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aus unserem BLOG

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  • Schoenen Dunk goes Podcast!

    Aus der Community. Für die Community. Mit dem Start der easycredit BBL-Saison 25/26 wird Schoenen Dunk mit einem eigenen Podcast an den Start gehen. Mit diesem Podcast wollen wir euch einerseits eine neue Möglichkeit geben, den (deutschen) Basketball noch leichter und mehr zu verfolgen, andererseits auch mit Themen in Berührung zu bringen, die euch sonst möglicherweise entgehen würden. Viel Spaß!

    28.9.2025 um 8:00
  • BBL Power-Ranking 25/26: Redaktion

    Die Spielzeit 2025/2026 der EasyCredit Basketball Bundesliga steht vor der Tür, am Freitag eröffnet der Deutsche Meister FC Bayern Basketball mit einem Heimspiel gegen den BBL Aufsteiger Science City Jena die Saison. Die Redaktion von Schoenen Dunk hat sich zusammengesetzt und ihr eigenes Power-Ranking für die kommende Saison erstellt.


    Geranket wurden die Teams jeweils einzeln von Platz 1 bis Platz 18 und dann nach dem entsprechenden Durchschnittswert sortiert. Bei Gleichheit werden die Teams anhand des Medians sortiert, gibt es danach immer noch eine Gleichheit wird zuerst nach der besten Einzelbewertung und dann nach der schwächsten Einzelbewertung sortiert.

    26.9.2025 um 6:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil II

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    10.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Halbzeitfazit - Teil I

    Die erste Hälfte der Euroleague-Spielzeit ist absolviert, einige Teams haben überrascht, einige enttäuscht, manche Teams finden sich auf einem ungewohnten Platz, mitten im Playoff-Rennen, andere müssen finden sich überraschend weit hinten in der Tabelle wieder, Zeit die ersten 17 Spieltage zu betrachten und in die Analyse zu gehen.

    9.1.2025 um 17:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Zwischenfazit I - Teil II

    Ein Drittel der Euroleague-Saison ist absolviert, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, wie die deutschen Teams in die Spielzeit gestartet sind. In einer etwas kleineren Runde dieses Mal diskutieren sechs User:innen über den Saisonstart.

    3.12.2024 um 11:00
  • Euroleague - Talkrunde 24/25: Zwischenfazit I - Teil I

    Ein Drittel der Euroleague-Saison ist absolviert, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, wie die deutschen Teams in die Spielzeit gestartet sind. In einer etwas kleineren Runde dieses Mal diskutieren sechs User:innen über den Saisonstart.

    3.12.2024 um 11:00

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MVP-Favoriten im Duell: Livingston gegen Kuhse / Drei Duelle von Tabellennachbarn

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bbl
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    MVP-Favoriten im Duell: Livingston gegen Kuhse / Drei Duelle von Tabellennachbarn

    26.4.2024 um 5:54 von
    Author: news

    Vechta und Würzburg im Duell der strauchelnden Überraschungsteams: Kuhse oder Livingston -- welcher MVP-Kandidat bringt den Sieg?

    RASTA Vechta gegen Würzburg Baskets, Sechster gegen Fünfter, das Duell von Tabellennachbarn und der beiden Überrachungsteams, das Duell zweier MVP-Favoriten. Hier ist eine Menge drin. Denn beide Teams streben die sichere Playoff-Qualifikation an, Vechta (18-11) muss aber nach hinten schauen (Bonn und Ludwigsburg: 17-12), Würzburg (20-9) darf nach vorne blicken (Ulm: 20-9) und auf den Heimvorteil in der ersten Runde schielen. Jedoch straucheln beide Clubs aktuell: Vechta hat drei der vergangenen vier Spiele verloren, Würzburg hat erstmals seit Ende Oktober / Anfang November wieder zwei Partien nacheinander verloren

    Straucheln? Dieses Wort scheint im Vokabular von Otis Livingston nicht vorzukommen. Der Würzburger Spielmacher hat in den vergangenen drei Spielen 30, 31 und 29 Punkte aufgelegt und seinen Status als heißer MVP-Kandidat zementiert, über den Saisonverlauf kommt der Würzburger Guard mittlerweile auf 20,8 Punkte -- Ligabestwert, wenn man Justin Jaworski mit erst acht Einsätzen ausklammert. Man muss bis zur Saison 2006/07 zurückgehen, um in unserer Liga einen Spieler mit höherem Punkteschnitt zu finden (Tim Black für Paderborn mit 21,3 PPG). Zwar verlor Livingston bei der jüngsten Niederlage gegen Rostock siebenmal den Ball, sein Saisonschnitt von 2,1 Ballverlusten ist aber für einen Spieler, der so oft den Ball in den Händen hat und so viel Verantwortung schultern muss, ein relativ geringer Wert. Während Livingston also immer weiter Argumente für einen MVP-Titel anhäuft, war es um Tommy Kuhse in der Zeit vor und nach der Länderspielpause etwas ruhiger geworden. Dabei musste Vechtas Topscorer auch nicht zwingend übernehmen, sprangen mit Chip Flanigan oder Ryan Schwieger doch andere Akteure ein, die den Spielaufbau übernehmen können. Doch so ganz möchte sich Kuhse nicht aus dem MVP-Rennen verabschieden, durchschnittlich 21,7 Zähler in den vergangenen drei Partien bestätigen das.

    Die beiden Award-Anwärter dürften sich dabei nicht direkt verteidigen, denn beide Teams haben starke Verteidiger in den Reihen: So hielt Würzburgs Javon Bess im Hinspiel Kuhse bei elf Punkten und einer Quote von 38,5 Prozent aus dem Feld, womit Zac Seljaas seinen Teamkollegen nach dem Spiel als „wahren MVP der Partie bezeichnete. Auch Vechta hat mit Wes Iwundu einen nominellen Small Forward, der gegnerische Einser verteidigen kann.

    Oldenburg empfängt Hamburg zum Duell der Nordlichter: Generalprobe für die Play-Ins?

    Die EWE Baskets Oldenburg empfangen am Sonntag als Neunter die zehntplatzierten Veolia Towers Hamburg. Wenn die Saison heute enden würde, dann stünden sich beide Teams in den Play-Ins gegenüber. Bei fünf verbleibenden Spieltagen ist es also nicht gerade unwahrscheinlich, dass sich beide Teams in knapp drei Wochen wiedersehen, wobei die Niedersachsen aktuell das Heimrecht besäßen, auch weil das Hinspiel in Hamburg mit 91:80 gewonnen wurde. Topscorer Chaundee Brown Jr. legte 25 Punkte und sechs Rebounds auf, DeWayne Russell ließ 16 Zähler sowie sechs Assists folgen. Die Towers müssten im Rückspiel mit zwölf Punkten gewinnen, um sich den direkten Vergleich noch zu sichern.

    Die Oldenburger verfügen mit DeWayne Russell (14,7 PPG) und Geno Crandall (14,6 PPG) über eines der ligaweit besten Aufbau-Tandems. Russell sucht zwar immer noch die Konstanz aus der Vorsaison, kann sich aber auf seinen Backup verlassen. Gegen Braunschweig haperte es beim letztjährigen besten Offensivspieler aus dem Feld (1/11 FG), dafür sprang dann Crandall mit 23 Punkten sowie je sechs Rebounds und Assists ein. Die Türme können ebenfalls ein mehr als zuverlässiges Duo auf der Eins vorweisen. Starter Aljami Durham ist mit 14,8 Punkten im Schnitt Topscorer, sein Vertreter Brae Ivey kommt in den vergangenen drei Partien auf 11,3 Zähler und 4,3 Assists.

    Pedro Calles übernahm 2020 das Traineramt in Hamburg und erreichte mit den Türmen zweimal die Postseason. Anschließend wechselte der Spanier nach Oldenburg und führte die Huntestädter in der vergangenen Saison ebenfalls in die Meisterrunde. Während es für den 40-Jährigen und sein Team in dieser Spielzeit noch nicht rund läuft, stellt sein früherer Assistenztrainer Benka Barloschky in seiner ersten richtigen Saison als Headcoach unter Beweis, dass er unter seinem früheren Chef einiges gelernt hat.

    Ingo Freyer mit Heidelberg in Weißenfels: Verschärft der letztjährige Retter die Abstiegsnot der Wölfe?

    Die Stimmungslage könnte unterschiedlicher nicht sein. Während die MLP Academics Heidelberg durch eine 89:82-Sensation gegen den Tabellenführer FC Bayern München ihren achten Saisonsieg feierten und mit breiter Brust gen Weißenfels reisen, kehrten die Spieler des SYNTAINICS MBC nach ihrer 79:106-Schlappe in Ulm wie begossene Pudel in die Heimat zurück. Nach der fünften Niederlage in Serie treffen also zwei Tabellennachbarn mit der gleichen Bilanz aufeinander. Auch in der vergangenen Saison spielten die Weißenfelser gegen den Abstieg. Im April wurde die Not so groß, dass sie sich von Trainer Igor Jovovic trennten und mit Ingo Freyer einen ehemaligen MBC-Spieler nach Weißenfels holten, der im Vorjahr auch schon Oldenburg als Feuerwehr-Coach vor dem Abstieg gerettet hatte. Tatsächlich funktionierte der eigenwillige Basketball von Freyer auch in Weißenfels und führte den MBC noch auf den rettenden 16. Platz. Über eine Vertragsverlängerung konnten sich beide Seiten jedoch nicht einigen, da „die finanziellen Vorstellungen seines Beraters extrem weit außerhalb unserer Möglichkeiten lagen, wie MBC-Geschäftsführer Martin Geissler damals erklärte. Freyer musste in Wartestellung gehen, bis er im Januar einen neuen Auftrag als „Feuerwehr-Trainer erhielt -- bei den Heidelbergern, die den MBC mit einem Sieg noch tiefer in den Abstiegssumpf stoßen können.

    Nach der Amtsübernahme von Ingo Freyer in Weißenfels blühte damals Spielmacher Charles Callison groß auf, steigerte sich in den letzten fünf Spielen von zuvor 11,9 Punkten und 4,3 Assists auf 16,2 Zähler und 7,0 Assists pro Partie und dirigierte die Weißenfelser zusammen mit Kris Clyburn zum Klassenerhalt. In der aktuellen Saison legt Callison für den SYNTAINICS MBC im Schnitt 12,0 Punkte und 3,9 Assists auf. In Heidelberg hat Ingo Freyer seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld im nachverpflichteten Justin Jaworski gefunden, der sich mit 21,0 Zählern und 5,3 Assists anschickt, die Heidelberger so zu retten wie es Callison im Vorjahr beim MBC getan hat.

    Nach dem Europapokal-Triumph: Chemnitz braucht in Ludwigsburg Punkte für die Pole Position

    Am Mittwoch knallten noch die Sektkorken und/oder wurden die Siegerzigarren angezündet, am Samstag steht schon wieder der Ligaalltag an -- der für die NINERS Chemnitz enorm wichtig ist. Denn nach der überraschenden Niederlage in Göttingen am vergangenen Wochenende ist der frisch gekürte Gewinner des FIBA Europe Cups nur noch Dritter und hätte damit aktuell in einem eventuellen Halbfinale kein Heimrecht. Aber der Dreikampf mit Bayern und Berlin um die Pole Position in den Playoffs ist noch offen, schließlich spielen die beiden Euroleague-Teams noch zwei Mal gegeneinander. Nun steht für die Chemnitzer ein Gastspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg an, die sicher mindestens in den Play-Ins stehen und nur einen Sieg Rückstand auf die direkten Playoff-Plätze haben.

    Apropos Trophäen: Auf Chemnitzer Seite haben wir bereits oft erwähnt, dass mindestens Trainer Rodrigo Pastore und Durchstarter Kevin Yebo Kandidaten für Liga-Auszeichnungen sind, aber es sei auch mal kurz erwähnt: Ariel Hukporti ist 2002 geboren, hätte also noch zum besten Nachwuchsspieler gewählt werden dürfen … wenn er nicht erst vor kurzem von Down Under zurückgekommen wäre. Aber Gordon Herbert wird sich trotzdem freuen, dass er nun regelmäßig die Gelegenheit hat, Hukporti live in unserer Liga zu sehen und nicht mehr nur per Videostream aus Australien. Und generell kann der Bundestrainer hier einige interessante Big Man beobachten. Neben Kevin Yebo, der angekündigt, dass er sich erst nach der Saison entscheiden wird, ob er künftig für Deutschland oder die Elfenbeinküste spielen wird, auch noch Jonas Richter (zwei DBB-Länderspiele) sowie die Ludwigsburger Eddy Edigin und Jonathan Bähre.

