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Quo vadis, Niedersächsischer Basketballverband
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Am 7. September findet der nächste Verbandstag des Niedersächsischen Basketballverbands statt. Mit einer Veröffentlichung in den sozialen Medien und in der App teilt der NBV heute mit, dass sich für die am Verbandstag anstehenden Vorstandswahlen zwei Teams für die vier zu besetzenden Positionen zur Wahl stellen. Es steht also zu erwarten, dass zwischen dem seit einem Jahr amtierenden Vorstand um Körner (Präsident), Brokelmann (Vizepräsident 1), Meier (Vizepräsident 2) und Schliep (Vizepräsident 3) sowie dem vor einem Jahr zurückgetretenen „Alt-Vorstand“ und Vorgängern des amtierenden Vorstands um Taherian, Ehrich, Thom und Deekens es zu einer Kampfabstimmung kommen wird.
Wie konnte es dazu kommen?
Zum letzten Verbandstag des NBV am 1. Juli 23 hatte der damals amtierende Vorstand einen Antrag auf eine saftige Erhöhung der Verbandsabgabe um 30 Prozent eingebracht, der von den Delegierten der Vereine abgeschmettert wurde. Auch ein geänderter Antrag mit einer geringeren Erhöhung wurde von den Delegierten nicht angenommen. Der damals amtierende Vorstand konnte überhaupt nicht begründen, weshalb diese immense Erhöhung benötigt wird und zeigte sich in seinen Äußerungen derart schwammig und auch unvorbereitet, dass er die Vereinsvertreter nicht überzeugen konnte. Es wurde lediglich darauf abgehoben, dass dann eine Kürzung der Personalkosten und damit Entlassungen unumgänglich wären.
Als Reaktion auf den abgelehnten Antrag trat zuerst der damalige Präsident Taherian („Ich betrachte diese Abstimmung als Misstrauensvotum“) und kurz danach der Rest des damaligen Vorstands mit Ehrich, Thom und Deekens zurück.Nur wenige Wochen später wählte das Präsidium des NBV (wenn man so will der Aufsichtsrat des Verbandes) aus dem Kreis der Präsidiumsmitglieder einen neuen Vorstand. Möglich machte das eine Klausel in der Satzung, dass Posten von Vorstandsmitgliedern, die während einer Amtsperiode ausscheiden, von dem Präsidium bis zum nächsten Verbandstag neu besetzt werden können. So wurden damals eben die schon oben genannten Körner (vorher Regionsvorsitzender Hannover), Brokelmann (vorher Beisitzer des Präsidiums), Meier (vorher Regionsvorsitzender Brauschweig) und Schliep (vorher Göttingen) zum neuen Vorstand gewählt und ordnungsgemäß in das Vereinsregister eingetragen.
Ich möchte die Arbeit des amtierenden Vorstands und des in 2023 zurückgetretenen Vorstands nicht unbedingt vergleichen, das kann ich nicht wirklich, das steht mir vielleicht auch nicht zu.
Aber natürlich führt man ja viele Gespräche, wenn man in vielen Hallen unterwegs ist und hört jede Menge Dinge, an denen mit Sicherheit ein Fünkchen Wahrheit dran ist.Der neue Vorstand hat in dem knapp über einem Jahr, dass er im Amt ist, viele Dinge angepackt und angestoßen, die bei den Vorgängern irgendwie auf der Strecke geblieben sind. Zu allererst wäre meiner Meinung nach die Nähe zu den Vereinen zu nennen, man bewegt sich viel mehr auf Augenhöhe mit den Basketballenthusiasten in Niedersachsen, als es der alte Vorstand jemals tat.
Ich nenne dazu die NBV-App, die schon im Frühjahr, ein gutes halbes Jahr nach Amtsantritt, umgesetzt war und gut gepflegt wird. Wenn man dagegen die Internetseite (oder gar das Meldeportal) betrachtet, die seit Jahren altbacken, unübersichtlich und unhandlich daher kommt, sieht man schon deutliche Verbesserungen. Wenn man dann noch weiß, dass die Firma eines ehemaligen Vorstandsmitglieds für diese Dinge verantwortlich ist und sicher auch Geld dafür bekommen hat, kann man sich nicht mehr genug wundern.Wie kommt jetzt der ehemalige Vorstand dazu, sich wieder zur Wahl zu stellen? War der Rücktritt ein Missverständnis? Ich glaube nicht. Ich glaube, es geht vielmehr um verletzte Eitelkeiten, Geltungsbedürfnis und Unverständnis für die Situation und den Schaden, der durch den Alt-Vorstand angerichtet wurde. Glaubt man, dass man irgendwie wieder gutmachen kann, was geschehen ist?
Die spontanen Reaktionen aus den sozialen Medien heute sprechen schon eine deutliche Sprache, ich zitiere: „Ich bin entsetzt, enttäuscht und fast schon wütend, dass ihr als Team 2 wieder antreten wollt und kann nur hoffen, dass das keine Mehrheit findet. Das neue Team (Team 1) hat im abgelaufenen Jahr sehr viel Herzblut, Arbeit und natürlich unfassbar viel Zeit investiert, um ein solides Fundament für die Zukunft zu bauen. Da braucht es keine Rückkehr.“
Dem kann ich mich nur anschließen und wünsche mir, dass die Vereinsvertreter es nicht zulassen, dass dieser vergangene Vorstand zurückkehrt. Das wäre ein Drama für Basketball-Niedersachsen.
(@Moderatoren: Ich wusste nicht, in welche Kategorie ich das packen sollte. Wenn Ihr eine bessere Idee habt, verschiebt das gern.)
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W Wasbro hat auf dieses Thema verwiesen
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W Wasbro hat auf dieses Thema verwiesen
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Für mich ist die Antwort auf “quo vadis…” ganz klar und einfach zu beantworten:
Team Taherian = Rückschritt
Team Körner = FortschrittDazu muss man natürlich ein klein wenig Insiderwissen haben, das scheint bei Dir ja der Fall zu sein. Ich habe gehört bzw. meine zu wissen, dass bei einer Wahl des Teams Taherian zum Beispiel der Geschäftsführer am selben Tag seine Kündigung auf den Tisch legen wird.
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MP Klick Bayreuth hätte ich es ja genannt.
