EWE Baskets Oldenburg

Mit gelber Wand im Rücken: EWE Baskets wollen auch ALBA stoppen

TheBloob am 10.01.2019 um 19:19

Die Fans der EWE Baskets Oldenburg dürfen sich am Sonntag (15 Uhr) auf einen Vorgeschmack auf die Playoffs freuen. Mit einem Erfolg über den Vorjahresfinalisten ALBA BERLIN könnten die Oldenburger in der bereits ausverkauften Großen EWE Arena ihren zweiten Tabellenplatz festigen und einen der Titelfavoriten im Kampf um das Heimrecht weiter distanzieren.

 

Basketball auf höchstem Niveau, enormes Tempo, Energie, Leidenschaft und der DresscodeGelb – Fans und Mannschaft erwartet das bisherige emotionale Highlight der Spielzeit, wenn sich am Sonntag zwei der dominierenden Teams des Saisonverlaufs in der easyCredit BBL auf dem Parkett begegnen. Die EWE Baskets haben sich das Spitzenspiel gegen einen der Titelfavoriten mit einer bislang herausragenden Hinrunde und nur zwei Niederlagen verdient. Der Blick auf die Tabelle, Oldenburg hat sich mit acht Siegen in Folge auf den zweiten Platz vor Berlin geschoben, besonders aber auf die Korbdifferenz zeigen: Bayern München (+196), ALBA BERLIN (+186) und die EWE Baskets Oldenburg (+181) haben sich mit ihren Leistungen ein Stück vom Viertplatzierten Brose Bamberg (+54) abgesetzt.

 

Wie schon in den Playoffs der Saison 2017/2018, als die EWE Baskets gegen ALBA BERLIN in jeweils fantastischer Atmosphäre und in begeisternden Heimpartien doppelt siegten, soll auch der Heimvorteil erneut eine wichtige Rolle spielen. Am Sonntag gilt daher #DressCodeGelb: Die Fans sind gefordert, die Große EWE Arena in die Club-Farbe zu tauchen, in den Playoff-Modus zu schalten und für die entscheidende Energie zu sorgen. Klar ist: Im Schulterschluss mit dem sechsten Mann sind die EWE Baskets in dieser Saison nur schwer zu besiegen.

 

Neben der Playoff-Atmosphäre dürfen sich die 6.000 Fans aber vor allem auf eine Partie im höchsten Tempo freuen. Zur Spielidee beider Teams zählt wie in kaum einem anderen Club der Liga, den Ball aus dem Rebound und aus Ballgewinnen in atemberaubendem Tempo zum gegnerischen Korb zu befördern. Mit 9,6 (Oldenburg) bzw. 9,5 (Berlin) Ballgewinnen pro Partie agieren beide Teams mit hoher Intensität in der Verteidigung, zählen in den abgegebenen Punkten pro Partie mit 77 (Oldenburg) und 78,3 (Berlin) zu den Top 4 in der BBL. Bei aller Verteidigungsqualität garantiert die Offensive aber auch am Sonntag viele spektakuläre Aktionen, stehen sich schließlich mit den EWE Baskets (89,9 Punkte) und ALBA BERLIN (92,6 Punkte) die Teams gegenüber, die in der BBL die meisten Zähler im Schnitt erzielen.

 

Für die Partie am Sonntag gibt es neben voller Energie und Konzentration über 40 Minuten vor allem zwei Schlüssel zum Erfolg. Die EWE Baskets müssen am Sonntag das eigene Brett kontrollieren, ist mit ALBA BERLIN doch mit 12,5 Offensivrebounds das beste Team in diesem Bereich zu Gast. Dazu gilt es den Gästen das Tempo und vor allem den Fastbreak aus dem Spiel zu nehmen, um Berlin dazu zu zwingen, im Halbfeld zu scoren.

 

Wie schwer das wird, zeigt ein Blick auf den Kader der Gäste, in dem 15 Spieler mit hoher BBL-Qualität stehen, aus denen sich Coach Aito 12 Akteure aussuchen muss, die dann im Regelfall auch in den Partien alle zum Einsatz kommen und so die individuelle Belastung gering halten. Schlüsselspieler bleibt der Vorjahres-MVP Luke Sikma, der eine Partie nicht nur über das Scoring (11,3), sondern auch im Rebounding (7,2) und vor allem als zusätzlicher Spielmacher (5,4 Assists) prägen kann. Berliner Topscorer ist aktuell Small Forward Rokas Giedraitis, der seine 14 Punkte im Schnitt mit Quoten von nahezu 70 Prozent aus Nah- und Mitteldistanz und 50 Prozent von der Dreierlinie erreicht. Neben Sikma und Giedraitis punkten Martin Hermannsson (12,4), Niels Giffey (11,8) und Nachverpflichtung Landry Nnoko (11 Punkte, 8,5 Rebounds) zweistellig. Besonders Nnoko gibt den Gästen mit seiner Größe und Athletik auf der Center-Position eine zusätzliche Dimension.

 

Der Ausfall von Point Guard Peyton Siva brachte Berlin kombiniert mit der hohen Belastung durch BBL und internationalen Wettbewerb und Umstellungen in der Rotation durch die Integration wieder gesunder Spieler zuletzt etwas aus dem Tritt. So setzte es bei den Basketball Löwen Braunschweig und am Mittwoch bei Partizan Belgrad zwei unerwartete Niederlagen, nachdem kurz vor Weihnachten gar noch im Pokal bei Bayern München gesiegt werden konnte. Die Gäste werden mit hoher Motivation in Oldenburg antreten, um den negativen Trend zu brechen.

 

Stimme zum Spiel:

 

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): "Wir haben den Vizemeister zu Gast, also ist uns von uns höchste Konzentration, höchste Energie und Qualität in der Defensive und Offensive gefordert. Die Erfahrung aus den letztjährigen Playoffs hat uns gezeigt, dass Berlin mit Druck und Physis am Ball und abseits des Balles zu stoppen ist. Für die Partie spielen unsere Siegesserie oder die zwei Niederlagen von ALBA keine Rolle, uns erwartet eine große Herausforderung. Trotzdem gilt: Wir haben ein Heimspiel, wollen mit der gelben Wand und Playoff-Atmosphäre im Rücken unseren Court verteidigen!


Pressemitteilung: EWE Baskets Oldenburg 



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