    München und Tübingen im Duell der Gegensätze: Der kontrollierte Tabellenführer gegen das wilde Schlusslicht

    Allein auswärts beim Tabellenführer und Liga-Krösus in München antreten zu müssen, ist für den am Tabellenende rangierenden Aufsteiger mit einem der kleinsten Budgets der Liga schon die denkbar härteste Herausforderung. Jetzt müssen sich die Tigers Tübingen auch noch auf einen FC Bayern München einstellen, der nach der Pleite am vergangenen Wochenende in Heidelberg auf Wiedergutmachung aus ist -- wer möchte da in der Haut der Tigers stecken? Den größten Gegensatz (neben dem in der Tabelle) bildet zwischen den Tigers und den Bayern das Spieltempo. München spielt mit einer Pace von 70,8 Ballbesitzen pro Spiel den langsamsten (lies: kontrolliertesten) Basketball in der easyCredit BBL und Tübingen mit 77,4 den schnellsten.

    Apropos schnell: Das ist auch Jhivvan Jackson, schließlich wird er als„puertorikanischer Allen Iverson bezeichnet. Tübingens Spielmacher ist gemessen an seiner Effizienz von 17,6 (19,0 PPG und 4,8 APG) der drittbeste Point Guard in der easyCredit BBL. Wie würde er wohl in einem Team vom Kaliber des FC Bayern aussehen? Das Duell mit Sylvain Francisco (12,7 PPG und 3,5 APG) verlor der Tübinger Spielmacher im Hinspiel deutlich. Dem Münchener Guard genügten 18 Minuten für 20 Punkte (4/4 3P), Jackson spielte wegen früher Foulbelastung ebenfalls nur 21 Minuten, in denen er gegen die Münchener Defense mit nur sieben Punkten (0/4 3P) verhungerte. Wird es in München ähnlich laufen?

    Mit dem Zauber des Heimvorteils: Gelingt den Merlins auch gegen Meister Ulm die Überraschung?

    Die HAKRO Merlins Crailsheim gehen zwar auf einem Abstiegsplatz in das Duell mit ratiopharm ulm, sind dennoch ein Gewinner der vergangenen Wochen. Denn drei der vergangenen fünf Partien hat das Team von Jussi Laakso gewonnen, alle im eigenen Wohnzimmer. Dort folgten auf einen 80:76-Sieg gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Göttingen zwei Überraschungssiege: ein 102:93 gegen Vechta und jüngst ein 98:89 gegen Bonn. Gelingt den Merlins mit dem Zauber des Heimvorteils nun auch eine Überraschung gegen den Meister? Das wird nicht einfach werden, denn der Ulmer Motor läuft derzeit auf Hochtouren: Die Mannschaft von Anton Gavel hat nicht nur fünf Siege in Serie eingefahren und damit hinter Berlin den zweitlängsten Erfolgslauf zu Buche stehen, sondern diese Partien mit durchschnittlich 22 Zählern Differenz teils dominiert.

    Beim Crailsheimer Sieg gegen Bonn avancierte James Murray-Boyles zum Matchwinner, mit 29 Punkten und sieben verwandelten Dreiern stellte er zwei persönliche Saisonbestwerte auf. Dabei hatte der Power Forward in den drei Spielen davor zusammen nur 13 Punkte samt drei Dreiern erzielt. Eigentlich ist Murray-Boyles als athletischer Spieler eher in der Zone zuhause, wo er mit 5,3 Rebounds sein Team anführt. Eine solche Gefahr von außen wie gegen Bonn verleiht seinem Spiel eine neue Dimension. Auf der Vier wird Murray-Boyles als Bankspieler auf zwei deutsche Akteure treffen, die man nicht unbedingt mit Athletik assoziiert. Das soll nicht despektierlich klingen, aber sowohl Robin Christen als auch Philipp Herkenhoff haben eben andere Stärken: Christen ist ein erstklassiger Schütze mit einem sehr schnellen Release, der den Ball nach dem Fangen oftmals gar nicht nach unten nimmt, ehe er wirft, was man in Ulm besonders zu trainieren scheint. Beim Sieg gegen Weißenfels traf Christen vier seiner sechs Dreier, avancierte mit 14 Zählern zum Topscorer und stellte damit zwei persönliche Saisonbestwerte auf. Herkenhoff kam zwar nur auf fünf Punkte, der 24-Jährige hat zuletzt aber bewiesen, dass er nicht viele Minuten braucht, um effektiv zu sein: 13 Punkte in 15 Minuten gegen Rostock sind dafür ein Beweis. Herkenhoff spielt mittlerweile auch häufig auf der Fünf, dementsprechend hat er sein Spiel am Zonenrand verfeinert.

    Trotz großem Lazarett: Berlin peilt gegen Braunschweig den Saisonrekord der Bayern an

    „So etwas habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt. Wir müssen irgendwie überleben, sagte Martin Hermannsson im Dyn-Halbzeitinterview von ALBA BERLINs Heimspiel gegen die ROSTOCK SEAWOLVES. Neben dem gesperrten Khalifa Koumadje fehlten den Albatrossen mit Louis Olinde, Gabriele Procida, Ziga Samar, Matteo Spagnolo, Johannes Thiemann, Matt Thomas und Yanni Wetzell nämlich gleich sieben Rotationsspieler verletzungsbedingt, selbst mit den Nachwuchsakteuren Amon Dörries, Linus Ruf und Anton Nufer konnten die Berliner nur mit elf Akteuren antreten -- und dennoch feierten sie durch einen 91:74-Erfolg ihren 13. Sieg in Serie. Mit einem Erfolg über die Basketball Löwen Braunschweig können die Berliner nun den Saisonrekord des FC Bayern München von 14 Siegen in Serie einstellen. Mit einer Bilanz von 23-5 gehen beide Schwergewichte mit den gleichen Voraussetzungen in die heiße Saisonphase.

    Wie es die Berliner Identität ist, übernahmen die deutschen Akteure: 60 der 91 Punkte gegen Rostock kamen von Spielern, die die ALBA-Jugend durchlaufen haben, Jonas Mattisseck markierte mit 21 Zählern einen Karrierebestwert. Eine Konstante während der Verletzungsmisere ist derweil Tim Schneider: In den vergangenen sechs Partien, in denen der Power Forward für Weltmeister Johannes Thiemann eingesprungen ist, erzielte Schneider durchschnittlich 17,3 Punkte bei überragenden 69,8 Prozent aus dem Feld und 7,7 Rebounds. Der 26-Jährige beweist dabei, dass er sein Spiel entwickelt hat und mehr als „nur der Stretch-Vierer ist. Gegen die Löwen trifft Schneider auf einen Power Forward, der diese Rolle in der Beletage seit jeher einnimmt: Martin Peterka ist mit einer Quote von 38,4 Prozent Braunschweigs bester Distanzwerfer, das bewies er auch in den vergangenen beiden Spielen, in denen er zweistellig gepunktet hat, mit 5/9 von Downtown.

    Bonn gegen Rostock: Strauchelt der Vizemeister gegen das nächste Kellerkind?

    Die Telekom Baskets Bonn spielen eine durchwachsene Saison. Nach dem Ausscheiden in der Champions League folgte am vergangenen Wochenende eine Niederlage beim Kellerkind aus Crailsheim, wodurch man weiter auf dem siebten Platz auf der Stelle tritt. Mit einem Sieg gegen die ROSTOCK SEAWOLVES kann der Vizemeiter immerhin die Play-Ins klar machen, aber die Bonner haben so ihre Probleme gegen abstiegsbedrohte Teams: Vier der sechs Kellerkinder konnten gegen Bonn mindestens eine Partie gewinnen. Die Rostocker konnten nach ihrer langen Niederlagenserie zwei von vier Spielen gewinnen, in Tübingen und Würzburg beide davon auswärts.

    Die Bonner Niederlage in Crailsheim konnte auch Glynn Watson Jr. trotz seines beachtlichen Double-Doubles von 25 Punkten und elf Assists nicht verhindern. Außerdem war der 27-Jährige auch im Hinspiel in Rostock mit 22 Zählern und sieben Vorlagen der beste Bonner. Rostocks Lester Medford wechselte genau wie Watson Jr. vom litauischen Club CBet Jonava in die deutsche Beletage, kann dem Spiel der Seewölfe aber noch nicht in dem Maße den Stempel aufdrücken wie sein Bonner Pendant. Der nachverpflichtete Einser kommt in acht Partien auf durchschnittlich 6,6 Zähler und 4,5 Assists, fällt allerdings auch eher in die Kategorie des klassischen Spielmachers statt des modernen Scorers.

    Punkte für die Play-Ins oder den Klassenerhalt: Nächster Krimi zwischen Bamberg und Göttingen?

    Die Bamberg Baskets (12-17) als Neunter und die BG Göttingen (9-20) als Elfter liegen in der Tabelle zwar nur zwei Plätze auseinander, aber die Blicke gehen in verschiedene Richtungen. Die Franken schauen nach oben, denn sie haben bei noch fünf Partien zwei Siege Rückstand auf die Play-Ins und demnach noch leise Hoffnungen. Die Veilchen sind eins von sechs Teams, die noch absteigen könnten, stehen von diesen sechs aber am besten da -- sie haben zwei Siege Vorsprung auf den vorletzten Platz. Das bedeutet, dass sie den Klassenerhalt in der Partie in Bamberg noch nicht rechnerisch sichern, aber fast alle Zweifel ausräumen könnten.

    Beim Duell im Fokus schauen wir aus Gründen auf die Fünf: Da sollten Bambergs Filip Stanic und EJ Onu nämlich besonders auf Göttingens Karlis Silins achten. Denn der erzielte gegen Chemnitz in den letzten vier Minuten des vierten Viertels acht Punkte, darunter den 87:89-Anschluss bei 15 Sekunden zu spielen und in der Verlängerung bei 46 Sekunden den Dreier zum Sieg. Aber die Bamberger kennen den baltischen Center ja bereits: Das Hinspiel ging nach 13 Führungswechseln und sechs Unentschieden mit 92:85 an Göttingen, wobei Silins mit 25 Punkten (8/12 Würfe) und zehn Rebounds dominierte.

    Zwei aus sechs in der heißen Phase des Abstiegskampfs: Welche beiden Klubs wird es erwischen?

    Wie der Tabellenrechner zeigt, besteht aktuell noch für sechs Mannschaften die Gefahr, den Weg in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen. Stefan Koch schaut in seiner aktuellen Kolumne auf diese Teams: generelle Stärke des Kaders, aktuelle Verfassung, Restprogramm. Dazu gibt er natürlich seine These ab, welche beiden Klubs es am Ende erwischen wird.

    Pressemitteilung: easyCredit Basketball Bundesliga
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      Gemeinsam zum zweiten Halbfinalsieg - Public Viewing am OrangeCampus
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      Gemeinsam zum zweiten Halbfinalsieg - Public Viewing am OrangeCampus

      2.6.2025 um 12:59 von
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      Gemeinsam mit unserem Medienpartner Dyn schicken wir das Uuulmer Echo vom MainCourt des OrangeCampus bis in die Würzburger TECTAKE Arena. Die phantastische Stimmung beim dramatischen Overtimesieg zum Auftakt hat wieder eindrücklich unter Beweis gestellt, wie wichtig dieses Gemeinschaftserlebnis ist: Riesenleinwand, Sitzplätze auf der Tribüne und eine stimmungsvolle Atmosphäre - Tickets für das Public Viewing auf dem MainCourt gibt es HIER. Tip-Off für Spiel zwei gegen die FIT/One Würzburg Baskets ist am Mittwoch um 18.30 Uhr. Einlass ist eine Stunde vorher.

