Science City Jena

Jetzt erst recht

TheBloob am 04.01.2019 um 19:39

Science City vor dem Duell gegen hessische Klasse mit Masse

Zum Abschluss des Jenaer Basketball-Mammutprogramms von Weihnachten 2018 bis zum ersten Samstag des neuen Jahres bildet das Gastspiel der GIESSEN 46ers die letzte Etappe einer fünf Spiele umfassenden Serie innerhalb von nur 13 Tagen. Während die Erstliga-Riesen aus Thüringen bis zuletzt mit ihrem Spielglück haderten, in den beiden Wochen durchweg Niederlagen hinnehmen mussten, eröffnet der Abschluss der ersten Woche im Duell gegen Gießen durchaus die Chance, einen Neustart zu wagen. Dass in dieser Phase ausgerechnet der enorm unbequem zu spielende hessische Brocken aus Gießen in Jena gastiert, dürfte das Vorhaben zwar nicht einfacher machen, hat auf der anderen Seite jedoch den Charme, aus der Außenseiterrolle überraschen zu können.

Zu allem Überfluss wird das Team von Cheftrainer Björn Harmsen auf Center Oliver Mackeldanz verzichten müssen, der sich in der Schlusssekunde des letzten Heimspiels gegen RASTA Vechta einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zuzog und bis mindestens Mitte Februar 2019 ausfallen wird. Für Science City heißt es aufgrund dieser personellen Schwächung nun noch enger zusammenzurücken, was natürlich auch die Fans der Ostthüringer mit einschließt, um mit einer trotzigen "Jetzt-erst-recht-Mentalität" in die anstehenden Aufgaben zu starten.

Dass die Lahnstädter nach sechs Siegen und acht Niederlagen auf dem 11. Platz der easyCredit BBL liegen, trotz vier Punkten Rückstand auf den 8. Rang weiterhin mit den Playoffs liebäugeln dürfen, hat neben vielen kleinen Aspekten einen gewichtigen Hauptgrund. Dieser misst stramme 211 Zentimeter, wiegt stattliche 127 Kilogramm und führt das Gäste-Team von 46ers-Coach Ingo Freyer in fast allen relevanten Kategorien mit MVP-würdigen Statistiken an. Die Rede ist natürlich von Gießens erfahrener Center-Schrankwand John Bryant, der mit Fabelwerten von 20.3 Punkten sowie 11.3 Rebounds pro Partie glänzt und auf eine durchschnittliche Effizienzrate von knapp 28 Punkten kommt. Nachdem der im kalifornischen Berkley geborene Wonneproppen seit Mitte Dezember 2018 neben der us-amerikanischen Staatsbürgerschaft auch den deutschen Pass besitzt, gilt der Wahl-Hesse aufgrund seiner variablen Qualitäten sogar als ernsthafter Kandidat für die deutsche Herren-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl.

Das Team der Gäste allerdings ausschließlich auf ihren Star mit der Trikotnummer 54 zu redzuieren wäre gleichermaßen zu einfach wie gefährlich. Schließlich verteilt „Big John“ 4.6 Vorlagen im Schnitt und findet in BBL-erprobten Akteuren wie Brandon Thomas (ehem. Artland Dragons), David Bell (ehem. Phoenix Hagen), Benjamin Lischka oder Larry Gordon (Hagen, Bremerhaven, Vechta) regelmäßig dankbare Abnehmer seiner Assists. Neben diesem Quintett verfügen die Lahnstädter noch über zahlreiche weiteren Ergänzungs-Waffen, die aufgrund ihrer individuellen Qualität durchaus in der Lage sind, den finalen Punch zu landen.

Beleg dafür ist die aktuell mindestens solide Bilanz, welche den Basketball-Traditionsstandort nach zuletzt zwei knapp verpassten Jahren vom Einzug in die Playoffs träumen lässt. In derselben Tabellenregion wie die Konkurrenz aus Ulm, Bonn, Würzburg sowie aus hessisch-interner, keinesfalls unwichtiger Sicht vor den Fraport Skyliners aus Frankfurt liegend, wäre eine Endplatzierung unter den stärksten acht Bundesligisten Mitte Mai 2019 keine allzu große Überraschung. Insofern wird das Team von Coach Ingo Freyer mit dem klar definierten Ziel 'Auswärtssieg' an die Saale reisen und eher keine Geschenke verteilen wollen. Science City Jena wäre insofern gut beraten, schnell und fest zuzugreifen, sofern sich die Möglichkeit auf einen Heimsieg bieten sollte.

Während die Alltime-BBL-Bilanz beider sportlicher Konkurrenten aktuell mit 5:2 Siegen (Körbe 538:502) für Gießen spricht, hofft Science City am Samstagabend gerade in den schwierigen Phasen der Partie - mehr denn je - auf die wichtige Unterstützung von den Tribünen. Nur gemeinsam in Kooperation mit den Fans und Zuschauern wird es möglich sein, die mit viel Klasse und Masse auflaufenden Hessen zu bezwingen.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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