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Die Hardcore Fans haben dann eher den Auswärts Pass gebucht. Den gibt es nun nicht mehr. Ob die dann die teure Version buchen kann man bezweifeln
Die Hardcore Fans haben dann eher den Auswärts Pass gebucht. Den gibt es nun nicht mehr. Ob die dann die teure Version buchen kann man bezweifeln
Die meisten von denen werden sich den Pass kaufen. Sonst wären sie keine Hardcorefans.
Die Leute, die mal in der Halle waren und interessiert sind, werden sich überwiegend fragen, wer den Schuss nicht gehört hat und sich etwas anderes suchen. Und auch nicht mehr in die Halle kommen.
Ergo, wenn man keinen Zuschauernachwuchs braucht, kann man das so machen.
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Die Hardcore Fans haben dann eher den Auswärts Pass gebucht. Den gibt es nun nicht mehr. Ob die dann die teure Version buchen kann man bezweifeln
Die meisten von denen werden sich den Pass kaufen. Sonst wären sie keine Hardcorefans.
Die Leute, die mal in der Halle waren und interessiert sind, werden sich überwiegend fragen, wer den Schuss nicht gehört hat und sich etwas anderes suchen. Und auch nicht mehr in die Halle kommen.
Ergo, wenn man keinen Zuschauernachwuchs braucht, kann man das so machen.
Die Leute, die mal in der Halle waren und interessiert sind, werden sich überwiegend fragen, wer den Schuss nicht gehört hat und sich etwas anderes suchen. Und auch nicht mehr in die Halle kommen.
“Und, warst du nicht letztens beim Basketball?”
“Ja, war echt ganz cool.”
“Stark. Wann ist das nächste Spiel?”
“Keine Ahnung, da geh ich nicht mehr hin. Der Livestream von den Auswärtsspielen ist super teuer. Da frag ich mich, wer den Schuss nicht gehört hat!”Genau so wird’s laufen. Denn bis dato hat nichts so zuverlässig die Leute in die Halle gebracht wie der Livestream.
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@barack_alabama man kann sich da drüber lustig machen, aber ich glaube, das @centerzwerg recht hat.
Um Fanbindung aufzubauen, braucht es regelmäßigen Kontakt zum Team. Und für viele Leute, zumindest in meinem Umfeld war es so, das man eben 2-3 mal in der Saison in der Halle war und ansonsten die Saison über den Stream verfolgt hat. Ohne den Stream ist man nicht mehr so dicht dran und das Interesse wird schwächer. Es gibt eben auch einfachere, niedrigschwelligere Möglichkeiten, seine kostbare Freizeit zu verbringen.Oder man konnte Leuten, die man in der Halle initial angefixt hatte, die aber aus verschiedenen Gründen nicht oft in die Halle gehen können oder wollen, als Ersatzdroge den Stream nahelegen. Ein Stream ist zwar nur ein Teil des Erlebnisses Basketball, aber viel besser als nur drüber zu lesen.
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Die Gruppe derer, für die der Stream der zentrale Berührungspunkt mit dem jeweiligen Verein gewesen ist, dürfte recht gering sein, abseits jeder anekdotischen Evidenz. Da dürfte ein ordentlicher Social-Media-Auftritt einen viel, viel größeren Einfluss darauf haben.
Klar ist es im Grundsatz “einfacher”, wenn alle Streams kostenlos sind. Der Club verliert derweil halt Einnahmen, weil Leute sagen können “Was soll ich denn in die Halle gehen, wenn ich das Spiel auch im Fernsehen sehen kann”, und zwar insbesondere diese “zwei bis drei Mal pro Saison”-Zuschauer. Gleichzeitig hat man als Gegenbeispiel Eishockey, wo bis tief in den Amateurbereich kostenpflichtige Streams Standard sind und die Hallen trotzdem voller als beim Basketball, ohne, dass man da immer alles auf Magenta-Level übertragen bekäme.
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Die Gruppe derer, für die der Stream der zentrale Berührungspunkt mit dem jeweiligen Verein gewesen ist, dürfte recht gering sein, abseits jeder anekdotischen Evidenz. Da dürfte ein ordentlicher Social-Media-Auftritt einen viel, viel größeren Einfluss darauf haben.
