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ProA auf sportdeutschland.tv, jetzt Sporteurope.TV
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Puh, die alte “Aber via YouTube bekommt man ab und zu einen Gelegenheitszuschauer”-Story… hat da jemand schon mal auch nur anekdotische Evidenz für? Jemand der gesagt hat, ich wohne zwar schon immer in München, aber erst, seit ich zufällig mal bei YouTube die ProB gegen Fellbach gesehen habe, geh ich zu den Bayern? Oder nach Ulm, wegen der tollen Übertragungen da? Ich hab das noch nie gehört, aber man liest das Argument ja immer wieder… ich weiß ja nicht. Wenn die Liga in der Saison 50 Gelegenheitszuschauer bekommt, scheint mir das schon viel. Und ich bin ein großer Fan von Reichweite, aber ich bin der Überzeugung, dass die unterhalb der BBL wirklich über die Liveübertragung kommt. Dann eher Highlights auf Instagram und Co…
Klar ist: Die Liga haut hier voll in den Sack. Wer ernsthaft geglaubt hat, man kann das, ohne Vorbereitung der Zielgruppe, ohne Erklärung, was genau besser wird, vier Wochen vor dem Saisonstart so raushauen und dann läuft das, ist wirklich unglaublich naiv, um mal den best case anzuführen. Natürlich motzen die Leute rum - bislang kostenlos, jetzt kostet es richtig Asche, wer schreit da Juhu? Aber: Das war ja absolut vorherzusehen. Dass man das kommunikativ nicht abfedert, muss sich die Liga angreifen lassen, das ist einfach unfassbar dämlich. Du sagst nicht mal “Wir werden dafür dieses oder jenes produzieren, haben klare Vorgaben für die TV-Übertragungen, 50 Prozent der Kohle gehen direkt an die Vereine”? Dann scheinen da irgendwo Masochisten oder Leute mit einem degration kink zu arbeiten, anders kann man es ja gar nicht erklären.
Denn die Grundannahme “Fans zahlen auch für niederklassigen Sport Geld” ist ja, Beispiel Eishockey, nicht ganz aus der Luft gegriffen und per se falsch. Aber man muss doch trotzdem die Unterschiede zwischen den Fangruppen kennen und mal so ganz überschlägig berechnen, was das bedeutet. Spannend ist jetzt, wer da dumm war: Ligaführung, Vereine oder beide.
@Barack_Alabama sagte in ProA auf sportdeutschland.tv:
Denn die Grundannahme “Fans zahlen auch für niederklassigen Sport Geld” ist ja, Beispiel Eishockey, nicht ganz aus der Luft gegriffen und per se falsch
Natürlich nicht. Es spricht ja auch nicht wirklich was dagegen das man nun Geld für die Streams verlangen will, aber wer bitte hat bei solchen Preisvorstellungen das Pferd schon im Vorraus totgeritten. Die Preise sind ein absolutes nogo und das werden die Damen und Herren die das angestoßen haben sicher sehr schnell merken!
Was ich bereit gewesen wäre zu zahlen. Nur mal als Anstoß.
Einzelspiele 1,99€
Spieltagspass (also alle Teams eines Spieltages) 5,99€
Saisonabo Team deiner Wahl 39,99€
Saisonabo gesamte Liga 89,90€ -
Verständlich, dass Sportdeutschland-TV Geld verdienen will/soll/kann/muss!
Aber mal ganz ehrlich, wer will denn für die ProA mehr zahlen als für die Bundesliga? Da bin ich in jedem Fall raus! Sicherlich werden da viele nicht mehr schauen! Hoffentlich schießt man sich da kein Eigentor! -
Die Rahmenbedingungen sind doch ganz andere als bei der BBL. Hinter Dyn steht Springer, leider ein sehr finanzkräftiger Konzern, ähnlich wie bei EuroLeague und Eurocup mit Magenta bzw Telekom. Das sind Platzhirsche, da steckt massiv Kohle dahinter.
