Regionalliga

Spitzenspiel gegen Ligaprimus Wolmirstedt

TheBloob am 09.11.2018 um 19:27

RSV Eintracht kann mit Heimsieg Tabellenführer werden
(Von Marcus Boljahn)
Wie bereits beim letzten Mal ist auch zum fünften Heimspiel der Saison am Sonntag um 16:00 Uhr
wieder ein Aufsteiger zu Gast beim RSV Eintracht in der Sporthalle der Berlin Brandenburg Inter-
national School auf dem Kleinmachnower Seeberg. Die SBB Baskets Wolmirstedt sind dabei aber
als ganz besonders ambitionierter Aufsteiger in die 1.Regionalliga gekommen und haben sich nicht
ganz unerwartet auch sofort an die Tabellenspitze gesetzt. Auf die bisher zu Hause noch unge-
schlagene Eintracht Team wartet also nicht nur der vermeintlich bisher größte Brocken, sondern es
besteht auch die Chance mit einem Sieg selbst die Tabellenführung zu übernehmen.
Wiedersehen mit Julius Stahl und Tim Decker
Angefangen von Trainer Ralf Rehberger, der von ProA-Aufsteiger Rostock Seawolves kam, besteht
der Kader der Wolmirstedter nahezu komplett aus Spielern, welche schon einiges an Erfahrung aus
höheren deutschen oder internationalen Ligen mitbringen. Aus RSV-Sicht am interessantesten sind
hier natürlich Julius Stahl und Tim Decker, welche beide im Sommer zu den SBB Baskets wechsel-
ten und sich dort auch prompt als Leistungsträger etablierten, was die 12,4 (Stahl) respektive 6,7
PpS (Decker) unterstreichen. Topscorer ist US-Boy Garrett Jefferson mit 19,0 PpS. Der erfahrene
kroatische Center Dino Erceg steuert 13,8 PpS bei. Auch Playmaker Philipp Lieser erreicht mit 10,5
PpS regelmäßig zweistellige Werte. Ein äußerst vielversprechendes Debüt gab zudem der litauische
Center Arvydas Gydra mit 18 Punkten, davon vier Dreier, beim 102:94 gegen Neustadt. Ein weite-
rer wichtiger Spieler in der Rotation von Coach Rehberger ist zudem der Brite Isaac Mourier, der
7,0 PpS vorweisen kann.
Leichtestes Spiel der Saison
RSV-Coach Denis Toroman sieht indes „von der Vorbereitung her das leichteste Spiel der Saison.
Meine Jungs haben mich sofort nach dem Sieg bei Alba gefragt, ob sie bereits am Sonntag wieder
trainieren und sich auf das Match gegen Wolmirstedt vorbereiteten können. Das zeigt, wie sehr sie
bereit sind zu kämpfen und alles zu geben.“ Allerdings weiß der Trainer natürlich auch um die Stär-
ken des Kontrahenten und gibt zudem die Marschroute vor: „Sie haben einen sehr guten und enorm
tief besetzten Kader von 10 Spielern. Zudem spielen sie sehr unorthodox, denn während die großen
Spieler extrem viele Dreier nehmen, spielen die Guards häufig im Post Up in Korbnähe. Wir müs-
sen uns Spiel spielen, das heißt durchweg sehr gut verteidigen und zugleich clever in der Offensive
agieren, nur dann haben wir eine Chance.“


Pressemitteilung: RSV Eintracht 



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