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Neues Regelwerk ab 01.10.24
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Regelwerk ab 01.10.2024:
Die Änderungen zusammengefasst:
https://www.basketball-bund.de/content/uploads/2024/09/Regelaenderungen_2024_v2.0.pdf
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Regelwerk ab 01.10.2024:
Die Änderungen zusammengefasst:
https://www.basketball-bund.de/content/uploads/2024/09/Regelaenderungen_2024_v2.0.pdf
@puma77 sagte in Neues Regelwerk ab 01.10.24:
Regelwerk ab 01.10.2024:
Im Bereich des DBB gelten sie ab sofort.
Alle aufgeführten Regeländerungen treten laut FIBA offiziell ab dem 1. Oktober 2024 in Kraft, gelten aber im Bereich des DBB schon mit Beginn der Spielzeit 2024/2025.
https://www.basketball-bund.de/offizielle-basketball-regeln-auf-deutsch-erhaeltlich/
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Sehe ich das richtig, dass nicht viel passiert ist, wir einige Präzisierungen bei den Korrekturen erleben werden und die offensichtlichsten Änderungen
- der GD Anzeiger
- die Änderungen beim Verlegen des Einwurfs ins Vorfeld in den letzten zwei Minuten
sind?
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Die interessanteste Änderung ist, dass nun mehr auf Faking und Flopping geachtet wird. Es muss nicht mehr verwarnt werden, sondern kann sofort mit einem T geahndet werden.
Außerdem kann nun trotz tatsächlichem Foul auch gleichzeitig noch Flopping geahndet werden. -
Sehe ich das richtig, dass nicht viel passiert ist, wir einige Präzisierungen bei den Korrekturen erleben werden und die offensichtlichsten Änderungen
- der GD Anzeiger
- die Änderungen beim Verlegen des Einwurfs ins Vorfeld in den letzten zwei Minuten
sind?
@jsb Du hast Recht, viel hat sich nicht geändert:
- Einwurfort in den letzten zwei Minuten kann auf beiden Seiten sein
- GD-Anzeiger für das Kampfgericht
- Anpassung des Abschnitts für korrigierbare Fehler (einfacher, verständlicher)
- ein bisschen umschreiben vieler kleiner Sachen (Verantwortlichkeiten aller am Spiel teilnehmenden Personen)
- Faking-Verwarnung und Foul im selben Play sind möglich (steht in der Interpretation, die es noch nicht gibt - es gibt nur die Zusammenfassung, wo die Änderung der Interpretation für diesen Punkt steht, siehe hier auf Seite 19: https://www.basketball-bund.de/content/uploads/2024/09/Regelaenderungen_2024_v2.0.pdf)
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@jsb Du hast Recht, viel hat sich nicht geändert:
- Einwurfort in den letzten zwei Minuten kann auf beiden Seiten sein
- GD-Anzeiger für das Kampfgericht
- Anpassung des Abschnitts für korrigierbare Fehler (einfacher, verständlicher)
- ein bisschen umschreiben vieler kleiner Sachen (Verantwortlichkeiten aller am Spiel teilnehmenden Personen)
- Faking-Verwarnung und Foul im selben Play sind möglich (steht in der Interpretation, die es noch nicht gibt - es gibt nur die Zusammenfassung, wo die Änderung der Interpretation für diesen Punkt steht, siehe hier auf Seite 19: https://www.basketball-bund.de/content/uploads/2024/09/Regelaenderungen_2024_v2.0.pdf)
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Die Floppingregel tut dem BBL-Basketball gut, in den unteren Ligen habe ich meine Zweifel. Ich habe jetzt schon(!) mehrere Spiele erlebt, wo Grenzfälle beim Offensefoul mit T gehandelt wurden, die ich eher als Nocall sehen würde.
Bspw. kleiner Guard läuft in den Centerverteidiger, der mit Anstrengung massemässig stehen bleiben könnte, aber durch “fallbereites Stehen” beim Kontakt fällt. Keine Theatralik, keine Beschwerde.
