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Ariel Hukporti bei den Philadelphia 76ers
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Woran machst du dies genau fest? Bisher hat er “nur” knapp etwas über 200 Minuten gespielt und dies auch primär aufgrund von Verletzungen anderer Spieler. Mitchell Robinson steht vor seinem Comeback und FALLS die Knicks dann gesund bleiben sollten (“auf groß”), sehe ich Hukporti eigentlich nicht mehr in der Rotation - gerade bei einem Trainer wie Thibs.
Guckt man sich die Advanced Stats an, dann wird auch ein relativ klares Bild gezeichnet, welches natürlich immer (!) im Kontext der geringen Zahlenbasis gesehen werden muss.
Hukporti hat bisher eine Block Percentage von 6.4%, womit er tatsächlich einer der besten Shot-Blocker der Liga wäre (Rang 5 hinter Wemby, Gafford, Goga und Kessler). De facto reichen seine Minuten aber natürlich nicht um sich hier zu qualifizieren.
Schwächer wird dann sein Rebounding. Eine Total Rebound Percentage von 13.9% ist “ok” - mehr aber nicht. Unterschiede zwischen seiner Arbeit am offensiven und defensiven Brett gibt es bisher dabei auch nicht - bei beiden Werten liegt er in den “30er” Rängen der Liga - als Center.
Problematisch ist dann seine Limitierung am offensiven Ende. Ob Offensive Rating (95), WS/48, VORP oder OBPM (-6.2) - der Angriff der Knicks kommt mit Hukporti schnell zum erliegen, während er am defensiven Ende solide Minuten (jedoch nicht mehr) gibt.
Ich hatte vor dem Draft geschrieben, dass Spieler wie Hukporti ihre Stärken (Blocks/ Rebounding) in der NBA auf elitären Niveau bringen müssen, damit sie aufgrund der Defizite im Angriff auf ihre Minuten kommen. Bei Hukporti ist es per heute einfach noch zu wenig in der Summe. Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme - mehr nicht.
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Ich bin ganz sicher kein NBA Spezialist, weil mir die Spielweise einfach nicht liegt (enough said…).
Aber ist das nicht genau das, was viele Teams suchen - einen defensiven Anker, einen Shot Blocker und (verbesserunsgfähigen) Rebounder? Für die Offense sind ja seit Jahren nur Spieler auf den Positionen 1-4 zuständig - eine besondere offensive Qualität wäre ja schon fast verschenkt oder ein Add-On?
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Ich bin ganz sicher kein NBA Spezialist, weil mir die Spielweise einfach nicht liegt (enough said…).
Aber ist das nicht genau das, was viele Teams suchen - einen defensiven Anker, einen Shot Blocker und (verbesserunsgfähigen) Rebounder? Für die Offense sind ja seit Jahren nur Spieler auf den Positionen 1-4 zuständig - eine besondere offensive Qualität wäre ja schon fast verschenkt oder ein Add-On?
@RiesenFan sagte in Ariel Hukporti bei den NY Knicks:
Ich bin ganz sicher kein NBA Spezialist, weil mir die Spielweise einfach nicht liegt (enough said…).
Aber ist das nicht genau das, was viele Teams suchen - einen defensiven Anker, einen Shot Blocker und (verbesserunsgfähigen) Rebounder? Für die Offense sind ja seit Jahren nur Spieler auf den Positionen 1-4 zuständig - eine besondere offensive Qualität wäre ja schon fast verschenkt oder ein Add-On?
Du beschreibst quasi das “wie es vorher war” in der NBA.
Vor einigen Jahren war es noch legitim einen solchen Center in der Rotation zu haben oder (analog dazu) einen starken Verteidiger auf dem Flügel, welcher bspw. dafür aber am offensiven Ende keinen Dreier im Repertoire hat.
Per heute hat sich der Marktwert von derartigen Spielern jedoch rapide verringert - gerade im Hinblick auf das Spiel in den Playoffs, wo Mannschaften sofort und immer bestraft werden, wenn derartige Spieler auf dem Feld stehen. Selbst Center wie Gobert, welche am defensiven Ende elitär sind, können dir massiv schaden.
Ein Beispiel für den Flügel wäre Matisse Thybulle. Einer der stärksten Verteidiger gegen Spieler wie Doncic und Co., jedoch jahrelang ohne Talent am offensiven Ende und (ganz wichtig) ohne Dreier. “Früher” haben dies Mannschaft in Kauf genommen. Per heute orientieren sich jedoch alle defensiven Konzepte anhand dieser “liabilities”. OKC hatte gegen Dallas Schwierigkeiten Giddey auf dem Platz zu lassen (natürlich kein Defensivspieler; nur auf die Offensive bezogen), Minnesota ebenso mit Rudy Gobert. Die Spieler, egal ob Center oder Guard/ Flügel, werden dann oftmals von “roamenden” Centern gedeckt, welche dann ihr eigentliches Matchup vernachlässigen, um quasi immer in der Helpside aktiv zu sein (bspw. Lively/ Gafford gegen Giddey).