Dagegen ist Sportdeutschland TV ein kleines Licht ohne diesen Hintergrund. Da kann man nur bedingt den Preis bewusst und willig drücken. Natürlich hätte man sich es n Ticken günstiger gewünscht, aber die Vorstellungen der Fans ist schlicht nicht realistisch oder umsetzbar ohne jemanden der den Verlust ausgleicht und reinbuttert. -
@Dunker-55 Jeder Club hat Aufwand durch das notwendige Streaming mit entsprechenden Kosten. Vorher gab es keine Refinanzierung durch Einnahmen aus diesen Streams. Nun geht ein großer Teil des gezahlten Preises laut Mitteilung an den Club zurück. Ich bin nicht mehr vor Ort und werde meinen Verein also dann damit unterstützen. Klar geht man am besten einfach in die Halle oder fährt auswärts mit. Da bleibt für den Verein am meisten übrig. Die breite Masse wird natürlich nicht mehr schauen. Aber davon hatten die Vereine vorher auch nix.
@GöEl-Amin sagte in ProA auf sportdeutschland.tv:
@Dunker-55 Jeder Club hat Aufwand durch das notwendige Streaming mit entsprechenden Kosten. Vorher gab es keine Refinanzierung durch Einnahmen aus diesen Streams. Nun geht ein großer Teil des gezahlten Preises laut Mitteilung an den Club zurück. Ich bin nicht mehr vor Ort und werde meinen Verein also dann damit unterstützen. Klar geht man am besten einfach in die Halle oder fährt auswärts mit. Da bleibt für den Verein am meisten übrig. Die breite Masse wird natürlich nicht mehr schauen. Aber davon hatten die Vereine vorher auch nix.
Wie willst du denn mit (meine Prognose) weniger als 1.000 Abonnenten über alle Clubs hinweg irgendwelche Kosten refinanzieren? Zudem kannst du ja jetzt als Verein deine Streams wegen deutlich geringeren Zugriffszahlen selbst weniger monetarisieren. Oder wieso sollte der lokale Metzger jetzt noch für Werbung in der Auszeit zahlen, wenn nun 40 Leute den Stream anschauen statt davor 1.500?
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Puh, die alte “Aber via YouTube bekommt man ab und zu einen Gelegenheitszuschauer”-Story… hat da jemand schon mal auch nur anekdotische Evidenz für? Jemand der gesagt hat, ich wohne zwar schon immer in München, aber erst, seit ich zufällig mal bei YouTube die ProB gegen Fellbach gesehen habe, geh ich zu den Bayern? Oder nach Ulm, wegen der tollen Übertragungen da? Ich hab das noch nie gehört, aber man liest das Argument ja immer wieder… ich weiß ja nicht. Wenn die Liga in der Saison 50 Gelegenheitszuschauer bekommt, scheint mir das schon viel. Und ich bin ein großer Fan von Reichweite, aber ich bin der Überzeugung, dass die unterhalb der BBL wirklich über die Liveübertragung kommt. Dann eher Highlights auf Instagram und Co…
Klar ist: Die Liga haut hier voll in den Sack. Wer ernsthaft geglaubt hat, man kann das, ohne Vorbereitung der Zielgruppe, ohne Erklärung, was genau besser wird, vier Wochen vor dem Saisonstart so raushauen und dann läuft das, ist wirklich unglaublich naiv, um mal den best case anzuführen. Natürlich motzen die Leute rum - bislang kostenlos, jetzt kostet es richtig Asche, wer schreit da Juhu? Aber: Das war ja absolut vorherzusehen. Dass man das kommunikativ nicht abfedert, muss sich die Liga angreifen lassen, das ist einfach unfassbar dämlich. Du sagst nicht mal “Wir werden dafür dieses oder jenes produzieren, haben klare Vorgaben für die TV-Übertragungen, 50 Prozent der Kohle gehen direkt an die Vereine”? Dann scheinen da irgendwo Masochisten oder Leute mit einem degration kink zu arbeiten, anders kann man es ja gar nicht erklären.
Denn die Grundannahme “Fans zahlen auch für niederklassigen Sport Geld” ist ja, Beispiel Eishockey, nicht ganz aus der Luft gegriffen und per se falsch. Aber man muss doch trotzdem die Unterschiede zwischen den Fangruppen kennen und mal so ganz überschlägig berechnen, was das bedeutet. Spannend ist jetzt, wer da dumm war: Ligaführung, Vereine oder beide.
@Barack_Alabama sagte in ProA auf sportdeutschland.tv:
Denn die Grundannahme “Fans zahlen auch für niederklassigen Sport Geld” ist ja, Beispiel Eishockey, nicht ganz aus der Luft gegriffen und per se falsch.
