Science City Jena

Science City Jena gewinnt Tauziehen um Julius Wolf

TheBloob am 11.06.2019 um 19:31

Trotz unterschriftsreifer Angebote aus der easyCredit BBL bleibt Julius Wolf den Basketballern von Science City Jena erhalten. Der vorher bereits sechs Jahre für die Ostthüringer auflaufende Flügelspieler entschied sich trotz Begehrlichkeiten einiger Erstliga-Konkurrenten in den letzten Tagen für einen Verbleib an der Saale, wird auch in der kommenden Saison das Jenaer Trikot mit der Nummer 10 tragen. Der 26-Jährige unterschrieb einen 2-Jahresvertrag bei Science City. Somit macht Jenas Trainer und Sportdirektor Frank Menz ernst, nachdem er in seiner Antrittsrede verkündet hatte, in erster Linie die deutschen Positionen seines Kaders klären zu wollen, bevor potentielle Importspieler in den Fokus rücken werden. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, dem serbischen Nachwuchstalent Vuk Radojicic, Neuzugang Dennis Nawrocki und der Vertragsverlängerung von Julius Wolf erhöht sich die Kaderstärke auf aktuell sechs Akteure.

„Ich kenne Frank bereits seit meiner Zeit in der U16- und U17-Nationalmannschaft, habe großen Respekt vor seiner Arbeit und enorm viel Lust auf die Herausforderungen, die mit Science City vor uns liegen. Nach sehr guten Gesprächen in den letzten Tagen hat er mich vom Potential und den Entwicklungsmöglichkeiten des Clubs überzeugt. Neben dem sportlichen Aspekt passt auch das menschliche Miteinander sehr gut. Dies betrifft neben den Ambitionen, wieder aufsteigen zu wollen, auch die Wertschätzung und das Vertrauen meiner Person gegenüber“, sagte Wolf nach seiner Verlängerung. „Ich bin jetzt seit sechs Jahren in Jena, kenne das Umfeld sowie die Strukturen und fühle mich sehr wohl in der Stadt und im Verein. Auch wenn es interessante Optionen aus der BBL gab, hat mich letztendlich Franks Plan überzeugt. Er konnte ja bereits nachweisen, dass er in der Lage ist, Spieler zu entwickeln und Vereine nach vorn zu bringen. Dieses Gesamtpaket war letztendlich ausschlaggebend für meine Entscheidung bei Science City zu verlängern“, so Wolf abschließend.

„Mit Julius Wolf ist es uns gelungen, eine der wichtigsten Identifikationsfiguren des Vereins über die letzten Jahre zu halten. Er verfügt sowohl sportlich als auch menschlich über wertvolle Qualitäten und wird als wichtiger Faktor im Team eine Führungsrolle übernehmen“, sagt Jenas Headcoach Frank Menz nach der Vertragsverlängerung des Flügelspielers. „Bei dem Neuaufbau einer Mannschaft ist es immer wichtig, auch auf Konstanten vertrauen zu können. Er gehört zu den sportlich stärksten und unter den Fans zweifellos auch beliebtesten Akteuren der letzten Jahre. Ich kenne ihn bereits seit unserer gemeinsamen Zeit bei den Jugend-Nationalmannschaften und freue mich darauf, wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können“, sagt Frank Menz.

Julius Wolf, der neben Ermen Reyes-Napoles mittlerweile zu Jenas dienstältesten Spielern gehört, durchlief in den zurückliegenden Jahren die gesamte, überwiegend positive Entwicklung von Science City. Während der sympathische Flügelspieler seine komplette Basketball-Ausbildung zunächst in Ehingen durchlief, mit den Baden-Württembergern die NBBL-Meisterschaften 2010 und 2011 feiern konnte, folgte 2012 sein Wechsel zum FC Bayern München Basketball. An der Isar ausnahmslos im Regionalligateam zum Einsatz kommend, wechselte der 2,03m große Flügel nach seinem einjährigen Intermezzo bei den Isarstädtern im Sommer 2013 zu den Thüringern. Nachdem sich Wolf im Verlauf der ersten drei Zweitliga-Spieljahre kontinuierlich steigern konnte, gelang ihm mit Science City Jena im Sommer 2016 der Aufstieg in die easyCredit BBL. In der Bel Etage des deutschen Basketballs angekommen, etablierte sich der damals 23-Jährige in der neuen sportlichen Umgebung trotz eines längeren verletzungsbedingten Ausfalls und wuchs zu einer festen Größe im Erstliga-Kader der Saalestädter.

Innerhalb der drei zurückliegenden BBL-Jahre kam Julius Wolf auf 81 Bundesligaeinsätze, darunter 42 Begegnungen als Starter. Ungeachtet des BBL-Abstiegs erwies sich Wolf im zurückliegenden Spieljahr als einer der effektivsten Jenaer Bundesliga-Akteure, erzielte in 18.50 Minuten pro Partie bei einer 36,4 prozentigen Quote aus der Distanz durchschnittlich 6,0 Punkte und sammelte im Schnitt 5,2 Rebounds.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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