aus unserem BLOG
- Keine Blog Posts
Alba Berlin verzichtet zukünftig während der Spiele auf Cheerleading
-
Mensch Leute, Ihr habt eine Ausdauer….
-
@Peacebrother37: Die von Dir zitierten Saetzen sind fuer mich auch OK. Sein Einleitungsstatement, mit der er diese Vereinsentscheidung aber praktisch in einen gesellschaftlichen Kontext stellt, finde ich mehr als ungluecklich. Kein Wunder, dass das solche Wellen schlaegt. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob das von Baldi einfach nur unbedacht war oder ganz gezielt lanciert wurde.
-
War länger nicht online und bekomme die ganze Diskussion jetzt erst mit. Mein erster Impuls: Schade, gehörte irgendwie immer um Basketball dazu. Dann habe ich mit meiner 19 jährigem Tochter drüber geredet: Sie geht gerne mit zu den Spielen, ist gemäßigt feministisch und hat sich IMMER über die Dancers aufgeregt. Mit ähnlicher Argumentation, wie Baldi jetzt das Aus der Dancers verkündet hat. Tochter beglückwünscht ALBA zu dem Schritt und denkt nun über den Kauf einer Dauerkarte nach.
Zur Kommunikation: Aus meiner Sicht hat ALBA das genau richtig gemacht. Wenn sie es gleich nach Ende de letzten Saison kommuniziert hätten, gäbe es ein lebhaftes Sommertheater. Das wollte niemand. ALBA hat sich immer dadurch ausgezeichnet, bestimmte Entwicklungen maßgeblich zu gestalten und die ersten zu sein. ALBA war der erste Verein, der sich getraut hat, in einer großen Multifunktionsarena zu spielen. ALBA war der erste Verein, der seine Philosophie auch mit einem sozialarbeiterischen Schwerpunkt versah. ALBA macht Schule gibt es glaube ich in keiner andere nicht Stadt. Jetzt probieren sie wieder etwas Neues. Bin mir sicher, dass andere nachziehen. In zwei Monaten redet keiner mehr drüber.
Schön fände ich in der Tat, wenn man sich eine Alternative einfallen lassen würde. Bin mir da aber auch sicher, dass etwas kommen wird.
Auch für das Einstellen des Stadionheftes habe ich Verständnis. Wir haben eine sehr gut gepflegte Website, da kann man alle Infos nachlesen. Wenn man das Stadionheft aus Umweltgesichtspunkten eingestellt hat, sollte man aber auch darüber nachdenken, die Klatschpappen wegzulassen. Das ist wirklich reine Müllproduktion. Oder man bedruckt eine Seite der Pappen mit den wichtigsten Infos zum Spiel und Gegener. Das fand ich eh das einzig Interessante in den Heften.
Fazit: ALBA probiert diese Saison einiges Neues. Vielleicht funktioniert es, vielleicht nicht. Da es sich um Nebenkriegsschauplätze handelt, wird schon sehr bald niemand mehr drüber reden, und schon gar nicht, wenn weiter toller Basketball gespielt wird.
-
War länger nicht online und bekomme die ganze Diskussion jetzt erst mit. Mein erster Impuls: Schade, gehörte irgendwie immer um Basketball dazu. Dann habe ich mit meiner 19 jährigem Tochter drüber geredet: Sie geht gerne mit zu den Spielen, ist gemäßigt feministisch und hat sich IMMER über die Dancers aufgeregt. Mit ähnlicher Argumentation, wie Baldi jetzt das Aus der Dancers verkündet hat. Tochter beglückwünscht ALBA zu dem Schritt und denkt nun über den Kauf einer Dauerkarte nach.
Zur Kommunikation: Aus meiner Sicht hat ALBA das genau richtig gemacht. Wenn sie es gleich nach Ende de letzten Saison kommuniziert hätten, gäbe es ein lebhaftes Sommertheater. Das wollte niemand. ALBA hat sich immer dadurch ausgezeichnet, bestimmte Entwicklungen maßgeblich zu gestalten und die ersten zu sein. ALBA war der erste Verein, der sich getraut hat, in einer großen Multifunktionsarena zu spielen. ALBA war der erste Verein, der seine Philosophie auch mit einem sozialarbeiterischen Schwerpunkt versah. ALBA macht Schule gibt es glaube ich in keiner andere nicht Stadt. Jetzt probieren sie wieder etwas Neues. Bin mir sicher, dass andere nachziehen. In zwei Monaten redet keiner mehr drüber.