      Gemeinsam zum nächsten Sieg im Halbfinale -- auf geht’s Uuulmer

      Pressemitteilung: Ratiopharm Ulm
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      Deutsche Olympia-Bewerbung wird unterstützt
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      Deutsche Olympia-Bewerbung wird unterstützt

      2.6.2025 um 12:00 von
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      Gemeinsam für Olympia. Die easyCredit BBL, der Deutsche Fußball-Bund, die Deutsche Fußball-Liga, die DAIKIN Handball-Bundesliga und die Penny Deutsche Eishockey Liga (zusammengeschlossen in der Initiative Profisport) unterstützen eine deutsche Olympia-Bewerbung. Sie begrüßen daher die laufende Evaluierung der möglichen Bewerberregionen durch den Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB).

      Olympische Spiele sowie Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Chance, sie sind aber auch eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die unterzeichnenden Verbände stehen bereit, sich für eine erfolgreiche Bewerbung einzubringen -- denn Olympische Spiele tragen zu einer positiven Vision für unser Land bei. Sie setzen zudem Modernisierungs- und Wachstumsimpulse für den gesamten Breiten- und Leistungssport, aber auch über den Sport hinaus. Deutschland hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es herausragende internationale Sport-Großereignisse ausrichten kann und mit seinen Bürgerinnen und Bürgern ein großartiger Gastgeber ist.

      Olympische und Paralympische Spiele bieten hochklassigen Sport und dabei eine Plattform für Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt, um in friedliche Konkurrenz zu treten und den Austausch zwischen den Kulturen zu fördern. Sie setzen daher Impulse zur Völkerverständigung, sorgen für positive Emotionen und bieten dem Gastgeberland enorme Chancen. Eine Möglichkeit, die Spiele nach Deutschland zu holen, müssen und wollen wir gemeinsam nutzen. 

       

      Pressemitteilung: easyCredit Basketball Bundesliga
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      Heißer Tanz in Heimfestung
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      Heißer Tanz in Heimfestung

      1.6.2025 um 19:53 von
      Author: news

      ratiopharm ulm bezwingt die FIT/One Würzburg Baskets nach Overtime mit 91:87 und holt sich vor ausverkaufter Kulisse Spiel eins der Halbfinalserie. Deine Uuulmer live erleben und Tickets für kommenden Samstag sichern.

      Krimi, Kampf und Kapitel eins dieser Halbfinalserie erfolgreich gemeistert. Auf Crunchtime folgte Overtime und ein französisches „Grande Finale. Angeführt von Youngster Noa Essengue (22 Pkt/14 Reb) wurde der heiße Tanz an diesem Abend auch eiskalt zu Ende getanzt. Der junge Franzose sorgte für das alles entscheidende And-One zum Sieg und stellt die Halbfinalserie auf eins zu null: „Das ist das Halbfinale. Wir müssen jedes Spiel besser werden, um einen sehr guten Gegner wie Würzburg bezwingen zu können. Letztes Jahr haben sie uns in der ersten Runde rausgeworfen, demnach haben wir noch eine Rechnung offen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn du den Fans mit deiner Leistung etwas für ihre Treue und den Support zurückgeben kannst, so der Topscorer des Abends. Nach einer weiteren spektakulären Choreografie von FAN-ATTACK-ULM waren die Mannen in Orange bestens eingestimmt und legten auch dementsprechend los. 10:2 der Start, eine unglaublich hohe Intensität machte sich an beiden Enden des Feldes breit und beide Teams schraubten ununterbrochen an der eigenen Geschwindigkeit. Bei all der Aggressivität, Physis und unzähligen Attacken behielten die Uuulmer im Kopf-an-Kopf-Rennen die Oberhand und arbeiteten sich mit dem lautstarken Atem der ausverkauften Arena in die Halbzeit (45:37). Auch im zweiten Aufgang glich das Spiel einer Achterbahnfahrt. Das ständige Auf und Ab sorgte für ein Wechselbad der Gefühle -- Jubel und Raunen im kontinuierlichen Wechsel. Der Weg führte am Ende über fünf Extraminuten: „In der Overtime haben wir zurück zu unserem guten Teamspiel gefunden und oftmals den freien Schützen bedient. Noa Essengue und Ben Saraf haben uns erneut in dieser schweren Phase tragen können. Es war ein ansehnliches PlayOff-Spiel vor einer atemberaubenden Kulisse, resümierte Head Coach Ty Harrelson.

      Keyplayer: Youngster Essengue sorgt für den Sieg
      Eine solche Leistung ist nur schwer in Worte zu fassen. Der junge Franzose Noa Essengue dominiert die Partie heute in allen Belangen und sorgt in der Verlängerung mit einem spektakulären And-One für den Sieg. Neben 22 Punkten sammelte der 18-jährige unfassbare 14 Rebounds (Karrierebestwert). Doch auch die anderen neun Uuulmer lieferten einen echten Kraftakt - so punkteten neben Essengue auch Ben Saraf (16 Punkte), Justinian Jessup (14) und Karim Jallow (11) zweistellig. 

      Der Spielverlauf: 100% Energie von Energizer Karim Jallow eröffneten die Partie per Flugeinlage spektakulär. Angepeitscht vom Hexenkessel gab der Uuulmer Offensivmotor in den ersten Minuten Vollgas - in der Defensive giftig und im Umschaltspiel eiskalt. Erst Bazoumana Kone und Mike Lewis schafften es mit fünf Punkten in Serie, den anfänglichen Spielfluss der Hausherren zu stören (10:7). Jeder Ball war hart umkämpft. Die Gäste konnten sich anfänglich auf ihren Youngster Hannes Steinbach verlassen, der mit seiner guten Arbeit am offensiven Brett viele zweite Wurfchancen kreierte. Auf der Gegenseite hielt der noch jüngere Essengue mit Raffinesse dagegen (24:16; Q1). Ein Zauberpass von Saraf auf Essengue eröffnete das zweite Viertel sehenswert. Doch auf den Jubelschrei folgten zwei eigene Ballverluste und ein Würzburger Lauf, der die eben noch zweistellige Führung schnell wieder schmälerte (29:25). Das Momentum drohte in Richtung der Franken zu kippen, das verdankte Würzburg allem voran seinem MVP Jhivvan Jackson. Mit giftiger Defensive hielten die Hausherren gegen den stärker werdenden Gast an. Youngster Ben Saraf ging als Leader voran und setzte vor der Pause mit einem Steal und anschließendem Fastbreak-Dunk das nächste Ausrufezeichen (45:37; Q2).

      Für den passenden Start nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Jallow -- diesmal allerdings aus der Distanz. Dagegenhalten konnte in der Uuulmer Drangphase nur MVP Jackson, der den Orangenen mit seinem energischen Zug zum Korb einige Probleme bereitete. Seine restlichen Teamkollegen taten sich hingegen schwer, die defensivstarken Hausherren zu überspielen. Da die Harrelson-Schützlinge am offensiven Ende fortan oftmals zu fahrlässig agierten, wuchs der Vorsprung nicht weiter an (64:56; Q3). Im letzten Viertel erwischten die Gäste rund um den spielbestimmenden Mike Lewis den besseren Start (64:63). Der Korb war wie vernagelt für die Hausherren: Nachdem drei offene Dreier ihr Ziel nicht fanden, nutzte Zachary Seljaas die Chance aus der Distanz und sorgte für die erste Würzburger Führung seit Viertel eins. An Spannung fehlte es in der Schlussphase keineswegs. Mike Lewis und Justinian Jessup lieferten sich ein persönliches Wurfduell, welches zahlreiche Führungswechsel mit sich brachte. Im letzten Angriff der regulären Spielzeit vergaben die Gäste gleich drei Siegeschancen, weswegen es in die Overtime ging (73:73; Q4). 

      Auch die Overtime sollte sich als Achterbahn der Gefühle gestalten. Sobald ein Team punktete, zog das andere unmittelbar nach. Jessup und Saraf versenkten wichtige Dreier für Ulm, während Davion Mintz und Lewis dagegenhielten. Nachdem der überragende Essengue aus der Distanz einen großen Schritt in Richtung Sieg machte, vollendete Lewis ein verrücktes Vier-Punkt-Spiel und verkürzte somit wieder auf einen Zähler. Letztendlich war es der unbezwingbare Noa Essengue, der per And-One seine überragende Leistung krönt und den Sieg eintütet (91:87; OT).

      Orange Mixed-Zone
      Head Coach Ty Harrelson: „Würzburg hat uns mit ihrer guten Defensive große Schwierigkeiten im letzten Viertel bereitet. Unsere Würfe sind nicht gefallen und die Ballsicherheit ging ein wenig verloren. In der Overtime haben wir zurück zu unserem guten Teamspiel gefunden und oftmals den freien Schützen bedient. Noa Essengue und Ben Saraf haben uns erneut in dieser schweren Phase tragen können. Es war ein ansehnliches PlayOff-Spiel vor einer atemberaubenden Kulisse.

      Forward Noa Essengue: „Das ist das Halbfinale. Wir müssen jedes Spiel besser werden, um einen sehr guten Gegner wie Würzburg bezwingen zu können. Letztes Jahr haben sie uns in der ersten Runde rausgeworfen, demnach haben wir noch eine Rechnung offen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn du den Fans mit deiner Leistung etwas für ihre Treue und den Support zurückgeben kannst. Wir wollen unsere großartige Saison mit dem Titel belohnen.
       

       

      Pressemitteilung: Ratiopharm Ulm
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      Die Bayern lassen sich von Heidelberg überraschen
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      Die Bayern lassen sich von Heidelberg überraschen

      1.6.2025 um 17:39 von
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      Jetzt sind die Bayern richtig gefordert: Den vielen rauschhaften Darbietungen im SAP Garden hat die Mannschaft von Gordon Herbert zum Start ins Playoff-Halbfinale keine weitere hinzufügen können - diese glückte dafür dem Gast Heidelberg, der das Heimrecht klaute und jetzt 1:0 führt. Viel Behauptungswille und Defense wären nötig gewesen im Schlussviertel, um den mutigen Außenseiter zu bezwingen. Doch der durfte in diesen zehn Minuten 31 Punkte erzielen, Bayern verlor vor ausverkaufter Halle unerwartet 90:95 (48:45).

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      Pressemitteilung: FC Bayern Basketball
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      MLP Academics klauen Spiel 1 in München
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      MLP Academics klauen Spiel 1 in München

      1.6.2025 um 17:15 von
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      Der Wahnsinn geht weiter! Die MLP Academics Heidelberg klauen dem amtierenden Deutschen Meister, FC Bayern Basketball, in Spiel 1 den Heimvorteil und gewinnen mit 95:90 (Q1 23:23 / Q2 22:25 / Q3 19:17 / Q4 31:25). Topscorer der Academics wird DJ Horne mit 26 Punkten. Weiter geht es für die Heidelberger mit Spiel 2 der Serie am Mittwoch, den 4. Juni, um 20 Uhr im SNP dome in Heidelberg. Alle Spiele der easyCredit BBL live und auf Abruf bei Dyn.

      Marcel Keßen mit den ersten Halbfinal-Punkten

      Es ist ein nervöser Start im SAP Garden, erst nach drei Minuten können sich die Zuschauer nach den ersten erfolgreichen Zählern auf ihre Plätze setzen. Die schon sicher geglaubten Punkte von Devin Booker werden in letzter Sekunde von Bakary Dibba spektakulär geblockt, Marcel Keßen sorgt dann wenige Momente später für die ersten Heidelberger Punkte in diesem Halbfinale. Doch so lange es gedauert hat, bis die ersten Würfe fallen, so schnell geht es dann für die Münchner von der Dreierlinie. Nach vier von fünf getroffenen Dreiern nimmt Coach Danny beim Stand von 16:7 die erste Auszeit. In der Folge stabilisieren sich die Academics und können zur Viertelpause ausgleichen.

      Heißes Händchen von Downtown

      Während sich die Jungs vom Neckar beim Rebound gegen die Big-Man-Riege der Münchner schwertun und vor allem Osun Osunniyi schmerzlich vermissen, läuft es von Downtown für die Heidelberger. Zur Pause trifft das Team starke 8/14 Dreier zur Pause. Vor allem Marcel Keßen (2) und Paul Zipser (1) geben dem Team offensive Firepower. Marcel, Michael und Ryan scoren nach zwei gespielten Vierteln zweistellig und sind mitverantwortlich für ein enges Spiel nach 20 gespielten Minuten. 