Ich würde sagen, hier macht die Dosis das Gift. Bei irgendwas zwischen 60 und 80€ für die Saison (oder 10€ pro Monat) hätte die Nachricht, dass Sportdeutschland jetzt kostet, kaum Aufsehen erregt. Flankiert von einer Erklärung, wie die Streams bisher entstanden sind und man das jetzt auch professioneller gestalten will etc. Bliblavkub. Aber hier ist ja gar keine Verhältnismäßigkeit gegeben. Weder weiß man, was und ob sich inhaltlich und technisch was ändert, noch sind die Preise irgendwie realistisch. Das sind die Preise des NBA League Passes!?
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Ich bin sowohl am Stream als auch in der Halle Gelegenheitszuschauer. Das bedeutet bei mir, das ich in die Halle gehe oder den Stream schaue, wenn ich zeitlich die Gelegenheit habe, rechtzeitig vorher mitkriege, wann das nächste Spiel ist und ob ich noch jemanden finde, der mitgeht.
Mein Verhalten als Hallenbesucher wird sich nicht ändern, aber die Streams werden bei mir komplett wegfallen. Schon alleine weil ich nicht noch ein Streaming-Abo abschließen und verwalten will. Das der Stream-Preis viel zu hoch ist, ist da noch die Kirsche auf der Kontra-Argumente-Sahne.
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Für uns, als Teil der Pioniere für diese Art des Live-Streamings in Deutschland, ist das ein sehr trauriger Tag. Ich verstehe auch folgendes nicht: was ist die wichtigste Einnahmequelle neben Heimspieltickets der Clubs!? Richtig: Sponsoring von Trikot, Mittelkreis, Werbeflächen, Banden etc. Was wird nun, wenn es gut läuft, nur noch zu 10-15% zu sehen sein!??
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Impressions, Kontaktzahlen, Reichweite- jede etwas größere Firma wird diese Daten doch mal sehen wollen und auch deren Entwicklung… -
Für mich ist der Unterschied in der Wahrnehmung zum Fußball zu groß. Also die erste Fußball Bundesliga und die zweite sind natürlich in der Fanbase deutlich größer als alles im Basketball. Aber diese Ligen verschwinden zu Recht hinter der Paywall da sie Geld bringen. Da das allgemeine Interesse sehr sehr groß ist. Trotzdem gibt es jede Woche ein Free TV Spiel der zweiten Liga im free TV.
Im Basketball: die erste Liga ist in der Fanbase die größte in Deutschland und mit ihr kann man hinter einer Paywall Geld verdienen. Denn viele schauen sich dann auch mal andere Spiele an. Dazu gibt es ein Spiel im Free TV. Man kann es also mit der zweiten Fußball Bundesliga vergleichen (nur wo was ausgestrahlt wird) die zweite und dritte Liga haben nicht das große gesamt Interesse, dass sie irgendwo verschwinden dürfen. Hier spielen die jungen Spieler und die junge Generation. Die verschwinden nun komplett von der Bildfläche aber wie ist es im Fußball? Die dritte Liga gibt es zwar hinter der Paywall bei Magenta aber sehr viele Spiele sind sogar im free TV bei den dritten Sendern. Man kann also dort Interesse binden für diese Teams. Also nach intern hin wird es günstiger. Anstatt davon zu lernen und eine gute Plattform (es gibt doch so viele Möglichkeiten mit Streams auch Geld zu verdienen) zu finden, geht man zu Sporteurope (warum der neue Name?) und fordert deutlich mehr Geld als für die BBL oder die Euroleague oder die NBA. Warum? Weil man meint, dass das Interesse eines Zweitliga Basketballfans so hoch ist, dass er alles bezahlt? Man schafft damit den Basketball in der Pro A für die Öffentlichkeit ab. Mir war ja selbst DYN zu teuer in der kommenden Saison! Warum sollte ich dafür jetzt Geld zahlen? Und dann sind die Teams noch eigenverantwortlich, dass alles klappt. Sonst droht pro Spiel eine vierstellige Strafe! Eine Liga in der nicht mal alle Teams aufsteigen wollen oder können. Eine Liga die in Schulsporthallen spielt. Und trotzdem wird die Liga zum Halbjahr sagen, dass sich dieser Schritt gelohnt hat. Sehr schade! Also macht die Hallen voll! Fahrt wieder zu Auswärtsspielen und genießt die Stimmung in den Hallen! Und das andere wird gegen alle anderen Sportarten und Angeboten schon durchfallen.
