MHP RIESEN Ludwigsburg

Klassen und Co. ziehen Gießen den Zahn

TheBloob am 16.04.2019 um 18:00

Zum Abschluss des 28. Spieltags haben die MHP RIESEN Ludwigsburg einen 98:93-Sieg bei den GIESSEN 46ers gefeiert. Herausragender Akteur beim mannschaftlich herausgespielten 13. Saisonsieg war Owen Klassen, der mit 26 Zähler eine Karrierebestleistung markierte.
Mit zum dritten Mal in sieben Tagen unveränderter Starting Five (Crawford-Jones-Knight- Martin-Waleskowski) gelang den MHP RIESEN Ludwigsburg in besonderer Atmosphäre lediglich ein verhaltener Start: Während die Gießener Fans mit einem Stimmungsboykott für eine leise Halle sorgten, lieferten die 46ers auf dem Parkett eine gute Leistung – und führten früh (9:3, 4. Spielminute). Erst als Owen Klassen von jenseits der 6,75-Meter-Linie einnetzte, und damit den fünften Wurfversuch aus der Distanz erfolgreich verwertete, wurde der Bann langsam gebrochen. Denn der Kanadier ließ einen weiteren Treffer folgen und zwang, gemeinsam mit seinen Teamkameraden, Ingo Freyer zur Auszeit (13:13, 7.), welche bis zum Viertelende aber keinen Einfluss hatte (18:21, 10.).

Zum Start der zweiten zehn Minuten war Ludwigsburg nun schnell in Foulproblemen, sodass die Hausherren schon nach zwei gespielten Minuten an der Freiwurflinie standen. Doch die MHP RIESEN ließen sich davon nur kurz aus dem Tritt bringen. Viel eher störten Headcoach John Patrick die beiden Drei-Punkt-Treffer von David Bell, der das Spiel ausglich und den US-Amerikaner zur Auszeit zwang (26:26, 13.). In den folgenden Minuten wurde die Partie nun zunhemend nickliger, doch die Schwaben behielten weiterhin die Oberhand und erarbeiteten sich immer wieder eine kleine Führung. Kurz vor dem Gang in die Kabinen der altehrwürdigen Sporthalle Gießen-Ost legten sie einen kleinen Lauf hin – und stellten auf plus fünf. Auffällig war bereits in der kompletten Halbzeit gewesen, dass der Gameplan Patricks funktionierte und der Einfluss von Gießens Center-Hüne John Bryant erfolgreich minimiert werden konnte (41:46, 20.).

Sechs Spieler punkten zweistellig

Im unmittelbaren Anschluss an den Seitenwechsel war dieser Vorsprung jedoch schnell passé: Gießen kam gut aus der Kabine und eroberte die Führung (49:48, 22.). Doch auch diesmal fand Ludwigsburg schnell wieder in die Spur und eroberte sich den Vorsprung alsbald zurück. Erneut wurde die Partie schnell emotional und hart, erneut wurde das Geschehen eng. Doch auch in dieser Phase der Partie behielten die Gäste die Nerven, konnten sich aber dennoch nicht absetzen. Die 46ers drehten auf und bündelten ihre Emotionen (69:75, 30.).

Direkt zu Beginn des vierten Viertels konnten sich die Schwaben dann schnell wieder zweistellig absetzen. Abermals verkleinerte Gießen diesen Vorsprung aber erfolgreich und brachte die MHP RIESEN zum Hadern. Allen voran Mahir Agva und Aken Pjanic taten sich nun als Aktivposten hervor und wurden von ihren Teamkollegen erfolgreich in Szene gesetzt. Ludwigsburg wurde derweil weiterhin von Owen Klassen angeführt, der in seinem 88. BBL-Spiel eine Karrierebestleistung aufs Parkett legte und letztlich auf 26 Zähler kam. Doch trotz der phänomenalen Leistung des Kanadiers blieb das Spielgeschehen eng und wurde erst in einem regelrechten Herzschlagfinale entschieden. Die schwäbischen Gäste behielten abermals die Nerven und holten den sehnlichst erwartetet dreizehnten Saisonerfolg. Klassen gab dabei, trotz seiner 26 Punkte, aber nicht den Alleinunterhalter: Fünf weitere RIESEN scorten zweistellig und halfen dabei, dass Ludwigsburg den Anschluss an die Top8 der Tabellen wahren konnte.

Am nun folgenden 29. Spieltag gastiert Brose Bamberg in der MHPArena (21.04.2019, Tip-Off 18:00 Uhr).
Statements und Stats

John Patrick: „Wir haben gegen eine gut vorbereitete Gießener Mannschaft schlecht angefangen. Wir haben mit Owen Klassen einen Spieler, der unerwartet viel getroffen hat – auch viele Dreier. Heute war das sehr wichtig für uns. Wir hatten Probleme, Shooter wie Brandon Thomas zu kontrollieren. Dafür haben wir aber einen relativ guten Job gegen John Bryant gemacht und am Ende dann schwierige und wichtige Würfe getroffen, was das Spiel schließlich entschieden hat.“

Ingo Freyer: „Ich hatte das Gefühl, dass wir die gesamte Zeit über das Spiel offenhalten konnten. Ich denke auch, dass wir unsere Defense etwas verbessern konnten, auch wenn das dann bei so vielen Offensivrebounds der Gegner immer noch katastrophal aussieht. Da sind wir einfach immer noch zu unathletisch und man sieht dann, was uns fehlt, wenn man einen Alen Pjanic reinbringt, der dann wiederum Athletik mitbringt. Wenn der Gegner dann zehn Würfe mehr nimmt als wir, kannst du auch noch so hochprozentig treffen. Man kann das dann schwer kompensieren und das ist aktuell unser größtes Problem.“

Für Gießen spielten: Brandon Thomas 19 Punkte, John Bryant 15/7 Rebounds, Max Landis 15, Alen Pjanic 13, Mahir Agva 11, David Bell 8, Benjamin Lischka 5, Larry Gordon 4, Jared Jordan 3/10 Assists und Siyani Chambers.

Für Ludwigsburg spielten: Owen Klassen 26 Punkte/8 Rebounds, Jordon Crawford 13/7 Assists, Konstantin Klein 13, Marcos Knight 12/9 Rebounds, Lamont Jones 10, Kelan Martin 10, Aaron Best 7, Adam Waleskowski 5, Karim Jallow 2, David McCray und Ariel Hukporti.


Pressemitteilung: MHP RIESEN Ludwigsburg  



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