      Cool bleiben

      Die Bayern kommen besser aus der Kabine, können ihre Führung zwischenzeitlich auf zehn Punkte ausbauen, weil die Academics immer wieder unnötige Ballverluste verzeichnen. Doch statt eines großen gegnerischen Laufs zu kassieren, bleiben die Heidelberger cool, kämpfen sich Punkt für Punkt zurück und bleiben in heißer Atmosphäre in Reichweite. 

      Another One: Crunchtime, Baby!

      Im Schlussviertel machen die Heidelberger dann das, was sie am besten können: In der Crunchtime abliefern! Zu Beginn des letzten Spielabschnitts übernehmen die Academics die Führung, DJ Horne trifft zwei starke Dreier in Folge und der ausverkaufte SAP Garden wird plötzlich langsam aber sicher leiser -- die rund 250 mitgereisten Fans im Oberrang dafür umso lauter. Und der Wahnsinn nimmt für die Heidelberger seinen Lauf. Auch wenn Vladimir Lucic nahezu im Alleingang sein Team im Spiel hält, lassen sich die Academics diesen Erfolg nicht mehr nehmen. Mit einer geschlossenen Teamleistung, in der jeder Spieler seinen Beitrag leistet, klauen die Jungs vom Neckar dieses verrückte erste Spiel und gehen erneut mit 1:0 in Führung. Am Ende leuchtet ein 95:90-Sieg auf der Anzeigetafel, der SAP Garden verstummt vollends, nur im Block 110 hört man die mitgereisten Heidelberger, die völlig zurecht diesen Wahnsinns-Sieg bejubeln. 

      Stimmen zum Spiel

      „Seit wir in den Playoffs sind, habe ich das Gefühl, dass alles weitere für uns nur ein Plus ist. Wir haben Spaß, genießen die Zeit und competen. Ich glaube einige Leute waren überrascht, wie wir Chemnitz geschlagen haben. Heute sitze ich auf der Bank und sehe, wie wir gegen Bayern München spielen und denke, dass es ganz klar einen Grund gibt, wieso wie Chemnitz geschlagen haben. Auch wenn wir einige Jungs vermissen und eine kurze Rotation haben, gibt es irgendetwas mit diesen sieben, acht Jungs, was einfach klickt und funktioniert. Am Ende treffen wir natürlich auch einige harte Würfe, das macht es dann schwer, uns zu schlagen. Jetzt müssen wir uns erholen und uns auf Spiel 2 konzentrieren. -- Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics

      „Wir versuchen bei uns zu bleiben. Aber in diese Arena zu kommen, vor diesen Fans und mit der Geschichte, die Bayern hat im Hinterkopf, ist es ganz groß, für uns den ersten Sieg der Serie zu holen. Seit Tag eins wissen wir, was wir hier aufbauen. Es gab keine große Erwartungshaltung an uns. Zu sehen, wo wir jetzt stehen, gibt uns sehr viel Motivation. - DJ Horne

      Pressemitteilung: MLP Academics Heidelberg
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      Johs Andersen unterschreibt in Ludwigsburg, Kenji Sato verlässt die MHP RIESEN
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      Johs Andersen unterschreibt in Ludwigsburg, Kenji Sato verlässt die MHP RIESEN

      1.6.2025 um 11:33 von
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      Neben Headcoach Mikko Riipinen wird in der Saison 2025/2026 ein weiterer Skandinavier die Verantwortung im gelb-schwarzen Trainerteam übernehmen. Der Däne Johs Andersen wird dem schwedischen Cheftrainer auch in der Barockstadt assistieren und die gemeinsame Arbeit (von 2022 bis 2025 in Norrköping) fortsetzen. Während der 25-Jährige einen Einjahresvertrag unterzeichnet hat, ist die Verpflichtung Andersens gleichbedeutend mit einem Abschied. Kenji Sato, dessen formaler Leihvertrag mit den Kawasaki Brave Thunders ausgelaufen war, wird nicht nach Ludwigsburg zurückkehren. 

      Der Wert und die Bedeutung von langjährig zusammenarbeitenden und miteinander vertrauten Trainerteams ist immens, auch wenn vielleicht nicht immer jede zwischenmenschliche Facette konkret greifbar ist. Klar ist: Die MHP RIESEN Ludwigsburg erlebten dieses bereichernde Miteinander in den vergangenen Jahren mehrfach und in mehrerlei Hinsicht, etablierten auf Basis dessen einen Teil ihrer defensiv geprägten Klub-Philosophie, die trotz Trainer-Wechseln zum gelb-schwarzen Symbolfaktor wurde -- und mit neuen Elementen und neuem Cheftrainer fortan weiterentwickelt werden wird. Neben Mikko Riipinen wird dabei auch Johs Andersen eine entscheidende Rolle spielen. Der Däne und Riipinen kennen und vertrauen sich bereits seit Jahren, der 25-Jährige war in Östergötlands län der Assistenztrainer des Schweden und wird diese Funktion nun auch in der Barockstadt innehaben.

      „Ich freue mich sehr, dass wir Johs Andersen zu den MHP RIESEN Ludwigsburg holen konnten. Er ist im Hinblick auf Video-Scouting und Analyse hervorragend und zudem ein sehr guter Mensch, der fleißig ist und sehr hart arbeitet. Es ist wichtig für mich, dem Team neue Perspektiven und Energie zu geben und dabei auch jemanden im Team zu haben, mit dem ich bereits mehrere Jahre zusammengearbeitet habe, erläutert Mikko Riipinen.

      Andersen und Riipinen arbeite(te)n bereits seit Januar 2022 zusammen und bildeten über diese Zeit hinweg in Schweden eine Einheit, die maßgeblich dafür war, dass die Norrköping Dolphins zuletzt fünffach in Folge die Meisterschaft gewannen. Nachdem Riipinen im Januar nach Deutschland wechselte, beerbte Andersen seinen Headcoach und führte den Klub interimsweise mit einer 23:7-Bilanz auf Hauptrunden-Platz eins und im Anschluss daran mit einer 11:1-Bilanz durch die Playoffs und zum Titelgewinn. Das Vertreten Riipinens ist für Andersen dabei aber kein Novum gewesen. Aufgrund der Nationaltrainertätigkeit des Schweden ist sein dänischer Co-Trainer in Länderspielpausen -- und auch im kommenden Sommer während der FIBA EuroBasket in Ludwigsburg -- weitaus mehr als nur die sprichwörtlich rechte Hand, sondern wochenweise auch der erste Ansprechpartner. Folgerichtig war die Besetzung der vakanten Assistant-Coach-Position sowohl für Riipinen als auch für die MHP RIESEN Ludwigsburg von großer Bedeutung.

      Vor seiner Zeit im Herzen Schwedens arbeitete Andersen an mehreren Stationen in seinem Heimatland: Bei den Brønshøj Dragons, dem BC Copenhagen und beim dänischen DBB-Pendant, dem
      Danmarks Basketball Forbund, betreute Andersen vor und während seiner Zeit in Schweden aufeinanderfolgend den U15- (2019/2020) und den U17-Nachwuchs (2020 -- 2022) und als Assistenztrainer die erste Mannschaft des Partnervereins Stevnsgade (BC Copenhagen / 2020 -- 2022). Vor rund drei Jahren folgte der Wechsel gen Norden und nun der erstmalige Wechsel raus aus Skandinavien.

      Er sagt: „Ich fühle mich geehrt und bin glücklich darüber, dass ich ein Teil dieser Organisation, mit einer solchen Geschichte und fleißigen Leuten werden darf. Ich bin voller Aufregung und Vorfreude auf die neue Saison -- und bereit für alles für gelb!

      Profil
      Name: Johs Andersen
      Geburtsdatum: 16.11.1999
      Position: Assistant Coach
      Nationalität: DänemarkArigatō, Kenji Sato!
      Die Ankunft Andersens, der in dieser Woche bereits nach Deutschland reiste, um sich mit Klub, Strukturen und Menschen vertraut zu machen, ist gleichbedeutend auch mit einem Abschied. Kenji Sato wird nicht an die schwäbische Seitenlinie zurückkehren. Der 45-Jährige kam im vergangenen Sommer mit John Patrick aus Japan nach Ludwigsburg und bereicherte den Klub sowohl in den 47 Pflichtspielen seiner Amtszeit als auch weit darüber hinaus.

      Gemeinsam mit Lars Masell stellte sich der vierte japanische Assistenztrainer der gelb-schwarzen Historie (Takumi Ishizaki, Hiroyuki Maeda, Tetsuro Miyazaki, Kenji Sato) auch nach dem Abgang Patricks im letzten Saison-Drittel in den Dienst seiner Farben und hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass die MHP RIESEN ein derart starkes Hauptrunden-Ende erlebten.

      Sato wird ins Land der aufgehenden Sonne zurückkehren und sich einer neuen Aufgabe widmen. Hierfür und für alle weiteren Abschnitte des Lebensweges wünschen die Barockstädter ihm alles erdenklich Gute.

       

      Pressemitteilung: MHP Riesen Ludwigsburg
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      Marie Gülich fällt für Women's EuroBasket aus
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      Marie Gülich fällt für Women’s EuroBasket aus

      1.6.2025 um 10:35 von
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      Die Befürchtungen nach dem gestrigen Ausscheiden von Marie Gülich im Testspiel gegen Tschechien haben sich bestätigt. Die DBB-Centerin hat sich das vordere Kreuzband gerissen unf fällt somit für die Women’s EuroBasket 2025 aus.

       

      Wir wünschen unserer Kapitänin viel Kraft auf dem Weg zum Comeback und eine schnelle Genesung.

       

      Pressemitteilung: Deutscher Basketball Bund
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      Hexenkessel bereit fürs Halbfinale
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      Hexenkessel bereit fürs Halbfinale

      30.5.2025 um 17:01 von
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      Am Sonntagabend empfängt ratiopharm ulm im ersten Halbfinalspiel die FIT/One Würzburg Baskets in der ratiopharm arena. Mit den eigenen Fans im Rücken gibt es mit Blick in die Vergangenheit die Chance auf Revanche. Tip-Off ist um 18 Uhr -- jetzt letzte Tickets sichern. Foto: Harry Langer

      Der Sweep über ALBA Berlin sorgte bereits für unzählige PlayOff-Momente und ein großes Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz. Für die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson wartet nun mit den FIT/One Baskets Würzburg ein alter Bekannter, diesmal allerdings in der Runde der letzten vier. Blick zurück: Viertelfinalserie 2023/24, der Viertplatzierte Ulm trifft auf den fünften Würzburg. Nachdem Sasa Filipovski mit seinen Würzburgern Spiel eins überraschend aus der Donaustadt entführte, glichen die Uuulmer kurze Zeit später spektakulär aus. Durch den 2-2-1 Modus wechselte die Serie dann nach Franken, wo die Spielzeit des amtierenden Meisters nach gerade einmal vier PlayOff-Spielen beendet wurde: „Es ist eine komplett neue Ausgangslage im Vergleich zur letzten Saison. Das Team harmoniert besser und wirklich jeder hat den Willen, diese Saison als Meister beenden zu wollen. Wir starten mit dem passenden Momentum in diese Serie, erklärt Guard Justinian Jessup. Für die Uuulmer stand bereits am Montag Regeneration und Vorbereitung auf dem Programm, während der kommende Gegner den Halbfinaleinzug erst am Donnerstag unter Dach und Fach bringen konnte: „Auf der einen Seite ist es für uns ein Vorteil, dass wir jetzt eine Woche spielfrei hatten und regenerieren konnten, auf der anderen Seite ist Würzburg im Spielfluss, erklärt Ulms Cheftrainer Ty Harrelson und warnt im gleichen Zuge: „Letztes Jahr hatte Würzburg mit Otis Livingston II den amtierenden MVP und diese Saison mit Jhivvan Jackson. Beide sind vom Spielstil ähnlich, diese DNA erkennst du bei allen Würzburger Guards, warnt Harrelson.

