Rasta Vechta

94-98: Rasta verliert nach Achterbahnfahrt in Ulm

TheBloob am 13.05.2019 um 17:40

RASTA Vechta hat zum Ende der Hauptrunde beim Tabellensechsten ratiopharm ulm mit 94:98 (49:48) verloren. Top-Scorer der Partie war Gäste-Forward Austin Hollins mit 26 Punkten. Für RASTA geht es ab Sonntag (19. Mai, 18.30 Uhr) weiter mit Spiel 1 des Playoff-Viertelfinales gegen Brose Bamberg. Tickets für diese Partie und das weitere garantierte Heimspiel (25. Mai, 20.30 Uhr) gibt es ab Montag um Punkt 18 Uhr auf www.rasta-vechta.de.

Vor der Partie in der mit 6.200 Zuschauern wie immer ausverkauften ratiopharm arena hatte bereits festgestanden, dass der Ausgang dieser Partie im Ranking nichts mehr ändern würde. Und während es in den Parallelspielen des 34. Spieltages im Kampf um die Playoffs und den Klassenerhalt heiß herging, boten auch Niedersachsen und Baden-Württemberger ein packendes Duell. RASTA suchte sein Glück in der Ferne, nahm praktisch vom Jump weg minütlich einen Dreier. Mit der kleinen Rotation ohne die Verletzten Seth Hinrichs, Clint Chapman und Tyrone Nash funktionierte dies ganz ordentlich – 12:6 in der 6. Minute. Dann legten Michael Kessens und Philipp Herkenhoff noch Dunkings nach, RASTA führte in der 7. Minute mit 16:9. In den nächsten zweieinhalb Minuten jedoch kassierte das Team des Trainer des Jahres, Pedro Calles, einen 0:11-Lauf (16:20, 10. Minute).

In einen großartigen offensiven Rhythmus fanden die Vechtaer dann in der ersten Hälfte des 2. Viertels. MVP-Runner Up T.J. Bray lief hieß, steuerte elf Punkte, davon neun per Threeballs, zu einem spektakulären 15:2-Lauf bei – 36:25 RASTA, Auszeit Ulm (15. Minute). Per And One-Dreier erhöhte Austin Hollins die Vechtaer Führung in der 17. Minute sogar auf ein Dutzend Zähler (43:31). Bis knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause behauptete das Calles-Team eine zweistellige Führung. Doch noch vor dem Seitenwechsel kam ratiopharm ulm besser und verkürzte noch auf 48:49.

Nach Katin Reinhardts Dreier für ratiopharm ulm zum 51:53 (22. Minute) gewann dann der Gast wieder Oberwasser. Zwei Dreier von Austin Hollins und T.J. Bray folgten auf dem Fuße, dann legte Hollins noch ein And One zum 64:55 nach – großer Jubel bei RASTAs mitgereistem Anhang. Doch die #uuulmer machten schnell deutlich, dass sie sich vor eigenem Publikum nicht so leicht geschlagen geben würden. Schließlich hatten sie auch einen Nimbus zu verteidigen. Denn: ratiopharm ulm wollte das Team in der easyCredit BBL sein, dass es als einzige schafft, RASTA in der Hauptrunde gleich zweimal zu schlagen. Und so wurde aus der komfortablen Führung der Vechtaer in der 30. Minute ein 66:69-Rückstand – RASTA hatte soeben den zweiten eindrucksvollen Lauf kassiert.

In der 32. Minute führten die Gäste nach Punkten von Philipp Herkenhoff ein letztes Mal (74:72), schafften es nicht mehr, den Bock umzustoßen. Aber nicht, ohne bis zum allerletzten Ballbesitz auf Biegen und Brechen alles zu versuchen, um auch dieses Spiel noch zu gewinnen. Einen Fünf-Punkte-Rückstand in der 39. Minute (84:89) konterte RASTAs Youngster Philipp Herkenhoff mit einem Amd One-Dreier zum Anschluss – noch 88 Sekunde auf der Uhr. Im nächsten Ulmer Angriff sicherte sich Isaac Fotu dann gleich zweimal den Offensiv-Rebound, vollendete zum 91:88 (40. Minute) und Katin Reinhardts Threeball zum 94:90 bei noch 33 Sekunden Spielzeit bedeutete schließlich die Vorentscheidung an diesem Sonntagabend, den Rest besorgte Dwayne Evans von der Freiwurflinie.

Noch auf der so lange währenden Rückfahrt aus Ulm nacht Vechta (gut 650 Kilometer) werden Spieler und Coaches von RASTA diese Niederlage schnell ad acta legen können, denn jetzt heißt es: #PlayoffsBaby! Ab Sonntag trifft der Sensationsaufsteiger im Viertelfinale als Viertplatzierter auf den neunmaligen Deutschen Meister Brose Bamberg. Spiel 1 der Best-of-five-Serie findet am Sonntag ab 18.30 Uhr im RASTA Dome statt und wird live nicht nur im Internet auf www.magentasport.de übertragen, sondern auch im Free-TV bei SPORT1.

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Vechta): „Es gibt Dinge im Basketball, die kannst du nicht kontrollieren – dazu gehören Verletzungen. Das was du kontrollieren kannst, ist die Art und Weise, wie dein Team auftritt. Deshalb bin ich heute sehr stolz auf meine Mannschaft, die hundert Prozent gegeben hat – vielleicht sogar ein bisschen mehr. In all meinen Jahren in Deutschland ist es mir nie gelungen mit einem Team gegen Thorsten Leibenath zu gewinnen. Deshalb bin ich sehr froh, dass er nächstes Jahr nicht mehr Trainer in Ulm ist.“

Thorsten Leibenath (Ulm): „Es ist absolut beeindruckend, was Pedro Calles, der verdient zum Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde, Woche für Woche mit seiner Mannschaft leistet. Deshalb bin ich auch ein bisschen stolz, dass wir sie heute geschlagen haben. Für die Playoffs können wir mitnehmen, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir maximalen Einsatz zeigen. Das war heute ab dem dritten Viertel der Fall und ein Schlüssel zum Sieg.“

easyCredit Basketball Bundesliga – 34. Spieltag – Sonntag, 12. Mai 2019 – 18 Uhr

ratiopharm ulm – RASTA Vechta 98:94 (23:21 / 25:28 / 21:20 / 29:25)

Zuschauer: 6.200 in der ratiopharm arena (ausverkauft)

Ulm: Javonte Green (12 Punkte/8 Rebounds/2 Steals), Ismet Akpinar (13/6 Assists), Marius Stoll, Till Pape (9), Gavin Schilling, Katin Reinhardt (20), Dwayne Evans (22/10 Rebounds), Ryan Thompson (9/6 Assist), Bogdan Radosvlajevic (2) und Isaac Fotu (11/8 Rebounds).

Vechta: Chris Carter (5 Punkte), Max DiLeo (4), T.J. Bray (16/8 Assists), Michael Kessens (10/9 Rebounds), Josh Young (15), Tim Insinger, Luc van Slooten, Philipp Herkenhoff (13), Austin Hollins (26/2 Steals) und Robin Christen (5).

Nächstes RASTA-Spiel: Am Sonntag, 19. Mai, um 18.30 Uhr gegen Brose Bamberg.


Pressemitteilung: RASTA Vechta 



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