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Hamburg Towers kämpfen sich zum Sieg in Paderborn

TheBloob am 20.01.2019 um 20:08

Paderborn, 19. Januar 2019. Auswärtsfluch adieu. In beachtlicher Manier haben die Hamburg Towers einen nimmer müden Kontrahenten bezwungen und endlich wieder einen Sieg in der Fremde eingefahren. Bei den Uni Baskets Paderborn gewann die Equipe von Headcoach Mike Taylor mit 98:89 (75:56, 39:43, 23:17), musste dafür aber bis zum Schluss kämpfen.

 

Die Abstinenz der verletzten Tevonn Walker (Schwellung des Auges), Malik Müller (Adduktorenprobleme) und Justus Hollatz (Sehnenriss im Finger) erschwerte die Aufgabe. Zumindest blieb die Startformation aus dem vorherigen Match davon unbeeinflusst, erneut begannen Scootie Guyton, René Kindzeka, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese. Die Eingespieltheit des Quintetts zahlte sich prompt aus. Keine zweieinhalb Minuten waren absolviert, da hatten sich die Gäste bereits auf 7:0 abgesetzt. Defensiv agierte das Taylor-Team auf einem bislang unerreichten Level, die Akteure warfen sich in die Bälle, als hätten sie sich im Videostudium zuletzt ausschließlich auf die Torhüter der Handball-WM konzentriert, erzwangen allein im ersten Viertel sechs Ballverluste. Im Post annihilierte Freese (9 Punkte) seine Gegenspieler. Erst nach sieben Minuten wechselte Taylor erstmalig, bis dahin hatte sich der Vorsprung auf 19:12 stabilisiert. Paderborn schlug mit einer Salve von der Dreierlinie zurück. 23:17 nach Abschnitt eins.

 

Die außerordentlich starke Trefferquote aus der Distanz brachte den Gastgeber zurück ins Spiel und Taylor dazu, die erste Auszeit zu nehmen (23:23/12. Minute). Seine Mannschaft hatte den Rhythmus verloren, was in Missverständnissen im Angriff resultierte. Barhams Rückkehr aufs Parkett des Sportzentrums Maspernplatz stabilisierte das Spiel zwischenzeitlich wieder (31:29/16.), doch zum großen Ärger des Trainers boten sich nun am anderen Ende Lücken, in die die widerspenstigen Uni Baskets zielsicher vorstießen und sich mit einer 43:39-Pausenführung belohnten.

 

Eine sichtlich veränderte Körpersprache der Wilhelmsburger prägte die Anfangsphase nach Wiederbeginn. Als Beech endlich seinen ersten Wurf verwandelte – ein Dreier zum 48:45 (23.) –, erhob sich die komplette Bank. Und es wurde noch besser. Nur wenige Angriffe später duplizierte der US-Forward die erfolgreiche Aktion, seine ansatzlose Distanzbombe aus der Transition heraus schraubte den Vorsprung auf 54:47 (25.) hoch, dann zog er drei Freiwürfe, die allesamt zu seiner Beute wurden. Sprungwurf, Korbleger, Vierpunktspiel. Durch nichts ließ sich seine Show stoppen. Beech: 17. Paderborn: 13. So lautete der Spielstand im dritten Abschnitt, insgesamt hatten die Towers so ein 75:56 auf die Anzeigetafel gezaubert.

 

Paderborn schien zermürbt. Und Beech setzte nach seinem nächsten Dreipunkttreffer zum Jordan-Schulterzucken an. Auch eine vorübergehende Ganzfeld-Presse brachte Hamburg zunächst nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil: Sie gipfelte in einem Eckendreier von Kindzeka (84:66/34.). Doch nun wendete sich das Blatt überraschend nochmals. Unter dem beständigen Jubel ihrer Fans bäumten sich die Hausherren ein letztes Mal auf, kamen bis auf 74:84 (35.) heran, ehe Taylor zur Timeout griff. Entspannung der Situation? Weit gefehlt. Der Favorit servierte dem Kellerkind Zähler auf dem Silbertablett. Es wurde richtig knapp (92:87/39.). Aber das große Punktepolster, das die Towers angesammelt hatten, rettete den Tabellenzweiten schließlich.

 

„Das war ein großer Schritt nach vorne, was unsere Auswärtsleistung betrifft. Ich bin begeistert vom Kampfgeist meiner Mannschaft, besonders im dritten Viertel haben wir mit viel Energie gespielt. Beau Beech hat uns getragen. Allerdings müssen wir noch an unserer Konstanz arbeiten“, kommentierte Taylor.

 

Hamburg Towers: Guyton (13 Punkte), Zazai (4), Beech (22/9 Rebounds), Kovacevic (2), Kindzeka (3), Freese (19), Behr, Raffington (10), Barham (25).

 

Nun steht den Hamburgern wieder eine englische Woche ins Haus. Zunächst treten sie Nachholspiel am Mittwoch, 23. Januar, um 19.30 Uhr bei den Nürnberg Falcons an. Am Sonntag, 27. Januar, gastieren dann die MLP Academics Heidelberg zum Gipfeltreffen in der edel-optics.de Arena. Karten für die um 17 Uhr beginnende Begegnung gibt es hier: https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-vs-mlp-academics-heidelberg-tickets-103.html


Pressemiteilung: Hamburg Towers 



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