Science City Jena

Überraschungsteam RASTA Vechta zum Jahresauftakt 2019 an der Saale zu Gast

TheBloob am 02.01.2019 um 17:01

Mit der Neuauflage des Meisterschafts- und Aufstiegs-Finales 2016 eröffnet Science City Jena nur zwei Tage nach dem Jahreswechsel seine Basketball-Heimspielsaison 2019. Das Team von Cheftrainer Björn Harmsen empfängt die zuletzt bärenstark auftrumpfende Niedersachsen von RASTA Vechta am Mittwochabend ab 19.00 Uhr in der Sparkassen-Arena in Jena-Burgau. Ungeachtet der Schwere dieser bevorstehenden Herausforderung wollen die Ostthüringer mit einem erfolgreichen Start 2019 den Trend zum Ende des letzten Jahres stoppen und ihren Anhang mit dem guten Gefühl eines Heimsieges ins neue Jahr schicken.

Während den beiden mittlerweile im Jenaer Stadtwerke-Jersey auflaufenden Akteuren Derrick Allen und Oliver Mackeldanz ein Treffen mit ihrer Vergangenheit bevorsteht, die zwei Center bereits das Trikot der Gäste trugen, werden im Verlauf der anstehenden 40 oder mehr Minuten alle noch bestehenden Freundschaften ruhen müssen. Schließlich geht es für beide Konkurrenten am Mittwoch um zwei wichtige Pluspunkte in der Tabelle der BBL und genau da gehören die Gäste im Verlauf der bisherigen Hinrunde zu den bislang faustdicken Überraschungen. Mit einer stolzen Bilanz von acht Siegen und fünf Niederlagen momentan auf dem 6. Rang – einem Playoff-Platz – stehend, schickt sich der Kader des spanischen Headocoaches Pedro Calles an, potentielle Abo-Inhaber wie Ulm, Bonn oder Frankfurt am Ende der regulären Saison aus dem Kreis der Meisterschafts-Viertelfinalisten verdrängen zu können.

Nachdem die Niedersachsen im zurückliegenden Zweitliga-Spieljahr der ProA ihre Konkurrenz zum Teil in Grund und Boden spielten, sich das Prädikat „souveräner Aufsteiger“ redlich verdienten, gelang es Vechta nach dem Saisonbeginn der deutschen Bel Etage fast nahtlos die neue sportliche Umgebung zu adaptieren und die unter Chefcoach Calles angeschobene Geschichte fortzuführen. Zwar setzte es zum Auftakt des Spieljahres 2018/2019 zunächst drei weniger überraschende Niederlagen gegen medi bayreuth, bei den Münchner Bayern und gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt, danach kamen die Rastaner allerdings umso besser ins Laufen. Mit dem Zündfunken eines 106:100-Overtime-Sieges beim Mitteldeutschen BC Ende Oktober 2018 schlugen die Niedersachsen in den Folgewochen nach den Braunschweiger Basketball Löwen (87:79) und Mitaufsteiger Crailsheim (70:68) letztendlich sogar den BBL-Vize ALBA Berlin (80:69). Genügend Rückenwind also, um mit stolz geschwellter Brust auch in den sich anschließenden Spieltagen überaus siegreich durch die BBL zu gleiten. Speziell die beiden stark herausgespielten Auswärtssiege in Gießen (84:83) und in Bonn (92:87 n.V.) sowie der souveräne 82:60-Heimerfolg gegen die BG Göttingen kurz vor dem Jahreswechsel katapultieren Jenas heutige Gäste über den neuralgischen Postseason-Strich, der zur Teilnahme an den im Mai 2019 startenden Playoffs berechtigt.

Vertrauen konnten die Niedersachsen bisher auf ein qualitativ enorm potentes Quartett mit amerikanischen Pass. So bildet der im letzten Spieljahr noch für Gießen auflaufende Combo-Guard Austin Hollins (16.4 PpG) zusammen mit T.J. Bray (14.1 PpG – 6.9 Ass.) ein brandgefährliches Backcourt-Tandem, dass in Korbnähe durch Seth Hinrichs und dem nachverpflichteten Ex-Tübinger Tyrone Nash komplettiert wird. Auffällig bei den bisherigen Auftritten von RASTA Vechta zu beobachten war, dass trotz individueller Ausreißer ein homogenes Kollektiv agiert, welches in der Stamm-Rotation bis zum letzten Wechsel enorm mannschaftsdienlich spielt, am Ende eines Duells jedoch ganz genau weiß, welcher Akteur den Ball in die Hände bekommen muss.

Entsprechend geschlossen wird Science City das Spiel der Gäste kontern müssen, um mit einem erhofften Sieg in die Heimspiel-Saison 2019 starten zu können. Die bisherige, noch kurze Historie beider Teams in der easyCredit BBL spricht aktuell für Science City Jena. Zwei Spiele, zwei Siege, mit einem addierten Korbverhältnis von 171:162 sprechen bislang für die Saalestädter, die sich für den Erhalt ihrer weisen Weste auch nach dem dritten Aufeinandertreffen kräftig strecken werden müssen.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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