Das ist sicherlich kein Problem der puren Regeln, die ja weiterhin Nocalls zulassen und nur Theatralik verhindern sollen. Allerdings sind gerade die Chargingsituationen für viele unterklassige Schiedsrichter so schon extrem schwer zu beurteilen. Hier jetzt das potentielle Strafmaß anzuziehen und damit Fehlentscheidungen noch gewichtiger zu machen, halte ich für den falschen Weg.
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@t-ruck
Vielen Dank für die Bestätigung. Nachdem ich schon echt lange nicht mehr pfeife, probiere ich ja immer up to date zu bleiben. Leider wird die Überwindung des persönlichen Schweinehunds doch immer schwerer
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Die Floppingregel tut dem BBL-Basketball gut, in den unteren Ligen habe ich meine Zweifel. Ich habe jetzt schon(!) mehrere Spiele erlebt, wo Grenzfälle beim Offensefoul mit T gehandelt wurden, die ich eher als Nocall sehen würde.
Bspw. kleiner Guard läuft in den Centerverteidiger, der mit Anstrengung massemässig stehen bleiben könnte, aber durch “fallbereites Stehen” beim Kontakt fällt. Keine Theatralik, keine Beschwerde.
Das ist sicherlich kein Problem der puren Regeln, die ja weiterhin Nocalls zulassen und nur Theatralik verhindern sollen. Allerdings sind gerade die Chargingsituationen für viele unterklassige Schiedsrichter so schon extrem schwer zu beurteilen. Hier jetzt das potentielle Strafmaß anzuziehen und damit Fehlentscheidungen noch gewichtiger zu machen, halte ich für den falschen Weg.
@tzzzz2 sagte in Neues Regelwerk ab 01.10.24:
Die Floppingregel tut dem BBL-Basketball gut, in den unteren Ligen habe ich meine Zweifel. Ich habe jetzt schon(!) mehrere Spiele erlebt, wo Grenzfälle beim Offensefoul mit T gehandelt wurden, die ich eher als Nocall sehen würde.
Das ist schon ein Totschlagargument. Gegen schlechte Schiedsrichter helfen auch keine guten Regeln. Man muss ja kein T geben. Aber es gab durchaus schon Szenen, wo auf Foul zu entscheiden war, weil ein relevanter irregulärer Kontakt da war, der Gefoulte es aber so dermaßen überverkauft hat, dass ich statt der Foulanzeige eigentlich schon loslaufen wollte und den Rettungshubschrauber anfordern. Dem jetzt Einhalt gebieten zu können, halte ich für einen großen Fortschritt.
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@tzzzz2 sagte in Neues Regelwerk ab 01.10.24:
Die Floppingregel tut dem BBL-Basketball gut, in den unteren Ligen habe ich meine Zweifel. Ich habe jetzt schon(!) mehrere Spiele erlebt, wo Grenzfälle beim Offensefoul mit T gehandelt wurden, die ich eher als Nocall sehen würde.
Das ist schon ein Totschlagargument. Gegen schlechte Schiedsrichter helfen auch keine guten Regeln. Man muss ja kein T geben. Aber es gab durchaus schon Szenen, wo auf Foul zu entscheiden war, weil ein relevanter irregulärer Kontakt da war, der Gefoulte es aber so dermaßen überverkauft hat, dass ich statt der Foulanzeige eigentlich schon loslaufen wollte und den Rettungshubschrauber anfordern. Dem jetzt Einhalt gebieten zu können, halte ich für einen großen Fortschritt.
Und es setzt ja auch einfach ein Zeichen, dass jetzt mit James Harden Mist schluss ist.