      Das sind die Zahlen: PlayOff-Statistiken im Überblick

      Die Zahlen legen leichte Vorteile auf Seiten der Uuulmer offen. Bereits in der Hauptrunde waren die Harrelson-Schützlinge für ihre starke Offensive bekannt. Innerhalb der Zone steigt die Effizienz in den exzellenten Bereich. Hierfür sind allen voran Nelson Weidemann (100% 2P), Noa Essengue (83.3%) und Márcio Santos (81.8%) verantwortlich. Zudem sind die Orangenen mit 10.3 Steals die besten Balldiebe unter den verbliebenen vier Mannschaften. Würzburg spiel seine Größe und Physis gut aus und generiert dementsprechend auch die meisten zweiten Chancen (12.4 OR). 

      Der Gegner -- FIT/One Würzburg Baskets 
      Head Coach Sasa Filipovski lässt nicht nur ansehnlichen, sondern auch erfolgreichen Basketball spielen. In seiner vierten Saison als Cheftrainer erreichte er nun bereits zum zweiten Mal das Halbfinale der BBL-PlayOffs. Nach der kräfteraubenden Serie gegen Braunschweig treffen die Baskets auch in diesem Jahr wieder auf die Uuulmer. Im diesjährigen Kader finden sich auch einige bekannte Gesichter mit Blick auf die vergangene Saison wieder. Einen Go-to-Guy haben die Franken mit Jhivvan Jackson. Der Puerto-Ricaner definiert sich über eine ähnliche Spielweise wie sein Vorgänger Otis Livingston II und ist zum MVP ausgezeichnet geworden. In den PlayOffs kommt der Guard auf 13.6 Punkte, 3.6 Assists und 2.4 Steals. Kapitän Zachary Seljaas ist nach wie vor ein fester und wichtiger Rückhalt der Würzburger Mannschaft. Letzte Saison war er bereits die tragende Säule in der Viertelfinalserie. Auch Braunschweig bekam die Fähigkeiten des US-Amerikaners in Form von beachtlichen 20.5 Punkte und 5.8 Rebounds zu spüren. Youngster Hannes Steinbach war ebenso im vergangenen Jahr Teil der Mannschaft. Der große Sprung gelang dem 19-jährigen allerdings erst in der aktuellen Spielzeit. Gegen Braunschweig krönte er seine bisherigen Leistungen mit einem spielentscheidenden Dreier, der seine Mannschaft in die Overtime sendete. Mit 15.8 Punkten und beachtlichen 9.8 Rebounds zählt er zu den effektivsten Akteuren der Liga (23.6 EF). 

      Orange Mixed-Zone
      Head Coach Ty Harrelson: „Über diese Woche haben wir uns fit gehalten und vermehrt auf die Offensive konzentriert. Da wir bis Donnerstag den Gegner nicht kannten, starten wir heute mit einer Videoanalyse, um bestmöglich auf Würzburg vorbereitet zu sein. Der Würzburger Basketball ist bekannt für seine starken Guards. Neben ihrem überragenden MVP Jhivvan Jackson, haben sie mit Zachary Seljaas einen der besten Teamplayer in ihren Reihen. Zu Hause können wir am Sonntag den ersten wichtigen Schritt in dieser Serie machen -- die ratiopharm arena mit unseren Fans wird dabei wieder ein wichtiger Faktor sein.

      Guard Justinian Jessup: „Es ist eine komplett neue Ausgangslage im Vergleich zur letzten Saison. Das Team harmoniert besser und wirklich jeder hat den Willen, diese Saison als Meister beenden zu wollen. Wir starten mit dem passenden Momentum in diese Serie.

       

      Pressemitteilung: Ratiopharm Ulm
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      Ulm - Würzburg: Revanche gegen die Mentalmonster
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      Ulm - Würzburg: Revanche gegen die Mentalmonster

      30.5.2025 um 15:14 von
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      Herzlich willkommen zu den redaktionellen Themen des zweiten Playoff-Halbfinales zwischen ratiopharm ulm und den FIT/One Würzburg Baskets, das am Sonntag startet. 

      • Es geht um den Einzug in die BBL-Finals, aber außerdem geht es für Ulm auch darum, sich zu revanchieren, denn vergangene Saison gab es als amtierender Meister mit 1:3 das Aus im Viertelfinale gegen das damalige Würzburger Überraschungsteam.
      • Die Würzburger Mentalmonster auf der anderen Seite müssen mindestens eine Partie bei den Ulmern gewinnen  -- die haben allerdings mit 15:1 Siegen zusammen mit München die beste Heimbilanz der Hauptrunde, in den vergangenen zehn Heimspielen immer mehr als 90 Punkte erzielt und diese im Schnitt mit 21,1 Zählern Differenz dominiert.
      • Dazu gibt es außergewöhnliche Duelle: Mit Noa Essengue und Hannes Steinbach treffen im Frontcourt zwei NBA-Talente aufeinander / Das zweite elektrisierende Duell gibt es auf der Eins, wo mit Jhivvan Jackson (1,83 Meter) der Liga-MVP und beste Offensivspieler der BBL-Saison das Ulmer NBA-Talent Ben Saraf (1,97), seines Zeichens MVP der U18-EM, erwartet. / Und auch das Duell der Anführer hat es in sich: Ulms Karim Jallow und Würzburgs Zac Seljaas (beide 1997 geboren) sind die Energiemonster ihrer Teams.

      Neuauflage nach einem Jahr: Ulmer Favoriten wollen per Revanche gegen die Würzburger Mentalmonster ins Finale

      Stand: ratiopharm ulm (2) -- FIT/One Würzburg Baskets (6) 0-0

      Titel: Ulm: Deutscher Meister 2023, Deutscher Pokalsieger 1996 / Würzburg: -

      Die besondere Brisanz: Es geht für ratiopharm ulm und die FIT/One Würzburg Baskets um den Einzug in die BBL-Finals, das ist eigentlich bereits brisant genug, aber außerdem geht es für Ulm auch noch darum, sich zu revanchieren, denn vergangene Saison gab es als amtierender Meister mit 1:3 das Aus im Viertelfinale gegen das damalige Überraschungsteam aus Franken. Würzburg auf der anderen Seite steht vor der Aufgabe, mindestens eine Partie bei den Ulmern gewinnen zu müssen -- Ulm hat allerdings mit 15:1 Siegen zusammen mit München die beste Heimbilanz der Hauptrunde, in den vergangenen zehn Heimspielen immer mehr als 90 Punkte erzielt und diese im Schnitt mit 21,1 Zählern Differenz dominiert.

      Die stärksten Viertelfinalisten gegen die Mentalmonster

      Unser Kolumnist Stefan Koch bescheinigt bei seiner Analyse der Halbfinals den Ulmern, dass sie im Viertelfinale den besten Basketball aller acht Playoff-Teams gezeigt hätten (Insgesamt hat der Tabellenzweite der Hauptrunde sieben Spiele in Serie gewonnen). Außerdem war er beeindruckt von der mentalen Härte der Würzburger, die auf das 0:1 und auch das 1:2 jeweils mit Heimsiegen antworteten und auch im fünften Spiel in Braunschweig nach verspieltem Vorsprung (50:28) einen Rückstand von drei Punkten bei fünf Sekunden und gegnerischem Ballbesitz noch wett machten. Für das erste Halbfinale fragt er sich, ob Ulm einige Braunschweiger Ideen in der Verteidigung übernehmen wird, beispielsweise das Anpressen sowie das Doppeln des ballführenden Guards, denn …

      Status Quo: … Würzburg hat wenig Zeit zum Durchschnaufen. Ulm hatte nach dem 3:0-Sweep gegen Berlin acht Tage spielfrei, Würzburg nach dem 3-2 nach Overtime gegen die Löwen nur drei -- und musste dabei auch noch aus Braunschweig zurück in die Heimat und anschließend zum ersten Halbfinale nach Ulm reisen.

      Duelle im Fokus

      Dieses Halbfinale bietet einige vielversprechende Duelle, aber zwei stechen heraus. Mit den Power Forwards Noa Essengue und Hannes Steinbach treffen im Frontcourt zwei NBA-Talente aufeinander. Zwar wird der 19-jährige Steinbach (2,04 Meter, 106 Kilo) aktuell eher auf der Fünf eingesetzt (Owen Klassen verletzt) und der 18-jährige Essengue (2,05, 88) auf seiner angestammten Vierer-Position, dennoch werden die beiden auch direkt gegeneinander spielen. Für einen von beiden werden diese Halbfinals die vorerst letzten BBL-Spiele werden: Steinbach geht ans College, Essengue direkt in die NBA-Draft. Das zweite elektrisierende Duell gibt es auf der Eins, wo aus Würzburger Sicht mit Jhivvan Jackson (1,83 Meter) der Liga-MVP und beste Offensivspieler der BBL-Saison das Ulmer NBA-Talent Ben Saraf (1,97), seines Zeichens MVP der U18-EM, erwartet. Saraf spielte im Viertelfinale gegen Berlin groß auf (15,0 PPG, 52,2 FG%, 5,0 APG, 3,7 RPG, 18,3 EFF), Jackson wirkte gegen Braunschweig angeschlagen und wurde wegen seiner Rippenprellung mehrfach behandelt (13,6 PPG, 38,7 FG%, 3,6 APG, 2,8 RPG, 12,6 EFF).

      Der X-Faktor: Sollte Jackson auch im Halbfinale nicht wie gewohnt dominieren können, wären bei Würzburg vor allem die anderen Scoring-Option auf den Guard-Positionen gefragt: Starter Davion Mintz (in zwölf Hauptrundenpartien vier Mal mindestens 20 Punkte) sowie von der Bank kommend Mike Lewis, der die ganze Saison über immer mal wieder sein gutes Handgelenkchen für selbst kreierte wichtige Buckets in der Crunchtime demonstriert hat. Bei Ulm hat sich Alfonso Plummer über die gesamte Saison die Erwähnung als potenzieller X-Faktor verdient: Sieben Mal legte der Shooter mit der schnellen linken Klinke mehr als 15 Punkte in einer Partie auf, Höhepunkt waren die 29 Zähler (7/9 Dreier) beim Sieg gegen München

      Zwei Energiebündel als Anführer

      Ulms Karim Jallow und Würzburgs Zac Seljaas (beide 1997 geboren) sind die Energiemonster ihrer Teams. Beide spielen aktuell hauptsächlich auf der Vier, obwohl sie früher auch auf der Drei (Seljaas) oder sogar auf der Zwei (Jallow) Minuten gesehen haben. Seljaas war noch vor Steinbach (23,8 zu 23,6 EFF) effektivster Spieler der ersten Playoff-Runde und kann sein Team mitreissen, wenn er von der Dreierlinie heiß läuft. Jallow ist zusammen mit Heidelbergs Michael Weathers der beste Fastbreakspieler der Liga und netzt über die Saison beeindruckende 56,0 Prozent seiner Feldwürfe ein. Wenn weiter oben von vielversprechenden Duellen geschrieben wurde … dieses gehört auch dazu!

      Die Trainer: Der 50-jährige Sasa Filipovski ist seit 2003 als Headcoach in europäischen Profiligen aktiv, unter anderem in Slowenien bei seinem Heimatclub Olimpija Ljubljana und bei weiteren namhaften Stationen wie Lottomatica Rom, AS Monaco und Partizan Belgrad. Er hat bereits Titel in Slowenien, Polen und der Türkei gewonnen und war in Polen drei Mal Trainer des Jahres. In seiner vierten Saison in Würzburg hat er den Klub nun das zweite Jahr in Folge ins Halbfinale geführt. Der 44-jährige Ty Harrelson war nach seiner Spielerkarriere sechs Jahre als Trainer an US-Colleges sowie anschließend eine Saison beim TV Langen in der Regionalliga aktiv. 2022 bekam er eine Chance in Vechta, wurde ProA-Meister und zog mit dem Aufsteiger vergangene Saison in die BBL-Playoffs ein.
       

      Zahlen und Statistiken

      Ewige Bilanz: 35 Spiele gab es seit 1997 zwischen Ulm und Würzburg, satte 27-mal setzten sich die Ulmer durch.

