Rasta Vechta

Samstagabend-Krimi: Rasta bändigt hungrige Löwen

TheBloob am 17.03.2019 um 12:45

easyCredit Basketball Bundesliga-Aufsteiger RASTA Vechta hat die ausverkaufte Volkswagen Halle der Basketball Löwen Braunschweig erobert. Vor 3.662 Zuschauer, darunter rund 200 Fans aus Vechta, gewann das Team von Head Coach Pedro Calles in einem echten Thriller mit 88:85 (46:37) – zuvor hatten die Braunschweiger Mitte Oktober ein Heimspiel verloren.

In der Volkswagen Halle überzeugte der Aufsteiger beim Tabellensiebten von Beginn an mit herausragender Treffsicherheit von jenseits der 6,75 Meter. Gleich in der 2. Minute traf T.J. Bray einen Dreier über Big Man Christian Sengfelder hinweg zum 5:0, Max DiLeo netzte einen Notwurf mit Ablauf der Shotclock zum 8:4 ein (4. Minute). Nach Traumpass von Bray war dann Tyrone Nash zur Stelle und vollendete unterm Korb zur 13:9-Führung (8. Minute). Die Gastgeber kämpften sich in die Partie, schafften in der 9. Minute durch zwei Kone-Freiwürfe den ersten Ausgleich – 13:13. RASTA antwortete – natürlich – von Downtown: Robin Christen zum 16:13. Und als Bray Sekunden vor Ende des 1. Viertels RASTAs vierten Dreier des 1. Viertels versenkte, führten die Gäste mit 21:17.

Ihr heißes Händchen behielten die Calles-Schützen auch im 2. Viertel. Josh Young eröffnete den Spielabschnitt sogleich aus dem „land of three“ – 24:17 (11. Minute). Mit seinem nächsten mehr als sehenswerten Assist legte Bray in selbiger Minute Nash die nächsten Punkte auf (26:17). Und der US-Guard höchstpersönlich stellte in der 12. Minute per Threeball auf 29:20. Ihre bis dahin höchste Führung besorgte den RASTAnern Youngster Philipp Herkenhoff, der ebenfalls per Dreier zum 34:23 traf (15. Minute). Die Vechtaer behaupteten den Vorsprung bis zur Halbzeit und trafen weiter hochprozentig aus der Distanz. Seth Hinrichs war in der 18. Minute am Perimeter zur Stelle: 41:32. Mit der Halbzeitsirene netzte dann noch Austin Hollins RASTAs neunten Dreier des Samstagabends ein – 46:37.

Auf Seiten der Basketball Löwen Braunschweig sollte es auch nach dem Seitenwechsel Comebacker Scott Eatherton sein, der sein Team im Spiel halten sollte. Elf Punkte hatte der Forward in Halbzeit eins erzielt, in der 23. Minute verkürzte er schon auf 46:52. RASTAs Antwort folgte Sekunde später: Austin Hollins per And-one zum 55:46. In der 16. Minute war aber erneut Eatherton zur Stelle, traf mit seinen Punkten 18 und 19 zwei Freiwürfe zum 53:57 – Braunschweig war dran an den Vechtaern. Die jedoch entkamen den Löwen immer wieder, ließen sich nicht greifen. Seth Hinrichs traf in der 28. Minute RASTAs ersten Dreier der 2. Halbzeit – 64:55. Auf Seiten der Braunschweiger wusste neben Rückkehrer Eatherton auch Brayon Blake zu überzeugen. Per Dreier verkürzte er auf 60:66 (30. Minute). Und 6,2 Sekunden vor der Viertelpause stelle Eatherton sogar per And-One auf 63:66 – RASTA unter Druck. Befreiung lieferte T.J. Bray: Mit Ablauf des 3. Viertels traf er mit Brett einen langen Threeball, RASTA führte wieder mit sechs Punkten – 69:63.