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@jsb Du hast Recht, viel hat sich nicht geändert:
- Einwurfort in den letzten zwei Minuten kann auf beiden Seiten sein
- GD-Anzeiger für das Kampfgericht
- Anpassung des Abschnitts für korrigierbare Fehler (einfacher, verständlicher)
- ein bisschen umschreiben vieler kleiner Sachen (Verantwortlichkeiten aller am Spiel teilnehmenden Personen)
- Faking-Verwarnung und Foul im selben Play sind möglich (steht in der Interpretation, die es noch nicht gibt - es gibt nur die Zusammenfassung, wo die Änderung der Interpretation für diesen Punkt steht, siehe hier auf Seite 19: https://www.basketball-bund.de/content/uploads/2024/09/Regelaenderungen_2024_v2.0.pdf)
@t-ruck sagte in Neues Regelwerk ab 01.10.24:
- Anpassung des Abschnitts für korrigierbare Fehler (einfacher, verständlicher)
Du empfindest das so? Mein erster Kommentar war, als ich versucht habe, diesen längeren Abschnitt zu verstehen, alles klar, man versucht durch Abschreckung die Motivation von Kampfgericht und Schiedsrichter, sich so zu konzentrieren, dass es keine Fehler mehr zu korrigieren gibt, dermaßen zu erhöhen, dass es zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird.

Sollte ich ab sofort in die Verlegenheit kommen, prüfen zu müssen, ob ein Fehler noch zu korrigieren ist, werde ich einen Stuhlkreis gründen, Heißgetränke ausschenken und etwas Gebäck anbieten, um zu einer regelkonformen Entscheidung kommen zu können.
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An sich ja eine gute Sache mit dem Flopping. Umsetzung durch die Schiris bleibt abzuwarten. Ich habe meine Zweifel… Gerade bei dem jetzt schon so schwer auszulegenden Offensivfoul wird es hier wilde Entscheidungen geben habe ich das Gefühl. Wie willst du hier erkennen, ob ein Spieler sich wirklich fallen lässt oder nicht wirklich das Gleichgewicht verliert und nach hinten fällt? Wo zieht man hier die Grenze?
Offensichtliches Gefake wird auf jeden Fall unterbunden was ich super finde. Da werden einige “Zappler” in der BBL ihren Stil massiv ändern müssen. Nach 2-3 Spielen sollte es auch bei den Spielern angekommen sein, hier einfach keine unnötige Theatralik mehr zu zeigen. Da freue ich mich drauf. Bei einigen heiklen Situationen wird aber nachgeschärft werden müssen in der Auslegung!
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Zum Thema Flopping teile ich ehrlich gesagt die Befürchtungen von Lukas Feldhaus (ist ein Thread mit mehreren Tweets):
https://twitter.com/veilchenfeuer/status/1835328572195582242
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Entschuldigung, aber das ist ein wirklich schräger Einwand.
Beispiel:
Als das vorsätzliche, aber harmlos verpackte Foul zum Stoppen eines Fastbreaks überhand nahm, wurde es regeltechnisch mit einem zwingenden U-Foul bestraft. Der Flow war am Anfang total dahin, denn es gabe erst 2 Freiwürfe, bevor der Ball wieder ins Spiel kam. In meiner Erinnerung hat es, zumindest in der BBL, einige wenige Spieltage gebraucht, bis die Spieler sich das nahezu komplett abgewöhnt hatten. Das Spiel ist seitdem deutlich “schöner”.Vergleichbares erwarte ich auch jetzt. Wer wegen extrem unschönen, weil unsportlichem Faking ein T bekommen hat und damit nicht nur dem 5. Foul, sondern vor allem der Spieldisqualifikation deutlich näher gekommen ist, wird sich diese widerliche Theatralik ebenso schnell abgewöhnen. Und das Spiel ist wieder “schöner” und vor allem sportlicher geworden.
Das Argument, dass sich womöglich keiner übers Flopping beschwert hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Wollen wir ernsthaft, dass über “schlechte” Aktionen generell ein großer Proteststurm hereinbricht, weil wir keinen Handlungsbedarf mangels Protesten sehen? Dann beschweren sich die Einen übers Flopping, die Anderen beschweren sich über die Beschwerde übers Flopping usw. Da ist der Stuhlkreis dann nicht mehr weit. So entsteht bestimmt kein Flow im Spiel.