Kurzum: wenn ein Spieler nur diese defensiven Fähigkeiten hat, dann muss er ELITÄR sein um seine Spielzeit zu rechtfertigen und selbst dann kann es punktuell zu Problemen kommen (siehe Gobert). Ist es Spieler nur “gut” in diesen Punkten, dann kann die NBA Karriere schnell vorbei sein.
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@RiesenFan sagte in Ariel Hukporti bei den NY Knicks:
Ich bin ganz sicher kein NBA Spezialist, weil mir die Spielweise einfach nicht liegt (enough said…).
Aber ist das nicht genau das, was viele Teams suchen - einen defensiven Anker, einen Shot Blocker und (verbesserunsgfähigen) Rebounder? Für die Offense sind ja seit Jahren nur Spieler auf den Positionen 1-4 zuständig - eine besondere offensive Qualität wäre ja schon fast verschenkt oder ein Add-On?
Du beschreibst quasi das “wie es vorher war” in der NBA.
Vor einigen Jahren war es noch legitim einen solchen Center in der Rotation zu haben oder (analog dazu) einen starken Verteidiger auf dem Flügel, welcher bspw. dafür aber am offensiven Ende keinen Dreier im Repertoire hat.
Per heute hat sich der Marktwert von derartigen Spielern jedoch rapide verringert - gerade im Hinblick auf das Spiel in den Playoffs, wo Mannschaften sofort und immer bestraft werden, wenn derartige Spieler auf dem Feld stehen. Selbst Center wie Gobert, welche am defensiven Ende elitär sind, können dir massiv schaden.
Ein Beispiel für den Flügel wäre Matisse Thybulle. Einer der stärksten Verteidiger gegen Spieler wie Doncic und Co., jedoch jahrelang ohne Talent am offensiven Ende und (ganz wichtig) ohne Dreier. “Früher” haben dies Mannschaft in Kauf genommen. Per heute orientieren sich jedoch alle defensiven Konzepte anhand dieser “liabilities”. OKC hatte gegen Dallas Schwierigkeiten Giddey auf dem Platz zu lassen (natürlich kein Defensivspieler; nur auf die Offensive bezogen), Minnesota ebenso mit Rudy Gobert. Die Spieler, egal ob Center oder Guard/ Flügel, werden dann oftmals von “roamenden” Centern gedeckt, welche dann ihr eigentliches Matchup vernachlässigen, um quasi immer in der Helpside aktiv zu sein (bspw. Lively/ Gafford gegen Giddey).
Kurzum: wenn ein Spieler nur diese defensiven Fähigkeiten hat, dann muss er ELITÄR sein um seine Spielzeit zu rechtfertigen und selbst dann kann es punktuell zu Problemen kommen (siehe Gobert). Ist es Spieler nur “gut” in diesen Punkten, dann kann die NBA Karriere schnell vorbei sein.
@styLesdavis könntest du “Selbst Center wie Gobert, welche am defensiven Ende elitär sind, können dir massiv schaden.” das noch eine Spur genauer erklären, was dann schwierig ist. Wenn jemand “nur” defensiv gut ist, dann fehlt dir ein 5. Spieler für deine Offense, dann sind die anderen 4 besser zu verteidigen, weil nur da geholfen werden muss? Oder was übersehe ich da?
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@styLesdavis könntest du “Selbst Center wie Gobert, welche am defensiven Ende elitär sind, können dir massiv schaden.” das noch eine Spur genauer erklären, was dann schwierig ist. Wenn jemand “nur” defensiv gut ist, dann fehlt dir ein 5. Spieler für deine Offense, dann sind die anderen 4 besser zu verteidigen, weil nur da geholfen werden muss? Oder was übersehe ich da?
@Deflect-0 sagte in Ariel Hukporti bei den NY Knicks:
@styLesdavis könntest du “Selbst Center wie Gobert, welche am defensiven Ende elitär sind, können dir massiv schaden.” das noch eine Spur genauer erklären, was dann schwierig ist. Wenn jemand “nur” defensiv gut ist, dann fehlt dir ein 5. Spieler für deine Offense, dann sind die anderen 4 besser zu verteidigen, weil nur da geholfen werden muss? Oder was übersehe ich da?
Nein, im Kern ist es genau das. Ein Offensivspieler wird nicht “respektiert” und es entsteht (punktuell) ein 5-vs-4 (aus Sicht der verteidigenden Mannschaft) - auch wenn dies natürlich etwas drastisch formuliert ist.
Was aber auch am defensiven Ende dazu kommt: die “defensiven Unterschiedsspieler” der Vergangenheit (und Gegenwart) wie Gobert sind eben auch nicht in allen Aspekten des Defensivspiels elitär - nachvollziehbar. Dies kann dann fast schon komisch anmuten, wenn bspw. ein Luka Doncic in den Playoffs gegen die Timberwolves gezielt das Matchup gegen Rudy sucht, weil eben dieser der schwächste 1-gegen-1 Verteidiger am Perimeter ist.
Dies ist natürlich fast schon absurd. Der amtierende “Defensive Player of the Year” wird als Matchup vom Gegner “gejagd”.