Schön fände ich in der Tat, wenn man sich eine Alternative einfallen lassen würde. Bin mir da aber auch sicher, dass etwas kommen wird.
Auch für das Einstellen des Stadionheftes habe ich Verständnis. Wir haben eine sehr gut gepflegte Website, da kann man alle Infos nachlesen. Wenn man das Stadionheft aus Umweltgesichtspunkten eingestellt hat, sollte man aber auch darüber nachdenken, die Klatschpappen wegzulassen. Das ist wirklich reine Müllproduktion. Oder man bedruckt eine Seite der Pappen mit den wichtigsten Infos zum Spiel und Gegener. Das fand ich eh das einzig Interessante in den Heften.
Fazit: ALBA probiert diese Saison einiges Neues. Vielleicht funktioniert es, vielleicht nicht. Da es sich um Nebenkriegsschauplätze handelt, wird schon sehr bald niemand mehr drüber reden, und schon gar nicht, wenn weiter toller Basketball gespielt wird.
Zur Kommunikation: Aus meiner Sicht hat ALBA das genau richtig gemacht. Wenn sie es gleich nach Ende de letzten Saison kommuniziert hätten, gäbe es ein lebhaftes Sommertheater. Das wollte niemand.
Lustig, und das Theater jetzt findest Du kommunikationstechnisch besser geloest? In meinen Augen ist die ganze Aktion ein ziemlicher GAU.
Die FAS hat das Thema uebrigens auch aufgegriffen. Ueberschrift “Andere entscheiden, was Frauen tun duerfen” (ohne paywall):
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/warum-alba-ohne-cheerleader-nicht-besser-ist-16408255.html -
Das Fans eines Vereines alles vom Verein verteidigen, auch wenn sie sich sonst zum Kreuzheben nicht zu schade sind ist vielleicht nachvollziehbar. Einen Rauswurf der Cheerdancer als Vision, in eine Reihe mit anderen guten Entscheidungen zu stellen ist dann die völlige Glorifizierung.
Aber all dieses „detailverliebte Diskutieren“ blendet aus, dass ALBA das Danceteam wie einen Hund aus dem Haus gejagt hat. -
Das Tuch zwischen Alba und den Dancers ist jetzt zerrissen. Wobei ich die Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen kann. Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man etwas ändern kann, macht man einfach Schluss. Ob die Dancers Chefin da mitreden durfte, bezweifel ich mal und wenn, hätte ich eine gemeinsame PK ideal gefunden. So aber ist das für mich inakzeptabel und falsch.
-
Ganz offensichtlich war es ein Danceteam, was die Leben vieler, vieler Mensche beeinflußt hat und die kulturellen Werte in unserer Gesellschaft auf Generationen geprägt hat. Und natürlich sind jetzt die Karrieren und Lebensgrundlage der Tänzerinnen für immer zerstört.
PS:
#Threadlänge100Seiten
#Nebenthemen-weiter-aufblähen-und-von-wichtigeren-Themen-ablenkenNein, es geht nicht darum das das Danceteam das Leben vieler beeinflusst hat, und auch nicht darum, das nun deren Lebensgrundlage zerstört ist.
Und es ist auch kein Nebenthema, sodern ein - zumindest für mich - durchaus wichtiges Thema, viel wichtiger als Basketball oder Danceteams. Es geht um die Freiheit, so sein zu dürfen wie man eben ist. Und es geht auch um die geleistete Arbeit und den notwendigen Respekt dafür.
Die einen lesen gerne, die anderen interessieren sich für Basketball, und noch andere tanzen gerne in knappen Outfits vor Publikum. Alle dürfen dies tun, wie es ihren Neigungen entspricht, solange nicht gegen irgendwelche Gesetze verstoßen wird.
Jetzt erfolgt aber nun nach 25 Jahren Zusammenarbeit die Entscheidung seitens ALBA, das Engagement der Dancers zu beenden. Soweit auch noch alles im grünen Bereich.
Aber leider hielt es nicht mal für nötig, sich mit dem gebührenden Respekt persönlich und vor dem Publikum, vor dem die Mädels über lange Jahre hinweg aufgetreten sind, von dem Team zu verabschieden. Es wird lediglich die Trainerin in einem Gespräch informiert, das nun Ende Gelände ist, und das sie dies bitte dem Team mitteilen möge.
Die Öffentlichkeit wird lediglich einen Tag vor Saisonstart davon informiert, mit der Begründung, die Auftritte seien nicht mehr zeitgemäß.
