Science City Jena

Mit Neuzugang Reggie Williams gegen Ex-Serienmeister Brose Bamberg

TheBloob am 25.01.2019 um 20:05

Vor einem dick zu bohrenden Brett stehen Jenas Erstliga-Riesen im letzten Erstliga-Duell des Basketball-Januar 2019. Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen empfängt am heutigen Freitagabend mit Ex-Serienmeister Brose Bamberg eine der erfolgreichsten Mannschaften der beiden letzten BBL-Dekaden. Neun Deutsche Meisterschaften sowie fünf Pokalsiege sammelten die Gäste in ihrer überaus erfolgreichen Erstliga-Historie, waren primär seit der ersten Championship 2005 als eifrige Titelsammler unterwegs. Dennoch wollen sich die Saalestädter gegen die vorab favorisierten Oberfranken so teuer wie möglich verkaufen und den eigenen Anhang mit einer kampfstarken und leidenschaftlichen Vorstellung überzeugen.

Während sich die Bamberger im Hinspiel am 25. November 2018 nach einem engen 43:40-Halbzeitstand letztendlich souverän mit 99:67 durchsetzen konnten, haben sich einige Dinge an der Regnitz geändert. In der zurückliegenden Woche trennten sich die Franken vom bisherigen Trainer-Duo Ainars Bagatskis und dessen Assistenzcoach Marcelo Nicola, besetzten die Brose-Kommandobrücke mit dem in der Trinchieri-Ära nach Bamberg gewechselten Italiener Federico Perego neu. Ob diese personelle Umbesetzung auf dem Bamberger Trainerstuhl als Übergangslösung gedacht ist oder tatsächlich nachhaltig Einfluss bis zum Saisonende oder darüber hinaus haben wird, dürfte sich in den kommenden Wochen klären. Der Auftakt unter der Federführung des 34-jährigen Perego darf unterdessen als überaus gelungen bezeichnet werden. Am letzten Sonntag schlug Bamberg in der heimischen Brose Arena die Telekom Baskets aus Bonn im Rahmen des Pokal-Halbfinales knapp mit 90:87 und darf sich am 17. Februar 2019 im Cup-Endspiel auf den anderen Ex-Serienmeister ALBA Berlin freuen. Auch im zweiten Pflichtspiel unter der Federführung des Italieners am Mittwochabend verließen die Bamberger das Parkett als Sieger. Nach einer umkämpften Partie in der Basketball-Champions-League bezwangen das Team von der Regnitz die Telenet Giants Antwerpen mit 82:79 und zog in das Achtefinale des kontinentalen Wettbewerbs ein.

Im Vergleich zu den Oberfranken lief es aus Sicht der Thüringer zuletzt weniger optimal. Mit drei Niederlage in das Basketball-Jahr 2019 gestartet, erhofft sich Science City Jena frischen Input durch NBA-Veteran Reggie Williams. Der unter der Woche verpflichtete, enorm variable US-Amerikaner mit der Trikotnummer 55 befand sich bereits seit Wochen auf einer Liste potentieller Kandidaten, die dabei helfen sollen, einen sportlichen Richtungswechsel für Science City einzuleiten. In den zurückliegenden Tagen konnten sich beide Seiten über einen Vertrag bis Saisonende verständigen. „Ich denke, dass Reggie eine großartige Verpflichtung ist. Er hat auf allerhöchstem Niveau gespielt und unserem Team jetzt hoffentlich genau das gibt, was wir brauchen“, sagte Trainer Björn Harmsen anlässlich der Präsentation des 32-jährigen Routiniers am Mittwoch. „Man sieht, dass er selber nicht nur offensiv enorm variabel spielen kann, sondern auch seine Mitspieler einbezieht und besser macht“.

Weiterhin verzichten muss Science City Jena unterdessen auf den noch an einem Bänderriss laborierenden Center Oliver Mackeldanz. Jenas Nummer 50 konnte in der Trainingswoche zwar schon wieder leichte Übungen absolvieren, ist vom Einstieg ins Mannschaftstraining jedoch noch ein Stück weit entfernt.

„Bamberg gehört zu den Topteams in Deutschland. Sie spielen international und konnten am letzten Sonntag in das Finale des BBL-Pokals einziehen. Unser Gegner ist auf allen Positionen qualitativ hochwertig besetzt. Dennoch hoffe ich, dass wir sie ärgern können. Ich denke, dass uns Reggie Williams viel Input und Qualität geben wird, wir uns mit ihm nicht nur defensiv stabilisieren können, sondern er uns auch offensiv deutlich weiterhelfen wird“, so Björn Harmsen, der ebenso wie das gesamte Team von Science City trotz der sportlichen Durststrecke auf die Trumpfkarte des Jenaer Basketball-Anhangs setzt.

In der gemeinsamen Bundesliga-Historie spricht die aktuelle Bilanz derzeit klar für die Gäste, welche bei einem summierten Korbverhältnis von 540:470 mit fünf Siegen und zwei Niederlagen die Nase vorn haben. Dafür steht auf Seite der Thüringer für Scharfschütze Julius Jenkins in seiner beeindruckenden BBL-Karriere ein statistischer Meilenstein bevor. Ein einziges Pünktchen fehlt dem Scharfschützen mit der Trikot-Nummer 11, um die Marke von 6000 Punkten in der easyCredit BBL vollzumachen. Während der sympathische US-Amerikaner selbst schon das Bamberger Trikot überstreifte, im Verlauf der Saison 2011/2012 stolze 359 Punkte für die Oberfranken erzielte, vertraut Science City Jena am heutigen Abend darauf, dass für den Routinier noch ein paar mehr Körbe dazukommen.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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