Telekom Baskets Bonn

Fataler Aussetzer im dritten Viertel

TheBloob am 17.12.2018 um 16:43

70:77-Niederlage in Bamberg / Dienstag (18.12.) kommt PAOK Saloniki
Am 11. Spieltag der easyCredit BBL mussten die Telekom Baskets Bonn ihre wettbewerbsübergreifend vierte Pleite hinnehmen, und weisen damit erstmals in der Saison 2018/2019 auf nationaler Ebene eine negative Bilanz vor (5-6). Beim 70:77 (22:22, 19:14, 11:25, 18:16) konnte auch ein starker Yorman Polas Bartolo mit 15 Zählern, neun Rebounds und vier Assists nicht verhindern, dass ein kollektiver Aussetzer nach der Pause letztlich die Chance auf den Sieg kostete.

Im Anschluss an das Bamberg-Spiel geht es für die Baskets im Eilverfahren zurück in die Heimat, da bereits am folgenden Dienstag, den 18.12.2018, im heimischen Telekom Dome gegen PAOK Saloniki (Basketball Champions League) die nächste schwere Aufgabe ansteht – der Hochball ist für 20:00 Uhr angesetzt. TICKETS >>

Rund um die Begegnungen fahren wie immer die kostenlosen BasketsShuttle zwischen der Bonnern Innenstadt und dem Telekom Dome.
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Brose Bamberg vs. Telekom Baskets Bonn

Bei den Baskets musste Predrag Krunic nicht nur auf den am Fuß verletzten Charles Jackson verzichten, auch Olivier Hanlan musste aufgrund einer leichten Leistenzerrung passen. Bamberg indes fehlte der an der Hüfte angeschlagene Louis Olinde.

Zum besten Akteur der Baskets schwang sich Yorman Polas Bartolo auf. Der amtierende „Verteidiger des Jahres“ hielt nicht nur den sonst so explosiven Tyrese Rice bei sechs Zähler (2/14 Feldwürfe), sondern setzte auch eigene statistische Akzente. Der Deutsch-Kubaner markierte selbst starke 15 Punkte und verteilte darüber hinaus vier Assists, mit neun abgegriffenen Rebounds stellte er zudem seinen persönlichen BBL-Bestwert ein.

Angetrieben von Polas Bartolo hielt Bonn die Hausherren deutlich unter ihren normalen BBL-Schnitt, der vor der Partie bei beeindruckenden 90,3 Punkten lag. Gegen die Baskets spielte jedoch die sonst gefährlichste Waffe Bambergs, der Dreipunktewurf, kaum einen Faktor. Nur fünf von 25 Versuchen brachten die Gastgeber von jenseits des Perimeters ins Ziel (20,0 Prozent) – in den BBL-Partien zuvor waren es noch durchschnittlich 40,0 Prozent).

Apropos: Dreier. Auch Bonn, sonst mit einer Quote von 41,4 Prozent das zweitstärkste Bundesliga-Team aus der Distanz, kam von „Downtown“ nur selten zum Zuge. Nur 19,2 Prozent (5/26) aller Würfe von jenseits der 6,75 Meter-Linie fielen durch den Ring. Symbolisch für die magere Ausbeute stand ausgerechnet Kapitän Josh Mayo, der zum erst zweiten Mal in der laufenden Spielzeit komplett ohne verwandelten Dreier blieb (0/5).


Die Baskets erwischten den besseren Start in die Partie, da sie von Beginn an auf Mannschaftsdienlichkeit setzten. Bei Bamberg lief fast alles über Ricky Hickman, das Momentum jedoch lag nach einer Bonner 7:0-Lauf auf Seiten der Gäste (5:7, 3. Minute). Basierend auf viel Engagement beim Rebound kamen die Schützlinge von Predrag Krunic zu vielen hochprozentigen Chancen im Umschaltspiel – und kompensierten damit, dass sie sich im Halbfeld schwer taten (10:18, 6. Minute). Zwar wusste „Freak City“ sich zwischendrin etwas aus der Baskets-Umklammerung zu lösen, musste die Gäste jedoch vor dem Gang in die Kabine wieder ziehen lassen (36:41, 20. Minute).

Wie schon vor einer Woche gegen Oldenburg mutierte auch diesmal das dritte Viertel zum sportlichen Stolperstein. Gleich nach Wiederanpfiff legte Bamberg einen 15:5-Lauf aufs Feld und drehte damit binnen fünf Minuten die bis dahin gesetzten Vorzeichen (51:46, 25. Minute). Der Rückstand wuchs gar in den zweistelligen Bereich an, was einerseits mit Bonns mangelnder Treffsichersicherheit aus der Distanz, aber auch Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung zu tun hatte. Ausgerechnet zwei rare Dreier durch Stefan Bircevic und Polas Bartolo ließen nochmals Hoffnung auf ein Comeback aufkeimen (68:63, 34. Minute). Auf der Zielgeraden fehlte jedoch ein wenig Abgezockheit und das nötige Quäntchen Glück, um die Partie noch zu drehen, während sich auf der anderen Seite die Achse um MVP-Kandidat Augustine Rubit (17 Punkte, 8 Rebounds) und Elias Harris (15 Punkte) keine Blöße gab.


Stimmen

Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Meine Mannschaft hat gut gespielt und Kampfgeist gezeigt. Kleine Fehler im dritten Viertel haben uns den Sieg gekostet. Wir haben einiges liegen lassen und dadurch Bamberg aufgebaut. Von außen haben wir heute zudem sehr schlecht getroffen. Unser Fokus liegt nun auf dem nächsten Spiel.“

Ainars Bagatskis (Trainer Brose Bamberg):

„Wir haben heute gegen eine gute erfahrene Mannschaft gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so physisch wie erhofft gespielt und unsere Fouls nicht optimal genutzt. Bonn hat uns Anfangs Kopfschmerzen in der Zone bereitet und viele Fastbreak-Punkte gegen uns gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir physischer gespielt und dadurch härter in der Verteidigung agiert.“


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Reischel (2), Hanlan (dnp), Subotic (4), James (11/1 Dreier), Bircevic (12/2), DiLeo (9/1), Breunig (9), Polas Bartolo (15, 9 Rebounds), Mayo (2), Webb III (2)

Brose Bamberg:

Rubit (17/2, 8 Rebounds), Harris (15), Hickman (10/1), Jelovac (7), Heckmann (7), Rice (6), Zisis (6/1), Alexander (4), Stuckey (3/1), Taylor (2)



Bilanz

Telekom Baskets Bonn vs. Bamberg

Siege:              32 (BBL: 31, Pokal: 1)
Niederlagen:    53 (BBL: 49, Pokal: 2, Eurocup: 2)
in Bonn:           20 Siege, 23 Niederlagen
in Bamberg:     12 Siege, 30 Niederlagen


Die folgenden fünf Spiele:

Dienstag, 18.12.2018, 20:00 Uhr
BCL: Telekom Baskets Bonn – PAOK Saloniki (GRE)
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Sonntag, 23.12.2018, 15:00 Uhr
Pokal: Science City Jena – Telekom Baskets Bonn

Mittwoch, 26.12.2018, 18:00 Uhr
BBL: Telekom Baskets Bonn – RASTA VECHTA
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Sonntag, 30.12.2018, 15:00 Uhr
BBL: Mitteldeutscher BC – Telekom Baskets Bonn

Mittwoch, 2.1.2019, 20:30 Uhr
BBL: GIESSEN 46ers – Telekom Baskets Bonn
 

Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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