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Es kommt so dick wie befürchtet.
SDTV wickelt den Liga Geschäftsführer Krings um den Finger und beide verkaufen den Clubs das Blaue vom Livestream-Himmel. Die Club-Geschäftsführer fallen größtenteils darauf herein und wundern sich dann, dass ihre Excel-Tabelle nicht funktioniert hat. Danke, Thomas Stoll, für die klare Aussage auf X.
Für einen Pay-Inhalt und Reichweitenvergrößerung wäre Dyn der logische Schritt gewesen. Basketball Deutschland auf einer Plattform für einen Preis.
Für reine Reichweite wäre weiterhin die kostenfreien Streams mit standardisiertem Liga-Equipment bei SDTV passend gewesen.
Jetzt büßt man Reichweite ein und verliert vermutlich mehr Sponsoreneinnahmen, als durch den Verkauf von Liga-Pässen eingenommen wird. Eine künstlich von SDTV und Liga-GF generierte Loss-Loss-Situation, die von einer Mehrheit der Clubs legitimiert wurde.
Es lebe der Hallenbesuch!
P. S.: Schaut mal bei den LIONS auf Instagram vorbei. Dort wurde vor einer Woche ein Video gepostet, das den Aufwand für den Livestream zeigt und für neue Helfer aufruft. Scheint dort alles ehrenamtlich zu funktionieren. Aber die ehrenamtlichen Helfer tun mir jetzt schon leid, wenn sie ihre Einschaltquoten in der kommenden Saison sehen. Das demotiviert sicherlich und ist ein weiterer Grund für kostenfreie Livestreams bei diesen Rahmenbedingungen. Versuche mal, den Ehrenamtlichen zu verkaufen, dass sie ihren Aufwand für 50 zahlende Kunden statt für 1000+ Zuschauer durchführen.
Und noch was: Wir werden die offiziellen Zahlen der Abos nie erfahren.
Das Diskussionsthema „ProA auf Sportdeutschland.TV“ kann geschlossen werden, und wir konzentrieren uns auf die Spiele vor Ort und die Club-Chats.
Liebe Liga, wir wissen, dass ihr mitlest. Setzt euch zusammen und ladet Thomas Stoll als Berater ein, bevor ihr die großen Themen angeht. Seine Erfahrungen, Anregungen und Fragestellungen werden euch sehr helfen. Und Chris Schmidt (ich denke, das ist BBLChris) könnt ihr gerne als Berater bei technischen Fragen bezüglich des Livestreams anfragen. Nur Mut - die Fans werden es euch danken.
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@Tippoff1117 Bis auf dein Lob an T.Stoll gehe ich deinen Beitrag absolut mit.
Was hat der denn eigentlich gesagt, was nicht auch schon vorher hier oder auf Insta von anderen gesagt wurde?
Und warum mischt sich der Geschäftsführer eines BBL-Clubs in die Angelegenheiten der Pro A&B? -
@Tippoff1117 Bis auf dein Lob an T.Stoll gehe ich deinen Beitrag absolut mit.
Was hat der denn eigentlich gesagt, was nicht auch schon vorher hier oder auf Insta von anderen gesagt wurde?
Und warum mischt sich der Geschäftsführer eines BBL-Clubs in die Angelegenheiten der Pro A&B?@Exil-Berliner sagte in ProA auf sportdeutschland.tv:
Und warum mischt sich der Geschäftsführer eines BBL-Clubs in die Angelegenheiten der Pro A&B?
Ich denke, weil er auch Geschäftsführer eines Pro-B-Teams ist.
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Ich habe bis jetzt 3 Jahre die 3€ im Monat gezahlt. Account wurde gestern gelöscht. Mein Team spielt nicht mehr Pro A und hier bin ich raus. Die 3€ hätte ich sogar weiter gezahlt. So sind es 0. Ich drücke euch die Daumen für die Pro A und hoffe auf das Beste.