Klar ist es im Grundsatz “einfacher”, wenn alle Streams kostenlos sind. Der Club verliert derweil halt Einnahmen, weil Leute sagen können “Was soll ich denn in die Halle gehen, wenn ich das Spiel auch im Fernsehen sehen kann”, und zwar insbesondere diese “zwei bis drei Mal pro Saison”-Zuschauer. Gleichzeitig hat man als Gegenbeispiel Eishockey, wo bis tief in den Amateurbereich kostenpflichtige Streams Standard sind und die Hallen trotzdem voller als beim Basketball, ohne, dass man da immer alles auf Magenta-Level übertragen bekäme.
Klar ist es im Grundsatz “einfacher”, wenn alle Streams kostenlos sind. Der Club verliert derweil halt Einnahmen, weil Leute sagen können “Was soll ich denn in die Halle gehen, wenn ich das Spiel auch im Fernsehen sehen kann”, und zwar insbesondere diese “zwei bis drei Mal pro Saison”-Zuschauer.
Wenn du auf die Gelegenheitszuschauer verzichten kannst, ist ja alles gut. Und wer Recht hat, wenn überhaupt einer Recht hat, werden wir auch nie rausbekommen. Mit Eishockey kannst du es nicht vergleichen, das ist in Stream/Fernsehen nun mal wegen der Geschwindigkeit immer schlecht zu verfolgen.
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„Unelastische Nachfrage“
Klassische Beispiele:
Lebenswichtige Medikamente:
Ein Beispiel ist Insulin für Diabetiker, das Patienten unabhängig vom Preis kaufen müssen.Grundbedarf:
Auch Güter des täglichen Bedarfs wie Wasser oder Salz zeigen kaum Mengenänderungen bei Preissteigerungen.Suchtmittel:
Zigaretten werden oft trotz höherer Preise in ähnlichem Maße nachgefragt.Ich tippe bei den meisten
-Nerds hier die trotzdem buchen auf Suchtmittel? 
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@jeep_rich Ich glaube, ich bin deiner Meinung. Die relevanten Zuschauerzahlen kommen nicht von der relativ kleinen und konstanten Gruppe von Basketballnerds alias die Hardcorefans, sondern von Gelegenheitszuschauern.
Und für die ist Zweitligabasketball nur ein mögliches Interessengebiet unter vielen. Da gibt es andere Sportarten in der Stadt/in der Region, da gibt es Streamingportale wie Netflix, Dazn oder Amazon Prime. Es gibt andere Hobbies, wie der Kegelclub, Livemusik, Häkeln, der wöchentliche Spieleabend mit Freunden und der Familie, Kino, und und und… Diese Kundengruppe erreichst du nur mit Angeboten mit sehr niedriger Hemmschwelle bezüglich des Zeitaufwands. Ich glaube, die Kosten sind es möglicherweise gar nicht. Aber noch einen Account verwalten, ist eine Hürde, die vielen zu mühsam ist. -
@jeep_rich Ich glaube, ich bin deiner Meinung. Die relevanten Zuschauerzahlen kommen nicht von der relativ kleinen und konstanten Gruppe von Basketballnerds alias die Hardcorefans, sondern von Gelegenheitszuschauern.
Und für die ist Zweitligabasketball nur ein mögliches Interessengebiet unter vielen. Da gibt es andere Sportarten in der Stadt/in der Region, da gibt es Streamingportale wie Netflix, Dazn oder Amazon Prime. Es gibt andere Hobbies, wie der Kegelclub, Livemusik, Häkeln, der wöchentliche Spieleabend mit Freunden und der Familie, Kino, und und und… Diese Kundengruppe erreichst du nur mit Angeboten mit sehr niedriger Hemmschwelle bezüglich des Zeitaufwands. Ich glaube, die Kosten sind es möglicherweise gar nicht. Aber noch einen Account verwalten, ist eine Hürde, die vielen zu mühsam ist.Aber noch einen Account verwalten, ist eine Hürde, die vielen zu mühsam ist.
Ich denke auch, dass die Exklusivität der Plattform SETV, die für nix anderes eine Rolle spielt, ein Teil des Problems aus Fansicht darstellt. Im POdcast sagt der SETV Vertreter ja auch, dass SETV Bucher eigentlich nur ihre Sportart gucken und keine Cross-Nutzung stattfindet.
Wenn ich stattdessen mein Twitch und Youtube Abo nutzen könnte, dann wäre der Zugang für viele Menschen einfacher. Den content auf vielen dieser Plattformen (gleichzeitig) anzubieten, würde vermutlich mehr “Laufkundschaft” generieren und im Übrigen auch weitere journalistische Darstellungsformen rund um den Verein ermöglichen. Um mehr Kunden anzusprechen, muss man den content doch so breit wie möglich ausspielen, oder?
Man könnte aus diesem Argument folgern, dass es gar nicht darum geht durch den Stream mehr Zuschauer zu generieren, sondern dass es darum geht die Hardcore-Fans von ProA Vereinen maximal abzumelken.
Das ist für die Top Clubs mit voller Halle vermutlich gar nicht so problematisch. Für die Aufsteiger, die erst noch wachsen müssen allerdings schon.
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Warum gibt es bei SETV nicht mal eine Testphase? 7 Tage testen und von der “Qualität” überzeugen? Mir fehlt außerdem ein flexibles Monatsabo, wie bei (fast jedem) anderen Steaminganbieter auch.
In der letzten Saison konnte man die Spiele 3 Tage später immerhin kostenlos anschauen. -
Im Göttinger Tageblatt kann man Online, hinter der Bezahlschranke, heute lesen, dass die BG mit den Einnahmen aus den Pässen sehr zufrieden ist und das diese zusätzlichen Einnahmen der BG sehr helfen. Zahlen von verkauften Pässen werden leider nicht genannt, lediglich das 80 % der Einnahmen an die BG gehen, also ca. 88€ bei einem Teampass. Glaubt man nun Frank Meinertshagen, dass die Einnahmen “sehr helfen”, kann man wohl von einer relevanten Zahl von Abonnements ausgehen.
https://www.goettinger-tageblatt.de/sport/regional/bg-goettingen-wie-viel-geld-vom-streaming-abo-an-den-klub-fliesst-und-was-die-abos-kosten-LCYNFXTURNHU3MDM2UOJWGB57M.html -
Unser Hallensprecher teilte gerade mit das 80% der Einnahmen durch die Buchung eines Pakets an die Vereine gehen. Habe ich so auch noch nicht gehört
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Keine Ahnung ob es das letzte Saison auch schon so explizit gab.
Die Strafen für Dinge die letztes Jahr doch recht regelmäßig vorkamen sind nächste Saison ganz schön happig. Zum Beispiel unvollständiges Scoreboard.
Tonaufnahme in der Auszeit sollte auf jeden Fall neu sein.
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§ 51 Livestream
- Jedes Spiel der ProA ist in Full-HD-Qualität vom Heimverein zu produzieren und in voller Länge zu
veröffentlichen. Hierfür eine Glasfaserleitung mit einem Upload von mindestens 100 Mbit/s bereit zu
halten. Der Bundesligist hat entsprechende Vorkehrungen zu treffen, dass der Livestream mit min-
destens 6 Mbit/s an den Medienpartner sowie gegebenenfalls weitere Vertragspartner der 2. Basket-
ball Bundesliga GmbH übertragen wird. - Sollte eine Glasfaserleitung mit einem Upload von mind. 100 Mbit/s aufgrund einer fehlenden Glas-
faserleitung nicht umgesetzt werden können, besteht die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung
für die Saison 2026/2027, wenn der Bundesligist nachweist, dass er eine entsprechende Glasfaserlei-
tung über mindestens 100 Mbit/s beauftragt hat. Die Ausnahmegenehmigung gilt ausschließlich für
die Saison 2026/2027. - Es sind mindestens drei verschiedene Kameraperspektiven (Totale, Close und Korb-Cam) einzubin-
den. - Jedes Spiel der ProB ist als Livestream in Full-HD-Qualität vom Heimverein zu produzieren und zu
veröffentlichen. Hierfür ist eine Internetleitung mit einem Upload von mindestens 40 Mbit/s bereit
zu halten. - Im Stream müssen die laufende Spielzeit, der aktuelle Spielstand, die Paarung, die Teamfouls sowie
eine Angabe über das jeweils aktuelle Viertel erkennbar sein, sofern der Medienpartner die hierfür
notwendige Hardware zur Verfügung stellt. - Das Logo der 2. Basketball-Bundesliga GmbH sowie des Medienpartners der 2. Basketball-Bundesliga
