ProA

NINERS stürmen ins Halbfinale

TheBloob am 14.04.2019 um 19:26

Die NINERS Chemnitz haben den Sprung ins Playoff-Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschafft. Am Freitagabend holte das Team von Trainer Rodrigo Pastore mit einem 86:75 (42:40) den dritten Sieg im dritten Spiel gegen die PS Karlsruhe Lions und machte so das Weiterkommen perfekt. Vor über 2.800 Zuschauern avancierte Kapitän Malte Ziegenhagen in der heimischen Richard-Hartmann-Halle mit 28 Zählern zum Matchwinner, aber auch Robin Lodders (15), Ivan Elliott (12) und Lukas Wank (11) punkteten zweistellig. Nun sind alle Augen auf das Duell Hamburg gegen Rostock gerichtet, in dem die Towers aktuell mit 2:1 führen. Wer als erstes drei Spiele gewinnt, wird nächster Gegner der NINERS und am kommenden Samstag, den 20.04., zum Halbfinalauftakt in Chemnitz gastieren. Das zweite Heimspiel der „Orange Army“ findet am 26.04. statt. Schon jetzt steht fest, dass der Vorverkauf für beide Partien am Dienstag, 16.04., um 10 Uhr beginnt und Dauerkartenbesitzer selbstverständlich wieder ein Vorkaufsrecht haben. Alle weiteren Informationen rund um Tickets, Termine, Spielstätte und Preise veröffentlichen wir am morgigen Sonntag.

Vor eigenem Publikum wollten die NINERS am Freitag unbedingt ihren ersten Matchball gegen Karlsruhe nutzen, doch dieser Druck schien Sachsens beste Korbjäger zunächst etwas zu hemmen. Im Gegensatz dazu traten die Lions völlig befreit auf und jagten gleich zu Spielbeginn in Person von Dominique Johnson, Carl Ona Embo sowie Kahron Ross drei Dreier durch die Reuse. Chemnitz wollte in dieser Phase kaum etwas gelingen und blieb allenfalls durch sichere Freiwürfe bis zu ersten Viertelpause noch halbwegs dran (16:20). Mit Beginn des zweiten Abschnitts legten die Gäste jedoch eine weitere Schippe drauf und zogen dank der Treffer von Davonte Lacy sowie Filmore Beck auf 30:16 davon. Pastore musste jetzt bereits seine zweite Auszeit nehmen, doch diese zeigte endlich die erhoffte Wirkung. Lodders setzte sich nun gleich dreimal am Brett durch, Ziegenhagen legte per Dreier nach, Elliott aus der Mitteldistanz und schlussendlich war es wieder „Captain“ Ziegenhagen, der die NINERS pünktlich zum Kabinengang mit 42:40 in Front brachte.

Karlsruhe, das nun fast überrollt wurde, kam die 15-minütige Halbzeitpause sehr gelegen und fand nach dem Seitenwechsel wieder besser ins Match. So entwickelte sich in einer intensiv geführten und von vielen Fouls geprägten Partie ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Gäste nach dem dritten Abschnitt mit 62:61 knapp die Nase vorn hatten. Lukas Wank holte die Führung gleich zu Beginn des Schlussviertels per krachendem Dunk jedoch umgehend zurück auf NINERS-Seite und Ziegenhagen vermochte mit coolen Würfen von der Freiwurf- sowie Dreierlinie schnell zum 74:67 nachzulegen. Als dann auch noch Matt Vest einen Fastbreak per Dunk abschloss und Elliott ebenfalls vom Perimeter traf, bogen die NINERS endgültig auf die Siegerstraße ein. Denn obwohl Karlsruhe bis zur letzten Minute kämpfte und es in der Schlussphase bisweilen nochmal hektisch wurde, ließ sich das Pastore-Team die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, was auch den argentinischen Coach freute: „Das war ein ganz hartes Stück Arbeit und Karlsruhe wie erwartet ein sehr starker Gegner. Umso mehr muss ich meine Spieler für das 3:0 loben. Ein großes Dankeschön gilt aber vor allem unseren Fans, die uns heute wirklich durch viele schwierige Phasen getragen haben!“

STATISTIK: NINERS Chemnitz vs. PS Karlsruhe Lions 86:75 (16:20, 26:20, 19:22, 25:13), 2.817 Zuschauer

Ziegenhagen (28 Punkte), Lodders (15), Elliott (12), Wank (11), Richter (6), Gilder-Tilbury (5), Matthews (5), Vest (4), Voigtmann (0), Albrecht (nicht eingesetzt), Hoppe (nicht eingesetzt), Womala (nicht eingesetzt)


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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