Weil jedoch auch die Dreierquote der Gastgeber nun besser wurde, blieben die Basketball Löwen Braunschweig dran am Tabellendritten. Erneut Blake traf in der 33. Minute von jenseits der 6,75 Meter, nur noch 76:73 aus Sicht der RASTAner. Mitte des Schlussabschnittes war dann wieder das kongeniale Duo Bray/Nash zur stelle, Vechtas #9 stellte in der Zone auf 82:75 (35. Minute). Die Partie bieb auch in den Folgeminuten auf des Messers Schneide. Immer wieder pirschten sich die Löwen heran an die Gäste, lauerten auf den Ausgleich. 1:24 Minuten vor dem Ende musste Vechtas Hollins mit dem 5. Foul aus dem Spiel, zeitgleich verkürzte Eatherton auf 81:85 – Spannung pur. Wenig später war DeAndre Lansdowne zur Stelle, brachte die Löwen noch näher – 83:85 (40. Minute). Dann war Captain’s Time bei RASTA Vechta. Josh Young schaltete offensiv am schnellsten, sicherte sich einen Rebound und traf per Layup zum 87:83 – noch 20 Sekunden auf der Uhr. Ausgerechnet der frühere Braunschweiger Tyrone Nash wurde 12,2 Sekunden vor dem Ende an die Linie geschickt – und traf einen Versuch. Doch dieses 88:85 sollte reichen Braunschweigs letzter Dreier von DeAndre Lansdowne verfehlte sein Ziel.

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach Vechta): „Zunächst gute Besserung an Frank Menz. Braunschweig hat so gespielt, wie wir es erwartet hatten. Es war alles andere als ein einfaches Spiel für uns. Braunschweig hat eine gute Defense gespielt. Sie haben uns die ersten Optionen genommen, wir mussten dann andere Wege finden, um zu scoren. Außerdem hat Braunschweig in der Offensive gut auf den Ball aufgepasst, wir haben sie nur zu sechs Turnovers zwingen können und 13 Offensiv-Rebounds erlaubt. In der Defensive haben wir zu oft gefoult und Braunschweig 38 Freiwürfe gegeben, das ist zu viel. In der Crunchtime ist es uns aber gelungen, das Spiel unter Druck zum Sieg zu bringen.“

Steven Clauss (Assistant Coach Braunschweig): „Gratulation an Pedro Calles. Vechta ist ein sehr gutes Team mit starken Spielern, das gut gecoacht ist. Wir wussten, das wird ein ganz schweres Spiel hier zuhause für uns. Wir haben vieles richtig gut gemacht. Aber deren Guards haben hochprozentig getroffen, auch schwierige Würfe am Ende der Viertel. Sie haben 42 Prozent Dreier getroffen, so gewinnt man Spiele. Wir hatten dagegen keinen guten Wurf von draußen. Aber es war ein großartiges Spiel, das Publikum war toll. Wir hatten auch den letzten Wurf und damit die Chance auf Verlängerung. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht und waren in den ersten beiden Vierteln in der Defensive nicht aggressiv genug. Das haben wir dann in der zweiten Hälfte viel besser gemacht. Aber Vechta hat stark gespielt und am Ende den Sieg verdient.“

easyCredit Basketball Bundesliga – 24. Spieltag – Samstag, 16. März 2019 – 18 Uhr

Basketball Löwen Braunschweig – RASTA Vechta 85:88 (17:21 / 20:25 / 26:23 / 22:18)

Zuschauer: 3.662 in der Volkswagen Halle (ausverkauft)

Braunschweig: Brayon Blake (21 Punkte), DeAndre Lansdowne (19/8 Rebounds), Shaquille Hines (2), Joe Rahon (4/5 Assists/2 Assists), Scott Eatherton (23/9 Rebounds), Dennis Nawrocki (DNP), Luis Figge (DNP), Thomas Klepeisz (7), Christian Sengfelder (7/9 Rebounds), Dejan Kovacevic (DNP), Bazoumana Kone (2/5 Assists), Lars Lagerpusch (DNP).

Vechta: Max DiLeo (5 Punkte), T.J. Bray (13/10 Assists), Clint Chapman (6), Josh Young (15), Tyrone Nash (13), Luc van Slooten, Philipp Herkenhoff (6), Austin Hollins (12), Seth Hinrichs (15/8 Rebounds/2 Steals) und Robin Christen (3)

Nächstes RASTA-Spiel: Am Donnerstag, 21. März, um 20.30 Uhr gegen Brose Bamberg (ausverkauft)


Pressemitteilung: Rasta Vechta 



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