Stell dir vor, du arbeitest 25 Jahre voller Enthusiasmus in einem Betrieb, und dann teilt dir dein Chef lediglich mit, das du mit deiner Arbeit nicht mehr in die Zeit passt. Kein persönlicher Dank, nichts, Ende, aus die Maus. Da ist die Tür!
Auch wenn es ein Team ist, was von der Maßnahme betroffen ist, dahinter stehen aber immer noch Menschen, und für die ist solch eine Begründung einfach nur ein Schlag ins Gesicht.
Und das alles ist dem Herrn Baldi jetzt ganz plötzlich, nachdem die Mädels schon seit 25 Jahren so aufgetreten sind, aufgefallen? Hat er den Optiker gewechselt oder warum hat er das erst jetzt erkannt? Tut mir leid, aber mit dieser “Verabschiedung” ist man beim Bullshit-Bingo ganz weit vorne mit dabei.
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
-
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
Die Kommunikation war schlecht bis grauenhaft, soweit sind sich alle einig. Ich würde aber mal die Behauptung in den Raum stellen, dass wenn nicht mit einer gesellschaftlichen, sondern mit einer monetären Komponente in der PM argumentiert worden wäre, dieser Thread ungefähr anderthalb Seiten hätte. Alle die, die jetzt hier aus ihren Löchern gekrochen sind um den Dancers beizueilen wie der Ritter in der weissen Rüstung, hätten absolut nichts dazu gesagt wenn der Betrag x, den ALBA selbst in die Dancers investiert hat, der nicht riesig sein wird, stattdessen in 2-3 Monate Bezahlung von Makai Mason oder Erika Livermore fließt und das genau so gesagt worden wäre.
Dass dann zu viele dann auch noch mit der abstrusen Konstruktion kommen, dass finstere Kräfte des Feminismus, des Islam oder der Regierung in Berlin ALBA dazu genötigt hätten diesen Schritt durchzuführen, lässt mich schwer verzweifeln. Ich dachte Basketballfans wären besser als das.
-
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
Die Kommunikation war schlecht bis grauenhaft, soweit sind sich alle einig. Ich würde aber mal die Behauptung in den Raum stellen, dass wenn nicht mit einer gesellschaftlichen, sondern mit einer monetären Komponente in der PM argumentiert worden wäre, dieser Thread ungefähr anderthalb Seiten hätte. Alle die, die jetzt hier aus ihren Löchern gekrochen sind um den Dancers beizueilen wie der Ritter in der weissen Rüstung, hätten absolut nichts dazu gesagt wenn der Betrag x, den ALBA selbst in die Dancers investiert hat, der nicht riesig sein wird, stattdessen in 2-3 Monate Bezahlung von Makai Mason oder Erika Livermore fließt und das genau so gesagt worden wäre.
Dass dann zu viele dann auch noch mit der abstrusen Konstruktion kommen, dass finstere Kräfte des Feminismus, des Islam oder der Regierung in Berlin ALBA dazu genötigt hätten diesen Schritt durchzuführen, lässt mich schwer verzweifeln. Ich dachte Basketballfans wären besser als das.
-
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
Die Kommunikation war schlecht bis grauenhaft, soweit sind sich alle einig. Ich würde aber mal die Behauptung in den Raum stellen, dass wenn nicht mit einer gesellschaftlichen, sondern mit einer monetären Komponente in der PM argumentiert worden wäre, dieser Thread ungefähr anderthalb Seiten hätte. Alle die, die jetzt hier aus ihren Löchern gekrochen sind um den Dancers beizueilen wie der Ritter in der weissen Rüstung, hätten absolut nichts dazu gesagt wenn der Betrag x, den ALBA selbst in die Dancers investiert hat, der nicht riesig sein wird, stattdessen in 2-3 Monate Bezahlung von Makai Mason oder Erika Livermore fließt und das genau so gesagt worden wäre.
Dass dann zu viele dann auch noch mit der abstrusen Konstruktion kommen, dass finstere Kräfte des Feminismus, des Islam oder der Regierung in Berlin ALBA dazu genötigt hätten diesen Schritt durchzuführen, lässt mich schwer verzweifeln. Ich dachte Basketballfans wären besser als das.
@Lahnkrokodil: Ich finde Deinen Beitrag sehr analytisch. Vielen Dank.
