthalle bereiten wird, wenn die ProA hier ihre Vorgaben durchsetzen möchte. Bis dahin sollte dann allerdings die neue Mehrzweckhalle stehen, wobei bei der Stadt Köln kann man so ziemlich alles erwarten. Köln überrascht einen bekanntlich immer wieder aufs neue.
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