Rasta Vechta

Grosse Moral: Rasta ringt Giessen 46ers nieder

TheBloob am 11.05.2019 um 12:53

Mit einer atemraubenden Energieleistung und unbändigem Siegeswillen hat RASTA Vechta am Freitagabend mit 92:81 (31:40) gegen die GIESSEN 46ers gewonnen. RASTA trotzte der Verletztenmisere, brannte nach der Halbzeit ein Offensiv-Feuerwerk ab und bescherte seinem Head Coach Pedro Calles, der vor dem Tip-Off von easyCredit BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz zum „Trainer des Jahres“ gekürt worden war, einen nahezu perfekten Abend.

Ohrenbetäubenden Jubel gab es demnach bereits vor Spielbeginn. Pedro Calles reckte die Trophäe kurz gen Hallendecke, um sich dann wieder voll dem zu widmen, was er am liebsten tut: Coachen. Sein Team, angetreten ohne die drei verletzten Leistungsträger Seth Hinrichs, Tyrone Nash und Clint Chapman, ging durch den verbliebenen Center Michael Kessens in der 3. Minute mit 10:5 in Führung und hatte zum Ende des 1. Viertels dann noch mehr Oberhand gewonnen. In den letzten knapp 68 Sekunden des Spielabschnittes machten Calles’ Schützlinge aus einem 18:19 (9. Minute) eine 25:19-Pausenführung - #alarmstufeorange im mit 3.140 Zuschauern im zum 15. Mal in Serie ausverkauften RASTA Dome.

Im 2. Viertel machte Michael Kessens dann RASTAs erste sechs Punkte des Spielabschnittes, die Gastgeber führten in der 14. Minute mit 31:24. Nur, es waren auch RASTAs letzte Punkte bis zur Halbzeit. Vechtas Offensive wurde von den GIESSEN 46ers vor - zu diesem Zeitpunkt - unlösbare Probleme gestellt. In der 16. Minute besorgte David Bell per Threeball die 32:31-Führung für die Mittelhessen. Auch die nächsten acht Punkte gingen auf das Konto des Teams von Head Coach Ingo Freyer, gekrönt von einem Dreier Brandon Thomas’ zum 40:31-Halbzeitstand.

Die Schockstarre in der Offense legte RASTA dann mit der Rückkehr auf das Parkett gänzlich ab. Punkt um Punkt holte das Calles-Team auf, Austin Hollins' Dreier zum 43:47 (24. Minute) ließ Vechtas Fans wieder an ihr Team glauben. In der 29. Minute brachte T.J. Bray sein Team dann sogar bis auf einen Punkte heran – 53:54. Mit einem weiteren Threeball zum 59:56 (30. Minute) eroberte RASTAs Guard dem Tabellenvierten dann die erste Führung seit der 16. Minute (31:29) zurück.

Noch bis in die Schlussminuten mussten sich die RASTAner immer wieder einem Rückstand stellen, holten aber immer wieder grandios auf. 61:66 (32. Minute), 67:71 (34.) und 70:77 (35.) – der Siegeswillen des Aufsteigers jedoch konnte von den GIESSEN 46ers nicht gebrochen werden. Mit RASTAs zehntem Dreier des Abends zum 73:77 läutete Philipp Herkenhoff in der 35. Minute den furiosen Schlussspurt ein. Und: Austin Hollins schnappte sich reihenweise den Spalding aus hessischen Händen. Als der Highflyer nach einem seiner sieben (!) Steals zum 77:77 dunkte, hielt es niemanden mehr auf seinem Platz – der RASTA Dome bebte (36. Minute). Zweieinhalb Minuten vor dem Ende stopfte Hollins nach seinem nächsten Steal erneut, RASTA führte 81:77 und Gießen versuchte mit einer letzten Auszeit den Vechtaer Sturmlauf zu unterbinden. Doch RASTAs Wille war beeindruckend, inspirierend, unbändig. Mit Brays gefühlvollem Layup zum 88:79 bei noch 47 Sekunden Spielzeit war die Partie praktisch entschieden, Vechtas Kapitän Josh Young besorgte von der Freiwurflinie den Rest und RASTA gewann schließlich 92:81.