Für mich sind zwei Dinge problematisch:
1. Die kurzfristige und schon unhöfliche Verabschiedung der Cheerleader. So verhält man sich nicht als in der Öffentlichkeit stehender Sportverein.
2. Der Versuch, gesellschaftliche Entscheidungen als Sportverein zu treffen, hier: “Wir kümmern uns darum, wie Frauen in der Öffentlichkeit wirken könnten”. Eine solche Entscheidung polarisiert und spaltet die Anhänger. Hinzu kommt, dass man mit dieser Entscheidung die Cheerleader dümmer erscheinen lässt, als sie sind (“Wir Männer sagen Euch, wie Ihr hier wirkt und dass das gar nicht gut ist für Euch”).
Die Kommunikation war schlecht bis grauenhaft, soweit sind sich alle einig. Ich würde aber mal die Behauptung in den Raum stellen, dass wenn nicht mit einer gesellschaftlichen, sondern mit einer monetären Komponente in der PM argumentiert worden wäre, dieser Thread ungefähr anderthalb Seiten hätte. Alle die, die jetzt hier aus ihren Löchern gekrochen sind um den Dancers beizueilen wie der Ritter in der weissen Rüstung, hätten absolut nichts dazu gesagt wenn der Betrag x, den ALBA selbst in die Dancers investiert hat, der nicht riesig sein wird, stattdessen in 2-3 Monate Bezahlung von Makai Mason oder Erika Livermore fließt und das genau so gesagt worden wäre.
Dass dann zu viele dann auch noch mit der abstrusen Konstruktion kommen, dass finstere Kräfte des Feminismus, des Islam oder der Regierung in Berlin ALBA dazu genötigt hätten diesen Schritt durchzuführen, lässt mich schwer verzweifeln. Ich dachte Basketballfans wären besser als das.
Und das ist doch das eigentliche Problem… Herr Baldi nannte nicht die Komponente Geld, sondern (Zitat) “Wir sind aber zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt.”
Und da ist dann nix mit finstere Kräfte des Feminismus…das Problem der Formulierung hat sich Baldi selbst eingebrockt.
Ich finds sogar recht intresssant dass Magenta Sport grade bei jedem Spiel die Frage stellt wie es dort vor Ort aussieht, und wie man dazu steht.
Da steht Herr Baldi komischerweise recht allein da mit seiner Meinung.P.S.: wenn das Thema Geld in Raum gestellt wird…(was Herr Baldi nicht tat), die Dancers hatten nen eigenen Sponsor. In wie weit Alba selbst da noch zugezahlt hat, ist mir nicht bekannt, sag ich auch dazu.
-
Eigentlich wollte ich mich nicht zu der Diskussion äußern, tue es aber nun doch, weil ich einige Dinge hier wirklich nicht verstehe.
Ein anderer User hatte hier schon angemerkt das ein rassistischer Ausfall in einem Spiel hier nur 2 Seiten produziert hat, das hier aber bereits 10 Seiten hier und einige im Alba-Thread. Und nun frage ich mich was diese Entscheidung von ALBA mit der Verteidigung der abendländischen Kultur zu tun haben soll, warum hier manche Islamisierung und vorauseilenden Gehorsam ins Spiel bringen.1. Es ist ernom seltsam, dass hier mit Freiheit argumentiert wird, die aber für Marco Baldi und Alba Berlin auf ein Mal nicht mehr gelten soll? Es ist letztendlich die Freiheit der Chefs bei Berlin bzw. der Mitglieder die diese wählen, bestätigen, einsetzen.
2. Warum einige mit ihren (womöglichen) Feindbildern (linksliberales Berlin etc) umsichwerfen müssen, ist mir enorm schleierhaft. Wenn es euch so doll stört, könnt ihr das Thema ja einfach ignorieren.
3. Es ist extrem interessant wie viele Anhänger anderer Vereine sich auf ein Mal ein Urteil abgeben was ALba zu tun oder lassen hätte. Sach Mal gehts noch?
4. Wenn Leute damit argumentieren das ihre Kinder so gerne die Cheerleader gesehen hätten, dann sollte man ggf. darüber nachdenken mit den Kindern auch Mal zu Cheersport-Veranstaltungen gehen sollte und nicht das als Argument vorschieben das die Dancers bitte bei Alba bleiben sollen.
5. Und damit möchte ich schließen, ist es enorm traurig dass mit so einer Entscheidung Basketball groß in den Medien ist und nicht mit dem tollen Basketball den sie die letzten Jahre spielen. Es ist grotesk.