      Bisherige Playoff-Serien: Das Aufeinandertreffen von Ulm und Würzburg gab es in den Playoffs bereits zweimal. In der Saison 2011/2012 setzte sich Ulm deutlich mit 3:0 durch, unter anderem trafen dabei die beiden Liga-Legenden Per Günther und Alex King aufeinander. In der Vorsaison sorgten wie erwähnt die Würzburger für die große Überraschung, als sie Titelverteidiger Ulm mit 3:1 gleich im Viertelfinale aus dem Wettbewerb beförderten.

      Die größten Siege: Aus Ulmer Sicht der dritte Halbfinalsieg von 2012 (88:80), wodurch Per Günther und John Bryant das erste Mal ins Finale einzogen (dort allerdings gegen Bamberg 0:3 verloren). Aus Würzburger Sicht natürlich das 75:72 im vierten Viertelfinale des vergangenen Jahres -- ohne Otis Livingston, der sich im ersten Spiel der Serie das Knie geschreddert hatte. Daran sollte jetzt auch erinnert werden, wo Jhivvan Jackson sich nicht in Bestform präsentiert -- die Würzburger haben bereits einmal gezeigt, dass sie Ulm auch ohne ihren Liga-MVP bezwingen können …

      Rekordverdächtig: Ulm hat mit Ben Saraf, Justinian Jessup und Alfonso Plummer drei Linkshänder in der Rotation.

      Alte Bekannte: Ulms Karim Jallow und Tommy Klepeisz sowie Würzburgs Lukas Wank und Bazou Kone spielten früher zusammen in Braunschweig, Jallow war davor in der Saison 2018/19 in Ludwigsburg Teamkollege von Würzburgs Center Owen Klassen. Ulms Nelson Weidemann und Würzburgs Aubrey Dawkins spielten 2020/21 zusammen in Göttingen. Max Ugrai versuchte sich von 2018 bis 2020 in Ulm, fand dann aber über Bremerhaven und Heidelberg wieder in die Heimat nach Würzburg.

       

      Pressemitteilung: easyCredit Basketball Bundesliga
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      Vom tschechischen Meister nach Bonn: Willkommen, Tylan Birts!
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      Vom tschechischen Meister nach Bonn: Willkommen, Tylan Birts!

      30.5.2025 um 11:07 von
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      Der Kader der Telekom Baskets Bonn für die kommende Saison 2025/2026 nimmt weiter Formen an: Mit Tylan Birts wechselt der „Verteidiger des Jahres des tschechischen Meisters ERA Nymburk auf den #HEARTBERG, wo er einen Vertrag bis Sommer 2027 unterschrieb.

      „Mit Tylan Birts verstärkt uns ein erfahrener Flügelspieler, der in der vergangenen Saison einen wichtigen Teil zur Meisterschaft Nymburks beigetragen hat. Wir erhoffen uns von ihm, dass er unserem Team mit seiner Mentalität, Verteidigung und Führungsqualität Stabilität verschafft, was uns in der vergangenen Saison etwas gefehlt hat, nennt Baskets-Headcoach Marko Stankovic die wichtigsten Gründe für die Verpflichtung des US-Amerikaners.

      Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn
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      Nach acht Tagen Pause: Bayern startet endlich ins Halbfinale
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      Nach acht Tagen Pause: Bayern startet endlich ins Halbfinale

      30.5.2025 um 10:39 von
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      Seit 2013 haben die Bayern-Basketballer in den Best-of-five-Playoffs stets das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft erreicht, so auch diesmal. Jeder weiß, dass dem Titelverteidiger das nicht reicht und das wollen die Münchner ab Sonntag auch in der Serie gegen die MLP Academics Heidelberg klarstellen. Um 16.30 Uhr ist Tip-Off im SAP Garden, für den schon wieder mehr als 9.000 Tickets abgesetzt sind. Nach dem Auswärtsspiel am Mittwoch geht es dort am Samstag darauf (7.6., 20 Uhr) weiter mit dem zweiten Heimspiel, auch hier wird ein volles Haus erwartet.

      Mehr dazu auf fcbayernbasketball.com.

       

      Pressemitteilung: FC Bayern Basketball
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      MLP Academics eröffnen Halbfinal-Serie in München
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      MLP Academics eröffnen Halbfinal-Serie in München

      30.5.2025 um 9:33 von
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      Die MLP Academics Heidelberg stehen seit 50 Jahren erstmals wieder in einem Halbfinale der Postseason. In der Best-of-Five-Serie treffen die Jungs vom Neckar auf den amtierenden Deutschen Meister, den FC Bayern Basketball. Die Münchner bitten am Sonntag, den 1. Juni, um 16:30 Uhr im SAP Garden zum Tip-Off für Spiel 1. Alle Spiele der easyCredit BBL live und auf Abruf bei Dyn.

      Gekrönte Saison vs. zu krönende Saison

      Während die MLP Academics mit dem historischen Einzug ins Halbfinale einer sowieso schon außergewöhnlichen Saison erneut die Krone aufgesetzt haben, geht es für die Bayern in den Playoffs darum, den noch einzigen verbleibenden Titel zu gewinnen. Nach dem Aus im Halbfinale des BBL Pokals beim SYNTAINICS MBC wurde in der EuroLeague nach sehr starker Spielzeit das letzte PlayIn-Spiel bei Real Madrid verloren und so die Playoffs verpasst. 

      Dementsprechend entschlossen gingen die Münchner in der Viertelfinal-Serie gegen den SYNTAINCS MBC zur Sache und setzten sich unaufgeregt mit drei klaren Siegen und einem 3:0-Sweep durch. Seit Sonntag genießen die Bayern also ein wenig Zeit zum Durchschnaufen und zur Vorbereitung auf die Halbfinal-Spiele.

      Individuelle Klasse

      Im Kader der Münchner finden sich einige große Namen. Nick Weiler-Babb zum Beispiel ist kürzlich erst zum Defensive Player of the Year in der EuroLeague und der BBL gewählt worden. Der bullige Guard Carsen Edwards sorgte vor allem international für Furore, in der BBL wurde der US-Amerikaner bei der MVP-Wahl als Zweiter hinter Jhivvan Jackson und vor Ryan Mikesell gewählt. 

      So ist es wenig überraschend, dass sich die Starpower des FC Bayern im Hinrunden-Spiel deutlich durchsetzen konnte. Mit 59:87 mussten sich die Academics in der ausverkauften SAP Arena geschlagen geben. Deutlich verbessert liefen die Jungs vom Neckar jedoch in München auf, dort präsentierte sich das Team von Headcoach Danny Jansson ordentlich, verlor schlussendlich jedoch mit 78:87. 

      Hinter Ulm und Berlin weisen die Bayern mit +9,4 das drittbeste Net Rating der Liga auf. In der Serie gegen die Münchner können sich die Academics auf viel Länge, Physis und starkes Rebounding beim Gegner gefasst machen. Doch bereits zuletzt konnten die Heidelberger als Team unter den Brettern dagegenhalten. So wurde im entscheidenden Spiel 4 der Chemnitz-Serie das Rebound-Duell klar mit 50:25 gewonnen. 

      „Gute Ausgangslage

      Headcoach Danny Jansson weiß, dass die Favoritenrolle klar verteilt ist, sieht dies jedoch als Vorteil für die Jungs vom Neckar: „Wir sind der Underdog in dieser Serie. Es ist eine gute Ausgangslage für uns, weil wir absolut nichts zu verlieren haben. Wir können uns darauf konzentrieren, Basketball zu spielen, Spaß zu haben und unsere Geschichte so lange weiterzuschreiben, wie wir können. Natürlich hat München große individuelle Qualität, sie sind gut gecoacht und in den Playoffs haben sie den alleinigen Fokus auf die nationale Liga. Sie haben viele Spieler mit Erfahrung. Es wird brutal schwierig, aber auf der anderen Seite muss es einen Grund geben, wieso wir so weit gekommen sind. Wir gehen in dieses Spiel, werden Spaß haben und werden nach Spiel 1 analysieren, wo wir stehen.

      Pressemitteilung: MLP Academics Heidelberg
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      Erste Neuverpflichtung für die kommende Saison: Norris Agbakoko verstärkt ALBA BERLIN
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      Erste Neuverpflichtung für die kommende Saison: Norris Agbakoko verstärkt ALBA BERLIN

      30.5.2025 um 9:25 von
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      Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28: ALBA BERLIN verpflichtet den deutschen Center Norris Agbakoko für die nächsten drei Spielzeiten. Der 2,17 Meter große Big Man wechselt von den EWE Baskets Oldenburg in die Hauptstadt. In der vergangenen Spielzeit erzielte der 25-Jährige in der BBL für Oldenburg durchschnittlich 11,2 Punkte und 7,2 Rebounds bei etwas mehr als 22 Minuten Einsatzzeit pro Partie.

      Himar Ojeda (ALBA-Sportdirektor): „Wir hätten Norris gerne schon früher verpflichtet und freuen uns deshalb umso mehr, dass es nun endlich geklappt hat. Seine Entwicklung in den letzten Jahren ist beeindruckend, und wir möchten ihn bei ALBA dabei unterstützen, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Er ist ein vielseitiger Spieler mit außergewöhnlicher Beweglichkeit und Koordination -- gerade für jemanden mit seiner Größe. Damit passt er hervorragend zu uns und unserem Spielstil.

      Norris Agbakoko: Ich und meine Familie können es kaum erwarten, nach Berlin zu ziehen und die Stadt und die Organisation besser kennenzulernen. ALBA verkörpert für mich Entwicklung, Erfolg, Leidenschaft, Extraeinsatz und Teamwork -- das sind alles Dinge, mit denen ich mich identifiziere und auf die ich mich freue in den nächsten Jahren. Davon will ich ein Teil sein. Die Spiele in der Uber Arena sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben und jetzt freue ich mich umso mehr, die ALBA-Fans im Rücken zu haben. Ich freue mich auf die nächste Saison und darauf, alle kennenzulernen!

      Norris Agbakoko wurde am 16. Januar 2000 in Bremen geboren -- als Sohn einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters. Zum Basketball fand er erst mit 17 Jahren, nachdem er zuvor als Jugendlicher Fußball spielte. Über das Finalturnier von Jugend trainiert für Olympia führte ihn sein Weg direkt zum Probetraining beim Jugendprogramm der EWE Baskets Oldenburg. Dort erkannte man sein Talent sofort -- schon in seinem ersten Jahr spielte Agbakoko für Oldenburgs U19 in der NBBL.

      Seine ersten Einsätze im Herrenbereich hatte er in der Saison 2018/19 für die Baskets Juniors/Oldenburger TB in der ProB sowie parallel für die TSG Westerstede in der Regionalliga. Am ersten Spieltag der Saison 2020/21 feierte Agbakoko unter Trainer Mladen Drijenčić schließlich sein Bundesliga-Debüt gegen Braunschweig. In der Folgezeit entwickelte sich der junge Center immer weiter und etablierte sich als verlässlicher Inside-Spieler -- von 2022 bis 2024 auch unter Headcoach Pedro Calles, den Agbakoko nun bei ALBA wieder trifft.

      Aufgrund seiner Leistungen in der Bundesliga wurde Agbakoko im Sommer 2023 in die U23-Auswahl des DBB berufen, die unter der Leitung von Gordon Herbert am GLOBL JAM in Toronto, Kanada teilnahm. An der Seite von Jonas Mattisseck erspielte er sich bei dem internationalen Turnier mit dem deutschen Team den dritten Platz.

      Dass sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpt ist, zeigte Agbakoko in der vergangenen Saison eindrucksvoll: Im Vergleich zur Spielzeit 2023/24 steigerte er seine Werte von 6,9 auf 11,2 Punkte sowie von 5,5 auf 7,2 Rebounds. Auch seine Freiwurfquote konnte er um knapp 16 Prozent verbessern -- von 61,1 auf satte 77 Prozent. In Berlin findet der 25-Jährige nun seine neue sportliche Heimat.