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Ich denke jeder hat ein anderes Empfinden was für ihn als angemessen gilt. Ich finde es gut, dass die Live-Streams zukünftig Geld kosten und ein Teil des Geldes direkt an die Vereine zur weiteren Professionalisierung der Streams fließt. In Bayreuth z.B. ist die Streamingqualität sehr hoch. Aber in Bochum ist sie katastrophal. Damit das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann müssen die Streams etwas mehr kosten, ansonsten kannst du mit 3 Mark 50 keine ernstgemeinte Professionalisierung voran treiben.
Für mich ist maximal der Auswärtspass interessant, da eh nicht klar ist, ob mein Team in die Playoffs kommt. Sollten Sie das schaffen, bringen mich die 30€ zusätzlich aber auch nicht um. Es ist jedem selbst überlassen ob er abbonniert oder nicht. Ich weiß noch nicht was ich mache.
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Die Kardinalfrage ist doch wo liegt der richtige Preis!
Es gibt eine Reihe von Menschen die werden hier Tod und Teufel schimpfen aber trotzdem einen Leaguepass kaufen. Egal was er kostet (mehr oder weniger).
Es gibt Leute die werden den Auswärtspass kaufen, auch mehr oder weniger egal wie teuer der ist weil sie halt Fans sind und immer gucken aber sich einen Scheiss für die anderen Clubs interessieren.Es gibt die Gucker die nur manchmal zuschauen, auch mal nur ein paar Minuten etc. Dies ist ohne Frage die größte Gruppe und die wird man komplett verlieren. (Lasst mich mit Ausnahmen in Ruhe).
Gruppe 1 und 2 sind also die die Last tragen müssen, diese Gruppe hätte auch für weniger bestellt und würde in großen Teilen sogar noch mehr zahlen. Auch wenn man hier schimpft wie ein Rohrspatz. Man wird das Preiskonzept vor diesem Hintergrund optimiert haben.
Das wahre Problem ist das von Stoll angesprochene Reichweitethema. Die wird was Live betrifft deutlich sinken. In einem lokalen Maketingumfeld spielt aber live eine nachrangige Rolle (es gibt nicht viele Ratiopharms und telekom in der Liga).
Kurzum, finanziell macht die Liga nicht viel falsch, ich kann das nachvollziehen auch wenn ich NIEMALS so einen Modell zugestimmt hätte aber mich fragt man ja nicht (:)). Fest steht, dass sie auf jeden Fall auf die Fresse bekommen hätten und bei Gruppe 3 auch bei kleinem Geld wenig Abos verkauft hätte weil bezahlen nicht zu deren Guckverhalten passt.
Am schlimmsten finde ich, dass da Menschen mit viel Herzblut den kram produzieren und “keiner” guckt es. Das finde ich tragisch. Ich hätte es kostenlos gelassen. Ganz einfach. Ich finde das passt am besten zu Liga ist aber finanziell keine gute Lösung.
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Es geht ja nicht nur darum, was es für den Fan wert ist und was er bezahlen möchte.
Es geht ja insgesamt auch darum, dass man die Reichweitenmöglichkeiten mit diesem Modell erheblich reduziert und eine Chance hat liegen lassen die Ligen wieder etwas näher zusammenzuführen, in dem man vielleicht etwas mehr Richtung BBL gegangen wäre.
Ich hab über die Jahre so viel Empörungen über verschiedene Rechtevergaben und Zahlungsmodelle gelesen, aber auch in den schlimmsten Fällen gab es noch immer positive Stimmen.
Ähnlich die Sache mit DYN, wenn wir hier beim Basketball bleiben wollen. Es gab Kritik bei der Vergabe der Rechte, aber dennoch ein sichtbarer Anteil von Menschen, die diesen Switch trotzdem interessant gefunden haben und heute damit leben können.
Aber ich habe noch nie so eine Verkündung gesehen, wo in den Kommentarspalten nicht nur Fans, sondern auch Beteiligte selbst so einstimmig reagiert haben.
Vor allem ist es auch nicht nur diese blinde Kritik, wo man den Anbieter nur beleidigt. Da ist so viel konstruktives mit dabei und die Liga wird nicht drumherum kommen bei so einem Echo auch Stellung beziehen zu müssen.
DIe Beweggründe, das Ziel, wohin geht das Geld, was sie auf dem Rücken ehrenamtlicher Helfer verdienen möchten.