So Rant fertig. Ja auch ich habe mir Cheerleader gerne angeguckt bzw. finde es okay wenn Leute das tun. Ich finde aber, dass hier einige Leute Mal ein bisschen das Fuß vom Gas nehmen sollten und hier nicht ein Gegeneinander konstruieren sollten was es nicht gibt. Und der ganze Verschwörungstheoriekram ist ja wohl wirklich unter aller Sau.
-
Schönen Dunk für diesen ruhigen und sachlichen Beitrag aus Bonn.
+1 solche Beiträge geben wieder Hoffnung
-
Ich schließe mich an.
Seit Päch Trainer in Bonn ist werden sogar die Fan-Beiträge bei SD viel besser
LH
-
Ich finde es schade. Es ist schön anzusehen, ja, aber noch lange nicht sexistisch. Zudem ist ja erstmal ein Sport, ein sehr anstrengender dazu. Ich hätte die Frauen selbst befragt und dann entschieden. Nun gut, wie erwähnt, es ist die Entscheidung des Clubs. Aber ich finde sie falsch.
-
@ bonn-support
Ich kann Deine Punkte nachvollziehen.
Jedoch lässt Du zwei Punkte vollkommen außen vor und der wird von Einigen Vielen hier kritisiert:
Es geht um die Art und Weise der Beendigung und den Moralischen Ansatz. Es kann sein, dass die Formulierung von Ihm unglücklich war und nicht so gemeint war, aber das ist reine Spekulation. Es mag sein das Baldi, dies als sexistisch empfindet - diese Meinung steht im zu - und er kann entsprechende Entscheidungen für Alba treffen, keine Frage.
Durch seine Art der Begründung beleidigt er aber all diejenigen , die dies nicht so sehen. Und warum macht er dies, weil er es öffentlich als nicht mehr zeitgemäß ansieht. Hätte er gesagt Alba will sein Programm ändern ist das doch völlig in Ordnung, aber warum diese Moralkeule.
Wenn Menschen einen Verein über 25 Jahre begleitet haben, gibt man Ihnen einen ehrenvollen Abgang. Dies ist nicht passiert, die haben noch zusätzlich eine mit der Moralkeule auf den Kopf gekriegt. Das ist nicht gerade glücklich.Das Argument, bei einem rassistischen Thema hat man sich nicht solange beschwert, greift in meinen Augen leider nicht. Es kann doch nicht sein, dass man über ein anders Thema nicht sprechen darf, weil ein anderes Thema zu Kurz gekommen ist. Die beiden Dinge haben erst einmal nichts miteinander zu tun. Ich habe von dem anderen Thema leider nichts mitbekommen und weiß auch nicht von welchem rassistischem Vorgang Du da gerade sprichst, also konnte ich mich auch nicht darüber äußern. (Bitte nicht in diesem Thread darüber schreiben, aber gerne kannst Du mir eine Nachricht senden, dann kann ich mich darüber informieren).
-
@bonn-support
Auch wenn ich die Entscheidung von Alba schade finde, stimme ich Dir in allen Punkten zu. Bis auf eines: Der Vergleich mit dem rassistischen Idioten aus Weißenfels hinkt doch gewaltig. Daß das Cheerleader-Thema hier mehr Aufmerksamkeit hat, liegt aus meiner Sicht nicht an der Sache an sich, sondern an der Bedeutung der Leute, die involviert sind. Wenn Baldi sich rassistisch äußern würde (ich weiß, das würde er nie tun, nur mal hypothetisch) und ein MBC-Fanclub eine Ininitiative zur Abschaffung der Cheerleader starten würde, dann wäre das Verhältnis der Beiträge noch klarer “zu Gunsten von Alba”. -
Eigentlich wollte ich mich nicht zu der Diskussion äußern, tue es aber nun doch, weil ich einige Dinge hier wirklich nicht verstehe.
Ein anderer User hatte hier schon angemerkt das ein rassistischer Ausfall in einem Spiel hier nur 2 Seiten produziert hat, das hier aber bereits 10 Seiten hier und einige im Alba-Thread. Und nun frage ich mich was diese Entscheidung von ALBA mit der Verteidigung der abendländischen Kultur zu tun haben soll, warum hier manche Islamisierung und vorauseilenden Gehorsam ins Spiel bringen.1. Es ist ernom seltsam, dass hier mit Freiheit argumentiert wird, die aber für Marco Baldi und Alba Berlin auf ein Mal nicht mehr gelten soll? Es ist letztendlich die Freiheit der Chefs bei Berlin bzw. der Mitglieder die diese wählen, bestätigen, einsetzen.