GmbH muss als Wasserzeichen jederzeit eingeblendet sein. - Das gesamte Spiel wird durch einen Kommentator, empfohlen werden zwei Kommentatoren, beglei-
tet. - Im Rahmen des Livestreams sind Spieler- und Trainerinterviews auszustrahlen. Die Interviews sind
vor der von der 2. Basketball Bundesliga GmbH zur Verfügung gestellten Interviewrückwand zu füh-
ren. - Tonaufnahmen in Auszeiten: In der ProA ist es verpflichtend, dass Mitarbeiter des Livestreams wäh-
rend Auszeiten zur Tonaufnahme aus der Nahdistanz das Spielfeld betreten; tonlich zu erfassen ist
die Mannschaft, die die Auszeit genommen hat. Lehnen Mannschaftsverantwortliche die Verwen-
dung eines Mikrofons ab, ist dies zu respektieren, wird jedoch nach Maßgabe des Strafenkatalogs
geahndet. - Die für die 2. Basketball-Bundesliga GmbH definierten Werbeplätze sind nach dem durch die 2. Bas-
ketball-Bundesliga GmbH zur Verfügung gestellten Ablaufplan für Sponsoren der 2. Basketball-Bun-
desliga GmbH freizuhalten. - Die Geschäftsführung der 2. Basketball Bundesliga GmbH kann Ausnahmegenehmigungen für ein-
zelne Bestandteile der Livestream-Produktion erteilen, die jeweils für den Zeitraum eines Wettbe-
werbs gelten. - Näheres regelt die Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga GmbH in einem Livestream-Ma-
nual.
- Jedes Spiel der ProA ist in Full-HD-Qualität vom Heimverein zu produzieren und in voller Länge zu
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Unser Hallensprecher teilte gerade mit das 80% der Einnahmen durch die Buchung eines Pakets an die Vereine gehen. Habe ich so auch noch nicht gehört
Unser Hallensprecher teilte gerade mit das 80% der Einnahmen durch die Buchung eines Pakets an die Vereine gehen. Habe ich so auch noch nicht gehört
Es sind 80% der Einnahmen, die bei der Liga ankommen. Also was SportEurope für das Betreiben der Plattform bekommt und was an Zahlungsabwicklungsdienstleister geht, muss man vorher runterrechnen.
Wurde aber auch schon letztes Jahr so kommuniziert.
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Dann haben wir auf der einen Seite einen Clubverantwortlichen, der sagt, ihm helfen die Einnahmen sehr, und auf der anderen Seite einen Fan, der sagt, dass die Liga hier “extra hart verkackt”. Was machen wir da nun draus?

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@barack_alabama Vielleicht ist das Eine eher die kurzfristige Perspektive (Einnahmen jetzt) und das Andere die langfristigere Sichtweise (Fan-Bindung und -Rekrutierung).
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Das kann man so sehen, wenn man, wie gesagt, glaubt, dass ein Livestream von einem ganzen Spiel dafür entscheidend ist. Das glaube ich weiterhin nicht und dafür gibt es aus meiner Sicht auch wenige Indikatoren, die darauf hindeuten. Ein gut bespielter TikTok-Kanal dürfte viel wichtiger sein für die Fanrekrutierung als ein kostenloser Livestream.
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Bezüglich der Notwendigkeit von Social Media hast du recht, auch das wird gebraucht. Aber ohne die Möglichkeit ganze Spiele im Stream zu sehen (bei niedriger Hemmschwelle) fehlt ein meiner Meinung nach wichtiger Baustein.
Aber genau weil die Bewertung so schwierig ist, würde ich halt gerne mehr Fakten wissen. Wieviele Abonnenten hatte SETV vor und mit dem Bezahlmodell? Wie hoch sind die Einnahmen der Liga? Wie ist die Zuschauerentwicklung über mehrere Jahre?
Aktuell diskutieren wir nur mit unseren subjektiven Annahmen.
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Hier ein Beitrag der Liga über die geplanten Maßnahmen und durchgeführte Schulungen für den Stream.
Ich bin da bei @barack_alabama . Das Ziel Kunden ziehen ist aufgegeben worden. Nun wird versucht damit Geld einzunehmen. Das finde ich im Grundsatz ok. Wir reden ja hier über Profi Sport.
Hey! Du scheinst an dieser Unterhaltung interessiert zu sein, hast aber noch kein Konto.
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