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Ich denke jeder hat ein anderes Empfinden was für ihn als angemessen gilt. Ich finde es gut, dass die Live-Streams zukünftig Geld kosten und ein Teil des Geldes direkt an die Vereine zur weiteren Professionalisierung der Streams fließt. In Bayreuth z.B. ist die Streamingqualität sehr hoch. Aber in Bochum ist sie katastrophal. Damit das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann müssen die Streams etwas mehr kosten, ansonsten kannst du mit 3 Mark 50 keine ernstgemeinte Professionalisierung voran treiben.
Für mich ist maximal der Auswärtspass interessant, da eh nicht klar ist, ob mein Team in die Playoffs kommt. Sollten Sie das schaffen, bringen mich die 30€ zusätzlich aber auch nicht um. Es ist jedem selbst überlassen ob er abbonniert oder nicht. Ich weiß noch nicht was ich mache.
@mediastic Keiner hat glaube ich in Frage gestellt, das es überhaupt was kostet. Es ist einzig und allein die Preisgestaltung. Bezogen auf das, was man bekommt, ist dass das teuerste Streamingangebot im Basketball was ich kenne. Und das für die zweite Liga. Der NBA League Pass kostet mich umgerechnet 1€ pro Spiel mit massig an extra Kontent und in höchster Qualität.
Die Leute werden sich halt nicht für doof verkaufen lassen… -
Hier spielt ja noch eine Sache mit hinein: Die vollkommen katastrophale Kommunikation. Das wiederspricht dem Professionalisierungsgedanken einfach vollkommen und lässt ihn zur Karikatur verkommen.
PS: Erstklassig-Zweitklassig ist damit Info source #1 für mich geworden. Da auch Liga Seite und App seit Jahren ne Katastrophe sind.
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@mediastic Keiner hat glaube ich in Frage gestellt, das es überhaupt was kostet. Es ist einzig und allein die Preisgestaltung. Bezogen auf das, was man bekommt, ist dass das teuerste Streamingangebot im Basketball was ich kenne. Und das für die zweite Liga. Der NBA League Pass kostet mich umgerechnet 1€ pro Spiel mit massig an extra Kontent und in höchster Qualität.
Die Leute werden sich halt nicht für doof verkaufen lassen…@Olli_B Die NBA ist ein Milliardengeschäft. Das drückt den Preis. 2. Basketball Bundesliga ist Nische und das kostet dann etwas mehr. Ich vergleiche es mal mit einem Einzelhändler und einer Kette. Beim Einzelhändler zahlst du sehr wahrsheinlich für ein Kleidungsstück auch mehr als bei bekannten Riesen wie C&A, New Yorker ect. Die Masse macht den Preis und die Masse gibt es in Basketball Deutschland nicht. Alternativ: es gibt gar kein Angebot. Die Preisfeilscherei können hier ja gerne einige betreiben, gleichzeitig muss es aber auch niemand abbonnieren und deswegen verstehe ich die Aufregung nicht.
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Puh, die alte “Aber via YouTube bekommt man ab und zu einen Gelegenheitszuschauer”-Story… hat da jemand schon mal auch nur anekdotische Evidenz für? Jemand der gesagt hat, ich wohne zwar schon immer in München, aber erst, seit ich zufällig mal bei YouTube die ProB gegen Fellbach gesehen habe, geh ich zu den Bayern? Oder nach Ulm, wegen der tollen Übertragungen da? Ich hab das noch nie gehört, aber man liest das Argument ja immer wieder… ich weiß ja nicht. Wenn die Liga in der Saison 50 Gelegenheitszuschauer bekommt, scheint mir das schon viel. Und ich bin ein großer Fan von Reichweite, aber ich bin der Überzeugung, dass die unterhalb der BBL wirklich über die Liveübertragung kommt. Dann eher Highlights auf Instagram und Co…
Klar ist: Die Liga haut hier voll in den Sack. Wer ernsthaft geglaubt hat, man kann das, ohne Vorbereitung der Zielgruppe, ohne Erklärung, was genau besser wird, vier Wochen vor dem Saisonstart so raushauen und dann läuft das, ist wirklich unglaublich naiv, um mal den best case anzuführen. Natürlich motzen die Leute rum - bislang kostenlos, jetzt kostet es richtig Asche, wer schreit da Juhu? Aber: Das war ja absolut vorherzusehen. Dass man das kommunikativ nicht abfedert, muss sich die Liga angreifen lassen, das ist einfach unfassbar dämlich. Du sagst nicht mal “Wir werden dafür dieses oder jenes produzieren, haben klare Vorgaben für die TV-Übertragungen, 50 Prozent der Kohle gehen direkt an die Vereine”? Dann scheinen da irgendwo Masochisten oder Leute mit einem degration kink zu arbeiten, anders kann man es ja gar nicht erklären.