2. Warum einige mit ihren (womöglichen) Feindbildern (linksliberales Berlin etc) umsichwerfen müssen, ist mir enorm schleierhaft. Wenn es euch so doll stört, könnt ihr das Thema ja einfach ignorieren.
3. Es ist extrem interessant wie viele Anhänger anderer Vereine sich auf ein Mal ein Urteil abgeben was ALba zu tun oder lassen hätte. Sach Mal gehts noch?
4. Wenn Leute damit argumentieren das ihre Kinder so gerne die Cheerleader gesehen hätten, dann sollte man ggf. darüber nachdenken mit den Kindern auch Mal zu Cheersport-Veranstaltungen gehen sollte und nicht das als Argument vorschieben das die Dancers bitte bei Alba bleiben sollen.
5. Und damit möchte ich schließen, ist es enorm traurig dass mit so einer Entscheidung Basketball groß in den Medien ist und nicht mit dem tollen Basketball den sie die letzten Jahre spielen. Es ist grotesk.
So Rant fertig. Ja auch ich habe mir Cheerleader gerne angeguckt bzw. finde es okay wenn Leute das tun. Ich finde aber, dass hier einige Leute Mal ein bisschen das Fuß vom Gas nehmen sollten und hier nicht ein Gegeneinander konstruieren sollten was es nicht gibt. Und der ganze Verschwörungstheoriekram ist ja wohl wirklich unter aller Sau.
1. Es ist ernom seltsam, dass hier mit Freiheit argumentiert wird, die aber für Marco Baldi und Alba Berlin auf ein Mal nicht mehr gelten soll? Es ist letztendlich die Freiheit der Chefs bei Berlin bzw. der Mitglieder die diese wählen, bestätigen, einsetzen.
Aehem, Du kaempfst hier gegen Windmuehlen. Die Entscheidung, die Cheerleader abzuschaffen, ist vollkommen legitim und haette keiner Begruendung bedurft. Baldi liefert aber eine Begruendung - und die ist, um es mit Deinen ruhigen und sachlichen Worten auszudruecken: “unter aller Sau”.
-
Ich schließe mich an.
Seit Päch Trainer in Bonn ist werden sogar die Fan-Beiträge bei SD viel besser
LH
Ich schließe mich an.
Seit Päch Trainer in Bonn ist werden sogar die Fan-Beiträge bei SD viel besser
LH
“Besser” heißt dann also: Deiner Meinung entsprechend…

Insofern bezeichnend, dass der “so angenehm sachliche Kommentar” genau die eigentlichen Kritikpunkte, die diesen Thread füllen, außer Acht gelassen wurden.
Es ist schön, dass wenigstens ein Bonner mit dir zusammen Spiele schauen darf, ansonsten wäre die Arena ja ziemlich leer, wenn es nach dir ginge!
Ich freue mich über jeden „Fan“ der aufgrund der Entscheidung von Alba nicht mehr zu den Spielen geht. Dann werde ich wenigstens nur hier von ihnen belästigt.
LH

-
Schonmal jemand darüber nachgedacht, dass die Entscheidung bezüglich der Cheers nicht von ungefähr kam?
Klar, die offizielle Begründung ist da. Schaut man aber mal über den Tellerrand hinaus, ergibt sich ein anderes Bild:
Spieler nicht gehalten, die man gebraucht hätte… enorme Mietkosten in der Arena…
Könnte es sein dass man den Anfang eines finanziellen Engpasses erkennt und mit dieser Entscheidung bereits präventiv handelt?
Hey! Du scheinst an dieser Unterhaltung interessiert zu sein, hast aber noch kein Konto.
Hast du es satt, bei jedem Besuch durch die gleichen Beiträge zu scrollen? Wenn du dich für ein Konto anmeldest, kommst du immer genau dorthin zurück, wo du zuvor warst, und kannst dich über neue Antworten benachrichtigen lassen (entweder per E-Mail oder Push-Benachrichtigung). Du kannst auch Lesezeichen speichern und Beiträge positiv bewerten, um anderen Community-Mitgliedern deine Wertschätzung zu zeigen.
Mit deinem Input könnte dieser Beitrag noch besser werden 💗
Registrieren Anmelden
Vorschau BBL-Pokal (16.10.-19.10.)
Terminplaner BBL:
Abgesagt oder ohne Termin: