Science City Jena

Science City zu Gast in Oldenburg - Machts noch einmal, Jungs!

TheBloob am 17.01.2019 um 18:16

Vor einer gewaltigen Hürde stehen Jenas Erstliga-Basketballer nach ihrem zuletzt spielfreien Wochenende, wenn Science City am Freitagabend niedersächsisches Parkett betreten wird. Die Mannschaft von Cheftrainer Björn Harmsen gastiert am Abend des 18. Januar 2019 um 20.30 Uhr beim aktuellen Tabellenzweiten der easyCredit BBL, den EWE Baskets Oldenburg, hofft beim erneuten Gastspiel an der Hunte auf eine ähnliche Sensation wie im Pokal-Achtelfinale Anfang Oktober 2018. Nachdem die Ostthüringer im Verlauf eines denkwürdigen Schlagabtauschs die gastgebenden Donnervögel am 07.10.2018 mit einem 94:91-Sieg aus dem Cup-Wettbewerb kegeln konnten, wären zwei Pluspunkte in Anbetracht der momentanen Situation Gold wert. Zu eng und zu ausgeglichen entwickelt sich derzeit die Lage beim Kampf um den Klassenerhalt im unteren Tabellendrittel der Liga. Für alle Freunde des orangefarbenen Spaldings, die es nicht in die EWE Arena schaffen, überträgt der unter dem neuen Namen „MagentaSport“ frisch gebrandete BBL-Broadcaster die Partie ab 20.15 Uhr live und hochauflösend.

Während sich die Bel Etage des deutschen Basketballs in den zurückliegenden Wochen mit Außenseiter-Überraschungssiegen und zum Teil sensationellen Niederlagen etablierter Playoff-Anwärter für zahlreiche Konkurrenten zu einer Berg- und Talbahn-Fahrt der Emotionen entwickelt, gefühlt jeder jeden schlagen kann, glänzen die Huntestädter mit hoher Konstanz. Mit zwölf Siegen und lediglich drei Niederlagen den 2. Platz hinter dem schier übermächtigen Meister Bayern Münchner zierend, funktionierte der Kader von Trainer Mladen Drijencic zuletzt meist wie ein Uhrwerk. Abgesehen von der 84:93-Heimniederlage am zurückliegenden Wochenende gegen Vizemeister ALBA Berlin sammelten die Gastgeber zuletzt acht Siege in Serie, verteidigten ihre bis dato makellos Heimweste (sechs Siege) bis zum Aufeinandertreffen mit den Hauptstädtern. Demgegenüber stehen ebenso sechs Erfolge – bei zwei Niederlagen – in fremden Hallen. Lediglich Anfang November 2018 in Gießen (88:97) sowie unmittelbar danach im Münchner Audi Dome (74:95) bekamen die Niedersachsen beim Verlassen des Parketts gelbe Zettel in die Hand gedrückt.

So wird sich Science City Jena am morgigen Abend nicht nur witterungsbedingt warm anziehen müssen, um nach der faustdicken Pokal-Überraschung am nächsten Coup feilen zu können. Das Team von Björn Harmsen wird dabei personell gehandicapt nach Norddeutschland aufbrechen. Während die Saalestädter weiterhin auf den an einer Bänderverletzung laborierenden Center Oliver Mackeldanz verzichten müssen, fahren Jenas Erstliga-Reisen sonst jedoch vollzählig in die Stadt der Wissenschaft 2009. Welche Rotation der Kontingentspieler für Science City Jena auflaufen wird, entscheidet sich nach dem morgigen Abschlusstraining vor Ort. Speziell für zwei Akteure der Ostthüringer hat das Gastspiel den Charakter einer Reise in die Vergangenheit. Neben Dru Joyce, welcher von 2012 bis 2014 das blaub-gelbe EWE-Trikot trug, streifte auch Julius Jenkins schon das Leibchen der Hausherren über, mit denen er 2015 den BBL-Pokal gewann.

Die gleichermaßen stark wie tief besetzten Gastgeber können auf ein harmonisches sowie individuell starkes Sextett vertrauen, aus dem mit Point Guard Will Cummings(18.4 PpG, 4.1 ApG), dem österreichischen Nationalspieler Rasid Mahalbasic (13.7 PpG, 7.2 RpG), BBL-Legende Rickey Paulding (13.5 PpG, 3.7 RpG, 2.0 ApG) sowie Frontcourt-Schrankwand Nathan Boothe (11.4 PpG, 5.0 RpG) vier meist spielentscheidende Akteure statistisch herausstechen. Bei aller Qualität dieses Quartetts bilden jedoch auch Spieler wie Philipp Schwethelm oder Karsten Tadda (beide 15/15 Starts), Frantz Massenat sowie der enorm variable Mazedonier Vojdan Stojanovski einen gut temperierten Mix im Kader des potentiellen Playoff-Halbfinalfinalisten.

Unterdessen spricht die Bilanz beider Kontrahenten sehr deutlich für die EWE Baskets. Bis auf die bereits erwähnte Pokal-Sensation außerhalb des Liga-Alltags gab es für Science City im Verlauf der sechs Oldenburger Siege nicht viel zu erben. Ähnlich deutlich gestaltet sich das Korbverhältnis, dass mit 579:478 klar in Richtung der Niedersachsen ausschlägt.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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