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Für Ariel Hukporti geht es (nach heutigem Stand) auch in der kommenden Saison in New York bei den Knicks weiter: die Franchise zieht die Team Option über 1.955.377 USD für die Saison 2025/2026.
Aus Sicht der letzten Wochen war dies sicherlich zu erwarten. Die Knicks haben kaum einen finanziellen Spielraum, womit die knapp 2 Mio USD für Hukporti als günstig zu betrachten sind um den Roster zu füllen.
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Nach einem etwas “ruhigerem” Start in die Summer League lieferte Hukporti bei der 81:94 Niederlage gegen die Boston Celtics in seinen 22 Minuten bereits etwas mehr: 9 Punkte (2/4 FG; 5/6 FT), 13 Rebounds, 2 Steals und 3 Blocks - allerdings auch satte 5 Ballverluste und 5 Fouls (Foul-out Limit allerdings erst bei 10).
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Beim 119:111 Sieg der Knicks gegen Cleveland startete Ariel Hukporti für den verletzten Mitchell Robinson als Center für das Heimteam und kam in 18 Minuten auf 2 Punkte (1/2 FG), 5 Rebounds, 2 Assists und einen Block (-4 +/-).
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Bei der 99:111 Niederlage aus der letzten Nacht gegen die Atlanta Hawks kam Ariel Hukporti auf erhöhte Minuten (Towns und Robinson mussten beide verletzt aussetzen), welcher er direkt mit einer starken Leistung bestätigte.
In 28 Minuten kam er auf 8 Punkte, 16 Rebounds, 4 Assists (!) und 4 Blocks (!!). In seinen Minuten “gewannen” die Knicks auch das Spiel mit einem +2, während man ohne Ariel in den restlichen 20 Minuten “small ball” ohne echten Center spielte und diese dann mit -14 verlor.
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Hukporti gibt mir immer so Hartenstein Vibes. Hoffe er findet nächstes Jahr ein Team, wo er sein Potential entfalten kann

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Hukporti gibt mir immer so Hartenstein Vibes. Hoffe er findet nächstes Jahr ein Team, wo er sein Potential entfalten kann

@albakiller
Ein Centerduo aus den beiden wäre für die WM und Olympia was feines. Vielleicht bereits bei OKC austesten?
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Das Hukporti euch Hartenstein Vibes gibt liegt sicher auch an den Knicks. Es ist einerseits sehr einfach dort zu spielen als C, andererseits hat man auch selten die Möglichkeit mit Statlines und Punkten zu glänzen. Auch wenn Tibs weg ist, ist das was verlangt wird immer noch das selbe: harte Blöcke, gutes Rebounding, sich defensiv reinhauen. Hukporti ist ein guter Athlet deshalb klappt das auch recht gut. Aber auch Sims sah ne Zeit lang in New York aus wie ein NBA Spieler…Mit dem Wechsel zu OKC durfte Hartenstein dann auch viel mehr machen in der Offensive und wird auch mehr eingebunden. er hatte ja schon bei den Cavs Ansätze gezeigt, dass er das kann in der NBA. Ich würde da abwarten ob Hukportis Spiel so skalieren kann. Seine Rolle bei den Knicks ist ja in der Regel sehr klein bis nicht vorhanden. Selbst wenn Robinson verletzt war hat der Coach öfters auch kleinere LineUps gesetzt.
Hukporti hat ja auch ganz klar gesagt, dass er in die Nationalmannscahft möchte, was ein gutes Zeichen ist. Er gehört sicher zu den ca. 25 Spielern mit denen der DBB für 27/28 planen bzw. Kontakt halten möchte. ist aber noch ein weiter Weg für ihn um es da in den Kader zu schaffen, dass sehe ich aktuell noch nicht wenn alle fit und verfügbar sind. Das ist aber auch ein großes “wenn”. In er Konversation ist er natürlich auf jeden Fall.
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Ariel Hukporti ist NBA-Champion. In Spiel 4 und 5 der Finals hat er dabei sogar ein wenig Spielzeit erhalten. Hier der Bericht des DBB dazu: https://www.basketball-bund.de/ariel-hukporti-schreibt-deutsche-basketball-geschichte/ (inkl Wink mit dem Zaunpfahl, dass Hukporti bereit wäre Natio zu spielen).
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wat iss`n hier (NICHT) los?
da wird ein (dritter) deutscher basketballer NBA-champion und bei schoenen-dunk.de dafür prominent ignoriert. zuviel fußball in der nacht? … oder hat ihn sein ungewöhnlicher weg über litauen und australien einfach seine deutschen fans gekostet? ariel ist noch so jung, dass wir hoffentlich jede menge freude an ihm haben werden.
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Finde ich auch sehr schade. Immerhin haben aber die deutschen Medien das Thema aufgegriffen und berichtet. Vielleicht ist ihm das selbst aber auch Wurscht. Bei einer PK hat er lediglich das Heimatland seiner Eltern, Togo, gegrüßt und sich als ersten togoischen NBA-Champion bezeichnet.
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