Regionalliga

In Überzahl und doch in Unterzahl

TheBloob am 06.01.2019 um 19:44

RSV unterliegt zum Jahresauftakt in Stade
(Von Marcus Boljahn)
Die Korbjäger des RSV Eintracht haben das erste Spiel des neuen Jahres mit 74:71 (44:37) beim
VfL Stade verloren. Zugleich musste das Team von Trainer Denis Toroman auch seine Tabellenfüh-
rung an die SBB Baskets Wolmirstedt abgegeben, die sich in der Winterpause noch einmal personell
verstärkt haben und souverän beim Schlusslicht Alba Berlin mit 68:112 gewannen.
Die Brandenburger standen einem zwar nur mit sieben einsatzfähigen, aber sehr motivierten Spie-
lern angetreten Gastgeber gegenüber, der das Auftaktviertel mit 26:16 für sich entscheiden konnte.
RSV-Coach Denis Toroman hatte ja bereits im Vorfeld befürchtet, dass seine Mannschaft nach der
dreiwöchigen Pause etwas Sand im Getriebe haben könnte, was sich vor allem in der eher schwa-
chen Wurfquote aus der Distanz äußerte. Dennoch kämpfte sich die Eintracht zurück ins Spiel, ver-
kürzte bis zur Halbzeit bereits auf 44:37, um dann nach dem Seitenwechsel durch einen 0:17 Blitz-
start selbst zweistellig mit 44:54 (25. Minute) in Führung zu gehen. Allerdings kämpfte man nun
zunehmend auch gegen einen zusätzlichen Mitspieler auf Seite der Norddeutschen, und damit war
nicht unbedingt das zweifellos toll unterstützende Heimpublikum gemeint. Der eigentlich nie um
erklärende Worte verlegenene RSV-Coach möchte sich dann auch nicht direkt zu den Geschehnis-
sen und Gründen äußern und sagt nur: „Es sind Dinge passiert, die kann man nicht erklären. Meine
Spieler haben versucht das umzusetzen, was ich ihnen gesagt habe. Der Blick auf die Statistik sagt
am Ende letztlich alles. Ob wir weitere Konsequenten einleiten weiß ich nicht, darüber muss der
Vorstand entscheiden. Für uns sind heute einfach zu viele unglaubliche Dinge geschehen, um noch
gewinnen zu können. So bleibt mir nur Stade und Coach Fernandez zu diesem Sieg zu gratulieren.
Sie haben gekämpft und gezeigt, dass im Sport alles möglich ist.“, so ein maßlos enttäuschender
Trainer.
Die von Toroman angesprochene Statistik zeigt zumindest, dass Stade in der 2.Halbzeit bis drei Mi-
nuten vor Ende der Partie kein einziges Foul mehr begangen hat. Am Ende betrug die Foulbilanz
9:26, was zu einem auf diesem Niveau sehr ungewöhnlichen Freiwurfverhältnis von 35:6 für die
Hausherren führte.
RSV: Dogan 12, Pölking 17, Fülle 15, Babkauskas 12, Hildebrandt 6, Paul 2, Stenyushyn 1, Gonca-
lo, Stölzel 0, Bothe -


Pressemitteilung: RSV Eintracht 



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