Jugend

In Oldenburg geht es für das NBBL-Team um die „goldene Ananas“

TheBloob am 14.03.2019 um 14:33

Ausgerechnet dem nächsten Gegner, den Oldenburg Baskets Juniors, haben es die
Metropol Baskets Ruhr in der U19-Bundesliga zu verdanken, dass der letzte
Spieltag in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) für die
Ruhrgebiets-Auswahl zu einem Schaulaufen wird. Am Sonntag (17.3., 15 Uhr) muss
das Kooperationsteam von ETB SW Essen, Citybasket Recklinghausen und VfL
AstroStars Bochum sowie der Juniorpartner BSV Wulfen, Sterkrade 69ers und
Ruhrbaskets Witten nur noch pünktlich die Oldenburger Sporthalle am Haarenufer
erreichen, um Platz drei in der NBBL-Westgruppe zu verteidigen. Auch für die
Oldenburger geht es nach ihrem 89:80-Sieg über Hagen am vergangenen Sonntag um
nichts mehr. Sie gehen von Platz sieben in die Playdowns, nachdem sie im Sommer
den Aufstieg verpasst hatten und als Erstliga-Nachwuchs nur mit einer Wildcard in
der NBBL mitspielen durften.

Das Hinspiel gewann Metropol in Wulfen gegen die Niedersachsen mit 73:65 (43:26),
überzeugte dabei nur in der ersten Halbzeit. Bei Oldenburg fehlte damals
Topscorer Melvin Papenfuß (17,8 Punkte im Schnitt), der Sonntag gegen Hagen
beachtliche 30 Punkte markierte. Auf ihn sowie auf Alexander Hopp (15,8) und
David Makivic (11,6) muss die Metropol-Defense besonders aufpassen. 2,15-m-Center
Norris Agbakoko gestattete Metropol im Hinspiel 17 Rebounds – auch das muss am
Sonntag in Niedersachsen besser gelöst werden.

Für das Metropol-Trainer-Trio Thorsten Morzuch, Petar Topalski und Yannick
Foschi beginnt in Oldenburg die Vorbereitung auf das Play-off-Achtelfinale am 31.
März in Berlin bei den AB Baskets. Zuletzt hatten die Coaches kein einziges Mal
die Bestbesetzung zusammen. Die Aufbauspieler Luca Gerke und Alexander Winck
sollten Sonntag aber wieder genesen sein, Center Semih Sehovic laboriert noch an
einer Verletzung des Sprunggelenks und pausiert Im Hinspiel fehlte bei MBR mit
Felipe Galvez Braatz (16,2 Punkte im Schnitt) ebenfalls der Topscorer.
Zweistellig scoren bei der Ruhrgebiets-Auswahl außerdem Erik Neusel (13,8), Alex
Winck (13,3), Nils Peters (11,2) und Luca Gerke (10,7). Philipp von Quenaudon
(9,8) und Semih Sehovic (8,0) sind ebenfalls nicht weit von der Zweistelligkeit
im Score entfernt.

So wird das Spiel in Niedersachsen für Metropol zu einem Charaktertest. Will das
Team ins NBBL-Viertelfinale und unter die besten acht U19-Teams Deutschlands
einziehen, muss es mindestens einmal in Berlin gewinnen. Und wie
„Auswärtssieg“ geht, kann Metropol am Sonntag in Oldenburg lernen. Der
letzte gelang dem Team am 3. Februar in Köln – vor sechs Wochen.


Pressemitteilung: Christoph Winck, Metropol Baskets Ruhr 



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