Der Freude über die Auszeichnung von Pedro Calles als „Trainer des Jahres“ und die nächsten zwei Punkte folgte die Gewissheit über den Gegner im Playoff-Viertelfinale. Ab Sonntag, den 19. Mai, trifft RASTA Vechta in einer Best-of-five-Serie auf Brose Bamberg. Tickets für die garantierten Heimspiele am 19. und am Samstag, den 25. Mai, gibt es diesem Montag online auf www.rasta-vechta.de zu kaufen – schon ab 10,50 Euro. Spiel 2 der Serie wird entweder am Dienstag (21.5.) oder Mittwoch (22.5.) in Bamberg stattfinden. Sollte nach drei Spielen noch kein Team drei Siege eingefahren haben, kommt es zu einem Spiel 4 in Bamberg (Di., 28.5.) und bei Gleichstand nach Siegen eventuell sogar zu einem alles entscheidenden Spiel 5 am Himmelfahrtsdonnerstag (30.5.) in Vechta.

Stimmen zum Spiel

Ingo Freyer (Gießen): „Zweimal Glückwunsch an Pedro Calles! Einmal zur Auszeichnung ‚Trainer des Jahres’, die er zurecht erhalten hat - ich habe ihn auch gewählt - und natürlich zum Sieg hier heute. Wir haben die 1. Halbzeit sehr gut gespielt, uns nur vier Turnover erlaubt. In der 2.Halbzeit waren es dann 14 - das war der Knackpunkt. Diese Ballverluste sind uns nicht unterlaufen, weil RASTA besser gedoppelt oder überhaupt besser verteidigt hat als in der 1. Halbzeit. Es lag einfach daran, dass wir sehr viele individuelle, dumme Fehler gemacht haben. Und das ist der Grund, warum wir am Ende viel, viel weniger Würfe genommen haben - kein Wunder, wenn man sich so viele Turnover erlaubt."

Pedro Calles (Vechta): „Vielen Dank für die Glückwünsche! Für uns war das heute ein ganz wichtiger Sieg. Einer, mit dem nicht viele Leute unbedingt gerechnet haben. Es gab einige, die mir im Vorfeld gesagt haben, dass es heute ja eigentlich um nichts geht. Aber da liegen sie falsch - es ging heute Abend um einige wichtige Dinge. Was für mich noch wichtiger ist als das Ergebnis, als der Sieg, ist, dass man das Spiel respektiert und den Fans Respekt entgegenbringt. Denn sie sind es, die die Tickets kaufen, um Profisport sehen zu können. Und natürlich schulden wir selbst uns diesen Respekt, wegen der Arbeit, die wir hier seit dem ersten Tag reinstecken. Dass mit Clint Chapman, Tyrone Nash und Seth Hinrichs drei Spieler ausfallen, macht es für uns natürlich nicht leichter. Und weitere zwei, das wissen wahrscheinlich nicht alle, gehen über das Limit, kommen zum Training und unterstützen das Team. Und sie spielen nicht nur in der Offense, sondern geben auch in der Defense alles - sie opfern sich für die Mannschaft. Ich bin mir sicher, dass unser erstes Playoff-Spiel ausverkauft sein wird. Aber ich möchte die Vechtaer nicht nur als Zuschauer hier im RASTA Dome haben. Ich möchte, dass unsere Fans am Sonntag mit derselben Einstellung zum Spiel kommen wie wir, dass sie daran glauben, dass diese Saison noch nicht vorbei ist. Einige denken das nämlich. Aber wir werden unser Ding durchziehen und ich weiß nicht, wo das enden wird - wir werden jedenfalls immer 100% geben."

easyCredit Basketball Bundesliga – 33. Spieltag – Freitag, 10. Mai 2019 – 19 Uhr

RASTA Vechta – GIESSEN 46ers 92:81 (25:19 / 6:21 / 30:21 / 31:20)

Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)
Vechta: Chris Carter (6 Punkte), Max DiLeo (6), T.J. Bray (20/4 Assists), Michael Kessens (14/8 Rebounds), Josh Young (12), Tim Insinger, Luc van Slooten , Philipp Herkenhoff (14), Austin Hollins (12/7 Steals) und Robin Christen (8).

Gießen: Mahir Agva (11/6 Rebounds), John Bryant (12/6 Rebounds/5 Assists), Larry Gordon (18), Alen Pjanic (3), Brandon Thomas (16/2 Steals), Leon Okpara (DNP), David Bell (16), Syani Chambers, Jared Jordan (3) und Bjarne Kraushaar (2).

Nächstes RASTA-Spiel: Am Sonntag, 12. Mai, um 18 Uhr bei ratiopharm ulm.


Pressemitteilung: Rasta Vechta 



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