Denn die Grundannahme “Fans zahlen auch für niederklassigen Sport Geld” ist ja, Beispiel Eishockey, nicht ganz aus der Luft gegriffen und per se falsch. Aber man muss doch trotzdem die Unterschiede zwischen den Fangruppen kennen und mal so ganz überschlägig berechnen, was das bedeutet. Spannend ist jetzt, wer da dumm war: Ligaführung, Vereine oder beide.
@Barack_Alabama sagte in ProA auf sportdeutschland.tv:
Puh, die alte “Aber via YouTube bekommt man ab und zu einen Gelegenheitszuschauer”-Story… hat da jemand schon mal auch nur anekdotische Evidenz für?
Auch wenn ich die Idee “frei und auf bekannten plattformen” unterstütze muss ich herrn Stoll zumindestens etwas unkenntniss vorwerfen -> man unterliegt auf 3th Party Plattformen halt leider den AGBs der Plattformbetreiber d.h. für Youtube “KEINE KLASSISCHE WERBUNG” das wollen die selber vermarkten aus guten Gründen - vielleicht geht es mit individueller Verhandlung aber “so einfach ist das leider nicht”
Nein. Gemäß den Werberichtlinien von YouTube darfst du keine von Werbetreibenden erstellten und bereitgestellten Videoanzeigen oder andere kommerzielle Werbepausen in deine Inhalte einbinden oder einbetten.
Wenn ein Werbetreibender Werbung ausdrücklich bei deinem Video schalten möchte, wende dich bitte an deinen Partnermanager. Weitere Informationen über unsere Richtlinie für eingebettete Sponsoring-Inhalte und Werbung in YouTube-Videos findest du hier.
Diese Richtlinie gilt nicht für Videos, die von oder für Marken erstellt und auf den YouTube-Kanal der Marke hochgeladen wurden.
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Ich finde, die Liga ist mit der Veröffentlichung der neuen Preise ein Stück weit sehenden Auges in den Shitstorm gelaufen. Es wurde zwar die Zahl kommuniziert, aber ohne begleitende Erklärung, wie sich der Preis eigentlich zusammensetzt, welcher Anteil bei den Clubs landet und was mit den Einnahmen konkret umgesetzt werden soll. Man hätte spätestens nach dem Leak und den Reaktionen hier und dem Post von Chris Schmidt wissen können, dass es Kritik an den Preisen gibt
Hätte man gleich dargelegt, warum die Kosten gestiegen sind und welchen Mehrwert die Zuschauer dadurch erwarten können, wäre die Kritik vielleicht weniger hart ausgefallen. Gerade die Hardcorefans, die in diesem Modell die absolute Hauptlast tragen werden, lassen sich vielleicht schon damit erreichen, dass Betrag X direkt bei “ihrem Verein” landet. Da hätte man auch die Clubs ins Boot holen können um gemeinsam für das neue Bezahlmodell zu werben. Stattdessen schaut man zu wie Luis Figge als reichweitenstarker Sportler die Preise kritisiert (was sein gutes recht ist, aber da muss ich als Liga/Sportdeutschland doch irgendwas gegenhalten können)
Trotzdem denke ich nicht, dass man sich im Vorfeld überhaupt keine Gedanken gemacht hat, auch wenn hier und auf Social Media den Verantwortlichen reine Dummheit unterstellt wird. Natürlich wird man intern diskutiert haben, wie stark die Reichweite durch die Paywall sinkt und ob es nicht sinnvoller wäre, weiterhin mit kostenlosen Streams und mehr Werbung zu arbeiten. Sportdeutschland hat ja bereits Daten vom Eishockey und anderen Sportarten die inzwischen kostenpflichtig sind. Bei der DEL2 war der Aufschrei auch gigantisch (die Preise sogar nochmal frecher) und trotzdem hat man den Schritt für die ProA jetzt vollzogen. Dass man sich trotzdem für dieses Modell entschieden hat, dürfte Gründe haben – die aber bisher leider nicht ausreichend kommuniziert wurden.
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