Es ist für den geübten Beobachter gut festzustellen, ob eine Körperbewegung aufgrund eines Impulses des Gegners erfolgt oder ob sie selbständig erfolgt um einen schwächeren oder evtl. nicht vorhandenen Impuls zu verdeutlichen. Und Letzteres will kein Sportsmann oder dem Sport zugeneigter Zuschauer haben. Deswegen ist es uneingeschränkt zu begrüßen, dass die Schiedsrichter nun endlich von der Regel eine Sanktion an die Hand bekommen, wenn es tatsächlich ein Foulspiel gab, dieses aber überverkauft wird. Auch eine Ermahnung ist ja als erste Stufe möglich. All das ging bisher nicht, wenn auf Foul entschieden wurde.
Wie gesagt, gute Schiedsrichter werden weise davon Gebrauch machen, schlechte Schiedsrichter brauchen solche Regelanpassungen nicht, sie machen sich zu oft ohnehin ihre eigenen Regeln.
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Bisher hat das Kampfgericht mitgeteilt, dass eine Spieldisqualifikation vorliegt und ggf. der Schiedsrichter das dem Coach oder Spieler noch persönlich überbracht. Jetzt kommt neben der Tafel mit den (persönlichen) Fouls 1-5 eben auch die Tafel mit “GD” bei einer Spieldisqualifikation zum Einsatz, damit jeder gleich sieht und mitbekommt, was es geschlagen hat.
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Und es setzt ja auch einfach ein Zeichen, dass jetzt mit James Harden Mist schluss ist.
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@bemha Mir scheint, dass du die Argumentation von Lukas Feldhaus (an manchen Stellen) etwas eigenwillig interpretierst.
Als das vorsätzliche, aber harmlos verpackte Foul zum Stoppen eines Fastbreaks überhand nahm, wurde es regeltechnisch mit einem zwingenden U-Foul bestraft. Der Flow war am Anfang total dahin, denn es gabe erst 2 Freiwürfe, bevor der Ball wieder ins Spiel kam. In meiner Erinnerung hat es, zumindest in der BBL, einige wenige Spieltage gebraucht, bis die Spieler sich das nahezu komplett abgewöhnt hatten. Das Spiel ist seitdem deutlich “schöner”.
Nach meinem Empfinden gibt es praktisch in jedem Spiel (egal ob BBL oder EL) mindestens eine, öfters auch mehrere Szenen, bei denen von der angreifenden Mannschaft ein U für das Stoppen des Fastbreaks gefordert wird. Kaum eine Aktion sorgt während Spielen für mehr Diskussionen als potentielle Us im Fastbreak.
Das Argument, dass sich womöglich keiner übers Flopping beschwert hat, schlägt dem Fass den Boden aus.
Es werden explizit die Zuschauer angesprochen. Beim Basketball sind die Regeln nun mal relativ schwer verständlich für den (Gelegenheits-)Zuschauer und ich habe schon vielfach Situationen in der Halle erlebt, bei denen 2/3 des Publikums nach einem Flopping-Call keine Ahnung hatten, was eigentlich gerade gepfiffen wurde. Man kann es sich natürlich einfach machen und die fehlende Regelkunde der Zuschauer anprangern oder man versucht das Regelwerk für die Allgemeinheit verständlicher zu machen. Letzteres erreicht man mit der nun erfolgten Regeländerung kaum, eher das Gegenteil ist der Fall.
Es ist für den geübten Beobachter gut festzustellen, ob eine Körperbewegung aufgrund eines Impulses des Gegners erfolgt oder ob sie selbständig erfolgt um einen schwächeren oder evtl. nicht vorhandenen Impuls zu verdeutlichen.
Ich weise beispielsweise auf die Szene mit Booker und Olinde in den BBL-Finals dieses Jahr hin. Da gab es im Anschluss zwischen den geübten Beobachtern - wie man u.a. hier im Forum sehen konnte - keinerlei Diskussion, welche Entscheidung die richtige gewesen wäre.
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