      Pressemitteilung: ALBA Berlin
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      SparkassenStars verpflichten Max Brackmann
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      SparkassenStars verpflichten Max Brackmann

      30.5.2025 um 7:09 von
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      Bochum hat einen neuen Turm! Der 2,14 m große Max Brackmann wechselt von der Southeastern Louisiana University aus der NCAA I ins Ruhrgebiet und soll den VfL SparkassenStars Bochum in der neuen Saison mit seiner Physis weiterhelfen.

      Max Brackmann stammt aus dem ostwestfälischen Loehne. Seine Basketballkarriere begann erst mit 14 Jahren, nachdem Brackmann vorher Wettkampfschwimmer und Wasserballer war. Bei der BG Herford in der Regionalliga West nahm seine Basketballkarriere aber dann richtig Fahrt auf. Die Möglichkeit ans College in die USA zu gehen und mit einem Stipendium Basketball zu spielen ergriff Brackmann im Alter von 18 Jahren. Durch die Pandemie und eine Verletzung konnte er insgesamt 6 Jahre für die Lions der Southeastern Louisiana University auf dem Parkett stehen. Nachdem er in diesem Jahr sein Senior Year absolvierte, will er nun bei den SparkassenStars in seinem Heimatland den nächsten Karriereschritt gehen.

      „Bochum hat sich für mich sofort angefühlt wie Familie, berichtet Brackmann, der während der letzten Saison auf Empfehlung von Matthew Strange ein paar Trainingseinheiten mit den SparkassenStars absolviert und sich dabei beim Coaching Staff der Bochumer empfohlen hat. Brackmann und Strange spielten einst gemeinsam in Louisiana College-Basketball und sind befreundet. Wir freuen uns, dass der talentierte Center seine erste Profi-Saison bei uns absolvieren wird. Glückauf, Max!

      Stimmen zur Verpflichtung:

      „Max ist ein interessanter Spieler, der Vielseitigkeit und Präsenz inside vereint. Genau danach haben wir gesucht. Er wird gut zu unserem Defense-Stil und einer neuen Art unserer Offense passen. Wir fühlen uns geehrt, dass er sich in dieser wichtigen Phase seiner Karriere für uns entschieden hat. Ich freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten und ihn bei seiner Weiterentwicklung auf und abseits des Parketts zu unterstützen, so Headcoach Felix Banobre.

      „Wir haben Max noch zum Ende der letzten Saison bei uns im Training gehabt. Durch seine Freundschaft zu Matt Strange, welche zu gemeinsamen College-Zeiten begann, war der Draht zu ihm sehr kurz. Er hatte unsere Coaches in diesen Einheiten überzeugt, so dass wir uns um ihn bemüht haben. Es freut mich, dass er seine Profikarriere hier bei uns starten wird, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

       

      Pressemitteilung: VfL SparkassenStars Bochum
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      Vier Punkte bis zur Meisterschaft – Science City Jena unterliegt an der Mosel mit 82:85
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      Vier Punkte bis zur Meisterschaft -- Science City Jena unterliegt an der Mosel mit 82:85

      29.5.2025 um 21:26 von
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      Mit einer gleichermaßen knappen wie korrigierbaren 82:85-Niederlage wird Science City Jena in der Nacht zum Freitag aus Rheinland-Pfalz zurückkehren. Das Team von Trainer Björn Harmsen unterlag am Himmelfahrts-Donnerstag des 29. Mai den gastgebenden VET-CONCEPT Gladiators Trier im ersten Endspiel um die Krone der BARMRER 2. Basketball Bundesliga vor 4.573 Zuschauern nach umkämpften Spielverlauf, hält sich jedoch alle Chancen offen, um dieses Resultat zum Rückspiel im „Final Daheme zu drehen. 

      Während Routinier Raymar Morgan in der von Beginn an umkämpften Partie mit 22 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, haben die Thüringer bereits am 31. Mai um 16.00 Uhr die Gelegenheit, sich durch einen Heimsieg mit mehr als vier Punkten die ProA-Meisterschaft zu sichern. Das Duell am Samstagnachmittagin der Sparkassen-Arena  ist bereits ausverkauft.

      Punkteverteilung: Morgan 22, Christen 13, Carter 10, Moore 10, Bank 6, Falkenthal 5, Haukohl 4, Herrera 4, Lodders 3, Nelson 3, Cooks 2, Krause

      Spielfilm: 1. Viertel 24:16 -- 2. Viertel 43:31 -- 3. Viertel 60:53 -- 4. Viertel 85:82

       

      Pressemitteilung: Medipolis SC Jena
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      Assistant-Coach Alvaro Sanchez bleibt bei den SparkassenStars
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      Assistant-Coach Alvaro Sanchez bleibt bei den SparkassenStars

      29.5.2025 um 16:22 von
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      Es ist die erste Vertragsverlängerung, die die VfL SparkassenStars Bochum für die neue Saison vermelden können. Assistant Coach Alvaro Sanchez, der vor der letzten Saison den Coaching Staff der SparkassenStars ergänzt hatte, bleibt auch in der Saison 2025/2026 in Bochum.

      Der in Madrid geborene, aber in Barcelona aufgewachsene Spanier Alvaro Sanchez hat die Erwartungen, die vor der letzten Saison in ihn gesetzt wurden vollkommen erfüllt. „Alvaro hat sich in der vergangen Saison in unserem Coaching Staff sehr gut eingefunden und einen hervorragenden Job gemacht, begründet Geschäftsführer Tobias Steinert die Vertragsverlängerung. Der eingeschlagene Weg der SparkassenStars soll fortgeführt werden, der den Bochumern in der Saison 2024/2025 die erste Playoff-Teilnahme in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beschert hatte. Sanchez ist ein Baustein davon, der also bestehen bleibt. „Ich freue mich sehr, dass er mit uns in die nächste Saison geht. Mit seiner Akribie und seiner Energie in den Trainings ergänzt er unseren Coaching Staff perfekt, führt Steinert weiter aus.

      „Ich bin sehr froh darüber, die Möglichkeit erhalten zu haben in Bochum zu bleiben. Ich möchte die Energie dieses besonderen Clubs weiter miterleben. Ich freue mich, auch in der kommenden Saison Teil eines Teams zu sein, dass Geschichte schreiben möchte und sie nicht nur zu lesen, zeigt sich Sanchez erfreut über die Vertragsverlängerung.

      Schön, dass Du weiter tief im Westen bleibst, Alvaro!

       

      Pressemitteilung: VfL SparkassenStars Bochum
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      Tschechisches Nachwuchstalent wechselt nach Bamberg
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      Tschechisches Nachwuchstalent wechselt nach Bamberg

      29.5.2025 um 13:45 von
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      Nach Daniel Keppeler können die Bamberg Baskets bereits ihre zweite Neuverpflichtung für die Spielzeit 2025/26 in der easyCredit Basketball Bundesliga bekanntgeben.

      Vom tschechischen Erstligisten Basket Brno wechselt der erst 22-jährige Richard Balint nach Freak City. Der tschechische Nationalspieler ist 195 Zentimeter groß und 82 Kilogramm schwer. Nach Abschluss der EuroBasket Qualifiers wurde Balint in einem FIBA-Voting unter allen hoffnungsvollen Nachwuchsspielern (Jahrgang 2002 und jünger), die während der Qualifikation bedeutende Spielanteile in ihren Teams erhalten hatten, auf den zweiten Platz gevotet.

      Richard Balint unterschrieb in Bamberg einen Zweijahresvertrag.

       

      Pressemitteilung Bamberg Baskets
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      Erster Neuzugang frisch vom College
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      Erster Neuzugang frisch vom College

      29.5.2025 um 8:03 von
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      Carlos Stewart Jr. ist der erste Neuzugang der Veolia Towers für die Saison 2025/26. Der 1,85 Meter große Guard wechselt direkt vom College an die Elbe und unterschreibt in Hamburg einen Vertrag bis 2027.

      Von Kalifornien in die Elbmetropole: Carlos Stewart Jr. wagt den nächsten Schritt und startet seine Profikarriere bei den Veolia Towers. Der athletische Guard bringt nicht nur Scoring-Potenzial und Spielintelligenz mit -- sondern auch Highlight-Qualitäten und den Ehrgeiz, sich auf europäischem Parkett zu beweisen. Nach starken Leistungen im Trikot der Santa Clara Broncos will der 1,85 Meter große US-Amerikaner nun in Europa Fuß fassen. In Hamburg erhält Stewart zunächst einen Vertrag bis 2027.

      „Carlos ist ein junger Spieler, der nach einer guten College-Karriere nun den Schritt nach Europa wagt. Ich glaube, dass er alles mitbringt, um sich auch in Deutschland durchsetzen zu können. Ich freue mich sehr auf unsere künftige Zusammenarbeit, sagt Benka Barloschky über seinen ersten Neuzugang.

      Carlos Stewart Jr. begann seine College-Laufbahn an der Santa Clara University, wo er sich schnell zu einem Leistungsträger entwickelte. In seiner zweiten Saison erzielte der flinke Guard durchschnittlich 15,2 Punkte pro Spiel, wurde in das All-Conference First Team der West Coast Conference (WCC) gewählt und überzeugte mit starken Wurfquoten (40,3 % Dreierquote). Nach einer verletzungsbedingt verkürzten Saison an der Louisiana State University (LSU) kehrte er für sein Senior Year nach Santa Clara zurück und knackte dort die Marke von 1.000 Punkten.

      Insgesamt absolvierte Stewart 113 Spiele in der amerikanischen Collegeliga NCAA, erzielte dabei im Schnitt 10,2 Punkte und bewies sich als verlässlicher Scorer und Spielmacher. Angesichts seiner langen Arme und seiner Verbissenheit ist der „Louisiana Native bei Gegenspielern zudem als unangenehmer Verteidiger bekannt. Dank seiner Erfahrung auf hohem College-Niveau und seinem ausgeprägten Spielverständnis bringt er alle Voraussetzungen mit, um nun im Profibasketball den nächsten Schritt zu gehen.

      „Wir haben in den letzten zwei Jahren einen klaren Weg eingeschlagen unter der Führung von Benka eine klare DNA und Teamkultur entwickelt. Ich bin überzeugt, dass Carlos mit seiner Spielweise und seiner Beharrlichkeit gut zu uns passen und sich schnell in sein neues Team integrieren wird. Dass wir mit Kenneth, Niklas und Bene einen bestehenden Kern an erfahrenen Spielern haben, wird ihm den Übergang zum europäischen Basketball hoffentlich bestmöglich erleichtern, äußert sich Marvin Willoughby, Geschäftsführer Sport der Veolia Towers Hamburg.

      Carlos Stewart Jr.
      Geburtstag:      06.05.2003
      Position:           Guard
      Größe:             1,85 m
      Nationalität:     USA


      Stationen:
      2024-2025       Santa Clara (NCAA)
      2023-2024       Louisiana State (NCAA)
      2021-2023       Santa Clara (NCAA)

       

      Pressemitteilung: Veolia Towers Hamburg
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      Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität
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      Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität

      28.5.2025 um 16:35 von
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      Herzlich willkommen zu den redaktionellen Themen des ersten Playoff-Halbfinales zwischen dem FC Bayern München und den MLP Academics Heidelberg, die am Sonntag startet (der Halbfinalgegner Ulms wird noch gesucht, dazu kommt am Freitag ein Medien-Newsletter). 

      • Dieses Duell ist nicht nur rekordverdächtig, weil die beiden Klubs zusammen bereits 15 Deutsche Meisterschaften gewonnen haben, sondern auch, weil Heidelberg erstmals seit 50 Jahren wieder in einem BBL-Halbfinale steht.
      • Außerdem sind München und Heidelberg Gründungsmitglieder unserer Liga und ein Playoff-Halbfinale mit zwei BBL-Klubs der ersten Stunde ist eine Rarität, die es seit Einführung der Playoffs mit drei Runden zur Saison 1985/86 erst einmal gab.
      • Eine weitere große Geschichte ist das Aufeinandertreffen von Paul Zipser mit seinem ehemaligen Verein. Als Talent aus Heidelberg nach München gewechselt, dann zu den Chicago Bulls, 2018 zurück nach München und dann in den Playoffs 2021 die Not-OP wegen einer Gehirnblutung. Und jetzt in Heidelberg auf einmal im Viertelfinale wieder Starter und Leistungsträger. Was für eine Geschichte!
      • Dazu das Trainerduell zwischen Gordon Herbert und Danny Jansson, der 1995 als jugendlicher Zuschauer in den finnischen Playoffs Herbert bei dessen ersten Auftritt als Trainer beobachtet hat (siehe Foto später im Vorbericht).

      Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität: Können Paul Zipser und Heidelberg auch gegen Meister München überraschen?

      FC Bayern München (1) -- MLP Academics Heidelberg (5)

      Titel: München: Deutscher Meister 1954, 1955, 2014, 2018, 2019, 2024 -- Deutscher Pokalsieger 1968, 2018, 2021, 2023, 2024 / Heidelberg: Deutscher Meister 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1966, 1973, 1977 -- Deutscher Pokalsieger 1977, 1978

      Die besondere Brisanz: Die Bayern sind als Titelverteidiger der Favorit, konnten den Pokal bereits nicht verteidigen und haben nicht -- wie sie sich selber vorgenommen hatten -- die Euroleague-Playoffs erreicht, also ist die Meisterschaft die letzte Chance, um die Saison mit einem Titel zu beenden. Sollte dies nicht gelingen, wäre die erste Saison von Weltmeister-Trainer Gordon Herbert eine große Enttäuschung. Druck und Brisanz liegen also beim Favoriten aus München, Heidelberg dagegen kann befreit aufspielen, denn der Einzug ins Halbfinale ist eine Saison nach der Rettung am letzten Spieltag bereits Euphorie pur.

      Rekordverdächtig: Dieses Duell ist nicht nur rekordverdächtig, weil die beiden Klubs zusammen bereits 15 Deutsche Meisterschaften gewonnen haben, sondern auch, weil die MLP Academics Heidelberg erstmals seit 50 Jahren wieder in einem BBL-Halbfinale stehen. Was für eine Wiedergeburt!

      Der neunfache Deutscher Meister war 1966 Gründungsmitglied der Bundesliga, wurde aber 1985 nach dem dritten Abstieg in fünf Saisons in den Jahren danach bis in die Regionalliga durchgereicht und steht nun nach dem Wiederaufstieg 2021 in der vierten BBL-Saison endlich wieder in den Playoffs und gleich auch im Halbfinale. Das letzte Mal, dass die Academics im Halbfinale standen, war 1975 als USC Heidelberg. Damals wurde Leverkusen in Hin- und Rückspiel knapp bezwungen (84:69 und 73:80, +8), das Finale gegen Gießen ging noch knapper verloren (69:84 und 67:56, -4). Die Heidelberger holten zwar 1977 noch den letzten ihrer neun Deutschen Meistertitel, zu der Zeit gab es in der Bundesliga allerdings am Ende keine K.o.-Runde (und somit auch kein Halbfinale), sondern eine Endrunde der sechs besten Hauptrundenteams mit Hin- und Rückspiel.

      Außerdem sind München und Heidelberg Gründungsmitglieder unserer Liga (die in der ersten Saison 1966/1967 in der Südgruppe Dritter bzw. Vierter wurden) und ein Playoff-Halbfinale mit zwei BBL-Klubs der ersten Stunde ist eine Rarität, die es seit Einführung der Playoffs mit drei Runden zur Saison 1985/86 erst einmal gab: 2014 gewann München mit 3-2 im Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg, die 1966/67 beim Ligastart als Oldenburger TB auf dem sechsten Platz der Gruppe Nord landeten.

      Die Leistungsexplosion von Paul Zipser

      Alte Bekannte: Natürlich, auch Heidelbergs Erol Ersek stand mal bei den Bayern unter Vertrag, aber die große Geschichte in dieser Rubrik ist natürlich das Aufeinandertreffen von Paul Zipser mit seinem ehemaligen Verein FC Bayern München (auf dem Foto zusammen mit Münchens Elias Harris). Als Talent aus Heidelberg nach München gewechselt, von da den Sprung zu den Chicago Bulls geschafft, nach 104 NBA-Partien von 2016 bis 2018 zurück nach München und dann kam in den Playoffs 2021 die Not-OP wegen einer Gehirnblutung. Der heute 31-Jährige kämpfte sich zurück in den Profibasketball, fand in München aber kaum Minuten. 2023 zurück zu seinem Heimatverein in seine Geburtsstadt Heidelberg, auch da lange kaum gespielt -- und jetzt auf einmal im Viertelfinale wieder Starter und Leistungsträger (in 23:27 Minuten je 6,0 Punkte und Rebounds, 52,9 Prozent Wurfquote, 2,0 Assists und 1,5 Steals), im ersten Heimspiel zehn Punkte, im zweiten die BBL-Karrierebestleistung von elf Rebounds und eine Vertragsverlängerung. Was für eine Geschichte! Und: Was geht jetzt gegen den alten Verein? „Jetzt kommen die Bayern, da habe ich richtig Bock drauf. Uns gefällt die Rolle des Underdog, sagt Paule.

      Vlado Lucic und Ryan Mikesell gehen voran

      Die Anführer: Kapitän Vlado Lucic bleibt auch in der kommenden Saison bei den Bayern und damit wird sich genauso wie in diesen Playoffs die Frage nach dem Anführer auch dann nicht stellen. Und wie bekannt, geht ein Anführer mit gutem Beispiel voran und vermutlich auch deshalb ackerte der 35-Jährige im Viertelfinale auch am längsten von allen Münchener Profis auf dem Parkett (27:52 MPG). Anführer der Heidelberger ist Allrounder Ryan Mikesell, der von allen Playoff-Akteuren die meisten Minuten abriss (35:55 MPG) und aktuell vor Selbstvertrauen strotzt

      Duelle im Fokus: Es bleibt abzuwarten, ob beide Teams taktische Änderungen in der Starting Five oder der generellen Rotation vornehmen -- gerade bei den Bayern stünden mit Ivan Kharchenkov, Elias Harris, Danko Brankovic sowie Onuralp Bitim ja noch namhafte Akteure bereit. Trotzdem stellt sich aus Heidelberger Sicht die Frage, wem innerhalb der großen Startformation die Aufgabe zukommt, an Andi Obst dranzubleiben, wenn dieser durch die Blöcke jagt, um ein bisschen Tageslicht für den schnellen Dreier zu finden? Und wie werden die Bayern Michael Weathers (1,91 Meter) verteidigen? Heidelbergs Überathlet ist mit 21,3 Punkte im Schnitt bisher der Topscorer der Playoffs (produziert aber auch 4,0 Ballverluste im Schnitt) und im Drive alleine nicht zu stoppen.

      Vor 30 Jahren im finnischen Uusikaupunki …

      Die Trainer: Der Kanadier Gordon Herbert (Jahrgang 1959) hat seine Profikarriere als Spieler zum größten Teil in Finnland verbracht und dort auch seine ersten Trainerstationen gehabt. Danny Jansson (Jahrgang 1979) ist zwar Finne, hat aber nie unter Herbert gespielt oder überhaupt beruflich mit ihm zu tun gehabt. Aber als Herbert 1995 als Trainerdebütant mit seinem Team aus Uusikaupunki in den Playoffs stand, war Jansson als Nachwuchstalent mit seinen Mitspielern und jeder Menge Trommeln am Start, was er auch mit Privataufnahmen von damals belegen kann (Foto unten). Was die jüngere Vergangenheit der beiden Trainer angeht, hat Jansson aktuell vielleicht mehr zu lachen: Zwar stieg er vergangene Saison mit Tübingen ab und wechselte dann zum Fastabsteiger Heidelberg, den er aber zum Überraschungsteam der Liga coachte. Herbert hatte sich als Bundestrainer zuletzt bekanntermaßen EM-Bronze, WM-Gold und Olympia-Halbfinale in die Vita geschrieben, aber die Saison als Klubtrainer in München hatte neben einigen Höhen (EL-Siege im SAP Garden) auch einige Tiefpunkte (Pokal-Aus im Halbfinale).

      Zahlen und Statistiken

      Ewige Bilanz: Seit 1966 gab es 22 Ligaduelle, von denen Heidelberg elf und München zehn gewann. 1970 endete eine Partie Unentschieden 80:80 und zwischen 1973 und 2021 gab es keine BBL-Duelle. Von den acht Partien seit dem Wiederaufstieg Heidelbergs gewann München sechs. Die beiden Klubs treffen das erste Mal in den Playoffs aufeinander.

      Im Blick des Bundestrainers: Johannes Voigtmann (121 Länderspiele), Niels Giffey (118), Andreas Obst (79), Justus Hollatz (45), Elias Harris (36), Nick Weiler-Babb (22) und Oscar da Silva (15): Die Bayern vereinen mit 436 DBB-Länderspielen mehr als zehn Mal so viele in ihrem Kader wie Heidelberg, wo lediglich Paul Zipser (43) mal im DBB-Trikot auflief.

      Zahlen, bitte: Satte 35 Pflichtspiele mehr haben die Münchner im Vergleich zu ihren Heidelberger Herausforderern in den Beinen. Während die Kontrahenten in einigen statistischen Bereichen gar nicht so weit auseinanderliegen (München: 82,8 Punkte, 37,1 Rebounds, 45,6 Prozent Feldwurfquote / Heidelberg: 80,9 Punkte, 35,8 Rebounds, 45,9 Prozent Feldwurfquote), markieren sie in einer Hinsicht jeweils einen Extremwert: Die MLP Academics foulen im Schnitt pro Partie ligaweit am häufigsten (23,9), die Bayern am seltensten (18,6). Aber, keine Statistik ohne Zusatzbemerkung: In den Playoffs haben sie sich in dieser Hinsicht deutlich angenähert (München: 19,0, Heidelberg: 19,3).

      Sonstiges: Zu welchem Klub hält eigentlich Danilo Barthel in dieser Serie? Der frühere DBB-Nationalspieler (62 Länderspiele) spielte von 2016 bis 2020 für die Bayern, war dort auch Kapitän, holte mit dem Klub 2018 das Double und 2019 erneut die Meisterschaft, war 2019 sogar der erste in Deutschland geborene Finals-MVP der Ligageschichte, wohnt heute immer noch in der bayrischen Landeshauptstadt (Jugendtrainer bei der internationalen Basketball-Akademie München) … ist aber geboren in Heidelberg und startete beim aktuellen Halbfinalisten auch seine Karriere. Ein Dilemma, lieber Danilo?

       

      Pressemitteilung: easyCredit Basketball Bundesliga
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      Auf geht's Köln! Jetzt anmelden zum ersten Firmenturnier der RheinStars
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      Auf geht’s Köln! Jetzt anmelden zum ersten Firmenturnier der RheinStars

      28.5.2025 um 15:42 von
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      Auf geht´s Köln, auf geht’s Kolleginnen. Ihr spielt Basketball und wolltet schon immer mal als Firmenteam zusammenspielen? Oder habt schon ein Firmenteam? Oder einen regelmäßigen Treff zum Zocken? Dann haben wir was für euch: Die Premiere der RheinStars Business Runs -- das Basketball-Turnier für Unternehmen powered by lise GmbH!
       
      Wir laden euch herzlich ein, in einem der spektakulärsten Trainingscenter Deutschlands als Team euer Unternehmen zu präsentieren.

      Schnappt euch eure Mitstreiterinnen, meldet euch mindestens zu viert an und zeigt euch in einem der beiden Qualifikationsturniere im Basketball Campus Köln powered bei Flossbach von Storch. Männer, Frauen, Junge, Alte. Anfänger, Fortgeschrittene. Medienschaffende, Handwerker, Konzern oder Kleinfirma. Egal, alle sind uns willkommen. Selbst einen Gastspieler könnt ihr ins Rennen schicken. Und wer weiß, vielleicht schafft ihr ja sogar den Einzug ins Finale - Hauptsache, wir haben zusammen Spaß und
      ein bißchen Ehrgeiz. 

      Qualifikationsturniere
      Entweder Freitag, 6.Juni 2025 I 16 Uhr bis 20 Uhr
      Oder Freitag, 13. Juni 2025 I 16 Uhr bis 20 Uhr

      Finale & Abschlussparty
      Freitag, 4. Juli 2025 I 16 Uhr bis 22 Uhr

      Pressemitteilung: Rheinstars Köln
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